Was ich alles in Heucobs gefunden habe.

Unsere alten Pferde werden mit Heucobs gefüttert. Sie brauchen dieses „schon kleingemachte Heu“, weil in ihrem hohen Alter (27 und 30 Jahre), die Zähne abgenutzt sind.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ich schon alles in den Heucobs gefunden habe.

Dinge die da absolut nicht reingehören. Gerade bei der sehr teuren Marke, die wir wirklich viele Jahre lang gefüttert haben, wurde es am Ende immer schlimmer.

Ein richtig großer Stein!

Fremdkörper wie Steine, Nuss-Schalen (oder so etwas in der Art), kleine, dünne Pellets, wo ich nicht weiß was da drin ist und ob Pferde die überhaupt fressen dürfen.

Zum Glück hatte ich diese Dinge vor dem Einweichen gefunden. Nachdem ich die Heucobs eingeweicht habe, hätte ich in dem großen Eimer Futterbei nichts mehr davon gefunden.

Außerdem kam es öfter vor, dass ein Pferd einen kleineren Stein beim Fressen übrig ließ. Pferde sind sehr geschickt mit Maul und Zunge. Was sie nicht fressen wollen können sie aussortieren.

Nach dem Futtern wird immer noch einmal genüsslich der Eimer ausgeleckt. Wenn ich dabei etwas klimpern höre, ist es wieder mal ein Steinchen, der auf den Eimerboden fällt.

Das Pferd nimmt den Stein ins Maul und lässt ihn in den Eimer fallen. Schaue ich nach, liegt nur noch das Steinchen im blitzeblanken Eimer.

Nielsson spielt gern mit dem Steinchen. Er nimmt es immer wieder ins Maul und lässt es fallen.

Auch wenn Pferde zu solcher Feinarbeit mit ihrem Maul fähig sind, finde ich es nicht schön immer wieder Fremdkörper in Heucobs zu finden.

Nachdem wir auf eine günstigere Marke Heucobs umgestiegen sind, ist es übrigens besser geworden.

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4 Responses to Was ich alles in Heucobs gefunden habe.

  1. Avatar von Claudia Claudia sagt:

    Teures muss nicht immer besser sein, die Erfahrung habe ich auch gemacht.

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    • Da hast Du wohl recht. Ich dachte wirklich die teuren Heucobs müssten qualitativ besser sein und kaufte immer nur die. Seit gut 10 Jahren haben wir die gefüttert. Anfangs gab es auch keine Probleme, doch später fand ich immer mehr Fremdkörper in den Säcken. Manchmal auch ganz dunkle Cobs, die irgendwie verbrannt aussahen. Wir haben dann viele Sorten Heucobs ausprobiert und schließlich eine gute und günstige Marke hier bei uns im Landhandel gefunden.

      LG Susanne

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  2. Ich bin da ganz Claudia’s Meinung.

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    • Das Problem bei den Heucobs ist, dass Du nicht sehen kannst, was darin steckt. Wurde dafür artenreiches Grünland mit für Pferde nahrhaften Pflanzen gemäht oder nicht? Die teuren Firmen werben mit „Wiesencobs“, in denen so uns so viele verschiedene Gräser usw. stecken sollen. Die günstigen Cobs haben diese Artenvielfalt angeblich nicht. Aber wie soll man das erkennen, wenn nach dem Aufweichen immer ein grüner Brei im Eimer ist?

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