Am heutigen 28. Juni läuft der große betterplace.org Spendenmarathon und wir sind dabei!!!
Dank der Postcode Lotterie wartet ein gigantischer Fördertopf von 225.000 € darauf, an teilnehmende Projekte verteilt zu werden.
Wie das funktioniert? Ganz einfach: Das Geld wird anteilig ausgeschüttet. Je mehr Spenden wir heute sammeln, desto größer wird unser Stück vom 225.000-€-Kuchen!
Erreichen wir z. B. 0,5 % des gesamten Spendenaufkommens, bekommen wir am Ende auch 0,5 % aus dem Fördertopf für unser Projekt „Futter für unsere Gnadenbrottiere!
Wann geht das? Nur HEUTE (28.06.2026) von 09:00 bis 23:59 Uhr.
Egal ob 5 €, 20 € oder 50 € – deine Spende hat heute einen riesigen Hebel. Jede Einzelspende zählt! Lass uns gemeinsam den Topf knacken! 🚀
Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns, denn wir blicken zurück auf eine Reise voller Herzblut, Hoffnung und großem Mitgefühl. Vor genau 15 Jahren, am 24. Juni 2011, begann alles mit einer einzigen, mutigen Entscheidung.
Der Anfang: Wir helfen Miranda
Miranda, eine damals 20-jährige Hannoveraner Stute, stand vor einen tragischen Schicksal. Nach zwei Todgeburten sollte sie zum Schlachter. Doch das wollte ich nicht zulassen! Tierfreunde schlossen sich mir an und es gründete sich die private Hilfsaktion „Wir helfen Miranda“.
Miranda 2011, einige Tage nach ihrer Ankunft auf unserem Gnadenhof.
Gemeinsam haben wir es geschafft: Wir konnten der Stute das Leben retten und ihr einen wunderschönen, sicheren Platz auf unserem Gnadenhof schenken. Miranda wurde bei uns 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt.
Das Wachstum: Aus Aktion wird Verein
Aus dieser ersten privaten Rettungsaktion, ist über die Jahre etwas Großes und Wundervolles gewachsen: der kleine Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“, der heute nun auch schon seinen 11. Geburtstag feiert!
Auf unserem Gnadenhof gilt das Versprechen: Die Tiere bleiben bis zu ihrem Lebensende in unserer Obhut.
Im Laufe der Jahre durften wir insgesamt 5 Pferden ein artgerechtes, liebevolles Leben schenken und sie individuell betreuen. Jedes unserer Pferde hat seine eigene Geschichte und ganz spezielle Bedürfnisse. Wir erinnern uns liebevoll an Herrn Nielsson, der tapfer gegen sein Asthma kämpfte.
Herr Nielsson, kam krank und mager auf den Hof.
Oder Bachus, der sein ganzen Leben den Menschen diente, bis er nicht mehr konnte und fast beim Schlachter endete.
Bachus bei seiner Ankunft.
Aktuell begleiten wir Limerick, der uns mit seinen Zwangshandlungen vor eine ganz besondere Herausforderung stellt. Die wir aber mit viel Geduld meistern.
Limerick am Tag seiner Ankunft.
Und Astron, vor dem Menschen Angst hatten, der hier aber ein richtig lieber und anhänglicher Bursche ist.
Astron kam mit einer schweren Kiefervereiterung und einem alten, schlecht sitzenden Halter auf den Hof.
Doch nicht nur Pferde haben bei uns ein Zuhause gefunden: Auch Schafe, Hunde und unsere halbwilden Katzen bereichern unseren Hof. Sie alle finden hier Schutz, ein sicheres Leben und die Fürsorge, die sie brauchen.
Danke, dass ihr ein Teil von uns seid!
Anlässlich unseres heutigen Jubiläums, möchten wir von ganzem Herzen Danke sagen. Danke an alle, die uns immer so lieb unterstützen, mitfiebern, spenden und anpacken. Ihr seid ein Teil von uns – ohne euch könnten wir all das nicht erreichen und keinem dieser Tiere einen so schönen Lebensabend ermöglichen.
Auf die nächsten Jahre voller Liebe, Fürsorge und geretteter Tierleben!
Ein Irish Sporthorse findet auf unserem Gnadenhof zur Ruhe.
Wie viel Last kann die Seele eines Sportpferdes tragen? Heute möchten wir euch die bewegende Geschichte von Limerick erzählen. Der mittlerweile 22-jährige Irish Sporthorse Wallach kam vor gut anderthalb Jahren zu uns auf den Gnadenhof. Er zeigte von Anfang an tiefsitzendes Misstrauen, große Unsicherheit und reagierte panisch auf viele Alltagsgeräusche.
Limerick litt zudem stark unter zwanghaftem Verhalten wie Zungenspiel, Kopfschlagen (Headshaking) und endlosen Stereotypien.
Die Aufnahmen in diesem Video sind vor genau einem Jahr entstanden. Sie zeigen Limerick in einem Moment, in dem er sich ohne ersichtlichen Auslöser völlig aufregt. Er starrt ins Leere, läuft stundenlang im Galopp und Trab hin und her – ein Zustand, aus dem er kaum zu befreien war.
Wir vermuten, dass dieses Trauma tief in seiner Vergangenheit als Springpferd verwurzelt ist. Die ständige Leistungserwartung, der Druck und die laute Turnierwelt haben Spuren hinterlassen.
Ein Jahr danach: Ein Blick hinter die Kulissen.
Es ist nicht immer leicht mit Limerick. Es gibt auch heute noch Tage, an denen der Auslöser für uns völlig im Verborgenen bleibt. Manchmal steigt und buckelt er, und in diesen Momenten kommt man nicht an ihn heran.
Doch es gibt auch eine wunderbare Nachricht: Es ist insgesamt schon so viel besser geworden! Er lernt Schritt für Schritt, was es heißt, einfach nur Pferd zu sein. Er darf hier heilen – in seinem eigenen Tempo.
Schaut euch das Video an, um Limericks Entwicklung besser zu verstehen. Helft uns dabei, Aufklärungsarbeit zu leisten, damit noch mehr Menschen die verborgenen Narben des Leistungssports bei Pferden erkennen!
Unterstütze unsere Arbeit für alte und traumatisierte Tiere:
Wenn Du unsere Arbeit auf dem Gnadenhof unterstützen möchtest – sei es durch eine Spende oder eine Patenschaft für Limerick, würden wir uns sehr freuen.
Abonniere auch gern unseren Blog, um Limericks weiteren Weg nicht zu verpassen!
Wir haben Marcy hochoffiziell als Hund bei uns aufgenommen.
Da hat uns das Wölfchen aber wohl einen Streich gespielt! Ihr aktueller Lieblingsschlafplatz: Die Fensterbank. Schön schmal, direkt über der Heizung und mit optimalem Kontrollblick nach draußen.
Dass sie ungefähr dreimal so groß ist wie eine durchschnittliche Katze? Völlig egal. Wo ein Wille (und ein flauschiger Hundepopo) ist, da ist auch ein Liegeplatz!
Charaktermäuse wie Marcy machen die Tierschutzarbeit einfach unbezahlbar. ❤️
Welchem Tier eifert euer Hund heimlich nach? Erzählt es uns!
Der Blick sagt einfach alles! Eigentlich wollte unser Kater Baghira heute nur das Hochbeet inspizieren, aber diese Neuzugänge werfen dringende Fragen auf.
„Werden die noch größer oder kann man die fressen?“
Wie sieht die Garten-Deko bei euren Fellnasen aus? Werden die Mitbewohner auch erst mal kritisch beäugt?
Ein halbes Jahr ist schon wieder um. Kinders, wie die Zeit vergeht.
Als Weidetierhalter hat man immer einen besorgten Blick gen Himmel. Zu wenig Regen, zu viel Regen, zu kalt, zu nass. Alles hat einen Einfluss auf das Wachstum auf den Weiden.
Das Frühjahr war zu trocken. Monatelang gab es bei uns gar keinen Regen. Dunkle Wolken zogen zwar jeden Tag vorbei. Aber der Regen blieb aus. Das Wetter war ein Mix aus sonnigen Phasen, stürmischen Wind und dicken Wolken.
Die Temperaturen lagen zwischen frischen 13 und 16 Grad. Der Boden war staubtrocken. Die Folge: Die Weide kam nicht in Gang. Ich musste weiterhin Heu und Heucobs zufüttern.
Im Mai gab es zwei, drei wärmere und auch zwei schwül-heiße Tage. Doch schon den nächsten Tag ging die Temperatur gleich wieder in den Keller. Der Regen blieb weiterhin aus.
Vor gut zwei Wochen begann es endlich zu regnen. Zuerst nur zögerlich, ein Tropfen auf den heißen Stein. Dann kamen dicke Schauer, dazu ein meistens böiger Westwind, der die gefühlten Temperaturen noch weiter drückte.
Die Höchstwerte schwankten nun zwischen 11 bis 14 Grad. Dann zogen immer wieder Stürme mit kräftigen Schauer, teils mit Gewitter und heftigem Hagel durch. Das war für uns Menschen nicht angenehm aber endlich konnte das Gras auf der Weide wachsen.
Nun fehlt noch ein bisschen Wärme, dann wird es richtig gut stehen.
Warum unsere „Wuschel“ dieses Jahr länger Wolle tragen.
Unsere Schäfchen konnten wir nicht scheren, weil es zu kalt und jetzt auch zu nass geworden ist. Normalerweise machen wir das immer nach den Eisheiligen.
Schäfchen „Grandma“
Dieses Jahr war es viel zu kalt. Die kleinen Wuschel sollen ja nicht frieren. Bei den kalten Nachttemperaturen könnten Schafe, wenn sie frisch geschoren sind, ernsthaft krank werden.
Geduldsprobe im Schafstall: Warten auf das perfekte Schor-Wetter.
Wir warten also die nächsten Tage ab, es soll ja nun auch bei uns wärmer werden und trocken bleiben. Schafe dürfen nicht nass sein, wenn man sie schert. Macht das Wetter mit, kommt die Wolle nach dem Wochenende runter.
Gustav hat gemerkt, dass es sich hier auf dem Hof ganz bequem leben lässt.
Er weiß, um welche Uhrzeit das Buffet eröffnet wird.
Müsli für die Schafe. Da kann er nicht widerstehen.
Auch wenn die Schäfchen schon ihr Verdauungsschläfchen machen, findet Gustav noch ein paar Bröckchen.
Manchmal führt der Herr auch seine Frau zum Essen aus. Aber die scheint gerade mit der Familienplanung beschäftigt zu sein. Denn wir haben sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen.
Gustav kommt allein in unser Restaurant. Ob seine Frau das gut findet? Man weiß so wenig.
Hier schaut er gerade eine Bestellung auf.
Der 2. Gang: Würmchen von der Weide.
Mit vollem Bauch geht es zurück ins heimatliche Nest, zu Frau und Kind.
Das Ergebnis des Spedenmaraton von WirWunderWeser-Elbe steht fest.
Es sind unglaubliche 1.145.- Euro zusammen gekommen!!! Das ist ein wahnsinnsgutes Ergebnis, mit dem wir nie gerechnet hätten.
Wir danken den lieben Spendern: Almuth, Jutta W., Birgit aus Dänemark, Karin G. aus der Schweiz, Eugen, Karin L. aus Italien, Veronika, Julia K., Birte Z.
Vielen, vielen Dannk für Eure wunderbare Hilfe! Es ist so lieb, dass Ihr bei dieser Aktion mitgemacht habt. Ihr seid der Hammer!!!
Und – Trommelwirbel – die Sparkasse Weser-Elbe hat noch einmal 708,37 oben draufgepackt!!!
Wir danken der Sparkasse für diese tolle Hilfe und dass unser kleiner Verein, bei der Aktion mitmachen durfte.
Außerdem haben wir in den letzten Tagen auch noch folgende Spenden erhalten:
Thomas Z. hat 10.- Euro für die Tiere gespendet!
Waldemar und Elena W. haben 10.- Euro gespendet!
Frank T. hat ebenfalls 10.- Euro gespendet!
Wir danken auch diesen lieben Tierfreunden, für ihre wertvolle Unterstützung!!!
Auch Marcy bedankt sich im Namen aller Fellnasen bei den lieben Spendern. Sie freut sich, dass die damit die Gnadenbrotplätze unserer damit erhalten bleiben.
Und wir sind mit unserem Projekt „Futter für unsere alten und unvermittelbaren Tiere“ dabei.
Der Spendenmarathon läuft noch bis zum Sonntag, 10. Mai 2026, 23:59 Uhr.
Je mehr Spenden wir auf „WirWunder Weser Elbe“ sammeln, desto mehr Geld erhalten wiraus dem Aktionstopf der Kreissparkasse.
Mir ist es gelungen, von über 400 Lesern die diesem Blog folgen, 5 Menschen zum Spenden zu motivieren. Und das sind wieder dieselben, treuen Unterstützer. Sagt mir, ist das gut oder soll ich meinen Job an den Nagel hängen?
Unsere Tiere brauchen Euch, sonst können wir die Gnadenbrotplätze nicht halten. Bitte helft uns!
Ihr könnt uns mit Eurer Spende helfen, auch wenn es nur ein paar Euro sind!
Ihr könnt uns unterstützen, indem ihr den Link zu unserem Projekt teilt, damit wir mehr Reichweite bekommen!
Hier ist der WirWunder Link für unser Projekt: wirwunder.de
Ich sage DANKE SCHÖN im Namen der Tiere und dem Team der Tierhilfe Miranda e.V.
Die Weser-Elbe Sparkasse (WESPA) hat das WirWunder-Regionalportal ins Leben gerufen. Damit hilft sie regionale Vereine. Die WESPA veranstaltet hierfür regelmäßig Aktionen. Als nächste Aktion ist vom 29. April 2026, 09:00 Uhr, bis 10. Mai 2026, 23:59 Uhr, der WirWunderWunschmarathon geplant.
Unser Verein „Tierhilfe Miranda e.V.“ ist auch wieder mit dabei!!! Wir freuen uns sehr!
Die WESPA stellt einen Spendenbetrag von insgesamt 10.000 EUR zur Verfügung. Von diesem Betrag möchten wir möglichst viel abbekommen. Dafür benötigen wir Eure Hilfe. Wie so ein Spendenmarathon abläuft möchten wir Euch anhand eines Beispiels erklären:
Ziel des Spendenmarathons ist es innerhalb von einer Woche, so viele Spenden wie möglich, von ganz vielen Menschen, für die Projekte auf WirWunder einzusammeln. Je mehr Spenden, desto größer der Anteil an der Belohnung, die von der WESPA bereitgestellt wird.
Stellt Euch vor alle eingesammelten Spenden ergeben zusammen einen großen Spendenkuchen. Und Eure Spendengelder für unser Projekt, entsprechen einem Stück von diesem Kuchen.
Das heißt, wenn der Anteil für unser Projekt gesammelten Spenden 10 % aller im Zeitraum eingehenden Gelder beträgt, dann würde uns die WESPA mit 1.000 EUR (= 10 % des WESPA-Budgets für diese Aktion) zusätzlich für unser Projekt belohnen.“
Es zählen für den WirWunderWunschmarathon nur Spenden, die vom 29. April 2026, 9:00 Uhr bis 10. Mai 2026 23:59 Uhr eingehen. Alle anderen eingehenden Spenden helfen natürlich unserem Projekt, werden aber nicht für den WirWunderWunschmarathon gewertet.
Die Frau im Film mit dem Gnadenhof verstehe ich absolut nicht. Sie nimmt ausrangierte, alte, verletzte Sportpferde auf. Ist aber für den Pferdesport, geht sich Rennen anschauen und wettet??? Absolut unglaublich.
Wir haben auf unserem Gnadenhof für alte, unreitbare Pferde unter anderem Limerick, ein ehemaliges erfolgreiches Springpferd. Wir sehen was der Leistungssport aus ihm gemach hat. Er ist verhaltensgestört, hat gesundheitliche Probleme.
Wir hatten die ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute Miranda. Ein Pferd mit einer super Abstammung, die nach zwei Todgeburten, beim Schlachter entsorgt werden sollte. All diese ehemals teuren Pferde, die ihren Besitzern sehr viel Geld eingebracht haben, die ihr Leben sowie Gesundheit geben mussten, landeten auf dem Gnadenhof, als sie nichts mehr einbrachten. Nur noch Kosten verursachten.
Die ehemaligen Besitzer haben keinen Cent mehr für ihre „Lieblinge“ gegeben. Haben sich nicht mal erkundigt, wie es ihnen geht. Diese Pferde hatten noch Glück gehabt, viele andere landen gleich beim Schlachter! So sieht die Realität aus.
Wir können dem Pferdsport überhaupt nichts abgewinnen. Wir würde es als Verrat an unseren Schützlingen betrachten, wenn wir wie die Frau im Film Pferderennen, Springsport, Dressur usw. als gut bezeichnen würde.
Die Pferde werden nur ausgenutzt und am Ende wenn sie fertig sind, dem Menschen nicht mehr dienen können, weggeworfen. Pferde sind lebende Wesen und keine Sportgeräte. Pferdesport gehört abgeschafft.
Unsere beiden Jungs haben einen gemeinsamen Rhythmus gefunden.
Gestern habe ich die Pferde zum ersten Mal, nebeneinander liegend, auf der Weide schlafen gesehen. Sonst steht immer ein Pferd, während das andere liegt. Das hat auch etwas mit dem Fluchttier Pferd zu tun. Einer muss sozusagen immer Wache halten.
Leider war ich gerade sehr weit entfernt. Meine Kamera hat sich auf die Äste im Vordergrund scharf gestellt. Trotzdem möchte ich euch die Bilder zeigen.
Hier schlafen beide dicht nebeneinander liegend.
Beide heben den Kopf und schauen in dieselbe Richtung.
Limerick legt sich auf die Seite.
Kommt mit dem Hals hoch und schaut zur Seite.
Hier könnt ihr sehen, dass die Kamera die Gegenstände im Vordergrund fokussiert hat. Wenn ich wüsste wie man das anders einstellt.
Da liegt der Große wieder auf der Seite.
Jetzt beginnt Limerick langsam wach zu werden und sich am Boden zu schubbern.
Astron macht ihm das nach, er schubbert Kopf und Hals.
Nun wälzen sich beide.
Oh, oh, hoffentlich hauen sie nicht mit den Beinen zusammen.
Gut gegangen! Astron steht schon wieder auf seinen Beinen und schüttelt sich.
Limerick holt noch mal Schwung und kommt auch auf die Beine.
Das konnte ich leider nicht aufnehmen, weil Black Beauty direkt hinter dem Baum zum Stehen kam.
Unsere beiden Geburtstagskinder bedanken sich recht herzlich bei den Menschen, die liebe Wünsche und Spenden zu ihrem Geburtstag gesendet haben.
Gespendet haben:
Uwe & Kerstin 20.- Euro für Limerick
Uwe & Kerstin 5.- Euro für Giada
Vielen Dank liebe Kerstin und lieber Uwe!!! Obwohl Ihr uns sowieso jeden Monat unterstützt, vergesst Ihr nie einen Geburtstag unserer Tiere. Ihr seid unsere treuen Tierfreunde, die uns beinahe von Anfang an begleiten. Dafür danken wir Euch von Herzen!
Ihr seid tolle Menschen, habt das Herz für Tiere auf dem rechten Fleck!
Limerick und Giada schicken Euch gaaaanz viele liebe Nasenstupser!!!
Sorry, ich hatte nur ein „Schnee-Nasen-Bild“ und da mischt die Marcy auch noch mit.
Aber Nasenstupser kann man ja nie genug bekommen, oder?
Liebe Giada, ich wünsche dir alles Liebe und Gute. Natürlich Gesundheit und dass du noch viele wundervolle Jahre mit deinen Freunden, hier auf dem Gnadenhof vor dir hast. Du bist und bleibst ein ganz besonderer Schatz!
Ich wünschen dir alles Liebe und Gute, mein Großer!!!
Du hast dich in dem einen Jahr, das du bei uns auf dem Hof bist, schon gut eingelebt. Ich würde ja gern schreiben, bleib so wie du bist. Wie ich das bei meinen Geburtstagswünschen immer mache. Würde mich aber freuen, wenn du nicht mehr den halben Hof auseinander nehmen würdest.
Mit 23 Jahren bist du zwar noch der Jungspund auf unserem Hof. Verglichen mit Astron und deinen Vorgängern. Die kamen alle, außer Miranda die war 20 Jahre, erst im höheren Alter auf den Gnadenhof. Mit 23 darf man noch einige Flausen im Kopf haben, aber man darf auch ruhig ein bisschen vernünftig sein.
Das sagt auch unser freiwilliger Helfer, der immer mit ran muss, wenn du mal wieder ein Tor, einen Zaun, einen Weidepfahl, die Stallwand oder sonst irgendetwas geschrottet hast. Er meint, das wird hier bald zur unendlichen Geschichte. Haben wir ein Teil repariert, drückst du das nächste kaputt.
Wir haben dich wirklich lieb, nehmen das ganze mit Humor und sind gespannt was du demnächst hier wieder umdekoriert.
Es ist Mitte April, der Frühling hat endlich auch in Norddeutschland Einzug gehalten. Er bringt mit wärmeren Temperaturen, strahlendem Sonnenschein und dem Erwachen der Natur neue Energie.
Alle Bewohner auf dem Gnadenhof freuen sich. Die Natur fängt an zu sprießen, Insekten werden aktiv und die Blüten der Bäume scheinen gerade zu explodieren.
Baumblüte
Unsere Schäfchen ruhen unter der Blutpflaume.
Die Blüten der Blutpflaume.
Herrlich betörend duftende Kirschblüten
Ein Blick über das Land.
Unsere Hunde genießen das schöne Wetter.
Was sieht Marcy da?
Scheint wohl etwas Interessantes zu sein.
Giada will auch schauen.
Vielleicht haben sie die Rehe entdeckt?
Die besuchen uns gerade täglich.
Bald kommen die ersten Kitze.
Knospen eines Kirschbaumes und Astron im Hintergrund.
Unsere Jungs genießen ebenfalls den Frühling.
Ein kleiner Star ist mit auf der Weide und sucht nach Regenwürmern.
Habt ihr ihn entdeckt?
Da sitzt er.
Unsere Pferde scheint das nicht weiter zu interessieren.
Unser Rocker, der am 06.09.2018, krank, mager und übel gelaunt zu uns auf den Hof kam.
Miranda hatte anfangs ganz schön was auszustehen.
Nielsson hat die Stute gebissen und getreten.
Na, hat er dich wieder erwischt?
Miranda war dagegen vom ersten Augenblick hoffnungslos verknallt in Blondie. Sie ließ sich nicht einschüchtern, blieb immer freundlich und machte weiter mit vorsichtigen Annäherungsversuchen.
Irgendwann gab Herr Nielsson seine Abneigung gegen die Stute auf und die beiden wurden Freunde. Miranda war happy.
Als die alte Dame starb, kam Astron auf den Hof. Ich hatte den totalen Bammel vor der Vergesellschaftung, weil ich wusste wie Nielsson sein konnte.
Doch es passierte nichts. Die beiden Wallache haben sich vom ersten Moment an geliebt.
Sie waren nur noch um Doppelpack unterwegs.
Haben sich nie gestritten, nicht einmal ums Futter.
Ich konnte gar nicht sagen welcher der beiden ranghöher war.
So eine Harmonie unter Pferden hatte ich noch nie erlebt.
Astron hat sehr gelitten, als Nielsson plötzlich und unerwartet verstorben war. So eine Freundschaft wie die beiden Haflinger sie hatten ist selten.
Nielsson wir vermissen dich alle hier. Du warst erst unser Rocker, später unser Clown. Konntest Türen öffnen, um auf dem Hof spazieren zu gehen und alle möglichen Dinge umzudekorieren. Überall musstest du deine neugierige Nase hineinstecken. Nichts machte dir Angst. Mit dir konnte ich Freiarbeit machen. Du hast garn und vollkommen freiwillig mitgemacht. Ohne Druck, ohne Zwang, hast nur auf meine Körpersprache geachtet. Du hättest jederzeit weggehen können. Was du nie getan hast. Denn das hat dir Spaß gemacht und natürlich gab es auch ein Leckerli dafür. Das wusstest du. Ich habe dich so sehr gemocht und dein Tod hat mich fast aus der Bahn geworfen. Ich werde dich nie vergessen mein Dicker! Jetzt läufst du mit Miranda und Bachus, über die ewig grünen Wiesen. Gesund und munter. Astron geht es gut, er hat sich jetzt an Limerick gewöhnt und die beiden sind Freunde geworden. So wie mit dir wird es sicherlich nie werden. Wir denken an dich.
Besonders für die Wildtiere, die sehr unter Dauerfrost und Schnee gelitten haben.
Auf unserem Hof lebt man mitten in der Natur und bekommt viel von den Wildtieren zu sehen. Fasane, Rehe, Hasen, Singvögel usw. können das ganze Jahr über beobachtet werden. So lernt man auch das Verhalten dieser Tiere kennen.
Ich habe ein paar Bilder vom 18. Februar 2026 für euch, die ich noch nicht gezeigt habe. Nach 1 1/2 Monaten Dauerfrost und geschlossener Schneedecke, waren die Wildtiere an ihren körperlichen Grenzen angekommen. Sie hatten eine harte Zeit hinter sich und ein Ende war noch lange nicht in Sicht.
Hier seht ihr einen Fasan, der mitten am Tage, ganz oben im Apfelbaum sitzt.
Eigentlich fliegen Fasane erst in der Dämmerung auf ihre Schlafbäume, wo sie sicher vor Feinden, die Nacht verbringen.
Ich hatte vorher noch nie einen dieser Vögel, mitten am Tag auf einem Baum gesehen.
Ich nehme an, die Kälte hatte ihm sehr zugesetzt.
Hier sitzt der Fasan an einem anderen Tag, aufgeplustert am Boden. Um seine Körpertemperatur zu halten, hat er seine Federn aufgeplustert und er bewegt sich nicht. Die Luftschicht zwischen den Daunen isoliert gegen Kälte.
Ich konnte beobachten, dass Fasane sich bei Kälte kaum bewegen, um Energie zu sparen. Mir kam es so vor, als ob sie teilweise sogar in eine Art Kältestarre verfallen waren.
Sie versuchten durch Ruhe, aufsuchen von geschützten Stellen und Gefieder aufplustern die Körperwärme zu halten und den Energieverbrauch zu minimieren.
In der Umgebung gab es Futterstellen und Tränken die Eisfrei gehalten wurden für die Tiere, was ihnen ein wenig half, den langen, kalten Winter zu überleben.
Ich vermisse dich immer noch so sehr, mein stolzer, spanischer Terrier. Du warst wirklich ganz besonders. Mutig, ruhig und treu. Wem du dein Herz geschenkt hast, der konnte stolz sein und hatte eine Freundin fürs Leben gefunden.
Du warst ein Unikat.
Du warst mein Supergirl.
Supergirls don′t cry, supergirls just fly, mein kleiner Engel. Auch du hast Flügel bekommen.
Ich bin traurig, ich bin dankbar, ich zünde eine Kerze für dich an und spiele den Song „Supergirl“. Während er läuft, will ich an all die schönen Erlebnisse denken, die wir zusammen hatten. In meinem Herzen lebst du ewig weiter.
Astron ist sehr menschenbezogen. Er mag gern gekuschelt werden und möchte am liebsten immer mit dabei sein. Besonders anhänglich ist der Wallach wenn er satt und ein bisschen müde ist. Wie hier auf dem Paddock.
Unser Alpenpanzer muss überall seine neugierige Nase reinstecken.
Im Weg stehen kann er auch gut.
Haflinger sind neugierig, hier wirft er einen Blick in die Karre.
Er schaut ob ich auch richtig abäppel.
Und kuschelbedürftig ist er.
„Nein Dicker, ich habe keine Zeit für dich. Ich muss jetzt arbeiten“.
„Auch wenn du deinen Kopf auf meine Schulter legst, ich habe keine Zeit für dich.“
„Egal, ich komm einfach mit dir mit und nerve dich ein bisschen“, denkt Astron.
„Das nutzt alles nichts Dicker, ich muss das hier fertig machen. Später wird ne Runde gekuschelt“.
legt sich zum Schlafen immer noch ab. Er kommt auch problemlos wieder auf die Beine.
Es ist sehr gut, dass er in seinem hohen Alter noch so beweglich ist.
Ich habe das für euch in einer Bilderserie festgehalten. Sorry, leider stand ich beim Fotografieren hinter den Bäumen. Aber man sieht trotzdem wie Astron liegt, sich ein bisschen am Boden schubbert, aufsteht und mit Limerick zum Grasen geht.
Der Wallach schläft.
Wird langsam wieder wach.
Will sich noch ein bisschen schubbern.
Schubbern ist schön.
Sitzt auf dem Hintern, wie ein Hund.
Und kommt mit Schwung auf die Beine, schüttelt sein Fell.
Frisch und ausgeschlafen geht es weiter.
Gemeinsam mit Limerick, ein bisschen am Gras knabbern.
Pferde entwickeln tiefe Freundschaften, die auf Vertrauen und Respekt basieren. Untereinander und auch zum Menschen.
Astron war tief mit Nielsson verbunden und hatte sehr unter dem Verlust gelitten, als Nielsson plötzlich und unerwartet verstarb.
Astron hatte am Anfang Schwierigkeiten Limerick zu vertrauen. Jetzt, nach gut einem Jahr, haben die beiden sehr schön zueinander gefunden.
Eine echte Bindungen ist durch die gemeinsame Zeit entstanden. Gegenseitiges Fellkraulen und das Setzen klarer, fairer Regeln haben Astrons Misstrauen verschwinden lassen.
Das freut uns sehr. Enge Beziehungen reduzieren Stress, fördern die Sicherheit und verbessern die Lebensqualität der Vierbeiner.
Wichtige Aspekte der Pferdefreundschaft sind gegenseitiges Kraulen, Spielen, Seite an Seite Dösen, gemeinsames Grasen. Alles das stärkt den sozialen Zusammenhalt und senkt Stress.
Der 3. Monat 2026 geht nun langsam in die letzte Runde. Irgendwie rast die Zeit, geht es euch auch so oder kommt mir das nur so vor?
Ich habe noch ein paar Bilder von Anfang März für euch.
Aufgenommen am 03.03.2026
Ein Hundebussi.
Das ist Limericks Lieblingsplatz. Da steht er oft zum Dösen.
Wer kann süß gucken?
Marcy-Kröti natürlich.
Ein Katzenbussi.
Astron in der Abendsonne.
Ist das nicht ein wunderschöner Anblick?
Unsere Jungs.
Die Schäfchen in der Abendsonne.
Und dann habe ich noch einen von der Abendsonne angeleuchteten Ast mit Tannenzapfen für euch.
Oft sind es gerade die scheinbaren Kleinigkeiten, die uns große Freude bereiten können. Man muss sie nur erkennen. Die Fähigkeit, Kleinigkeiten zu sehen, ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit, die das Leben bereichern kann.
Menschen, die diese Gabe besitzen, nehmen Details wahr, die anderen oft entgehen.
Jedes Tier ist etwas ganz Besonderes. Denn jedes Tier hat seinen ganz individuellen Charakter und besondere Eigenschaften, die es so liebenswert machen.
Bei uns auf dem Gnadenhof darf jedes Tier so sein wie es ist. Wir versuchen sie so artgerecht und frei leben zu lassen, wie es geht. Kein Tier wird gezwungen dem Menschen etwas zu geben, was es gar nicht geben kann.
Weder die Pferde noch die Hunde, die ja Tierarten sind, die leider oft genug von Menschen ausgebeutet oder nicht verstanden werden. Besonders die Herdenschutzhunde möchte ich in diesem Kontext nennen.
Unser Eisbär hat auch ein paar ganz spezielle Eigenschaften. Eine seht ihr heute.
Giada benutzt gern Tische, um sich den Rücken und Hintern zu schubbern. Darauf ist sie irgendwann gekommen und es schein ihr ein ganz besonderes Vergnügen zu bereiten.
Hier seht ihr, wie sie den Gartentisch nutzt.
Und hoch das Bein.
Fast schon ein bisschen wie Ballett.
Wie gut wenn man so groß ist!
„Ich glaube, hier müsste ich noch mal schubbern“.
„Ohhhh jaaaa, das tut gut“.
Die Fotos sind vom 05. März.
Während Marcy im Wareneingang die Pakete mit dem Pferdefutter prüfte, amüsierte sich Giada mit dem Gartentisch.
„Typisch, sie lässt mich schuften und amüsiert sich mal wieder…“ meckerte Azubine Marcy.
„Ach Marcy, Giada ist nun mal unser schlaues Eisbärchen!“ antwortete ich.