Wetterbericht ignoriert: Kater Baghira schläft im Regen auf Nachbars Heuballen.


Da muss sogar Astron lachen.

Wetterbericht ignoriert: Kater Baghira schläft im Regen auf Nachbars Heuballen.


Da muss sogar Astron lachen.

Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Der große Betterplace Spendenmarathon liegt hinter uns. Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns im Vorfeld natürlich erhofft, dass die Leitungen heißlaufen und wir von einer riesigen Welle an Unterstützern überrollt werden. Das ist leider nicht passiert, und ja – ein bisschen traurig hat uns das im ersten Moment schon gemacht. Der Alltag und die Pflege unserer vielen Tiere auf dem Gnadenhof der Tierhilfe Miranda e.V. kosten eben jeden Tag viel Kraft und Geld.
Aber wisst ihr was? Als wir am Abend die Abrechnung angeschaut haben, ist uns vor allem eines klar geworden: Wir haben vielleicht keine riesige Armee an Spendern – aber wir haben ein paar absolute Engel in unserer Community!
Insgesamt sind beim Marathon 375,- Euro zusammengekommen. Und das haben wir genau 6 wunderbaren Menschen zu verdanken, die nicht weggesehen, sondern gehandelt haben. Weil einige von ihnen extrem tief in die Tasche gegriffen haben, ist es am Ende trotz der kleinen Runde eine stolze Summe für unsere Tiere geworden!
🏆 Vorhang auf für unsere Marathon-Helden:
Wir möchten heute ganz bewusst danke sagen. Danke an jeden Einzelnen von euch, der Astron, Limerick, Dörte und Co. gestern den Rücken gestärkt hat:
💝 Ein heimlicher Schutzengel vorab
Als wäre das nicht schon genug Grund zur Dankbarkeit, gab es schon vor dem Marathon eine riesige Überraschung auf unserem Vereinskonto: Antje H. hat uns vorab eine Direktspende von 100,- Euro überwiesen! Damit erhöht sich die Gesamthilfe für die kommende kalte Jahreszeit auf stolze 475,- Euro!
Was bedeutet das für Astron & Limerick? 🐎❄️
Auch wenn der große „Massen-Ansturm“ ausblieb – dieses Geld ist für unsere beiden alten Herren Gold wert. Wir können davon jetzt gezielt das dringend benötigte Heu, die Heucobs und das teure Mineralfutter für alte Pferde kaufen, die die beiden im Winter so dringend brauchen. Ihr 6 (plus Antje!) habt den Winter für unsere Pferde ein großes Stück sicherer und wärmer gemacht.
Wir als Team der Tierhilfe Miranda e.V. sagen von ganzem Herzen: DANKE für eure Treue, eure Großzügigkeit und eure Tierliebe. Ihr habt gezeigt, dass man keine Masse braucht, um Großes zu bewirken.

Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Guten Morgen am wohl wichtigsten Sonntag des Jahres für unseren Gnadenhof! Es ist Punkt 9 Uhr und der Betterplace Spendenmarathon ist offiziell gestartet! Bis heute Nacht um 23:59 Uhr zählt für uns buchstäblich jede Minute und jeder Euro.
Heute schauen euch zwei ganz besondere Augenpaare an: Unsere beiden Herzensbrecher und Riesen Astron (Haflinger Wallach) und Limerick (Irish Sport Horse Wallach) stehen stellvertretend für das heutige „Morgen-Gesicht“.

Warum ausgerechnet Astron und Limerick?🐴❤️
Wer uns kennt, weiß: Wir lieben jedes einzelne Tier auf unserem Hof von Herzen. Aber wir müssen auch ehrlich sein: Alte Pferde verursachen im Winter die weitaus größten Kosten.
Heu, Spezialfutter wie Heucobs, Zusatzstoffe für die Gelenke, teures Mineralfutter und die Besuche vom Tierarzt – wenn es draußen nass und kalt wird, schießen die Ausgaben für unsere Senioren-Pferde extrem in die Höhe. Astron und Limerick schlemmen im Winter ein ordentliches Budget weg, damit sie ihren Ruhestand schmerzfrei und warm genießen können.
Genau deshalb brauchen die beiden – und all die anderen Hofbewohner – heute eure Hilfe!
💰 Wie funktioniert der Marathon heute? (Kein Stress, reine Ausdauer!)
Das Tolle am heutigen Spendenmarathon: Es kommt nicht auf Sekunden an! Ihr müsst euch nicht beeilen. Wichtig ist, dass über den ganzen Tag verteilt so viele Spenden wie möglich für unser Projekt zusammenkommen.
Betterplace hat einen gigantischen Bonus-Topf von 50.000 € bereitgestellt. Dieser Topf wird am Ende des Tages anteilig aufgeteilt:
Das ist das beste Argument überhaupt: Jeder Euro, den ihr uns HEUTE gebt, bringt uns sofort zusätzliches Geld aus dem Bonustopf ein! Ein eingebauter Hebeleffekt für Astron und Limerick.
📋 So einfach seid ihr dabei:
Lasst uns heute gemeinsam den Wintervorrat für unsere geliebten Pferde-Senioren sichern. Astron, Limerick und das gesamte Team der Tierhilfe Miranda e.V. sagen schon jetzt von ganzem Herzen: DANKE für eure unglaubliche Unterstützung! 👇
🔗 HIER DIREKT FÜR ASTRON & LIMERICK SPENDEN https://www.betterplace.org/de/projects/82941-futter-fuer-unsere-alten-und-unvermittelbaren-tiere
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Die letzten Tage war es hier auf dem Blog etwas ruhiger – der ganz normale Hof-Wahnsinn hat uns voll im Griff gehabt. Aber heute am Samstag melden wir uns mit Pauken und Trompeten zurück, denn morgen ist der große Tag!
Am morgigen Sonntag, den 27.09., nimmt die Tierhilfe Miranda e.V. am großen Betterplace Spendenmarathon teil. Und das Beste daran: Morgen zählt euer Beitrag mehr als an jedem anderen Tag im Jahr!
Weil uns viele fragen, wie das Ganze genau funktioniert und wie man am besten hilft, kommt hier euer ultimativer Spickzettel für den morgigen Sonntag:
🔥 Das Geheimnis des Fördertopfs: Der Hebeleffekt!
Morgen wird von Betterplace und den Sponsoren ein großer, zusätzlicher Geld-Fördertopf bereitgestellt. Dieser Topf wird am Ende des Tages anteilig auf alle teilnehmenden Projekte aufgeteilt – und zwar genau danach, wie viele Spenden ein Verein an diesem Tag sammelt!
Das bedeutet: Je mehr Menschen morgen für unsere Tiere spenden, desto größer wird das Stück das wir vom Extra-Geldkuchen abbekommen. Eure Spende hat morgen also eine eingebaute Hebelwirkung für unsere Schützlinge!
📋 Eure Checkliste für morgen – Schritt für Schritt:
Wofür wird das Geld gebraucht? 🍎🩹
Der kommende Winter steht vor der Tür und unsere bunte Wohngemeinschaft hat großen Appetit. Mit den Spenden von morgen finanzieren wir:
Seid ihr morgen dabei? 👇
Wir sind unendlich dankbar für jeden Einzelnen von euch, der uns auf diesem Weg begleitet. Lasst uns morgen gemeinsam zeigen, was unsere Community auf die Beine stellen kann! Seid ihr bereit? Schreibt uns ein motivierendes „Dabei!“ in die Kommentare!

Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Gestern hatten wir euch gefragt, ob eure Vierbeiner für Futter auch so verrückte Kunststücke aufführen wie Schaf Dörte. Da sich in den Kommentaren vornehm zurückgehalten wurde, brechen wir heute das Schweigen und präsentieren euch stolz unsere hofeigene Akrobatin: Marcy!
Wir fragen uns ja schon länger, ob in unserem charmanten Wolfsspitz-Mix heimlich ein Quäntchen Katze, Bergziege oder Zirkusartist mitgemischt hat. Denn Marcys Lebensmotto lautet ganz eindeutig: Hoch hinaus! Schon als winziger Welpe gab es für sie keine Grenzen nach oben, und sobald sie springen konnte, war kein Platz auf dem Gnadenhof mehr vor ihr sicher.
Heute zeigen wir euch die absolut besten Beweisfotos aus Marcys Kletter-Karriere. Schnallt euch an für die große Foto-Tour!
📸 Das offizielle Marcy-Kletter-Archiv:














Hand aufs Herz… 👇
Findet ihr nicht auch, dass Marcy eine eigene Zirkusnummer verdient hätte? Wo war der verrückteste Ort, an dem ihr euer Haustier je erwischt habt? Schreibt es uns jetzt aber wirklich in die Kommentare – wir wollen eure Geschichten hören! 😉
Vergesst den Countdown nicht: Nur noch wenige Tage bis zum großen Betterplace Spendenmarathon am 27. September 2026! Unterstützt unseren Gnadenhof an diesem Tag mit einer Spende, damit wir die Versorgung unserer Kletterkünstler, Senioren-Schafe und Streunerkatzen auch in Zukunft sichern können. Jeder Euro hilft uns riesig weiter!
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Nachdem wir euch letzte Woche unsere rüstige Rentner-Herde und die Müsli-Mafia vorgestellt haben, wird es höchste Zeit für ein Update von unseren drei Neuzugängen: Myrte, Dörte und Ilse! Die drei Mädels haben sich mittlerweile fantastisch eingelebt.
Warum das so schnell ging? Weil Schafe absolute Gewohnheitstiere sind und Struktur lieben. Ein fester Tagesablauf gibt ihnen Sicherheit, und bei uns läuft alles wie ein Schweizer Uhrwerk:
Das Müsli-Management und der Job als Landschaftspfleger
Unter dem Vordach verteile ich strategisch klug mehrere Schippen Schafsmüsli. Schließlich soll jedes Schaf in Ruhe fressen können – und nicht nur die Frechsten und Kräftigsten! Danach starten die Mädels hochmotiviert in ihren Job als ökologische Landschaftspfleger und halten das Gras auf dem gesamten Hof in Schuss.
Das Beste an den drei Neuen? Sie sind absolut nicht wählerisch! Sie verputzen einfach alles, was hier auf dem Hof wächst – selbst die Kräuter und Halme, die unsere wählerischen Senioren jahrelang keines Blickes gewürdigt haben.
„Hoppi-hoppi“ und der fliegende Eimer-Mund-Raub
Am frühen Nachmittag geht es für die Mädels zurück ins Gehege. Sobald ich den gelben Eimer in die Hand nehme und die magischen Worte „Schäfchen!“ und „hoppi – hoppi!“ rufe, gibt es kein Halten mehr. Die Herde schaltet sofort in den Galoppmodus! Einige laufen hinter mir, andere überholen mich im Tiefflug.
Und wer führt den Trupp an? Dörte! Sagen wir es mal so: Dörte ist entweder die hungrigste oder die frechste Aue, die man sich vorstellen kann. Wenn sie neben mir herläuft, versucht sie quasi direkt in den Eimer zu springen.
Doch damit nicht genug: Dörte hat herausgefunden, dass man als Schaf nicht auf vier Beinen feststecken muss. Wenn der kleine Hunger kommt, mutiert sie zur Ziege, stellt sich grazil auf die Hinterbeine und plündert unseren Apfelbaum! Da werden die Blätter im Akkord von den Ästen gezupft.
Schaut euch unbedingt die heutige Fotostrecke von der Müsli-Mundraub-Aktion an!
📸 Unsere heutige Fotostrecke:








Unterstützt unsere hungrige Truppe! 🌾💰
Dörte und ihre Freundinnen halten uns ordentlich auf Trab – und verputzen logischerweise jede Menge Müsli! Denkt daran, euch den 27. September ganz dick im Kalender anzustreichen. Beim Betterplace Spendenmarathon zählt an diesem Tag jede Spende doppelt, damit wir die Futtertröge unserer hungrigen Landschaftspfleger auch für den kommenden Winter prall füllen können!
Habt ihr auch so verfressene Haustiere, die für Futter Kunststücke aufführen? Schreibt es uns in die Kommentare!
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Gestern haben wir euch die Geschichte unserer „Wilden 16“ aus dem Jahr 2018 erzählt, die von Nanny-Hündin Giada gezähmt wurden. Und wie versprochen gibt es heute das große Update: Was ist eigentlich aus den Streunern von damals und unseren anderen Hofkatzen geworden?
Nun, das lässt sich am besten mit einem physikalischen Gesetz beschreiben: Katzen sind flüssig. Sie passen in jede Kiste, schlafen in den unmöglichsten Positionen und dekorieren den Gnadenhof auf ganz eigene Weise. Wir haben tief in der Fotokiste gewühlt und für euch die lustigsten, niedlichsten und kuriosesten Schnappschüsse der letzten Jahre herausgesucht!
Macht es euch gemütlich und geht mit uns auf Foto-Tour:
📸 Unsere Hof-Katzen in Action:















Jetzt seid ihr dran! 👇
Unsere Samtpfoten machen den Gnadenhof jeden Tag ein Stückchen bunter, chaotischer und liebenswerter. Wollt ihr in Zukunft noch mehr solcher lustigen Katzenbilder sehen? Schreibt es uns unbedingt in die Kommentare – unsere Kamera ist eigentlich immer griffbereit!
Vergesst nicht: Am 27. September 2026 steht das große Highlight an: der Betterplace Spendenmarathon! Unterstützt unser Projekt mit einer Spende am Aktionstag, damit wir den Fressnapf und die Tierarztkasse für unsere bunte Katzen-WG auch in Zukunft sichern können. Jeder Euro zählt!
Hallo ihr Lieben!
Erinnert ihr euch noch an das Jahr 2018? Unsere treuen „alten Hasen“ unter den Unterstützern wissen bestimmt sofort, wovon ich rede: Unsere riesige Einfang- und Kastrationsaktion für Streunerkatzen!
Damals war hier auf dem Gnadenhof der Tierhilfe Miranda e.V. absolut der Bär los. Neben den erwachsenen Katzen gingen uns nämlich auch 16 zuckersüße, aber brandgefährliche Katzenbabys ins Netz.

Das Problem mit der „Wilden 16“
Wer schon mal versucht hat, wilde Katzenbabys an den Menschen zu gewöhnen, weiß: Das ist kein Kuschelurlaub, sondern Hochleistungssport. Wenn die Kleinen erst mal die Augen offen haben und eine gewisse Zeit verstreicht, bleiben sie oft ihr Leben lang wild.
Unsere 16 Mini-Fellkugeln waren damals die absoluten Endgegner. Sie fauchten, spuckten, bissen, kratzten und starteten bei jedem menschlichen Annäherungsversuch eine filmreife Flucht. Kurz gesagt: Wir Zweibeiner waren völlig abgeschrieben.
Auftritt: Giada – Die wohl größte Nanny der Welt 🐕❤️
Und genau hier kommt unsere weiße Maremmano-Hündin Giada ins Spiel. Wer den Hof kennt, weiß, dass Giada eine stattliche Herdenschutzhündin ist. Was viele nicht wissen: Bevor sie zu uns kam, lebte sie von Welpe an isoliert in einem Zwinger. Sie war vollkommen unsozialisiert. Viele Experten prophezeiten uns damals: „Das wird nie was! Diesen Hund kriegt ihr im Leben nicht mit Schafen, Pferden, anderen Hunden oder gar Katzen sozialisiert!“
Tja. Wir sind verdammt froh und stolz, dass wir nicht auf die Zweifler gehört haben!
Giada schaute sich das fauchende Katzen-Chaos an und beschloss spontan, die Leitung des Streuner-Kindergartens zu übernehmen. Sie nahm alle 16 Babys unter ihre Fittiche – wortwörtlich.

Das Beste daran? Die halbwilden Katzenmütter, die wir damals natürlich nicht vermitteln konnten und die heute noch bei uns leben, merkten sofort, dass der weiße Riese der beste Babysitter überhaupt ist. Alle Mütter hatten fast zeitgleich geworfen und bildeten eine riesige Milchbar (ich konnte beim besten Willen nicht sagen, welches Baby zu welcher Mama gehörte!). Die Mütter ließen ihre Kleinen also seelenruhig bei Nanny Giada im Körbchen liegen und gingen erst mal entspannt butjern (für alle Nicht-Nordlichter: auf Achse gehen / herumstreunen). Zum Säugen kamen sie brav zurück, den Rest des Tages regelte die Hündin.


Happy End auf dem Gnadenhof
Dank Giadas unendlicher Geduld und Liebe wurden die kleinen Wilden handzahm. Viele konnten wir damals in tolle Familien vermitteln. Diejenigen, die zu scheu, wild oder chronisch krank waren, genießen genau wie ihre Mamas seither ihr dauerhaftes WG-Leben bei uns auf dem Gnadenhof.
Heute ist unsere stolze Giada über 10 Jahre alt und die absolute Königin des Hofes. Schaut euch unbedingt die Fotos unten an – Herdenschutzhund trifft Katzenbabys. Wenn das kein Herzschmelz-Garant ist, wissen wir auch nicht weiter!
P.S.: Solche Aktionen und die lebenslange Pflege unserer Sorgenkinder kosten natürlich viel Zeit und Geld. Denkt dran: Am 27. September ist der große Betterplace Spendenmarathon! Jeder Cent hilft uns, die Mäuler unserer bunten Truppe zu stopfen. Streicht euch den Tag fett im Kalender an!








Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Habt ihr euch jemals gefragt, was unsere Senioren-Herde Ouessantschafe morgens so treibt? Spoiler: Sie genießen ihren Ruhestand auf unserem Gnadenhof in vollen Zügen. Und wie es sich für rüstige Rentner gehört, steht ein ausgiebiges Frühstück ganz oben auf der Tagesordnung.
Heute haben wir die Kamera draufgehalten, als es das heißgeliebte Schafmüsli gab. Das Ergebnis? Ein absolut herrlicher Clip – den ihr euch unbedingt mit Ton anschauen müsst!
Die Müsli-Mafia schlägt wieder zu
Wer unseren Blog schon länger verfolgt, erinnert sich bestimmt noch an Krähe Gustav und seine Gattin. Richtig, das war das gefiederte Pärchen, das unseren Gnadenhof als ihr persönliches Nobel-Restaurant entdeckt hat (inklusive All-you-can-eat-Buffet).
Nun, was soll ich sagen? Die beiden haben keine Tischreservierung, tauchen aber trotzdem jeden Tag pünktlich zur Raubtierfütterung auf. Sobald das Müsli serviert wird, schalten die zwei in den Stealth-Modus. Während die Schafe tiefenentspannt kauen, flitzen die Krähen im Zickzackkurs dazwischen und stibitzen sich die besten Bröckchen. Mundraub auf Krähen-Art – aber die Wolllies stört es zum Glück überhaupt nicht. Teilen ist schließlich Ehrensache!
Ein unfreiwilliges Wunschkonzert (inklusive Spezialeffekten)
Das Highlight des Videos ist diesmal aber eigentlich die Tonspur. Wir haben völlig unbeabsichtigt ein wahres Natur-Konzert aufgenommen. Wenn ihr genau hinhört, könnt ihr ein echtes Vogelstimmen-Raten starten. Mit dabei im Line-up:
Ein kleiner Disclaimer zum Sound: Ja, der Wind war an diesem Tag ein echter Spielverderber. Er hatte wohl extrem gute Laune und musste unbedingt direkt in unser Mikrofon pusten. Seht es uns nach – wir nennen das einfach „authentischen Nordsee-Flair“ (oder wie auch immer man lautes Rauschen sonst professionell verpackt). Das nächste Mal setzen wir dem Mikrofon einfach eine kleine Wollmütze auf.
Schaut euch das Video an, genießt das muntere Treiben und lasst unseren Senioren und den Frechdachsen ein paar liebe Grüße da!
Bis zum nächsten Mal von der Tierhilfe Miranda!
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
kennt ihr das, wenn man ein Foto von seinen Liebsten machen möchte und das Ergebnis aussieht wie ein professionelles Cover für ein Hochglanz-Magazin – oder wie die Ankündigung für einen Krimi? Unsere beiden Gnadenhof-Rentner Astron und Limerick haben sich neulich als absolute Topmodels (oder zumindest als Meister der Lichtregie) versucht.
Ich habe die Kamera draufgehalten und musste beim Sichten der Bilder laut lachen. Schaut euch diese Meisterwerke an!
Bild 1: Astron – Der König der Löwen (oder zumindest des Offenstalls)

Seht euch bitte Astron an! Unser blonder Haflinger-Wallach hat zwar stolze 30 Jahre auf dem Buckel, aber wenn die Sonne richtig steht, mutiert er direkt zum Filmstar. Er steht hier kerzengerade im Eingang unseres Offenstalls, die Ohren gespitzt, der Blick hellwach in die Kamera gerichtet.
Das Beste daran: Weil es im Stall stockdunkel ist und die Sonne ihn von vorne erwischt, sieht es aus, als stünde er im absoluten Scheinwerferlicht auf einer Theaterbühne. Nach dem Motto: „Hier bin ich, wo bleibt mein Applaus (und meine Karotte)?“ Falten? Altersgrenze? Nicht mit Astron!
Bild 2: Limerick – Das Phantom der Oper

Und dann haben wir Limerick. Unser brauner Irish Sport Horse Wallach ist 23 Jahre alt und hat das Konzept von „Licht und Schatten“ sichtlich… nun ja, minimalistisch interpretiert. Während Astron die große Bühne sucht, übt sich Limerick in extremer Geheimniskrämerei.
Auf seinem Foto sieht man vom Stalleingang aus exakt: sein rechtes Vorderbein und ein ganz kleines bisschen Bauch. Der komplette Rest des Pferdes wurde einfach von der Dunkelheit verschluckt. Wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob er sich vor der Gartenarbeit drücken wollte oder einfach ein neues Versteckspiel-Level im Stall testet. Unsichtbarkeit: Level 100!
Ein schönes Leben im eigenen Tempo
Auch wenn die beiden hier wie Hollywood-Diven wirken: Genau für diese Momente lieben wir unsere Arbeit auf dem Gnadenhof. Astron und Limerick dürfen hier einfach genau das tun, worauf sie Lust haben. Ob im Rampenlicht glänzen oder im Schatten chillen – sie haben sich ihren Ruhestand mehr als verdient.
Was meint ihr? Wer gewinnt den Preis für das beste Foto? Das Rampenlicht-Model Astron oder der Schatten-Ninja Limerick? Schreibt es uns unbedingt in die Kommentare!
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
na, habt ihr heute schon gelächelt? Wenn nicht, dann haben wir jetzt genau das Richtige für euch. Bei uns auf dem Gnadenhof ist nämlich tierisch was los – und das im wahrsten Sinne des Wortes!
Wie ihr wisst, haben wir Zuwachs bekommen: Unsere drei neuen Ouessant-Schäfchen-Damen haben sich inzwischen wunderbar eingelebt. Die wichtigste Nachricht vorweg: Sie wurden von unserer alteingesessenen Senioren-Herde absolut großartig aufgenommen! Es gab kein langes Gezicke, sondern direkt ein herzliches Willkommen im Club der gemütlichen Wollknäuel.

Myrte, Dörte und Ilse – so heißen die drei charmanten Ladys – sind zwar nicht mehr die Jüngsten und kamen ehrlicherweise ziemlich mager bei uns an (Modelfigur ist ja schön und gut, aber ein bisschen mehr „Mäh“ auf den Rippen darf es schon sein!). Aber genau daran arbeiten wir jetzt gemeinsam mit euch.
Das Beste daran? Ihr habt sofort reagiert und den Mädels ein herzliches Willkommen bereitet. Ein riesiges, von Herzen kommendes DANKESCHÖN geht an unsere fantastischen Spenderinnen und Spender, die unsere Futterkammer und das Vereinskonto zum Klingeln gebracht haben!
Hier ist unsere aktuelle Ehrenliste der Woche:

Schaf Dörte hat schon Kontakt zu Katze Face aufgenommen!


Dank eurer Hilfe können wir den drei Senioren-Schäfchen genau die Pflege, Liebe und das Extra-Futter geben, das sie jetzt so dringend brauchen, um bald kugelrund und glücklich über die Wiese zu spazieren. Ihr seid einfach großartig!
Bleibt tierisch gut drauf und bis zum nächsten Update!
Liebe Tierfreunde und Gnadenhof-Fans,
auf unserem Gnadenhof der Tierhilfe Miranda e.V. sind wir ja einiges gewöhnt. Wir versorgen Pferde, die ihren Ruhestand genießen, Schäfchen, die lautstark den Tag begrüßen, und jede Menge andere Fellnasen, die bei uns ein sicheres Zuhause gefunden haben. Kurz gesagt: Wir kennen unsere Pappenheimer.
Am 30. August allerdings hat sich ein Gast auf unser naturnahes Gelände geschlichen, der komplett aus dem Raster fällt.
Ich war gerade mit der Kamera unterwegs, um ein paar schöne Schnappschüsse von unseren Schützlingen zu machen, als mir dieses Prachtexemplar vor die Linse flog. Ich habe mich gaaaaanz vorsichtig herangepirscht und – klick! – eine absolute Nahaufnahme erwischt.


Seht euch diesen Hubschrauber an! Knallrot, riesige Facettenaugen und Flügel so zart und wie feinstes Papier.
Jetzt stehen wir hier im Team und rätseln. Dass es eine Libelle ist, haben wir mit vereinten Kräften schon herausgefunden. Aber bei der genauen Bezeichnung hört es dann auch auf. Ist es die „Gemeine Heidelibelle“? Eine „Feuerlibelle“? Oder vielleicht doch die seltene „Norddeutsche Flachland-Turbo-Libelle“ (Spoiler: Die gibt es vermutlich nicht)?
Bis jetzt haben wir hier nur großen Blaugrüne Mosaikjungfern, Plattlibellen und einige kleiner Libellenarten in rot und grün gesehen.





Da unser Hof naturnah geführt wird, freuen wir uns riesig über diese Artenvielfalt. Aber wir wollen es jetzt ganz genau wissen!
Hier kommt ihr ins Spiel: Wir haben unter unseren Lesern doch bestimmt ein paar heimliche Biologen, Naturfotografen oder Insekten-Profis, oder?
Wenn ihr wisst, was das für eine Libelle ist, schreibt es uns unbedingt unten in die Kommentare! Jede Vermutung und natürlich auch die exakte lateinische Bezeichnung sind herzlich willkommen. Helft uns, das Rätsel des roten Fliegers zu lösen.
Wir sind gespannt auf eure Kommentare!
Manchmal bringt das Leben im Tierschutz Überraschungen – und manchmal bringt es einfach noch mehr flauschige Senioren zu uns auf den Gnadenhof der Tierhilfe Miranda e.V.!
Wer unseren Hof kennt, weiß: Bei uns wird nicht aufs Alter geschaut, sondern aufs Herz. Neben unseren betagten Pferden, den Hunden und unseren ehemaligen Streunerkatzen haben wir eine ganz besondere, kleine Truppe: Unsere Ouessant-Schafe. Bisher bestand die Herde aus vier älteren Damen (Auen) und zwei kastrierten Böcken – alle stolze 11 Jahre und älter. Eine eingeschworene Rentner-Gang, könnte man sagen.
Doch seit letztem Sonntag ist alles anders, denn wir haben die Bude vollbekommen!
Vorhang auf für: Ilse, Dörte und Myrte!
Die drei Mädels standen kurz vor dem Schlachter. Für manche Menschen hatten sie wohl ihren „Zweck“ erfüllt – für uns fängt ihr schönstes Leben jetzt erst an. Dürfen wir vorstellen?

Die drei Ladys sind im besten Oma-Alter, haben aber leider ein bisschen wenig auf den Rippen. Unser aktuelles Hauptprojekt lautet daher: Auffüttern, verwöhnen und Muskeln aufbauen! Es gibt bereits Extra-Portionen und ganz viel Liebe.
Schaut euch die Fotos von ihrer Ankunft an.


Man sieht wie mager sie sind.

Das große Kennenlernen: Sanftmut statt Chefgehabe
Wir waren natürlich super gespannt (und ehrlich gesagt auch ein bisschen nervös), wie unsere alteingesessene Herde auf die drei Neuzugänge reagieren würde. Schaf-Zusammenführungen können ja durchaus mal mit ordentlich Kopfstößen und Gehege-Rallyes enden.

Aber unsere Senioren haben bewiesen, dass man im Alter einfach weise und gelassen wird. Das Treffen verlief erstaunlich harmonisch! Klar, ein ganz kleines bisschen Geschubse gab es, um die Rangordnung kurz zu klären (Frau will ja wissen, wer wo steht), aber nach kürzester Zeit war die Sache gegessen.

Auf den Fotos unten seht ihr das erste Kennenlernen. Inzwischen grasen alle Neune zusammen, als wären sie schon immer eine gemeinsame Großfamilie gewesen.













Werde Schaf-Pate und schenke Ilse, Dörte & Myrte ihren wohlverdienten Ruhestand! 💚
Damit Ilse, Dörte und Myrte bei uns noch viele glückliche, satte und umsorgte Jahre verbringen können, sind wir auf Hilfe angewiesen. Gutes Futter, tierärztliche Betreuung und die Pflege von alten Tieren kosten Zeit und Geld.
Möchtest du Teil unserer Rettungsgeschichte werden? Wir suchen ab sofort Paten für unsere drei neuen Gnadenhof-Bewohnerinnen. Mit einer Patenschaft hilfst du uns direkt dabei, die Heuraufen der drei Mädels immer gut gefüllt zu halten.
Schreib uns einfach an, dann geben wir dir alle Infos zu den Patenschaften.
Danke, dass ihr an unserer Seite steht und solche Rettungen überhaupt erst möglich macht!
Man sagt ja oft, dass Männer im Alter etwas eigensinnig werden. Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern definitiv auch für unsere Vierbeiner auf dem Gnadenhof der Tierhilfe Miranda e.V.! Heute wollen wir euch eine Geschichte erzählen, die beweist: Für eine echte Männerfreundschaft und die große Liebe ist es einfach nie zu spät.
Vorhang auf für unsere beiden Senioren-Stars: Haflinger Astron (stolze 30 Jahre alt) und Irish Sport Horse Limerick (knackige 23 Jahre)!
Ein holpriger Start im Seniorentreff
Als Limerick im Dezember 2025 zu uns auf den Gnadenhof zog, war die Stimmung ehrlich gesagt erst mal auf dem Gefrierpunkt. Limerick brachte nämlich ein kleines Päckchen mit: Er litt unter ausgeprägten Zwangsstörungen. Für unseren blonden Haflinger-Opa Astron war dieser neue, etwas „unberechenbare“ Nachbar erst einmal absolut unheimlich. „Was will der denn von mir?“, schien Astrons skeptischer Blick zu sagen. Da wurde lieber erst mal auf Sicherheitsabstand gegangen.
Heilung braucht Zeit – und eine Prise Liebe
Aber wie das bei uns auf dem Gnadenhof so ist: Mit viel Ruhe, Geduld und der richtigen Pflege kann hier jede Pferdeseele heilen. Im Laufe der Monate durfte Limerick erfahren, dass er hier in Sicherheit ist. Und siehe da: Seine Zwänge sind fast vollständig verschwunden!
Mit Limericks innerer Ruhe schmolz dann auch das Eis bei Astron. Aus anfänglicher Skepsis wurde Neugier, aus Neugier wurde Sympathie – und heute sind die beiden Herren einfach unzertrennlich. Wer hätte gedacht, dass zwei so unterschiedliche Charaktere im Rentenalter noch mal ihre späte Liebe finden?
10 Minuten pure Entschleunigung: Das Kuschel-Video
Weil die beiden zusammen einfach zuckersüß sind, haben wir die Kamera draufgehalten. Wenn ihr heute einen stressigen Tag hattet, vergesst Yoga oder Beruhigungstee. Schaut euch einfach unsere beiden Opas beim ausgiebigen Kuscheln und Kraulen an.
Hier könnt ihr das Video direkt ansehen:
Ist das nicht pure Entspannung? Wir sind unglaublich stolz darauf, wie toll sich Limerick eingelebt hat und dass Astron ihm eine Chance gegeben hat. So sieht ein glücklicher Lebensabend aus!
Möchtest du unsere Senioren-WG unterstützen? Wir freuen uns immer über Patenschaften für unsere Gnadenhof-Bewohner, damit Astron und Limerick noch viele weitere Kuschel-Stunden genießen können!
Heute möchten wir die Gelegenheit nutzen, um wieder einmal von ganzem Herzen Danke zu sagen. In den letzten Tagen haben uns wieder einige Spenden erreicht, die uns zeigen, dass wir diese wichtige Arbeit nicht alleine machen.
🐾 Doppeltes Glück aus der Schweiz: Die beiden Karins.
Wir fangen an mit einer wunderschönen Geschichte über Freundschaft und Tierliebe. Karin G. aus der Schweiz ist schon seit langer Zeit eine feste Säule unseres Vereins. Sie unterstützt unser Projekt nicht nur jeden Monat verlässlich, sondern ist auch immer sofort zur Stelle, wenn bei uns mal wieder „Not am Mann“ ist und irgendwo ein dringendes Problem gelöst werden muss.
Doch damit nicht genug: Karin G. hat ihrer Freundin Karin B. (ebenfalls aus der Schweiz) von unseren Gnadenhof-Bewohnern erzählt. Karin B. hat sich anstecken lassen und uns prompt eine wundervolle Spende über 105,13 Euro zukommen lassen!
Liebe Karin G., danke für deine jahrelange Treue und das Weitersagen! Und liebe Karin B., ein herzliches Willkommen in unserer Tierhilfe-Familie und danke für diese tolle Unterstützung!
📦 Flohmarkt-Nachschub und Knabberspaß von Petra.
Erinnert ihr euch noch an das tolle Sachspendenpaket, für das wir uns erst vor ein paar Tagen bedankt haben? Petra hat direkt noch einmal nachgelegt! Uns hat ein zweites großes Paket voller toller Sachen für unseren Flohmarkt erreicht. Die Erlöse daraus fließen wie immer zu 100 % in die Versorgung unserer Sorgenkinder.
Das absolute Highlight für unsere Vierbeiner waren aber die Leckerlies und das Kauzeug, das Petra extra eingepackt hat. Die Hunde haben das Paket quasi schon an der Türschwelle adoptiert!


Wie ihr sehen könnt, fiel die Qualitätskontrolle durch unsere Fellnasen absolut positiv aus. Vielen lieben Dank, Petra, für deinen unermüdlichen Einsatz!
💖 Kleines Geld, große Wirkung: Danke, Andrea!
Jeder Cent zählt und jeder Euro hilft uns, Futter, Tierarztkosten und Medikamente für unsere Senioren zu finanzieren. Deshalb freuen wir uns riesig über die Spende von Andrea, die mir 10,00 Euro für die Tiere in die Hand drückte.
Liebe Andrea, auch dir ein ganz herzliches Dankeschön! Deine Spende kommt genau dort an, wo sie gebraucht wird. Wir sehen uns bald wieder!
Ohne Menschen wie euch, könnten wir diesen sicheren Hafen für unsere Tiere nicht aufrechterhalten. Ihr schenkt unseren Pferden, Schafen, Hunden und Katzen einen würdevollen und liebevollen Lebensabend.
Danke, dass ihr an unserer Seite seid!
Susanne und das Team der Tierhilfe Miranda e.V.
Wenn am Morgen die Sonne über unserem Gnadenhof aufgeht, herrscht hier ein ganz besonderer Frieden. Die Hektik des Alltags bleibt draußen vor dem Tor. Für uns vom Tierhilfe Miranda e.V. ist dieser Ort weit mehr als nur ein Zufluchtsort für in Not geratene Tiere – er ist eine lebendige Oase, in der Haustiere, Wildtiere und die Natur Hand in Hand leben. Heute möchten wir euch mitnehmen auf einen kleinen virtuellen Spaziergang über unser Gelände und euch die kleinen und großen Wunder zeigen, die uns täglich umgeben.
Der Blick über den Zaun: Friedliche Nachbarschaft
Unser Rundgang beginnt an der Grenze unseres Geländes. Direkt hinter unserer Pferdeweide erstreckt sich die saftige Wiese unseres Nachbarn. Es ist ein wunderschöner Anblick, denn dort wird eine artgerechte Mutterkuhhaltung betrieben. Die Kühe verbringen den ganzen Tag zusammen mit ihren Kälbern unter freiem Himmel. Das friedliche Kauen der Herde im Hintergrund hat fast etwas Therapeutisches und erinnert uns daran, wie schön das Leben für alle Nutztiere sein könnte.


Unsere Luftakrobaten: Willkommen zurück, Schwalben!
Wer den Blick gen Himmel richtet, sieht sofort, dass unser Hof auch in der Luft voller Leben steckt. Die Schwalben sind treue Begleiter unseres Sommers. Mit atemberaubender Geschwindigkeit jagen sie im Sturzflug über die Dächer und Wiesen, um Insekten zu fangen. Nach getaner Arbeit rasten sie gerne in langen Reihen auf unseren Zaunlitzen, zwitschern leise vor sich hin und beobachten das Treiben auf dem Hof. Sie gehören einfach fest zu unserer Hof-Familie.



Unterwegs bei unseren Wollnasen: Ein Spaziergang durch das Schafgehege
Weiter geht es durch das Schafgehege. Wenn man das Tor öffnet und das Gehege betritt, wird man sofort von neugierigen Blicken und leisem Blöken begrüßt. Unsere geretteten Schafe dürfen hier einfach nur ihr Leben genießen. Zu sehen, wie das saftige Gras unter ihren Hufen raschelt und wie entspannt sie im Schatten wiederkäuen, zeigt uns jedes Mal aufs Neue, warum sich der tägliche Einsatz für den Tierschutz lohnt.






Ein Paradies für Insekten: Wildblumen und summende Disteln
Die Grundlage für all dieses Leben ist die Flora auf unserem Hof. Wir lassen unsere Wiesen bewusst naturnah wachsen. Aktuell leuchtet die Pferdeweide in den schönsten Farben: Gelbe, lila und weiße Wildblumen wie Löwenzahn, Klee und Schafgarbe wiegen sich im Wind. Besonders stolz sind wir auf unsere wilden Disteln. Was viele als Unkraut abtun, ist für unsere nützlichen Hummeln ein absolutes Festmahl. Wenn man genau hinschaut, sieht man die dicken Brummer von Blüte zu Blüte fliegen – ein unaufhörliches, beruhigendes Summen.







Eine kleine Oase: Die Wasserschale mit Springbrunnen
Um den Tieren an heißen Tagen eine Abkühlung zu bieten, haben wir eine runde Wasserschale aufgestellt. Wir haben sie mit großen und kleinen Steinen bestückt, damit kein Tier ertrinken kann, und einen kleinen Solar-Springbrunnen hineingesetzt. Diese Mini-Oase wird unglaublich gut angenommen! Es ist ein ständiges Kommen und Gehen: Vögel nutzen sie für ein schnelles Bad, und sogar Wespen landen sicher auf den Steinen, um ihren Durst zu löschen. Naturschutz beginnt eben schon im Kleinen.

Überraschungsgäste: Die Fasanenfamilie auf der Pferdeweide
Zum Abschluss unseres Rundgangs über die Pferdeweide wartete vor Kurzem ein ganz besonderes Highlight auf uns. Wer sagt denn, dass auf einer Pferdeweide nur Pferde grasen? Mitten im hohen Gras entdeckten wir eine stolze Fasanenhenne, die in aller Seelenruhe mit ihren acht inzwischen halb erwachsenen Küken auf Nahrungssuche war. Es ist das schönste Kompliment für unsere Arbeit, wenn Wildtiere unseren Hof als so sicher empfinden, dass sie hier ihren Nachwuchs großziehen.




Gemeinsam für ein sicheres Zuhause ❤️
Jeder Tag hier bei der Tierhilfe Miranda e.V. zeigt uns, wie wertvoll es ist, die Natur und all ihre Lebewesen zu schützen. Dieses lebendige, friedliche Miteinander ist jedoch nur möglich, weil Menschen wie ihr uns unterstützen. Die Pflege der Tiere, das Futter und der Erhalt dieser Naturflächen kosten viel Kraft und Geld.
Wenn euch unser kleiner Rundgang gefallen hat und ihr uns dabei helfen möchtet, diesen sicheren Hafen für Haus- und Wildtiere zu bewahren, freuen wir uns über jede Unterstützung – sei es durch eine kleine Spende, eine Patenschaft oder das Teilen unseres Beitrags!
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
hinter uns liegen zwei Wochen voller kleiner und großer Glücksmomente. Auf unserem Gnadenhof der Tierhilfe Miranda e.V. wird es bekanntlich nie langweilig. Unsere alten Pferde, die gemütliche Seniorengruppe der Schafe, unsere treuen, unvermittelbaren Hunde und die eigensinnigen ehemaligen Streunerkatzen halten uns täglich auf Trab.

Das alles funktioniert nur, weil ihr an uns denkt! In den letzten Tagen haben uns wunderbare Spenden erreicht, die uns ein riesiges Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Wir möchten Danke sagen!
🐴 Limerick schubbert sich in den siebten Himmel
Ein ganz besonderer Gruß geht an Karin aus der Schweiz! Sie hat uns 100.- Euro überwiesen, zweckgebunden für unseren charmanten Wallach Limerick. Karins wunderbarer Kommentar zur Spende: „Zum Schubbern bis der Arzt kommt!“
Das nehmen wir wörtlich! Limerick testet die Stabilität unserer Stallwände täglich ausgiebig. Dank Karins Unterstützung können wir jetzt frisches Holz kaufen, um die beanspruchten Scheuerstellen zu reparieren und zu verstärken. Limerick wiehert sein lautestes Danke in die Schweiz – die nächste Wellness-Runde ist gesichert!

📦 Nachschub für unseren Flohmarkt: Ausmisten für den guten Zweck!
Der Paketbote hatte ordentlich zu schleppen, denn unser Flohmarkt-Team hat großartige Unterstützung bekommen. Flohmarkt- bzw. Ebay-Erlöse sind für unseren Hof eine extrem wichtige Einnahmequelle, um die Futterkasse zu füllen.
Beide haben uns wunderbare, gut erhaltene Dinge zukommen lassen, die wir nun für die Tiere zu Geld machen können. Das Auspacken hat riesigen Spaß gemacht – danke für euren Fleiß beim Aussortieren, Petra und Anja!
❤️ Jeder Euro schenkt Lebensabend-Glück
Auch auf unserem Vereinskonto gab es fantastische Neuigkeiten, die uns ein großes Polster für Futter und Medizin sichern:
🐾 Wie es jetzt weitergeht
Mit eurer Hilfe starten wir voller Optimismus in die nächsten Wochen. Das Holz für Limericks „Schubber-Paradies“ wird besorgt, die Flohmarktkisten sind prall gefüllt und unsere Streunerkatzen rollen sich zufrieden im Heu ein.
Ihr beweist uns immer wieder: Tierschutz ist Teamarbeit. Danke, dass ihr Teil unseres Teams seid!
Herzliche Grüße vom gesamten Team & allen Vierbeinern der
Tierhilfe Miranda e.V.

Wie ihr wisst, ist unser Gnadenhof eigentlich ein Ort für den wohlverdienten Ruhestand. Hier dürfen alte, unreitbare Pferde einfach nur Pferd sein, die Seele baumeln lassen und ihr Rentnerdasein genießen. Soweit die Theorie. In der Praxis haben wir allerdings Limerick.

Unser 23-jähriger Irish-Sport-Horse-Wallach hat in seinem früheren Leben als erfolgreiches Springpferd im großen Sport einiges erlebt. Das hat leider Spuren hinterlassen. Seine Zwangsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten äußern sich auch in einem extremen Juckreiz. Limerick scheuert sich für sein Leben gern. Dass er dabei regelmäßig die hofeigene Infrastruktur zerlegt, gehört mittlerweile fast schon zu unserem Alltag. Finanziell und arbeitsmäßig bringt uns der charmante Riese damit regelmäßig an unsere Grenzen. Aber was er sich am Wochenende geleistet hat, verdient einen eigenen Statik-Preis.
Das Projekt: Offenstall 2.0 (Unfreiwillig)
Limerick hat eine neue Lieblingsstelle zum Jucken entdeckt: den tragenden Holzpfeiler direkt links am Eingang unseres Offenstalls. Wo andere Pferde sich dezent kratzen, legt sich ein ehemaliges Leistungssport-Pferd eben mit voller Wucht ins Zeug. Das Ergebnis? Der Pfeiler war unten komplett durchgebrochen und die gesamte Außenwand ein ordentliches Stück nach außen gedrückt. Da, wo täglich die Pferde rein- und rausmarschieren, war es plötzlich brandgefährlich.


Also hieß es: Notfall-Reparatur statt Sonntagsruhe. Bewaffnet mit schwerem Gerät und einem großartigen freiwilligen Helfer ging es an die Arbeit.


Um den zwei Meter breiten Eingangsbereich nicht zum Einsturz zu bringen, mussten wir die Konstruktion zuerst sicher abstützen, bevor wir den Pfeiler austauschen und die Wand wieder in die Senkrechte rücken konnten.

Der Bauleiter mit der Unschuldsmine
Damit uns die Rentnergang während der schweißtreibenden Arbeiten nicht dazwischenfunkt, hatte ich den Paddock kurzerhand mit einer Zaunlitze abgesperrt. Zutritt zur Baustelle verboten!

Und was macht unser hofeigener Abrissunternehmer? Er stand die ganze Zeit in der ersten Reihe!

Auf den Fotos, die ich während der Aktion gemacht habe, sieht man es ganz genau: Limerick steht mit der absolut reinsten Unschuldsmine der Welt, direkt hinter der Absperrung. Die Ohren gespitzt, der Blick hochinteressiert. Er hat uns quasi im Sekundentakt kontrolliert und sah dabei aus, als wollte er sagen: „Ich weiß gar nicht, was ihr habt. Ich habe nur gelüftet!


„Und habt ihr die Schraube da drüben auch richtig festgezogen?“

Der Stall steht wieder, die Wand ist gerade und der Pfeiler hält (hoffentlich) dem nächsten Juckreiz stand. Es ist diese unermüdliche Arbeit im Hintergrund – und die ständigen Reparaturkosten für solche Extratouren, die unseren Hof fordern. Aber wenn man dann in diese treuen, leicht frechen Schlingel-Augen blickt, weiß man genau, warum man den Hammer überhaupt in die Hand genommen hat.
Ein riesiges Dankeschön an unseren fleißigen Helfer! Ohne ehrenamtliche Unterstützung wie diese wäre unser Hof absolut aufgeschmissen.
Das große Katzen-Klonen auf dem Gnadenhof 🕵️♂️🌾

Huch, siehst du doppelt? Keine Sorge, mit deinen Augen ist alles völlig in Ordnung! Was du hier siehst, ist keine optische Täuschung und auch kein Fehler in der Matrix. Es ist einfach nur die ganz normale Genetik auf unserem Gnadenhof.
Dürfen wir vorstellen? Links (oder war es rechts?) sitzt Sissi. Und einen halben Meter weiter rechts (oder vielleicht doch links?) sitzt Carry.
Die beiden Damen präsentieren uns heute die neueste Sommerkollektion für Streuner: Das Modell „U-Boot im Hochgras“. Man sieht nur die obere Hälfte, die Ohren sind auf Empfang gestellt und der Blick sagt ganz klar: „Wir sehen dich. Und wir wissen genau, wo du die Leckerlis versteckst.“
Wenn der Stammbaum ein Kreis ist… 🌳🔄
Dass Sissi und Carry sich zum Verwechseln ähnlich sehen, ist kein Zufall. Bevor die beiden zu uns zogen, haben sie das wilde Leben als Streunerinnen gelebt. Und wie das damals vor ihrer Kastration so war: Jeder war irgendwie mit jedem verwandt, verschwägert oder zumindest weitschichtig bekannt. Wenn man so will, ist der Stammbaum unserer ehemaligen Wildlinge kein weit verzweigter Baum, sondern eher ein sehr kompakter, gemütlicher Kreis.
Das Ergebnis? Ein wunderbares Einheitsdesign! Beide sind klassisch getigert und wer ganz genau hinschaut, entdeckt bei beiden sogar ein paar dreifarbige Nuancen. Auf den ersten Blick? Absolut chancenlos.
Gleicher Look, völlig anderer Charakter 😇 vs. 😼
Während die Genetik beim Aussehen gespart hat, wurde beim Charakter ordentlich variiert. Da liegt auch deine einzige Chance, die beiden auseinanderzuhalten:
Kastration: Damit die Familie nicht noch größer wird! 🐾🛑
Auch wenn dieser doppelte Anblick zuckersüß ist, hat die Geschichte natürlich einen ernsten Hintergrund. Sissi und Carry sind die besten Botschafterinnen für unsere tägliche Arbeit. Dank deiner Unterstützung konnten wir die Streuner einfangen, medizinisch versorgen und kastrieren lassen. So sorgten wir dafür, dass aus diesem charmanten Doppelgänger-Duo, nicht im nächsten Sommer eine ganze Klon-Armee wurde.
Heute genießen die beiden einfach ihr sicheres Leben im hohen Gras unseres Gnadenhofs.
Und jetzt die Preisfrage an unsere Community: Wer ist auf dem Foto wohl wer? Tipps werden in den Kommentaren angenommen! (Auflösung folgt – aber anfassen darfst du beim nächsten Besuch trotzdem nur eine von beiden! 😉)
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, liebe Unterstützer der Tierhilfe Miranda,
wir haben fantastische Neuigkeiten, die wir unbedingt mit euch teilen möchten! Unser kleiner Gnadenhof ist ein Ort voller Liebe, aber eben auch ein Ort, der jeden Tag aufs Neue Futter, Pflege und medizinische Versorgung für unsere alten Pferde, Hunde, Schafe und ehemaligen Streunerkatzen sichern muss. Das schaffen wir nur, weil ihr an unserer Seite steht.
Der Betterplace-Spendenmarathon: Ein voller Erfolg!
Wir haben vor Kurzem am großen Spendenmarathon auf Betterplace teilgenommen. Ihr alle habt fleißig für unsere unvermittelbaren Schätze gespendet – und das allein war schon ein riesiger Segen.
Jetzt steht auch endlich fest, was Betterplace und die Deutsche Postcode Lotterie als Bonus oben draufpacken: Satte 161,31 Euro extra fließen in unsere Vereinskasse! Wir freuen uns riesig über diesen tollen Zuschuss, der direkt in die Versorgung unserer Tiere fließt.
Doppelte Freude auf dem Vereinskonto
Als wäre das nicht schon Grund genug zur Freude, gab es direkt noch eine wunderbare Überraschung auf unserem Vereinskonto: Ein herzliches Dankeschön geht an Waldemar & Elenar, die uns mit einer lieben Überweisung von 10,- Euro überrascht haben!
Jeder Euro schenkt Lebensqualität
Ob 161 Euro aus dem Spendenmarathon oder die treuen 10 Euro von Einzelspandern: Für einen kleinen Verein wie die Tierhilfe Miranda zählt wirklich jeder einzelne Cent. Diese Summen bedeuten:
Ihr zeigt uns immer wieder, dass unsere unvermittelbaren Tiere nicht vergessen sind. Sie dürfen hier alt werden, geliebt und umsorgt. Und das verdanken wir Menschen wie euch!
Danke, dass ihr das Unmögliche für unsere Tiere möglich macht! ❤️
Susanne und das Team der Tierhilfe Miranda
Auf dem Foto zu sehen:
Unser eingespieltes Wach-Team! Wolfsspitz-Mix Marcy („Wölfchen“) steht bereit, während Maremmano-Hündin Giada („Eisbär“) in typischer Herdenschutzmanier auf Beobachtungsposten liegt. Beide haben das Eingangstor und unsere lange, grüne Hofzufahrt fest im Blick. Sie passen aufeinander auf – genau so, wie wir alle gemeinsam auf unsere Tiere aufpassen!

Hinter den Kulissen unseres kleinen Vereins, gibt es täglich viele hungrige Mäuler zu stopfen. Umso größer ist die Freude, wenn uns unerwartete Hilfe erreicht. Gestern durften wir uns über eine ganz besonders tolle Überraschung freuen!
Die liebe Cornelia hat uns besucht und eine fantastische Futterspende vorbeigebracht. Ein ganzer Berg an leckeren Katzenfutter-Dosen wartete darauf, von unseren Miezen inspiziert zu werden.

Die ersten Dosen wurden natürlich sofort von unseren tierischen Bewohnern unter die Lupe genommen und für absolut lecker befunden!
Liebe Cornelia, wir und all unsere Samtpfoten sagen von ganzem Herzen DANKE für deine Großzügigkeit und deine Unterstützung. Solche Spenden sichern die tägliche Versorgung unserer Schützlinge und entlasten unsere Vereinskasse enorm.
Möchtest du unseren Verein auch unterstützen? Wir freuen uns über jede Futter- oder Sachspende für unsere Tiere. Melde dich einfach direkt bei uns!
Es hätte so schön sein können. Im Garten unseres Gnadenhofs steht ein prachtvoller, alter Kirschbaum. Aktuell hängt er randvoll mit dicken, saftigen Knubberkirschen. Perfekt für Kuchen, Marmelade oder einfach zum Direkt-in-den-Mund-Stecken. Sie brauchten nur noch ein paar Tage Sonne.
Weil wir im Tierschutzverein ja bekanntermaßen ein Herz für alle Lebewesen haben, habe ich vor einer Woche eine diplomatische Verhandlung mit der lokalen Vogelwelt geführt.
Der faire Deal lautete:
Eigentlich eine klassische Win-Win-Situation. Dachte ich zumindest.
Der diplomatische Zwischenfall
Heute Morgen endete die Waffenruhe abrupt. Ein riesiger Schwarm Stare ist im Tiefflug auf unserem Gnadenhof gelandet. Von wegen „wir teilen geschwisterlich“. Die gefiederten Großinvestoren haben den Baum binnen Minuten feindlich übernommen.
Ein Suchbild mit 50 Staren im Geäst: Bis 4 habe ich für euch gezählt.

Von diplomatischen Vereinbarungen wollten die Herrschaften im Baum absolut nichts mehr wissen. Auf meine energischen Zwischenrufe und das Schwenken einer Küchenschürze, wurde lediglich mit lautem Schmatzen und demonstrativem Kirschkern-Weitspucken reagiert.

Das bittere (oder eher saure) Fazit
Was lernen wir daraus? Stare halten sich nicht an mündliche Verträge. Und das Konzept von Eigentum im Tierschutz ist ohnehin eine Illusion. Die Kirschenernte fällt dieses Jahr für uns Menschen also flach.
Aber gut, wir nehmen es sportlich. Die Stare sind satt, die Bäuche sind voll, und unser Gnadenhof hat seinem Namen mal wieder alle Ehre gemacht – hier wird eben wirklich jedes Tier satt. Selbst die dreistesten Obstdiebe der Region.
Wir gehen jetzt Frust-Erdbeeren im Supermarkt kaufen. Die sind wenigstens vertragssicher.
Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!
Asche auf mein Haupt: Ich habe euch über eine Woche lang ohne Update zappeln lassen. Schande über mich! Aber auf unserem Lebenshof steppt nun mal der Bär – oder besser gesagt: der Vogel, das Pferd und das Schaf. Bei uns war in den letzten Tagen absolut alles dabei, von emotionalen Meilensteinen bis hin zu nächtlichen Lichtershows. Schnappt euch einen Kaffee, es gibt viel zu erzählen!
🎉 Ein Hoch auf uns – und auf EUCH!
Fangen wir mit den fantastischen Neuigkeiten an. Am 24. Juni hatten wir Jubiläum! Ein riesiger Meilenstein für unseren Tierschutzverein. Zu diesem Anlass haben uns wieder wunderbare Spenden erreicht.

Danke an jeden Einzelnen von euch!
Damit nicht genug: Bei unserem Spendenmarathon auf Betterplace sind sensationelle 780,- Euro zusammengekommen! Ein gigantisches Dankeschön an alle, die den Geldbeutel geöffnet und an unsere Vierbeiner gedacht haben. Ihr seid der absolute Wahnsinn und sichert unsere Arbeit! ❤️ In ca. 14 Tagen erfahren wir welche Summe von Betterplace und der Postlotterie noch oben drauf gepackt wird.
🐦 Der Samstags-Überraschungsgast (oder: Wie man Hühner… äh, Vögel pflückt)
Am Samstagnachmittag (27.06.) wurde es plötzlich turbulent im Wohnzimmer. Ein kleiner, gefiederter Freund hatte den Weg durch das Kippfenster hinein, aber logischerweise nicht mehr herausgefunden. Als ich den Raum betrat, herrschte erst einmal großes Geflatter.
Da wilde Jagdszenen den kleinen Kerl nur gestresst hätten, habe ich die Ruhe bewahrt und bis zur Dämmerung gewartet. Die Taktik ging auf: Müde vom Ausflugsversuch saß der Piepmatz schließlich wie ein Häufchen Elend auf der Gardinenstange. Mein Moment war gekommen! Mit viel Fingerspitzengefühl habe ich ihn wie ein Huhn von der Stange gepflückt – sanft, aber bestimmt. Er war federleicht und lag völlig ruhig in meiner Hand. Fenster sperrangelweit auf, Hand geöffnet und ab ging es für ihn zurück in die Freiheit. Guten Flug!
⚡ Die Nacht der 10.000 Blitze (und entspannte Riesen)
Die Nacht zum Sonntag war dann leider weniger friedlich. Um Punkt 3:00 Uhr morgens stand ich senkrecht im Bett: Ein ohrenbetäubender Donnerschlag zeitgleich mit einem gleißenden Blitz. Da hatte es definitiv ganz nah bei uns eingeschlagen.
Ich gebe es offen zu: Früher haben mir Gewitter nichts ausgemacht. Aber seitdem mir bei einem Sturm ein Baum aufs Haus gekracht ist, sitzt der Schreck tief. Bei solchen Unwettern beschleicht mich jetzt einfach ein mulmiges Gefühl. Also saß ich angezogen bis 4:00 Uhr morgens in der Küche. Draußen lief die absolute Lichtershow – ein ununterbrochenes Blitzgewitter aus allen Himmelsrichtungen, untermalt von leisem, stetigem Grollen.
Das Schönste in dieser unheimlichen Nacht? Der Blick aus dem Wohnzimmerfenster auf die Weide. Durch die sekündlichen Blitze war es immer wieder taghell und ich konnte unseren Limerick im Getöse sehen. Und was macht das Pferd? Grast seelenruhig, als wäre es ein lauer Sommerabend! Das hat mein Herz sofort beruhigt. Unseren blonden Astron konnte ich zwar nicht sehen (der stand wohl weiter hinten), aber Limericks Coolness war ansteckend.
☀️ Das große Aufatmen am Sonntag
Am Sonntagmorgen zeigte sich wieder einmal: Tiere sind oft viel tougher als wir Menschen. Alle haben die wilde Nacht bestens überstanden!
Die Pferde und Schafe waren tiefenentspannt und forderten lauthals ihr wohlverdientes Frühstück ein. Die Hunde, die die Nacht treu an meiner Seite verbracht hatten, zeigten keinerlei Angst. Und unsere Katzen? Die hatten sich zwar nachts in irgendeinem geheimen Versteck verkrochen, tauchten morgens aber hungrig und unbeeindruckt wieder auf.
Ende gut, alles gut! Wir starten voller Optimismus und mit prall gefüllten Futtertrögen in die neue Woche. Danke, dass ihr an unserer Seite seid!

Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht: Heute feiert unsere geliebte Miezekatze Luzy ihren 10. Geburtstag! Zu diesem besonderen runden Jubiläum schicken wir ihr die allerherzesten Glückwünsche.
Luzy ist ein fester Bestandteil unserer Gnadenhof-Familie. Mit ihrer ganz eigenen Art bringt sie jeden Tag Leben in die Bude. Ob beim gemütlichen Dösen in der Sonne oder beim gemeinsamen Erkunden des Geländes, oder auf der Jagd nach Mäuschen – Luzy weiß genau, wie sie das Leben genießt.
Wir wünschen unserer Geburtstagskatze von ganzem Herzen noch viele gesunde, glückliche und zufriedene Jahre, im Kreise ihrer tierischen und menschlichen Freunde auf dem Gnadenhof.
Happy Birthday, treue Luzy! Auf die nächsten gemeinsamen Abenteuer!

Am heutigen 28. Juni läuft der große betterplace.org Spendenmarathon und wir sind dabei!!!
Dank der Postcode Lotterie wartet ein gigantischer Fördertopf von 225.000 € darauf, an
teilnehmende Projekte verteilt zu werden.
Wie das funktioniert? Ganz einfach: Das Geld wird anteilig ausgeschüttet. Je mehr Spenden
wir heute sammeln, desto größer wird unser Stück vom 225.000-€-Kuchen!
Erreichen wir z. B. 0,5 % des gesamten Spendenaufkommens, bekommen wir am Ende auch
0,5 % aus dem Fördertopf für unser Projekt „Futter für unsere Gnadenbrottiere!
Wann geht das? Nur HEUTE (28.06.2026) von 09:00 bis 23:59 Uhr.
Egal ob 5 €, 20 € oder 50 € – deine Spende hat heute einen riesigen Hebel. Jede Einzelspende zählt! Lass uns gemeinsam den Topf knacken! 🚀
Wo? Link steht unten!
👉 Hier geht es zu unserem Projekt: Futter für unsere Gnadenbrottiere

Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns, denn wir blicken zurück auf eine Reise voller Herzblut, Hoffnung und großem Mitgefühl. Vor genau 15 Jahren, am 24. Juni 2011, begann alles mit einer einzigen, mutigen Entscheidung.
Der Anfang: Wir helfen Miranda
Miranda, eine damals 20-jährige Hannoveraner Stute, stand vor einen tragischen Schicksal. Nach zwei Todgeburten sollte sie zum Schlachter. Doch das wollte ich nicht zulassen! Tierfreunde schlossen sich mir an und es gründete sich die private Hilfsaktion „Wir helfen Miranda“.

Gemeinsam haben wir es geschafft: Wir konnten der Stute das Leben retten und ihr einen wunderschönen, sicheren Platz auf unserem Gnadenhof schenken. Miranda wurde bei uns 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt.
Das Wachstum: Aus Aktion wird Verein
Aus dieser ersten privaten Rettungsaktion, ist über die Jahre etwas Großes und Wundervolles gewachsen: der kleine Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“, der heute nun auch schon seinen 11. Geburtstag feiert!
Auf unserem Gnadenhof gilt das Versprechen: Die Tiere bleiben bis zu ihrem Lebensende in unserer Obhut.
Im Laufe der Jahre durften wir insgesamt 5 Pferden ein artgerechtes, liebevolles Leben schenken und sie individuell betreuen. Jedes unserer Pferde hat seine eigene Geschichte und ganz spezielle Bedürfnisse. Wir erinnern uns liebevoll an Herrn Nielsson, der tapfer gegen sein Asthma kämpfte.

Oder Bachus, der sein ganzen Leben den Menschen diente, bis er nicht mehr konnte und fast beim Schlachter endete.

Aktuell begleiten wir Limerick, der uns mit seinen Zwangshandlungen vor eine ganz besondere Herausforderung stellt. Die wir aber mit viel Geduld meistern.

Und Astron, vor dem Menschen Angst hatten, der hier aber ein richtig lieber und anhänglicher Bursche ist.

Doch nicht nur Pferde haben bei uns ein Zuhause gefunden: Auch Schafe, Hunde und unsere halbwilden Katzen bereichern unseren Hof. Sie alle finden hier Schutz, ein sicheres Leben und die Fürsorge, die sie brauchen.

Danke, dass ihr ein Teil von uns seid!
Anlässlich unseres heutigen Jubiläums, möchten wir von ganzem Herzen Danke sagen. Danke an alle, die uns immer so lieb unterstützen, mitfiebern, spenden und anpacken. Ihr seid ein Teil von uns – ohne euch könnten wir all das nicht erreichen und keinem dieser Tiere einen so schönen Lebensabend ermöglichen.
Auf die nächsten Jahre voller Liebe, Fürsorge und geretteter Tierleben!
Ein Irish Sporthorse findet auf unserem Gnadenhof zur Ruhe.
Wie viel Last kann die Seele eines Sportpferdes tragen? Heute möchten wir euch die bewegende Geschichte von Limerick erzählen. Der mittlerweile 22-jährige Irish Sporthorse Wallach kam vor gut anderthalb Jahren zu uns auf den Gnadenhof. Er zeigte von Anfang an tiefsitzendes Misstrauen, große Unsicherheit und reagierte panisch auf viele Alltagsgeräusche.
Limerick litt zudem stark unter zwanghaftem Verhalten wie Zungenspiel, Kopfschlagen (Headshaking) und endlosen Stereotypien.
Die Aufnahmen in diesem Video sind vor genau einem Jahr entstanden. Sie zeigen Limerick in einem Moment, in dem er sich ohne ersichtlichen Auslöser völlig aufregt. Er starrt ins Leere, läuft stundenlang im Galopp und Trab hin und her – ein Zustand, aus dem er kaum zu befreien war.
Wir vermuten, dass dieses Trauma tief in seiner Vergangenheit als Springpferd verwurzelt ist. Die ständige Leistungserwartung, der Druck und die laute Turnierwelt haben Spuren hinterlassen.
Ein Jahr danach: Ein Blick hinter die Kulissen.
Es ist nicht immer leicht mit Limerick. Es gibt auch heute noch Tage, an denen der Auslöser für uns völlig im Verborgenen bleibt. Manchmal steigt und buckelt er, und in diesen Momenten kommt man nicht an ihn heran.
Doch es gibt auch eine wunderbare Nachricht: Es ist insgesamt schon so viel besser geworden! Er lernt Schritt für Schritt, was es heißt, einfach nur Pferd zu sein. Er darf hier heilen – in seinem eigenen Tempo.
Schaut euch das Video an, um Limericks Entwicklung besser zu verstehen. Helft uns dabei, Aufklärungsarbeit zu leisten, damit noch mehr Menschen die verborgenen Narben des Leistungssports bei Pferden erkennen!
Unterstütze unsere Arbeit für alte und traumatisierte Tiere:
Wenn Du unsere Arbeit auf dem Gnadenhof unterstützen möchtest – sei es durch eine Spende oder eine Patenschaft für Limerick, würden wir uns sehr freuen.
Abonniere auch gern unseren Blog, um Limericks weiteren Weg nicht zu verpassen!
Wir haben Marcy hochoffiziell als Hund bei uns aufgenommen.
Da hat uns das Wölfchen aber wohl einen Streich gespielt! Ihr aktueller Lieblingsschlafplatz: Die Fensterbank. Schön schmal, direkt über der Heizung und mit optimalem Kontrollblick nach draußen.

Dass sie ungefähr dreimal so groß ist wie eine durchschnittliche Katze? Völlig egal. Wo ein Wille (und ein flauschiger Hundepopo) ist, da ist auch ein Liegeplatz!
Charaktermäuse wie Marcy machen die Tierschutzarbeit einfach unbezahlbar. ❤️
Welchem Tier eifert euer Hund heimlich nach? Erzählt es uns!
Baghira ist ratlos.

Der Blick sagt einfach alles! Eigentlich wollte unser Kater Baghira heute nur das Hochbeet inspizieren, aber diese Neuzugänge werfen dringende Fragen auf.
„Werden die noch größer oder kann man die fressen?“
Wie sieht die Garten-Deko bei euren Fellnasen aus? Werden die Mitbewohner auch erst mal kritisch beäugt?
Ein halbes Jahr ist schon wieder um. Kinders, wie die Zeit vergeht.
Als Weidetierhalter hat man immer einen besorgten Blick gen Himmel. Zu wenig Regen, zu viel Regen, zu kalt, zu nass. Alles hat einen Einfluss auf das Wachstum auf den Weiden.
Das Frühjahr war zu trocken. Monatelang gab es bei uns gar keinen Regen. Dunkle Wolken zogen zwar jeden Tag vorbei. Aber der Regen blieb aus. Das Wetter war ein Mix aus sonnigen Phasen, stürmischen Wind und dicken Wolken.
Die Temperaturen lagen zwischen frischen 13 und 16 Grad. Der Boden war staubtrocken. Die Folge: Die Weide kam nicht in Gang. Ich musste weiterhin Heu und Heucobs zufüttern.
Im Mai gab es zwei, drei wärmere und auch zwei schwül-heiße Tage. Doch schon den nächsten Tag ging die Temperatur gleich wieder in den Keller. Der Regen blieb weiterhin aus.
Vor gut zwei Wochen begann es endlich zu regnen. Zuerst nur zögerlich, ein Tropfen auf den heißen Stein. Dann kamen dicke Schauer, dazu ein meistens böiger Westwind, der die gefühlten Temperaturen noch weiter drückte.
Die Höchstwerte schwankten nun zwischen 11 bis 14 Grad. Dann zogen immer wieder Stürme mit kräftigen Schauer, teils mit Gewitter und heftigem Hagel durch. Das war für uns Menschen nicht angenehm aber endlich konnte das Gras auf der Weide wachsen.
Nun fehlt noch ein bisschen Wärme, dann wird es richtig gut stehen.
Warum unsere „Wuschel“ dieses Jahr länger Wolle tragen.
Unsere Schäfchen konnten wir nicht scheren, weil es zu kalt und jetzt auch zu nass geworden ist. Normalerweise machen wir das immer nach den Eisheiligen.

Dieses Jahr war es viel zu kalt. Die kleinen Wuschel sollen ja nicht frieren. Bei den kalten Nachttemperaturen könnten Schafe, wenn sie frisch geschoren sind, ernsthaft krank werden.

Geduldsprobe im Schafstall: Warten auf das perfekte Schor-Wetter.
Wir warten also die nächsten Tage ab, es soll ja nun auch bei uns wärmer werden und trocken bleiben. Schafe dürfen nicht nass sein, wenn man sie schert. Macht das Wetter mit, kommt die Wolle nach dem Wochenende runter.
Wieder haben liebe Tierfreunde unser Projekt unterstützt!!!
Waldemar & Elena haben 10.- Euro gespendet.
Antje hat 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.
Anja hat uns ein großes Hermes-Paket mit Flohmarksachen geschickt.
Vielen, vielen Dank Ihr Lieben, für Eure wertvolle Hilfe!

Das ist Gustav, der gerne zu uns zum Essen kommt.

Gustav hat gemerkt, dass es sich hier auf dem Hof ganz bequem leben lässt.

Er weiß, um welche Uhrzeit das Buffet eröffnet wird.

Müsli für die Schafe. Da kann er nicht widerstehen.

Auch wenn die Schäfchen schon ihr Verdauungsschläfchen machen, findet Gustav noch ein paar Bröckchen.

Manchmal führt der Herr auch seine Frau zum Essen aus. Aber die scheint gerade mit der Familienplanung beschäftigt zu sein. Denn wir haben sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen.
Gustav kommt allein in unser Restaurant. Ob seine Frau das gut findet? Man weiß so wenig.
Hier schaut er gerade eine Bestellung auf.

Der 2. Gang: Würmchen von der Weide.


Mit vollem Bauch geht es zurück ins heimatliche Nest, zu Frau und Kind.

Heute beobachten wir Baghira und Sissi, beim Powernapping auf dem Liegestuhl.
Relax, don´t do it.

Da geht ein Äuglein auf.

Kröti schaut, was die Miezen da machen.

Huhhh, spitze Vampirzähne kommen zum Vorschein…

Noch ein herzhafter Gähner.

Dann lassen wir die Miezekatzen in Ruhe.