Werden Pferde unterschätzt?

Was meint ihr, sind Pferde intelligenter als man allgemein glaubt? Oder sind Haflinger besonders schlau?

Gestern Abend sind die Pferde wieder auf dem Hof spazieren gegangen. Obwohl ich das Tor seit ihrem letzten Ausflug doppelt gesichert habe. Jetzt hat einer der Hafis auch die zweite Sicherung geknackt!

Ich konnte es gar nicht glauben! Gegen 20.00 Uhr bellten die Hunde. Giada diesmal nicht mehr so aufgeregt wie beim 1. Mal. Mehr so nach dem Motto:“ Hallo du, geh mal raus, da sind wieder die Pferde unterwegs“. So ein Herdenschutzhund ist schließlich lernfähig und er geht sparsam mit seiner Energie um.

Was nicht wirklich eine Bedrohung ist, aber ein Handeln meinerseits verlangt, wird mit weniger Intensität gemeldet, als der richtige Feind vor der Tür. Das kann ich eindeutig am Bellen und am Verhalten des Maremmanos ablesen.

Ich ging aus dem Haus, nachschauen. Da war aber nichts. In der Dunkelheit konnte ich nur ein wenige Meter weit sehen. Dachte schon an einen Fehlalarm der Hunde, da hörte ich Pferdehufgetrabbel auf dem Beton und Astron kam in den Lichtkreis.

Er stand vor mir, knabberte sanft an meine Jacke und war sichtlich erfreut mich zu sehen.  

Ich dachte nur, das darf doch wohl nicht wahr sein! „Wieso bist du denn schon wieder hier?“ fragte ich völlig verdattert. Ich konnte Nielsson nicht sehen. „Bist du etwa ganz allein? Wo ist denn dein Freund?“.

Astron stand ruhig bei mir, ihn interessierte meine Fragen nicht. „Komm wir gehen in den Stall“, sagte ich, ging los und Astron trotte brav neben mir her. Auf dem Rückweg fand ich dann auch Herrn Nielsson.

Er war im Schuppen, durch den wir gehen müssen, um in den Pferdestall zu gelangen. „Ach hier bist du Dicker! Dann komm mal mit in den Stall“, sagte ich zu Nielsson. Der hatte sich wohl im Schuppen umgeschaut, während Astron die Haustür gehört hatte und zu mir lief.

Nielsson folgte uns und nun waren die beiden Pferde wieder im Stall.

Das Tor hatte ich extra zusätzlich mit einem Band gesichert, damit die beiden nicht mehr spazieren gehen können. Ich mache einen Knoten der sich löst, wenn man an einem Ende des Seils zieht. Zieht man am anderen, wird der Knoten nur fester. Anscheinend weiß einer der Hafis, an welchem Ende er ziehen muss, damit das Band sich löst.

Wer von den Beiden das ist, weiß ich nicht. Ich werde wieder die Überwachungskamera installieren, um dem Schlitzohr auf die Schliche zu kommen. Außerdem habe ich mir wieder etwas einfallen lassen, um das Tor zu sichern. Eine andere Knotentechnik!

Wollen wir doch mal sehen wer schlauer ist.

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Kröti auf dem Dach

Hier seht ihr den absoluten Lieblingsplatz von der total durchgeknallten Marcy!

Habt ihr so etwas schon gesehen?

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Endlich Sonne!

Nach einer Ewigkeit mit Regen und Sturm, schien gestern endlich wieder die Sonne.

Seit Wochen konnte ich keine neuen Bilder von den Pferden machen, weil es nie wirklich hell wurde und die beiden Hafis kaum den Stall verließén.

Jetzt freuen sich alle über die schöne Sonne.

Kröti hüpft, rennt, spielt und buddelt…

Marcy hat immer gute Laune, egal welches Wetter wir haben.

Erst mal puschen.

Die Pferde genießen die Sonne.

Astron kommt gleich angelaufen, sobald er mich sieht.

Hallo, wie geht es dir?

Astron ist sehr menschenbezogen und anhänglich.

Marcy ist an allem interessiert, auch an den Pferden.

Die Hunde haben Astron bereits als Rudelmitglied akzeptiert.

Die „kleine“ Marcy mag gern am Ohr gekrault werden. Dafür brauche ich mich gar nicht mehr zu bücken. So gewachsen ist die kleine Maus.

Kuschel, kuschel, kuschel.

Unser Maremmano Herdenschutzhund Giada, ist das absolute Arbeitstier. Sie behält stets die Umgebung im Auge.

Am liebsten steht sie dabei vorne etwas erhöht.

So hat Giada alles im Blick.

Was ist da hinten los?

Auf dem Feld war nämlich ein Bagger, mit dem die Gräben einmal im Jahr ausgebaggert werden.

Der Bagger macht Krach.

Da muss der Maremmano natürlich ein wachsames Auge drauf haben…

Alles was nicht hergehört wird beobachtet.

Marcy will spielen.

Doch ein echter Herdenschutzhund hat in so einer Situation keine Zeit für sein Vergnügen.

„Lass mich in Ruhe Kröti, ich muss arbeiten!“ sagt Giada.

Unsere Hafis nutzten das gute Wetter für ein Schläfchen auf der Weide. Gut bewacht von unserem Herdenschutzhund schläft es sich noch mal so gut.

Leider war ich zu weit entfernt, als ich dieses Foto aufgenommen habe. Das Bild ist durch das starke Heranzoomen nicht besonders gut geworden.

Könnt ihr trotzdem erkennen welcher Hafi liegt?

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Pferdefutter und Einstreu im Angebot

Bei Equiva gibt es vom 15. bis zum 22. Januar die Mehrwertsteuer geschenkt. Das bedeutet, 7 % Rabatt auf Pferdefutter und Einstreu!

Wer unsere Pferde mit einem Sack Heucobs oder einem Ballen Einstreu unterstützen möchte, kann das am besten jetzt tun und bei Equiva bestellen.

Unsere Anschrift lautet: Tierhilfe Miranda e.V., Susanne Rittscher, Oberkögt 16, 21756 Osten

Hier geht es zu den Agrobs Pre Alpin Wiesencobs: Klick

Und hier zu der staubarmen Hobelspäne: Klick

Auch wenn der Winter momentan noch mild ist, verbrauchen wir Unmengen an Einstreu für den Pferdestall. Die Pferde gehen zurzeit kaum raus. Wer will ihnen das verdenken? Wir haben hier jeden Tag nur Regen und Sturm.

Weil die Pferde Tag und Nacht im Stall stehen, muss ich mehrmals am Tag ausmisten. Außerdem kann Astron nach dem Zahnziehen noch immer das Heu nicht gut fressen. Er braucht noch eine Weile die Heucobs.

Wir freuen uns über jeden Sack Cobs und jeden Ballen Einstreu, den liebe Tierfreunde spenden!!!

Falls dir ein ganzer Sack oder Ballen zu viel ist, du aber Astron (sowie Nielsson) unterstützen möchtest, freuen wir uns ebenso sehr, über eine kleine Spende, auf unser Vereinskonto.

Hier ist die Bankverbindung:

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE

Wir danken Dir von Herzen, für Deine wertvolle Hilfe!!!

Pferdehaltung ist teuer und macht sehr viel Arbeit.

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Schreckhaft?

Gestern Abend, so gegen 19.00 Uhr, machten die Hunde einen fürchterlichen Rabatz. Giada und Marcy bellten und knurrten, bekamen sich gar nicht mehr ein. Ich wusste sofort, da draußen musste irgendetwas sein.

Um diese Zeit war es draußen schon lange dunkel und im Haus brannte Licht. Da konnte ich nicht rausgucken. Also öffnete ich die Haustür.

Da stand Astron vor mir!

„Was machst du denn hier?“ fragte ich vollkommen verdattert. In dem Moment stürmte auch schon Giada bellend an mir vorbei aus dem Haus. Astron blieb vollkommen unbeeindruckt stehen. Marcy konnte ich davon abhalten rauszulaufen. Ich ging raus und machte die Tür hinter mir zu.

Da stand ein Pferd vor der Tür. Das ist so niedlich.

Astron wich höflich einen Schritt zurück, stand da und schaute mich freundlich an. Nun sah ich auch Nielsson, der seitlich hinter Astron stand. Giada blieb bei den Pferden und bellte nicht mehr. Sie hatte die Pferde erkannt.

Das ist das Gute an einem Herdenschutzhund. Er merkt sofort wenn etwas nicht stimmt und meldet alles. Weiß aber ganz genau, wann er handeln muss und wann nicht.

Ein Herdenschutzhund

„Wie kommt ihr denn hier her?“ fragte ich die Pferde, die mir natürlich keine Antwort gaben. Astron schaute mich an. Nielsson ebenso.

„Dann kommt mal mit“, sagte ich, „wir gehen jetzt wieder zurück“ und ging los. Astron folgte mir. Er ging genau neben mir, so als hätte ich einen unsichtbaren Strick in meiner Hand. Nielsson folgte uns.

Weil es so dunkel war, konnte ich nicht viel sehen. Ich kam ja aus dem Hellen und hatte leider keine Taschenlampe dabei. Vorsichtig ging weiter, hoffte nirgends gegenzulaufen.

Der Weg zum Stall ist ohne Taschenlampe schwierig. Erst mussten wir die Gartenpforte passieren, die ich in der Dunkelheit nicht sehen konnte. Hier hängen auch die Tibetischen Gebetsflaggen, leider ziemlich niedrig.

Ich passe gut darunter durch aber Astron musste seinen Kopf senken, um unter den Flaggen durchzulaufen. Das hatte er auf den Hinweg auch schon machen müssen.

Der Wallach zögerte nicht einmal, ging ganz locker unter den Fahnen durch. Wir mussten ein sehr dunkles Stück vom Weg weiter gehen, bis es wir um die Ecke kamen.

Da war es nur noch halbdunkel, weil ein bisschen Licht, von der Lampe unter dem Vordach, bis hierher schien. Hier lag Marcys blau-weißer Fußball. Astron ging auf den Ball zu und schnupperte daran. Ich sagte: „Komm Großer, wir gehen weiter“.

Astron folgte mir ohne zögern. Wir gingen unter dem Vordach durch, am Katzenfutterplatz vorbei, durch eine ziemlich schmale Tür, in den Schuppen. Einmal quer durch den Schuppen und am andere Ende durch eine Pforte, in den Stall.

Angekommen! Nielsson war uns die ganze Zeit gefolgt und traf nun auch im Stall ein. „Das habt ihr fein gemacht“, sagte ich und servierte den beiden eine Portion Mash, als Belohnung. Das Mash hatte ich zum Glück schon fertig. Wer so brav ist und ohne Theater wieder in den Stall geht, muss belohnt werden.  

Astron war die ganze Zeit kein bisschen schreckhaft oder ängstlich. Ich finde er ist eine absolut coole Socke! Dabei kannte er diesen Teil des Hofes noch gar nicht.

Jetzt müssen wir uns wieder etwas einfallen lassen, um die Stalltür zu sichern. Nielsson ist vor ein paar Jahren schon einmal spazieren gegangen. Danach hatten wir die Stalltür anders gesichert und es war jahrelang Ruhe. Einer der beiden muss den Trick rausbekommen haben, die Tür zu öffnen. War das vielleicht Astron?          

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Vielen Dank für eure Rückmeldungen

Die Umstellung hat also gut funktioniert. Da bin ich wirklich erleichtert.

Irgendwie ist es ein seltsamer Zeitpunkt, dass gerade jetzt, wo Miranda gestorben ist, der Blog voll wurde. Mir kommt das wie ein Abschluss vor. So als ob jetzt ein neuer Abschnitt beginnt. Mit Astron.

Da ist noch etwas, was ich euch erzählen möchte. Miranda hat ihren Züchter überlebt! Der Menschen der die Stute als sie 20 Jahre alt war, zum Schlachter bringen wollte, ist im Frühjahr 2022 gestorben. Sie hat ihn also noch überlebt…

Miranda, noch bei ihrem Züchter. An dem Tag habe ich das erste Foto von der Stute gemacht.

Mit der neuen Blog-Adresse funktioniert alles gut. Nur mit der Amazon-Wunschliste gibt es leider ein Problem.

Neuerdings bekommen liebe Tierfreunde die etwas von unserem Wunschzettel bestellen wollen, eine Fehlermeldung „der Artikel kann nicht an die Adresse der Liste geschickt werden“.

Wie ich nach langem Hin-. und Herprobieren herausfand, betrifft das Artikel, die nicht direkt von Amazon versendet werden. Artikel die Amazon direkt versendet, die können wie immer bestellt we5rden.

Ob Amazon ein technisches Problem hat oder lieber mehr eigene Artikel verkaufen möchten, konnte ich nicht herausfinden. Mehrere Telefonate brachten keine Klärung. Ich habe das Problem noch einmal schriftlich geschildert. Warte allerdings noch auf eine Antwort von Amazon.

Es tut mir furchtbar leid. Ihr Lieben wollt helfen und habt dann unnütze Schwierigkeiten mit dem Bestellen. Ich möchte mich bei euch entschuldigen und hoffe, dass Amazon das bald gerebelt bekommt.

Leider sind so gut wie alle Artikel die wir dringend für die Pferde benötigen davon betroffen.

Astron braucht die nächste Zeit noch Heucobs. Ihm wurde vor Silvester ein Zahn gezogen und er kann noch nicht wirklich gut Heu kauen.

Falls ihr einen Sack „Agrobs Pre Alpin Wiesencobs“ für ihn und Herrn Nielsson bestellen wollt, geht das über Equiva. Da ist das Futter sogar meistens etwas günstiger. Hier ist der Link: Equiva

Einfach unsere Anschrift als Lieferadresse angeben:

Tierhilfe Miranda e.V., Susanne Rittscher, Oberkögt 16, 21756 Osten

Es tut mir sehr leid, dass ihr solche Umstände habt.

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Könnt ihr mich noch lesen???

Nach 11 Jahren ist Mirandas Blog leider voll. Es gibt keinen freien Speicherplatz mehr, in der kostenlosen WordPress Version.

Um euch weiter auf dem Laufenden zu halten, musste ich den Blog heute Morgen auf die Bezahlversion von WordPress updaten. Damit hat sich die Web Adresse geändert.

Als ich vor 11 Jahren mit der Rettung von Miranda anfing und ein lieber Helfer den Blog einrichtete, war das hier noch ein kleines, privates Tierschutzprojekt, mit dem Namen „Wir helfen Miranda“. Die Blog Adresse hieß deshalb „hilfefuermiranda.wordpress.com“.

Im Laufe der Jahre wurde aus dem privaten Projekt, der eingetragene Verein „Tierhilfe Miranda e.V.“. Nun heißt die neue Blog Domain „tierhilfemiranda.com“.

Ich bin mir nicht sicher, ob Abonnenten weiterhin eine Nachricht erhalten, sobald ich einen Blog-Beitrag poste. Deshalb bitte ich euch um eure Mithilfe. Bitte schreibt eine kleine Nachricht in die Kommentare, falls ihr mich noch immer lesen könnt.

Vielen Dank!

Und nun: „Mäuschen sag mal Piep!“

Dieses Mäuschen sagt nichts mehr…

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Der totale Wahnsinn

Gestern, am Neujahrstag, hat mal wieder einer in der Nachbarschaft, um 20.00 Uhr sein privates Feuerwerk veranstaltet!

Die Pferde hatten dadurch 2 Nächte hintereinander Stress!!!

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was ich mit diesem Menschen gern gemacht hätte. Darf ich hier leider nicht schreiben…

Zum Glück war ich vorbereitet und hatte die Pferde schon um 16.00 Uhr aufgestallt. Denn das war nicht das 1. Mal. Schon vor Corona hat dieser Idiot Mensch das jeden Neujahrsabend gemacht.

Der findet das wohl ganz toll, wenn er seine Raketen und was er sonst noch alles abfeuert, so schön bewundern kann. Ohne Konkurrenz der anderen Böllerheinis.

Nielsson drehte wieder aufgeregte Runden in der Box. Zum Glück konnte ich ihn einigermaßen ruhig halten. Pferde können durch Stress auch eine Kolik erleiden und Nielsson hatte Stress. Astron blieb wieder erstaunlich ruhig.

Astron beeindruckte mich gestern noch weiter. Ich bin erstaunt wie schnell der Junge lernt. Miranda und Nielsson konnte ich immer mit meiner Körpersprache dirigieren. Ich brauchte so gut wie nie ein Halfter. Nur beim Schmied oder Tierarzt bekamen sie ein Halfter aufgezogen.

Astron ist ja noch ganz neu hier. Er war bis gestern nur zweimal in der Box. Einmal zum Zähne machen und dann in der Silvesternacht. Beide Male hatte ich ihm ein Halter aufgezogen und den Wallach in die Box geführt.

Gestern dachte ich, ich versuche es mal und probierte ihn frei in die Box gehen zu lassen. Und was soll ich euch sagen, der Junge hat sofort kapiert, was ich von ihm wollte. Er ging freiwillig in seine Box!

Gut gemacht Astron!
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Frohes neues Jahr!

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen?

Hier auf dem Gnadenhof ist der Jahreswechsel gut verlaufen. Astron war sehr entspannt, er hat kaum auf die Knallerei reagiert. Niellson hatte leider etwas mehr Stress. Aber es gelang mir, auch ihn zu beruhigen.

Die Hunde und Katzen zeigten überhaupt keine Angst. Sie waren entspannt wie immer.

Ich wünsche allen Tierfreunden ein frohes und gesundes neues Jahr!

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Guten Rutsch!

Wir wünschen allen Freunden, Helfern und Unterstützern einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Tausend Dank, dass Ihr uns so toll unterstützt habt!

Mit Eurer Hilfe konnte wir wieder einmal ein Jahr lang gute Tierschutzarbeit leisten.

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Die letzte Rechnung für Miranda ist vom Tisch

So viele liebe Tierfreunde haben sich noch beteiligt, dass wir sogar 170,- Euro über haben. Die würden wir gern für die Zahnarztrechnung von Astron nehmen. Wir hoffen, dass das ok für die Spender ist?

Gespendet haben:

Faranak und Volkmar 50.- Euro

Lieselotte 30.- Euro

Karin G. aus der Schweiz 100.- Euro

Eugen 200.- Euro

Karin und Ralph 100.- Euro

Beate und Mani 100.- Euro Winterhilfe .

Wir danken Euch von Herzen für Eure wertvolle Hilfe!!!

Für immer im Herzen.

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Neues Pferd, neue Sorgen?

Heute Morgen war der Tierarzt da und hat Astron diesen Zahn gezogen.

Der arme Kerl konnte plötzlich nichts mehr fressen.

Mir kam von Anfang an komisch vor, wie dieses Pferd fraß. Es dauerte lange, bis er sein Eimer Horse Alpin Senior aufgefressen hatte. Dann drehte er hin und wieder Heuwickel. Und die Leckerlies die ich im gab, nahm er nicht mit den Lippen, sondern mit den Zähnen und kaute sie vorne, mit den Schneidezähnen.

Ich wusste, seine Zähne waren gerade gemacht worden, bevor zu uns kam. Doch mein Gefühl sollte sich doch bestätigen. Plötzlich wollte Astron nicht mehr fressen. Auch nicht sein geliebtes Horse Alpin Senior. Der Tierarzt fand schnell die Ursache: Ein lockerer Zahn machte Schmerzen.

Die anderen Zähne waren super gemacht. Der Tierarzt fand keine scharfen Ecken oder Kanten und brauchte nicht raspeln.

Astron geht es jetzt schon wieder ganz gut.

Die nächsten Tage gibt es Mash und Heucobs, dann sollte alles überstanden sein.

Nach der Zahnbehandlung
Astron war total lieb und ist gut händelbar.
Best Buddys
Die Pferde und Marcy.

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Wo kommst du denn her?

Kleiner gelber Käfer, mitten im Winter.

Diese Fotos habe ich am 1. Weihnachtstag aufgenommen.

Da saß plötzlich dieser hübsche Käfer auf einem der Isolatoren, die zum Zaun unseres Paddocks gehören.

Das war unser Weihnachtswunder.

Ich habe gegoogelt. Es handelt sich um einen Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer. Den habe ich hier bei uns noch nie gesehen.

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Frohe Weihnachten

Unsere blonden Jungs, alle weiteren Bewohner des Gnadenhofs für Haus- und Nutztiere und das gesamte Team von Tierhilfe Miranda wünschen Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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Wieder sind hilfereiche Spenden angekommen

Noch zwei liebe Tierfreunde haben für die letzte Tierarztrechnung von Miranda, etwas dazugegeben!

Eva O. 30.- Euro

Almuth 10.- Euro

Vielen Dank Ihr Lieben für Eure wertvolle Hilfe!!!

Jetzt haben wir bereits 395.- Euro gesammelt. Es fehlen also noch 410.- Euro, damit die Rechnung vom Tisch ist.

Wir freuen uns, wenn auch Du etwas dazugibst. Jeder Euro hilft unserem kleinen Verein.

Sozusagen als letzter Dienst, an einer liebgewordenen Freundin.

Dieses Foto ist vom 08.10.2022 – Am 31.10.2022 ist Miranda gestorben.
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Ihr seid der Hammer!

So viele liebe Tierfreunde habe gespendet, damit wir Mirandas letzte Tierarztrechnung bezahlen können! Wir danken jedem einzelnen von Herzen!!!

Harry aus Österreich 100.- Euro

Ilona 50.- Euro

Veronika 20.- Euro

Kerstin & Uwe 25.- Euro

Achim 10.- Euro

Antje 100.- Euro

Birgit aus Dänemark 50.- Euro

Dann hat Karin G. aus der Schweiz, zwei super tolle Tonnen, zur Aufbewahrung des Futters gespendet.

„Marcy! Auf der Tonne wird nicht herumgekaut!!!“

„Na gut, denn eben nicht“.

In einer Tonne ist das „Horse Alpin Senior“ für die Pferde, in der anderen Müsli für die Schafe und ein frecher Wolfsspitz-Mix.

Außerdem hat Anja für alle unsere Tiere von unserem Amazon Wunschzettel bestellt! Die Hunde bekamen MjamMjam Hundefutter Dosen und getrockneten Pansen zum Knabbern. Die Katzen Animonda Katzenfutter. Die Pferde Kräuter-Leckerlis und die Schafe leckeres Müsli.

Die Futterspenden sind auch eine große Hilfe für unseren kleinen Verein!

Für die Tierarztrechnung sind in den wenigen Tagen schon 355.- Euro zusammengekommen. Es fehlen nur noch 450.- Euro. Schaffen wir das auch noch?

Wir danken allen tierlieben Unterstützern für eure wertvolle Hilfe!!!

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Mirandas letzte Rechnung

Die letzte Tierarztrechnung für Miranda ist angekommen.

Wir müssen irgendwie 819,31 Euro aufbringen und würden uns sehr über eure Unterstützung freuen.

Miranda ist am 31.10.2022 gestorben. Sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt.

Sie hatte hier eine schöne letzte Zeit. Das Wetter war für die Jahreszeit noch immer warm. Die Sonne schien und auf der Weide war noch viel drauf.

Der 31.10. war dann ein grauer und nebliger Tag. Als ob selbst das Universum traurig sei, weil eine großartige Seele gehen musste.

Mirandas Todestag.

Was bleibt ist ein letztes Foto.

Ganz ruhig ist sie eingeschlafen. Für immer.

Du fehlst…

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4. Advent

Die Hunde wünschen Euch einen…

Und singen ein Weihnachtslied für Euch.

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Grüße aus dem Winterwunderland

Ein bitterkalter, sonniger, klarer Tag im Dezember.

Schnee, feuchte Luft und ein eiskalter Wind. Die Hände frieren ein, das Reden in der Kälte fällt mir schwer. Trotzdem genieße ich die Schönheit der Natur. Vereiste Bäume machen ein Winter-Wonderland aus unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere.

Unsere Hunde sind von ihrer Art her vollkommen unterschiedlich. Trotzdem harmonisieren sie miteinander.

Giada ist ein Herdenschutzhund. Genauer gesagt eine Maremmano Hündin. Sie ist ein „Arbeitstier“ durch und durch. Läuft mehrmals am Tag die Grundstücksgrenzen ab. Schaut ob alles in Ordnung ist.

Marcy (auch gern mal Kröti genannt) bleibt immer in meinem Dunstkreis. Sie muss überall dabei sein und hüpft fröhlich durchs Leben.

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Was macht man im Advent?

Türchen öffnen!

Auf dem Gnadenhof sind auch ein paar Fensterchen dabei.

Viel Spaß beim Schauen!

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Habt Dank für die tolle Winterhilfe!

Gabi ist die Patentante von unserer Katze Moni. Sie hat 30,00 Euro, für alle Tiere, auf das Vereinskonto überwiesen!!!

Vielen Dank liebe Gabi, dass Du zusätzlich, außer der Reihe, gespendet hast.

„Danke liebe Patentante, dass Du an uns alle gedacht hast“, sagt die Moni.

Der liebe Achim hat 10.- Euro gespendet und die Karfunkelfee 5.- !!!

Wir danken auch für Eure Hilfe!

Eugen hat für unsere blonden Jungs eingekauft:

4 x Horse Alpin Senior, 2 Eimer Kanne Energiebarren, 4 x Allspan German Horse Super Hobelspäne.

Diesmal mit Baghira im Wareneingang.

Vielen Dank lieber Eugen!!!

Das alles ist eine so große Hilfe für unseren kleinen Verein! Gerade im Winter und noch mehr jetzt bei Dauerfrost, ist die Pferdehaltung enorm teuer und noch dazu arbeitsaufwendig.

Einstreu brauchen wir in großen Mengen, damit die Jungs einen sauberen und weichen Stall haben. Nielsson darf wegen seiner kranken Lunge nur auf wirklich staubarmer Einstreu stehen.

Leider sind die Preise für Hobelspäne in den letzten Wochen extrem in die Höhe geschossen.

Als ich die letzte Palette Einstreu bestellt habe, bezahlten wir noch 258.- Euro, inclusive Lieferung. Jetzt sollen wir 100.- Euro mehr auf den Tisch legen! Ich frage mich langsam, wo das noch enden soll? Wer kann das noch bezahlen?

Darum ist Eure Unterstützung so wichtig. Nur gemeinsam können wir das wuppen.

Wir danken allen tierlieben Spendern, für Eure wertvolle Winterhilfe!!!

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3. Advent

Unsere Schäfchen wünschen Euch einen:

Hier ist unsere Weihnachtskrippe.

Fehlt nur die Lichterkette…
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Adventszeit auf dem Gnadenhof

Heute ist der 08. Dezember 2022 und es schneit.

Ginger möchte keine nassen Pfötchen bekommen. Er balanciert auf dem Rand der Tränke.

Face fragt: „Was machst du denn da? Lass uns uns eine Runde kuscheln“.

Ginger leckt Face den Kopf ab.

Unsere beiden Jungs machen es sich im Stall gemütlich.

Obwohl es zwei Futterraufen gibt, stehen sie lieber beim Fressen nebeneinander. Es ist wirklich erstaunlich wie gut sie sich verstehen.

Es gibt absolut keinen Futterneid.

Ein Schaf mit Schnee auf der Nase.

Wie seht ihr denn lustig aus? Gepunktete Schafe – das hat was!

Unsere Schafe mögen keinen Regen und keinen Schnee. Wahrscheinlich läuft die Wolle ein, wenn sie nass wird.

Begeisterung sieht anders aus…

Hier ist ein kleines Video von heute Morgen.

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2. Advent

Unsere Miezekatzen wünschen euch:

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1. Advent

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Marcy hat Fanpost bekommen und andere schöne Ereignisse

Marcy hat diesen süßen Brief, in einem Paket, von der lieben LIZZY bekommen.

Lizzy

Anna, die Patentante von Marcy, muss Lizzy und ihrem Herrchen Heiko von Kröti erzählt haben. Wir haben uns alles sehr über diese niedliche Idee gefreut!!!

 

„Oh, wie toll! Alles für mich???!

In dem Paket waren leckere Knabbersachen, auch ein Beutel für die Menschen, Spielzeug und eine 50.- Euro Spende.

Marcy hat sich als gleich das Streifenhörnchen gegriffen.

Es wurde sofort zu ihrem Lieblingsspielzeug.

„Moment, war das was?“

Als nächstes schnappte sie sich das Kauholz.

„Das ist lustig…“
Giada: „Ich will auch mal schauen“.

Doch da war noch das Bändsel mit dem Papierschild dran.

„Wollen wir tauschen?“

„Ja, klar! Lass uns tauschen.“
Giada: „Dann bekomme ich aber auch eins.“

Natürlich bekamen beide Hunde eine Kaustange.

„Lecker!“
„Du sagst es!“

Vielen Dank liebe Lizzy, lieber Heiko und nicht zu vergessen Patentante Anna! Marcy meint: „Ihr seid herzlich Willkommen. Der Sommer ist die schönste Zeit für einen Besuch. Dann haben die Menschen hier etwas mehr Zeit“.

Dann hat uns wieder ein befreundeter Tierschutzverein mit Katzenfutter unterstützt.

Marcy im Wareneingang.

Unsere Streuner freuen sich!

Noch dazu hat die liebe Tierschützerin Ute, auch an die Führungskraft und den Praktikanten gedacht. Damit wir ordentlich bei Kräften bleiben, gab es für uns leckeres Müsli und Apfelringe.

Vielen Dank liebe Ute!

Und zum Schluss hat WeCanHelp, 118,46 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen. Wie ihr sicher wisst, mit WeCanHelp könnt ihr uns ganz einfach und vollkommen kostenlos unterstützen.

WeCanHelp überweist leider erst ab einem Betrag von 200.- Euro. Außer im November, da wird immer überwiesen.

Die 118,46 Euro sind seit November 2021 zusammen gekommen.

Wir danken euch von Herzen, dass ihr immer noch an unseren kleinen Verein denkt und uns wieder einmal so fleißig, auf diese einfache und für euch vollkommen kostenlose Art und Weise, unterstützt habt!

Ihr seid einfach super!!!  

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Unsere Schäfchen

Auf unserem Gnadenhof lebt eine kleine Herde Ouessantschafe.

Von links nach rechts: Angelina, Angora, Cashmire und der Kleine Claus

Es sind 5 Tiere, 3 Auen und 2 kastrierte Böcke.

Tinki-Winki

Unsere Schafe sind zutraulich und sehr neugierig.

Sie laufen bei uns frei auf dem Hof herum. Haben aber auch vier abteilbare Weidestücke.

Die kleinen Schäfchen sind tolle Öko-Rasenmäher. Im Sommer kommen sie allein mit Gras und Wiesenkräutern aus.

Im Herbst fressen sie vor allem die runtergefallenen Blätter.

Und auch etwas Fallobst von den Apfelbäumen.

Im Winter gibt es Heu und eine kleine Hand voll Müsli für die ganze Bande. Das Schafmüsli ist mehr als Leckerli gedacht, denn die genügsamen Ouesstschafe sollte man nicht zu reichhaltig füttern.

Die kleinen Schäfchen sind leider nicht so einfach zu fotografieren.

Diesmal ist es mir etwas besser gelungen.

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Blondinen News

Neues von unseren Blondies.

Astron ist jetzt seit 9 Tagen auf dem Hof. Bisher konnten wir keine Schreckhaftigkeit bei ihm feststellen. Wobei es hier auf dem Rentnerhof normalerweise eher gechillt zugeht.

Am Anfang war er nur im Stall etwas unsicher.

„Oh Gott, oh Gott, oh Gott, was war das für ein Geräusch…“

Aber das ist verständlich. Pferde sind Fluchttiere, sie würden niemals in eine Höhle gehen. Für Astron ist hier alles neu. Eine neue Umgebung, ein fremder Stall, seltsame Tiere die er nicht kennt, fremde Menschen. Dafür macht er das alles total gut.

Der Stall wurde ihm schnell vertraut. Aston weiß jetzt, dass es im Stall immer etwas Leckeres zu futtern gibt.

Da schaut er! Sieht er nicht süß aus?

Ich habe extra die Überwachungskamera installiert, damit ich sehen kann, was bei den beiden Blondies so abgeht, wenn sie alleine sind.

Beiden sind entspannt. Niemand wird gemobbt.

Zwei Haflinger die sich mögen.

Ab und zu gibt es Streicheleinheiten oder ein Leckerlie.

Astron ist größer als Nielsson.

Gemeinsam ist es schöner…

Wo der eine hingeht, folgt gleich der andere.

Ich habe mit unserer Tierärztin gesprochen. Wir versuchen, Nielsson wieder mit gewässerten Heu zu füttern. Vielleicht haben wir Glück und er ist so stabil, dass er es verträgt. Die noch vorhandenen Säcke mit Heucobs werden weiterhin im Stall verfüttert.

Das erste Heu haben wir auf der Koppel gegeben.

Als wir mit der seltsamen Kiste angerückt kamen, blieb Astron vollkommen entspannt. Er war eher neugierig als nervös.

Verdammt schwer, die Kiste mit dem nassen Heu.
„Vielleicht wird es leichter wenn ich mich an der Wand festhalte?“

Astron kam gleich hinter uns her und freute sich, als Heu aus der Kiste kam.

Aber der absolute Hammer kam später. Wir sind immer noch fleißig am Renovieren, Reparieren, Instandsetzen. Das macht hin und wieder Krach.

Handwerken macht Krach. Moni nimmts gelassen und schaut zu.

Nun hatten wir ganz großes Glück und einen Anhänger voll Holz geschenkt bekommen. Der Hänger war bestimmt 8 Meter lang, tierisch schwer und sperrig. Als wir damit auf dem Hof ankamen, war es bereits dunkel.

Peter und ich luden das Holz ab, was einige Zeit dauerte. Danach versuchten wir den Anhänger zu drehen. Das war total anstrengend, weil der so schwer war und gefühlte 100 Meter lang war.

Anschließend hängten wir ihn wieder an und versuchten ihn vom Hof zu bekommen. Nun wurde es richtig schwierig, weil der Platz fehlte, um weit genug auszuholen.

Der Hänger musste um die Ecke und durch das Tor. Wir veranstalteten ein riesen Spektakel in der Dunkelheit. Mit viel Gebrüll: „Halt“, „mehr links“, „das passt nicht“, „weiter vor“, „zurück“, „halt!!!“, und ganz vielem hin- und her- rangieren.

Ich passte auf und brüllte, Peter rangierte das Auto tausend Mal hin und her. Ich hätte spätestens, als der Anhänger mit einem Reifen am Torpfeiler hängen blieb, zu Heulen angefangen und wäre ausgestiegen. Peter behielt die Nerven und schaffte es den Hänger vom Hof zu fahren. Das Tor blieb auch stehen.

Um 22.20 Uhr war ich endlich im Haus und Peter brachte den Anhänger zurück.

Am nächsten Morgen merkte ich, dass ich vergessen hatte, die Überwachungskamera abzubauen. Das war ein glücklicher Zufall, denn nun konnte ich sehen, was in der Nacht bei den Pferden los war.

Selbst unser wildes Treiben in der Nacht, konnte Astron nicht schockieren. Die Lichter und der Krach verunsicherten weder ihn, noch Herrn Nielsson.

Radau in der Nacht und die Pferde bleiben cool.

„Was ist denn da los?“
Erst mal gucken…
„Die spinnen die Menschen“.

Beide Pferde blieben vollkommen entspannt.

Nielsson

Astron

Wir sind echt stolz auf die beiden Blondies!!!

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Einige Katzen auf unserem Gnadenhof

Ein paar Bilder von den Miezekatzen.

Wie immer waren nicht alle zum Fototermin erschienen. Typisch Katze! Aber die die da waren, haben ihr Bestes gegeben. Und so sind diese schönen Bilder entstanden.

Eine Katze weiß immer sich in Szene zu setzen: Face sieht sehr dekorativ aus, mit den Tibetischen Gebetsfahnen. Findet ihr doch auch, oder?

Face und Moni.

Ist sie nicht wunderschön, die kleine Moni?

Und Katzen-Yoga kann sie auch.

„Was erzählst du da???“

Goldie, unsere dreifarbige Glückskatze.

Goldie und Giada im Innenhof. Dieses Bild habe ich im Sommer aufgenommen.

Baghira und der Igel, der uns täglich besuchen kommt.

Baghira und Moni, im August 2022 fotografiert.

Katzen im Hochbeet. Sie lieben dieses Teil. Sitzen gern obendrauf oder in den Zwischenräumen weiter unten. Das habe ich erst bemerkt, als einmal eine Katze dort rausgesprungen kam.

Ein Foto aus dem Juni 2022.
Seht ihr die Katze Sissi?

Hier ist Sissi besser zu erkennen.

Sissi und Marcy-Kröti.

Ginger zeigt sich von seiner schönsten Seite.

„Ach was, diese Seite ist doch auch ganz hübsch“.

Baghira auf dem Rundballen Heu. Im Hintergrund, neben der Gießkanne, versteckt sich Carry.

Marcy: „Ich rieche Katze…“

Baghira: „Du kriegst mich nicht – ätschibätsch!“

Ginger und Baghira im Heu. Die beiden Kater sind immer noch beste Freunde.

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Der Zaun ist weg!

Vorgestern habe ich den Zaun entfernt.

In diesem Video habe ich die erste freie Begegnung ohne Zaun, von Herrn Nielsson und Astron festgehalten. Die beiden Wallache hatten wir die ersten Tage durch einen Zaun getrennt. Sie konnten sich über den Zaun hinweg beschnuppern und schon einmal kennenlernen.

Mit Nielsson wollten wir extra vorsichtig sein, weil er als er 2018 auf den Hof kam, sehr rüpelig zu Miranda war. Wenn man es anders ausdrücken will: Es flogen die Fetzen! Die alten Hasen unter euch erinnern sich bestimmt…

Da jedoch mit den beiden Herren alles so friedlich verlief, entfernte ich den Zaun vorgestern.

Und was soll ich euch sagen? Es passierte absolut nichts. Die beiden Hafis passen total gut zusammen. Sie scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Harmonie pur!

Hier sind noch ein paar Bilder vom ersten direkten Kontakt.

Als ich den Durchgang öffnete, ging Astron sofort auf die vordere Koppel und schaute sich alles an.

Nielsson blieb bei mir und beobachte den Neuen.

Stehen schon nebeneinander, als ob sie schon immer zusammen waren.

Dann gingen beide zusammen auf die hintere Weide und grasten.

Später schaute sich Astron den Paddock an.

Das Wäldchen hinter ihm beunruhigte ihn nicht. Da hatten wir schon Pferde die das unheimlich fanden.

Sogar in den Stall hat er sich getraut.

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Ein Gastbeitrag von Jana G. Linke

Jana Linke ist die Besitzerin von Astron, sie lebt in der Nähe von Bremen, hat mehrere Haflinger, einen Friesen, Hunde und ein einjähriges Kind.

Jana hat uns das Pferd zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, Astron bleibt weiterhin in ihrem Besitz, aber wir, die Tierhilfe Miranda, tragen sämtliche Kosten für das Tier, wie z.B. Futter, Tierarzt, Hufschmied, usw.

Jetzt erzählt uns Jana ihre Geschichte. Wir freuen uns wirklich sehr, mehr Informationen über die Vorgeschichte von Astron zu erfahren. Oft bleibt ja leider die Vergangenheit eines Tieres aus dem Tierschutz, für immer im Dunkeln.

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Hier meine und unsere Geschichte, wie Astrolino zu mir kam… da ich im Jahr 2017 bereits 3 Haflinger-Fohlen aus Österreich gerettet hatte, erhielt ich im November 2019 einen Anruf einer Freundin, dass eine Bekannte (Schwester der Vorbesitzerin) versuche, für Astro einen Lebensplatz zu finden.

Seine Eigentümerin, seit 19 Jahre in seinem Besitz – doch in den letzten 8 Jahren hatten sich ihre Interessen geändert (Familiengründung und Co.) und zwischen ihr und dem Pferd gab es viele Missverständnisse, bis zu dem Punkt, dass Astro „nur noch“ herumstand und sie sich so sehr distanzierte, dass sie auch seine Kosten nicht mehr tragen wollte. Es hieß, er solle eingeschläfert werden, da er nicht mehr gebraucht werde… ich übernahm ihn als „wild und unberechenbar“.

Die Schwester der Eigentümerin, die Stallbesitzerin und ich verluden ihn und Astro und ich fuhren nach Hause. Ich lud ihn alleine ab und stellte ihn direkt in die Herde. Gut hat er das gemacht.

Im Verlauf der nächsten Monate zeigte sich, dass Astro tatsächlich eher schreckhaft ist – er musste erst Vertrauen zu einem Menschen aufbauen. Anbinden war keine Option. Putzen, Zähne machen, Chiropraktik, Schmied und Kuscheln am langen Strick – er blieb einfach stehen. Und unsere Gegebenheiten ließen es gefahrenlos zu. Warum also anbinden.  Er genoss bei uns sein Rentnerleben zwischen den Halbstarken, musste allerdings auch manches Mal einstecken, wenn die Jungen austeilten.

Er machte in den letzten 3 Jahre den ein oder anderen Umzug mit und auch in der Herde gab es Veränderungen. Alles verlief immer problemlos. Heute können wir ihn wieder anbinden, er mag Bodenarbeit, Longieren, etc. Und er bekam immer mehr Leckerlis von mir zugesteckt, als die anderen, das war unser kleines Geheimnis 😉

Als wir Susannes Anzeige in den sozialen Medien lasen und von ihrer Stute Miranda erfuhren, haben wir kurzer Hand entschlossen, dass Astro und Herr Nielsson ein gutes zukünftiges Team ergeben könnten. Zwei Blondies unter sich, die sich die Geschichten des Lebens erzählen könnten. Nielsson 27, Astro 26, beide optisch sehr ähnlich vom Typ, was könnte da schief gehen?

Ein paar Tage später freuen wir uns, dass wir von Susanne die Rückmeldung bekommen, dass es den beiden Jungs gut geht und sie bereits Freunde sind. Sollte Herrn Nielsson etwas „passieren“, kann Astro wieder in seine Jungspund-Herde einziehen. Vielleicht sind die bis dahin etwas erwachsener geworden 😉 Und sollte Astro etwas „passieren“, ruft Susanne uns an und wir kommen (ggf. samt TA) vorbei.

Aber erst einmal hoffen wir, dass die beiden noch ganz viel Zeit haben und ihren Lebensabend genießen dürfen.

Viele Grüße,

Jana

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Na, wie sieht es aus?

Ich finde schon ganz gut.

Diese Fotos sind vom 2. Tag.

Herr Nielsson und Astron schlafen nebeneinander.

Sieht es nicht so aus, als könnten die beiden best buddies werden???

„Sorry Jungs, ich wollte euch nicht wecken“.

„Schlaft weiter“.

„Ich wollte wirklich nichts von euch. Nur ein paar Fotos machen“.

Pat und Patachon

Astron im Gegenlicht.

Astron ist ein ganz Feiner.

Man muss schon sehr genau hinschauen um zu erkennen, wer wer ist. Am ersten Tag konnte ich Astron vom Weiten gut an seinen Senkrücken erkennen.

Doch am nächsten Morgen war der Rücken plötzlich ein ganzes Stück höher.

Jetzt sieht Astron von der Statur her, unserem Herrn Nielsson sehr ähnlich.
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Nein, du siehst nicht doppelt.

Herr Nielsson hat gestern einen neuen Weidekumpel bekommen. Nun sind hier zwei Blondies auf dem Gnadenhof und genießen ihre wohlverdiente Rente.

Astron ist auch ein Haflinger und 26 Jahre alt. Das passt sehr gut, denn Herr Nielsson ist 27.

Die erste Begegnung lief ganz gut und wie ich finde relativ entspannt ab.

Astron sollte eingeschläfert werden, weil seine vorherige Besitzerin Angst vor ihm hatte. Er soll sehr schreckhaft sein, was ich hier allerdings noch nicht feststellen konnte.

Die erste Nacht verlief total ruhig. Jeder Hafi graste auf seiner Seite und beide blieben total entspannt.

Astron kam heute morgen gleich zu mir und erschien mir etwas verwundert, als ich ihm einen Eimer Horse Alpin Senior unter die Nase stellte. Er muffelte alles ganz langsam und mit viel Genuss auf.

Morgens begleiten mich immer einige Katzen zur Pferdefütterung. Das hat Astron auch nicht aus der Ruhe gebracht. Obwohl sich mal wieder zwei Katzen in den Haaren hatten. Mit viel Geschrei, eben typisch Katze…

Astron reagierte überhaupt nicht darauf, sondern muffelte weiter. Nachdem er aufgefuttert hatte, begleitete er mich bis zum Ende der Weide, wo Nielsson wartete.

So wie es aussieht, können wir bald den Zaun entfernen.

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Miranda ist nicht mehr bei uns

Es fällt mir unheimlich schwer, dies hier zu schreiben. Meine Kehle schnürt sich zu, meine Augen füllen sich mit Tränen, mein Herz ist gebrochen.

Ich kann kaum meine Gedanken sortieren. Verzeiht mir bitte. Ich werde versuchen das Geschehene so nüchtern wie möglich zu berichten.  

Am 31.10.2022 ist das eingetroffen, wovor ich mich seit Wochen gefürchtet habe.

Früh am Morgen fand ich Miranda liegend auf der Weide, sie kam nicht mehr hoch. Sie wieherte als sie mich hörte. Rief um Hilfe, weil ich ihr so oft geholfen hatte. Sie wusste das.

Es war so schrecklich die Stute in dieser Situation zu sehen. Sie lag da, mit Angst in den Augen. Ich redete mit ihr: „Ich bin ja da. Wir helfen dir gleich.“ Die Angst wich aus ihren Augen.

Der 31.10. ist bei uns ein Feiertag und es war sehr früh am Morgen. Ich versuchte Hilfe zu organisieren, aber egal wo ich anrief, niemand ging ans Telefon. Die einen schliefen sicherlich noch, die Bauern waren bereits draußen bei ihren Tieren.

Die Tierärztin war zum Glück erreichbar und schon auf dem Weg.

Ich ging wieder zu Miranda und beruhigte sie weiter. Die Stute machte immer mal wieder einen Versuch aufzustehen. Ich konnte sie aber nicht hochdrücken. „Ruh dich ein bisschen aus“, sagte ich zu ihr.

Dann kaum auf einmal die Freiwillige Feuerwehr, mit gefühlt 100 Mann. Ich holte Halfter und Strick. Wir wollten Mirandas Kopf führen, damit niemand verletzt würde. Einem Pferd auf die Beine zu helfen ist gefährlich. 

Als ich zurückkam sahen die Feuerwehrmänner und Frauen erleichtert aus. „Steht sie?“ fragte ich. „Ja, sie ist von alleine hochgekommen“ sagte eine Frau.  

Miranda humpelte stark, ging aber hinter Nielsson her und knabberte ein bisschen am Gras. Die Leute von der Feuerwehr blieben noch ein Weile, bis wir dachten, Miranda würde jetzt auf den Beinen bleiben.

Die Tierärztin war in der Zwischenzeit auch schon angekommen, konnte aber den Hof nicht erreichen, weil alles mit Feuerwehren und Privatfahrzeugen zugeparkt war. Die Autos standen sogar noch in der 150 Meter langen Einfahrt, bis oben zur Straße hin.

Die Tierärztin musste warten, bis die Feuerwehr abgezogen war. Das dauerte etwas, weil alle rückwärts rausfahren mussten. Ich kümmerte mich indessen um Miranda, die ziemlich durcheinander war und Probleme beim Gehen hatte.

Ich beruhigte die Stute und stellte einen Eimer Horse Alpin Senior vor ihr hin. Sie fraß, das war ein gutes Zeichen. Jetzt kam die Tierärztin. Sie untersuchte Miranda sehr sorgfältig, spritze ein Schmerzmittel, etwas Entzündungshemmendes und ein Vitaminbuster zur Stärkung.

Miranda lahmte vorne rechts. Die Tierärztin meinte, das käme durch das Festliegen. In der Schulter sitzt irgendein Muskel der schmerzt, wenn das Pferd längere Zeit darauf gelegen hat.

Das Schmerzmittel sollte helfen. Sie gab mir noch ein paar Tütchen davon, die ich die nächsten Tage ins Futter geben sollte. Die Tierärztin verließ den Hof und ich behielt die Stute im Auge.

Miranda drehte eine große Runde mit Nielsson auf der Weide. Es sollte ihre letzte sein. Als beide Pferde wieder vorne waren, ging Nielsson in den Stall. Miranda stolperte, stürzte und landete wieder auf der rechten Seite.

Sie lag einfach nur da und machte keinerlei Anstalten mehr hochzukommen. Ich hatte vor einiger Zeit zu Miranda gesagt: „Wenn du nicht mehr magst, gib mir ein Zeichen. Ich helfe dir dann zu gehen“.

Nun schaute ich in ihre Augen und sah, dass der Zeitpunkt gekommen war. Ich ging zum Telefon und rief die Tierärztin an. „Miranda liegt wieder, wir müssen sie erlösen“, sagte ich. „Ich komme“, sagte die Tierärztin.

Ich setzte mich neben Miranda, streichelte ihren Kopf und redete mit ihr. Sie war ganz ruhig, die Angst war aus ihren Augen verschwunden. Sie machte keinen Versuch aufzustehen. Sie schaute mich an, ganz ruhig.

Ich sagte zu ihr: „Wir helfen dir gleich. Es dauert nicht mehr lange. Du kannst ruhig gehen, es ist ok. Du hattest ein wunderschönes, langes Leben und das geht jetzt zu Ende. Du sollst dich nicht quälen. Wir helfen dir und ich bleibe bei dir. Es ist wirklich ok wenn du gehst“.

Ich redete die ganze Zeit mit ihr, bis die Tierärztin da war. Neben uns, direkt mit seinem Kopf über mir, stand Nielsson. Er war ganz ruhig, es sah aus als ob er döste.

„Siehst du, deine große Liebe Blondie ist auch bei dir. Wir begleiten dich. Du kannst gleich schlafen und dann gehst du dorthin, wo es wunderschön ist“. 

Die Tierärztin machte die Spritzen fertig. „Ich wünsche dir eine gute Reise und danke dir für alles. Du hast mein Leben so bereichert, es war eine wunderschöne Zeit“. Miranda wurde erst ganz tief sediert und bekam dann das Mittel, das ihrem Leben ein sanftes Ende setzte.

„Mach es gut meine Schöne“, sagte ich und die Tränen liefen über meine Wangen. Ich konnte kaum noch sprechen.

Run free meine Schöne

Mirandas Körper blieb bis zum nächsten Morgen auf der Weide liegen. Nielsson hatte Zeit sich zu verabschieden. Er stand viel neben seiner toten Freundin und döste, war aber total ruhig.

Am nächsten Morgen half unser Nachbar, Miranda von der Weide zu holen. Er hatte schon damals bei Bachus geholfen. Ich bin ihm sehr dankbar, denn er kann das wirklich gut. Es ist nicht leicht ein so großes Tier einigermaßen würdevoll zu transportieren. Bobby kann es, der Körper bleibt völlig unversehrt.

Ich nahm Nielsson, der bis jetzt vollkommen ruhig geblieben war, führte ihn auf die hintere Koppel. Das Haus nahm hier die Sicht auf Mirandas Köper. Doch Nielsson wusste irgendwie was geschehen sollte.

Als Bobby den Trecker startete und Miranda von der Weide holte, regte Nielsson sich total auf. Er rief nach seiner Freundin, zerrte am Strick, ich hatte Probleme ihn ruhig zu halten.

Er fiel in alte Verhaltensweisen, drängelte und schnappte nach mir. Es war nicht einfach, er versuchte anzutraben. Ich musste immer wieder die Richtung wechseln, damit er nicht an mir vorbei ging.

Er wollte zu seiner Freundin, ich hatte den Führstrick und ließ ihn nicht. Er regte sich immer mehr auf und plötzlich fiel er einfach um. Direkt neben mir.

Ich hatte damit nicht gerechnet und bekam von seinen Huf einen Schlag am rechten Fuß ab.

Nielsson war genauso verdattert wie ich. Er blieb einen Moment liegen und schaute verwundert aus. Es dauerte eine Weile, bis er sich besann und aufstand. Verletzt hatte er sich Gott sei Dank nicht. Ich merkte jetzt erst wie meine Hacke immer mehr schmerzte.

Vorne war inzwischen alles ruhig, Bobby hatte Miranda an die Straße gelegt. Ich ging nun mit Nielsson langsam zurück. Mein Fuß schmerzte, er rief immer wieder nach seiner Freundin. Vorne angekommen löste ich den Führstrick.

Nielsson war total aufgeregt und suchte Miranda. Er trabte schreiend auf der Weide herum. Schaute auch immer wieder in den Stall, ob sie dort war. Er ließ sich nicht ansprechen.  

Ich musste von der Weide runter, weil es zu gefährlich für mich wurde. Nielsson rannte kopflos herum. Als er dann ein bisschen runtergekommen war, ging ich zu ihm. Gab ihm Leckerlies mit Rescque-Tropfen drauf und ein Futter, das er besonders gerne mag.

Ich hoffte Futter würde ihn ablenken. Aber er nahm nur eine Schnauze voll und suchte dann seine Freundin weiter. Das ging so, bis er total müde war.

Jetzt steht der arme Kerl traurig auf der Weide und lässt den Kopf hängen. Fressen tut er zum Glück und wenn er mich sieht, wiehert er.          

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Giada und die Kleine

Wer ist die Kleine???

Jippie… Hier geht die Post ab!

Eisbär und Wölfchen.

Unser Italienischer Herdenschutzhund „Giada“.

Und der rumänische Wolfsspitz Mix „Marcy“.

Ein Herz und eine Seele, auch wenn die Kleine manchmal anstrengend ist.

„Wer ist hier klein?“ fragt die Marcy.

Gemeinsam Wache schieben, das machen die beiden gern.

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