Die Kühe grasen, wie in jedem Herbst, für ein paar Tage auf der Nachbarweide.
Unsere Jungs interessiert das nicht wirklich.
Sie genießen die letzten goldenen Oktobertage.
Der erste Heuballen wurde bereits geliefert.
Leider ist die Heuqualität nicht so gut.
Der Sommer war bei uns im Norden eine einzige Katastrophe. Er war nass und oft viel zu kalt. Die Bauern konnten lange gar kein Heu machen, weil die Wiesen und Felder gar nicht abtrockneten.
Später bekamen sie das Heu dann nicht trocken rein, weil es wieder geregnet hatte.
Schlechte Heuernte. Im Sommer 2024 machte das Wetter den Bauern einen Strich durch die Rechnung. Nun ist das für uns ein Problem.
Das ist der 2. Schnitt von Ende Juli und der ist auch nicht besser.
Weil Nielsson an Asthma leidet und Schimmelpilzsporen einer der Auslöser sein kann, hoffe ich, dass er das Heu verträgt. Ich wässere das Heu, wie in jedem Winter, in unserer Heubadewanne. Zusätzlich bekommen die Jungs auch wieder Heucobs.
In diese Wanne passt eine Portion Heu.
Marcy schaut sich unterdessen die Welt von oben an.
Warum diese kleine Kröte so gern auf dem Dach sitzt, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Unsere Schafe laufen als Landschaftspfleger, bis zum Mittag, vollkommen frei auf dem Gnadenhof herum.
Gegen Mittag bringe ich sie mit einer Schippe Schrot, in ihr Gehege zurück. Die Schafe laufen vor mir her und wenn ich „lauf Schäfchen“ rufe, springen sie niedlich in die Höhe.
Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere.
Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben.
Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen.
Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden.
Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt.
Dafür sagen wir DANKE!
Vielleicht hält Marcy da oben nach den Wölfen Ausschau? Ich weiß nicht ob Du das mitbekommen hast. Unser Hof ist doch komplett, mit einem nach den Vorgaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen errichteten Wolfsschutzzaun eingezäunt.
Die Experten behaupten das und wir müssen uns darauf verlassen. Unser Zaun ist, wie es die Vorgaben verlangen, 1,40 Meter hoch. Es sind in der weiteren Umgebung bereits höhere Zäune von Wölfen überwunden worden. Aber die Experten sagen ja, Wölfe überspringen keine Zäune.
In der Mitte und im Osten haben wir Endmoräne, das ist hügelig mit Seen. Im Westen wird es dann langweiliger, jedenfalls beim Wattenmeer. Weiter oben sind ja die Steilküsten und Dünen, die sind dann wieder interessanter.
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Liebe Susanne
bei dir leben alle Tiere im Paradies!!! 😍🥰
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Danke liebe Karin! ❤ Sie machen alle einen zufriedenen Eindruck.
LG Susanne
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Auf deinem Hof wäre ich auch gerne 🐑🐑🐑🐑🙃
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Wäre mal etwas anderes, ein zweibeinige Schaf. 😀 Hoffe Du bist nicht das schwarze Schaf der Familie. 😂😂😂
LG Susanne
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Bis jetzt jedenfalls nicht 😆
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Dann darfst Du im Schafstall einziehen. 😂
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🫶
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Marcy hat doch von dort oben einen grossartigen Überblick.
Die Schafe sind goldig. Sind sie nachts im Stall wegen der Wölfe?
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Vielleicht hält Marcy da oben nach den Wölfen Ausschau? Ich weiß nicht ob Du das mitbekommen hast. Unser Hof ist doch komplett, mit einem nach den Vorgaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen errichteten Wolfsschutzzaun eingezäunt.
LG Susanne
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Jo, das habe ich mitbekommen. Dann wirkt der also, das ist gut!
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Die Experten behaupten das und wir müssen uns darauf verlassen. Unser Zaun ist, wie es die Vorgaben verlangen, 1,40 Meter hoch. Es sind in der weiteren Umgebung bereits höhere Zäune von Wölfen überwunden worden. Aber die Experten sagen ja, Wölfe überspringen keine Zäune.
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Das hängt wohl davon ab, wie das Terrain um den Zaun herum ist und ob sie meinen, dass sie leicht wieder raus kommen können.
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Hier ist die Landschaft immer gleich. Platt und weitläufig. Moor, Geest und Deiche.
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Platt ist in diesem Fall dann wohl positiv.
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Richtig, in diesem Fall ist patt gut. Sonst ist es ein bisschen langweilig. Bei Euch da oben ja auch nicht anders. 🙂
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In der Mitte und im Osten haben wir Endmoräne, das ist hügelig mit Seen. Im Westen wird es dann langweiliger, jedenfalls beim Wattenmeer. Weiter oben sind ja die Steilküsten und Dünen, die sind dann wieder interessanter.
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Die Steilküsten kenne ich und die Dünen sowieso. Da war meine alte Urlaubsecke. 😀
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