Gestern, am 06.02.2026, waren wir an der Elbe, um uns das Eis auf dem Fluss anzuschauen. Da haben wir gedacht, wir nehmen euch mal mit.
Erst waren wir auf der Elbinsel Krautsand, dann am Fähranleger Wischhafen. Es war unser dritter Anlauf um dort hinzukommen. Zweimal mussten wir wegen Schneefall und streikender Räumdienste abbrechen.
Am Freitag klappte es endlich, leider war es an diesem Tag ziemlich diesig, kalt und windig. Der Strand von Krautsand sieht mit dem ganzen Eis aus, wie von einer anderen Welt.
Hier ist ein Foto ohne Schnee und mit freier Sicht, zum Vergleich.
Und noch einmal ein Blick in die andere Richtung.
Mit Eis und Schnee.
Und ohne.
Am Fähranleger in Wischhafen lagen zwei Fähren im Eis. Der Betrieb wurde aufgrund treibender Eisschollen eingestellt.
Das pinkfarbene Werbeschild von Langnese „Jetzt ein Eis“ wirkt nun eher wie ein Witz…
Die Elbe ist von der Mündung bis hinter Hamburg von Ebbe und Flut geprägt.
Wir waren bei Flut auf Krautsand. Das Wasser fließt Flussaufwärts und in der Videosequenz könnt ihr deutlich die starke Strömung der Elbe sehen.
Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere.
Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben.
Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen.
Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden.
Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt.
Dafür sagen wir DANKE!
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