Was alles mit einem kleinen privaten Tierschutzprojekt und der Rettung der Hannoveraner Zuchtstute Miranda begann. Wurde 2015 zu einem gemeinnützigen, eingetragenen Tierschutzverein, mit dem Namen: „Tierhilfe Miranda“.
Unsere Aufgabe besteht darin, uns um alte und unvermittelbare Tiere zu kümmern. Tiere die niemand mehr haben möchte. Sei es, weil sie problematisch im Umgang sind oder weil sie gesundheitliche Probleme haben oder einfach alt und „unnütz“ geworden sind.
Alle unsere Schützlinge bleiben bis an ihr Lebensende bei uns.
Miranda ist mittlerweile leider verstorben.
Sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt. Ihr Züchter wollte sie mit 20 Jahren schlachten lassen. Der Hohn an der Geschichte, Miranda überlebte noch ihren Züchter!
Heute wollen wir ganz besonders an die schöne Stute denken.
Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere.
Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben.
Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen.
Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden.
Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt.
Dafür sagen wir DANKE!
Im katholischen Glauben gibt es ja das Fegefeuer, wo man als Toter geläutert wird. Sehr schön beschrieben in Dantes „Göttliche Komödie“. Das soll eine Sphäre sein, wo wir mit allem konfrontiert werden, was wir im Leben getan haben, sowohl Gutes als auch Böses und sozusagen im Schnelldurchgang alle die Erfahrungen machen, die wir anderen zugefügt haben. Das ist dann schon ein Lernprozess, würde ich sagen.
Liebe Susanne, wie die Zeit vergeht!!! Ich weiß noch, wie Du Dich durch all die Gesetze gearbeitet hast, um den Verein zu gründen. Was ist alles passiert, nie hast Du den Mut verloren. Ich wünsche Dir weiterhin Durchhaltevermögen, und allen Bewohnern ein harmonisches Miteinander. 👍❤️
Ja, das war eine ganz schöne Arbeit den Verein zu gründen. Gibt allerhand, was beachtet werden muss. Da muss man sich erst einmal reinarbeiten. 😀 Den Verein gibt es nächstes Jahr auch schon 10 Jahre. Wie die Zeit vergeht und passiert ist in all den Jahren auch allerhand. Ich hoffe, dass ich nie den Mut verliere.
Herzlichen Glückwunsch an euch alle!
Irgendwie ist es ausgleichende Gerechtigkeit, dass der Züchter vor Miranda starb.
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Danke schön! ❤
Ich hatte so einen ähnlichen Gedanke wie Du. Vielleicht sieht er jetzt, wo auch immer er nun ist, die ganze Geschichte mit Miranda auch anders.
LG Susanne
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Ja, vielleicht hat er etwas gelernt für’s nächste Leben.
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Manche glauben ja, in dem Moment wo ein Mensch stirbt, versteht er plötzlich alles. Erkennt den höheren Sinn und was er alles falsch gemacht hat.
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Im katholischen Glauben gibt es ja das Fegefeuer, wo man als Toter geläutert wird. Sehr schön beschrieben in Dantes „Göttliche Komödie“. Das soll eine Sphäre sein, wo wir mit allem konfrontiert werden, was wir im Leben getan haben, sowohl Gutes als auch Böses und sozusagen im Schnelldurchgang alle die Erfahrungen machen, die wir anderen zugefügt haben. Das ist dann schon ein Lernprozess, würde ich sagen.
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Das ist es.
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Liebe Susanne, wie die Zeit vergeht!!! Ich weiß noch, wie Du Dich durch all die Gesetze gearbeitet hast, um den Verein zu gründen. Was ist alles passiert, nie hast Du den Mut verloren. Ich wünsche Dir weiterhin Durchhaltevermögen, und allen Bewohnern ein harmonisches Miteinander. 👍❤️
Ganz herzliche Grüße von Eva O.
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Danke liebe Eva! ❤
Ja, das war eine ganz schöne Arbeit den Verein zu gründen. Gibt allerhand, was beachtet werden muss. Da muss man sich erst einmal reinarbeiten. 😀 Den Verein gibt es nächstes Jahr auch schon 10 Jahre. Wie die Zeit vergeht und passiert ist in all den Jahren auch allerhand. Ich hoffe, dass ich nie den Mut verliere.
Viele liebe Grüße
Susanne
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