Kleiner Rückblick

Marcy wurde als wenige Wochen alter Welpe ausgesetzt. Tierschützer fanden die kleine Maus, mit weiteren Welpen und zwei Muttertieren, einsam und verlassen in einem Waldstück.

Sie konnten nicht alle Hunde aufnehmen. Marcy hätte zurück auf die Straße gemusst. So nahmen wir die kleine Hündin auf und schenkten ihr ein Leben in Sicherheit.

So ein Hund von der Straße ist eine richtige Wundertüte. Man weiß nicht was daraus mal wird.

Schaut selbst:

Marcy im Juni 2021, kurz nachdem sie aufgefunden wurde.

Marcy am 29.09.2021. Da war sie ungefähr ein halbes Jahr alt.

Marcy am 06.04.2024

Ist das nicht eine tolle Entwicklung?

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About Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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7 Responses to Kleiner Rückblick

  1. Es ist einfach unfassbar, was es für schreckliche Menschen gibt, die Lebewesen einfach aussetzen im Wald. Aber Marcy hat Glück gehabt und ein so wunderschönes Zuhause bekommen. Marcy sieht toll aus ❤ ❤ ❤ LG Ilona

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    • Ich werde es auch nie begreifen wie man zu so etwas fähig sein kann. Einen hilflosen Hundewelpen einfach im Wald aussetzen. Es wäre schön, wenn Menschen die einen Hund haben möchten, einem ehemaligen Straßenhund oder einem Hund aus dem Tierheim ein Zuhause geben würden. Sie haben alle ein Leben in Sicherheit verdient. Auch wenn es Anfangs vielleicht etwas schwer ist und wenn man nicht weiß was man bekommt, aus den meisten werden ganz tolle Hunde.

      LG Susanne

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      • Leider haben viele Hundehalter nicht genug Erfahrung, um z.B. mit ehemaligen Straßenhunden oder auch Straßenkatzen oder auch traumatisierten ausgesetzten Tieren umzugehen. Aber einige, so wie Marcy, haben halt auch Glück. Und genauso viel Glück wünsche ich allen diesen liebenswerten Lebewesen da draußen. LG Ilona

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        • Da hast Du recht. Diese Tiere sollten nur von Menschen aufgenommen werden, die sich das auch wirklich zutrauen. Die nicht aufgeben, wenn Probleme kommen. Diese Tiere brauchen eine wirkliche Chance. Mit wenig Hundeerfahrung (bzw. Katzen-) und für Leute mit wenig Geduld und kein Durchhaltevermögen würde ich das nicht empfehlen. Ich wünsche auch allen Vierbeiner, dass sie das für sie passende Zuhause bekommen.

          LG Susanne

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  2. Marcy hat sich in eine wunderschöne Hündin verwandelt. Besonders schön finde ich, dass sie nicht „angeknackst“ war, also super ängstlich, wie manche Hunde, die auf der Strasse überleben müssen..

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    • Ängstlich war Marcy nicht. Eher das Gegenteil. Sie wusste genau was sie wollte, war von Anfang an sehr selbstbewusst, bellte, knurrte, ging nach vorn und ordnete sich nicht gern unter. Anfangs schreckte sie oft aus dem Schlaf auf, sprang auf die Beine, bellte und knurrte. Zuerst dachte ich es hätte mit dem was sie erlebt hatte zu tun. Dachte sie verarbeitet das Trauma in ihren Träumen. Dann ließ ich einen Gen-Test machen und mir wurde einiges klar, als ich die Rassen sah, die dabei herauskamen. Wolfsspitz, Osteuropäischer Schäferhund und 15% Wolf. Mir ging ein Licht auf, weshalb dieser Hund sich nicht gern beschränken ließ und sie dann versuchte ihren Willen durchzusetzen. Manchmal auch mit den Zähnen. Marcy ist sehr schlau, anhänglich und niedlich. Sie ist aber auch total wachsam, reagiert auf alles und meldet alles. In einer Wohnung als „normaler Familienhund“ würde sie nicht glücklich sein. Sie braucht die Freiheit die sie hier auf dem Hof hat und eine Aufgabe. Und man muss ein Händchen für sie haben. Hundeanfänger wären glaube ich verzweifelt.

      LG Susanne

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