Herbstbericht

Hallo ihr Lieben, da ich längere Zeit nicht gebloggt habe, werde ich jetzt mit einem Herbstbericht anfangen, mich in die Blogger-Welt zurückzumelden.

Ich hoffe, es ließt hier überhaupt noch jemand mit. Nach so langer Zeit könnte ich es gut verstehen, dass ihr hier gar nicht mehr vorbeischaut.

Zu Erklärung: Die Pause lag an privaten Notfällen und hat nichts mit der Tierschutzarbeit oder mit unseren Tiere zu tun. Allen unseren Schützlingen geht es gut und die Arbeit auf dem Hof ist wie gewohnt weiter gegangen. Nur fürs Bloggen fehlte mir leider die Zeit und auch der freie Kopf.

Verzeiht mir bitte!

Erst einmal möchte ich 4 Spendern danken, die uns nicht vergessen haben:

Im September haben Kerstin und Uwe eine 25.- Euro Herbstspende und Antje 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!

Im Oktober haben Axel R. 30.- Euro und Veronika 20.- Euro für Futter gespendet!

Danke ihr Lieben für die Unterstützung!!!

Dann möchte ich euch einen Besucher zeigen, der seit einigen Wochen täglich auf unserem Gnadenhof vorbeischaut.

Ein hübscher Fasan.

Der von Marcy mit Argusaugen beobachtet wird.

„Hey, du komischer Vogel! Ich behalte dich genau im Auge“, wufft die Marcy.

Das weiße Schäfchen Grandma interessiert das nicht. Der Fasan läuft oft zwischen den Schafen herum.

Marcy behält sowieso alles ganz genau im Auge. Sie muss immer mit dabei sein.

Kröti achtete auf die Pferde.

Hat ein Auge auf die Katzen.

Und petzt neuerdings wenn die Pferde mal wieder die Stalltür geöffnet haben und auf dem Hof spazieren gehen.

Kröti kommt dann zu mir und sagt: „Hallo du, du sollest mal nach den Pferden schauen…“.

Das ist ganz praktisch, denn die Pferde nehmen gern alles ganz genau unter die Lupe und räumen die Sachen auf dem Hof um.

Die beiden finden das Gepetzte nicht so toll.

Weil es dann heißt: „Jungs, was macht ihr denn hier schon wieder? Kommt mit, wir gehen zurück in den Stall“. Zum Glück sind die beiden brav und folgen mir ohne großes Theater.

Notiz an mich selbst: Kette unbedingt richtig zumachen und nicht nur oben drüber legen!!!

Ich weiß jetzt auch das Astron derjenige ist, der die Kette öffnen kann. Am 10. Oktober hatte er es wieder getan und die Stalltür schön ordentlich, hinter sich geschlossen.

Limerick war wohl auf der Weide und hatte Astrons Ausbruchsversuche nicht mitbekommen. Als Marcy zu mir kam und petzte „die Pferde sind ausgebrochen“, stand Astron im Innenhof. Limerick war auf dem Paddock und war nicht in der Lage die Stalltür aufzustoßen. Er wusste nicht wie er zu Astron kommen sollte.

Unser Haflinger hatte derweilen schon eine der Altpapiertonnen durchwühlt…

Wie er das geschafft hat ist mir ein Rätsel. Er muss erst den Deckel geöffnet, dann die Tonne um 180 Grad gedreht und den ganzen Kram herausgeholt haben.

So fand ich die Tonne vor:

Ich hatte beide Tonnen mit dem Aufkleber nach vorn hingestellt.

Wie hat er nur geschafft die Tonne so zu drehen? So etwas traut man doch eigentlich keinem Pferd zu, oder?

Egal, erst einmal hieß es Pferd zurück in den Stall, Chaos aufräumen, und zur Beruhigung der Nerven, mit Bob Marley, ein kleines Liedchen zu singen.

Don′t worry about a thing…

Avatar von Unbekannt

About Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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11 Responses to Herbstbericht

  1. Avatar von Weenie Weenie sagt:

    Liebe Susanne

    Astron ist ja ein richtiger Teufelskerl, dem der Schalk im Nacken sitzt und neugierig wie eine Katze ist! Herrlich, was er sich alles einfallen lässt!

    Er macht ja zum Glück nichts, wo er wirklich Schaden anrichten könnte, bzw. sich weh tun könnte – ein wirklich schlaues Tierchen 😉

    Herzliche Grüsse und weiterhin viel Kraft

    Karin

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    • Liebe Karin,
      Astron ist super neugierig. Wenn er im Innenhof unterwegs ist untersucht er alles. Schubst erst einmal alles Sachen von dem Tisch der dort steht. Die Altpapiertonnen stehen sonst vor dem großen Tor. Ich hatte sie nur reingeholt weil ich so viele Kartons entsorgen musste. Passieren kann nichts wenn die Pferde ausgebrochen sind. Der ganze Hof ist von einem Wolfsschutzzaun umgeben. Sie können ihn also nicht verlassen.
      Liebe Grüße und Danke für Deine guten Wünsche
      Susanne

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  2. Wie schön, von dir zu hören, Susanne! Astron ist pfiffig scheint es … 😉 ❤

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  3. Avatar von Eugen Eugen sagt:

    Nicht umsonst heisst es man solle das Denken den Pferden überlassen weil die die grösseren Köpfe haben!

    Ihr Problem ist dass sie sehr langsam denken und man ihnen deshalb in Punkto Denken wenig zutraut.

    Wenn die aber genügend Zeit, sprich Laneweile, haben sind sie durchaus zu kreativen Lösungen fähig!

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Eugen,
      das mit den Pferden, dem Denken und den größeren Köpfen musste ich mir als Kind oft anhören… Fand ich damals nicht so lustig.
      Mittlerweile weiß ich weshalb Astron die Altpapiertonne ausgeräumt hat. Pferde haben eine sehr guten Geruchssinn und in der Tonne waren die leeren Futtersäcke vom Horse Alpin Senior. Das hat der Fresssack gerochen! 😀 In dem Eimer auf dem Foto war mal Schafsmüsli. Den hat er sich auch geschnappt. Ist echt erstaunlich wie die riechen können.
      LG Susanne

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  4. Avatar von Eva O. Eva O. sagt:

    Hallo Susanne, habe mich sehr über die Neuigkeiten gefreut. Aber auch ich frage,

    wo ist Giada ?

    Weiterhin viel Kraft wünsche ich Dir. Und liebe Grüße Eva

    Gefällt 1 Person

    • Danke liebe Eva! ❤
      Giada geht es gut. Sie reagiert nur nicht auf unwichtige Vorkommnisse. Da ist sie ganz und gar Herdenschutzhund, sie kann erkennen was eine Gefahr ist. Ein Fasan wird nicht beachtet und wenn die Pferde ausbrechen geht sie einfach mit ihnen mit und beschützt sie. Es ist ihr egal wo sich ihre Herde herumtreibt. 😀
      LG Susanne

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