Limerick bringt Astron Blödsinn bei

Unsere Schafweide liegt neben der Pferdekoppel. Limerick hatte im letzten Frühjahr angefangen, seinen Kopf über den Zaun zu hängen und bei den Schafen Binsen und Gras zu fressen. Ich hatte damals einen Blogbeitrag geschrieben.

Wir mussten den runtergedrückten Maschendrahtzaun, sowie die abgeknickte Weidepfähle immer wieder reparieren.

Ich versorge die Pferde und Schafe seit 2011, Limerick ist Pferd Nummer 5. Aber vor ihm ist noch kein Pferd auf die Idee gekommen, seine Rübe über den Zaun zu hängen und bei den Schafen mit zu fressen.

Limerick ist groß, deshalb kann er seinen Kopf ganz einfach über den Zaun hängen. Weil wir es leid waren, den Zaun und die Weidepfosten immer wieder zu müssen, ließen wir uns etwas einfallen. Wir setzten Dachlatten oben auf den Zaun.

Erst mal nur ein Teilstück, um zu testen ob Limerick das abhalaten würde alles zu schrotten. Und es funktionierte. Zaun und Pfosten blieben heil!

Hier spaziert gerade ein Fasan auf den Dachlatten herum.

Haben wir ihm auch etwas Gutes getan.

Doch nun hat Astron sich von Limerick abgeguckt, den Kopf über den Zaun zu hängen. Da Astron ein ganzen Stück kleiner ist, drückt er den Maschendrahtzaun natürlich richtig runter.

„Marcy, was macht der Dicke da?“

„Es wird dir nicht gefallen“, antwortet Marcy, „Blondie drückt den Zaun runter.“

Nein gefallen tut es mir nicht. Also werden wir, falls es jemals Frühling werden sollte, auch auf den restlichen Zaun Dachlatten setzen.

Wir hatten für Limerick aufgerüstet und Schubberbrüsten an einen, wie wir dachten, besonders stabilen Pfosten geschraubt. Die Bürsten ignorierte der Wallach aber gekonnt.

Der Wallach nimmt lieber den Stall, Pfosten, Tore und was weiß ich noch alles, auseinander.

Dafür hat unser Alpenpanzer Astron den Schubberpfahl für sich entdeckt und abgeknickt!

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About Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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