Auch wenn es immer noch schön aussieht, mir reicht es dann auch. Post und Müllabfuhr fahren nicht mehr, unsere Straße ist unpassierbar. Heute Morgen hatten wir 16 Grad Minus. Den ganzen Tag bleibt es weiter im Minusbereich, so um die -8 Grad.
Ich habe noch ein paar Fotos von den Pferden und Hunden im Schnee für euch. Die Bilder sind am 04. Januar entstanden. Beim Schneesturm habe ich nicht fotografiert.
Giada reicht glaube ich auch allmählich, sie fragt sich ob sie rausgehen sollte.
Marcy hingegen hat immer noch Bock auf den Schnee.
Giada, kannst du das verstehen?
Giada überlegt.
Schnee ist klasse, findet Marcy.
Limerick ist dabei und beobachtet uns.
Neugierig ist der Große.
Hat er nicht ein schönes Winterfell?
Groß, warm und flauschig.
Wie könnte man etwas das so groß, warm und flauschig ist nicht lieben?
Auch wenn Schnee, Sturm und Dauerfrost mehr Arbeit bedeuten, ist der Anblick der eisigen Winterlandschaft doch wunderschön.
Ich gebe mein Bestes, unsere Pferde und Schafe auch in dieser Extremsituation so gut wie immer zu betreuen. Sorge dafür, dass die Tränken Tag und Nacht eisfrei bleiben, das immer ausreichend gutes Raufutter zur Verfügung steht.
Pferde brauchen im Winter das Heu auch, um ihre Temperatur halten zu können. Heu ist ein wichtiger Treibstoff für die körpereigene Heizung. Durch die Verdauung entsteht Wärme.
Ein gut ausgebildetes Winterfell, einen Offenstall zum Unterstellen, angepasste Futtermenge, lässt Pferde gut und naturnah durch den Winter kommen. Dann brauchen unsere Pferde auch nicht eingedeckt werden.
Die Jungs sind super zufrieden, wie man sieht.
Den Schneesturm haben wir gut überstanden. Ich hoffe ihr auch.
Hier sind noch ein paar Fotos die ich vor dem Sturm aufgenommen habe. Alle Bilder sind vom 03. bis zum 8. Januar 2026.
Gerade solche Detailansichten fangen die Schönheit des Winters ein. Findet ihr auch?
Es lohnt sich momentan einfach mal mit rauszugehen, einen kleinen Spaziergang zu machen und die Schönheit der Natur zu betrachten.
Plötzlich sieht die altbekannte Landschaft ganz anders aus.
Dazu hüllt der Schnee alles in Stille ein.
Einfach mal den Moment genießen.
Es gibt so viel zu entdecken.
Das ist unsere Telefonleitung. Eigentlich nur ein dünnes Kabel aber durch den Schnee sieht sie wie eine dicke Starkstromleitung aus.
Hier seht ihr auf der linken Seite wo der Schnee abgefallen ist, wie dünn die Leitung wirklich ist.
Es lohnt sich wirklich in der Winterlandschaft einfach mal den Blick schweifen zu lassen. Es gibt viele kleine schöne Dinge zu entdecken.
Wie diese Vogeltränke mit einer Schneehaube oben drauf.
Oder diese Eiszapfen. Geordnet, wie die Orgelpfeifen.
Oder diese von Eis umschlossenen Blumen.
Schaut euch um und erfreut euch an den schönen Kleinigkeiten, solange der Schnee noch da ist.
Ich habe noch ein paar Schneebilder für euch. Diesmal sind unsere Ouessantschafe zu sehen. Dank der dicken Wolle machen ihnen Schnee und Kälte nichts aus.
Jeden Morgen hole ich die Schäfchen aus ihrem Gehege. Sie dürfen tagsüber frei auf dem Hof herumlaufen. Darauf warten die Süßen schon.
Hier bin ich auf dem Weg zu den Schafen und werde bereits ungeduldig erwartet.
Unsere Schafe haben einen Stall. Das Häuschen rechts auf dem Bild.Und einen Unterstand, hinten auf dem Foto.
Mach endlich die Tür auf!
Klar doch. Und schon laufen sie…
Im Schnee sieht das weiße Schäfchen „Grandma“ gar nicht mehr weiß aus.
Im Sauseschritt geht es weiter…
Hoppi, hoppi, um die Ecke.
Und warum rennen die Schäfchen so???
Weil es unter dem Vordach das Morgenmüsli gibt.
Hmmm, lecker!
Hast du vielleicht noch ein bisschen was für uns?Nein, später gibt es noch eine Portion.
Dann gucken wir die jetzt so lange an, bis du etwas rausrückst.
Guck ruhig, ihr habt schon Müsli gehabt.
Ok, so einem Blick kann man nur schwer widerstehen.
Es gab dann doch noch einen kleinen Nachschlag…
Ha, ha, da haben wir sie doch wieder breitgeschlagen!
Diese Spenden sind noch am 31. Dezember auf unser Spendenkonto eingegangen. Da Silvester bei Pferdehalter der schlimmste Tag des Jahres ist, kommt unser Dank diesmal, natürlich genau so herzlich, nur leicht verspätet, bei Euch lieben und hilfreichen Unterstützer an.
Benjamin hat 60.- Euro überwiesen! Benjamin unterstützt uns regelmäßig, wie noch ein paar weitere Tierfreunde, die eine Patenschaft übernommen haben. Diese regelmäßige Unterstützung ist für unseren kleinen Verein eine sehr große Hilfe.
Benjamin überweißt seine Spende 2 x jährlich. Jeder kann das so machen wie es am besten für ihn ist. Die Summer der Patenschaft ist frei wählbar. Schon 5.- Euro im Monat sind eine große Hilfe für uns.
Wir hoffen Ihr lieben Spender lest das hier. Wir sind Euch allen sehr dankbar!
Denjenigen die uns regelmäßig unterstützen danken wir für Ihre geleistet Hilfe im letzten Jahr und die Jahre davor. Es sind viele Paten schon sehr lange dabei. Ihr seid eine große Stütze!
Wir danken auch allen die unser Projekt interessiert und die es mit einer Spende gefördert haben.
DANKE für Eure wertvolle Hilfe!!!
Ihr helft uns, damit unsere Tiere auch morgen wieder satt werden und einen sauberen, trockenen Stall haben. Ihr seid ein wichtiger Teil von uns!!!
Limerick bedankt sich im Namen der restlichen Bande, mit vielen lieben Nasenstupsern bei Euch.
Ich hoffe ihr und eure Tiere seid gut ins neue Jahr gekommen.
Hier ist der Jahreswechsel gut gelaufen, alle sind unverletzt geblieben. Silvester ist abgehakt! Möchte ich das nächstes Jahr wieder machen? Nein!
Ich habe ehrlich gesagt keinen Bock mehr dazu, wenn andere feiern, im Stall zu stehen und versuchen die Pferde zu beruhigen. Wer nichts mit Pferden zu tun hat, kann sich nicht vorstellen wie anstrengend und nervenaufreibend das ist.
Pferde sind Fluchttiere, die bei Gefahr schnell kopflos werden. Und dann wird es aufgrund ihrer Größe und dem Gewicht schnell gefährlich für Mensch und Tier. An ein panisches Pferd kommt man nicht mehr ran. Da geht die eigene Sicherheit vor.
Am schlimmsten ist für mich Silvester mit einem neuen Pferd, weil ich nicht weiß, wie es reagiert. Das war 2024 der Fall. Limerick kam erst kurz vor Silvester auf unseren Hof und er war noch ziemlich verunsichert.
Denn er hatte gerade seine Hafi-Freundin und seine ihm bekannten Menschen verloren. Dazu kam der Stallwechsel, die fremde Umgebung, andere Menschen.
Limerick war sehr misstrauisch, ich kam nicht richtig an ihn heran. Schließlich kannte er mich noch nicht richtig. Ich konnte ihn nicht beruhigen. Er war in seiner Angst gefangen und machte Astron auch noch verrückt. Beide Pferde drehten sich aufgeregt schnaubend in ihren Boxen.
Mir gelang es damals Astron zu beruhigen. Limerick blieb angespannt. Wie sollen Pferde auch verstehen, was plötzlich in dieser Nacht abgeht? Lautes Knallen, Blitze, Zischen, Heulen. Das macht ihnen große Angst, die jederzeit in Panik übergehen kann.
Ich bin der Meinung wenn privates Feuerwerk nicht verboten wird, sollte wenigstens nicht in der Nähe von Ställen geknallt werden. Aber so viel Rücksichtname ist wohl nicht zu erwarten.
Diese Silvesternacht verlief allerdings besser bei uns. Ich konnte mir in dem Jahr das Limerick nun bei uns ist, sein Vertrauen erarbeitet. Die harte Nuss habe ich knacken können, das merkte ich in dieser Nacht.
Um 16.00 Uhr brachte ich die Pferde in ihre Boxen, wo schon eine Portion Heucobs und Heu auf sie wartete. Limerick war etwas nervös und misstrauisch. Er ist sehr sensibel und merkte gleich, dass heute etwas anders ist. Ich gab ihm Bachblüten. Die wirken mittlerweile sehr gut bei ihm, was letztes Jahr überhaupt nicht der Fall war. Er kam sofort runter und entspannte sich.
Ich schaute im Laufe des Abends immer wieder in den Stall. Die Pferde mümmelten meistens am Heu. Limerick wieherte wenn ich den Stall betrat. Astron auch aber der ist sowieso sehr gesprächig. Er brummelt mich immer leise an. Astron antwortet sogar wenn ich ihn anspreche.
Kurz vor Mitternacht bekamen beide Pferde eine große Portion Heucobs und lecker Mash oben drauf. Das Fressen lenkte sie erst ab als das Geballer losging. Doch dann drehten sie sich nervös in den Boxen. Ich gab beiden wieder Bachblüten und sprach beruhigend mit ihnen.
Astron widmete sich wieder dem Futter. Limerick stand neben mir und sein Körper war extrem angespannt. Ich habe dann zu Singen angefangen. Es dauerte nicht lange, Limerick senkte seinen Kopf, sein Körper entspannte sich langsam. Er atmete ruhiger und blieb so neben mir stehen.
Um 1.00 Uhr hatte ich alle Lieder die ich kannte zum Besten gegeben. Dabei stellte ich fest, Limerick mag lieber englische Songs. Die beruhigten besser als deutsche Texte. Vielleicht weil er ein Ire ist? Er kommt ja ursprünglich aus Irland. Englische Texte erinnern ihn vielleicht an seine Jugendzeit in Irland?
Man weiß so wenig.
Ich wünsche Euch allen ein glückliches und gesundes 2026!
Hier seht ihr die beiden Jungs, wie sie im Sturm stehen, der hier in den frühen Morgenstunden aufzog.
NeujahrsmorgenSie sind froh, dass die blöde Knallerei vorbei ist!
Wir danken allen lieben Tierfreunden für ihre wertvolle Unterstützung in diesem Jahr! Ihr seid ein wichtiger Teil unseres kleinen Tierschutzprojektes. Ohne euch würde es dieses Projekt nicht geben!
Ihr habt auch 2025 wieder geholfen, die Gnadenbrotplätze unserer alten, ausgedienten Pferde und Schafe, unserer unvermittelbaren Hunde sowie der halbwilden Streunerkatzen zu erhalten.
Dafür danken wir euch von Herzen!
Eine Bitte haben wir, denkt in der Silvesternacht an die vielen Tiere. An den unnötigen Stress, die Angst und die Panik, die diese eine Nacht für so viele Lebewesen bedeutet.
Jeder Tierhalter weiß ganz genau wie hilflos man sich fühlt, wenn das eigene Tier zitternd in der Ecke liegt und man ihm die Angst nicht nehmen kann. Wenn Pferde in ihrer Box durchdrehen und man sie nicht beruhigen kann.
Feuerwerk ist laut, grell und für viele einfach zu viel. Für unsere Haustiere, für Wildtiere, aber auch für viele Menschen. Deshalb haben sich auch in diesem Jahr wieder viele Menschen dagegen entschieden, daran teilzunehmen. Auch wenn es dazugehört, wie viele glauben.
Trotzdem oder gerade deshalb wünschen wir euch von Herzen eine wundervolle, berauschende und glückliche Silvesternacht. Einen Jahreswechsel voller schöner Gespräche, Wärme, Lachen, guter Wünsche und Hoffnung.
Lasst uns das neue Jahr feiern, mit Respekt, mit Rücksicht und mit ganz viel Herz.
Bald ist das Jahr vorbei, da wollte ich euch noch ein paar Fotos zeigen.
Aufgenommen habe ich diese am 28. Dezember. Wir hatten einen kalten, sonnigen Tag.
Die „weißen Wolken“ sind durch die warme Luft entstanden, die unser Blondie ausatmet. Die Nacht davor hatten wir Minus 6 Grad, den ganzen Tage blieb es unter Null.
Marcy und Astron.
Seht ihr den gefrorenen Atem?
Irgendwie sieht Astron doch süß aus. Dabei ist der Dicke schon fast 30 Jahre alt.
Hier geht unser Alpenpanzer über den gefrorenen Boden. So ein Haflinger ist sehr trittsicher.
Komischerweise hat der Kirschbaum ausgetrieben.
Blauer Himmel, kalt und sonnig.
Limerick hat wieder etwas gesehen, was ihn nicht loslässt.
Irgendetwas beunruhigt ihn.
Da muss er genauer schauen.
Wenn ihm etwas komisch vorkommt, steht er da und schaut und schaut.
Astron lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen.
Unser Blondie bleibt entspannt und knabbert lieber eine Runde am Gras.
Unsere Schäfchen im Sonnenschein.
Das weiße Schäfchen Grandma ist jetzt vollkommen in die Herde integriert.
Anfangs hatten die schwarzen Schafe ja Angst vor ihr.
Als die Schwarzen sich endlich an die Weiße gewöhnt hatten, lief Grandma trotzdem oft alleine. Die Herde hatte sie nicht richtig aufnehmen wollen.
Doch auch das ist lange vorbei, nun läuft Grandma mit der Herde.
Die liebe Claudia hat unseren Hunden und Katzen ein ganz tolles Weihnachtspaket mit schönen Leckereien geschickt!
Giada war gerade in der Paketannahme und hat gleich ihren Riechrüssel reingesteckt.
„Schau mal Marcy, was wir für tolle Sachen bekommen haben. Dosen für uns, Futterdosen, -schalen und -beutel für die Miezen und dann noch Leckerlies“, sagte Giada.
„Pack mal aus, pack mal aus“, sagte Marcy zu mir. „Klar mach ich“, meinte ich.
„Oh ja, das ist toll“, sagte Marcy, „darüber freuen wir uns sehr!“
„Es ist auch eine liebe Weihnachtskarte und etwas Schnopi für Zweibeiner dabei“, sagte ich.
„Das ist ja toll. Die Miezekatzen werden sich auch freuen“, meinte Giada.
Das war eine super nette Überraschung! Vielen, vielen Dank liebe Claudia, für das tolle Paket!!! Du hast uns eine große Freude gemacht!
Es haben sooooo viele liebe Tierfreunde bei der Verdoppelungsaktion von „WirWunder Weser-Elbe“ mitgemacht! Es ist die sagenhafte Summe von 1.100.- Euro zusammen gekommen!!!
Gespendet haben:
Karin G., Julia K., Mathilda, Peter, Tanja S., Helga H., Faranak, Gudrun, Veronika, Karin L., Stefan, Eugen, Ute, Lola, Kerstin & Uwe.
Dann haben diese lieben Tierfreunde direkt auf unser Spendenkonto überwiesen:
Eva O. 25.- Euro für die hungrigen Mäuler, Jutta Weber 20.- Euro, Faranak 50,. Euro, Nicholas & Christine 100.- Euro, Antje H. 100.- Euro, Kerstin & Uwe 30.- Euro.
Wow, wow, wow!!! Was für ein großartiger Jahresausklang! Ihr seid der Hammer! Wir sind so glücklich und dankbar für Eure wundervolle und hilfreiche Unterstützung!!!
Weil wir nicht von allen Spendern Kontaktdaten haben, möchten wir uns auf diesem Wege von Herzen, für Eure großartige Hilfsbereitschaft und Euer liebes Mitgefühl mit unseren alten und unvermittelbaren Tieren bedanken!
Wir danken allen lieben Spendern, die unseren kleinen Verein in 2025 unterstützt und damit unser kleines Tierschutzprojekt am Leben erhalten haben. Alle diese tollen Menschen haben dazu beigetragen, dass wir unseren Tieren ein artgerechtes und liebevoll umsorgtes Leben schenken können. DANKE!
Als ein kleines Dankeschön gibt es von uns, für Euch, einen rockigen Blues-Christmas-Song.
Für unsere lieben Spender und Unterstützer, haben wir uns dieses Jahr eine besondere Aktion für den guten Zweck einfallen lassen.
Die liebe Veronika, eine langjährige Unterstützerin unseres Verein, hat 21 Weihnachts- und Grußkarten, in liebevoller Handarbeit selbst gestaltet. Jede Karte hat ein passendes Kuvert dabei.
Mit diesen wunderschönen Karten möchten wir eine Weihnachtsspendenaktion starten: Jeder der bis Weihnachten etwas für unseren Verein spendet, darf sich eine Karte aussuchen.
Der Mindestspendenbetrag beträgt 8 Euro. Hierfür erhaltet ihr die Karte kostenlos nach Hause geschickt.
Gebt uns bitte nachdem ihr gespendet habt, die Nummer der gewünschten Karte und eure Anschrift per Mail bekannt.
Doch es ist irgendwie nichts mehr wie es mal war. Jahrzehnte haben wir brav unsere Beiträge für die Wohngebäudeversicherung bezahlt. Hatten nie einen Schadensfall. Bis in einer schlimmen Sturmnacht, ein Baum auf unser Haus fiel.
Die alten Hasen erinnern sich.
Nach einigem Hin- und Her, wurde der Schaden von der Versicherung reguliert. Damit dachte ich sei die Sache vergessen. Aber was soll ich sagen, jetzt haben wir die Kündigung von der Versicherung erhalten!
Natürlich wird der Schadensfall nicht als Kündigungsgrund genannt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Wir müssen uns nun eine neue Gebäudeversicherung suchen, die natürlich um einiges teurer sein wird. Die große Auswahl haben wir sowieso nicht. Wer einen Schadensfall hatte, wird von den meisten Versicherungen erst gar nicht genommen.
Vom Baum ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das was noch da ist, wurde zum Lieblingsplatz der Katzen. Egal ob Sommer, Herbst oder Winter. Irgendeine Katze sitzt meistens auf dem Stamm.
Face
Sissi
Noch etwas zum Thema Versicherungen.
Unser Verein wird seit einiger Zeit von Versicherungsvertretern angeschrieben. Im ersten Schreiben schmiert man uns Honig um den Mund. Man sei auf unsere Webseite gestoßen und bewundere wie engagiert wir uns für Tiere einsetzen würden.
Man würde unser Projekt finanziell unterstützen. Beim zweiten Schreiben erfahren wir denn die Bedingungen. Wir sollen unsere Reichweite nutzen und Vereinsmitglieder, Spendern, Lesern, Helfern, Freunden, Verwandten eine Tierkrankenversicherung aufschwatzen.
Für jeden abgeschlossenen Vertrag würden wir eine Summe X erhalten.
Dazu sagen wir: „Nein, danke!“ Das machen wir nicht mit! Wir werden euch bestimmt keine Krankenversicherung für euer Haustier aufschwatzen, die dann im Fall der Fälle, wahrscheinlich nicht einmal die Kosten übernehmen wird.
Seid vorsichtig. Falls ihr von anderen Vereinen Versicherungsverträge empfohlen bekommt! Das scheint eine neue Masche zu sein und es gibt wohl Vereine die da mitmachen.
Wir sind innerhalb kürzester Zeit zweimal aufgefordert worden unsere Reichweite zu nutzen und damit ordentlich abzukassieren. Es war sogar eine Beispielrechnung dabei, keine Ahnung ob die stimmt oder uns nur überzeugen sollte, wieviel Geld größere Vereine, mit dieser Masche angeblich eingenommen haben.
Wir sagen dazu nur: Es muss ja jeder selbst mit seinem Gewissen vereinbaren was er macht. Mit uns läuft so etwas nicht!
Hallo ihr Lieben, ich habe leider seit einiger Zeit Probleme mit WordPress. Ich kann keine neuen Blogberichte schreiben.
Der sogenannte Editor öffnet sich nicht und ich komme nicht ins Menu. Leider finde ich keine Lösung dafür.
Momentan ist es wie ein Lottogewinn, wenn ich mal auf den Blog komme und einen Beitrag schreiben kann. Heute geht es… seltsam. Und ihr könnt mir glauben, ich habe es wirklich jeden Tag probiert. Leider immer vergeblich.
Jetzt habe ich vom neuen Editor auf den Standard-Editor umgeschaltet. Vielleicht hilft das? Hoffentlich! Falls ihr nichts mehr von mir lesen solltet, wisst ihr bescheid. Ich würde gern schreiben, kann aber nicht.
Es wäre nett, wenn wir noch etwas Winterhilfe von euch bekommen würden.
Denn wir haben gerade 4,5 Kubikmeter Sand, für 168,84 Euro gekauft und damit den Paddock neu befestigt. Das musste unbedingt sein. Jetzt haben die Pferde wieder einen schönen Paddock.
Aber das sind wieder einmal zusätzliche Ausgaben, die zu den sowieso hohen monatlichen Kosten dazu kommen.
Unser kleiner Verein ist von eurer Unterstützung abhängig, damit unsere alten und unvermittelbaren Tiere auch morgen noch satt werden. DANKE, dass ihr an uns denkt, auch wenn ich vielleicht nicht regelmäßig bloggen kann.
Thomas hat 30.- Euro auf unser Spendenkonto überwiesen!!!
Vielen Dank für Deine Unterstützung lieber Thomas und auch für Deine Hilfe damals!!!
Thomas richtete 2011 diesen Blog für uns ein. Damals hatte ich gerade die ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute Miranda, vor dem Schlachter gerettet. Ich war verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die Stute.
Bald fanden sich ein paar Leute, die das Schicksal von Miranda berührte. Doch ein neues Zuhause für Miranda fand sich nicht. Niemand wollte einem alten, unreitbaren Pferd das Gnadenbrot geben.
Es blieb mir nichts anderes übrig, ich musste Miranda selbst aufnehmen. Dabei hatte ich noch nie ein Pferd gehabt. Da half nur ein Sprung ins kalte Wasser. Als Weidekumpel bekam Miranda den alten Wallach Bachus und ich hatte gleich zwei Pferde.
Helfer und Unterstützer brachten sich mit ein. Damit war das Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ geboren.
Der Blog diente dafür, Unterstützern und Interessierten von dem Projekt, den Tieren und der Arbeit auf dem Hof zu berichten. Und so kam ich zum Bloggen. Ohne Thomas hätte ich das nie hinbekommen.
2015 wurde denn aus dem Projekt „Wir helfen Miranda“, der gemeinnützige Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“. Im Laufe der Jahre kamen weitere alte Pferde zu uns, die niemand haben wollte.
Bis jetzt wurden alle Pferde bei uns 30 Jahre und älter.
Nachdem Bachus verstorben war, er wurde 33 Jahre alt, kam Herr Nielsson auf den Hof. Als Miranda starb, sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt, kam Aston auf den Hof. Als Nielsson starb, er vollendete beinahe sein 31. Lebensjahr, kam Limerick auf den Hof.
Eigentlich kennen wir den November eher grau und trüb. Am 06.11. war aber so ein schöner, sonniger Tag, da habe ich gleich die Kamera mit auf die Weide genommen.
Entstanden sind diese schönen Fotos von unseren Jungs.
Wenn sie mich sehen, kommen sie immer gleich zu mir.
Deshalb gibt es jetzt ein paar Nahaufnahmen.
Blondie.
Die Wallache haben sich gut angefreundet.
Limerick ist ordentlich plüschig geworden. Er bekommt ein dickes Winterfell.
Jetzt wird es wieder nah…
Das wären eigentlich schöne Aufnahmen für einen Kalender. Aber die Mühe mache ich mir nicht mehr, denn den kauft ja eh keiner.
Limerick ist ein bisschen größer.
Sind sie nicht süß die beiden?
Ich könnte ihnen stundenlang einfach nur zuschauen.
Ich liebe Pferdenasen. Du auch?
Die sind so schön weich.
Astron würde mich am liebsten auffressen.
Es ist so schön, wie die beiden sich jetzt verstehen.
Limerick ist sehr entspannt und zufrieden.
Und so sieht es aus wenn der Große direkt vor mir steht!
Jutta W. hat 30.- Euro auf unser Tierschutzkonto überwiesen!!!
Vielen, vielen Dank liebe Jutta, damit hilfst uns Du uns sehr, die Pferde über den teuren Winter zu bekommen! Denn Pferdehaltung ist versamt teuer. Besonders wenn man alten Pferden das Gnadenbrot schenkt.
Ein Heuballen kostest 35.- Euro.
Von Deiner Spende können wir beinahe einen Rundballen kaufen!
Ich habe dieses Jahr übrigens sehr gutes Heu für unsere Pferd und Schafe gefunden.
Vielleicht möchte ja noch jemand ein paar Cent für unsere Tiere spenden, damit sie im Winter etwas zum Fressen haben und wir der Stall warm und trocken einstreuen können?
Hier ist unser Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800 BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Wir danken allen, die unser gemeinnütziges Tierschutzprojekt ein wenig unterstützen! Unser Verein ist so klein, hat kaum Reichweite, viele treue Unterstützer sind leider verstorben und es kommen keine neuen nach. Jeder Cent ist deshalb so wichtig für unsere Tiere.
Einige Leser haben mich gefragt wie es Giada geht. Es ist lieb, dass ihr euch Gedanken macht.
Ich kann euch beruhigen, Giada geht es gut.
Beim letzten Blogbericht mit dem Fasan war sie nicht dabei, weil sie vom Wesen her ganz anders ist, als unsere Marcy. Ein Fasan ist für Giada uninteressant. Ihr Interesse liegt einzig und allein dabei Gefahren zu erkennen und ihre Herde zu schützen. Ihre Herde sind alle Bewohner des Hofes.
Giada ist in ihrem Wesen voll und ganz Herdenschutzhund und sie lebt hier bei uns auf dem Gnadenhof, ganz nach ihren Veranlagungen.
Giada ist unabhängig, eigenständig und immer im Arbeitsmodus.
Meistens liegt sie an einem strategisch wichtigen Punkt, von wo aus sie alles im Überblick hat.
Man könnte denken der Hund liegt faul herum. Aber wehe es nähert sich jemand dem Hof…
Oder sie macht ihre regelmäßigen Kontrollgänge.
Ein Blick nach links.Ein Blick nach rechts.Ist hier alles in Ordnung?
Der Hund wirkt dabei total ruhig und langsam. Man sollte aber einen Herdenschutzhund nicht unterschätzen. Sobald Giada etwas verdächtig erscheint, ist sie blitzschnell und wendig.
Giada reagiert wenn nötig blitzschnell.
Die Hunde dürfen sich vollkommen frei auf unserem gut eingezäunten Hof bewegen. Das ist gerade für Giada wichtig. Herdenschutzhunde brauchen ihre Aufgabe und hier kann sie diese gut ausleben.
Auch gern mal von einem erhöhten Aussichtspunkt.
Hier hat sie einen guten Überblick.
Ein „normales Hundeleben“ in einer Wohnung, mit täglichen Gassigängen an der Leine, wäre für Giada nichts. Das würde sie unzufrieden machen. Und ein unzufriedener Herdenschutzhund ist weder für den Menschen, noch für das Tier selbst eine erträgliche Situation.
Das musste ich feststellen, als Giadas Freundinnen Chica und Campa innerhalb von einer Woche verstarben und sie plötzlich ohne Hundekumpel war.
Die sonst so ausgeglichene Giada, die nie über einen Zaun gegangen war, die ohne Probleme allein im Haus bleiben konnte, öffnete plötzlich die Haustür, sprang über Zäune oder zerbiss diese.
Ich konnte den Hof nicht verlassen, weil Giada dann durchdrehte. Sie schrie, regte sich furchtbar auf und versuchte aus dem Haus auszubrechen.
Campa (hinten), Giada (links), Chica (rechts).
Diese Zeit war einfach fürchterlich. Erst als Marcy zu uns auf den Hof kam änderte sich Giadas Verhalten schlagartig.
Marcy
Giada nahm den Welpen unter ihre Fittiche und war wieder der zufriedene Hund, der Türen und Zäune respektierte. Seitdem hat sie nie wieder die Haustür geöffnet, obwohl sie das sicherlich immer noch könnte.
Die meisten Probleme mit Herdenschutzhunden liegen in der nicht artgerechten Haltung dieser Hunde und dass das Umfeld nicht passt.
Ein Herdenschutzhund ist am besten auf dem wenig bebauten Land aufgehoben. In einer ruhigen Lage, möglichst ohne direkte Nachbarn. Denn diese Hunde sind territorial, sie melden alles Ungewöhnliche mit lautem Gebell und alles was in ihren Augen ein Eindringling oder eine Gefahr für ihre Herde sein könnte.
Dabei hat jeder Herdenschutzhund eine ganz eigene Auffassung, was er für gefährlich hält. Bei unserer Giada sind das auch Menschen. Sie misstraut jedem der sich dem Hof nähert, lässt niemanden aufs Grundstück, findet Besucher doof.
Deshalb haben wir extra ein großes Schild am Tor, das den Besuchern sagt, wie sie sich bei einer Begegnung mit einem Herdenschutzhund richtig verhalten.
Giada ist nun einmal unser Hof-Sheriff und sagt ganz klar: „Du kommst hier nicht rein!“
Du kommst hier nicht rein.
Deshalb sollte niemand einfach so aufs Grundstück kommen. Giada bleibt auch so lange vor dem Tor stehen, bis die Gefahr vorbei ist, also die Person sich zurückgezogen hat.
Sie bleibt so lange stehen, bis die Gefahr vorbei ist.
Das ist auch ein Unterschied zu anderen Wachhunderassen. Einen Herdenschutzhund kann man nicht abrufen wenn er meint, die Herde sei noch in Gefahr. In so einer Situation agiert der Hund selbstständig und hört nicht auf irgendwelche Befehle.
Der Halter eines Herdenschutzhundes muss mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen dem Herdenschutzhund klar machen, dass er mit dem Menschen zusammenarbeiten kann. Dann lässt sich auch ein Herdenschutzhund davon überzeugen, dass der Mensch die Situation alleine regeln kann.
Es ist aber nicht so einfach das zu erreichen. Besonders wenn man einen nicht sozialisierten, älteren Herdenschutzhund übernimmt, der in seiner Jugend keine dem entsprechenden Erfahrungen machen konnte.
So ein Hund ist Giada. Sie wuchs in einem Zwinger ohne Kontakt zur Außenwelt auf. Mir gelang es sie mit den verschiedenen Tierarten die auf dem Hof leben zu sozialisieren, mit Menschen leider nicht.
Ich bin die einzige die Giada in ihren Dunstkreis lässt und die sie anfassen darf.
Kuschel, kuschel.
Mit den Tieren hier auf dem Gnadenhof kommt unser Eisbär dagegen gut zurecht. Sie ist allen gegenüber sehr sozial und die anderen Tiere fühlen sich sehr wohl in ihrer Nähe.
Giada ist sanft zu den Katzen.
Die Katzen kuscheln gern mit ihr.
Giada ist immer freundlich zu Marcy.
Auch wenn Kröti ihr manchmal ganz schön auf den Nerven herumhüpft. Giada geigt ihr nie die Meinung. Sitzt alles mit einer geradezu unglaublichen Ruhe aus.
Natürlich passt Giada gern auf ihre Schäfchen auf.
Mit den Pferden versteht sie sich auch prima. Wobei sie kein Problem hat, wenn ein neues Pferd auf den Hof kommt.
Hier ist ein altes Foto mit Miranda und Bachus. Die ersten Pferde die Giada hier kennenlernte.
Auf kleine Wildtiere wie Igel, Fasan oder Hasen reagiert Giada neutral. Sie stellen keine Gefahr für die Herde da. Bei Rehen sieht es anders aus.
Wenn Rehe zu nah kommen, werden sie schon mal verbal ermahnt. Dann sagt der Herdenschutzhund wieder einmal: „Du kommst hier nicht rein!“
Dieser Abstand wird noch tolerier.
Das freche Tier kommt immer näher…
So, das ist zu nah.
So ist unsere Giada, eine Maremmano Hündin, die wir so nehmen wie sie ist.
Am 08. November 2022 kam Astron zu uns auf den Gnadenhof. Das ist nun auch schon wieder 3 Jahre her.
Erste Begegnung von Herrn Nielsson (vor dem Zaun) mit Astron.
Die beiden Blondies liebten sich vom ersten Moment an.
Sie waren ein Herz und eine Seele.
Standen nur zusammen, kuschelten, kannten keinen Futterneid und stritten sich nie.
Deswegen war es für Astron auch so hart, als Nielsson im Dezember 2024, plötzlich und unerwartet verstarb.
Als neuer Weidekumpel zog Limerick auf unseren Hof.
Anfangs war es für beide Wallache eine große Umstellung. Beide trauerten um ihre alten Pferdepartner und Limerick musste auch noch den Umzug in einen neuen Stall verarbeiten.
Doch nach und nach freundeten die beiden Pferde sich immer mehr an und heute sind sie gute Kumpels geworden.
Hallo ihr Lieben, da ich längere Zeit nicht gebloggt habe, werde ich jetzt mit einem Herbstbericht anfangen, mich in die Blogger-Welt zurückzumelden.
Ich hoffe, es ließt hier überhaupt noch jemand mit. Nach so langer Zeit könnte ich es gut verstehen, dass ihr hier gar nicht mehr vorbeischaut.
Zu Erklärung: Die Pause lag an privaten Notfällen und hat nichts mit der Tierschutzarbeit oder mit unseren Tiere zu tun. Allen unseren Schützlingen geht es gut und die Arbeit auf dem Hof ist wie gewohnt weiter gegangen. Nur fürs Bloggen fehlte mir leider die Zeit und auch der freie Kopf.
Verzeiht mir bitte!
Erst einmal möchte ich 4 Spendern danken, die uns nicht vergessen haben:
Im September haben Kerstin und Uwe eine 25.- Euro Herbstspende und Antje 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!
Im Oktober haben Axel R. 30.- Euro und Veronika 20.- Euro für Futter gespendet!
Danke ihr Lieben für die Unterstützung!!!
Dann möchte ich euch einen Besucher zeigen, der seit einigen Wochen täglich auf unserem Gnadenhof vorbeischaut.
Ein hübscher Fasan.
Der von Marcy mit Argusaugen beobachtet wird.
„Hey, du komischer Vogel! Ich behalte dich genau im Auge“, wufft die Marcy.
Das weiße Schäfchen Grandma interessiert das nicht. Der Fasan läuft oft zwischen den Schafen herum.
Marcy behält sowieso alles ganz genau im Auge. Sie muss immer mit dabei sein.
Kröti achtete auf die Pferde.
Hat ein Auge auf die Katzen.
Und petzt neuerdings wenn die Pferde mal wieder die Stalltür geöffnet haben und auf dem Hof spazieren gehen.
Kröti kommt dann zu mir und sagt: „Hallo du, du sollest mal nach den Pferden schauen…“.
Das ist ganz praktisch, denn die Pferde nehmen gern alles ganz genau unter die Lupe und räumen die Sachen auf dem Hof um.
Die beiden finden das Gepetzte nicht so toll.
Weil es dann heißt: „Jungs, was macht ihr denn hier schon wieder? Kommt mit, wir gehen zurück in den Stall“. Zum Glück sind die beiden brav und folgen mir ohne großes Theater.
Notiz an mich selbst: Kette unbedingt richtig zumachen und nicht nur oben drüber legen!!!
Ich weiß jetzt auch das Astron derjenige ist, der die Kette öffnen kann. Am 10. Oktober hatte er es wieder getan und die Stalltür schön ordentlich, hinter sich geschlossen.
Limerick war wohl auf der Weide und hatte Astrons Ausbruchsversuche nicht mitbekommen. Als Marcy zu mir kam und petzte „die Pferde sind ausgebrochen“, stand Astron im Innenhof. Limerick war auf dem Paddock und war nicht in der Lage die Stalltür aufzustoßen. Er wusste nicht wie er zu Astron kommen sollte.
Unser Haflinger hatte derweilen schon eine der Altpapiertonnen durchwühlt…
Wie er das geschafft hat ist mir ein Rätsel. Er muss erst den Deckel geöffnet, dann die Tonne um 180 Grad gedreht und den ganzen Kram herausgeholt haben.
So fand ich die Tonne vor:
Ich hatte beide Tonnen mit dem Aufkleber nach vorn hingestellt.
Wie hat er nur geschafft die Tonne so zu drehen? So etwas traut man doch eigentlich keinem Pferd zu, oder?
Egal, erst einmal hieß es Pferd zurück in den Stall, Chaos aufräumen, und zur Beruhigung der Nerven, mit Bob Marley, ein kleines Liedchen zu singen.
Jeden September kommen Nachbars Kühe einige Tage auf die Weide neben unserer Koppel. Das kannte Limerick noch nicht, weil er ja erst seit Dezember 2024 bei uns ist.
Ich war gespannt, wie Black Beauty reagieren würde. Denn ihn kann manches ganz schön aus der Fassung bringen. Ich wusste ja nicht, ob er Kühe kannte.
Marcy war auch neugierig.
„Na, dreht er gleich am Rad?“ fragte Marcy.
„Keine Ahnung“, sagte ich, „lass uns mal abwarten“. Aber der Große blieb ganz entspannt.
„Was seid ihr denn für Tiere?“ fragte Limerick. Die Kühe schenkten ihn keine Beachtung.
„Irgendwie seltsame Vögel… “ dachte der Wallach.
„Aber auch nicht weiter aufregend“.
Da kam Astron dazu, der auf der hinteren Weide gegrast hatte.
Astron ist hier der alte Hase und kennt die Kühe schon.
So etwas hält einen Hafi doch nicht vom Fressen ab.
Da stehen sie friedlich zusammen: Kühe und Pferde.
Unser Jungs sind tiefenentspannt.
Limerick nimmt mal eine Nase voll Kuhduft.
Hinter Astron kann sich eine Kuh verstecken.
Hinter Black Beauty sieht man das Rindvieh besser.
So ein schöner Junge.
„Hallo, Limerick, du läufst mit der falschen Herde“.
Unser großer Dank geht an die beiden die uns nicht vergessen haben!!!
Eugen hat 5 x Horse Alpin Senior und einen Eimer Kanne Energiebarren für unsere Pferde gekauft. Eugen weiß, Pferdhaltung bedeutet alles in XXL-Maßen. Er kümmert sich selbst um eine sehr alte Pferdedame.
Bald geht wieder die Heufütterung los, dann steigen die Kosten für die Pferde noch einmal. Zumal wir unseren alten Herren, auch jede Menge Heucobs zufüttern müssen.
Hier werft ihr einen Blick in den Wareneingang.
Azubine Marcy in der Warenannahme.
Hier wird alles ganz genau geprüft.
Der Hofsheriff Giada macht die Nachkontrolle.
„Jo, alles klar! Die Jungs haben jetzt wieder eine Weile zu Fressen“, sagt Giada.
Und wir sagen: Vielen Dank lieber Eugen für Deine wertvolle Unterstützung!!!
Dann hat Almuth 30.- Euro für die Tiere, auf unser Tierschutzkonto gespendet!
Wir sagen auch hier: Vielen Dank liebe Almuth für Deine großartige Hilfe!!!
Ohne Euch lieben Unterstützern, können wir die Gnadenbrotplätze der Tiere nicht erhalten. Ohne Euch können wir unser Tierschutzprojekt nicht am Leben erhalten.
Ihr seid so wichtig. Nur zusammen können wir Tieren ein Zuhause geben, die sonst niemand mehr haben möchte.
Nach einer längeren Pause, wollte ich ein kurzes Lebenszeichen da lassen.
Unser familiärer Notfall beschäftigt uns immer noch. Ich muss deshalb öfter nach Hamburg fahren, was viel Zeit in Anspruch nimmt. An den Tagen bleibt natürlich jede Menge Arbeit auf dem Hof liegen, die ich in den Tagen darauf aufholen muss.
Den Tieren geht es aber gut, ihre Versorgung ist weiterhin das wichtigste. Sie bekommen von dem ganzen Mist gar nicht viel mit. Nur ich mache mir Stress. Zu der ewigen Sorge um die Tiere, der finanziellen Lage, der Wetterlage (zu viel Regen, kein Regen, zu kalt, zu heiß, etc.), ob die Arbeit zu schaffen ist, kommen nun auch noch meine persönlichen Sorgen dazu.
Was mit total gefreut hat, drei liebe Spender haben uns trotz der langen Pause hier auf dem Blog nicht vergessen.
Im Juli haben Eva O. 20.- Euro zum Jubiläum und Veronika 30.- Euro für die Tiere gespendet!
Im August hat Carmen L. 50.- Euro gespendet!
Diese lieben Tierfreunde haben an unsere Tiere gedacht, und dass unser Projekt ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Dass die laufenden Kosten weiter gehen, auch wenn hier gerade mal nichts gepostet wird.
Dafür danke ich den dreien von Herzen! Genau wie allen Paten und dauerhaften Unterstützern! Ohne euch würden wir unser Tierschutzprojekt nicht am Leben halten können. Vielen Dank für eure Treue!!!
Und vielen Dank den lieben Tierfreunden, die sich bei mir gemeldet und mir Kraft gewünscht haben. Ihr habt euch Sorgen gemacht. Habt euch erkundigt wie es mir geht. Ich bin euch sehr dankbar!
Ich möchte euch noch ein paar Bilder aus den letzten beiden Monaten zeigen.
Den Schafen geht es gut. Sie wurden im Juni geschoren. Vorher war es hier viel zu kalt. Die Wolle der kleinen Rasenmäher ist bereits ordentlich nachgewachsen. Das geht dieses Jahr irgendwie schneller. Aber einen richtigen Sommer hatten wir hier im Norden auch nicht.
Beim Ruhen und Wiederkauen.
Es liegt was in der Luft.
Limerick und der Dicke sind gute Freunde geworden.
Marcy beobachtet die Männerwirtschaft.
Beide Pferde knabbern gern mal an den Blättern der Bäume. Hier ist es Astron und die Kastanie.
Nicht so einfach, wenn man nicht so groß ist.
Black Beauty, alias Lord Salami, alias Limerick, hat den Überblick.
Der große Wallach ist immer aufmerksam.
Da gehen die Ohren langsam zur Seite.
Und dann gedöst er.
Ihr seht, Limerick kann auch richtig schön entspannen.
Der Große hat sich wirklich gut eingelebt. Sein Zungenspiel und Kopfschlagen ist weniger geworden. Momentan macht er das nur, wenn er in Futtererwartung ist. Vielleicht liegt es am Sommer, vielleicht weil er jetzt richtig angekommen ist?