Hallo ihr Lieben, ich habe leider seit einiger Zeit Probleme mit WordPress. Ich kann keine neuen Blogberichte schreiben.
Der sogenannte Editor öffnet sich nicht und ich komme nicht ins Menu. Leider finde ich keine Lösung dafür.
Momentan ist es wie ein Lottogewinn, wenn ich mal auf den Blog komme und einen Beitrag schreiben kann. Heute geht es… seltsam. Und ihr könnt mir glauben, ich habe es wirklich jeden Tag probiert. Leider immer vergeblich.
Jetzt habe ich vom neuen Editor auf den Standard-Editor umgeschaltet. Vielleicht hilft das? Hoffentlich! Falls ihr nichts mehr von mir lesen solltet, wisst ihr bescheid. Ich würde gern schreiben, kann aber nicht.
Es wäre nett, wenn wir noch etwas Winterhilfe von euch bekommen würden.
Denn wir haben gerade 4,5 Kubikmeter Sand, für 168,84 Euro gekauft und damit den Paddock neu befestigt. Das musste unbedingt sein. Jetzt haben die Pferde wieder einen schönen Paddock.
Aber das sind wieder einmal zusätzliche Ausgaben, die zu den sowieso hohen monatlichen Kosten dazu kommen.
Unser kleiner Verein ist von eurer Unterstützung abhängig, damit unsere alten und unvermittelbaren Tiere auch morgen noch satt werden. DANKE, dass ihr an uns denkt, auch wenn ich vielleicht nicht regelmäßig bloggen kann.
Thomas hat 30.- Euro auf unser Spendenkonto überwiesen!!!
Vielen Dank für Deine Unterstützung lieber Thomas und auch für Deine Hilfe damals!!!
Thomas richtete 2011 diesen Blog für uns ein. Damals hatte ich gerade die ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute Miranda, vor dem Schlachter gerettet. Ich war verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die Stute.
Bald fanden sich ein paar Leute, die das Schicksal von Miranda berührte. Doch ein neues Zuhause für Miranda fand sich nicht. Niemand wollte einem alten, unreitbaren Pferd das Gnadenbrot geben.
Es blieb mir nichts anderes übrig, ich musste Miranda selbst aufnehmen. Dabei hatte ich noch nie ein Pferd gehabt. Da half nur ein Sprung ins kalte Wasser. Als Weidekumpel bekam Miranda den alten Wallach Bachus und ich hatte gleich zwei Pferde.
Helfer und Unterstützer brachten sich mit ein. Damit war das Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ geboren.
Der Blog diente dafür, Unterstützern und Interessierten von dem Projekt, den Tieren und der Arbeit auf dem Hof zu berichten. Und so kam ich zum Bloggen. Ohne Thomas hätte ich das nie hinbekommen.
2015 wurde denn aus dem Projekt „Wir helfen Miranda“, der gemeinnützige Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“. Im Laufe der Jahre kamen weitere alte Pferde zu uns, die niemand haben wollte.
Bis jetzt wurden alle Pferde bei uns 30 Jahre und älter.
Nachdem Bachus verstorben war, er wurde 33 Jahre alt, kam Herr Nielsson auf den Hof. Als Miranda starb, sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt, kam Aston auf den Hof. Als Nielsson starb, er vollendete beinahe sein 31. Lebensjahr, kam Limerick auf den Hof.
Eigentlich kennen wir den November eher grau und trüb. Am 06.11. war aber so ein schöner, sonniger Tag, da habe ich gleich die Kamera mit auf die Weide genommen.
Entstanden sind diese schönen Fotos von unseren Jungs.
Wenn sie mich sehen, kommen sie immer gleich zu mir.
Deshalb gibt es jetzt ein paar Nahaufnahmen.
Blondie.
Die Wallache haben sich gut angefreundet.
Limerick ist ordentlich plüschig geworden. Er bekommt ein dickes Winterfell.
Jetzt wird es wieder nah…
Das wären eigentlich schöne Aufnahmen für einen Kalender. Aber die Mühe mache ich mir nicht mehr, denn den kauft ja eh keiner.
Limerick ist ein bisschen größer.
Sind sie nicht süß die beiden?
Ich könnte ihnen stundenlang einfach nur zuschauen.
Ich liebe Pferdenasen. Du auch?
Die sind so schön weich.
Astron würde mich am liebsten auffressen.
Es ist so schön, wie die beiden sich jetzt verstehen.
Limerick ist sehr entspannt und zufrieden.
Und so sieht es aus wenn der Große direkt vor mir steht!
Jutta W. hat 30.- Euro auf unser Tierschutzkonto überwiesen!!!
Vielen, vielen Dank liebe Jutta, damit hilfst uns Du uns sehr, die Pferde über den teuren Winter zu bekommen! Denn Pferdehaltung ist versamt teuer. Besonders wenn man alten Pferden das Gnadenbrot schenkt.
Ein Heuballen kostest 35.- Euro.
Von Deiner Spende können wir beinahe einen Rundballen kaufen!
Ich habe dieses Jahr übrigens sehr gutes Heu für unsere Pferd und Schafe gefunden.
Vielleicht möchte ja noch jemand ein paar Cent für unsere Tiere spenden, damit sie im Winter etwas zum Fressen haben und wir der Stall warm und trocken einstreuen können?
Hier ist unser Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800 BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Wir danken allen, die unser gemeinnütziges Tierschutzprojekt ein wenig unterstützen! Unser Verein ist so klein, hat kaum Reichweite, viele treue Unterstützer sind leider verstorben und es kommen keine neuen nach. Jeder Cent ist deshalb so wichtig für unsere Tiere.
Einige Leser haben mich gefragt wie es Giada geht. Es ist lieb, dass ihr euch Gedanken macht.
Ich kann euch beruhigen, Giada geht es gut.
Beim letzten Blogbericht mit dem Fasan war sie nicht dabei, weil sie vom Wesen her ganz anders ist, als unsere Marcy. Ein Fasan ist für Giada uninteressant. Ihr Interesse liegt einzig und allein dabei Gefahren zu erkennen und ihre Herde zu schützen. Ihre Herde sind alle Bewohner des Hofes.
Giada ist in ihrem Wesen voll und ganz Herdenschutzhund und sie lebt hier bei uns auf dem Gnadenhof, ganz nach ihren Veranlagungen.
Giada ist unabhängig, eigenständig und immer im Arbeitsmodus.
Meistens liegt sie an einem strategisch wichtigen Punkt, von wo aus sie alles im Überblick hat.
Man könnte denken der Hund liegt faul herum. Aber wehe es nähert sich jemand dem Hof…
Oder sie macht ihre regelmäßigen Kontrollgänge.
Ein Blick nach links.Ein Blick nach rechts.Ist hier alles in Ordnung?
Der Hund wirkt dabei total ruhig und langsam. Man sollte aber einen Herdenschutzhund nicht unterschätzen. Sobald Giada etwas verdächtig erscheint, ist sie blitzschnell und wendig.
Giada reagiert wenn nötig blitzschnell.
Die Hunde dürfen sich vollkommen frei auf unserem gut eingezäunten Hof bewegen. Das ist gerade für Giada wichtig. Herdenschutzhunde brauchen ihre Aufgabe und hier kann sie diese gut ausleben.
Auch gern mal von einem erhöhten Aussichtspunkt.
Hier hat sie einen guten Überblick.
Ein „normales Hundeleben“ in einer Wohnung, mit täglichen Gassigängen an der Leine, wäre für Giada nichts. Das würde sie unzufrieden machen. Und ein unzufriedener Herdenschutzhund ist weder für den Menschen, noch für das Tier selbst eine erträgliche Situation.
Das musste ich feststellen, als Giadas Freundinnen Chica und Campa innerhalb von einer Woche verstarben und sie plötzlich ohne Hundekumpel war.
Die sonst so ausgeglichene Giada, die nie über einen Zaun gegangen war, die ohne Probleme allein im Haus bleiben konnte, öffnete plötzlich die Haustür, sprang über Zäune oder zerbiss diese.
Ich konnte den Hof nicht verlassen, weil Giada dann durchdrehte. Sie schrie, regte sich furchtbar auf und versuchte aus dem Haus auszubrechen.
Campa (hinten), Giada (links), Chica (rechts).
Diese Zeit war einfach fürchterlich. Erst als Marcy zu uns auf den Hof kam änderte sich Giadas Verhalten schlagartig.
Marcy
Giada nahm den Welpen unter ihre Fittiche und war wieder der zufriedene Hund, der Türen und Zäune respektierte. Seitdem hat sie nie wieder die Haustür geöffnet, obwohl sie das sicherlich immer noch könnte.
Die meisten Probleme mit Herdenschutzhunden liegen in der nicht artgerechten Haltung dieser Hunde und dass das Umfeld nicht passt.
Ein Herdenschutzhund ist am besten auf dem wenig bebauten Land aufgehoben. In einer ruhigen Lage, möglichst ohne direkte Nachbarn. Denn diese Hunde sind territorial, sie melden alles Ungewöhnliche mit lautem Gebell und alles was in ihren Augen ein Eindringling oder eine Gefahr für ihre Herde sein könnte.
Dabei hat jeder Herdenschutzhund eine ganz eigene Auffassung, was er für gefährlich hält. Bei unserer Giada sind das auch Menschen. Sie misstraut jedem der sich dem Hof nähert, lässt niemanden aufs Grundstück, findet Besucher doof.
Deshalb haben wir extra ein großes Schild am Tor, das den Besuchern sagt, wie sie sich bei einer Begegnung mit einem Herdenschutzhund richtig verhalten.
Giada ist nun einmal unser Hof-Sheriff und sagt ganz klar: „Du kommst hier nicht rein!“
Du kommst hier nicht rein.
Deshalb sollte niemand einfach so aufs Grundstück kommen. Giada bleibt auch so lange vor dem Tor stehen, bis die Gefahr vorbei ist, also die Person sich zurückgezogen hat.
Sie bleibt so lange stehen, bis die Gefahr vorbei ist.
Das ist auch ein Unterschied zu anderen Wachhunderassen. Einen Herdenschutzhund kann man nicht abrufen wenn er meint, die Herde sei noch in Gefahr. In so einer Situation agiert der Hund selbstständig und hört nicht auf irgendwelche Befehle.
Der Halter eines Herdenschutzhundes muss mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen dem Herdenschutzhund klar machen, dass er mit dem Menschen zusammenarbeiten kann. Dann lässt sich auch ein Herdenschutzhund davon überzeugen, dass der Mensch die Situation alleine regeln kann.
Es ist aber nicht so einfach das zu erreichen. Besonders wenn man einen nicht sozialisierten, älteren Herdenschutzhund übernimmt, der in seiner Jugend keine dem entsprechenden Erfahrungen machen konnte.
So ein Hund ist Giada. Sie wuchs in einem Zwinger ohne Kontakt zur Außenwelt auf. Mir gelang es sie mit den verschiedenen Tierarten die auf dem Hof leben zu sozialisieren, mit Menschen leider nicht.
Ich bin die einzige die Giada in ihren Dunstkreis lässt und die sie anfassen darf.
Kuschel, kuschel.
Mit den Tieren hier auf dem Gnadenhof kommt unser Eisbär dagegen gut zurecht. Sie ist allen gegenüber sehr sozial und die anderen Tiere fühlen sich sehr wohl in ihrer Nähe.
Giada ist sanft zu den Katzen.
Die Katzen kuscheln gern mit ihr.
Giada ist immer freundlich zu Marcy.
Auch wenn Kröti ihr manchmal ganz schön auf den Nerven herumhüpft. Giada geigt ihr nie die Meinung. Sitzt alles mit einer geradezu unglaublichen Ruhe aus.
Natürlich passt Giada gern auf ihre Schäfchen auf.
Mit den Pferden versteht sie sich auch prima. Wobei sie kein Problem hat, wenn ein neues Pferd auf den Hof kommt.
Hier ist ein altes Foto mit Miranda und Bachus. Die ersten Pferde die Giada hier kennenlernte.
Auf kleine Wildtiere wie Igel, Fasan oder Hasen reagiert Giada neutral. Sie stellen keine Gefahr für die Herde da. Bei Rehen sieht es anders aus.
Wenn Rehe zu nah kommen, werden sie schon mal verbal ermahnt. Dann sagt der Herdenschutzhund wieder einmal: „Du kommst hier nicht rein!“
Dieser Abstand wird noch tolerier.
Das freche Tier kommt immer näher…
So, das ist zu nah.
So ist unsere Giada, eine Maremmano Hündin, die wir so nehmen wie sie ist.
Am 08. November 2022 kam Astron zu uns auf den Gnadenhof. Das ist nun auch schon wieder 3 Jahre her.
Erste Begegnung von Herrn Nielsson (vor dem Zaun) mit Astron.
Die beiden Blondies liebten sich vom ersten Moment an.
Sie waren ein Herz und eine Seele.
Standen nur zusammen, kuschelten, kannten keinen Futterneid und stritten sich nie.
Deswegen war es für Astron auch so hart, als Nielsson im Dezember 2024, plötzlich und unerwartet verstarb.
Als neuer Weidekumpel zog Limerick auf unseren Hof.
Anfangs war es für beide Wallache eine große Umstellung. Beide trauerten um ihre alten Pferdepartner und Limerick musste auch noch den Umzug in einen neuen Stall verarbeiten.
Doch nach und nach freundeten die beiden Pferde sich immer mehr an und heute sind sie gute Kumpels geworden.
Hallo ihr Lieben, da ich längere Zeit nicht gebloggt habe, werde ich jetzt mit einem Herbstbericht anfangen, mich in die Blogger-Welt zurückzumelden.
Ich hoffe, es ließt hier überhaupt noch jemand mit. Nach so langer Zeit könnte ich es gut verstehen, dass ihr hier gar nicht mehr vorbeischaut.
Zu Erklärung: Die Pause lag an privaten Notfällen und hat nichts mit der Tierschutzarbeit oder mit unseren Tiere zu tun. Allen unseren Schützlingen geht es gut und die Arbeit auf dem Hof ist wie gewohnt weiter gegangen. Nur fürs Bloggen fehlte mir leider die Zeit und auch der freie Kopf.
Verzeiht mir bitte!
Erst einmal möchte ich 4 Spendern danken, die uns nicht vergessen haben:
Im September haben Kerstin und Uwe eine 25.- Euro Herbstspende und Antje 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!
Im Oktober haben Axel R. 30.- Euro und Veronika 20.- Euro für Futter gespendet!
Danke ihr Lieben für die Unterstützung!!!
Dann möchte ich euch einen Besucher zeigen, der seit einigen Wochen täglich auf unserem Gnadenhof vorbeischaut.
Ein hübscher Fasan.
Der von Marcy mit Argusaugen beobachtet wird.
„Hey, du komischer Vogel! Ich behalte dich genau im Auge“, wufft die Marcy.
Das weiße Schäfchen Grandma interessiert das nicht. Der Fasan läuft oft zwischen den Schafen herum.
Marcy behält sowieso alles ganz genau im Auge. Sie muss immer mit dabei sein.
Kröti achtete auf die Pferde.
Hat ein Auge auf die Katzen.
Und petzt neuerdings wenn die Pferde mal wieder die Stalltür geöffnet haben und auf dem Hof spazieren gehen.
Kröti kommt dann zu mir und sagt: „Hallo du, du sollest mal nach den Pferden schauen…“.
Das ist ganz praktisch, denn die Pferde nehmen gern alles ganz genau unter die Lupe und räumen die Sachen auf dem Hof um.
Die beiden finden das Gepetzte nicht so toll.
Weil es dann heißt: „Jungs, was macht ihr denn hier schon wieder? Kommt mit, wir gehen zurück in den Stall“. Zum Glück sind die beiden brav und folgen mir ohne großes Theater.
Notiz an mich selbst: Kette unbedingt richtig zumachen und nicht nur oben drüber legen!!!
Ich weiß jetzt auch das Astron derjenige ist, der die Kette öffnen kann. Am 10. Oktober hatte er es wieder getan und die Stalltür schön ordentlich, hinter sich geschlossen.
Limerick war wohl auf der Weide und hatte Astrons Ausbruchsversuche nicht mitbekommen. Als Marcy zu mir kam und petzte „die Pferde sind ausgebrochen“, stand Astron im Innenhof. Limerick war auf dem Paddock und war nicht in der Lage die Stalltür aufzustoßen. Er wusste nicht wie er zu Astron kommen sollte.
Unser Haflinger hatte derweilen schon eine der Altpapiertonnen durchwühlt…
Wie er das geschafft hat ist mir ein Rätsel. Er muss erst den Deckel geöffnet, dann die Tonne um 180 Grad gedreht und den ganzen Kram herausgeholt haben.
So fand ich die Tonne vor:
Ich hatte beide Tonnen mit dem Aufkleber nach vorn hingestellt.
Wie hat er nur geschafft die Tonne so zu drehen? So etwas traut man doch eigentlich keinem Pferd zu, oder?
Egal, erst einmal hieß es Pferd zurück in den Stall, Chaos aufräumen, und zur Beruhigung der Nerven, mit Bob Marley, ein kleines Liedchen zu singen.
Jeden September kommen Nachbars Kühe einige Tage auf die Weide neben unserer Koppel. Das kannte Limerick noch nicht, weil er ja erst seit Dezember 2024 bei uns ist.
Ich war gespannt, wie Black Beauty reagieren würde. Denn ihn kann manches ganz schön aus der Fassung bringen. Ich wusste ja nicht, ob er Kühe kannte.
Marcy war auch neugierig.
„Na, dreht er gleich am Rad?“ fragte Marcy.
„Keine Ahnung“, sagte ich, „lass uns mal abwarten“. Aber der Große blieb ganz entspannt.
„Was seid ihr denn für Tiere?“ fragte Limerick. Die Kühe schenkten ihn keine Beachtung.
„Irgendwie seltsame Vögel… “ dachte der Wallach.
„Aber auch nicht weiter aufregend“.
Da kam Astron dazu, der auf der hinteren Weide gegrast hatte.
Astron ist hier der alte Hase und kennt die Kühe schon.
So etwas hält einen Hafi doch nicht vom Fressen ab.
Da stehen sie friedlich zusammen: Kühe und Pferde.
Unser Jungs sind tiefenentspannt.
Limerick nimmt mal eine Nase voll Kuhduft.
Hinter Astron kann sich eine Kuh verstecken.
Hinter Black Beauty sieht man das Rindvieh besser.
So ein schöner Junge.
„Hallo, Limerick, du läufst mit der falschen Herde“.
Unser großer Dank geht an die beiden die uns nicht vergessen haben!!!
Eugen hat 5 x Horse Alpin Senior und einen Eimer Kanne Energiebarren für unsere Pferde gekauft. Eugen weiß, Pferdhaltung bedeutet alles in XXL-Maßen. Er kümmert sich selbst um eine sehr alte Pferdedame.
Bald geht wieder die Heufütterung los, dann steigen die Kosten für die Pferde noch einmal. Zumal wir unseren alten Herren, auch jede Menge Heucobs zufüttern müssen.
Hier werft ihr einen Blick in den Wareneingang.
Azubine Marcy in der Warenannahme.
Hier wird alles ganz genau geprüft.
Der Hofsheriff Giada macht die Nachkontrolle.
„Jo, alles klar! Die Jungs haben jetzt wieder eine Weile zu Fressen“, sagt Giada.
Und wir sagen: Vielen Dank lieber Eugen für Deine wertvolle Unterstützung!!!
Dann hat Almuth 30.- Euro für die Tiere, auf unser Tierschutzkonto gespendet!
Wir sagen auch hier: Vielen Dank liebe Almuth für Deine großartige Hilfe!!!
Ohne Euch lieben Unterstützern, können wir die Gnadenbrotplätze der Tiere nicht erhalten. Ohne Euch können wir unser Tierschutzprojekt nicht am Leben erhalten.
Ihr seid so wichtig. Nur zusammen können wir Tieren ein Zuhause geben, die sonst niemand mehr haben möchte.
Nach einer längeren Pause, wollte ich ein kurzes Lebenszeichen da lassen.
Unser familiärer Notfall beschäftigt uns immer noch. Ich muss deshalb öfter nach Hamburg fahren, was viel Zeit in Anspruch nimmt. An den Tagen bleibt natürlich jede Menge Arbeit auf dem Hof liegen, die ich in den Tagen darauf aufholen muss.
Den Tieren geht es aber gut, ihre Versorgung ist weiterhin das wichtigste. Sie bekommen von dem ganzen Mist gar nicht viel mit. Nur ich mache mir Stress. Zu der ewigen Sorge um die Tiere, der finanziellen Lage, der Wetterlage (zu viel Regen, kein Regen, zu kalt, zu heiß, etc.), ob die Arbeit zu schaffen ist, kommen nun auch noch meine persönlichen Sorgen dazu.
Was mit total gefreut hat, drei liebe Spender haben uns trotz der langen Pause hier auf dem Blog nicht vergessen.
Im Juli haben Eva O. 20.- Euro zum Jubiläum und Veronika 30.- Euro für die Tiere gespendet!
Im August hat Carmen L. 50.- Euro gespendet!
Diese lieben Tierfreunde haben an unsere Tiere gedacht, und dass unser Projekt ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Dass die laufenden Kosten weiter gehen, auch wenn hier gerade mal nichts gepostet wird.
Dafür danke ich den dreien von Herzen! Genau wie allen Paten und dauerhaften Unterstützern! Ohne euch würden wir unser Tierschutzprojekt nicht am Leben halten können. Vielen Dank für eure Treue!!!
Und vielen Dank den lieben Tierfreunden, die sich bei mir gemeldet und mir Kraft gewünscht haben. Ihr habt euch Sorgen gemacht. Habt euch erkundigt wie es mir geht. Ich bin euch sehr dankbar!
Ich möchte euch noch ein paar Bilder aus den letzten beiden Monaten zeigen.
Den Schafen geht es gut. Sie wurden im Juni geschoren. Vorher war es hier viel zu kalt. Die Wolle der kleinen Rasenmäher ist bereits ordentlich nachgewachsen. Das geht dieses Jahr irgendwie schneller. Aber einen richtigen Sommer hatten wir hier im Norden auch nicht.
Beim Ruhen und Wiederkauen.
Es liegt was in der Luft.
Limerick und der Dicke sind gute Freunde geworden.
Marcy beobachtet die Männerwirtschaft.
Beide Pferde knabbern gern mal an den Blättern der Bäume. Hier ist es Astron und die Kastanie.
Nicht so einfach, wenn man nicht so groß ist.
Black Beauty, alias Lord Salami, alias Limerick, hat den Überblick.
Der große Wallach ist immer aufmerksam.
Da gehen die Ohren langsam zur Seite.
Und dann gedöst er.
Ihr seht, Limerick kann auch richtig schön entspannen.
Der Große hat sich wirklich gut eingelebt. Sein Zungenspiel und Kopfschlagen ist weniger geworden. Momentan macht er das nur, wenn er in Futtererwartung ist. Vielleicht liegt es am Sommer, vielleicht weil er jetzt richtig angekommen ist?
Das und die Arbeit hier auf dem Hof, sind momentan alles worum ich mich kümmern kann. Ich weiß nicht wann ich euch weiter von unserer Tierschutzarbeit berichten kann.
Dieser hübsche Käfer lief mir gestern über den Weg. Er ist mehr als 2 cm lang, schmal und hat eine gelb-schwarze Färbung.
Ich habe so einen Käfer hier noch nie gesehen, war natürlich neugierig und habe gegoogelt.
Sein Name ist Vierbindiger Schmalbock.
Das Weibchen legt die Eier auf Totholz ab. Sie mögen Weiden, Eichen, Buchen, Erlen.
Diesen Käfer habe ich auf den Resten der Erle entdeckt, die damals im Sturm, auf unser Dach gefallen ist. Heute liegen nur noch einige Stücke vom Baum herum.
Bisher habe ich nur Marcy oder eine der Katzen, auf dem Baumstamm herumkrabbeln sehen.
Im Januar 2024 lag noch ein ganzes Stück vom Stamm im Garten.
Ich habe gelesen, der Käfer soll nicht selten sein. Also, ich meine den gelb-schwarzen Käfer. Der wuschelige Käfer oben ist ein Unikat. Das ist sicher.
Schreibt doch ruhig mal in die Kommentare, ob euch der Vierbindiger Schmalbock schon mal begegnet ist.
Kerstin und Uwe haben 64.- Euro anlässlich unseres 14-jährigen Jubiläums gespendet!!!
Vielen Dank Ihr beiden! Das ist wirklich sehr lieb von Euch! Ihr seid auch fast von Anfang an dabei. Wir danken Euch von Herzen, für Eure Treue und für Eure jahrelange, regelmäßige Unterstützung!
Ihr seid eine wirklich große Hilfe.
Nur mit tierlieben Menschen wie Euch, kann dieses kleine Tierschutzprojekt am Leben bleiben, damit wir die Gnadenbrotplätze unserer alten und unvermittelbaren Tiere erhalten können.
Ich dachte ich habe ein Déjà-vu, als Astron und Limerick vor dem Haus herumliefen.
Pferde im Garten? Das ist nicht richtig.
Als Nielsson noch lebte waren die beiden Hafis hin und wieder ausgebrochen und standen vor meiner Haustür. Dann ersetzte ich den Riegel gegen eine Kette und die Pferde bekamen die Stalltür nicht mehr auf.
Jetzt geht die Ausbrechertour auf einmal wieder los.
Das ist zwar nicht weiter schlimm, weil unser Hof komplett mit einem Wolfsschutzzaun eingezäunt ist. Die Pferde können also den Hof nicht verlassen. Trotzdem will ich sie eigentlich nicht im Garten haben.
Drei Mal haben die Hottis es nun geschafft die Stalltür zu öffnen.
Der erste Ausbruch: Nachdem ich gemeinsam mit einem Helfer den Zaun freigeschnitten hatte, setzten wir uns mit einem Käffchen auf die Terrasse. Plötzlich schaute Limerick um die Ecke! Könnt ihr euch vorstellen wie doof wir geschaut haben?
Um diese Ecke schaute der Pferdekopf.
„Wie kommt der denn hier her?“ fragte ich. Wir überlegten ob wie die Stalltür nicht richtig geschlossen hatten.
Der Wallach stand eindeutig auf der falschen Seite des Zauns.
Limerick hätte hinter dem Zaun, also auf dem Paddock stehen müssen.
Limerick drehte sich um und ging in den Innenhof. Ich ging hinterher und traf auf Astron. Limerick ging elegant an dem geparkten Auto des Helfers vorbei. Schnupperte am Buddha und schaute sich um.
Das Bild ist vom letzten Jahr. Momentan sind da noch keine Blumen.
Dann liefen beide Pferde in den Garten. Limerick schaute sich die große Regentonne an, Astron lief nach hinten zu den Apfelbäumen. Ich sagte: „Gut Jungs, dann gehen wir mal zurück in den Stall“. Sie folgten mir. Astron war schon wieder im Stall, doch Limerick verließ im letzten Teil der Mut.
Er musste durch eine schmale Tür, in den dunklen Schuppen gehen. Von dort geht es weiter in den Stall. Doch Limerick traute sich nicht in das Dunkle zu gehen. Er drehte um und trabte in den Garten. Ich hätte ihm nun ein Halfter aufziehen und ihn in den Stall führen können. Das wollte ich aber nicht. Er sollte sich überwindet und freiwillig mit mir in den dunklen Schuppen gehen. Beim dritten Anlauf hat das auch geklappt.
Der zweite Ausbruch: Ich war für ein paar Stunden mit dem Auto unterwegs. Aals ich zurückkam und das Tor öffnen wollte, kam plötzlich Limerick um die Ecke, gefolgt von Astron. Sie schauten mich freundlich an, als ob sie sagen wollten: „Komm doch rein!“.
Die Pferde mussten schon eine ganze Weile auf dem Hof herumgelaufen sein. Es lagen mehrere Haufen Pferdeäpfel herum. Außerdem hatten sie den halben Hof umdekoriert. Im Schuppen lagen Halfter und Führsticke, das Putzzeug und Fliegenspray auf dem Boden. Sie hatten sogar einen Schrank umgeschmissen.
Unter dem Vordach hatten sie die gelbe Kiste und das Zaunprüfgerät vom Tisch geschubst. Auf der Terrasse war auch einiges Durcheinander. Es lag Gras auf dem Tisch und Pferdeäpfel auf dem Boden.
Ich brachte die Jungs in den Stall zurück. Und dieses Mal ging Limerick ohne zu zögern in den dunklen Schuppen.
Der dritte Ausbruch: Gestern saß ich im Büro, am PC. Die Haustür war einen Spalt auf, damit die Hunde rein und raus konnten. Plötzlich schlugen die Hund an und ich schaute aus dem Fenster. Da standen doch die Pferde im Garten!
Ich glaube Limerick ist dahinter gekommen, wie er die Stalltür auf bekommt. Doch damit ist jetzt Schluss. Ich habe die Tür jetzt anders gesichert. Da kommt keiner mehr raus wenn ich es nicht will!
Gestern habe ich die Kamera mitgenommen, als ich die Pferde zurückbrachte.
14-jähriges Jubiläum „Hilfe für Miranda“ und 10 Jahre „Tierhilfe Miranda e.V“!!!
Als erstes möchte ich Euch allen danken, die dieses kleine Tierschutzprojekt überhaupt möglich gemacht haben. Ich danke allen Vereinsmitgliedern, Unterstützern, Spendern, Helfern und allen die sich im Laufe der vielen Jahre, irgendwie mit eingebracht haben.
Es gab so viele Erlebnisse in den vielen Jahren. Gute und dramatisch. Wir konnten vielen Tiere helfen. Alte Pferde die niemand mehr haben wollte, Streunerkatzen, unvermittelbare Hunde und Schäfchen. Lasst mich ein bisschen von den Pferden berichten, die hier auf dem Hof sind und waren.
Alles fing am 24.06.2011, mit der Rettung der ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute Miranda an.
Mirandas Ankunft am 24.06.2011
Es war mehr oder weniger ein Zufall, als ich auf meiner Morgenrunde mit den Hunden, einen Pferdezüchter aus unserem Dorf traf. Er erzählte mir, dass er die Stute Miranda schlachten lassen wollte. Weil ich das so ungerecht fand, versuchte ich alles, um sie zu retten.
Bald fanden sich Menschen, die meine Bemühungen unterstützen. So war das kleine, private Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ geboren. Miranda sollte erst einmal zu mir, weil niemand sie aufnehmen wollte.
Ihr wisst, ein Pferd kann man nicht alleine halten. Deshalb kam der alte Wallach Bachus, als Mirandas Weidekumpel dazu. Bachus war ein etwas zu groß geratenes Deutsches Reitpony. Er stand in einem Reitstall und niemand zahlte mehr die Stallmiete für ihn. Der Gang zum Schlachter drohte.
Bachus Ankunft am 24.06.2011
Die beiden Pferde lebten sich hier gut ein. Bachus gab Miranda Ruhe und Sicherheit.
Damit alles seine Ordnung hat, gründeten wir im Dezember 2015, den gemeinnützigen Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V“. Das ist jetzt auch schon wieder 10 Jahre her… Kinners wie die Zeit vergeht!
Als Bachus starb trauerte Miranda sehr und so kam am 06.09.2018, der Haflinger Wallach Nielsson auf unseren Hof.
Nielssons Ankunft am 06.09.2018
Herr Nielsson war krank und mager als er ankam und äußerst übel gelaunt. Die Vergesellschaftung mit Miranda war, sagen wir mal, nicht einfach.
Es flogen die Fetzen.
Miranda war vom ersten Augenblick an total verliebt in den blonden Rocker. Nielsson zeigte ihr seine Verachtung! Miranda hatte viel auszustehen, aber sie gab nie auf und wickelte Blondie schließlich doch um den Finger.
So ganz grün sind sie sich hier noch nicht.
Damals schwor ich mir nie wieder zwei Pferde zu vergesellschaften. Ich wollte mit der Pferdehaltung aufhören, wenn Miranda mal nicht mehr leben sollte. Doch dann kam alles ganz anders.
Im April 2021 wurde Nielsson schrecklich krank. Der Tierarzt konnte ihm nicht wirklich helfen, weigerte sich sogar, erneut vorbei zu kommen. Obwohl es dem Wallach so schlecht ging.
Gerettet hat ihn die Homöopathie, über die viele Schulmediziner müde lächeln. Damals ist Nielsson dem Tod im letzten Moment von der Schippe gesprungen. Ich kaufte Bücher, die Tierärzte geschrieben haben, die ihr Leben lang mit Homöopathie gearbeitet hatten.
Dann studierte ich diese Bücher, machte mir Notizen, schrieb Symptome, Modalitäten, usw. auf. Beobachtete das Pferd, versuchte alles aufzunehmen, nichts zu übersehen und fand tatsächlich das passende Mittel für Nielsson. Der Wallach wurde gesund und bekam nie wieder einen Schub.
Als Miranda am 31.10.2022 starb, konnte ich es nicht übers Herz bringen Nielsson wegzugeben.
Ich wusste genau wie wichtig es war, dass seine Haltungsbedingungen ganz penibel eingehalten werden. Wegen seines Asthmas durfte ein so gut wie keinen Kontakt mit Staub haben. Das Heu musste immer gewässert werden und er brauchte viele Heucobs. Am besten rund um die Uhr.
Das alles war sehr arbeitsaufwendig und teuer noch dazu. Doch nur eine kleine Schluderigkeit konnte einen neuen Schub auslösen und ihm das Leben kosten.
Ob er einen weiteren Asthmaschub überlebt hätte glaube ich nicht. Deshalb entschied ich mich mit der Pferdehaltung weiterzumachen und es auf eine neue Vergesellschaftung ankommen zu lassen.
So zog am 08.11.2022 Astron auf dem Gnadenhof ein.
Zwei Blondies. Astron ist der hintere.
Ich muss gestehen, ich hatte die schlimmsten Befürchtungen. Wie würde Nielsson sich diesmal verhalten? Ob er wieder zum Schläger und Beißer mutieren würde? Mir ging der Hintern auf Grundeis, als ich den Zaun abbaute.
Aber da passierte nix! Die beiden Wallache verstanden sich auf Anhieb super gut. Sie wurden ganz schnell absolut beste Freunde. Es gab nie Streit, nicht einmal ums Futter.
So eine harmonische Männer-WG hatte ich noch nie gesehen.
Deshalb war es auch ganz fürchterlich für Astron, als am 13.12.2024, Nielsson plötzlich und unerwartet verstarb. Nun war Astron allein und das auch noch so kurz vor Silvester.
Limerick am Tag seiner Ankunft.
Deshalb zog am 20.12.2024 der Irisch Sporthose Wallach Limerick auf den Gnadenhof. Nach einer Zeit der Eingewöhnung, hat sich auch zwischen diesen Walachen eine gute Freundschaft entwickelt.
Sind jetzt Freunde geworden.
Das waren Pferdegeschichten vom Gnadenhof und ich gehe jetzt feiern!
Erst werden die Tiere versorgt, dann kommt der Mensch an die Reihe.
Ihr begleitet mich in diesem Video auf meiner Morgenrunde, beim Versorgen unserer Tiere. So beginnt der Tag auf dem Hof im Sommer. Im Winter sieht es noch anders aus.
Da ich mich nicht selbst beim Arbeiten filmen kann und ich niemanden morgens um 5.00 zum Filmen bewegen konnte, sind es nur Ausschnitte meiner tagtäglichen Routine.
Die letzte Zeit hatten wir viel am Zaun zu reparieren.
Dieser Herr ist nicht ganz so unschuldig, wie er hier aus der Wäsche schaut.
Wie meint sie das? Hab doch nichts gemacht.
Black Beauty, das ist übrigens sein Spitznamen bei uns, hat wieder mal Zaunpfähle umgeknickt.
Die abgeknickten Pfähle haben wir ausgetauscht und Limerick hat sie wieder umgeknickt. Also haben wir das Ganze noch einmal repariert. Diesmal mit dickeren Bolzen, die er vielleicht nicht mehr biegen kann. Mal sehen wie lange es hält…
Limerick hat leider noch ein Problem.
Zum Zungenspiel, Kopfschlagen usw. kommt im Sommer noch Mähnenkamm und Schwanzwurzel scheuern dazu.
Das hält natürlich kein Zaunpfosten aus!
Der Junge betreibt das mit ganzen Körpereinsatz.
Die Mähne und die Haare an der Schweifwurzel leiden darunter.
Als Limerick im Dezember letzten Jahres auf den Hof kam, hatte ich mich schon gewundert. Er hatte so gut wie keine Mähne und der Schweifansatz sah auch seltsam.
Ich fragte ob man ihm die Mähne geschnitten hätte. Das wurde verneint. Seine Mähne würde immer so aussehen, da käme auch nicht mehr. Ich sollte mir keine Sorgen machen.
Bis zum Mai dieses Jahres war seine Mähne aber ein ganzes Stück gewachsen. Auch die neu nachgewachsenen Haare am Schweifansatz waren ein ganzes Stück länger. Leider habe ich kein Foto vom Schweif gemacht.
Doch dann fing er an sich zu scheuern. Nicht so wie es jedes Pferd macht. Sondern wirklich extrem. Leider haben wir trotz Ursachenforschung keinen Auslöser finden können. Es sind keine Parasiten, Schuppen oder sonst irgendetwas zu finden.
Deshalb befürchten wir, dass das Scheuern eine weitere Verhaltensstörung ist.
Denn ein Grund des Schweifscheuerns kann auch eine Verhaltensstörung sein. Solche Störungen sind meist auf Haltungsprobleme zurückzuführen, die für das Pferd Stress und Unausgeglichenheit bedeuten.
Man sollte sich vor Augen führen, dass die Bedürfnisse eines Pferdes immer noch die des ursprünglichen Steppentiers sind. Das heißt, dass andauernde ruhige Bewegung, sowie ständiges Fressen kleiner Futtermengen das Ideal für Pferde sind.
Ein häufiger Fehler sind zu kurze Fütterungszeiten sowie ein zu kleiner Anteil an Raufutter (Heu). Bei der Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten wie dem Schweifscheuern, dem Zungenspiel, Lippenschlagen, Weben oder Koppen, spielt der Charakter des Pferdes eine entscheidende Rolle.
Sensible Tiere reagieren wesentlich schneller auf Umwelteinflüsse wie ihre Haltungsbedingungen, Überforderung im Training oder soziale Probleme innerhalb der Herde. Limerick ist so ein Sensibelchen. Wir wissen nicht weshalb er all diese Störungen zeigt und wollen darüber auch nicht mutmaßen.
Das Schweifscheuern zählt zum Komfortverhalten des Pferdes. Unter Stress beruhigt und lenkt sich das Pferd dadurch ab. Auf Dauer wird das Verhalten als Komfortstrategie erlernt und immer häufiger gezeigt. Bis es nicht mehr damit aufhören kann.
Es ist leider so, dass Limerick unter all seinen Zwangshandlungen leidet. Ich reibe jeden Morgen seinen Mähnenkamm und Schwanzwurzel mit Ballistol Animal ein. Das scheint ihm Erleichterung zu bringen und pflegt die Haut.
Wir versuchen weiter der Ursache der Störung auf den Grund zu gehen.
Wir haben viele Spenden erhalten. Vielen Dank ihr Lieben, für eure wertvolle Hilfe!!!
Kerstin und Uwe haben 10.- Euro für Limerick und 5.- Euro für Giada zum Geburtstag gespendet!
Antje hat 30.- Euro für Flummis Tierarztrechnung gespendet!
Corinna hat 50.- Euro für Flummis Tierarztrechnung gegeben!
Ute hat 10.- Euro für Flummis Tierarztrechnung gespendet!
Birgit aus Dänemark hat 50.- Euro für die Tiere gespendet!
Wir danken allen lieben Spendern für ihre Unterstützung!!! Dabei sind wieder etliche Tierfreunde, die uns sowieso jeden Monat unterstützen!
Eure Hilfe ist so wichtig!
Die Tiere bereiten uns jeden Monat hohe Kosten und auch sehr viel Arbeit. Für unseren kleinen Verein ist es schwierig das alles zu stemmen. Und es wird immer schwerer… Nur mit euch zusammen, können wir das schaffen. Eure Hilfe ist unglaublich wichtig, das kann ich gar nicht genug betonen.
Dank euch haben wir Flummis Tierarztrechnung vom Tisch und es ist sogar noch Geld über geblieben. Ich hoffe, dass ihr lieben Spender damit einverstanden seid, wenn wir dieses Geld in Schaffutter stecken? Schreibt mir ruhig in die Kommentare, ob es ok für euch ist.
Wir füttern unseren Schafen ein nicht genmanipuliertes Müsli aus Österreich. Das ist sehr teuer. Ein 20 kg Sack kostet mit Versand 30.- Euro.
Ein 25 kg mit genmanipulierten Schaf-Pellets würde hingegen nur ca. 15,00 Euro kosten. Doch das sollen unsere Schafe nicht fressen müssen!
Leider ist es sehr schwierig, ein nicht genmanipuliertes Futter für Schafe zu bekommen. In Deutschland bin ich leider überhaupt nicht fündig geworden. Müslis für Schafe gibt es ja schon wenige, ohne genmanipulierte Anteile sind keine dabei.
Darüber solltet ihr euch auch Gedanken machen. Im Futter von den sogenannten „Nutztieren“, sind genmanipulierte Zutaten erlaubt. Kühe, Schweine, Geflügel, usw. werden alle mit genmanipulierten Pflanzen wie Soja und Mais gemästet. Das dann wiederum auf dem Teller der Verbraucher landet. Ich glaube, dass das kaum jemanden bekannt ist.
Marcy, der das egal ist. Die auch ein ganzes genmanipuliertes Schwein fressen würde.