Kerstin & Uwe haben an Astron gedacht und ihm 28.- Euro zum Geburtstag geschenkt!!!
Für jedes Lebensjahr 1.- Euro. Ist das nicht eine süße Idee?
Das machen die lieben Tierfreunde schon seit viele Jahren so. Kerstin & Uwe gehören zu den alten Hasen. Sie sind beinahe von Anfang an treue Unterstützer, unseres kleinen Tierschutzprojektes und haben schon ganz viel geholfen.
Wir danken Euch von Herzen, für Eure treue Unterstützung!!!
Astron teilt mit Herrn Nielsson: Ein Sack Heucobs und einmal Einstreu bekommen wir für das Geld.
Für mich ist heute ein wehmütiger Tag, verbunden mit vielen Erinnerungen.
Lasst mich deshalb lieber von etwas Erfreulicherem berichten.
Diese lieben Tierfreunde haben wertvolle Winterhilfe geschickt:
Harry aus Österreich hat 50.- Euro auf unser Tierschutzkonto überwiesen.
Kerstin und Uwe haben 20.- Euro gespendet.
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter und Leckerlis ausgeholfen.
Und Eugen hat für die Pferde 4 x Einstreu, Kanne Energiebarren und Horse Alpin Senior gekauft.
Marcy im Wareneingang.Alles wird ganz genau geprüft… Da kommt die Ablösung. Giada nimmt noch mal alles unter die Lupe. „Alles Roger, kann weggeräumt werden…“. „Hier ist auch alle in Ordnung“.
Danke Mädels, gute Arbeit!
Und vielen, vielen Dank an unsere lieben Unterstützer!!! ❤
Erst einmal sorry, weil ich länger nicht geschrieben habe. Aber ich bin nicht auf den Blog gekommen, konnte keinen neuen Beitrag schreiben. Da gab es irgendein technisches Problem. Fragt mich nicht was das war.
Jetzt geht es wieder!
Folgende lieben Tierfreunde haben für unsere Schützlinge gespendet. Einige Spenden sind bereits vor einiger Zeit eingetroffen. Aufgrund der technischen Panne, können wir erst jetzt DANKE sagen.
Karin aus Italien hat Hundefutter für unsere Wauzis gekauft!
Giada im Wareneingang.
Antje hat 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!
Und Peter übernimmt die Patenschaft für Astron! Es gehen monatlich 20.- Euro an den großen Blonden.
Regen ohne Ende, dann Schnee & Eis bei Dauerfrost und jetzt kommt ein Sturm nach dem anderen.
Unsere beiden blonden Jungs haben mal wieder bewiesen, was für coole Socken sie doch sind.
Der letzte Sturm war echt hefig. In der Nacht, riss die Halterung an der rechten Seite der Stalltür heraus. Beide Türflügel schlugen zu. Bestimmt mit einem lauten Knall.
Die beiden Türflügel auf der rechten Seite hatte der Sturm losgerissen.
Es war dunkel, als ich das bemerkte. Im Sturmgetöse konnte ich nichts hören. Astron wiehert immer wenn er mich hört oder sieht. Ich rechnete eigentlich damit, dass die Pferde draußen panisch im Sturm herumliefen.
Ich ging in den stall und machte Licht an. Da standen die beiden Pferde ganz ruhig und freuten sich mich zu sehen. Obwohl beide Türflügel im Wind bewegten und immer wieder zuschlugen, waren die Pferde ganz entspannt.
Ich brachte Nielsson und Astron erst einmal eine Portion Heucobs. Während sie entspannt futterten, kämpfte ich mit den Türflügeln. Es war gar nicht so leicht, sie im Sturm wieder fest zu bekommen.
Das Video zeigt unsere beiden Haflinger am nächsten Morgen, nach überstandener Sturmnacht.
Bei Dauerfrost wird alles noch schwerer und man hat super viel Arbeit.
Da Nielsson Asthma hat, darf er nur nassen Heu fressen. Heustaub macht ihn krank. Bei Dauerfrost funktionieren die Heubadewanne und der Außenwasserhahn nicht mehr.
Ich muss also viele Eimer Wasser aus dem Haus schleppen. Dazu die Tränken auftauen und nachfüllen, sowie duzende Eimer mit Heucobs in den Stall schleppen.
Eigentlich bin ich fast 24 Stunden mit der Versorgung unserer Pferde beschäftigt.
Das Video zeigt einen Tag im Winter, bei Dauerfrost, zusammengeschnitten auf 12 Minuten. Angefangen am Morgen, geht es über die Nacht, bis zum nächsten Morgen.
So ergeht es allen Menschen, die Pferde mit Atemwegsproblemen versorgen.
Jeden Tag werden auf unserem kleinen Gnadenhof, zuerst die Tiere versorgt.
Als erstes bekommen die Pferde ihr Frühstück. Dann sind die Streuner-Katzen an der Reihe, gefolgt von den Schafen und schließlich bekommen die Hunde ihr Futter.
Das gehört zur täglichen Routine. Jeden Tag, bei jedem Wetter.
Gestern Abend habe ich die Pferde vor der Dämmerung aufgestallt. Es gibt hier in der Nachbarschaft jemanden, der veranstaltet jedes Jahr am 01.01. meistens zwischen 20.00 und 21.00 Uhr, sein privates Feuerwerk.
Oft eine halbe Stunde lang und länger, mit Raketen, Böllern und allem Pipapo.
Verstehen muss ich das nicht…
Holzauge sei wachsam. Mittlerweile falle ich da wenigstens nicht mehr drauf rein. Die Pferde verbringen vorsichtshalber die Neujahrsnacht wieder in den Boxen.
Ich freue mich schon auf das nächste Silvester…
Herr Nielsson kann auch gut auf Silvester verzichten.
Ich hoffe ihr seid gut reingekommen und eure Haustiere hatten nicht so viel Stress.
Hier war es ziemlich anstrengend. Wir haben die Silvesternacht heil überstanden, aber für die Pferde war es die Hölle. Und ich bin fix und foxy.
Die Pferde standen Silvester ab 16.00 Uhr in ihren Boxen. Kurz vor Mitternacht habe ich ganz viel Heucobs und Horse Alpin Senior, mit einer Portion Mash obendrauf in die Raufen gegeben. Ein richtiges Festessen war das.
Fressen beruhigt und sollte ablenken, damit wir den schlimmsten Teil der Silvesternacht überstehen konnten.
Nielsson wollte den ganzen Abend nicht wirklich fressen. Doch er liebt Mash und das regte ihn wirklich an, ein bisschen zu muffeln. Bis um 0.00 Uhr die Hölle losbrach. Das Geböller wird wirklich von Jahr zu Jahr schlimmer. Das Dröhnen kam von überall und hörte sich furchtbar bedrohlich an. Die Hafis drehten am Rad.
Die Situation schien aus dem Ruder zu laufen, als Astron anfing den Stall zu zerlegen. Ich gab beiden Pferden noch einmal Bachblüten Notfalltropfen. Die hatten sie schon 2 x am frühen Abend bekommen. Doch leider wirkten die bei Anstron nicht so gut. Miranda konnte ich damit immer sehr schnell wieder runter bringen.
Die Jungs regten sich jedoch immer mehr auf. Astron zog Nielsson mit, der sowieso Knallgeräusche nicht gut aushält. Früher konnte Miranda Nielsson beruhigen. Jetzt verunsicherte ihn Astrons Aufregung nur noch mehr. Die Situation schaukelte sich hoch.
Ich versuchte die Pferde mit meiner Stimme zu beruhigen. Das funktionierte auch ganz gut. Da ich keine Lust hatte immer wieder „hoooo, hoooo, gaaaanz ruhig, ist alles in Ordnung, hoooo, hoooo, ruuuuhig“ zu sagen, fing ich an Astron Geschichten zu erzählen.
Denn sobald ich aufhörte zu reden, drehte der Wallach wieder durch. Ich konnte nicht von seiner Box weggehen. Dann wieherte er und wollte wieder den Stall zerlegen. Blieb ich bei ihm stehen und redete, futterte er von den Heucobs. Drehte nur mal eine Runde in der Box, fraß dann aber weiter.
Sobald ich zu Nielsson rübergehen wollte, dreht Astron durch. Also blieb ich bei ihm und erzählte Geschichten. Astrons Ruhe übertrug sich jetzt auch auf Nielsson.
„Das ist nur Silvester“, sagte ich zu Astron, „da machen die Menschen ganz viel Krach und denken nicht an euch. Früher haben sie damit die bösen Geister vertrieben. Heute ist das Tradition, sagen sie. Da wollen alle mal ordentlich Rabatz machen. Je lauter, desto besser. Der Böllerkram wird leider immer schlimmer. Jetzt gibt es Batterien. Weiß du was eine Batterie ist? Die zündet man einmal an und dann rummst es, bis 100.- Euro oder so weg sind. Weil das alle zur selben Zeit machen, klingt es als ob die Russen kommen. Ich verstehe, dass es dir große Angst macht. Aber dir passiert nichts. Da müssen wir durch. Ob wir wollen oder nicht. Bald ist es vorbei. In ungefähr einer Stunde haben sie nichts mehr zum Ballern und kein Geld mehr. Die Stunde werden wir das schon aushalten. Das schaffst du. Früher stand Miranda in deiner Box. Ihr habe ich Silvester auch immer beigestanden. Dann schaffen wir das auch. Miranda ist ja leider nicht mehr bei uns. Als sie ging, wurde ein Platz frei, den hast du bekommen. Miranda wäre sicherlich auch stolz auf dich, weil du das hier wirklich gut machst. Ich bin auf jeden Fall stolz auf dich. Ich verrate dir jetzt mal etwas. Früher habe ich auch geknallt. Da war ich noch ganz jung und wohnte in einer großen Stadt. Warst du mal in einer Stadt? Wohl eher nicht. Ich wuchs in einem Block auf. Weißt du was ein Block ist? Das ist ein ganz großes Haus, mit vielen Eingängen und noch mehr Wohnungen. In unserer Straße standen viele Blöcke hintereinander, mit Rasenflächen dazwischen und einem Spielplatz. In den Wohnblöcken wohnten Familien und ganz viele Kinder. Am Silvesterabend standen alle vor den Hauseingängen, quatschten und knallten. Die Böller hatten lustige Namen wie Piepmanschen. Piepmansche waren ganz kleine Böller und eher etwas für die Kinder. Man konnte eine ganze Matte anzünden, dann knallte es ganz oft. Oder man friemelte die kleine Knaller auseinander und brannte sie einzeln ab. Die größeren knallten mit Chinaböller, Heuler oder mit den dicken Kanonenschlägen. Die musstest anzünden und wegwerfen. Am coolsten war es, den Böller so lange in der Hand zu behalten, bis die Zündschnur fast ganz abgebrannt war. Warf man ihn dann, explodierte er in der Luft und nicht auf dem Boden. Das war gefährlich, machte aber mehr her und wer das konnte, war echt cool. Manch einer Hand tat das nicht gut. Wir waren damals Teenys und wollten cool sein. Deshalb zogen wir auch am Neujahrsmorgen durch die Straßen, um Böller zu suchen, die in der Nacht nicht explodiert waren. Fanden wir einen Blindgänger, zündeten wir die verbliebene Zündschnur an und ließen ihn krachen. Natürlich war das sehr gefährlich. Wir durften das eigentlich nicht. Heute würde ich das auch nicht mehr machen. Das kannst du mir wirklich glauben. Damals hatte ich allerhand Blödsinn im Kopf. Aber das ist schon lange her. Heute denke ich anderes darüber. Weißt du, ich finde auf dem Land sollte gar nicht geballert werden. Menschen die in der Nähe von Pferdeställen knallen, würde ich gern mal um Mitternacht zu euch in den Stall stellen. Wenn so ein Mensch ein panisches Pferd beruhigen müsste, der würde nie wieder böllern. Wir müssen das jetzt aushalten und du machst das wirklich toll. Noch gut eine halbe Stunde, dann ist es vorbei. Dann haben sie alles in die Luft gejagt und kein Geld mehr. Weißt du was toll wäre? Wenn wir einmal das Geld bekämen, was in der Silvesternacht in ganz Deutschland, verballert wird. Stell dir das mal vor. Was könnten wir Gutes tun? Wir könnten so viele Pferde aufnehmen. Wäre das nicht toll?“
Und so erzählte ich Astron eine langweilige Geschichte nach der anderen. Eine Stunde ist lang… Mein Gesabbel wirkte beruhigend und so haben wir die Silvesternacht wieder einmal überstanden.
Ich hoffe bei euch war es entspannter. Wir bauen jetzt erst einmal ein paar Bretter am Stall wieder an…
Heute Vormittag ziehen 6, 7, 8 Jäger, auf dem Stück neben unserer Pferdekoppel vorbei. Ich habe mir wirklich vorgenommen, gut mit ihnen auszukommen. Aber sie machen es mir nicht leicht.
Astron und Herr Nielsson stehen auf der Weide. Die Jungs freuen sich über den trockenen Vormittag und erholen sich dösend von Sturm und Dauerregen der letzten Wochen.
Damit es so friedlich bleibt, rufe ich freundlich zu den Jägern hinüber: „Achtung, hier sind Pferde!“
Ein Jäger antwortet: „Haben wir schon gesehen. Wir jagen hier auch nicht.“
Ich rufe zurück: „Super! Danke schön!“
Er antwortet: „Bitte!“
Ungefähr 3 Minuten später zerreißen 2 Schüsse die Stille! Die Pferde galoppieren panisch auf der Weide herum. Hat doch wirklich ein Jäger direkt neben den Pferden geschossen!
„Entschuldigung? Könnten sie bitte ihrem Kollegen erzählen, worüber wir uns gerade unterhalten haben?“
Unsere Blondies. Meistens tiefenentspannt, es sei denn es wird direkt neben ihnen geschossen.
Sicherlich wollt ihr wissen, was unsere Tiere zu Weihnachten bekommen haben.
Die Pferde bekamen lecker Mash, Äpfel und Möhren, die Schafe Müsli und in kleine Stücke gebröselte Kanne Energiebarren aus der Hand, die Katzen Miamor Leberwurst Cream und Knuspertaschen mit Huhn, die Hunde ein großes Stück getrockneter Pansen.
So unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Marcy hat noch eine Warnweste dazu geschenkt bekommen. Damit auch jeder erkennen kann, dass unser Wölfchen ein Hund ist, wenn sie über die Weiden und Felder düst.
Giada fand das neongelben Teil ziemlich albern.
Ihr Blick sagte mir: „Wehe du ziehst mir auch so ein lächerliches Ding an!“
„Nein, nein Giada, Eisbären brauchen keine Warnwesten tragen“.
Goldie war froh, dass sie eine Katze ist und somit raus aus der Nummer.
Marcy war zufrieden.
„Passt, wackelt und hat Luft“, sagte unser Wölfchen und gab gleich mal ordentlich Gas.
„Sitzt gut“, meinte Marcy, „alle nötigen Geschäfte können erledigt werden“.
Ansonsten hatten wir viel Regen, Wind und grauen Himmel. Die Fotos entstanden in einer kleinen Regenpause.
„Jetzt reicht es! Lass uns rein, es regnet schon wieder“…
Ihr habt recht Mädels. Bei dem Wetter jagt man ja keinen Hund vor die Tür.
Ich wünsche allen Mitgliedern, Unterstützern, Spendern, Paten, Freunden, Lesern und Verwandten, einfach all unseren lieben Tierfreunden, glückliche und erholsame Weihnachtsfeiertage!
Weihnachten ist für mich die passende Zeit, Dir ganz offen und aus vollem Herzen für Deine Treue DANKE zu sagen! Danke für Deine wertvolle Unterstützung, danke, dass Du unsere Tiere das ganze Jahr begleitet hast.
Auch diese lieben Tierfreunde helfen, damit wir die Tiere über den Winter bekommen:
Kerstin & Uwe haben 50.- Euro gespendet!
Ilona & Heinz haben ebenfalls 50.- Euro auf das Vereinskonto überwiesen!
Von Mathilda haben unsere Hunde Rinti Kennerfleisch Dosen bekommen!
Karin aus Italien hat für unsere Pferde eingekauft: Kanne Energiebarren (werden auch von den Hunden und Schafen gern genommen), Salzlecksteine, Lexa Mineralfutter, Pferdemüsli und Heucobs.
Wir danken all diesen lieben Tierfreunden für ihre wertvolle Unterstützung!!!
Eine schlimme Sturmnacht liegt hinter uns. Zurzeit stürmt es zwar noch, aber die starken Böen haben abgenommen.
In der Nacht ist zum Glück alles heil geblieben. Gut geschlafen habe ich nicht, mit dem Provisorium auf dem Dach. Habe die ganze Nacht gehofft, es möge halten.
Hoffentlich wird das Dach bald repariert, noch mehr Stürme möchte ich so nicht aussitzen…
Hier kommt ein Foto von Anfang Dezember. Die Regenrinne hat der Baum auch geschrottet. Ich fand das Eis so faszinierend.
Die Kraniche haben sich wohl umentschieden und fliegen dieses Jahr nicht in den Süden. Am 22. November hatte ich einige Fotos von den schönen Vögeln gepostet.
Dann kam der Schnee und ich dachte sie seien in den Süden aufgebrochen.
Doch gestern waren sie plötzlich wieder da und hatten ihr ganze Verwandtschaft mitgebracht.
Die liebe Anja hat über unseren Amazon Wunschzettel, auf dem immer die Sachen stehen, die wir gerade ganz dringend benötigen, bestellt:
6 Himalaya Salzlecksteine für die Pferde, Bubeck Hundekuchen, 6 Dosen Mjamjam Nassfutter + Cafortan für die Hunde, 6 Dosen Mjamjam Futter für die Katzen
Vielen Dank liebe Anja für Deine wertvolle Hilfe!!!
Unserer Tiere brauchen dringend Futter. Uns fehlen Heucobs und Einstreu für die Pferde, Rinti Hundefutter für unsere Hunde und Katzenfutter Dosen für die hungrigen Streuner. Bitte helft uns und spendet ein Kleinigkeit! ❤
Spendenkonto: Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800 BIC: GENODEF1SDE
Auf dem Wunschzettel steht alles, was unsere Tiere dringend brauchen. Ihr könnt etwas für unsere Schützlinge bestellen oder ein paar Cent auf unser Spendenkonto überweisen.
WIR BRAUCHEN EUCH, DAMIT UNSERE TIERE AUCH MORGEN NOCH SATT WERDEN!