
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag!

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag!

Kerstin und Uwe haben 10.- Euro für den Hufschmied dazugegeben!
Almuth hat für die Fellnasen 20.- Euro gespendet!

Astron bedankt sich im Namen aller Vier- und Zweibeiner bei den lieben Spendern!!!
Vielen, vielen Dank für Eure wertvolle Hilfe! ❤
Marcy ist ein ehemaliger rumänischer Straßenhund. Sie war nur wenige Wochen alt, als Tierschützer sie in einem kleinen Waldstückchen fanden.

Marcy war mit einem Haufen anderen Welpen unterwegs, zwei Muttertiere waren auch dabei. Es schien, als hätte Marcy sich dieser Hundegruppe angeschlossen, denn sie passte optisch überhaupt nicht da rein.
Marcy war die einzige wuschelige. Alle anderen Welpen hatten kurzes, glattes Fell. Marcy war dunkel, die anderen beige-weiß gemustert.
Das es Marcy war, schließlich bei uns landete, war reiner Zufall. Die Tierschützer hatten keine Möglichkeit alle Welpen aufzunehmen. Sie hätten die Kleinen wieder auf die Straßen setzen müssen. Da bei uns gerade ein Platz frei war, sagte ich: „Wir nehmen einen“.
Zuerst sollte ein anderer Welpe kommen, der hatte aber so starke Hautprobleme, dass er nicht ausreisen durfte. Ich sagte: „Dann schickt uns einen anderen“.

Und so kam Marcy zu uns.
Gleich nach ihrer Ankunft erkannte ich den starken Willen, der in diesem kleinen Bündel steckte. Sonst hätte Marcy wohl kaum auf der Straße überleben können.
Die Erziehung der kleinen Maus erforderte eine Menge Geduld und Konsequenz. Marcy war absolut kein Anfängerhund.

Sie ließ sich nicht gern einschränken. Anfangs ging sie auf mich los, wenn ich ihr etwas verbieten wollte. Sie knurrte und zweimal hat sie mich sogar gebissen.
Aber ich ließ mich davon nicht beeindrucken, blieb immer konsequent. Zeigte Kröti ihre Grenzen, lobte erwünschtes Verhalten und langsam ordnete Marcy sich unter.
Bald hatte ich ihr allerhand Befehle und Kunststücke beigebracht. Marcy kapierte schnell, was ich von ihr wollte und sie liebte es Aufgaben zu bekommen. Nur ihre Ungeduld und Übereifer machten es ihr manchmal schwer.

Unsere täglichen Übungszeiten machten ihr sehr viel Spaß. Auch heute noch lernt sie neues dazu. Gerade habe ich ihr „rückwärtsgehen“ beigebracht.
Marcy will immer mit dabei sein, wenn ich auf dem Hof zu tun habe. Ich kann sie aber nicht immer mitnehmen. Wenn sie im Haus bleiben muss, mich vom Fenster aus sehen kann, wird sie wütend.
Ich kann dann ihre Wutschreie bis draußen hören. So kann es schon mal noch einem Wutanfall aussehen.

Mich trifft fast der Schlag, als ich das Haus betrete!

Marcy ist hoftreu, ohne jeglichen Jagdtrieb, hat aber ihre eigenen Auffassungen wo sich die Grenzen ihres Territoriums befinden. Der Zaun ist es definitiv nicht.
Schon als halbwüchsiger Junghund fing sie an über die Zäune zu springen. Da war sie noch relativ klein und wir erhöhten einfach den Zaun. Wir dachten das sei die Lösung. Das ging dann ein paar Tage gut, bis Kröti die neue Höhe austaxiert hatte. Schon sprang sie wieder über den Zaun…

Da wir nicht ständig die Zäune erhöhen können, wollte ich über Erziehung das Problem lösen. Marcy kapierte auch schnell, dass es unerwünscht war, über den Zaun zu springen. Sie springt nur noch, wenn ich sie nicht im Auge habe! Ich sagte ja, dieser Hund ist schlau!
Zum Glück geht sie nicht stromern und kommt auch sofort zurück, wenn ich rufe. Marcy läuft nie weit, bleibt immer in Hörweite.
Das folgenden Video zeigt wie schlau Marcy ist.
Ihr müsst dazu wissen. Jeden Morgen nehme ich die Hunde mit zum Pferdfüttern. Ich war noch im Pferdestall, da kam Marcy auf die Idee, über den Zaun zu gehen. Bevor sie springt, schaut sie sich noch einmal um. Erst nachdem sie sich vergewissert hat, dass ich nicht in der Nähe bin, hüpft sie über den Zaun.
Mir fällt gleich auf dass Kröti fehlt. Als ich rufe, kommt sie aus der anderen Richtung angelaufen. Sie muss also in der kurzen Zeit, einmal um den Hof gelaufen sein. Für mich sah es so aus, als käme Marcy aus dem Pferdestall.
Wenn nicht zufälligerweise unsere Überwachungskamera dies aufgenommen hätte, wäre mir das gar nicht aufgefallen.
Cowgirl mit Hunden.

Der Hufpfleger war da und hat unseren beiden Blondies die Hufe gemacht.

Ich bin sehr froh, diesen „Hufmenschen“ gefunden zu haben. Er macht super gute Arbeit, nimmt sich ganz viel Zeit, kann toll mit den Pferden umgehen und ist menschlich großartig.
Er ist der erste Hufbearbeiter, der sich die Pferde vor und nach dem Ausschneiden vorführen lässt. Wir hatten schon einige Schmiede und Hufpfleger vor ihm. Die schauten sich höchstens ein zwei Schritte vor dem Ausschneiden an.

Unser Hufpfleger ist tiefenentspannt und nimmt sich so viel Zeit wie die Pferde brauchen.
Ich weiß noch, als ich ihm unseren Neuen – also Astron – vorstellte, nahm er den Führstrick und ging erst einmal mit dem Wallach ein bisschen spazieren. So konnte Astron den unbekannten Mann in Ruhe kennenlernen.
Das fand ich einfach toll.

Seitdem liebt Astron diesen Mann. Der Wallach gnabbelt immer liebevoll an dem Hufpfleger herum und den stört das gar nicht. Der vorherige Schmied schimpfte immer, wenn ein Pferd das tat.

Diesmal hatte Astron wieder super gut mitgemacht. Gab brav die Hufe und war völlig entspannt. Als er fertig war, blieb er bei uns stehen und schaute zu, als Nielsson an die Reihe kam.

Herrn Nielsson macht leider die Arthrose in den Hinterbeinen immer mehr zu schaffen. Es fällt dem alten Opi immer schwerer die Hinterbeine zu heben. Der Hufpfleger gab ihm aber die nötige Zeit.

Mit längeren Pausen zum Erholen, konnte er schließlich auch den linken Hinterhuf ausschneiden. Hinten links ist Nielssons schlechtestes Bein.

Die liebe Herba hat 100.- Euro für alle Tiere auf dem Hof gespendet!!!
Das ist eine so große Hilfe! Wir danken Dir von Herzen liebe Herba, für Deine großzügige Unterstützung!

Möchtest du auch helfen, damit wir morgen noch satt werden?
Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
Ich hatte die Gelegenheit, diesen jungen Grünspecht bei der Nahrungssuche zu beobachten und zu filmen.


Marcy war auch dabei.
Unsere sensible Podenco Hündin.
Leider hat Chica uns vor zwei Jahren, zusammen mit ihrer besten Freundin Campa, verlassen.

Wir denken an euch!
Immer!
Der Sommer 2023 war hier im Norden nicht so toll.
Die meiste Zeit hat es geregnet, gestürmt und es war zu kalt für diese Jahreszeit. Hin und wieder hatten mir mal 1 – 2 schöne Tage. Die habe ich genutzt und gleich die Kamera gezückt.
Hier sind ein paar Fotos, die ich mit euch teilen möchte.
Ein Buntspecht.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken.

Dieses Jahr sind bei uns extrem viele Spechte unterwegs. Bunt- und Grünspecht. Leider habe ich nur den bunten vor die Linse bekommen. Kennt ihr den auffälligen Ruf des Grünspechts? Es hört sich an, als würde der Vogel laut lachen.
Ob Herr Specht hier zuhause ist?

Eine Hornisse.

Ich war gerade dabei Sachen für Ebay zu fotografieren. Da setzte sich diese Hornisse auf die Bluse. Vielleicht wurde sie von der Farbe oder dem Muster angezogen? Sie wollte zuerst gar nicht weiter fliegen.
Die Hunde haben die wenigen sonnigen Tage genossen.

Eine Kornblume hat sich selbst ausgesät.

Rehe besuchten uns auch wieder.

Schaut mal, dieses Reh hat eine Stelle ohne Fell.

Sieht nicht schön aus.

Die Rehe und Pferde beachteten sich nicht weiter.

Man kennt sich eben…

Grasen war viel interessanter.


Ringeltauben waren auch auf der Weide unterwegs.

Die Tibetischen Gebetsfahnen wehten im Wind.

Dieser kleine, süße Vogel saß auf einem Zaun.

Wenn ich mich nicht irre, ist das ein Grauschnäpper.

Und ein kleiner, blauer Schmetterling, saß auf einer gelben Blüte.

Wir brauchen Eure Hilfe, damit unsere Tiere auch morgen noch satt werden!
Wertvolle Hilfe kam von diesen lieben Tierfreuden:
Veronika – hat 50.- Euro für unsere Tiere gespendet.
Ute – hat Katzenfutter und Hundekuchen geschickt.
Giada im Wareneingang: „Hmmmm, wir lieben Bubeck Kekse“.

Da macht Marcy gleich mal ein kleines Beisserle…

Das Katzenfutter:

Muss Marcy gleich abchecken.

Stefan – Hat einen Sack Horse Alpin Senior, Mineralbricks und einen Salzleckstein für die Pferde, Futter für die Hund und Katzen, sowie eine Packung getrockneten Pansen gespendet.

Auch hier war Marcy wieder im Wareneingang:

Wir danken all diesen lieben Spendern von Herzen, für ihre wertvolle Hilfe!!! ❤
Sie haben es schon wieder getan.
Einer unserer Blondies schaltet immer das Licht im Stall an.

Mittlerweile ist die Neonröhre kaputt gegangen, das Licht flackert wie in einer Disko…
Wir brauchen dringend einen Elektriker der den Lichtschalter verlegt, damit die Hafis nicht mehr dran kommen.
Da hängt etwas an deiner Tasche.

Das Wetter steht Kopf.

Heute ist der Tag des Mischlingshundes.
Ich hatte eigentlich immer Mischlinge. Außer meine beiden Deutschen Doggen, kamen alle meine Hunde aus dem Tierschutz und waren Mixe. Die meisten waren schon einige Jahre alt und nicht immer ganz einfach. Doch alle entwickelten sich zu wirklich tollen Hunden.
Leider ist ein Menschenleben viel zu kurz, um jede Hunderasse einmal kennenzulernen.
Vielleicht möchtest du auch von deinem Mischling berichten? Dann schreib doch etwas über euch in die Kommentare. Du kannst mir auch gern ein Foto per Mail schicken, das ich dann posten werde.
Es gibt so viele tolle Mixe, auch hier bei uns im Tierschutz. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und euch heute unsere Mischlinge vorstellen. Auch die, die früher ein Stück mit mir gegangen sind.
Jeden dieser Hunde habe ich sehr geliebt und bin dankbar für die Erfahrungen, die ich mit ihm machen durfte.
Als erstes wäre da Marcy.
Ein rumänischer Straßenhund. Gefunden von Tierschützern, da war die Kleine nur wenige Wochen alt.

Marcy ist eine Mischung aus Osteuropäischer Schäferhund und Wolfsspitz. Außerdem hat sie 10% Wolfsgene in sich. Woher wir das wissen? Wir haben einen Gentest machen lassen. Warum? Weil Marcy, tja… sagen wir mal, sehr Verhaltensinteressant war und wir uns damit ein besseres Bild machen wollten.
Dann ist da unsere Giada.
Auch Giada wurde auf Sardinien ausgesetzt. Sie war sogar noch jünger als Marcy.

Giada ist ein italienischer Herdenschutzhund, ein Maremmano Mix. Was außer dem Maremmano noch in Giada stecken mag, können wir nicht sagen. Sie hat auf alle Fälle sehr viele Herdenschutzhund-Eigenschaften. Giada wuchs in einem Zwinger ohne Außenkontakte auf. Sie war ein Jahr alt und nicht sozialisiert als sie zu uns kam. Das ist bei Herdenschutzhunden problematisch.
Kommen wir zu den Hunden, die auf dem Gnadenhof lebten und leider schon im Hundehimmel sind.
Anfangen möchte ich mit Campa.
Campa war ein Notfall in Spanien. Ob sie auf der Straße geboren wurde oder mal ein Zuhause hatte, wissen wir nicht.

Campa war ein Ratonero Bodeguero Andaluz Mix. Diese spanischen Terrier wurden gezüchtet, um spanischen Weinkeller rattenfrei zu halten. Campa wollte niemand haben, weil sie sehr intelligent und freiheitsliebend war. Sie war immer tiefenentspannt, tötete aber Kleintiere, wenn man nicht aufpasste.
Dann war da die Chica.
Chica lag ursprünglich auf der Insel Fuerteventura, an der Kette. Sie wurden von Tierschützern freigekauft und kam nach Deutschland.

Chica war eine Mischung aus Podenco und spanischem Pointer. Sie war ein Angsthund, den niemand haben wollte. Ich übernahm sie von einem anderen Tierschutzverein, da saß sie bereits zwei Jahre auf ihrer Pflegestelle. Chica brauchte Zeit, Ruhe, und Geduld, bis sie sich hier zu einem beinahe normalen Hund entwickelte.
Jetzt gehen wir noch etwas weiter zurück.
Da war die kleine Emily.
Freigekauft von skrupellosen Welpenhändlern.

Emily war eine Mischung aus Chihuahua und Papillon. Sie war gerade mal so groß wie eine Katze. Trotz ihres kleines Körpers, war sie ein richtiger Hunde. Emily lebte mit meinen Deutschen Doggen zusammen und war der Boss. Die Kleine war immer gut drauf, sie war mein Sonnenschein.
Und jetzt kommen wir zu Tinka.

Tinka war eine Mischung aus Deutsch Kurzhaar und Labrador und mein erster Hund. Ich entdeckte sie durch Zufall in einem dunklen Schweinestall. Dort lebe sie von Welpe an, hatte noch nichts von der Welt gesehen. Ich kaufte sie dort raus. Es war anfangs schwierig, weil Tinka nur aus Angst bestand. Doch es gelang mir ihr Selbstsicherheit zu geben. Tinka war mit Abstand der intelligenteste Hund den ich je hatte. Sie lernte schnell, konnte bald tausend Tricks, jedes Kommando und wollte arbeiten. Wir hatten eine ganz enge Bindung.
So und nun sind wir auf deinen Mischling gespannt.
Die „kleine“ Marcy, ist ganz schön gewachsen.

So sah Marcy als Welpe aus.

Hier mit ihrer Freundin Giada.

Hier als halbwüchsiger Junghund.

Ich hätte nicht gedacht, dass Marcy mal fast so groß wie der Herdenschutzhund wird.


Ein bisschen Hunde-Yoga.






Nach dem Yoga noch ein bisschen knutschen.




Der Kirschbaum trägt in diesem Jahr wirklich viele Früchte. Große, dicke, leckere Knubberkirschen. Welch eine Freude!
Da kommt ein großer Schwarm Stare und in wenigen Minuten ist der Baum leergefressen.
Schade…
Da guckt sogar die Giada ganz traurig.

Viele Grüße von unserem Eisbärchen.

Der Eisbär Song für unser Bärchen. Ist bestimmt Giadas Lieblingslied.
Erst bringen wir das Futter in die Futterkammer.

Danach tanzen wir unseren Namen…

Und frag mich nicht, was ich da gemacht habe. 🙂
Wir haben das Unwetter gut überstanden.
Ich hoffe bei euch ist alles heil geblieben?
Hier war es echt heftig. Es blieb aber bei kleinen Schäden. Bei uns stehen überall große, alte Bäume. Stundenlang flog alles mögliche durch die Gegend: Äste, Blätter, Kirschen, Äpfel… Zum Rausgehen war es viel zu gefährlich.
Selbst den Hunden war es zu heftig. Sie huschten nur einmal schnell zum pinkeln aus dem Haus. Dann verschliefen sie den Tag.
Als ich einen Kontrollgang zum Stall machte passierte folgendes. Den Haken, mit der die Stalltür auf der rechten Seite an der Wand befestigt war, riss gerade der Sturm heraus.

Der obere und der untere Teile der Stalltür schlugen zu. Astron stand genau in diesem Moment im Stall. Etwa einen Meter von der Tür entfernt, auf der linken Seite. Rechts donnerten beide Türteile zu. Ich rechnete damit, dass der Wallach jetzt panisch aus dem Stall galoppieren würde.
Aber nichts! Er blieb ganz ruhig im Stall stehen, ging nur ein paar Schritte rückwärts. Was ist dieser Wallach doch für eine coole Socke! Ich kämpfte dann im Sturm mit den Türflügeln und befestigte sie erst einmal provisorisch, mit Trick 17 an der Wand.
Am nächsten Tag sah es hier aus, wie auf einem Schlachtfeld. Überall lagen Baumteile, Äste und siebentausend Blätter herum.
Den gestrigen Tag habe ich nur mit aufräumen und Zäune reparieren verbracht. Bin damit leider noch nicht ganz fertig geworden. Ein großes Baumteil liegt noch auf der Pferdeweide. Als es fiel, landete es natürlich genau auf dem Zaun.
Mit gelang es den Zaun darunter herauszubekommen und zu richten. Ein Pfeiler war platt. Der abgebrochene Baum muss erst in Stücke gesägt werden. Er ist viel zu schwer, so bekomme ich ihn nicht von der Weide.
Unsere blonden Jungs haben den Sturm gut überstanden. Sie sind ganz ruhig geblieben und haben das wirklich toll gemacht.
Nach dem Sturm wird erst einmal geschlafen.

Auf der Pferdeweide:
Erst schüttelt sich das Reh. Dann leckt es sorgfältig sein Fell trocken.
Das ist eine Dia-Show: Wenn ihr auf den Pfeil im Bild klickt, könnt ihr alle Fotos sehen.
Wer die Gabe hat, die Schönheit in den kleinen Dingen des Alltags zu sehen, ist glücklich.
Hier ein paar Sommer-Bilder.
Eine Amsel

Ein schöner Baum.

Blütenpracht der Wilden Brombeere.

Ein Vampir auf der Fensterbank?

Ach ne, ein schwarzer Kater.

Carry

Die Zufahrt.

Herr Fasan

Und seine Mädels.

Unser Hof-Sheriff

Auf Patrouille.

Ein bisschen in der Sonne abhängen.

Marcy und Goldie


In der Ferne grasen Kühe.

Der Hof am Morgen: Da geht es in den Stall.

Frühstück

Unser Hof-Sheriff und ihr Deputy beim Arbeitsgespräch.

Alles klar Mädels?

Jawoll, keine besonderen Vorkommnisse.

Luzy feiert heute ihren 7. Geburtstag und bekommt von Goldi ein Geburtstagsbussi.

Liebe Luzy,
ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag. Campa, die dich damals an der Landstraße gefunden und gerettet hat, schaut sicherlich vom Himmel aus zu.

Hier kommt ein musikalisches Küsschen für dich, liebe Luzy. Gesungen von einem ganz Großen, der leider schon bei Campa im Himmel singt.
Alles Gute meine Süße!
Wir leben hier in und mit der Natur.
Ich zeige euch ein paar Fotos aus dem April.
Auf der Weide sind öfter mal Wildtiere unterwegs, wie diese Fasane.

Ein Hahn mit seinem Harem.



Da will Astron mal gucken, was das für komische Vögel sind.

Na ja, so interessant sind die auch nicht…

Ein Tag im Leben von Goldi (dreifarbig) und Sissi (Tiger).
Sissi: „Hallo, Goldi“.

Goldi: „Hau ab, du nervst!“

Sissy: „Dann eben nicht. Blöde Kuh!“

Alles begann am 24.06.2011 mit der Rettung von Miranda.

Im Frühjahr 2011 erfuhr ich von der bevorstehenden Schlachtung, der Hannoveraner Zuchtstute Miranda.
Miranda war damals 20 Jahre alt. Ihr Züchter wollte sie schlachten lassen, weil die Stute zwei Jahre hintereinander eine Totgeburt hatte. Sie brachte keinen Gewinn mehr, verursachte nur noch kosten.

Dass so ein Pferdeschicksal keine Seltenheit ist, wusste ich damals nicht. Pferdehaltung ist extrem teuer. Wenn ein Pferd nicht mehr nutzbar ist, sei es aufgrund seines Alters oder Gesundheitszustandes, wollen viele Reiter oder Züchter es nur noch loswerden. Ein junges, gesundes Pferd nimmt dann den Platz des nutzlosen Vorgängers ein.
Ich fand das so ungerecht, dass ich alles tat, um Miranda das Leben zu retten. Leider wollte niemand, ein altes, unreitbares Pferd haben. Das Ende vom Lied war, ich hatte plötzlich ein Pferd und keinerlei Pferdeerfahrung.

Miranda war ganz und gar nicht dankbar, als sie am 24.06.2011 auf dem Hof ankam. Sie schrie wie am Spieß und man sah das Weiße in ihren Augen. Hatte sie doch ihr Zuhause, ihre Herde und alles Gewohnte verloren. Nach 20 Jahren.

Beim Züchter hatte sie nicht viel kennen gelernt. Im Sommer stand sie auf einer abgelegenen Weide, im Winter Tag und Nacht in einem geschlossenen Stall.
Miranda war eine hochgezüchtete Stute, hatte Temperament, war groß und Energiegeladen. Sie drehte bei jeder Kleinigkeit durch, weil sie nichts kannte. Ich fühlte mich sehr klein, wenn ich das schnaubende, zitternde Pferd neben mir hatte, das ich zu beruhigen versuchte.
In der Anfangszeit dachte ich oft: „Was hast du getan?“.

Aber es wurde besser. Langsam erarbeitete ich mir den Respekt der Stute. Unser gegenseitiges Vertrauen wuchs und Miranda wurde entspannter. Irgendwann konnte sie gar nichts mehr erschüttern. Ich brauchte kein Halfter und kein Führstrick mehr. Sie gehorchte mir freiwillig.

Natürlich kann man kein Pferd allein halten. Pferde sind Herdentiere und brauchen Artgenossen zum glücklich sein.
Miranda bekam einen Weidekumpel, den alten Wallach Bachus, der auf eine bewegte Vergangenheit blicken konnte. In die Jahre gekommen, nach einigen Besitzerwechseln, mit Arthrose in den Beinen, drohte ihm auch der Gang zum Schlachter.

Bachus war 26 Jahre, als er ebenfalls am 24.06.2011 auf den Hof kam. Der Wallach war ein etwas zu groß geratenes Deutsches Reitpony.

Bachus war stets ruhig und ausgeglichen. Er war froh, hier niemanden mehr auf seinem Rücken tragen zu müssen und genoss über 7 Jahre, seine wohlverdiente Rente bei uns. Einige Monate nach seinem 33. Geburtstag endete sein Leben. Der Wallach war bis zu seinem letzten Tag gesund und fröhlich.

Miranda und Bachus sahen von sich der Fellfarbe und – zeichnung sehr ähnlich. Obwohl Miranda einen edleren Körperbau hatte und größer war als der Wallach, konnten viele Leser sie auf den Fotos nicht auseinanderhalten. So eine ähnliche Situation haben wir heute wieder, mit den beiden Hafis.

Als Bachus starb trauerte Miranda sehr. Wir suchten einen neuen Kumpel für die Stute. Das war allerdings nicht so einfach. Frank Weber, der Leiter des Franziskus Tierheims in Hamburg, half uns dabei und so kam Herr Nielsson am 06.09.2018, begleitet von einem Kamerateam der Sendung „Hund, Katze, Maus“ auf den Hof.

Nielsson war bei seiner Ankunft krank, mager und übel gelaunt.

Miranda hatte sofort Herzchen in den Augen, bei ihr war es Liebe auf den ersten Blick. Nielsson war ein echter Stinkstiefel, biss und trat und wollte von der Stute nichts wissen. Im ersten Jahr war es gefährlich auf die Weide zu gehen, besonders wenn Futter im Spiel war. Ich musste aufpassen, nicht zwischen die Pferde zu geraten.
Miranda trug so einige Blessuren davon.

Sie gab aber nie auf, blieb stets freundlich zu dem Rocker und überredete Nielsson schließlich, sie doch zu mögen. Die beiden wurden gute Freunde und lebten harmonisch zusammen.

Bis am 31.10.2022, Miranda mit 31 Jahren, 8 Monaten und 8 Tagen leider gestorben ist. Nun brauchte Nielsson einen neuen Partner.
Diesmal war es nicht schwierig ein altes Pferd zu finden. Es meldeten sich so viele Pferdebesitzer, wir hätten 100 Pferde aufnehmen können. Astrons Besitzerin war die erste und so kam der Haflinger Wallach zu uns.


Nielsson fand seinen neuen Kumpel vom ersten Moment an super. Astron war von Nielsson auch ganz angetan. Die beiden verstanden sich auf Anhieb.

Wir feiern heute den ersten Jahrestag ohne Miranda und das fühlt sich verdammt komisch an. In den letzten 12 Jahren ist so viel passiert. Viele Menschen sind gekommen und gegangen. Und es gibt immer noch Unterstützer, die von Anfang an dabei sind.
Tierschutz ist oft mühsam und manchmal frustrierend. Es war nicht immer leicht, aber es ist gut so wie es war. Im Tierschutz kann man sich die Tiere nicht aussuchen. Ich habe hier nur von den Pferden berichtet. Es leben aber noch andere Tiere auf unserem Gnadenhof.

Alle haben ihre Geschichte und ihr ganz eigenes Wesen. Mit jedem Tier habe ich viel lernen dürfen, wofür ich unendlich dankbar bin. Ihr habt uns die ganzen Jahre begleitet.
Ich bin dankbar und stolz, dass ihr dieses kleine Tierschutzprojekt seit 12 Jahren unterstützt! Das ihr Anteil nehmt an dem Schicksal der Tiere hier bei uns, die sonst niemand mehr haben möchte.
Lasst uns heute zurück schauen. Mit Dank an Miranda, Bachus, Chica, Campa und die anderen Tiere denken, die vom Himmel auf uns schauen. Ich bin mir sicher, sie freuen sich, dass wir weiterhin mit ganzen Herzen und vollem Einsatz dabei sind und uns für den Tierschutz einsetzen.
Hat einer die Gießkanne gesehen???



Unsere Blondies sind immer im Doppelpack unterwegs.

Zwei Haflinger zusammen, sehen total schön aus.
Oder was meint ihr?
Die beiden sind so gute Freunde geworden. Eigentlich stimmte die Chemie von Anfang an zwischen ihnen. Astron und Herr Nielsson mögen sich sehr. Sie stehen dicht nebeneinander und kuscheln mehrmals täglich.
Manchmal glaube ich, ich sehe doppelt…

Uwe hat neulich geschrieben, dass er Nielsson und Astron nicht auseinander halten kann. Das geht bestimmt nicht nur ihm so.
Eugen hat daraufhin einen guten Tipp gegeben. An der Blesse kann man die Jungs gut unterscheiden. Nielsson hat eine breite, durchgehende Blesse.

Das nützt allerdings nichts, wenn sie uns ihren dicken Pferdehintern zudrehen.

Dann habe selbst ich Schwierigkeiten zu erkennen, welcher Hafi das nun ist.

Von der Seite sind sie auch nicht einfach zu unterscheiden.
Wieder haben zwei liebe Tierfreunde für unsere Schützlinge gespendet:
Antje H. 100.- Euro
Claudia E.B. 50.- Euro
Wir danken Euch von Herzen für so viel Hilfsbereitschaft!!!
Willst auch Du helfen, damit unsere Tiere auch morgen noch satt werden? Dann schau doch einfach mal auf unseren Amazon Wunschzettel. Da steht alles gerade dringend benötigte drauf: Wunschzettel
Oder Du überweist vielleicht ein paar Euro auf unser Tierschutzkonto. Davon kaufen wir dann Futter und alles was sonst noch so gebraucht wird.
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
Unsere Tiere danken es Dir!

Hier sind ein paar Bilder vom 23.05.2023.




Stell dir vor die Zukunft wird schön und du bist schuld.