Flummi, das weiße Schäfchen das wir Anfang des Jahres, viel zu mager und aus schlechter Haltung übernommen haben, ist leider gestorben.
Flummi
Ich hatte die Tierärztin da, sie musste Flummi erlösen.
Wir haben es leider nicht geschafft die Aue aufzupeppeln. Flummi hatte eine Zahnfehlstellung der Backenzähne. Sie hatte dadurch Probleme mit dem Wiederkauen und konnte trotz intensiver Betreuung und Heucobs Fütterung nicht zunehmen.
Leider gibt es hier keinen Tierarzt, der die Zähne von Schafen macht. Flummi wurde immer schwächer. Deshalb mussten wir die schwere Entscheidung treffen und Flummi erlösen lassen.
Es tut mir so unendlich leid. Sie war so ein liebes Schaf, ein richtiger Sonnenschein. Menschenbezogen und zutraulich. Wir konnten ihr nur ein paar schöne Wochen schenken.
Ruhe in Frieden süße Maus.
Auch wenn du nur kurz bei uns warst, wir werden dich nie vergessen.
Die liebe Veronika hat 30.- Euro gespendet, mit der Botschaft: „Ein kleiner Futterzuschuss für eure Lieben“.
Vielen Dank liebe Veronika, für Deine wertvolle Unterstützung!!! Für unseren kleinen Verein ist das eine sehr große Hilfe!
Und dann ist Karin G. aus der Schweiz, in unsere Teaming Gruppe gekommen! Jetzt haben wir 7 Teamer in der Gruppe, die jeden Monat 1.- Euro für unser Tierschutzprojekt spenden.
Für diese 7.- Euro die nun jeden Monat zusammenkommen, können wir z.B. 6 Dosen Animonda Katzenfutter, für unsere Miezekatzen kaufen!!!
Für 9.- Euro könnten wir 6 Dosen kleine Dosen Lukullus Hundefutter, für unsere Wuffis kaufen.
Für 20.- Euro könnten wir einen Sack Heucobs oder Horse Alpin Senior, für die Pferde kaufen.
Für 29.- Euro könnten wir einen Sack Müsli ohne Gentechnik, für unsere Schafe kaufen.
Für 45.- Euro könnten wir einen Rundballen Heu, für unsere Pferde kaufen.
Deshalb freuen wir uns sehr über jeden einzelnen, der in unsere Teaming Gruppe kommt und monatlich 1.- Euro für unsere Tierschutzprojekt spendet.
Seien wir mal ehrlich, 1.- Euro im Monat macht niemanden arm und hilft andererseits soooo viel. Gemeinsam sind wir ein starkes Team und können viel Gutes tun. Willst auch Du dabei sein?
Kerstin und Uwe haben Marcy 4.- Euro, zu ihrem 4. Geburtstag geschenkt! Das ist 1.- Euro für jedes Lebensjahr!!!
Die alten Hasen unter euch kennen diese Tradition von Kerstin & Uwe.
Unser herzlicher Dank geht an die beiden lieben Spender!!!
Patrick hat 50.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!
Vielen Dank lieber Patrick, für Deine wertvolle Hilfe!!!
Und bei Teaming haben wir 84.- Euro gesammelt!
Was ihr kennt Teaming nicht???
Teaming ist eine Spendenplattform, auf der ihr für ein gemeinnütziges Projekt, 1.- Euro im Monat spenden könnt. Je mehr Teamer ein Verein hat, desto mehr kommt zusammen. Wir haben 6 Teamer.
Wenn auch du uns mit Teaming unterstützen möchtest, ist hier der Link zu unserem Tierschutzprojekt.
Astron ist am 06. März 2025, stolze 29 Jahre alt geworden!!!
Das sieht man dem Jungen gar nicht an!
Wir wünschen unserem Blondie alles, alles Gute zum Geburtstag. Mögest du mit Limerick noch viele gemeinsame, gesunde Jahre haben. Und möget eure Freundschaft irgendwann so tief und voller Vertrauen sein, wie die es mit Herrn Nielsson war.
Du bist ein ganz toller Bursche! Alles Liebe mein Großer!!!
Kerstin und Uwe haben schon gratuliert und unserem lieben Hafi Opi 20.- Euro zum Geburtstag geschenkt!
Februar 2025: Nach mehreren Tagen mit extrem dicken Nebel und Minustemperaturen, hatte sich eine dicke Eisschicht an den Bäumen gebildet.
Als am nächsten Tag als die Sonne kam, taute das Eis an und das Schauspiel begann. Es fielen tausende Eisstücke herunter. Glitzerten in der Sonne und machten klirrende Geräusche.
So etwas hatte ich bisher noch nie erlebt.
Die vielen funkelnden Eiskristalle, machten sogar einen kleinen Regenbogen in der Sonne!
Das sind die kleinen Momente, die das Leben lebenswert machen.
Eigentlich wollte ich euch heute noch ein paar schöne Winterbilder aus dem Februar zeigen. Doch was ich heute Morgen sah, machte mich ein bisschen sauer.
Erst gestern haben wir 5 Holzpfähle beim Schafgehege ausgewechselt. Die hatte Limerick abgeknickt. Wieder muss ich leider sagen, einige Pfähle mussten wir bereits austauschen. Ich hatte vor kurzem davon berichtet.
Das Schafgehege liegt in der Mitte unseres Hofes, umgeben von den beiden Pferdeweiden, dem Hundeauslauf / Gartenteil und den Gebäuden.
Eingezäunt ist es mit einem Maschendrahtzaun, damit die kleinen Schäfchen auch bleiben, wo sie hingehören. Bis zum Mittag dürfen die Schafe sowieso auf dem ganzen Hof laufen. Erst am Nachmittag geht es in das Gehege, wo sie auch die Nacht verbringen.
So können unsere kleinen Rasenmäher, das gesamte Grundstück in Ordnung halten und haben auch noch reichlich Abwechslung in ihrem Leben.
Doch nun zurück zu Limerick.
Der Wallach ist so groß, er hängt einfach seinen Kopf über den Maschendrahtzaun und frisst die Binsen die bei den Schafen hinter dem Zaun stehen. Normalerweise fressen Weidetiere keine Binse.
Sie sind zwar nicht giftig, schmecken aber wohl nicht. Deshalb bleiben Binsen immer stehen. Selbst im Heu werden sie aussortiert, falls mal welche reingeraten sollten.
Nur Limerick sieht das anderes. Er hat ja ziemlich viele Eigenheiten. Der Wallach frisst die Binsen und drückt dabei die Weidepfähle um. Damit er das in Zukunft lässt, haben wir gestern alle Binsen in der Nähe des Zaunes ausgestochen.
Nach getaner Arbeit waren wir froh, alles repariert zu haben. Doch was muss ich heute Morgen sehen? Limerick hat das Gatter angenagt!
Der Wallach hat ein richtig großes Stück herausgenagt. Hier ein Größenvergleich mit Marcy.
Und hier ist die Schnauze von dem Nagetier. Vielleicht ist da doch ein Biber drin versteckt?
Karin G. aus der Schweiz, hat noch einmal 50.- Euro gegeben. Damit konnten wir die Rechnung bezahlen und uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen!!!
Vielen Dank liebe Karin!
Außerdem haben:
Almuth 20.- Euro
und
Julia K. 50.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!
Das ist eine so tolle Hilfe, damit wir Heucobs und Einstreu für unsere Pferde kaufen können. Vielen Dank liebe Almuth und vielen Dank liebe Julia, für Eure wertvolle Hilfe!
Wir sind unendlich froh, so liebe Tierfreunde als Unterstützer an unserer Seite zu haben!
Zwei die allen Spendern, viele liebe Stupser schicken!
Heute hätte Miranda ihren 34 Geburtstag gehabt. Sie ist die schöne Stute, die unserem Verein ihren Namen gab. Leider ist Miranda vor 3 Jahren verstorben. Sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt.
So sah Miranda im Mai 2011 aus, als ich die ersten Fotos von ihr machte. Da stand sie noch bei dem Pferdezüchter dem sie gehörte.
Viel zu dünn, mit viel zu langen Hufen.
Miranda war eine edle Hannoveraner Zuchtstute, aus einer erfolgreichen Dressurlinie. Sie war wunderschön, mit einem super tollen Stammbaum. Ein Hengst in ihren Vorfahren ließ erfahrene Züchter ehrfurchtsvoll „ohhh“ sagen, wenn sie seinen Namen hörten.
Jedes Jahr bekam Miranda ein Fohlen, welches ihr Züchter teuer verkaufte. Jedes Jahr wurde sie neu belegt, wenn das Fohlen noch bei Fuß lief. Sie säugte also das Neugeborene, während in ihrem Bauch schon das nächste heranwuchs… Jahrzehnte lang ging das so.
Das ist in der Pferdezucht ganz normal! Man gönnt dem Körper keine Pause, damit die Stute sich erholen kann. Ein Jahr ohne Fohlen bringt schließlich kein Geld! Miranda war eine Gebärmaschine, die dem Züchter viel Gewinn einbrachte.
Genau wie ihre Töchter und Enkeltöchter, mit denen sie in einer Herde beim Züchter stand.
Eine Enkeltochter steht im Hintergrund.
Miranda war 20 Jahre alt, gesund, schön und temperamentvoll. Doch für den Züchter war sie wertlos, weil sie kein lebendes Fohlen mehr auf die Welt brachte. Nach zwei Totgeburten sollte sie herzlos beim Schlachter entsorgt werden!
Sie war von der Geldmaschine zum unnützen Fresser geworden. Genau wie vorher ihre Mutter und Großmutter. Die hatte der Züchter ebenfalls, am Ende ihrer Zuchtstuten-Karriere, zum Schlachter gebracht. Er erzählte mir, er würde immer bis zum Ende dabei bleiben. Damit das Pferd nicht irgendwo landen könne, sondern wirklich geschlachtet wurde. Das empfand er als human.
Miranda war sogar bei ihm als Fohlen auf die Welt gekommen. Doch das nützte ihr herzlich wenig. Auch dass sie mal sehr viel Wert war. Sie war nun eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute und sollte geschlachtet werden.
Miranda hatte Glück, weil ich von ihrem Schicksal erfuhr und sie rettete.
Sie hatte auf unserem Gnadenhof noch fast 12 schöne Jahre. Jahre in denen sie einfach Pferd sein durfte. Kein Fohlen mehr auf die Welt bringen musste, das man ihr nach kurzer Zeit wegnahm.
Ihr Körper erholte sich von den Strapazen eines zur Gebärmaschine missbrauchten Pferdes.
Miranda überlebte ihren alten Weidekumpel Bachus, der 33 Jahre alt wurde. Und sie verliebte sich in Herrn Nielsson, der leider Ende letzten Jahres mit 30 von uns ging.
Großpferde können durchaus 30 Jahre und älter werden. Aber nur wenige werden so alt. Viele landen beim Schlachter, sobald sie dem Menschen nicht mehr dienen können. Da spielt es keine Rolle wie lieb so ein Pferd ist, wie tiefe die Verbindung ist, die es zu seinem Besitzer / Reiter eingegangen ist.
Egal ob es sich um Zuchtstuten, Sportpferde oder Pferde von Freizeitreitern handelt. Egal wie teuer und wertvoll das Pferd einmal war. Wie erst noch geschwärmt wurde „der ist so toll, der tut alles für mich“. Sobald es nicht mehr reitbar ist, keine Turniere gewinnt, kein Fohlen produziert, sich verletzt hat oder krank geworden ist, muss es weg! Wird es durch ein jüngeres oder noch gesundes Pferd ersetzt.
Dann ist der liebe, treue Freund abgeschrieben und hat Glück, wenn sich ein Tierschutzverein um ihn kümmert. Pferdehaltung ist nun einmal sehr teuer. Da hat auch der Freizeitreiter lieber ein Pferd im Stall, dass er reiten kann und nicht einen unbrauchbaren Zossen, den er durchschleppen muss.
Es klingt hart und das ist es auch!
Miranda durfte hier in Frieden alt werden. Und eins möchte ich noch sagen, mit 20 Jahren ist ein Pferd noch lange nicht alt. Miranda hatte noch viele gute Jahre. Nicht nur ihr Körper war schön, sie war eine ganz besondere Seele. Und das haben wir erkennen können. Das sollten die Profis im Reitsport und Zucht eigentlich auch können.
Ruhe in Frieden meine Schöne! Ich werde dich nie vergessen! Du warst mir eine ganz besonderes Freundin und Lehrerin. Ich denke jeden Tag an dich.
Der liebe Manfred hat 20.- Euro zu der Rechnung des Baggerfahrers dazugegeben!!!
Das ist so lieb von ihm! Wir bedanken uns von Herzen für diese tolle Hilfe!
DANKE!!!
Damit sind nur noch 50.- Euro offen.
Das klingt nicht sehr viel, aber für unseren kleinen Verein ist das eine ganze Menge Geld. Denn wir müssen unsere Pferde durch den Winter bekommen. Wie ihr sicherlich wisst, ist der Winter die teuerste Zeit in der Pferdehaltung und unsere Kasse ist ziemlich leer.
Es wäre lieb, wenn der eine oder andere, 1.- oder 2.- Euro dazugeben könnte. Wenn jeder ein kleines bisschen gibt, hilft uns das sehr.
Sonnenaufgang heute Morgen. Es ist klirrend kalt, wir haben Minus 9 Grad.
Aber hier ist das Eis gebrochen. Die Pferde kuscheln!!!
Das ging von Astron aus. Ich konnte es gut beobachten. War mal wieder zu rechten Zeit, am rechten Ort.
Astron hat endlich seine Angst vor Limerick verloren.
Ich freue mich so. Endlich ist einer der beiden über seinen Schatten gesprungen.
Jedes Pferd braucht Sozialkontakt zu seinen Artgenossen. Diese beiden wollten, aber trauten sich beide nicht.
Astron verband ja eine tiefe Freundschaft mit Nielsson. Der Wallach trauerte sehr um seinen Freund, als dieser so plötzlich und unerwartet starb.
Limerick verlor am selben Wochenende wie Astron, seine Hafi Stuten Partnerin. Auch er musste den Verlust und den Umzug in eine fremde Umgebung verarbeiten.
Das war für beide Pferde ein einschneidendes Erlebnis.
Limerick war sehr in sich gekehrt als er hier ankam und beginnt erst jetzt sich langsam zu öffnen.
Auch ich bin nicht wirklich an ihn herangekommen. Er hatte emotional irgendwie zugemacht.
Wir haben ihm die Zeit gegeben die er brauchte, um richtig anzukommen.
In den letzten Tagen haben wir dann ein paar Fortschritte gemacht.
Limerick hat viel Vertrauen zu mir. Damit hat er auch an Selbstbewusstsein gewonnen und ist offener geworden.
Astron kann Limericks Verhalten besser einschätzen und wird mutiger.
Für Astron ist der gute Kontakt zu seinem Weidekumpel sehr wichtig.
Das gibt ihm Sicherheit.
Wir hoffen, dass die beiden noch mehr zusammen finden.
Limerick steht immer vor dem Stall, egal wie das Wetter ist. Er steht stundenlang im Regen auf dem Paddock oder wie heute, wenn es schneit.
Am Anfang stand Astron dann bei Limerick draußen im Regen.
Jetzt ist der Hafi aber so schlau und bleibt bei schlechtem Wetter im Stall. Wenn er sich in den Eingangsbereich stellt, kann er Limerick draußen sehen.
Wir hoffen, dass Limerick sich irgendwann auch im Stall wohl fühlt und er lernt, ihn bei schlechtem Wetter zu nutzen.
Der Wallach ist erst seit Dezember 2024 hier und hat schon einiges geschrottet. Vielleicht glaubt er, wir hätten nicht genug zu tun?
Auch das Gatter hat Limerick oben angenagt.
Wir mussten auf dem Paddock zwei Holzpfähle austauschen, die Limerick abgeknickt hatte.
Der Schlingel drückt einfach die Pfähle um und beißt in das Holz.
Wir mussten an dem Tag noch mehr reparieren.
Limerick hat auch einige Pfähle, die das Schafgehege von der Pferdeweide trennen, abgeknickt. Weil er ist so groß ist, kann er einfach seinen Kopf über den Maschendrahtzaun hängen und bei den Schafen mit fressen. Dabei hat er dann die Holzpfähle abgeknickt.
Auf so eine Idee ist auch noch keines unserer Pferde gekommen.
Hier könnt ihr den Reparaturtag in bewegten Bildern sehen.
Als Limerick im Dezember 2024 auf unseren Hof kam, war Marcy vielleicht die ersten 5 Minuten von seiner Größe und der dunklen Farbe beeindruckt.
Doch das legte sich schnell und es siegte die Neugier.
Hallo, was bist du denn für einer?
Die beiden haben sich beschnuppert und Limerick hat einmal sogar ein bisschen an Marcys Kopf herumgeknabbert.
Leider ist Limericks Tick mit der Zunge fast immer da. Egal ob er ruht, ob etwas geschieht das ihn interessiert oder ob er in Futtererwartung ist.
Hier hat er den Lappen mal in der Futterluke.
Ätschibätsch, da ist sie wieder. (Ist eigentlich überhaupt nicht lustig).
Giada interessiert sich übrigens nicht besonders für den Neuen. Sie beschützt alle die auf dem Hof leben. Egal ob alter oder neuer Bewohner, Giada hat alle in ihr großes Herz geschlossen.
Zu der Zunge sage ich jetzt nichts…
Hier seht ihr ein kleines Video mit Marcy und Limerick in den Hauptrollen.
Wir haben Limerick jetzt einige Zeit beobachtet. Dabei war auch unsere Überwachungskamera im Einsatz.
Ich habe hier einfach mal einige Sequenzen die die Kamera aufgenommen hat aneinander geschnitten. Herausgekommen sind zwei Videos, die den Wallach bei diesen Verhaltensstörungen zeigen: Leerkauen, Lippenlecken, Kopfschlagen, vermehrtes Gähnen, Holz beißen (sieht man nicht, nur das abgenagte Gatter im Vordergrund.
Wenn ich mit Futter komme legt er die Ohren an und duckt sich. Dann zeigt er auch wieder das Zungenspiel. Außerdem reagiert er schreckhaft auf Geräusche, besonders im Stall wenn er die Ursache nicht sehen kann.
Das Zungenspiel kann auch noch viel extremer werden. Dann zeigt er Kopfschlagen, Zungenspiel, Lippenlecken und Gähnen zusammen. Das kann über mehrere Minuten gehen. Leider hat unsere Kamera das nicht aufgenommen.
Einen direkten Auslöser kann ich nicht erkennen. Er zeigt dieses Verhalten wenn er ruht, genau so wenn er in Futtererwartung ist. Dazu muss ich sagen, dass die Pferde hier immer Raufutter zur Verfügung haben.
Wie ich euch bereits berichtet habe, wurde am 24. Dezember letzten Jahres der Graben entlang unserer Weide ausgebaggert.
Hinter dem Zaun ist ein Graben.
Die Gräben sind für uns sehr wichtig. Wir leben hier im Elbe-Weser-Dreieck, genauer gesagt zwischen Elbe und Oste. Wir haben hier eigentlich immer mit zu viel Wasser zu tun.
Das Wasser fließt über Gräben, in Fleete und dann in die Oste ab. Dafür müssen die Gräben gut gepflegt werden. Sonst funktioniert das ganze System nicht und wir saufen ab.
Die Kosten für das Ausbaggern teilen sich beide Parteien der an dem Graben angrenzenden Grundstücken. Unser Anteil beläuft sich auf 120.- Euro, die wir jetzt bezahlen müssen.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns ein bisschen dabei unterstützen könntet. Auch wenn es nur 1.- oder 2.- Euro sind. Denn gerade im Winter sind die Kosten für die Pferde so hoch.
Hier ist unser Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800
Astron hat nachdem er seinen Weidekumpel und besten Freund Nielsson verloren hat, den Wallach Limerick als Gesellschaft bekommen.
Wir haben jetzt blaue Spitzenvorhänge im Stall hängen. Blau für Jungs. 🙂
Astron hatte bis jetzt immer ein bisschen Angst vor Limerick. Er floh, sobald der große, dunkle Wallach in seine Nähe kam. Ich hatte das große Glück, die allererste direkte Kontaktaufnahme der beiden Pferde filmen zu können.
Astron wagte sich ganz vorsichtig, in den Individualbereich von Limerick. Man sieht in dem folgenden Video die ersten Versuche einer Kontaktaufnahme. Immer vorsichtig, ohne den anderen zu provozieren.
Außerdem konnte ich einen Tag später konnte ich beobachten, wie die beiden sich zum ersten Mal beknabbert haben. Noch etwas zögerlich, aber das Eis scheint gebrochen.
Limerick ist ein erfolgreiches Springpferd. Er war in seinem Leben schon auf vielen Turnieren und sehr oft erfolgreich. Ein Sieger, der viele Jahre im Sport ging und viele Turniere für seine erfolgreiche Springreiterin gewonnen hat.
Aber was nützt das dem Wallach jetzt?
Mit 21 Jahren ist er ein seelisches Wrack und ist auf einem Gnadenhof gelandet. Der harte Leistungssport hat ihn psychisch kaputt gemacht.
Limerick zeigt Verhaltensstörungen, die mich wirklich entsetzen. Ich kann das kaum mit ansehen. Der Junge tut mir wirklich leid. In der Pferdesprache nennt man diese stereotypen Bewegungen die er zeigt: Lippen- und Zungenspiel, Kopfschlagen, Leerkauen, Holzkauen.
Das müsst ihr euch wie ein Zwang vorstellen, aus dem er nicht mehr herauskommt. Leider hat das anscheinend vor mir niemand erkannt. Es hieß, er sei ein kleine Clown, weil er so lustige Sachen mit seiner Zunge macht. Es sieht vielleicht lustig aus, wenn das Pferd mit der Zunge spielt, aber es ist ein Hilfeschrei.
Der Wallach kann sich stundenlang mit seiner Zunge beschäftigen. Wenn es ganz extrem wird, bewegt er dazu noch den Kopf auf und ab, verdreht ihn und gähnt wiederholt. Dabei hat er einen ganz irren Gesichtsausdruck. Sein Blick geht nach innen.
Als ich das das erste Mal sah, dachte ich an Schlundverstopfung oder Zahnprobleme. Peter war gerade da und ihn schockierte das Verhalten auch.
Meine Recherchen ergaben aber, dass der Wallach dieses Verhalten seit seinem 5. Lebensjahr zeigen soll. Also können wir akute gesundheitliche Probleme ausschließen. Die Zähne wurden auch gemacht, bevor er herkam.
Manchmal wird es nicht ganz so extrem. Dann steckt er die Zunge nach unten oder seitlich raus und bewegt sie.
Das traurige ist, Verhaltensstörungen, die sich aus Überforderung, Haltungs- und Umgangsfehler ergeben haben, bleiben oft bestehen, auch wenn sich die Lebensumstände des Pferde verbessert haben.
Limerick zeigt noch mehr seltsames Verhalten. Wenn ich mit Futter komme, legt er die Ohren an und duckt sich. Ich werde das alles weiter beobachten und euch berichten.
Unsere Tiere sind unglaublich stolz auf euch tollen, hilfreichen Unterstützern.
Kerstin & Uwe haben 50.- Euro als Winterhilfe und 20.- Euro als Begrüßungsgeld für unsere beiden neuen Schäfchen, Flummi und Grandma gegeben! Das ist super lieb von Euch!!!
Karin G. aus der Schweiz hat 40.- Euro, ebenfalls als Willkommensgeld für die Schafis gespendet! Das ist auch wirklich großartig!!!
Ihr seid wirklich wunderbare Tierfreunde! Wir danken Euch von Herzen, dass Ihr zu Eurer monatlichen Unterstützung, auch noch immer dabei seid, wenn es wirklich eng wird!!! DANKE!!!
Damit wir morgen auch wieder satt werden, brauchen wir deine Hilfe!
Wir sind alt und unnütz geworden. Uns will niemand mehr haben. Wir sind unreitbar, mit uns kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen. Wir verursachen jeden Monat hohe Kosten, besonders im Winter. Dafür will niemand aufkommen. Vergessen sind die Zeiten, wo wir unserem Menschen treu gedient haben.
So sind wir auf dem Gnadenhof gelandet und damit abhängig, von der Unterstützung tierlieber Menschen.
Wie ich euch schon berichtet habe, ist die Heuqualität 2024 bei uns im Norden, leider sehr schlecht. Wegen des verregneten Sommers, hat kaum ein Bauer Heu ohne Regen reinbekommen.
Nach langem Suchen habe ich jetzt doch noch qualitativ besseres Heu gefunden. Es ist nur leider um einiges teurer.
Diese beiden Quaderballen haben 50.- Euro gekostet und damit komme ich leider nicht sehr weit. Geliefert wurden die Ballen am 07. Januar und morgen muss ich schon wieder bestellen.
Mit zwei Miezen oben drauf…
Wer möchte helfen, damit wir unsere Pferde und Schafe durch den Winter bekommen?
Ein Quaderballen kostest 25.- Euro.
Damit wir morgen auch wieder satt werden, brauchen wir deine Hilfe.
Ich hatte euch ja schon verraten, dass sich bei uns Anfang des Jahres einiges ereignet hat. Leider konnte ich euch davon nicht berichten, weil mein Monitor am 31.12.24 den Geist aufgab. Das möchte ich jetzt nachholen.
Anfang des Jahres wurden wir gebeten, zwei ältere Mini-Schaf Auen, aus nicht geeigneter Haltung zu übernehmen. Die beiden Ouessant Schafe standen mit großen Schafen zusammen. Sie konnten sich in der Herde nicht durchsetzen, kamen nicht an das Futter und bauten immer mehr ab.
Da wir schon eine kleine Herde mit älteren Ouessantschafen haben, entschieden wir uns, die Tiere aufzunehmen und ihn ein neues Zuhause auf unserem Gnadenhof zu schenken.
Die Schafe standen in Schleswig Holstein, also auf der anderen Elbseite.
Am 04. Januar fuhren Vereinsmitglied Peter und ich, mit der Fähre über die Elbe, auf die andere Seite. Es war ein kalter, grauer Tag. Dazu wehte ein eisiger Wind über den Fluss.
Möwen begleiteten das Schiff.
Da tat ein heißer Kaffee gut.
Die beiden Schäfchen kam in den Kofferraum des Kombis und so fuhren wir wieder über die Elbe.
Als der Fahrkarten-Kontrolleur auf der Fähre zum Abkassieren kam, warf er einen flüchtigen Blick in das Auto und sagte: „Zwei Personen und ein Hund“.
Ich sagte: „Nein“.
Er schaute nun genauer und sagte: „Ah, andere Tiere“.
„Schafe“, antwortete ich.
„Schafe kosten nichts“, meinte er.
Für einen Hund hätten wir 1,50 Euro zahlen müssen, Schafe kosten nichts. Verstehen muss man das nicht.
Die Schäfchen verhielten sich auf der Fähre und während der Autofahrt total ruhig. Hier sind wir gerade auf dem Hof angekommen. Die beiden sprangen neugierig aus dem Kofferraum.
Links: Flummi, rechts: Grandma
Die Farbe der Schafe nennt sich Schimmel. Wie alt sie sind weiß niemand so genau. Geschätzt zwischen 5 und 7 Jahren.
Unsere Schäfchen waren entsetzt, weil sie noch nie ein weißes Schaf gesehen hatten. Sie verstanden nicht, dass das Artgenossen sind und liefen immer weg sobald die neuen in ihre Nähe kamen.
Hilfe! Was sind das für Tiere???
Flummi und Grandma schauten sich ihre neue Heimat an und wunderten sich, dass hier alles vor ihnen flüchtete.
Unsere Schafe waren nur entsetzt!
Was soll das? Sperr und nicht mit das da zusammen!
Wir hatten hier zwei Gruppen laufen: eine schwarze, eine weiße. Sie hätten Schach spielen können.
Es dauerte über eine Woche, bis aus den schwarzen und den weißen, eine Herde wurde.
Am 07. Januar dachte ich mir, jetzt reicht es. Dann werdet ihr eben Zwangsverheiratet und sperrte die Schafe auf einer kleineren Fläche zusammen. So konnten die schwarzen nicht mehr so weit weglaufen.
So mutig! So dicht an den weißen!
Aber es blieb immer noch bei den zwei Gruppen.
Die weißen wunderten sich, weil sie hier nun die Chefs waren.
Die schwarzen liefen sogar davon wenn es Müsli gab, das sie doch so sehr lieben. Aber sobald die weißen dazukamen, waren die schwarzen weg wie nicht mehr da!
Zum Glück haben wir einen Schafstall und einen Unterstand. So blieben jede Gruppe bei Regen im Trockenen. Die schwarzen im Unterstand, die weißen im Stall.
Flummi schaut aus dem Stall, rüber zu den schwarzen Schäfchen.Oh Gott, oh Gott, das weiße Ding steht im Stall.
Als ich am 12. Januar wieder Müsli fütterte, nahm endlich unsere Leitaue Tinki-Winki ihr Hasenherz in die Hand und schnupperte ganz zaghaft an Flummi.
Und da war das Eis gebrochen!
Die anderen schwarzen trauten sich nun auch heran.