Besuch

Gestern hatten Miranda und Bachus Besuch von den freiwilligen Helfern Heidi und Arno. Sie brachten einen Korb mit roten Äpfeln, aus eigenem Garten, für die Pferde mit!

Lecker!

Für uns brachte Heidi ihren legendären Apfelkuchen mit!
Doppelt lecker!

Der wurde gleich beim Kaffeeklatsch vernichtet. Danach gings auf die Weide, Pferde striegeln. Mit Bachus waren wir besonders beschäftigt. Er hatte sich mal wieder im größten Matsch gewälzt. Wie eine Panzerschicht klebte die festgetrocknete Erde auf seinem Pelz. Es staubte ordentlich, als wir die Kruste lösten und den Dreck aus seinem Fell bürsteten. Arno meinte: „Da braucht man ja ne Staubmaske“! 😉

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Freundschaften

Miranda ist meine größte Freundin

Bachus ist mein ausgeglichenster Freund

Campa ist meine entschlossenste Freundin

Chica ist meine sensibelste Freundin

Carsten, Ante, Tine und Mimi sind meine neugierigsten Freunde

Evi war meine Freundin mit dem Schalk im Nacken

Pisa ist meine besondere Freundin

Der wilde Bertie brauchte seine Zeit bis wir Freunde wurden

Trudi, Gucci und Pedro (stellvertretend für die ganze bunte Hühnerherde) sind meine freiheitsliebenden Freunde

Meine halbwilden im Müll zurückgelassenen Freunde

Emily war mein Ein und Alles

Francis war meine hyperaktivste Freundin

Dschini und Elsbeth waren meine eigenwilligsten Freunde

Alice war meine beste Freundin

Tinka war meine treuste Freundin

Musch-Musch war meine älteste „Second-Hand-Freundin“

Garfieldius war mein sozialster Freund

Brummel war mein Freund mit der wenigsten Zeit in dieser Welt

Muschi war mein wichtigster Freund in meiner Kindheit

Egal ob Haustier oder Nutztier, alle Tier haben eine Seele und damit ein Recht auf eine respektvolle und artgerechte Haltung. Das heißt: Sie haben ein Recht darauf sich sauber zu halten, sich ausreichend zu bewegen, ausreichend Platz zu haben, Sonnenlicht und Frischluft zu bekommen und zumindest freundlich behandelt zu werden. Wie sieht aber das Leben unserer Nutztiere in der konventionellen Massentierhaltung aus???
Am 21. Januar findet in Berlin eine Großdemostration statt unter dem Motto: „Wir haben es satt!“
Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit mitzumachen eine Agrarwende zu fordern: Bauernhöfe statt Agrarfabriken?

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Die Dasselfliege

Die Dasselfliege ist ein fieser Schmarotzer, der von Juli bis ungefähr September auf den Weiden unterwegs ist. Diese große Fliege kommt in einigen Gegenden häufiger vor, als in anderen. Sie sucht sich ein Pferd, um im Flug ihre Eier auf die Vorderbeine oder Schulter des Tieres abzulegen. Dort kleben dann kleine gelbe Kügelchen. Die Fliegeneier kleben so fest an den Haaren, dass man sie mit einem normalen Striegel nicht abbekommt. Dazu gibt es spezielle Dasselfliegeneiermesser oder so einen harten Schwamm. Ich legte mir beides zu und kam mit dem Schwamm gar nicht klar. Mit dem Messer geht es besser, die Eier runterzuschaben. Es bleibt aber eine Sysiphusarbeit, zumal die Fliegen am nächsten Tag wieder unterwegs sind und die Pferdebeine und -Schultern erneut voller gelber Kügelchen sind. Trotzdem ist es sehr wichtig, etwas gegen die Dasselfliege zu unternehmen, da ihr Larven großen Schaden anrichten können.

Die auf Beine und Schulter festgeklebten Eier der Dasselfliege, gelangen durch belecken und beknabbern in das Maul des Pferdes. Dort bohren sich die fiesen Larven in die Schlaumhäute und können Entzündungen und Schluckbeschwerden verursachen. Nach einer bestimmten Entwicklungszeit werden die Larven abgeschluckt und landen so im Magen. Hier bohren sich die nun 1,5 cm großen Larven in die Magenschleimhaut. Nach einigen Monaten, wenn es draußen wieder wärmer wird, verlassen die Larven den Magen des Pferdes und werden mit dem Kot ausgeschieden. Nach drei bis vier Wochen schlüpfen dann die neuen Dasselfliegen und der ganze Kreislauf beginnt von vorn.

Um den Entwicklungskreislauf dieser fiesen Schmarotzer zu unterbrechen, bekommen die Pferde eine Wurmkur, mit einem speziellen Mittel gegen die Dasselfliegenlarven. Diese Wurmkurz soll in den Monaten November und Dezember gegeben werden. Die Empfehlung unserer Pferdeklinik ist es, sie als Nikolausgeschenk den Pferden zu geben. Und so bekamen Miranda und Bachus diese Wurmkur zum Nikolausi.

Sicher denkt ihr jetzt: „Hä? Nikolaustag war doch am 06. Dezember?“ Richtig! Aber mir fiel gerade ein, dass ich vergessen hatte, einen Bericht hierrüber zu schreiben. Dieser Blog soll aber auch so etwas wie ein Tagebuch über die Pferdehaltung sein. Und da ich das Thema „Dasselfliege“ für sehr wichtig halte, musste ich es unbedingt noch eingefügen. 😉

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Orkan Andrea

Gestern tobte der Orkan Andrea über unseren Hof. Der war so stark, dass ich Befürchtungen hatte, ob alles heil bleiben würde. Meine Befürchtungen wurden leider wahr!
In der Nacht schmiss Andrea meinen Plaumenbaum um. Der landetete direkt vor dem Eingang zum Pferdestall. Die Pferde blieben zum Glück ruhig, aber schade ist´s um den schönen Baum. Er trug im letzten Jahr sehr viele Früchte. Süße, leckere, dunkelblaue Pflaumen, ohne Würmer. Ich liebte diese Früchte und naschte oft im Vorbeigehen, während ich die Tiere versorgte. Auch wurde daraus der eine oder andere Pflaumenkuchen gebacken. Nun ist es vorbei mit lecker Pflaumen. Schluchz – heul – schluchz!

Als Miranda einzog, stand der Baum noch. Der links auf dem Bild ist es.

Jetzt ist er nur noch ein Haufen Brennholz. Auch wenn der Sonnenaufgang noch so friedlich aussieht und der Tag heute so ruhig ist. Gestern war hier die Hölle los!

Im Wald baute Andrea ein Mikado-Spiel aus Baumstämmen.

Knickte diese große Tanne einfach um.

Entwurzelte einige Bäume, die jetzt mehr oder weniger auf halb acht stehen.

Haute einige Weidepfeiler aus den Puschen.

Martin und Gerd halfen mir beim Aufräumen.

Ich hoffe dass bei Euch alles heil geblieben ist!

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Blitz und Donner

Heute morgen habe ich mit Martin das restliche Heu vom Bauern aus der Nachbarschaft geholt. Zwei Mal fuhren wir mit dem Hänger und holten insgesamt 60 Ballen.

Seit gestern tobt hier wieder ein fürchterlicher Sturm. In der Nacht hatte es so viel geregnet, dass wieder überall das Wasser steht. Heute Morgen spielte das Wetter vollkommen verrückt. Es regnete und der Wind haute einen fast von den Füßen. In der Ferne war ab und zu Gewittergrollen zu hören. Zur Abwechslung gabs auch noch kräftige Hagelschauer dazu! Darum war ich froh, dass der Anhänger eine Plane hatte. Das Heu sollte ja schließlich trocken nach Hause kommen!

Als wir zum 2. Mal beim Bauern ankamen um den Hänger zu beladen, kam plötzlich ein Blitz aus den Wolken und gleichzeitig donnerte es heftig! Eigentlich habe ich keine Angst vor Gewitter, aber diesmal wurde mir doch etwas mulmig zumute. Ich hatte genau in den Blitz reingeschaut und der sah rosa aus. Mir kam das so nah vor, als ob der Blitz direkt in unserer Nähe auf die Erde getroffen wäre. Ich sagte zum Bauern: „Lass uns mal lieber schnell in die Scheune gehen“. Was wir auch taten und den Hänger, der dicht davor parkte, mit Heu beluden.

Zuhause angekommen, ging auf einmal das Licht in der Scheune nicht mehr. Na, ist wohl die Neonröhre kaputt, dachte ich. Das Licht im Stall ging auch nicht. Nun kam mir die Sache komisch vor. Als ich merkte, dass im Haus auch kein Strom mehr war, schauten wir den Sicherungskasten an. Die Hauptsicherung war rausgeflogen!
Da ist der Blitz wohl wirklich ziemlich nah eingeschlagen…

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Kraftfutter verdorben

Anfang Dezember bekam ich 3 Sack Nature´s Best Senior Müsli gespendet, wie ich schon berichtete. Weihnachten öffnete ich den letzten der 3 Säcke und stellte mit entsetzten fest, dass er verdorben war. Das Müsli war mit tausenden von weißen, klebligen Fäden durchsetzt, so ähnliche wie Spinnenweben. Es klebte schon überall an der Innenseite der Verpackung. Wenn man die Hand ins Müsli steckte, klebte es an den Fingern und war kaum wieder abzubekommen. Total eklig!

Zum Glück hatte ich noch einen Sack Champ Senior Müsli. Wo hätte ich an den Weihnachtsfeiertagen Pferdefutter kaufen können? Die Pferde brauchen aber regelmäßig ihr Kraftfutter. Daraus lernte ich wieder einmal. Von jetzt an habe ich immer einen Sack Kraftfutter mehr, für den Notfall. Wahrscheinlich ist das Pferdemüsli anfälliger für solche Verunreinigungen, als anderes Futter. Denn so etwas habe ich weder mit dem Hühner- noch mit dem Schaffutter erlebt. An der Lagerung bei mir, kann es nicht gelegen haben. Dieser Sack wurde, genau wie die beiden anderen, im Haus trocken gelagert. Nach Anbruch einer Packung, kommt das Futter in gut schließende Futtertonnen.

Ich fand es echt schade um die schöne Spende, konnte aber leider nicht feststellen von welchem Spender der verdorbene Sack kam. Zufälligerweise hatten zwei verschiedene Spender genau die selbe Sorte Senior-Müsli gespendet. Deshalb reklamierte ich per E-Mail direkt beim Hersteller des Futters. Nun bin ich gespannt, ob meine Reklamation ernst genommen wird. Bis jetzt habe ich noch nicht einmal eine Antwort erhalten. Für den Hersteller ist 1 Sack Pferdemüsli sicher lächerlich… Ich werde Euch berichten, falls es eine Reaktion seitens des Herstellers geben sollte.

Am liebsten würde ich den Pferden nur Eggersmann EMH Senior Müsli geben. Es ist wirklich von sehr guter Qualität und duftet wunderbar. Den Pferden tut es sehr gut. Bei Miranda muss ich sehr aufpassen, dass sie nicht abnimmt. Mit dem Eggersmann EMH Senior Müsli hält sie ihr Gewicht. Ich bin natürlich über jede Spende total dankbar, würde mich aber wirklich freuen, wenn die Spender sich für das Eggersmann EMH Senior Müsli entscheiden würden. Es kostet nicht mehr, als die anderen Senior-Müsli. Außerdem gibt es bei Eggersmann bis zum 15.02.2012 eine ganz tolle Aktion. Es wird ein Jahresvorrat Pferdefutter für 2012 verlost. Es muss die Registiernummer auf der Verpackung angegeben werden. Aus diesen Nummern wird der Gewinn ausgelost. Je mehr Nummern man angibt, um so größer ist die Gewinnchance. Vielleicht haben wir ja Glück???

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Ein frohes neues Jahr!

Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht, in das Jahr 2012!

Hier lief alles sehr gut! Die Pferde hatten überhaupt keine Angst vor der Knallerei, die sich hier sehr in Grenzen hielt. So wenig wie in diesem Jahr geknallt wurde, das war schon richtig toll für die Tiere! Bachus hatte mal wieder keine Angst und Miranda diesmal auch nicht. Mir war schon früher aufgefallen, dass die Pferde nicht auf die Jäger reagierten, die hier gerne und häufig rumballern.
Mehrmals im Jahr finden dazu große Treibjagden statt. Eine davon geht sogar direkt über den Hof. An diesem Tag kann man nur alle Tiere reinholen und selbst nicht rausgehen. Außer zwischen 12.00 und 13.00 Uhr. Dann sitzen die Jäger in der Gaststätte und essen zu Mittag.

Miranda stand früher keine 100 Meter entfernt auf einer Weide. Deshalb wird sie das Rumgeballere der Jäger kennen. Leider nehmen die Jäger keine besondere Rücksicht und schießen auch in unmittelbarer Nähe von Haus, Hof und Stall. Vor zwei Jahren wollte ein Jäger mit seinem Jagdhund sogar durch mein eingezäuntes Gartenteil gehen. Im Garten sitzen ja nun wirklich keine Fasane oder Hasen. Er war einfach nur zu faul, drumherum zu laufen. Da half nur, mit verschränkten Armen am Zaun stehen und sagen: „Du kommst hier nicht rein!“ Nach einigem Gemecker und Gemaule, lief er bleidigt um den Garntenzaun rum.
Angekündigt wird so eine Treibjagd auch nicht. Plötzlich an einem Wochenende, werden Treckerladungen von Jägern hergekarrt und dann geht es los. Machen kann man nichts dagegen. Die dürfen wirklich auf dem Grundstück schießen.

Deshalb blieb Miranda wohl so ruhig und störte sich nicht an der Silvester-Knallerei. Hat die Jagd doch etwas Gutes. 😉

Chica, eine meiner ehemaligen spanischen Straßenhunde bekam Bachblüten. Sie hat normaler Weise totale Angst in der Silvesternacht. Diesmal war sie sehr entspannt und schlief im Körbchen. Um Mitternacht, als auch hier ein paar Böller zu hören waren, kam sie aufs Sofa und kuschelte sich an mich. Das war! Die Jahre davor ohne Bachblüten, lief sie immer unruhig hin und her. Wollte sich mal unterm Küchentisch verstecken, mal unter den Wohnzimmertisch drücken. Sie kam einfach nicht zur Ruhe. Mit den Bachblüten hatte sie so gut wie gar keinen Stress. Es ist schon erstaunlich wie das bei Tieren wirkt!

Ich hoffe eure Tiere hatten auch so einen guten und stressfreien Jahreswechsel, denn für die meisten Tiere ist Silvester ja leider nicht so schön.

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Einen guten Rutsch!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und fröhliches neues Jahr!

Viele liebe Grüße
Susanne

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Einfach nur toll…

Miranda ist heute zum 1. Mal ganz alleine in den Stall gegangen und noch dazu in der richtigen Box gelandet!
Bis jetzt musste ich sie mit Halfter und Führstrick reinholen. Sie war immer sehr aufgeregt beim Betreten des Stalls. Schon ein paar Meter vor dem Stall ging ihr Kopf hoch und sie schnaufte wie ein Walross. Ging aber trotzdem brav mit mir mit und ließ sich von mir in ihre Box führen. Bachus läuft vom 1. Tag an einfach so mit und trottet von alleine in seine Box.
Vor einiger Zeit dann, lief Mirada schon einmal alleine in den Stall, als ich das Tor öffnete. Das war das 1. Mal, dass sie alleine reinging. Im Stall stand sie wild schnaufend, mit hoch erhobenen Kopf da und schaute sich mit großen Augen um. Plötzlich erschrak sie vor ihrem eigenen Mut, bekam Panik und auf einmal standen wir alle 3 in Bachus Box! Die Boxen sind zwar schön groß, aber dort zwischen zwei Pferden zu stehen, war mir doch zu eng! Zum Glück konnte ich Miranda wieder einmal mit meiner Stimme beruhigen. Zuerst dirigierte ich Bachus aus der Box, weil er den Eingang blockierte, dann holte ich Mirandas Halfter und Führstrick. Nachdem ich ihr den Halfer angezogen hatte, führte ich sie in ihre Box. Dabei erzählte ich ihr, sie solle sich in aller Ruhe umschauen und nächstes Mal würde sie sicher schon ihre Box finden.
Vor einigen Tagen lief Miranda wieder alleine in den Stall, stand unschlüssig im Gang rum. Ich ging vor, in ihre Box und lockte sie herein. Sie folgte mir auch gleich. Zwar nervös, aber immerhin lief sie mit mir mit! Drinnen gabs viel Lob und Leckerchen!

Eben standen die Pferde schon vorm Tor und wollten in den Stall. Sobald ich das Tor öffnete, lief Miranda vorweg und Bachus hinterher. Ich drehte mich um und sah, wie Miranda schnurstarks auf ihre Box zuging und ohne Zögern rein lief! Könnt ihr euch vorstellen wie ich sie gelobt habe?

Man was bin ich stolz auf meine alte Dame!!! 😉

Wer will da noch sagen alte Pferde sind nicht lernfähig? Ich finde Miranda lernt hier sehr viel und vor allen Dingen will sie lernen!

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1. Weihnachtstag

Am 25.12.2011 fotografiert!

Die Ringelblume blüht

Die Rose hat eine Knospe bekommen

Die Malve ist voller Blüten

Und bei der blühenden Primel sieht es wie Ostern aus

Alle Fotos habe ich aber am 1. Weihnachtstag aufgenommen!
Verrückt???

Ich wünsche euch weiterhin fröhliche Festtage!

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FROHE WEIHNACHTEN

Ich wünsche uns allen besinnliche und friedvolle Weihnachten!

Genießt die schöne Zeit im Kreise eurer Lieben!

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Heu und Ramba Zamba!

Heute holte ich mit dem freiwilligen Helfer Martin Heu für die Pferde. Ich hatte gehofft, mit dem im Spätsommer gekauftem Heu, bis ins neue Jahr zu kommen. Das war aber leider nix. Die Pferde fressen doch mehr als angenommen. Dazu kommt noch, dass Miranda besonders krüsch ist. Was sie nicht fressen will, frisst sie nicht. Wenn ich einen neuen Heuballen anfange, kann ich nie wissen, ob er ihr genehm ist oder nicht. Manches Heu rührt sie einfach nicht an. Sie steckt dann demonstrativ die Nase rein und wirft es mit einem kräftigen Schwung zur Seite. Dann schaut sie mich an, so nach dem Motto: „Los hol anderes Heu, dies hier rühr ich sowieso nicht an!“ Darum ist es besser für mich, immer einige Bund mehr auf Vorrat zu haben.

Also ging es heute morgen zu dem Bauern, bei dem ich schon die erste Lieferung Heu kaufte. Dort bekam ich im Sommer wunderbar duftendes Heu vom 1. Schnitt, in einer super Qualität. Der Bauer hatte noch mehr davon und genau das wollte ich haben. Nur lag leider der 2. Schnitt davor. Eigentlich war es ihm zu umständlich, an den 1. Schnitt heranzukommen, darum versuchte er mir den 2. Schnitt zu verkaufen. Doch für Pferde ist der 1. Schnitt am besten. Mit meinen Überredungskünsten und einem kleinen Bestechungsgeschenk bekam ich doch den 1. Schnitt.
Martins Anhänger ist sehr groß und hat zum Glück eine Plane. Es war zwar trocken an diesem Morgen, aber so unberechenbar wie das Wetter sich schon den ganzen Monat zeigte, konnte es jeden Moment wieder regnen. Der Himmel war von dicken, grauen Wolken bedeckt und es wurde nicht richtig hell. Das Heu musste aber trocken in die Scheune kommen. Das gelang, weil der Wettergott es gut mit uns meinte und der Regen eine Pause machte. Zwei Mal fuhren wir zum Bauern und holten so insgesamt 60 Bund Heu. Dann war es kurz vor 12.00 Uhr und der Bauer wollte nicht noch einmal 30 Bund vom Heuboden runter werfen. Er meinte: „Nun ist Mittag“, und schickte uns vom Hof. Die Mittagszeit ist hier heilig. Da wird gegessen und dann ein Stündchen geschlafen! Um diese Zeit darf man niemanden belästigen, sonst macht man sich total unbeliebt. Das restliche Heu holen wir im neuen Jahr, aber nicht zur Mittagszeit! 😉

Nachdem das Heu in der Scheune ordentlich gestapelt war, ließ ich die Pferde aus dem Stall. Das trockene Wetter musste genutzt werden. Miranda und Bachus konnten aufgrund der schlechten Wetterlage die letzten beiden Tage nicht raus. Als ich sie rausließ, drehte Miranda total ab! Sie galoppierte mit wilden Bocksprüngen über die Weide und schrie wie am Spieß! Bachus ließ sich sogar verleiten mitzumachen. Wobei der sonst immer ruhig und ausgeglichen bleibt. Bald merkte er aber, dass es keinen Grund für so ein Spektakel gab und trotte nur noch hinter Miranda her. Sie ist ja die Leitstute und so bleibt Bachus gar nichts anderes übrig, als zu sehen, wie er hinterher kommt. Miranda drehte noch mal richtig auf. Ich war zuerst wirklich erschrocken, bis ich merkte, dass das reine Lebensfreude war. Miranda hasst es im Stall zu stehen, deshalb freute sie sich jetzt endlich laufen zu können. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Eigentlich hätte man das filmen müssen. Ihr hättet sicher gefragt: „Wie alt soll die sein? 20 Jahre? Das glauben wir nicht!“ Wenn diese Stute so aufdreht, sieht sie wirklich nicht wie ein Rentner aus, eher wie ein Rennpferd. So elegant, so voller Kraft und welch eine edle Körperhaltung! Ungestüm, wie ein Wildpferd. Was bin ich froh, dass sie im Normalfall so gut gehorcht und händelbar ist. Wenn sie so austickt, komme ich mir noch viel kleiner und unbedeutender vor, sodass ich noch viel, viel dankbarer bin, weil sie mir gehorcht.

Da Miranda schon so durchdreht, wenn sie ein paar Tage im Stall stehen muss, verstehe ich nicht, wie sie die vergangenen Winter überstanden hat? Der Züchter lässt die Pferde ja den ganzen Winter über in der Box stehen. Wie muss sie nach so einem Winter im Stall, im Frühjahr abgedreht sein, als sie das erste Mal wieder auf die Weide kam? Ohauehaueha würde der Hamburger sagen… Für alle Nicht-Hamburger, das heißt: Das möchte ich nicht erleben! 😉

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Stroh, das neue Gold!

Weil immer mehr Bauern Mais für die Biogasanlagen anbauen und das Wetter dieses Jahr so ungünstig war, gibt es kaum Stroh zu kaufen. Das meiste Stroh wurde schon ab Feld verkauft und den Rest brauchen die Bauern selbst. Sie hamstern ihr Stroh wie einen Schatz und wollen keinen Ballen rausgeben. Dabei ist die Qualität sehr schlecht. Durch die Trockenheit wuchs das Korn nur 20 – 30cm hoch. Deshalb sind es jetzt nur kurze Hälmchen. Dazu kam der Regen zur Erntezeit. Es war ja kaum 2 Tage hintereinander trocken. Deshalb sind viele Strohballen innen schwarz und verschimmelt. Die kann man natürlich nicht für die Pferde verwenden. Ich musste schon auf teure Einstreu aus dem Landhandel ausweichen. Das geht auf die Dauer ganz schön ins Geld…

Trotzdem versuchte ich weiterhin an Stroh zu kommen. Meine Hartnäckigkeit zahlte sich wieder einmal aus, denn ich hatte Glück! Durch Beziehungen fand ich einen Bauern, der bereit war, mir 20 kleine Ballen Stroh zu verkaufen. Und dies sogar zu einem bezahlbaren Preis!

Gerd meldete sich freiwillig zum Helfen. Also fuhren wir am Sonntag zum Bauern, der in der Nähe seinen Hof hat. Als wir auf dem Hof ankamen und mit ihm schnackten, rückte der Bauer sogar 37 Ballen raus! Dazu lieh er uns auch noch seinen nagelneuen Kuh-Anhänger, damit wir die nun größere Menge Stroh auch transportieren konnten.

Hier werden die 37 Ballen von den Hühnern bestaunt:

So war der 4. Advent ein richtiger Glückstag für mich – beinahe wie Weihnachten! Es ist so schön wie manchmal alles klappt! 😉

Darum möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten bedanken!!!

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Wollen wir über´s Wetter reden?

Oder lieber nicht???

Doch, ich will mal einen kleinen Rückblick wagen. Dieses Jahr begann mit einem ungewöhnlich trockenem Frühjahr. Es regnete monatelang keinen Tropfen. Das Gras wuchs nicht, die Weidetiere mussten sehr lange im Stall bleiben.

Dann kam ein viel zu nasser Sommer. Im Juni ging es los mit dem Regen. Der Juli und August waren nass und kühl. Bedingt durch den viel zu trockenen Frühling und den viel zu nassen Sommer, konnten die Bauern kaum Heu ernten. Fazit: Heu und Stroh sind dieses Jahr knapp und teuer!

Im September gabs dann den Altweibersommer mit viel Sonne, kaum Regen und höheren Temperaturen, als im Hochsommer. Im Oktober fiel auch kein Regen und er war der „goldenste“ an den ich mich erinnern kann.

Der Herbst blieb trocken: Der November war der trockenste November seit über 100 Jahren. Dies änderte sich schlagartig am 1. Advent: Da gabs den ersten Orkan und Regen. Danach folgte Regen, Sturm, Regen, Orkan, Starkregen, Sturm, Regen…

Bis heute hat es nicht wieder aufgehört zu regnen.
Auf den Weiden haben sich kleine Seen gebildet, die Gräben sind Unterlippe-Oberkannte-voll! Der Boden ist so aufgeweicht, dass man bis zu den Knöcheln darin versinkt. Die Pferde natürlich auch. Sie können sowieso nicht jeden Tag raus.

Was meint ihr, wird es noch einmal aufhören zu regnen und zu stürmen?

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei, dann drei…

Deshalb möchte ich euch allen einen wunderschönen 3. Advent wünschen!

Macht es euch so richtig gemütlich mit euren Lieben, bei Kerzenschein, duftendem Weihnachtstee und selbstgebackenen Plätzchen.

Oder genießt den Tag so wie es sich für euch richtig anfühlt! 😉

Liebe Grüße Susanne

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Die ersten Weihnachtsgeschenke

für die Pferde sind schon angekommen! 😉

Von Christa bekamen sie Müsli und eine knallrote Futtertonne. Dieses tolle Teil in der ultimativen Weihnachtsfarbe, hält in Zukunft die angebrochenen Müsli-Säcke frisch!

Von Heidi und Arno gabs Müsli, einen großen Sack Karotten und Pferdeleckerlies in Orangen-Apfel-Geschmack (auch sehr weihnachtlich) und Luzerne-Sticks!

Von Gerd gabs fein duftendes Kräutermüsli und 3 Kisten Äpfel aus eigenem Garten!

Die Pferd meinen: „Weihnachtszeit ist die schönste Zeit!“ 😉

Und sie sagen ganz laut: „DAAAANKEEEE!!!“

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Pediküre

Der Hufschmied war da. Genauer gesagt waren es sogar zwei. Vom Herbst bis zum Frühjahr kommt hier ein anderer Schmied, als im Sommer. Der Herbstschmied erschien im Doppelpack und ich kannte die beiden noch nicht. Sie machten einen großartigen Job, anders kann ich das nicht sagen. Ein eingespieltes Team, jeder wusste was er zu tun hatte. Geduldig und sanft gingen sie mit den Pferden um. Besonders rücksichtsvoll waren sie mit Bachus, der ja Schwierigkeiten mit dem langen Fußhochhalten hat. Der Sommerschmied hatte darauf auch schon Rücksicht genommen. Aber diese beiden toppten dies noch. Als Bachus rechtes Vorderbein fertig war, hatte er wieder Probleme es zu belasten. Er hält dann das Bein einige Zentimeter über der Erde und mag es nicht ganz aufsetzen. Um mit dem Hinterbein weiterzumachen, muss er aber dieses Bein mit seinem Gewicht belasten. Sonst kippt er um! Ein paar Schritte gehen half diesmal nicht viel. Da schlug der eine Schmied vor, wir sollten Bachus so stellen, dass er sich gegen die Stallwand lehnen konnte. Das half ihm tatsächlich, besser die Balance zu halten. Er schnaufte entspannt aus und man sah ihm die Erleichtung förmlich an.
Sowohl der Sommer-, wie auch der Winterschmied wurden mir empfohlen und ich bin froh, sie für die Pferde gefunden zu haben!

Nach der Pediküre gabs ein Leckerchen und dann war es auch schon Zeit fürs Müsli.

Das ist ein guter Start in den Tag, finden die Pferde: Hufe schön und Müsli hinterher! 😉

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Dummes Huhn

Oder doch nicht???

Die Hühner haben sehr schnell herausgefunden, dass die Pferde beim Müsli fressen immer etwas daneben kleckern. Sobald ich mit den Futtereimern auf die Weide gehe, ist das der Startpfiff für die Hühner. Sie stehen in freudiger Erwartung vor den Pferden und warten auf die Getreidestückchen, die den Pferden beim Kauen aus dem Maul fallen. Also doch kein dummes Huhn!

Leider wird diese wunderbare Tierart in unserer industriellen Massentierhaltung all seiner natürlichen Anlagen beraubt. In der Enge der Käfige und auch in den überbelegten Großställen mit dauerndem Kunstlicht, ohne Sonne, ohne Frischluft, können sie alle angeborenen Verhaltensweisen nicht ausleben. Dabei sind Staubbaden, Flügelschlagen, Nestbau, Sonnenbaden, Laufen und Scharren Grundbedingungen, damit ein Huhn sich wohl fühlt. Eine freie Hühnerherde, auf einer grünen Wiese, ist etwas wunderbares. Ständig „redend“ ziehen sie umher und suchen sich einen Großteil ihres Futters selbst. Dabei sind sie neugierig und in der Lage Probleme zu lösen.
Meine Spielen sogar mit einem Futterball für Katzen, den ich mit Körnern befüllt habe.

Wer mag da noch Eier aus konventioneller Haltung essen?

Die Pferde stören sich nicht an den kleinen Geiern, die auf jedes runtergefallene Stückchen warten! Sie stehen ruhig und glücklich mampfend da.

Wenn sie aufgegessen haben, leckt Bachus seinen Eimer aus, wie ein Hund den Napf! Gründlich und mit viel Zeit! Es bleibt wirklich kein Fipselchen Musli am Eimerrand kleben. Wenn er dabei den Eimer umkippt, nimmt er ihn zwischen die Zähne und stellt ihn mit einem Schwung wieder hin. Er sieht dabei wie ein feiner Herr aus, der seinen Hut schwenkt! 😉

Ich glaube in Bachus steckt ein kleines Zirkuspferd! 😀

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Pferd aus Hühnerperspektive

Eine Bildergeschichte:

Na, mal ehrlich, wer von euch würde sich das bei diesen Größenverhältnissen trauen??? 😉

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Es ist wieder viel passiert…

Eigentlich wollte ich erst einmal keinen neuen Bericht schreiben, weil mir die Zeit fehlte. Aber es nützt nichts, wenn ich jetzt nicht von den Neuigkeiten rund um die Pferde berichte, vergesse ich noch die Hälfte. Das wäre sehr schade, denn es haben sich gleich mehrere, sehr erfreuliche Dinge getan.

1. Gerd spendete sein altes Scheunentor und Martin bastelte daraus eine neue Stalltür. Die alte Tür war ja schon so morsch, die fiel förmlich auseinander, wenn man sie nur anschaute. Da war einfach nichts mehr zu reparieren. Dank Gerds alter Scheunentür und ein paar von Christas gespendeten Brettern, haben wir jetzt wieder eine gut und sicher schließende Stalltür!

Wieder haben wir aus wenig Mitteln etwas Brauchbares gezaubert!

MEIN DANK GEHT AN: GERD – CHRISTA UND MARTIN!

2. Ein anonymer Spender hat 6 Sack Kraftfutter für die Pferde gespendet!

Dazu gabs von dem selben großzügigen Menschen eine Futterspende für meine beiden ehemaligen spanischen Straßenhunden und den halbwilden Katzen, um die ich mich auch kümmere.

VIELEN DANKE FÜR DIE GROßZÜGIGE SPENDE!

3. Spendete Nicole und ihre Mutter jeweils 10.- Euro für die Pferde!

VIELEN DANK AUCH AN EUCH BEIDE FÜR EURE WERTVOLLE HILFE!

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Kinder wie die Zeit vergeht

Sagte Trudi zu ihren Küken, denn die kleinen sind jetzt schon 3 Wochen alt!
Langsam werden sie immer mutiger, entfernen sich schon weiter von der Mutter. Die Federchen wachsen an den Flügeln und diese werden auch schon eifrig benutzt. Wenn es mal zu Fuß nicht schnell genug geht, fliegen die kleinen ca. 30 cm über den Boden. Besonders wenn ich mit dem Futterteller komme. Das sieht so putzig aus! Gut 5 Kg Kükenkorn haben die Kleinen schon verputzt! Kein Wunder, dass die so schnell wachsen! 😉

Neugierig werden alle möglichen Plätze ausprobiert. Hier sitzt die ganze Rasselbande auf der Hühner- äh Pardon Blumentreppe und genießt die Abendsonne.

Hier wird lustig auf der großen Treppe hoch und runter gehüpft.

Trotdem behält Trudi den Überblick bei der quirligen Bande. Wenn Mutti ruft, gehts im Gänsemarsch weiter. 😉

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Windstill

Heute waren die freiwilligen Helfer Heidi und Arno bei uns. Während Arno die Windschutzfolie am Stall anbrachte, half Heidi mir beim Pferdestriegeln.

Die Windschutzfolie ist echt eine tolle Erfindung! Sie hat tausende von winzig kleinen Löchern, sodass sie aufgehängt druchsichtig erscheint. Das Tageslicht kommt in den Stall und man kann rausschauen, der Wind wird aber bis zu 90% abgebremst. So haben die Pferde ein angenehmes und zugfreies Stallklima.

Arno beim Spannen der Folie

Fertig!

Beim Pferdeputzen nahm sich Heidi Bachus vor. Der zeigte mal wieder was für ein kleiner Dreckspatz er sein kann. Denn er hatte sich natürlich gründlich im Matsch gewälzt. Die schwere, dunkle Erde hier, wird beim Trocknen steinhart und klebt wie sonst was! Bachus kennt dazu noch einen ganz besonderen Trick: Er klebt sich eine Schlammpackung auf den Kopf! Am liebsten genau zwischen die Ohren, sodass Mähne und der vordere Haarschopf vollkommen eingekleistert sind. Wie er das schafft, konnte ich leider noch nicht beobachten. Miranda hatte noch nie Schlamm zwischen den Ohren, obwohl sie sich genau so gerne wälzt. Na ja, vielleicht kommt es, weil sie eine Dame ist und es ist nicht gerade ladylike wäre, sich Schlamm auf den Kopf zu kleben.

Heidi hatte also ordentlich zu tun, mit Putzen und Schlamm aus der Mähne pulen…


Bachus hats genossen!

Leider bleibt er nicht lange so schön sauber. Morgen wird wieder ein Schlammpaket auf seinem Kopf kleben… Wollen wir wetten???

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Der Himmel brennt!

Dies sind keine Fotos aus irgend einem Urlaubsparadies. Hier ging die Sonne über der Pferdeweide unter.

Ist das nicht wunderschön???

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Eingedeckt

Die letzten Tage konnten wir noch einmal den goldenen Herbst genießen. Ab morgen soll das Wetter schlechter werden. Deshalb war ich froh, dass heute der freiwillige Helfer Gerd zum Sensen kam. Er erklärte sich bereit, Miranda zu halten, wärend ich ihr die Decke auflegen wollte.
Ich wusste ja nicht, wie Miranda dabei reagieren würde. Sie kannte keine Decke, hatte noch nie in ihrem Leben eine getragen.

Nach dem Sensen zog ich Miranda Halfter mit Führstrick an. Gerd hielt tapfer den Strick. Falls sie durchgehen sollte, gab ich Gerd die Anweisung loszulassen. Notfalls damit rechnen, zur Seite springen zu müssen. Miranda zeigte ich die Decke, ließ sie dran schnuppern. Ich redete im beruhigenden Ton mir ihr. Sagte, dass sie es uns bitte nicht so schwer machen sollte, dass wir keine Cowboys seien. Während ich langsam an der Seite des Pferdes entlangging, erzählte ich ihr was ich jetzt machen wollte. Sagte, dass sie sich sicher freuen wird, über die kuschelig warme Decke. Auch wenn sie meine Worte nicht verstand, hoffte ich auf den beruhigenden Klang meiner Stimme. Denn mit meiner Stimme hatte ich sie schon öfter beruhigen können.

Langsam schob ich die Decke hoch und versuchte sie vorsichtig auf ihren Rücken zu legen. Das war nicht gerade einfach, weil Miranda um einiges größer ist als ich und die Decke ein ganz schönes Gewicht hat. Jetzt wurde es der schönen Stute unheimlich. Sie scheute leicht und tänzelte zur Seite.
Sofort brach ich diesen Versuch ab. Mit der Decke in den Armen ging ich ruhig redent wieder zum Pferdekopf, um sie ihr noch einmal zu zeigen. Sie schnupperte daran. Ich erzählte ihr wieder was ich gleich machen würde. Ging mit der Decke erneut neben das Pferd und schob sie so sanft wie möglich auf den Rücken. Durch das Gewicht der Decke, ist es ganz schön schwierig, diese ohne Schwung nach oben zu stemmen. Jetzt wäre ich gern 10cm größer!
Diesmal gelang es mir tatsächlich die Decke auf ihren Rücken zu legen! Und Miranda blieb ruhig!
Die Decke lag nun auf ihrem Rücken, aber sie musste noch auf der anderen Seite runter gezogen werden. Ich lobte das brave Pferd, was nun ganz ruhig da stand. So konnte ich ohne Probleme auf der anderen Seite die Decke nach unten ziehen und in aller Ruhe zurechtrücken. Dann sämtliche Gurte auf die richtige Größe stellen, alle Schnallen und Karabiernhaken zumachen. Schon war das Pferd eingedeckt!

Jetzt stand Miranda da, eingepackt in ihrer schönen, warmen, neuen Decke und glaubte, sie könne keinen Schritt mehr gehen! Wie festgewachsen stand sie auf der Stelle und schaute besorgt aus der Wäsche!
Ich nahm den Führstrick und ermutigte sie ein paar Schritte mit mir zu gehen. Langsam ging sie mit mir mit. Dabei bewegte sie die Hinterbeine wie ein Storch im Salat! Sie dachte wirklich, sie könne mit dem Ding nicht laufen! Sie machte noch ein paar Schritte im Zeitlupentempo am Frührstrick. Dafür gabs viel Lob und Leckerlies, aber alleine ging sie keinen Schritt. Ich löste den Strick, stellte mich gut einen Meter vor sie und lockte die Stute mit meiner Stimme und Leckerchen. Zuerst machte sie den Hals ganz lang, doch das reicht nicht. Da ging sie den ersten unsicheren Schritt. Dabei feststellend: Man kann mit diesem Ding auch laufen!
Langsam und ein wenig skeptisch bewegte sie sich weiter. Nachdem wir sahen, dass sie mit der neuen Situation klar kam, gingen Gerd und ich von der Weide. Miranda ging neben mir her und kroch fast in mich rein. So aufdringlich ist sie sonst nie. Mir kam es so vor, als ob sie sagen wollte, bitte bleib bei mir. Ich trau mich noch nicht allein zu bleiben! Aber nach einem Weilchen wurden ihre Schritte wieder sicherer und sie hatte sich schon so weit an die Decke gewöhnt, dass sie wieder anfing zu grasen.

Hier läuft sie schon mit der Decke:

Und hier ist sie schon wieder total entspannt:

Ein paar Fotos für die Pferdeexperten: Sitzt die Decke gut?


Das Äppeln ging auch schon, dafür geht die hintere Klappe hoch! 😉

Der unerschrockene Gerd, der vor nichts Angst hat, außer vor den aufdringlichen Paparazzi!

Ich bin mächtig stolz auf uns alle. Auf Gerd, weil er sich getraut hat Miranda zu halten. Wir wussten ja wirklich nicht, wie das Pferd reagieren würde. Und natürlich auf Miranda! Die hat das alles mal wieder ganz toll gemacht!

Ist sie nicht ein Schatz? Und so was sollte in die Wurst…

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Heunetz aufgehängt

Bachus wusste gleich, weshalb ich auf einmal rote Kunststoff-Netze in die Bäume hänge. Nicht wegen der attraktiven Optik – nein weil man darin den Pferden das Heu so schön anbieten kann. Sie haben mit diesen Teilen eine ganze Weile zu tun. Müssen Halm für Halm aus dem Netz zuppeln. So können sie sich nicht so schnell die ganze Heuration reinziehen, wie es der Fall ist, wenn das Heu einfach auf dem Boden liegt. Zweiter Vorteil: Sie trampeln nicht in ihrem Essen rum, das Heu bleibt sauber.

Miranda die in ihrem bisherigen Leben beim Züchter nichts kennen lernte, brauchte eine Weile. Deshalb gabs für sie zuerst einen kleinen Heuhaufen auf dem Boden. Beim Knabbern beobachte sie Bachus. Dabei schaute sie sich von ihm ab, wie das geht, mit dem Heunetz und schon knusperte sie mit!

Auch ein Oldie kann noch lernen! Besonders Miranda, denn sie ist jetzt sehr interessiert an neuen Dingen. Was ja am Anfang so gar nicht der Fall war. Da ging sie lieber jeder ungewohnten Situation aus dem Weg.

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Familienausflug

Dieses Jahr gabs spät im Jahr noch einmal einen großen Kindersegen. Trudi, eine meiner besten Glucken, brütete 12 Küken aus! Die kleinen Flauschbälle sind gerade mal 2 Wochen alt und total süß!

Heute machte Trudi ihren ersten Familienausflug mit den Kindern.
Und wo ging es hin? Auf die Pferdeweide!

Typisch Trudi! Die hat keine Angst vor großen Tieren! 😉

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Glück ist

ganz viel Hilfe zur rechten Zeit!

Heute bekam Miranda noch eine warme Winterdecke gespendet! Christiane meinte, es wäre besser eine Ersatzdecke zu haben, wenn es mal ganz dicke kommt. Wenn Mirada sich z.B. im Matsch wälzt oder wenn Pferdeäppel an der Decke kleben. Deshalb ließ sie eine nagelneue Decke direkt zu uns liefern!
Die Freude ist groß über dieses großzügige Geschenk!

Nun kann Miranda immer eine Decke tragen, auch wenn eine gereinigt werden muss!

Ich bin so froh, dass es Menschen gibt, die schnell und unkompliziert helfen!

DANKE LIEBE CHRISTIANE!

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Komm unter meine Decke…

und da mach es dir bequem. Sagte Brigitte und spendete 2 warme und wasserabweisende Pferdedecken für Miranda und Bachus!
Jetzt kann der Winter kommen – denn wir sind dank dieser lieben Spenderin gegen Nässe und Kälte gewapnet.

Ich sage dazu nur: Hut ab vor so einer großzügigen Spende!!!

DANKE LIEBE BRIGITTE!!!

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Ordentlich Holz vor der Hütte!

Heute waren wieder meine lieben freiwilligen Helfer Heidi und Arno da. Sie wollten, wie versprochen, den Stall ausbessern. Mit von Christa gespendeten Holzlatten, erneuerte Arno den unteren Teil, der vorderen Stallwand. Hier waren die alten Bretter schon recht morsch. Sie fielen bald ab, wenn man sie nur anguckte. 😉

Anschließend bekam Bachus eine neue Heuraufe, gebaut mit von Arno gespendetem Holz. Die neue Raufe hat eine schön hohe Rückwand und ist überhaupt richtig schön stabil. Bachus wird sich freuen…


Nicht lange reden, sondern zupacken war hier die Devise. Nur so kann man etwas erreichen!!!

Ich möchte den dreien ganz herzlich danken, für die Spenden und den tollen Arbeitseinsatz!
Ihr seid wirklich klasse!!!

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Überraschung!

Heute war ein toller Tag für unsere Pferde! Der Postbote brachte zwei große Pakete mit soooo schönen Sachen, die eine liebe Frau für Miranda und Bachus gespendet hat.

In den Paketen waren 3 Heunetze, ein großer Sack Pferdemüsli für Senioren und viele Pferdeleckerlis, in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen! Die Leckerchen kamen richtig gut an bei den beiden.

Die Heunetze werden morgen aufgehängt. Mal sehen wie die Pferde das finden. Miranda kennt so was ja nicht. Bin gespannt wie sie reagiert. Ob Bachus ein Heunetz kennt, weiß ich nicht. Aber er findet sowieso alles gut, was mit Fressen zu tun hat. 😉

Vielen, vielen Dank liebe Christiane, für Deine großzügige Spende!!!

Ich freu mich so, dass wir nicht vergessen werden! Denn Miranda kann noch gut 10 Jahre leben. Ich habe den Gnadenbrotplatz für sie und Bachus geschaffen. Aber ohne eure Unterstützung geht es nicht! Deshalb bitte ich jeden der etwas Helfen kann, um Mithilfe. Zusammen sind wir stark und zusammen können wir dieser schönen Stute die Jahre schenken, die ihr von Natur aus zustehen. Auch wenn sie keinem Züchter mehr Profit bringt, hat sie ein Recht auf Leben! Genau wie alle anderen ausrangierten Zuchtstuten. Sie alle sind fühlende Wesen, mit einer Seele. Wenn wir uns auf sie einlassen, eine Beziehung zu ihnen aufbauen, bekommen wir die tollsten Freunde die wir uns vorstellen können. Kein Pferd darf als Wegwerfartikel behandelt werden!
Helft uns, Miranda stellvertretend für das Recht auf Leben alle Zuchtstuten zu stellen. Sie soll sozusagen als gutes Beispiel stehen, was eine Hilfsaktion von privaten Menschen alles bewirken kann. Wenn viele ein klein wenig helfen, sind große Dinge möglich – wie z.B. ein Pferd zu retten!

Vielen Dank!

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Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

Jetzt zeigt der Herbst sein wildes Gesicht. Heute gabs den ersten Herbststurm und die Sanftheit der letzten Tage ist verschwunden.

Die Pferde waren sehr unruhig. Wahrscheinlich trägt der Wind Geräusche von weit her, die die Pferde beunruhigen. Das menschliche Hörspecktrum ist ja wesentlich kleiner, als das eines Pferdes. Deshalb bekommen wir gar nicht mit, was unsere Pferde alles hören. Da sollte man immer dran denken.
Mein erster Hund war ein sehr ängstliches Tier. Ich hatte ihn aus schlechter Haltung übernommen. Bei windigem Wetter war er immer sehr nervös, weil er so viele Geräusche hörte, die in beunruhigten. Ich stellte mich darauf ein und dies sollte man auch bei seinem Pferd tun. Manchmal muss man versuchen die Welt mit den Augen des Pferdes oder des Hundes zu sehen.

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Sanft und bunt

So fing der Herbst an. Mit Sommertemperaturen und Sonne satt. Kaum zu glauben, das es schon Oktober ist.

Die Hühner fühlen sich wohl, beim Sonnenbaden und putzen ausgiebig ihr Gefieder.

Lustige Fliegenpilze wachsen über Nacht.

Der Morgennebel schwebt über der Weide.

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Etwas oben drauf

Bald geht die Weidesaison dem Ende zu. Langsam wird das Gras weniger auf der Weide. Deshalb gibt es jetzt schon etwas Heu zum Knabbern oben drauf.

Wie man sieht, es schmeckt den beiden!

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Wurmkur

Miranda und Bachus bekamen heute ihre Herbst-Wurmkur. Die beiden waren gar nicht begeistert, das Zeug scheint wohl nicht besonders gut zu schmecken. Nachdem sie die Paste ins Maul bekamen, liefen sie eine ganze Weile mit angeekeltem Gesichtsausdruck herum. Der Kopf wurde hoch gehalten und die Zunge kam immer wieder zum Vorschein!

Doch was sein muss, muss sein. Wir kennen das ja selbst mit der Medizin: Was am fiesesten schmeckt, hilft am besten! 😉

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Herbst

Der Herbst ist da und lässt unsere Landschaft jeden Morgen im Nebel verschwinden. Fast könnte man glauben, das Land hinter der dicken Nebelwand hätte sich aufgelöst. Es ist so ruhig, wie auf einer kleinen einsamen Insel.

Langsam kämpft sich die Sonne durch den Nebel und verstärkt noch den mystischen Eindruck.

So hat jede Jahreszeit ihre Schönheit: Der Herbst ist sanft und besinnlich. Und so komme ich auch zur Ruhe und gehe in mich. Finde meine Mitte, denke über die vergangenen 3 Monate nach. Denn genau heute sind die Pferde 1/4 Jahr bei mir. Wie schön sich alles entwickelt hat, was für ein tolles Team wir geworden sind! Der Anfang war ein bisschen stürmisch, besonders mit Miranda, wie die Zeit des schnellen Wachstums im Frühling. Jetzt ist der Friede und die Ruhe des Herbstes eingekehrt.

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