Ich nenn es KREISCHALARM…

Heute morgen gegen 8.00 Uhr passierte das, was von Anfang an meine Befürchtung war: Miranda hörte die Pferde wiehern, mit denen sie früher zusammen auf der Weide stand! Der Wind war günstig und die alte Weide ist knapp 150 Meter entfernt. Nur durch ein kleines Wäldchen getrennt, sodass die Pferde sich nicht sehen können. Aber hören!

Nun war es also passiert, eine von Mirandas Enkeltöchter hatte gerufen. Miranda tickte komplett aus! Sie galoppierte wie eine Bekloppte hin und her und schrie wie am Spieß! Man konnte sein eigenes Wort nicht mehr verstehen, so laut wieherte sie.

Den Kopf hochgeworfen, die Nüstern gebläht stand sie vor dem Zaun. Mir rutschte mein kleines Hasenherz in die Hose. Würde sie durch den Zaun gehen? Ich versuchte sie anzusprechen, um sie zu beruhigen. Keine Reaktion! Sie hatte nur ein Ziel, die alte Herde finden. Über Stunden galoppiete sie die ganze Weidelänge am Zaun entlang. Immer die ganze Strecke rauf und runter. Blieb stehen und wieherte laut.

Was für eine Kraft und Enerige von ihr ausging! Ich war ganz beeindruckt. Obwohl ich mir Sorgen machte, bewunderte ich diese Eleganz und das Temperament der Sute. So ein gesundes und kräftiges Tier, wollte der Züchter schlachten lassen. Miranda wirkte alles andere als alt. Sie hätte locker mit den jüngeren Pferden mithalten können! Ich bin froh, dass sie normalerweise so lieb und umgänglich ist. Wenn sie sich immer so benehmen würde, wäre sie absolut nicht händelbar. Was hier abging, wirkte ein bisschen wie Dr. Jekyll und Mr. Hidy auf mich. Wie zwei Seelen in einer Brust. Das liebe, ruhige, ausgeglichene Pferd und die hysterische Sute. Sie bewies an diesem Tag nicht nur dass sie Temperament hatte, dazu kam noch Ausdauer! Über Stunden zog sich dieses Theater hin. Leider antworteten die jungen Stuten immer wieder. Miranda war bei denen die Leitstute gewesen, die sie sicher auch vermissten.

Bachus versuchte zuerst hinter Miranda herzutrotten. Merkte aber bald wie sinnlos das war, da sie ihm schon entgegengaloppiert kam, wenn er gerade mal 1/4 der Strecke hinter sich gebracht hatte. Bald war er es leid, immer die Richtung zu wechsel und ließ Miranda toben. Da er offensichtlich keinen Grund zur Beunruhigung sah, ließ er die hysterische Stute einfach links liegen und graste weiter. Gegen 12.00 Uhr bekam sich auch Miranda langsam wieder ein. Hin und wieder wieherte sie mal, begann dann aber zu grasen. Etwas müde wirkte sie.

Am späten Nachmittag bekam Bachus Besuch von seinen Besitzern. Gerade als wir auf die Weide wollten, schrie wieder eine der jungen Suten von nebenan. Mirandas Kopf ging hoch, die Nüstern blähten sich, sie schaute Richtung Zaun. Bachus Besitzer hatten Möhren mitgebracht. Da Miranda Besucher auf der Weide liebt und die Möhren sah, kam sie zu uns rüber. Ich freute mich, dass sie uns für spannender hielt und nicht wieder mit dem Theater anfing! Nun wurden die Pferde mit den Wurzeln gefüttert und geknuddelt. Miranda beruhigte sich und blieb bei uns. Ab und zu ging nochmal der Kopf hoch, wurden die Ohren in Richtung Wald gespitzt, aber sie bleib bei uns.

Nach ausgiebigen Pferdeknuddeln war erst einmal ein netter Kaffeklatsch angesagt. Schön, wenn man pferdeinteressierte Zuhörer hat, um das ganze Aufregende des Tages loszuwerden! 😉

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Der wilde, wilde Westen

fängt ja bekanntlich gleich hinter Hamburg an. Dies wussten schon die Jungs von Truck Stop und nun ist Bachus auch dieser Meinung. Er verwandelte sich kurzerhand, vom westerngerittenen Cowboy-Pferd, zum schmucken Indianer-Pony! 😉

Bachus Kommentar dazu: „Sieht schick aus, Indianer lebten im Einklag mit der Natur und hilft super gegen Fliegen an den Augen!“

Wir meinen dazu: „Er hat eindeutig optisch gewonnen. Blau, Weiß, Rot steht ihm phantastisch und passt hervorragend zum Halfter. Mit dem tollen Fliegenschutz braucht er sich wirklich nicht zu verstecken!“

Wer so charmant hinter dem Fliegenvorhang hervorschauen kann, ist ein echtes Indianer-Pony! Das gibt mindestens 10 Punkte für Bachus! 😉

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Weidepflege

Martin, einer der freiwilligen Helfer, unterstützte mich heute bei der Pflege der Weide. Mit der Sense wurde der Zaun vom elendig schnell wachsenden Grünzeug befreit. Besonders das Schilfgras, was hier gern entlang der Gräben wächst, ist eine Plage. Nicht weniger lästig sind die Brennesseln und Disteln. Martin senste auch diese nieder. Getrocknet werden sie gern von den Pferden gefressen.

Miranda war wieder einmal neugierig. Sie musste unbedingt wissen, was wir wohl auf der Weide machten. Bachus lief wie gewohnt hinter Miranda her und wollte uns nun auch unter die Lupe nehmen. Ich musste die Pferde auf Abstand halten, damit Martin ohne Gefahr die Sense schwingen konnte. Da wurde es Miranda und Bachus bald langweilig. Sie verloren das Interesse, grasten weiter und wir konnten in Ruhe arbeiten.

Als wir in einer Ecke der Weide beschäftigt waren, die Miranda immer noch etwas unheimlich war, kam sie wieder zu uns. Hier stehen am Weiderand hohe, alte Bäume, so wie es früher häufiger der Fall war. Diese Feldrandbepflanzug ist ein wichtiger Lebensraum für die Wildtiere. Leider sind diese natürlichen Rückzugsgebiete immer mehr verschwunden, da sie in unserer industriellen Landwirtschaft nur stören. Hier stehen die Bäume noch am Feldrand, die den Pferden im Sommer wunderbar Schatten spenden. Es sind Schwarzerlen, die dem Hof seinen Namen „Erlenhof“ gaben.

Miranda waren die Bäume unheimlich, wohl auch, weil sich hier gern mal die Rehe aufhalten. Sie hatte bis jetzt keinen Huf auf diesen Teil der Weide gesetzt. Schaute nur von weitem, mit hocherhobenen Kopf und gespitzten Ohren, misstrauisch herüber. Hörte die seltsamen Geräusche, die der Wind in den Bäumen machte.
Doch nun kam sie zu mir und ich zeigte ihr das unbekannte Gebiet. Langsam begann sie sich selbstständig umzuschauen. Es war eigentlich genau so, wie vor einiger Zeit beim Wäldchen. Anscheinend braucht Miranda etwas seelische Unterstützung um mutig zu sein. Ich kleiner Mensch, will dir großem Lebewesen, gern diese Unterstützung geben!

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 3 Kommentare

Das Glück der Erde…

…findest du beim Erleben der Pferde!

Ich glaube nicht, dass nur Reiter das Glück der Erde finden. Ich glaube, dass schon alleine der Umgang mit Pferden glücklich macht! Vielleicht machen Pferde auch bessere Menschen aus uns?
Auf alle Fälle weiß ich jetzt, weshalb es Pferdeseminar für gestresste Manager gibt. Versucht nur einmal das Vertrauen eines Pferde zu gewinnen, wenn euer Kopf mit hunderten von Terminen und Aufgaben zugestopft ist. Wenn ihr nicht bei der Sache seid. Dies tut aber schon an all die anderen Dinge denkst, die ihr unbedingt noch erledigen müsst. Niemals wird dir so ein Pferd vertrauen. Es erkennt sofort deine innere Unruhe und Anspannung. Deine Unausgeglichenheit setzt das Pferd in Alarmbereitschaft, denn es muss ja einen Grund für deine Unruhe geben. Weshalb sollte es dir und der Situation vertrauen? Wer aber 3 Gänge runter schaltet. Mit ganzer Konzentration bei der Sache ist, wird eine wundersamen Veränderung feststellen: Sofort erkennt das Pferd deine andere Ausstahlung. Es spürt deine innere Ruhe und Ausgeglichenheit und lässt es vertrauen fassen. Auf einmal fühlt es sich sicher in deiner Gegenwart. Es wird nun gern in deiner Nähe bleiben und dir sogar gehorchen. Du bist entspannt! Endlich einmal mit den Gedanken bei der Sache, die du gerade machst. Dadurch fühlst auch du dich gut, kannst Kraft und Energie tanken. Dies bedeutet für mich das wahre Glück der Erde!

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Links ´ne Pappel, rechts ´ne Pappel…

…in der Mitte ´nen Pferdeappel.

Dieser alte Kinderreim, kam mir heute beim Abäppeln der Weide in den Sinn. Meine Mutter brachte ihn mir bei, als ich noch klein war. Sie kannte ihn wiederrum aus ihrer Kindheit, in den 1920er – 30er Jahren. Damals sagten die Kinder diesen Reim gern auf Wanderungen auf. So weit ich mich erinnern kann, ging der ganze Reim so:

Klotz, Klotz, Klotz am Bein, Klavier vorm Bauch
wie lang ist die Chaussee?
Links ´ne Pappel, rechts ´ne Pappel
in der Mitte ´nen Pferdeappel.
Und eins – und zwei – und drei – und vier
vorwärts, rückwärts, seitwärts ran.

Beim letzten Satz blieben alle stehen und bewegten den rechten Fuß den Worten entsprechend, noch vorn, hinten, zur Seite und ran. Anschließend ging es wieder von vorne los.

Dieser Spruch kam mir wie gesagt beim Abäppeln in den Sinn. Dabei gibt es hier keine einzige Pappel, aber um so mehr Pferdeäppel.
Die sollen natürlich nicht auf der Weide liegen bleiben. Deshalb wird je nach Wetterlage alle 2 bis 3 Tage abgeäppelt. Miranda und Bachus finden das immer sehr spannend. Sie müssen sich ganz genau anschauen, was ich denn so mache. Mirande schnupperte heute an dem Mist in der Karre. „Das ist deine K….“, sagte ich zu ihr, „die muss ich wegmachen!“ Sie schaute mich an, biss auf den Rand der Schubkarre und hob sie langsam in die Höhe! „Nein“! sagte ich streng und sie ließ die Karre wieder zu Boden! Dann wiederholte sich das Spiel noch einmal. Auf mein NEIN ließ sie die Karre wieder los und dann war gut. Braves Pferd! Oder hatte ich nur falsch verstanden? Wollte sie mir helfen und den Mist selbst zum Misthaufen tragen?

Tunneltal Sommer Tinka 4

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 4 Kommentare

Pferd oder Hündchen?

Miranda läuft jetzt gern hinter mir her, wenn ich auf der Weide arbeite. Wie ein kleines Hündchen, geht sie genau hinter mir. Dabei ist sie sehr vorsichtig und sanft. Sie schubst nicht, drängelt nicht. Bleibt sofort stehen wenn ich anhalte, schnuppert ganz sanft an mir. Bis sie die Leckerlies in meiner Hosentasche gefunden hat. Dort bleibt ihr großer Kopf, die Luft wird eingesogen und sie inhaliert den Duft der Pferdeleckerchen in meiner Tasche. Das kannte ich bis jetzt nur von meinen Hunden, die aber wesentlich aufdringlicher sind, als Miranda.

Pferde müssen also ebenso gut wie Hunde riechen können. Miranda ist aber viel sanfter, sie wartet einfach ab, ob sie etwas Schönes bekommt. Wenn nicht, ist das auch ok für sie. Die bellenden Vierbeiner kleben da schon mal an meiner Tasche, wenn es ihnen nicht schnell genug geht.

Pferd oder Hündchen?

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Wenn die Hormone verrückt spielen

Du denkst, du kennst dein Pferd und plötzlich benimmt es sich vollkommen anders. Katzen werden rollig, Hunde werden läufig und Miranda ist rossig! Damit hatte besonders Bachus zu kämpfen, denn die sonst so kühle Stute, baggerte den armen Kerl ohne Ende an!

Bachus verstand die Welt nicht mehr. Bis gestern zeigte Miranda ihm die kalte Schulter, heute kroch sie jast in ihn rein. Er fühlte sich ziemlich belästigt, man merkte deutlich, so viel Nähe war nicht sein Ding! Deshalb versuchte er ständig der heißen Dame auszuweichen. Sie gab nicht auf und so waren die beiden viel in Bewegung. Immer wieder versuchte Miranda, sich mit erhobenen Schweif vor Bachus zu stellen. Im Laufe des Tages, gab Bachus seinen Widerstand auf und beknabberte liebevoll ihre Kruppe.
Seitdem stehen die Beiden nur noch dicht zusammen. Der kurze Liebestaumel von Miranda ist verflogen und sie wirken jetzt eher wie ein altes Ehepaar!

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 1 Kommentar

Der Mond scheint helle

Gestern ließ ich die Pferde die erste Nacht auf der Weide. Heute früh kontrollierte ich den Zaun vom hinteren Weideabschnitt. Dann konnten sie nach hinten. Der Durchgang blieb erst einmal offen, da Miranda auf neue Situationen unsicher reagiert. Sie ist nicht schreckhaft, aber sehr vorsichtig. Was ihr unheimlich oder ungewohnt ist, vermeidet sie einfach. So konnte sie in ihrem eigenen Tempo das unbekannte Gebiet erkunden. Was sie auch mit kleinen Ausflügen kurz hinter den Zaun machte. Immer wieder ging es auf den vertrauten Teil der Weide zurück. Hier sammelte sie neuen Mut, um weiter das Unbekannte zu erforschen.

Für Bachus war das alles mal wieder gar kein Problem. Er freute sich einfach über die neuen Möglichkeiten, etwas Fressbares zu finden!

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Eine Woche

Heute sind die Pferde genau eine Woche bei mir. Nun ist auch Miranda innerlich ganz angekommen. Jeden Tag wurde sie ein klein wenig lockerer und auch vergnügter. Manchmal ist sie ein richtiger Clown…

Zwischen uns entwickelt sich gerade eine wunderbare Verbindung, eine großartige Freundschaft. Bachus war von Anfang an offen.

Miranda hatte einen Panzer um sich, den ich erst durchbrechen musste. Dieser Panzer ist jetzt abgefallen und nun haben auch wir eine wunderbar emotionale Bindung.

Veröffentlicht unter Miranda | 2 Kommentare

Der Hufschmied war da

Bachus Hufe waren in einem schlimmen Zustand, sie mussten dringend gemacht werden. Man sah, dass sich hierum lange niemand mehr gekümmert hatte. Beim Hufe schneiden stand der nette Kerl, mit der für ihn typischen Ruhe da. Ihm fiel das Hufe geben nicht leicht, da er doch schon ziemlich steif ist. Der Schmied ist aber ein ganz lieber und nahm sich die Zeit, die Bachus braucht. Er durfte zwischendurch wieder auf 4 Beinen stehen und sich ausruhen.

Ich hatte Bachus Hufe extra auf der Weide machen lassen, weil Miranda es hasst allein zu bleiben. Sie kam neugierig heran und schnupperte am auf der erde knienden Schmied und seinem Werkzeug. Ich führte sie ein paar Schritte zur Seite, damit der in Ruhe arbeiten konnte. Sie bekam in der Zwischenzeit Streicheleinheiten von mir, die sie sehr genoss. Neuergierig blieb sie bei uns und fand alles hochinteressant. Mit jedem Tag ist sie interessierter an ihrer Umwelt. Wie eine Raupe, die langsam ihren Kokon abwirft und zu einem leichten Schmetterling wird, so wird auch Mirandas Gemüt immer leichter.

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Zuhause sein

Als ich heute die Weide abäppelte, wälzte sich Miranda keine drei Meter von mir entfernt. So viel Vertrauen hat sie zu mir aufgebaut. Diese Entwicklung ist einfach nur schön. Miranda wird immer entspannter, der harte Zug um ihr Maul ist verschwunden.

Gerne läuft sie neben mir her, wenn ich auf der Weide bin. Dabei sind diese Fotos entstanden.

Veröffentlicht unter Miranda | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Gar nicht so übel hier

Miranda wird immer lockerer. Heute hat sie sich das 1. Mal auf der Weide gewälzt. Bachus machte das ja schon am 1. Tag. Nun traute sie sich auch! Wohlig grunzend ging es von einer Seite zur anderen. Jetzt ist sie angekommen!

Veröffentlicht unter Miranda | 1 Kommentar

Auf dem Weg zur Routine

26.06.2011

Als ich die Pferde heute morgen rausließ, war Miranda schon deutlich entspannt und ganz offen. Ich konnte wieder ihr Vertrauen spüren und denke, dass das Heimweh schon verflogen ist. Die beiden haben den ganzen Tag auf der Weide gegrast und gedöst. Es war ein sehr entspannter und harmonischer Tag.

Veröffentlicht unter Miranda | Hinterlasse einen Kommentar

Problem erkannt!

Als ich die Pferde heute morgen aus dem Stall holte, führte ich Miranda direkt zum Wasser. Ich plantsche mit der Hand im Trog und sagte, dass hier frisches Wasser für sie ist. Bachus der hinter uns her lief, schaute interessiert zu. Gegen Mittag ging ich wieder auf die Weide. Es war ein sehr heißer Tag, die Sonne brannte. Der Wasserstand war immer noch unverändert, es hatte also wieder niemand getrunken. Da kam Bachus nach vorn, zum Trinken. Miranda ging ein paar Schritte hinter ihm her, blieb dann aber unschlüssig stehen. Sie traute sich einfach nicht weiter. Auf einmal verstand ich was das Problem war! Die Weide grenzte hier an ein kleines Wäldchen. Dies schien Miranda unheimlich zu sein.

Ihre frühere Weide war nach allen Seiten offen. Da sie ungewohnten Situationen lieber aus dem Weg geht, trank sie erst abends im Stall. Das war nicht gut, besonders bei der Hitze. Hinzu kam, dass die Weide hier vorn noch ziemlich unübersichtlich war. Wenn man vom anderen Ende Richtung Wald schaute, war nicht alles zu überblicken. Die Pferde hatten sich schon teilweise durch das hohe Grünzeug gefressen. Vorne standen aber immer noch allerhand Brennesseln und anderes Zeug, was sie nicht mochten. Dies versperrte der schönen Stute noch zusätzlich die Sicht. Also holte ich meine Schubkarre und rodete drei Stunden lang Brennesseln, bei der Hitze. Ich kam ordentlich ins Schwitzen. Aber was tat ich nicht alles für die Pferde! Miranda beobachtete mich dabei.

Bald kam sie langsam näher. Die Neugierde trieb sie immer weiter, bis sie schließlich ganz bei mir war. Offensichtlich gab ich ihr Mut, sich mit mir am „gefährlichen Ende“ aufzuhalten. Sie traute sich sogar diesen Teil der Weide genauer anzuschauen.

Ich nutzte die Gelegenheit und lockte sie zum Wassertrog, und sie trank! Von da an war ihr der Wald nicht mehr unheimlich. Sie ging jetzt einfach zum Wasser sobald sie Durst hatte. Bachus machte das auch. Er hatte schon vorher keine Angst vor dem Wald, aber da er nur hinter Miranda herläuft, ist es nun auch einfacher für ihn. Problem gelöst!

Veröffentlicht unter Miranda, Pferdeverhalten | 1 Kommentar

Warum trinkst Du nicht?

Noch bringe ich die Pferde für die Nacht in den Stall. Damit sie lernen wo ihre Box ist, mich besser kennen lernen und weil Bachus im Reitstall nur 7 Stunden auf der Weide stand. In der ersten Woche möchte ich die Weidezeit kontinuierlich steigern, bis auf 24 Stunden. Seltsam ist nur das mit dem Wasser. Gestern fiel mir schon auf, dass die Pferde auf der Weide nicht getrunken hatten. Der Wasserstand im Trog war abends unverändert. Eigentlich dachte ich, dass Pferde sehr gut Wasser wittern könnten und es somit immer finden. Außerdem mussten sie morgens und abends auf dem Weg vom und zum Stall an dem Trog vorbei gehen. Am ersten Tag auf der Weide hatte ich ihnen zusätzlich das Wasser gezeigt. Trotzdem war auch heute abend wieder der Wasserstand unverändert. Erst im Stall wollten die beiden trinken.

Veröffentlicht unter Miranda, Pferdeverhalten | 1 Kommentar

Zum 1. Mal auf der Weide

Am 25.06.2011 kam der Züchter morgens um 7.00 Uhr zu mir. Ich hatte ihn gebeten beim ersten Zusammentreffen von Bachus und Miranda dabei zu sein. Wir wussten ja nicht wie die beiden reagieren würden. Es lief alles super gut! Miranda schnupperte an Bachus, der sofort zu grasen anfing. Bachus hatte offensichtlich gar keine Probleme mit der fremden Umgebung. Miranda blieb die nächste Stunde sehr nervös. Sie stand immer wieder mit hoch erhobenem Kopf da. Nach und nach wurde auch sie entspannter. Die Zeiten in denen sie graste wurden länger. Trotzdem stand sie noch oft mit erhobenen Kopf da und schaute angestrengt um sich. In der Ferne sah sie eine Kuhherde, die sie immer wieder beobachtete. Vielleicht prüfte sie, ob das ihre alte Herde sein könnte?

Bachus war ja schon vom ersten Moment an entspannt, nun wälzte er sich im Gras. Es war ganz offensichtlich, dass er sich hier schon sehr wohl fühlte.

Gegen Abend zeigte Miranda Bachus kurz wer hier das sagen hat. Sie biss ihn in den Hintern und trieb ihn etwas vor sich her. Dies geschah aber nur andeutungsweise und war nach einer Wiederholung schon vorbei. Bachus ging jeder Auseinandersetzung aus dem Weg. So war die Rangfolge in der Herde schnell geklärt. Am abend ließen die beiden sich brav in ihre Boxen führen. Bei Miranda merkte ich eine Veränderung. Sie ließ mich nun an sich ran, hatte auf einmal Vertrauen zu mir. Die Zeit davor, war sie sehr distanziert. Nun war das Eis gebrochen. Man merkte deutlich, dass Miranda in ihren 20 Lebensjahren nicht viel erlebt hatte. Sie stand 20 Jahre auf einer ziemlich abseit liegenden Weide und kannte wenig Umweltreize. Bachus, mit seiner Reitstall- und Schulpferderfahrung, war dagegen viel abgeklärter. Ihn konnte so schnell nichts beunruhigen. Miranda hatte zuerst erhebliche Schwierigkeiten mit der neuen Situation. Trotzdem fand auch sie sich ziemlich schnell damit zurecht. Alte Bäume kann man eben doch verpflanzen!

Veröffentlicht unter Miranda, Pferdeverhalten | Hinterlasse einen Kommentar

Hurra die Pferde sind da!

Am 24.06.2011 war es endlich soweit. Die Pferde kamen auf den Erlenhof. Zuerst Miranda, die nach 20 Jahren das erste Mal ihre Weide verließ. Außer zum Belegen, hatte die schöne Fuchsstute nie ihr Zuhause verlassen. Dem entsprechend verstört war sie. Ich hörte sie schon laut schreien, bevor der Wagen überhaupt die lange Zufahrt erreicht hatte.

Als sie aus dem Hänger geführt wurde, schaute sie sich mit Panik-Augen um.

Der Züchter führte sie in den Stall und in ihre Box.

Hier geriet sie erst richtig in Panik. Sie wieherte laut und ihre Augen zeigten die nackte Angst, man konnte das Weiße darin sehen. Ich redete beruhigend auf sie ein – vergeblich. In mir stieg die Sorge auf, wie ich wohl mit ihr klar kommen sollte. Ein Pferd, was so außer Rand und Band war, konnte ich doch unmöglich händeln…

Das Gesicht des Züchters bekam einen immer besorgteren Ausdruck.
Sie hat Heimweh“ sagte er.
Ja, da muss sie jetzt durch„, sagte ich, „sie wird schon schnell merken, dass sie es hier gut hat. Wenn das zweite Pferd erst mal da ist, wird sie sich schon beruhigen. Besser etwas Heimweh und Stress, als in die Wurst„.
Das sagst Du„, jammerte er, „sie war ja immerhin 20 Jahre bei mir.“
Ich konnte es nicht fassen! Der Mann sah aus, als ob er gleich heulen würde… Den sollte einer verstehen. Offensichtlich hing er sehr an dem Tier, konnte sie aber ohne mit der Wimper zu zucken schlachten lassen. Vielleicht dachte er ja auch, dass nur er ein Pferd richtig versorgen konnte? Sicher kannte er Miranda besser. Nach 20 Jahren war das ja klar. Doch was dachte der, weswegen wir diesen ganzen Aufwand betrieben? Doch nur, weil er die schöne Stute einfach wegwerfen wollte. Wir hatten ihr damit das Leben gerettet! Das war der einzige Grund und wohl Beweis genug, dass es hier nur um das Pferd ging. Wer ein unreitbares, altes Pferd kauft, hat ja wohl nur einen Beweggrund: Den Tierschutz oder mit anderen Worten: Die Liebe für das Tier. Allein schon deshalb, kann man davon ausgehen, dass ich immer mein Möglichstes tun werde, damit es den Pferden richtig gut geht. Auch wenn der Stall optisch nicht so schön aussieht, wie der beim Züchter, bekommen die Pferde hier eine liebevolle Betreuung. Sie dürfen einfach nur Pferd sein. Niemand hat irgendwelche Erwartungen oder Ansprüche an sie. Sie müssen nichts leisten.

Der Züchter schien echt ein Problem mit dem Ganzen zu haben. Er rüttelte hier an einem Balken und dort an einer Tür und schaute skeptisch aus der Wäsche. Ihm war alles viel zu „offen“. Sein Stall war professionell auf die Zucht ausgestattet. Die Pferde standen in vergitterten Boxen, die von außen bedient werden konnten. Dies ist zwar sehr praktisch, aber die Pferde können so keinen direkten Kontakt zum Nachbarn aufnehmen. Ich weiß nicht ob das „für die Bequemlichkeit des Menschen“ entwickelte, immer das Beste für die Tiere ist?

Plötzlich wechselte der Züchter das Thema: „So, wollen wir denn jetzt mal das finanzielle regeln?„. Ja das wollten wir. Wir gingen also ins Haus, der Kaufpreis, oder soll ich besser Schlachtpreis sagen, wechselte den Besitzer. Als wir gerade den Kaufvertrag unterschrieben, hörte ich ein Auto. Bachus war da!

Die Jetzt-Wieder-Besitzerin hatte den Transport mit einer Freundin gemacht. Die beiden hatten einen anstrengenden Tag und viele Kilometer hinter sich. Sie luden Bachus vom Hänger und ließen ihn sich erst einmal ein bisschen die Beine vertreten. Da sah ich Bachus das erste Mal. Er ist auch ein Fuchs und passt optisch total gut zu Miranda!

Bachus-vertritt-s-d-Beine-5

Außerdem hatte er die Ruhe weg! Er schaute sich alles sehr ruhig an, als er über den Hof geführt wurde. Nach der zweiten Rund fing er erst einmal an am Gras zu naschen! Dann wurde auch er in den Stall und in seine Box geführt, die ich schon mit Heu und Stroh vorbereitet hatte. Auch hier fing er gleich an zu fressen!

Party-28.08.-Bachus-4

Der Kerl hatte wirklich die Ruhe weg und fühlte sich vom ersten Moment an wohl. Durch die Ruhe die Bachus ausstrahlte, beruhige sich auch Miranda. Aus ihren Augen wich die Angst. Sie versuchte mit Bachus Kontakt aufzunehmen, dazu streckte sie den Kopf über die Boxenwand. Bachus fand aber das Heu interessanter… Miranda gab keinen Mucks mehr von sich und fing auch bald an, am Heu zu knabbern. So verlief die erste Nacht entspannt und friedlich.

Veröffentlicht unter Miranda, Pferdeverhalten | 9 Kommentare

Man achte auf die Feinheiten

Am 23.06.2011 gab es wieder einen Überraschungsbesuch von den freiwilligen Helfern. Christa, Heidi und Arno standen in Begleitung von Edda auf dem Hof. Heidi hatte einen selbstgebackenen Kuchen dabei, Edda eine Putzkiste mit Schmusebürste und Pferdeshampoo, die sie für Miranda spendete! Wärend wir Frauen alles für den Kaffeeklatsch vorbereiteten, ging Arno in den Stall. Er hatte extra neue Halterungen und einen Riegel für das Weidetor anfertigen lassen!

Diese Teile wechselte er am Tor aus. Nun ist es ganz leicht zu bewegen und lässt sich super sicher verschließen! So nach und nach wird alles immer besser und schöner. Mit kleinen, feinen Veränderungen erzielen wir immer wieder gute Ergebnisse, die die täglichen Arbeiten erleichtern. DANKE ihr lieben Helfer, für eure Ideen und wertvolle Hilfe!

Veröffentlicht unter Miranda | 1 Kommentar

Pfingsten

Die letzten Arbeiten wurden am Pfingstsonntag erledigt. Heidi, Arno, Daisy und Hans packten mit an, die letzten großen Baumteile von der Weide zu holen. Einige Stämme musste Arno erst mit der Kettensäge in kleiner Stücke teilen. Danach sah alles ordentlich aus. Die Hühner schauten lieber nach, ob wir nicht doch etwas vergessen hätten und scharrten fleißig den Boden um! 😉

Hurra ein zweites Pferd ist da!

Pfingsten war auch endlich die Suche nach einem Beistellpferd für Miranda erfolgreich. Es wird ein ca. 22 jähriger Wallach sein. Bachus ist ein Deutsches Reitpony, welches von seinem jetzigen Besitzer nicht mehr versorgt wurde. Er hatte ihn in einem Reitstall stehen und zahlte schon seit Monaten keine Miete mehr. Die Stallbesitzerin machte sich auf die Suche nach den Vorbesitzern und fand diese auch!

Die Vorbesitzerin sagte sofort zu, sich zu kümmern. Zum Glück für Bachus, war die Stallbesitzerin so nett, sich die Mühe zu machen nach dem Vorbesitzer zu suchen. Viele Pferde landen in solchen Situationen beim Schlachter. Deshalb hatte ich mich auch sofort für Bachus als Kumpel für Miranda entschieden. Die beiden dürfen hier zusammen alt werden. Die vorherigen und jetzt wieder neuen Besitzer von Bachus sind dazu noch sehr nett. Sie haben sofort die Verantwortung für das Tier übernommen, obwohl sie selbst nicht viel Geld übrig haben.

Hier sind die ersten Fotos von Bachus, die wir freundlicherweise von der Vorbesitzerin erhalten haben. Leider alte Fotos, aber wir werden Bachus schnellst möglich selbst fotografieren.

Das Foto ist 10 Jahre alt und zeigt Bachus beim Westernreiten
Das Foto ist 10 Jahre alt und zeigt Bachus beim Westernreiten.

Das s/w-Foto ist 12 Jahre alt
Das s/w-Foto ist 12 Jahre alt.

Veröffentlicht unter Miranda | 2 Kommentare

Das Himmelfahrtskommando

Es gibt wirklich noch Männer, die an Christi Himmelfahrt auf eine Vatertagstour verzichten! Und die waren alle am 02.06. hier zum Helfen!
Diesmal brachten Heidi und Arno noch ihren Sohn Mark Frederik mit. Mit dabei waren auch wieder Christa, Claus-Dieter, Helmut und natürlich ich. Wir stürzten uns in die Arbeit und das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Am Ende des Tages war das Gras gesenst.

Die allerletzten neuen Pfähle wurden in die Erde gehauen.

Helfer-Hund „Bella“ gekuschelt und mit Stöckchenwerfen unterhalten.

Die Litze gezogen und der Zaun war fertig!

Da ja bekanntlich die Pausen das schönste an der Arbeit sind, durfte die natürlich auch nicht fehlen!

Auf die Dauer hilft nur Power!

Am 04.06. schloss Martin das Weidestromgerät an. Es funktionierte sofort! Wir hatten also den Zaun richtig gezogen, der Strom war dort wo er sein sollte!

Veröffentlicht unter Miranda | 1 Kommentar

Viel Arbeit und motivierte Menschen

Am Donnerstag den 26.05.2011 ging es dann richtig los! Die Männer schwangen die Kettensäge, wir Frauen erledigten die Feinarbeit mit der Astschere.

Bald hatten wir die Bäume und Sträucher so zurückgeschnitten, dass sogar der Zaun wieder zum Vorschein kam. Hier vorne gab es noch alte intakte Pfähle und alte Litze.
Während die Männer die verrotteten Zaunpfähle auf der Weide austauschten, kümmerten wir 3 Frauen uns um die Brennesseln. Bald lagen überall große Haufen gerodeter Brenneselln und abgeschnittener Äste.

Am Ende dieses Tages waren fast alle Zaunpfähle ausgetauscht.

Dank einer lieben Spenderin war es mir möglich die 1.000 Meter Zaunlitze und ein Weidestromgerät zu kaufen!

Veröffentlicht unter Miranda | Hinterlasse einen Kommentar

Helfer gefunden

Mitte Mai führte ich ein Telefonat mit Christa, einer Frau, mit der ich als Urlaubsvertretung zum Füttern von Tierschutzkatzen eingeteilt war. Wir kannten uns bisher gar nicht. Christa war an einem anderen Tag in der Woche mit Füttern dran, so hatten wir uns noch nie gesehen.

Eigentlich wollte sie mir nur sagen, dass sie den roten Kater vermittelt hat. Ich sollte mir keine Sorgen machen, weil er fehlte. Christa war sehr nett und offen, wir kamen schnell ins Gespräch. Ich erzählte ihr von Miranda, dem fehlenden Zaun und meiner Suche nach Helfern. Da sagte Christa spontan: „Ich kenne sehr nette Leute, die helfen bestimmt mit. Ich rufe die jetzt an und melde mich gleich wieder bei dir.“

Einige Minuten später war Christa erneut in der Leitung: „Alles klar,“ sagte sie, „Heidi und Arno helfen mit! Wir kommen alle drei Donnerstag zu dir und schauen uns an, was gemacht werden muss.
Ich war sprachlos! So schnell und unkompliziert hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Freiwillige packen mit an!

Am Donnerstag schauten die drei sich alles an und es begann die Planung. Viel Arbeit wartete auf uns. Immerhin stand die Weide mindestens 5 Jahre leer. In dieser Zeit hatte sich natürlich niemand um die Pflege gekümmert. Es sah ziemlich wüst aus! Die Bäume und Sträucher an zwei Seiten mussten geschnitten werden. Eine Bahn Gras musse abgesenst werden, wo der Zaun hin sollte. Das, was einmal das Paddock werden sollte, musste von wild wuchernden Brennesseln befreit werden.

Es gehörte schon viel Phatasie dazu, um sich hier einen Paddock vorzustellen. Brennesseln so weit das Auge reichte… Weidepfähle mussten in die Erde und alles mit Litze verbunden werden. Wir rechneten mit 1.000 Metern Litze, die leider noch fehlte, genau wie das Stromgerät. Außerdem musste der Stall dringend einige Reparaturen bekommen. Die Raufen in den Boxen waren teilweise kaputt und auch sonst musste einiges geändert werden. In Mirandas zukünftiger Box standen früher Ponys. Da gab es einen Balken, der Miranda den Weg zum Heu blockiert hätte. Sie hätte da niemals ihren großen Kopf durch bekommen.
Nach der Lagebesichtung begann die Planung bei einem Kaffee. Am nächsten Donnerstag wollten wir uns in die Arbeit stürzen.

Am Sonntag gabs dann einen Überraschungsbesuch. Christa, Arno und Heidi kamen mit Claus-Dieter und Helmut. Sie brachten Holz für den Stall und 20 nagelneue Weidepfähle! Diese Sachen spendeten sie zusätzlich zu ihrer Arbeitskraft und Zeit!


Arno reparierte den Stall und erledigte die nötigen Änderungen.

Veröffentlicht unter Miranda | Hinterlasse einen Kommentar

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf unserer Hilfeseite für Miranda!

Wir haben diese Seite ins Leben gerufen, um über das Schicksal von Miranda zu berichten und freiwillige Helfer oder Spender zu finden, die uns unterstützen.

Hilfe für Miranda

Veröffentlicht unter Miranda | 1 Kommentar