Als die Bilder laufen lernten

OK, das ist jetzt schon ziemlich lange her, aber erst gestern entdeckte ich die Videofunktion an meiner Digi-Kamera! Das musste ich gleich probieren und habe mein 1. Video gedreht. Es ist zwar nicht besonders spannend und auch ein bisschen verwackelt. Ich hoffe es gefällt euch trotzdem?
Ihr müsst bitte auf den unteren Link klicken, da ich nicht wusste, wie ich das Video direkt in den Artikel stellen kann.

Viel Spaß beim Anschauen!

Miranda und Bachus mampfen Müsli

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Happy Birthday Miranda!

Am 23. Februar 2012 hatte Miranda Geburtstag.
Leider habe ich Dussel das vergessen. Ich hatte den 23. April im Kopf und wollte heute in ihren Papieren noch einmal nach dem genauen Tag schauen. Da sah ich, dass sie schon im Februar Geburtstag hatte…
Macht nix, meine Süße! Dann feiern wir eben nach!

Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag Miranda!

Am 23. Februar wurde Miranda 21 Jahre alt. Eigentlich sollte sie diesen Geburtstag nicht mehr erleben. Wenn es nach ihrem Züchter gegangen wäre, wäre sie im Juli letzten Jahres zum Schlachter gegangen. Dann hätte sie die letzten Augenblicke ihres Lebens in Todesangst verbracht. Wenn sie in die Schlachtbox geführt worden wäre (ich will es mal nett ausdrücken). Wenn der Schlachter ihr das Bolzenschussgerät an die Stirn gehalten hätte. Wenn der Bolzen in ihr Gehirn gedrungen wäre. Wenn sie betäubt, ohne die Möglichkeit sich zu rühren oder bemerkbar zu machen zusammen gebrochen wäre. Sie dann mit Ketten an den Hinterbeinen hochgezogen worden wäre und der Halsschnitt sie zum Ausbluten gebracht hätte. Bis schließlich das letzte Leben aus ihren Körper gewichen wäre.

Warum das alles? Wer mutet seinem über Jahre liebgewonnenen Kameraden einen solchen letzten Gang zu? Es sollte geschehen, weil Miranda zwei Totgeburten hintereinander hatte und dem Züchter keinen Profit mehr brachte. Sie selbst erblickte als Fohlen das Licht der Welt bei diesem Züchter. Sie blieb ihr ganzes Leben bei diesem Züchter, dem sie Jahr für Jahr erstklassige Fohlen schenkte, die teuer verkauft wurden. Jetzt züchtet er mit ihren Töchtern und Enkeltöchtern, und bald mit ihren Urenkeln weiter. Für Miranda blieb kein Dank übrig. Sie sollte entsorgt werden, als sie kein Geld mehr brachte. Ein altes Pferd wie Miranda, macht nur Arbeit und kostet Geld. Sie hatte Glück! Sie ist nur eine der vielen ausrangierten Zuchtstuten, doch sie darf weiter leben. Jedes Jahr belegt, jedes Jahr ein Fohlen. Nur so lohnt sich die Zucht! Sobald diese ausgebeuteten Gebärmaschinen kein gesundes Fohlen mehr auf die Welt bekommen, geht es ab zum Schlachter.

Miranda feiert also nicht nur ihren 21. Geburtstag, es ist auch ihr 1. Geburtstag von ihrem neuen Leben. Ein Leben, was es für sie beinahe nicht gegeben hätte… Ein Leben, was es so für kaum einer der ausrangierten Zuchtstuten nach ihrer „Karriere“ gibt.

Darum gratuliere ich dir zum 2. Mal meine Schöne!

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Für die Seele 3

Frieden kannst du nur haben,
wenn du ihn gibst.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Viele kleine Leute

Vor ein paar Tagen sah ich ein Foto von einer künstlerisch gestalteten Bushaltestelle. Auf weißen Wänden war in Blau- und Goldtönen, eine traurige Weltkugel und daneben eine lachende Weltkugel gemalt. Zwischen den Weltkugeln stand dieser Spruch:

Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten,
viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt VERÄNDERN!

Auf der Seitenwand hatten die Künstler ganz viele goldene, blaue und schwarze Handabdrücke hinterlassen!

Leider weiß ich nicht; wer diese Haltestelle so schön gestaltet hat. Mir fiel nur sofort ein Zusammenhang mit der Aktion: „Wir helfen Miranda“ auf! Nur mit der Hilfe vieler kleiner Menschen, in vielen kleinen Orten, konnte Miranda vor dem Schlachter gerettet werden. Und nur mit Hilfe vieler kleiner Menschen, in vielen kleinen Orten, kann der Gnadenbrotplatz für Miranda und Bachus erhalten bleiben!

Ein Beispiel ist der erfüllte Dschini-Wunsch, von der lieben Wolke! Hier haben viele kleine Menschen, mit einem kleinen Klick geholfen. Der Spendenwunsch wurde mit 20.- Euro ausgezahlt und Wolke hat den Betrag großzügig auf 50.- Euro aufgerundet!

Ich danke Dir sehr liebe Wolke! Ich danke Dir für Deine Idee und die Umsetzung mit dem Dshini-Spenden-Wunsch und ich danke Dir so sehr für Dein großzügiges Aufrunden!

Da sind noch mehr „kleine“ Menschen, die sich großzügig, und vor allen Dingen uneigennützig, in das Projekt „Wir helfen Miranda“ mit eingebracht haben! Jeder auf seine Weise. Mit tatkräftiger Hilfe, mit tollen Ideen, mit Sachspenden, mit finanzieller Unterstützung.
Ich möchte mich bei Euch allen für Euren hilfreichen Einsatz, in welcher Form auch immer er erfolgte, bedanken! Ihr seid alle wichtig, jede einzelne Hilfe ist wichtig. Ohne Euch geht es nicht. Es ist so schön, dass es Menschen wie Euch gibt. Die Ihre eigenen Bedürfnisse hinten an stellen, um einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute das Leben zu schenken, welches sie verdient hat!

Und wenn ich jetzt zum Schluss komme, möchte ich noch erwähnen, dass ich ebenfalls sehr dankbar bin, wenn wir als kleines gutes Beispiel dienen! Wenn noch viel mehr kleine Menschen, in kleinen Orten, sich zusammenfinden und die Welt immer mehr zum lächeln bringen!!!

DANKE!!!

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Frohe Ostern

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Winterpelz ade…

Die Pferde sehen momentan ein bisschen zottelig aus, da das Winterfell so gut wie auf einmal ausfällt! Mich fasziniert immer wieder, wie viele Haare ich runter striegel. An der Menge der Haare gemessen, müssten die beiden eigentlich nackt vor mir stehen. 😉

Bachus mit seinem dicken Teddybär-Winter-Pelz, haart am stärksten. Hier seht ihr meine Ausbeute von einer Seite, 1 x striegeln:

Ein Kissen könnte ich locker damit füllen!

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Auf dem Weg der Besserung!

Gestern war der Tierarzt noch einmal da. Er hörte Mirandas Lunge ab. Es ist schon viel besser geworden! Sie kann erheblich besser atmen! Eure guten Wünsche haben also gewirkt!!!

Der Tierarzt gab ihr noch eine Kortisonspritze. Das Hustenpulver kann ich runter dosieren. Nach Ostern wird es abgesetzt. Das wird Miranda freuen, die dieses Zeug ja nicht mag. Zwei Mal hat sie schon den Futtereimer umgeworfen, weil Hustenpulver im Müsli war. Obwohl ich ihr Seniormüsli mit dem stark duftenen Kräutermüsli gemischt habe, fing sie wieder an rumzuzicken. Sie ist aber auch total krüsch mit dem Essen. Banane nimmt sie gar nicht. Das war ja ein guter Tipp von Christiane, weil man in der weichen Frucht, sehr gut fieses Pulver verstecken kann. Aber Miranda nimmt nicht einmal eine unpräparierte Banane. Zum Appetit machen, hatte ich Bachus ein paar Stücke vor ihren Augen gegeben. Der war ganz begeistert und schleckte sich ordentlich das Maul! Weil Miranda ja so futterneidisch ist, dachte ich, das würde was bringen. Wieder nix! Was die Diva nicht kennt, frisst sie nicht… Miranda ist also nicht die einfachste Patientin. Ich hoffe, dass sie jetzt wieder ganz gesund wird und kein Hustenpulver mehr schlucken muss!
Drückt doch bitte weiter die Daumen! DANKE!!!

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Essen auf Rädern

Weil 2 Stunden in Wasser eingeweichtes Heu ziemlich schwer ist, habe ich mir für den Transport zur Weide etwas einfallen lassen. Ich nehme jetzt meinen grünen Bollerwagen, der ganz aus Metallgittern gefertigt ist. Da kann so schön das überschüssige Wasser ablaufen und ich muss nicht mehr so viel schleppen. Außerdem werde ich nicht immer so patschnass.

Die 1. Fahrt, mit dem komischen Gerät, war für die Pferde total spannend. Der Wagen macht auf dem unebenen Boden ganz schön viel Krach. Miranda und Bachus guckten, als ich um die Ecke kam. Zuerst wollte Miranda flüchten, dann erkannte sie mich. „Ach“, dachte sie, „das ist sie ja. Aber was zieht sie seltsames hinter sich her?“
Die Pferdeköpfe folgten mir.

Bei der 2. Fahrt kamen beide schon neugierig auf mich zugelaufen. Sie schnupperten am Wagen.

Als ich das 3. Mal mit dem Bollerwagen auftauchte, wussten die Pferde ganz genau: „Da kommt unser Essen auf Rädern“! Eben so wie es sich für Rentner gehört! 😉
Miranda und Bachus kommen jetzt sofort angelaufen und gehen begeistert hinter dem Wagen her.

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Für die Seele 2

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.
Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.
Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

Laotse

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Sturm

Seit 3 Tagen tobt hier ein Sturm.

Allmählich nervt das…

Am Donnerstag ging es los mit dem Wind. Der Tierarzt konnte Miranda nur im Stall untersuchen. Draußen hätte er nichts gehört, beim Lunge abhorchen, so laut war der Wind. Nachdem der Tierarzt vom Hof war, fuhr ich zum Bauern, Heu holen. Diesmal mit gemischten Gefühlen, weil Miranda ja allergisch auf Heustaub ist. Ich finde es ganz schön paradox, dass ein Pferd allergisch auf das ist, was es doch fressen muss. Meine Hoffnung ist wirklich die Weidezeit. Dann kommt sie erst einmal nicht mehr mit Heu in Berührung. Leider wächst das Gras noch nicht. Es ist einfach zu kalt und bis jetzt fehlte wieder einmal der Regen. Genau wie im letzten Frühjahr. Da gab es auch keinen Regen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die Genesungswünsche für Mirande geschickt haben! Bei so viel positiver Energie, muss sie doch einfach wieder gesund werden! 😉
Es geht ihr heute schon besser. Sie bekommt die Luft ohne Bauchatmung aus den Lungen. Leider hustet sie noch. Das Hustenpulver vom Tierarzt sollte ich mit einer 1/2 Tasse Öl unters Müsli mischen. Miranda liebt normalerweise ihr Eggersmann Seniormüsli. Wenn das Pulver drin ist, rührt sie es nicht an! Sie ist mit dem Fressen wirklich extrem. Wenn ihr irgendetwas komisch vorkommt, bekommt man es nicht rein in das Pferd! Also holte ich mir gestern aus der Pferdeklink, eine große Einmalspritze. Wenn es gar nicht anders geht, sollte ich das Pulver mit Wasser anmischen und ihr morgens und abends ins Maul geben. Das ist auch eine Art, um sich beim Pferd unbeliebt zu machen, denn das Pulver scheint ja nicht so gut zu schmecken. Also versuchte ich es mit einem Trick. Ich fuhr zum Kiebitzmarkt und wollte dort Masch kaufen. Da zeigte mir der nette Verkäufer, ein sehr stark duftendes Kräutermüsli. Er machte sogar einen Sack auf, damit ich meine Nase dort reinhängen konnte. Dieses Müsli hat wirklich einen sehr starken Geruch nach Kräutern. Ich kaufte einen Sack und rührte das Hustenpulver mit dem Öl rein. Miranda war zuerst skeptisch, konnte aber dann dem Kräuterkram doch nicht widerstehen. Meine Rechnung ging auf, sie konnte das Pulver in diesem Kräutermüsli nicht riechen! Manchmal muss man in die Trickkiste greifen. 😉

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Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Gestern war der Tierarzt bei Miranda. Er diagnostizierte Dämpfigkeit. Das ist eine Atemwegserkrankung bei Pferden, die bei älteren Tieren gar nicht so selten vorkommt. Der Tierarzt erklärte mir, Miranda muss im Laufe ihres Lebens eine Infektion der Atemwege durchgemacht haben, die nicht richtig auskuriert wurde. Dadurch sind ihre Bronchien vorgeschädigt und es entwickelte sich eine Empfindlichkeit gegen Staub, besonders Heustaub. Durch die eingeatmeten Partikelchen, bildet sich Schleim in der Lunge, den das Pferd zuerst duch Abhusten loswerden möchte. Miranda hustete in der letzten Zeit nur manchmal und dann höchstens 1 – 2 Mal am Tag. Später wird der Schleim immer fester und zäher, das Pferd kann die Luft nicht mehr aus der Lunge bekommen. Um ausatmen zu können, nimmt das Pferd die Bauchmuskeln zu Hilfe. Es macht eine anstrengende Bauchatmung, die man deutlich sehen kann. In diesen schlimmen Zustand kam Miranda innerhalb von ein paar Stunden. Als ich sie morgens auf die Weide ließ, ging es ihr noch gut. Am Mittag sah ich sie schwer atmend da stehen, sie hatte sogar Atemgeräusche. Das ganze Pferd wackelte, so presste sie die Luft mit dem Bauch aus der Lunge. Ich rief den Tierartz. Der hörte die Lunge ab und spritzte Kortison, um ihr das Ausatmen zu erleichtern. Ich sah zum 1. Mal wie ein Pferd eine Injektion bekommt. Er klopfte schnell 3, 4 Mal gegen den Hals der Stute und schon saß eine Kanüle im Hals! Erst jetzt steckte er die Spritze in die Kanüle und injizierte das Mittel. Miranda hatte das gar nicht mitbekommen. Sie war sowieso während der ganzen Behandlung total lieb und blieb ruhig stehen. Der Tierartz ließ ein Pulver da, was ich unters Futter mischen soll. Es erweitert die Bronchien und hilft ihr somit beim Atmen. Zum Müsli gibt es seit gestern das Pulver und eine halbe Tasse Speiseöl, damit auch hier nichts stauben kann.

Ich muss jetzt das Heu 2 Stunden lang in Wasser einweichen, erst dann ist es nahezu staubfrei. Miranda bekam sowieso schon immer nasses Heu von mir zu fressen, da ich wusste, dass sie eine Allergie gegen Heustaub hat. Man gab mir den Tipp, das Heu mit einer Gießkanne mit Wasser zu übergießen. Gestern erklärte mir der Tierarzt, dass das übergießen mit der Gießkanne überhaupt nichts bringt.

Ich hoffe, dass diese ganzen Maßnahmen Miranda helfen und die Symptome dieser Krankheit völlig verschwinden. Bald kommt die Weidesaison, ich hoffe, dass es ihr dann sowieso besser gehen wird. Schwierig wird wohl der nächste Winter werden…

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Ein Blick auf die Kinder

Goldies Küken entwickeln sich prächtig. Mich wundert es immer wieder, wie schnell sich Hühnerküken entwickeln. Noch keine Woche alt, fangen die kleinen Flauschbällchen schon mit dem Staubbaden an! Das sieht total niedlich aus! Auf den Fotos genießen sie mit Mutter Goldie und Tante Rebecka die Sonne.

Hier kriecht ein Kleines unter Mamas Rock.

Tante Rebecka weicht der Familie nicht von der Seite.

Und das ist Trudi mit einigen ihren 5 Monate alten Kindern. Trudi ist das helle Huhn. Ihre Töchter legen alle schon fleißig Eier.

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Auf Spurensuche

Hab ich mich begeben. Mit der Kamera in der Hand, habe ich die ersten blühenden Pflanzen gesucht und gefunden.

Farbtupfer in der erwachenden Natur!

Duftveilchen

Christrose

Hier die schwarzrote Variante

Narzisse

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Das Rätsel mit dem Wasser

Die Pferde sind jetzt tagsüber schon viel länger draußen. Im Winter kamen sie wetterabhängig, 1 bis 2 Stunden raus. In dieser Zeit konnte ich gut die Ställe misten. Mit dem schöneren Wetter, verlängert sich die Zeit kontinuierlich, in der die Pferde draußen sein können. Mir fiel in der letzten Woche schon auf, dass Miranda auf der Weide nicht trinken wollte. Sie wartete, bis sie wieder in ihre Box kam und trank dort. Zuerst dachte ich, sie hätte es den Winter über verlernt, draußen zu trinken. Also zeigte ich ihr den Wassertrog. Sie trank nicht! Jeden Tag wartete sie mit dem Trinken, bis sie in den Stall kam. Jeden Tag zeigte ich ihr das Wasser draußen. Da die Zeit auf der Weide länger wurde, wartete sie schon, dass ich sie in den Stall ließ, weil sie Durst hatte.
Die Wassertröge in der Box und auf der Weide sind vollkommen identisch. Es kann also nicht an Form, Farbe oder sonst etwas liegen. Vielleicht war das Wasser nicht in Ordnung. Pferde trinken nur frisches und sauberes Wasser. Bachus hatte aber keine Probleme damit. Trotzdem schüttete ich das Wasser aus, schrubbte noch einmal ordentlich den Bottich. Neues Wasser rein – sie trank nicht!

Allmählich war ich mit meinem Latein am Ende. Da es für Pferde sehr wichtig ist, ausreichend zu trinken, nervte mich diese Situation. Ich führte Miranda wieder vor den Wassertrog, planschte mit den Händen darin, nahm Wasser in die zusammen gehaltenen Hände und hielt sie vor das Pferdemaul. Sie schaute mich an, als ob sie sagen wollte: „Du kannst dich ruhig auf den Kopf stellen, ich trinke nur auf meinem Zimmer! Sei froh, dass du nicht Tafelwasser aus Italien für mich einfliegen lassen musst!“
Hatte ich es wirklich mit einer Diva zu tun? So etwa, wie die Stars und Sternchen, die mit ihren Extrawünschen regelmäßig das ganze Personal exclusiver Hotels an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachten? Einen Moment glaubte ich tatsächlich etwas divenhaftes in ihrem Blick zu erkennen.
Also entschloss ich mich die Sache auszusitzen! Da Bachus das Wasser auf der Weide genau so trank, wie das in seiner Box, wusste ich, dass damit alles ok war. Es lag also weder an der Wasserqualität, noch an dem Behälter selbst. Ich erinnerte mich, dass Miranda das selbe Spielchen mit mir machte, als sie im letzten Sommer her kam. Damals dachte ich, sie hätte Angst vor dem Wäldchen und würde deswegen nicht auf der Weide trinken. Es dauerte damals auch einige Zeit, bis sie trank. Und genau so war es jetzt auch wieder… Gestern gab sie ihren Widerstand auf!
Also doch eine kleine Diva?

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Für die Seele

Ich möchte eine kleine Änderung auf Mirandas Blog vornehmen. Bis jetzt gab es regelmäßig auf der „Seite für die Seele“, einen Spruch den ich schön finde, dekoriert mit einem Bild. Da diese Seite aber kaum noch besucht wird und es auch nicht für euch ersichtlich ist, wenn ich hierfür Änderungen vornehme, habe ich mir etwas überlegt. Ich poste einfach 1 x die Woche Spruch und Bild in einem Artikel. So bekommt es jeder mit und kann es sich anschauen, wenn er möchte.
Die „Seite für die Seele“ werde ich trotzdem nicht löschen, da sonst die ganzen Kommentare verloren gehen.

Ich habe hierfür eine neue Kategorie eingerichtet: „Für die Seele“, wo alle Sprüche und Bilder gesammelt werden. Auf der „Seite für die Seele“ war das anders. Bei jeder Änderung verschwand der alte Spruch inklusive Bild. Mir wurde von einigen Lesern zugetragen, dass sie das nicht schön finden, da die Kommentare sich so nicht mehr richtig zuordnen lassen. Hiermit habe ich dies Problem gelöst!
So, ich hoffe mit der Neuerung alle glücklich gemacht zu haben!!!

Heute geht es mit einem Spruch los, den wir nach dem harten Winter sicher alle bestätigen können:

Der Sonne strahlen, sind sie edler nicht denn all ihr Klugen?

Friedrich Hölderlin

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Besuch in der Pferdebox

Am 15.03. sind zwei kleine Küken geschlüpft. Goldie, die Tochter von Trudi aus dem letzten Frühjahr, ist die stolze Mama. Es sind wieder zwei schokobraune Flauschbällchen geworden.
Tante Rebecka, eine meiner ältesten Hennen, hat sich entschlossen Goldie beim Kinder hüten zu helfen. Sie läuft nicht mehr mit der Herde mit, sondern bleibt bei der Familie. Nachts schläft sie sogar neben der Glucke auf dem Boden. Eigentlich schlafen Hühner auf der Stange. Rebecka ist ein Brahma Huhn. Dies ist eine sehr große Hühnerrasse. Die Mädels sind meistens sehr gute Glucken, genau wie meine Rebecka. Bis jetzt hat sie jedes Jahr erfolgreich gegluckt und liebevoll die Küken aufgezogen. Jetzt will sie aber der noch unerfahrenen Goldie helfen! 😉

Als ich gestern Morgen in den Stall ging um die Pferde auf die Weide zu lassen, erlebte ich eine ganz besondere Überraschung! Goldie war mit ihren beiden Winzlingen, bei Miranda in der Box! Fröhlich scharrte die Glucke im Stroh. Die Kleinen piepten, die Mutter antwortete mit Glucklauten! Miranda stand ganz ruhig da und schaute ein bisschen hilflos aus der Wäsche! Oh nein, dachte ich, wenn das man gut geht… Im Verhältnis Küken – Pferd, musste ich an Mensch – Hummel denken. Ich ging also ganz vorsichtig in Mirandas Box, legte ihr Halfter an, befestigte den Führstrick und führte sie langsam raus. Goldie samt Kinder beeindruckte das alles gar nicht.
Eine Glucke ist immer sehr wachsam, wenn sie Küken führt. Sie verteidigen die kleinen auch erbahmungslos gegen Feinde. So manche Katze musste schon erleben, was es heißt einer wütenden Glucke in den Weg zu geraten. Aber wieso geht Goldie in die Pferdebox? Wenn sie das am Sonntag getan hätte, wären die Kinder jetzt so platt wie Briefmarken. Denn am Sonntag flippte Miranda total aus und lief unruhig in der Box umher. Gestern war das Pferd die Ruhe selbst. Trotzdem halte ich es für keine gute Idee, mit gerade mal 4 Tage alten Küken zwischen den Pferdebeinen rumzulaufen.


Tante „Rebecka“ (rebhuhnfarbene Brahma) ist das vordere Huhn. Dahinter die stolze Mutter „Goldie“. Die beiden gut getarnten Kleinen, stehen brav wie die Schulkinder in einer Reihe vor dem Teller! 😉

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Frühlingsbote

Nun will ich ein paar Frühlingsblüher auf diese Seite bringen. Am Wochenende entdeckte ich die ersten Krokusse. Weil ich mich darüber soooo freute, holte ich gleich die Kamera. Diese tollen Fotos sind mit meiner 08/15-Kamera entstanden. Da hatte ich einfach Glück! 😉

Farbenpracht

Krokus mit Biene?

Leider war das Wetter am Sonntag nicht gerade Frühlingshaft. Schon mittags hatten wir starken Wind, der schnell zum üblen Sturm wurde. Ab 14.00 Uhr wurde es wirklich heftig und es sollte noch schlimmer kommen. Die Pferde waren draußen. Um ca. 16.00 Uhr tickte Miranda völlig aus. Ich hatte das schon öfter bei ihr beobachtet, wenn wir stürmisches Wetter hatten. Diesmal regte sie sich richtig auf. Sie schrie wie am Spieß und galoppierte wild über den Platz. Ich schaute mir dies eine Weile an, weil ich hoffte, sie würde sich wieder beruhigen. Leider steigerte sie sich so in ihre Angst hinein, dass ich beschloss, die Pferde in den Stall zu holen. Sie sollte sich bei ihren waghalsigen Sprüngen nicht verletzen. Leider hatte sie schon 2 Mal nach solchen Aktionen gelahmt! Die Dame vergaß schnell ihr Alter, wenn das Temperamten mit ihr durch ging! Schließlich hat sie eine Schwachstelle in der linken Vorderhand. Der Züchter meinte damals zu mir, sie hätte Rheuma. Sie lahmte jedes Mal auf der linken Vorderhand, nachdem sie sich aufgeregt hatte und wilde Galoppsprünge machte. Zum Glück heilte dies nach ein paar Tagen von alleine aus.
Um einer Verletzung vorzubeugen, wollte ich die Pferde lieber von der Weide holen. Ich ging also nach außen hin mutig, im inneren vorsichtig, auf die Weide. Ein panisch tobendes Pferd einzufangen, ist nicht gerade meine Lieblingsaufgabe! Meine Sicherheit geht hierbei natürlich vor, aber einen Versuch wollte ich starten. Miranda kam auch gleich auf mich zu gelaufen, als sie mich erblickte. Ich hatte das Gefühl, sie war erfreut, mich zu sehen. Trotzdem blieb sie nervös, den Kopf erhoben, die Ohren gingen hin und her. Die Augen waren ganz groß, die Nüstern gebläht, der ganze Körper gespannt. Ich machte den Führstrick am Halfter fest und sagte: „Komm!“ und ging einfach los. Sie ließ sich brav in den Stall führen, war aber sehr nervös. In der Box drehte sie Runden, wie ein gefangener Tiger! Es dauerte eine ganze Weile, bis sie runter kam und sich entspannen konnte. Der Sturm tobte noch die ganze Nacht!
Christiane sagte einmal zu mir: Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage, wenn du mit Pferden zu tun hat. Dies war ohne Zweifel nicht unser bester Tag!

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Der richtige Zeitpunkt

Endlich hatte ich die Kamera dabei, als Miranda sich wälzen wollte. Schon seit Monaten wollte ich Fotos davon machen, stand aber immer ohne Kamera neben dem sich wohlig wälzenden Pferd. Nun hat es endlich geklappt!

Wenn sich ein Pferd wälzt, ist es immer der gleiche Ablauf. Zuerst fängt es an, sich langsam im Kreis zu drehen und dabei am Boden zu schnuppern. Dann kratzt es mit einem Huf an der Erde. Nun legt es sich langsam hin und fängt mit dem Wälzen an. Mit viel Schwung, geht es von einer Seite zur anderen und wieder zurück. Pferde die es nicht schaffen, sich über den Rücken zu drehen, weil sie zu alt sind oder nicht mehr so fit, wälzen sich nur auf einer Seite. Sie stehen zwischendurch auf, wenn sie mit einer Seite fertig sind. Dann legen sie sich wieder hin und wälzen sich auch auf der anderen Seite.
Miranda ist aber noch fit genug. Sie dreht sich einige Male über den Rücken und wälzt beide Seiten. Leider habe ich den Anfang, mit Schnuppern, Kratzen und Hinlegen nicht aufnehmen können. Ich war nicht schnell genug! 😉

Wälzen

Aufstehen – Hier sieht man deutlich wie anstrengend es für Pferde ist, wieder auf die Beine zu kommen. Deshalb wälzen sie sich auch nur, wenn sie sich vollkommen sicher fühlen. Ein Raubtier hätte in so einer Situation gute Chancen auf eine lecker Mahlzeit.

Schütteln – Nach dem Aufstehen wird sich erst einmal ordentlich geschüttelt. Meistens verbunden mit wohligem Grunzen! Dabei fliegt der Staub nur so…

Fertig!

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Blinzel

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Schick sieht sie aus!

Ich habe Miranda ein neues Halfter gekauft. Ihr altes ließ sich am Nasenriemen nicht verstellen. Wenn sie es länger trug, bekam sie unschöne Scheuerstellen auf der Nase. Da entdeckte ich bei Zooplus, ein tolles Halfter für 11,99 Euro. Es ist am Nasen- und Nackenriemen gepolstert und hat auch noch eine schöne Farbe.

Aber seht selbst:

Sie sieht doch irgendwie stolz mit dem Teil aus, oder?

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Es wird Frühling

Die Zeichen stehen ganz klar auf Frühling, denn seit gestern sind die Kiebitze zurück! Auf den Feldern vor meinem Küchenfenster, brüten jedes Jahr Kiebitze. Ich habe gelernt, wenn diese Zugvögel zurück sind, beginnt der Frühling. Gestern hörte ich die ersten Rufe dieser interessanten Vögel. Sie haben einen ziemlich lauten und ganz unverwechselbaren Ruf. Das klingt ungefähr so wie: „Kiiiiwit“. Dieser Schrei ist ständig zu hören, wenn sie ihre akrobatischen Flugmanover machen. Was ich sehr ungewöhnlich finde, sie fliegen und schreien auch in der Nacht!
Kiebitze sind Bodenbrüter, die gern auf Wiesen und Felder ihre Nester bauen. Das Feld auf dem die Kiebitze brüten, war lange Jahre eine Ausgleichsfläche. Es lag also brach, wurde nicht vom Bauern bewirtschaftet, er erhielt dafür eine Ausgleichszahlung. Dann wurde ein Gesetz geändert und die Subventionen für Ausgleichsflächen wurden gestrichen. Jetzt wird dieses Feld wieder bewirtschaftet. Vor drei Jahren sprühte der Bauer im Sommer Gift, um die ganzen Unkräuter zu vernichten, die sich angesiedelt hatten. Das ganze Grün wurde von Tag zu Tag grauer, bis eine nur noch traurig graue Fläche zu sehen war. So grau blieb es bis zum nächsten Frühjahr! Im Folgejahr passierte nichts und im letzten Jahr hat er zum Glück nur Heu gemacht. Es gingen schon Gerüchte um, er würde Mais für Biogasanlagen anbauen. Bis jetzt konnten die Kiebitze hier weiter brüten. Ich wünsche mir so sehr, dass es dabei bleibt.
Fotografieren kann ich die Kiebitze leider nicht. Dafür ist meine Kamera nicht gut genug. Das wäre eine Aufgabe für den Heiko. Der kann das. Das weiß ich! 😉

Noch ein Frühlingszeichen: Die Pferde verlieren ihr Winterfell. Aus den Haaren die ich beim Striegeln runter hole, kann ich mir locker noch ein Pferd stricken!

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Pferde Bilder

Auf Wunsch einer einzelnen Dame, ich will hier keine Namen nennen, nicht wahr Wölkchen, gibt es heute ein paar frische Pferdebilder.
Leider war der Tag gestern sehr grau, deshalb sind die Bilder auch etwas dunkel geworden.

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Das ganze Leben ist ein Quiz

Und wir sind nur die Kandidaten. Deshalb dürft ihr jetzt alle raten!

Was ist das?

1. Ein Pferd
2. Ein achtlos liegen gelassener Pelzkragen
3. Katze Pisa die die Heizung liebt?

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Sie hat es kapiert!

Schon 3 Tage hintereinander ist Miranda von alleine in den Stall gegangen und hat sogar ihre Box gefunden! Das war ja immer ein kleines Problem. Bis jetzt musste ich sie jeden Tag mit Halfter und Führstrick reinführen. Sie hatte einfach Angst in den Stall zu gehen. Pferde sind Fluchttiere und fühlen sich in engen „Höhlen“ einfach nicht wohl. In der Natur würden sie auf offenen Steppen bleiben und solche Höhlen meiden. Dort könnte ein Raubtier lauern. In unserem Stall lauern aber höchstens ein paar Hühner. Oder eine Kröte, die dort wahrscheinlich ihren Winterschlaf gehalten hatte und mir vor ein paar Tagen beim Misten über den Weg lief. Davon konnte ich Miranda nicht wirklich überzeugen. Sie war immer aufmerksam angespannt, wenn ich sie in den Stall führte. Der Kopf ganz oben, mit weit aufgerissenen Augen, die Nüstern gebläht, schnaufend wie ein Walross. So schritt sie neben mir her. In der Box dauerte es einen Moment, dann entspannte sie, was ich deutlich an ihrer Körperhaltung erkennen konnte.

Ein paar Versuche gab es schon, bei denen sie alleine in den Stall lief. Sie stand dann in der Stallgasse und bekam plötzlich Angst vor der eigenen Courage, dreht um und war doppelt so schnell wieder draußen! Einmal landeten wir bei so einem Manöver alle drei in Bachus Box! Da musste ich erst einmal Pferde sortieren und Miranda in ihre Box führen.
Ich zeigte ihr immer wieder geduldig den Stall, ließ sie sich an der Hand umschauen. Dabei erzählte ich ihr, dass sie es schaffen wird allein rein zu gehen und auch ihre Box zu finden. Meine Geduld hat sich ausgezahlt. Sie kann nun, genau wie Bachus, allein in den Stall gehen! Die alte Dame kann also noch dazu lernen! Ich bin sehr stolz auf meine Süße! 😀

Heute habe ich noch ein Foto von einem sehr übersichtlichen Nachthimmel für Euch. Alle die etwas Romantik brauchen: Einfach 7 Minuten anschauen! 😉

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Futterrüben

Heidi und Arno hatten den Pferden einen Sack Futterrüben und zwei Eimer Leckerlis spendiert. Futterrüben sind ganz normale Möhren nur in einer anderen Qualität, wie wir sie vom Einkauf im Supermarkt her kennen. Es sind viele übergroße Wurzeln dabei und auch seltsam geformte, so wie die hier.

Ob die wohl um einen Stein herum gewachsen ist?

Steine waren auch im Futterrüben-Sack. Richtige kleine Schätzchen.

Sind die nicht schön?

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Ist denn schon Ostern?

Heute geht es mal nicht um die Pferde. Ich wollte euch von Trudis Kindern berichten. Ihr erinnert Euch sicher, dass Trudi im letzten Jahr noch einmal sehr spät gebrütet hat? Die Küken, es waren 12 Stück, schlüpften genau am 01. Oktober 2011. Die kleinen Flauschbälle entwickelten sich sehr gut. Sie wuchsen und befiederten sich schnell. Die lange Frotstperiode konnte ihnen nichts anhaben, da waren sie schon so groß wie die erwachsenen Hühner. Und nun haben die kleinen mit knapp 5 Monaten angefangen, ihre ersten Eier zu legen!

Und was soll ich euch sagen? Braune Eier sind nicht gleich braune Eier. Es gibt viele Farbvarianten. Von einem zarten Creme, über Hellbraun, bis hin zu einem dunklen Schokoladenbraun mit rotbrauner Maserung, ist alles möglich.

Zwei von Trudis Kindern legen ganz besondere Eier. Ein junges Huhn legt braune Eier mit weißen Punkten darauf, das andere legt braune Eier mit dunklen Punkten!
Schaut selbst:

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Heu

Am Sonntag musste ich schon wieder Heu holen. Die beiden Pferdchen knabbern ganz schön was weg im Winter. Mit tatkräftiger Unterstützung von Heidi und Arno gings zum Bauern. Dort fiel mir auf, dass einige Kühe im Stall fehlten. Als ich fragte, ob er die schlachten lassen hat, erzählte er mir, dass er dieses Jahr aufhört. Er geht in Rente. Das war eine schlechte Nachricht für mich, am Sonntagnachmittag! Nun muss ich mir einen neuen Heulieferanten suchen. Dabei war dieser so freundlich und ehrlich. Ich bekam immer nur gutes Heu von ihm. Eine super Qualität, den 1. Schnitt, wie es für Pferde wichtig ist.
Ich habe leider schon anderes erlebt. Als die Pferde gerade zu mir kamen, verkaufte mir ein anderer Bauer Heu. Da waren muffige, staubige Ballen dabei, die ich unmöglich an die Pferde verfüttern konnte. Man muss also beim Heueinkauf sehr aufpassen.

Bis zur Weidesaison kann ich aber noch bei meinem netten Bauern kaufen. Das hat er mir versprochen. Nur neues Heu wird er leider nicht mehr machen. Aber was solls, so ist der Lauf der Dinge. Alles verändert sich immer wieder.

Drückt mir die Daumen, dass ich einen neuen guten Heulieferanten finde!

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Der Frühling ist in Sicht!

Noch gibt es ziemlich kalte Nächte aber auch schon schöne Tage. Gestern schien den ganzen Tag die Sonne und es war mit 10 Grad, richtig schön warm. Mit Grausen erinnere ich mich an die zweistelligen Minusgrade, die wir vor kurzem noch hatten. Dabei fielen mir diese Narzissen auf.

Trotz der schlimmen Kälte wollten sie austreiben! Das nenne ich mutig! Die Narzisse hat keinen Zweifel an ihrem Handeln. Sie stellt nichts in Frage, sie treibt einfach durch den Schnee hindurch aus. Wer so entschlossen handelt, kann einfach nicht scheitern. 😉

Auch nach mehreren Tagen mit Plusgraden, taute das Eis nur langsam. Die Flüsse, Fleete und Gräben waren noch lange mit einer Eisschicht bedeckt. Und in der Pferdetränke auf der Weide, schwamm ein riesen Eiswürfel.

Babette eiferte Trudi nach und wollte ihr Ei unbedingt in Bachus Heuraufe legen. Ich überredete sie freundlich aber bestimmt, das hierfür vorgesehene Nest zu benutzen. Babette ist übrigens ein Marans-Mix. Die Marans sind eine französische Hühnerrasse (deshalb der französische Name von Babette!). Diese Tiere sind wegen ihrer schokoladenbraunen Eier bekannt. Leider hat sich dies nicht auf Babette vererbt. Sie ist ja auch nur eine halbe Marans und legt cremefarbene Eier. Leider keine dunkelbraunen mit roter Maserung, wie ihre Mutter. Die sehen nämlich richtig toll aus!

Nun bin ich aber vom eigentlichen Thema abgekommen. Es geht ja um den nahen Frühling und die gestiegenen Temperaturen. Leider hat uns damit auch der Matsch wieder.

Der klebt wie wild an den Gummistiefeln und will einfach nicht loslassen. Die Hundis schleppen schön viel Dreck in die Bude, sodass ich dauernd den Boden wischen kann.
Aber ich will ja nicht meckern. Lieber Matsch und Regen, als so eine Schweinekälte! Wenn dann auch noch hin und wieder die Sonne scheint, bin ich mit so einem schönen Farbenspiel mehr als zufrieden!

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Manchmal sieht sie Gespenster

Heute war mal wieder so ein Tag. Schon als ich die Pferde aus dem Stall lassen wollte, merkte ich, wie nervös Miranda war. Sie tänzelte in ihrer Box, mit hoch erhobenem Kopf. Alle Sinne waren auf 100% geschaltet. Es war nicht einfach für mich, ihr Halfter anzulegen. Dafür muss sie ruhig stehen und den Kopf etwas herunter nehmen. Sonst komme ich da einfach nicht an, bin nicht groß genug für dieses Pferd. Außerdem ist es nicht so witzig neben einem aufgeregten Pferd in der Box zu stehen.
In diesem Fall hilft nur Geduld und mit der Stimme beruhigen. Das klappte mal wieder. Beim aus dem Stall führen, hatte ich ein wild schnaufendes Ross neben mir. Der Kopf erhoben, die Nüstern gebläht, so stand sie neben mir, als ich den Führstick löste. Eigentlich gibts jetzt immer ein Leckerchen, aber Miranda hatte heute keine Zeit dafür. Aufgeregt trabte sie los. Ich wusste sofort, das wird heute wieder so ein „Gespenstertag“!

Und so war es auch. Sie ging andauernd durch auf der Weide. Schaute nervös hierhin und dorthin. Normalerweise erkenne ich meistens was sie beunruhigt, heute blieb es ein Rätsel für mich. Auch beim in den Stall führen hatte ich wieder eine wild schnaubende Miranda an meiner Seite. Mit Panik-Augen und hoch erhobenem Kopf.

Könnt ihr euch vorstellen, wie froh und dankbar ich bin, weil sie mir auch in solchen Situationen gehorcht? Noch nie hat sie am Führstrick gezogen, sich nie losgerissen. Immer ist sie brav mit mir mitgegangen. Trotz großer Angst verliert sie nie ihr vertrauen zu mir. Das erstaunt mich immer wieder! Selbst an solchen Geistertagen kommen wir miteinander klar. Dafür bin ich unendlich dankbar!

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Wie Sie sehen…

…sehen Sie nichts!

Nebel fotografieren ist doof! ich wollte euch aber trotzdem zeigen, wie es heute bei uns aussieht.

Normalerweise können wir bis zum Horizont gucken, weil hier alles so schön platt und übersichtlich ist. Heute ist die ganze Landschaft hinter dieser weißen Nebelwand verschwunden.
Die Temperatur ist gestiegen, etwas über 0 Grad und es weht kein Lüftchen.

Schon der Morgenspaziergang mit den Hunden ging durch die Nebelsuppe. Und bis jetzt ist der Neber eher noch dicker geworden. Trotzdem bin ich sooooo froh, dass es endlich wärmer ist!

Noch lauft die Katze auf den gefrorenen Gräben spazieren.

Bald wird hier wieder Wasser sein – hoffentlich!

Am Samstag musste ich schon wieder Heu für die Pferde kaufen. Bei der extremen Kälte der vergangenen Wochen, habe die beiden ganz schon was weggemümmelt. Mein Vorrat ging dem Ende zu… Ist ja klar, bei der Eiseskälte verbraucht der Körper mehr Energie, um die Körpertemperatur zu halten. Da muss natürlich mehr gefressen werden. Also ging es am Samstag mit dem freiwilligen Helfer Gerd zum Bauern. Zweimal beluden wir den Hänger mit Heuballen. Jetzt ist die Scheune wieder voll, mit qualitativ hochwertigem Heu!

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Pferde im Schnee

Wie ihr seht, hat es bei uns geschneit. Jetzt ist endlich der Matsch der vergangenen Monate verschwunden. Ich hoffe nur, dass es nicht gar zu dicke kommt, mit dem Schnee. Die letzten beiden Winter waren schlimm genug.

Lustig ist, wenn die Pferde mich erblicken, kommen sie immer sofort zu mir. Miranda als erstes, Bachus meistens hinterher. Er braucht immer etwas, bevor er sich in Bewegung setzt, da ist Mirand schon bei mir.

Erblickt

Losmarschiert

Angekommen

Etwas unscharf, aber Bachus sieht hier so süß verträumt aus. So wie er eben ist…

Und diese habe ich am Tag vor dem Schneefall aufgenommen.

Sieht nach Frühling aus, finde ich.

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Pferde im Winter

Ich habe festgestellt, im Winter sind Pferde unruhiger, nervöser und zickiger als im Sommer. Ich denke es liegt an Langeweile und der fehlenden Bewegung, da sie mehr im Stall stehen müssen.
Miranda kann im Winter richtig zickig werden. Sie zeigt Bachus die Zähne und donnert schon mal mit dem Huf gegen die Abtrennung zu seiner Box. Besonders gern macht sie dies, wenn ich mit dem Futtereimer komme. Also steigt auch der Futterneid im Winter. Dabei würde Bachus ihr nie das Futter streitig machen. Draußen auf der Weide hat sie nie solch Theater gemacht. Aber im Stall muss sie die Zicke raushängen lassen.

Heute war ein ganz verrückter Tag. Überall sahen die Pferde Monster. Dabei schien endlich einmal den ganzen Tag die Sonne! Vielleicht hatten die Pferde vergessen, wie hell die Sonne sein kann? Nach fast 2 1/2 Monaten Dauerregen, konnte ich mich auch beinahe nicht mehr daran erinnern. Irritiert vom hellen Sonnenlicht, das sich in den großen Pfützen auf den Weiden spiegelte, sahen sie überall gefährliche Monster sitzen. Außerdem war es heute wieder sehr windig und Sturmböen gabs auch noch dazu. Die Pferde waren schon heute morgen im Stall extrem nervös. Als ich sie auf die Weide ließ, drehten sie total durch. Beide galoppierten wie wild rum. Eigentlich kann ich erkennen, was der Grund dafür ist. Heute blieb es ein Rätsel für mich. Es waren einfach nichts ungewöhnliches zu sehen. Beide Pferde hatten aber die Köpfe hoch erhoben und schauten in die selbe Richtung. Der Wind trug für sie beunruhigende Geräusche herüber. Ich konnte nichts hören, da die menschlichen Sinne im Vergleich zum Pferd ein Witz sind. Immer wieder brach Panik bei den beiden aus. Sie galoppierten über die Weide, drehten, liefen unruhig ein paar Kurven und schauten in die Richtung, wo das Monster sitzen musste.

Leider galoppiert Miranda in solchen Situationen gern auf mich zu! Ich weiß nicht weshalb sie das macht? Es gefällt mir aber gar nicht. Wenn sie mit hoch erhobenem Kopf, eine Schweifhaltung wie ein edles Araberpferd, wild schnaufend, mit schnellen Galoppsprüngen auf mich zukommt, dann liegen meine Nerven blank. Besonders, wenn ich mitten in der Landschaft rumstehe! Weit und breit nichts, wo ich Schutz finden könnte, der Zaun elendig weit entfernt. Dann frage ich mich, ob sie wohl rechtzeitig bremsen kann, auf dem rutschigen Modderboden???
Eine liebe Tierhschutzfreundin gab mir den Rat, die Arme ganz hoch zu strecken und mit tiefer Stimme: „Hoooooo“ zu rufen. Diesen Trick habe ich angewendet und er scheint wirklich zu funktionieren. Die Pferde bremsen auf alle Fälle früher ab, gehen in einen tänzelden Trab über und bleiben vor mir stehen.
Wieso Miranda immer zu mir gerannt kommt wenn sie Angst hat, ist schon seltsam. Bei Hunden kenne ich das. Die verstecken sich gern mal hinter den Beinen ihres Besitzers, wenn ihnen etwas Angst macht. Aber Pferde?

Draußen kommt also keine Langeweile auf. Wir haben auch im Winter Spaß. Äh, der eine mehr, der andere weniger… 😉
Um den beiden etwas die Langeweile im Stall zu nehmen und ihre gute Laune zu fördern, habe ich ein Heunetz und zwei Salzlecksteine in die Boxen gehängt. So haben sie wenigsten ein bisschen damit zu tun, das Heu aus dem Netz zu friemeln und die Steine werden auch mit Begeisterung angenommen.

Heunetz

Himalaya-Natur-Salzleckstein (sehr beliebt!)

Mineral-Leckstein

Das waren meine Ideen gegen den Zickenalarm!

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Halbstark

Halbstaaaark, oh Baby, Baby, Halbstaaaark,
oh Baby, Baby, Halbstaaaark,
Halbstaaaaark nennt man sie.

Die Kinder von Trudi

Von wem war noch das Lied? Kennt das jemand?

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Ein verrücktes Huhn

Seit ein paar Tagen hat Trudi aufgehört zu glucken. Sie „redet“ wieder wie ein normales Huhn und gibt keine Glucklaute mehr von sich. Trudis Kinder sind nun so groß, dass sie ohne Mutter klar kommen. Sie stehen schon auf eigenen Füßen und müssen als Halbstarke, ihren Platz in der Herde finden.
Während ein Huhn gluckt, legt es keine Eier. Nach dem Glucken geht es dann wieder los, mit dem Eierlegen. Dies war auch bei Trudi heute der Fall. Sie legte ihr 1. Ei nach der Babypause. Den Platz, den sie sich dafür aussuchte, fand ich mehr als merkwürdig. Trudi legte das Ei in Bachus Heuraufe! Nach dem Ausmisten am Vormittag, wollte ich neues Heu in die Raufen legen. Da schaute ich nicht schlecht, als ich das Ei sah!

Dabei musste ich Trudi heute morgen schon 2 x höflich aber bestimmt aus Bachus Heuraufe hinausbitten. Ich dachte noch, was soll das denn? Die Antwort bekam ich später! Tztztz, wenn Trudi sich mal was in den Kopf gesetzt hat. Legte sie eben einfach später ihr Ei ins Heu, als ich sie nicht mehr störte. Bachus hat sie wohl auch nicht gestört. Er ist einfach zu gutmütig. Miranda hätte das freche Huhn aus der Heuraufe gejagt. Deshalb hat Trudi wohl auch Bachus Raufe genommen. Er ist ganz Gentleman und lässt das Huhn sitzen.
Nun kann ich mir was einfallen lassen, damit Trudi ihre Eier wieder ins Nest legt, so wie es sich gehört! Wo kommen wir denn da hin, wenn hier jeder macht was er will??? 😉

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Äpfel

Gestern kam eine Nachbarin mit Wurzeln, für die Pferde, und altem Brot, für die Hühner, zu mir. Sie fragte, ob ich Äpfel für die Pferde gebrauchen könnte? Natürlich kann ich das!
Also ging ich heute zur Nachbarin und sammelte die runtergefallenen Äpfel unterm Baum auf. Die schlechten ließ ich für die Vögel liegen.

Das Ergebnis sind zwei Kisten voller Äpfel. Die Pferde freuen sich!

Die roten sind noch die letzten Äpfel von Heidi und Arno.

Das Beste bei diesen Äpfeln aus der Nachbarschaft ist, dass sie absolute Bio-Äpfel sind: Unbehandelt, ungespritzt! Lecker und natürlich!

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