Die ersten Weihnachtsgeschenke

für die Pferde sind schon angekommen! 😉

Von Christa bekamen sie Müsli und eine knallrote Futtertonne. Dieses tolle Teil in der ultimativen Weihnachtsfarbe, hält in Zukunft die angebrochenen Müsli-Säcke frisch!

Von Heidi und Arno gabs Müsli, einen großen Sack Karotten und Pferdeleckerlies in Orangen-Apfel-Geschmack (auch sehr weihnachtlich) und Luzerne-Sticks!

Von Gerd gabs fein duftendes Kräutermüsli und 3 Kisten Äpfel aus eigenem Garten!

Die Pferd meinen: „Weihnachtszeit ist die schönste Zeit!“ 😉

Und sie sagen ganz laut: „DAAAANKEEEE!!!“

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Pediküre

Der Hufschmied war da. Genauer gesagt waren es sogar zwei. Vom Herbst bis zum Frühjahr kommt hier ein anderer Schmied, als im Sommer. Der Herbstschmied erschien im Doppelpack und ich kannte die beiden noch nicht. Sie machten einen großartigen Job, anders kann ich das nicht sagen. Ein eingespieltes Team, jeder wusste was er zu tun hatte. Geduldig und sanft gingen sie mit den Pferden um. Besonders rücksichtsvoll waren sie mit Bachus, der ja Schwierigkeiten mit dem langen Fußhochhalten hat. Der Sommerschmied hatte darauf auch schon Rücksicht genommen. Aber diese beiden toppten dies noch. Als Bachus rechtes Vorderbein fertig war, hatte er wieder Probleme es zu belasten. Er hält dann das Bein einige Zentimeter über der Erde und mag es nicht ganz aufsetzen. Um mit dem Hinterbein weiterzumachen, muss er aber dieses Bein mit seinem Gewicht belasten. Sonst kippt er um! Ein paar Schritte gehen half diesmal nicht viel. Da schlug der eine Schmied vor, wir sollten Bachus so stellen, dass er sich gegen die Stallwand lehnen konnte. Das half ihm tatsächlich, besser die Balance zu halten. Er schnaufte entspannt aus und man sah ihm die Erleichtung förmlich an.
Sowohl der Sommer-, wie auch der Winterschmied wurden mir empfohlen und ich bin froh, sie für die Pferde gefunden zu haben!

Nach der Pediküre gabs ein Leckerchen und dann war es auch schon Zeit fürs Müsli.

Das ist ein guter Start in den Tag, finden die Pferde: Hufe schön und Müsli hinterher! 😉

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Dummes Huhn

Oder doch nicht???

Die Hühner haben sehr schnell herausgefunden, dass die Pferde beim Müsli fressen immer etwas daneben kleckern. Sobald ich mit den Futtereimern auf die Weide gehe, ist das der Startpfiff für die Hühner. Sie stehen in freudiger Erwartung vor den Pferden und warten auf die Getreidestückchen, die den Pferden beim Kauen aus dem Maul fallen. Also doch kein dummes Huhn!

Leider wird diese wunderbare Tierart in unserer industriellen Massentierhaltung all seiner natürlichen Anlagen beraubt. In der Enge der Käfige und auch in den überbelegten Großställen mit dauerndem Kunstlicht, ohne Sonne, ohne Frischluft, können sie alle angeborenen Verhaltensweisen nicht ausleben. Dabei sind Staubbaden, Flügelschlagen, Nestbau, Sonnenbaden, Laufen und Scharren Grundbedingungen, damit ein Huhn sich wohl fühlt. Eine freie Hühnerherde, auf einer grünen Wiese, ist etwas wunderbares. Ständig „redend“ ziehen sie umher und suchen sich einen Großteil ihres Futters selbst. Dabei sind sie neugierig und in der Lage Probleme zu lösen.
Meine Spielen sogar mit einem Futterball für Katzen, den ich mit Körnern befüllt habe.

Wer mag da noch Eier aus konventioneller Haltung essen?

Die Pferde stören sich nicht an den kleinen Geiern, die auf jedes runtergefallene Stückchen warten! Sie stehen ruhig und glücklich mampfend da.

Wenn sie aufgegessen haben, leckt Bachus seinen Eimer aus, wie ein Hund den Napf! Gründlich und mit viel Zeit! Es bleibt wirklich kein Fipselchen Musli am Eimerrand kleben. Wenn er dabei den Eimer umkippt, nimmt er ihn zwischen die Zähne und stellt ihn mit einem Schwung wieder hin. Er sieht dabei wie ein feiner Herr aus, der seinen Hut schwenkt! 😉

Ich glaube in Bachus steckt ein kleines Zirkuspferd! 😀

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Pferd aus Hühnerperspektive

Eine Bildergeschichte:

Na, mal ehrlich, wer von euch würde sich das bei diesen Größenverhältnissen trauen??? 😉

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Es ist wieder viel passiert…

Eigentlich wollte ich erst einmal keinen neuen Bericht schreiben, weil mir die Zeit fehlte. Aber es nützt nichts, wenn ich jetzt nicht von den Neuigkeiten rund um die Pferde berichte, vergesse ich noch die Hälfte. Das wäre sehr schade, denn es haben sich gleich mehrere, sehr erfreuliche Dinge getan.

1. Gerd spendete sein altes Scheunentor und Martin bastelte daraus eine neue Stalltür. Die alte Tür war ja schon so morsch, die fiel förmlich auseinander, wenn man sie nur anschaute. Da war einfach nichts mehr zu reparieren. Dank Gerds alter Scheunentür und ein paar von Christas gespendeten Brettern, haben wir jetzt wieder eine gut und sicher schließende Stalltür!

Wieder haben wir aus wenig Mitteln etwas Brauchbares gezaubert!

MEIN DANK GEHT AN: GERD – CHRISTA UND MARTIN!

2. Ein anonymer Spender hat 6 Sack Kraftfutter für die Pferde gespendet!

Dazu gabs von dem selben großzügigen Menschen eine Futterspende für meine beiden ehemaligen spanischen Straßenhunden und den halbwilden Katzen, um die ich mich auch kümmere.

VIELEN DANKE FÜR DIE GROßZÜGIGE SPENDE!

3. Spendete Nicole und ihre Mutter jeweils 10.- Euro für die Pferde!

VIELEN DANK AUCH AN EUCH BEIDE FÜR EURE WERTVOLLE HILFE!

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Kinder wie die Zeit vergeht

Sagte Trudi zu ihren Küken, denn die kleinen sind jetzt schon 3 Wochen alt!
Langsam werden sie immer mutiger, entfernen sich schon weiter von der Mutter. Die Federchen wachsen an den Flügeln und diese werden auch schon eifrig benutzt. Wenn es mal zu Fuß nicht schnell genug geht, fliegen die kleinen ca. 30 cm über den Boden. Besonders wenn ich mit dem Futterteller komme. Das sieht so putzig aus! Gut 5 Kg Kükenkorn haben die Kleinen schon verputzt! Kein Wunder, dass die so schnell wachsen! 😉

Neugierig werden alle möglichen Plätze ausprobiert. Hier sitzt die ganze Rasselbande auf der Hühner- äh Pardon Blumentreppe und genießt die Abendsonne.

Hier wird lustig auf der großen Treppe hoch und runter gehüpft.

Trotdem behält Trudi den Überblick bei der quirligen Bande. Wenn Mutti ruft, gehts im Gänsemarsch weiter. 😉

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Windstill

Heute waren die freiwilligen Helfer Heidi und Arno bei uns. Während Arno die Windschutzfolie am Stall anbrachte, half Heidi mir beim Pferdestriegeln.

Die Windschutzfolie ist echt eine tolle Erfindung! Sie hat tausende von winzig kleinen Löchern, sodass sie aufgehängt druchsichtig erscheint. Das Tageslicht kommt in den Stall und man kann rausschauen, der Wind wird aber bis zu 90% abgebremst. So haben die Pferde ein angenehmes und zugfreies Stallklima.

Arno beim Spannen der Folie

Fertig!

Beim Pferdeputzen nahm sich Heidi Bachus vor. Der zeigte mal wieder was für ein kleiner Dreckspatz er sein kann. Denn er hatte sich natürlich gründlich im Matsch gewälzt. Die schwere, dunkle Erde hier, wird beim Trocknen steinhart und klebt wie sonst was! Bachus kennt dazu noch einen ganz besonderen Trick: Er klebt sich eine Schlammpackung auf den Kopf! Am liebsten genau zwischen die Ohren, sodass Mähne und der vordere Haarschopf vollkommen eingekleistert sind. Wie er das schafft, konnte ich leider noch nicht beobachten. Miranda hatte noch nie Schlamm zwischen den Ohren, obwohl sie sich genau so gerne wälzt. Na ja, vielleicht kommt es, weil sie eine Dame ist und es ist nicht gerade ladylike wäre, sich Schlamm auf den Kopf zu kleben.

Heidi hatte also ordentlich zu tun, mit Putzen und Schlamm aus der Mähne pulen…


Bachus hats genossen!

Leider bleibt er nicht lange so schön sauber. Morgen wird wieder ein Schlammpaket auf seinem Kopf kleben… Wollen wir wetten???

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Der Himmel brennt!

Dies sind keine Fotos aus irgend einem Urlaubsparadies. Hier ging die Sonne über der Pferdeweide unter.

Ist das nicht wunderschön???

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Eingedeckt

Die letzten Tage konnten wir noch einmal den goldenen Herbst genießen. Ab morgen soll das Wetter schlechter werden. Deshalb war ich froh, dass heute der freiwillige Helfer Gerd zum Sensen kam. Er erklärte sich bereit, Miranda zu halten, wärend ich ihr die Decke auflegen wollte.
Ich wusste ja nicht, wie Miranda dabei reagieren würde. Sie kannte keine Decke, hatte noch nie in ihrem Leben eine getragen.

Nach dem Sensen zog ich Miranda Halfter mit Führstrick an. Gerd hielt tapfer den Strick. Falls sie durchgehen sollte, gab ich Gerd die Anweisung loszulassen. Notfalls damit rechnen, zur Seite springen zu müssen. Miranda zeigte ich die Decke, ließ sie dran schnuppern. Ich redete im beruhigenden Ton mir ihr. Sagte, dass sie es uns bitte nicht so schwer machen sollte, dass wir keine Cowboys seien. Während ich langsam an der Seite des Pferdes entlangging, erzählte ich ihr was ich jetzt machen wollte. Sagte, dass sie sich sicher freuen wird, über die kuschelig warme Decke. Auch wenn sie meine Worte nicht verstand, hoffte ich auf den beruhigenden Klang meiner Stimme. Denn mit meiner Stimme hatte ich sie schon öfter beruhigen können.

Langsam schob ich die Decke hoch und versuchte sie vorsichtig auf ihren Rücken zu legen. Das war nicht gerade einfach, weil Miranda um einiges größer ist als ich und die Decke ein ganz schönes Gewicht hat. Jetzt wurde es der schönen Stute unheimlich. Sie scheute leicht und tänzelte zur Seite.
Sofort brach ich diesen Versuch ab. Mit der Decke in den Armen ging ich ruhig redent wieder zum Pferdekopf, um sie ihr noch einmal zu zeigen. Sie schnupperte daran. Ich erzählte ihr wieder was ich gleich machen würde. Ging mit der Decke erneut neben das Pferd und schob sie so sanft wie möglich auf den Rücken. Durch das Gewicht der Decke, ist es ganz schön schwierig, diese ohne Schwung nach oben zu stemmen. Jetzt wäre ich gern 10cm größer!
Diesmal gelang es mir tatsächlich die Decke auf ihren Rücken zu legen! Und Miranda blieb ruhig!
Die Decke lag nun auf ihrem Rücken, aber sie musste noch auf der anderen Seite runter gezogen werden. Ich lobte das brave Pferd, was nun ganz ruhig da stand. So konnte ich ohne Probleme auf der anderen Seite die Decke nach unten ziehen und in aller Ruhe zurechtrücken. Dann sämtliche Gurte auf die richtige Größe stellen, alle Schnallen und Karabiernhaken zumachen. Schon war das Pferd eingedeckt!

Jetzt stand Miranda da, eingepackt in ihrer schönen, warmen, neuen Decke und glaubte, sie könne keinen Schritt mehr gehen! Wie festgewachsen stand sie auf der Stelle und schaute besorgt aus der Wäsche!
Ich nahm den Führstrick und ermutigte sie ein paar Schritte mit mir zu gehen. Langsam ging sie mit mir mit. Dabei bewegte sie die Hinterbeine wie ein Storch im Salat! Sie dachte wirklich, sie könne mit dem Ding nicht laufen! Sie machte noch ein paar Schritte im Zeitlupentempo am Frührstrick. Dafür gabs viel Lob und Leckerlies, aber alleine ging sie keinen Schritt. Ich löste den Strick, stellte mich gut einen Meter vor sie und lockte die Stute mit meiner Stimme und Leckerchen. Zuerst machte sie den Hals ganz lang, doch das reicht nicht. Da ging sie den ersten unsicheren Schritt. Dabei feststellend: Man kann mit diesem Ding auch laufen!
Langsam und ein wenig skeptisch bewegte sie sich weiter. Nachdem wir sahen, dass sie mit der neuen Situation klar kam, gingen Gerd und ich von der Weide. Miranda ging neben mir her und kroch fast in mich rein. So aufdringlich ist sie sonst nie. Mir kam es so vor, als ob sie sagen wollte, bitte bleib bei mir. Ich trau mich noch nicht allein zu bleiben! Aber nach einem Weilchen wurden ihre Schritte wieder sicherer und sie hatte sich schon so weit an die Decke gewöhnt, dass sie wieder anfing zu grasen.

Hier läuft sie schon mit der Decke:

Und hier ist sie schon wieder total entspannt:

Ein paar Fotos für die Pferdeexperten: Sitzt die Decke gut?


Das Äppeln ging auch schon, dafür geht die hintere Klappe hoch! 😉

Der unerschrockene Gerd, der vor nichts Angst hat, außer vor den aufdringlichen Paparazzi!

Ich bin mächtig stolz auf uns alle. Auf Gerd, weil er sich getraut hat Miranda zu halten. Wir wussten ja wirklich nicht, wie das Pferd reagieren würde. Und natürlich auf Miranda! Die hat das alles mal wieder ganz toll gemacht!

Ist sie nicht ein Schatz? Und so was sollte in die Wurst…

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Heunetz aufgehängt

Bachus wusste gleich, weshalb ich auf einmal rote Kunststoff-Netze in die Bäume hänge. Nicht wegen der attraktiven Optik – nein weil man darin den Pferden das Heu so schön anbieten kann. Sie haben mit diesen Teilen eine ganze Weile zu tun. Müssen Halm für Halm aus dem Netz zuppeln. So können sie sich nicht so schnell die ganze Heuration reinziehen, wie es der Fall ist, wenn das Heu einfach auf dem Boden liegt. Zweiter Vorteil: Sie trampeln nicht in ihrem Essen rum, das Heu bleibt sauber.

Miranda die in ihrem bisherigen Leben beim Züchter nichts kennen lernte, brauchte eine Weile. Deshalb gabs für sie zuerst einen kleinen Heuhaufen auf dem Boden. Beim Knabbern beobachte sie Bachus. Dabei schaute sie sich von ihm ab, wie das geht, mit dem Heunetz und schon knusperte sie mit!

Auch ein Oldie kann noch lernen! Besonders Miranda, denn sie ist jetzt sehr interessiert an neuen Dingen. Was ja am Anfang so gar nicht der Fall war. Da ging sie lieber jeder ungewohnten Situation aus dem Weg.

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Familienausflug

Dieses Jahr gabs spät im Jahr noch einmal einen großen Kindersegen. Trudi, eine meiner besten Glucken, brütete 12 Küken aus! Die kleinen Flauschbälle sind gerade mal 2 Wochen alt und total süß!

Heute machte Trudi ihren ersten Familienausflug mit den Kindern.
Und wo ging es hin? Auf die Pferdeweide!

Typisch Trudi! Die hat keine Angst vor großen Tieren! 😉

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Glück ist

ganz viel Hilfe zur rechten Zeit!

Heute bekam Miranda noch eine warme Winterdecke gespendet! Christiane meinte, es wäre besser eine Ersatzdecke zu haben, wenn es mal ganz dicke kommt. Wenn Mirada sich z.B. im Matsch wälzt oder wenn Pferdeäppel an der Decke kleben. Deshalb ließ sie eine nagelneue Decke direkt zu uns liefern!
Die Freude ist groß über dieses großzügige Geschenk!

Nun kann Miranda immer eine Decke tragen, auch wenn eine gereinigt werden muss!

Ich bin so froh, dass es Menschen gibt, die schnell und unkompliziert helfen!

DANKE LIEBE CHRISTIANE!

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Komm unter meine Decke…

und da mach es dir bequem. Sagte Brigitte und spendete 2 warme und wasserabweisende Pferdedecken für Miranda und Bachus!
Jetzt kann der Winter kommen – denn wir sind dank dieser lieben Spenderin gegen Nässe und Kälte gewapnet.

Ich sage dazu nur: Hut ab vor so einer großzügigen Spende!!!

DANKE LIEBE BRIGITTE!!!

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Ordentlich Holz vor der Hütte!

Heute waren wieder meine lieben freiwilligen Helfer Heidi und Arno da. Sie wollten, wie versprochen, den Stall ausbessern. Mit von Christa gespendeten Holzlatten, erneuerte Arno den unteren Teil, der vorderen Stallwand. Hier waren die alten Bretter schon recht morsch. Sie fielen bald ab, wenn man sie nur anguckte. 😉

Anschließend bekam Bachus eine neue Heuraufe, gebaut mit von Arno gespendetem Holz. Die neue Raufe hat eine schön hohe Rückwand und ist überhaupt richtig schön stabil. Bachus wird sich freuen…


Nicht lange reden, sondern zupacken war hier die Devise. Nur so kann man etwas erreichen!!!

Ich möchte den dreien ganz herzlich danken, für die Spenden und den tollen Arbeitseinsatz!
Ihr seid wirklich klasse!!!

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Überraschung!

Heute war ein toller Tag für unsere Pferde! Der Postbote brachte zwei große Pakete mit soooo schönen Sachen, die eine liebe Frau für Miranda und Bachus gespendet hat.

In den Paketen waren 3 Heunetze, ein großer Sack Pferdemüsli für Senioren und viele Pferdeleckerlis, in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen! Die Leckerchen kamen richtig gut an bei den beiden.

Die Heunetze werden morgen aufgehängt. Mal sehen wie die Pferde das finden. Miranda kennt so was ja nicht. Bin gespannt wie sie reagiert. Ob Bachus ein Heunetz kennt, weiß ich nicht. Aber er findet sowieso alles gut, was mit Fressen zu tun hat. 😉

Vielen, vielen Dank liebe Christiane, für Deine großzügige Spende!!!

Ich freu mich so, dass wir nicht vergessen werden! Denn Miranda kann noch gut 10 Jahre leben. Ich habe den Gnadenbrotplatz für sie und Bachus geschaffen. Aber ohne eure Unterstützung geht es nicht! Deshalb bitte ich jeden der etwas Helfen kann, um Mithilfe. Zusammen sind wir stark und zusammen können wir dieser schönen Stute die Jahre schenken, die ihr von Natur aus zustehen. Auch wenn sie keinem Züchter mehr Profit bringt, hat sie ein Recht auf Leben! Genau wie alle anderen ausrangierten Zuchtstuten. Sie alle sind fühlende Wesen, mit einer Seele. Wenn wir uns auf sie einlassen, eine Beziehung zu ihnen aufbauen, bekommen wir die tollsten Freunde die wir uns vorstellen können. Kein Pferd darf als Wegwerfartikel behandelt werden!
Helft uns, Miranda stellvertretend für das Recht auf Leben alle Zuchtstuten zu stellen. Sie soll sozusagen als gutes Beispiel stehen, was eine Hilfsaktion von privaten Menschen alles bewirken kann. Wenn viele ein klein wenig helfen, sind große Dinge möglich – wie z.B. ein Pferd zu retten!

Vielen Dank!

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Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

Jetzt zeigt der Herbst sein wildes Gesicht. Heute gabs den ersten Herbststurm und die Sanftheit der letzten Tage ist verschwunden.

Die Pferde waren sehr unruhig. Wahrscheinlich trägt der Wind Geräusche von weit her, die die Pferde beunruhigen. Das menschliche Hörspecktrum ist ja wesentlich kleiner, als das eines Pferdes. Deshalb bekommen wir gar nicht mit, was unsere Pferde alles hören. Da sollte man immer dran denken.
Mein erster Hund war ein sehr ängstliches Tier. Ich hatte ihn aus schlechter Haltung übernommen. Bei windigem Wetter war er immer sehr nervös, weil er so viele Geräusche hörte, die in beunruhigten. Ich stellte mich darauf ein und dies sollte man auch bei seinem Pferd tun. Manchmal muss man versuchen die Welt mit den Augen des Pferdes oder des Hundes zu sehen.

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Sanft und bunt

So fing der Herbst an. Mit Sommertemperaturen und Sonne satt. Kaum zu glauben, das es schon Oktober ist.

Die Hühner fühlen sich wohl, beim Sonnenbaden und putzen ausgiebig ihr Gefieder.

Lustige Fliegenpilze wachsen über Nacht.

Der Morgennebel schwebt über der Weide.

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Etwas oben drauf

Bald geht die Weidesaison dem Ende zu. Langsam wird das Gras weniger auf der Weide. Deshalb gibt es jetzt schon etwas Heu zum Knabbern oben drauf.

Wie man sieht, es schmeckt den beiden!

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Wurmkur

Miranda und Bachus bekamen heute ihre Herbst-Wurmkur. Die beiden waren gar nicht begeistert, das Zeug scheint wohl nicht besonders gut zu schmecken. Nachdem sie die Paste ins Maul bekamen, liefen sie eine ganze Weile mit angeekeltem Gesichtsausdruck herum. Der Kopf wurde hoch gehalten und die Zunge kam immer wieder zum Vorschein!

Doch was sein muss, muss sein. Wir kennen das ja selbst mit der Medizin: Was am fiesesten schmeckt, hilft am besten! 😉

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Herbst

Der Herbst ist da und lässt unsere Landschaft jeden Morgen im Nebel verschwinden. Fast könnte man glauben, das Land hinter der dicken Nebelwand hätte sich aufgelöst. Es ist so ruhig, wie auf einer kleinen einsamen Insel.

Langsam kämpft sich die Sonne durch den Nebel und verstärkt noch den mystischen Eindruck.

So hat jede Jahreszeit ihre Schönheit: Der Herbst ist sanft und besinnlich. Und so komme ich auch zur Ruhe und gehe in mich. Finde meine Mitte, denke über die vergangenen 3 Monate nach. Denn genau heute sind die Pferde 1/4 Jahr bei mir. Wie schön sich alles entwickelt hat, was für ein tolles Team wir geworden sind! Der Anfang war ein bisschen stürmisch, besonders mit Miranda, wie die Zeit des schnellen Wachstums im Frühling. Jetzt ist der Friede und die Ruhe des Herbstes eingekehrt.

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Ich hab die Hufe schön…

Ich hab die Hufe schön – ich hab die Hufe schön! Singen Bachus und Miranda im Chor, denn der Hufschmied war heute da. Also haben die beiden heute nicht nur die Haare schön, sondern sind auch wieder besonders gut zu Fuß.

Beim Hufeschönmachen merkte man wie beweglich Miranda noch ist. Bachus hatte wieder leichte Probleme mit seinen doch schon etwas steifen Knochen. Das lange Fußhochhalten fiel ihm sichtlich schwer. Nachdem der Schmied mit dem rechten Vorderbein fertig war, hielt Bachus sein Bein weiter in der Luft. Er hatte es zwar wieder gestreckt, hielt es aber nach vorn und etwa 5 cm über dem Boden. Der Schmied erklärte mir, dass das vom langen Dehnen beim Beinhochhalten kam. Bachus hatte nun wohl ein komisches Gefühl im Bein und konnte es nicht gleich wieder richtig belasten. Wir ließen ihn ein paar Schritte gehen, bis er das Bein wieder normal belastete, damit er richtig stand, um mit der Hinterhand weiter zu machen. Auf der linken Seite war es genau so.

Zum Glück ist dieser Hufschmied wirklich sehr einfühlsam und nimmt sich die Zeit, die ein Senior wie Bachus braucht.

Ein großes DANKE an diesen Menschen!

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Dösen in der letzten Sommersonne

Der Sommer, der nicht immer einer war, geht dem Ende zu. Unsere beiden Pferde dösen in den wärmenden Strahlen der letzten Sommersonne.

Genießt es Jungs und Mädels!

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Love is in the Air!

Liebe liegt in der Luft, wenn Miranda rossig ist!
Für sie dürfte es eine ganz neue Erfahrung sein, rossig sein und nicht belegt zu werden. Als ausrangierte Zuchtstute, die jedes Jahr ein Fohlen zur Welt bringen musste, kannte sie das noch garnicht. Sobald sie nach der Geburt wieder rossig war, hieß es für Miranda, ab auf den Hänger und zur Besamungsstation. Dort wurde sie künstlich befruchtet und schon wuchs das nächste Fohlen in ihr. Sie war eine Gebärmaschine, wie alle Zuchtstuten. Musste nur Geld einbringen, durfte nicht leer rumstehen.

Als Rentnerin darf sie nun ihren Liebestaumel mit Bachus genießen. Dem zeigt sie in dieser Zeit, welch Temperament in einem Hannoveraner Rassepferd steckt. Wenn Bachus ihr dann liebevoll den Rücken beknabbert, ist der Liebestaumel aber schnell wieder verflogen. Liegt es daran, dass die beiden gemütliche Rentner geworden sind, oder denkt Miranda an die Folgen? 😉

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Die beiden sind schon ein ganz besonders schönes Paar!

Hier sagt Miranda zu Bachus: „Schüttel dein blondes Haar!“

Und Bachus gibt alles! Da kann Miranda auch gnädig darüber hinwegsehen, dass Bachus sich mal wieder eine kleine Schlammpackung auf den Rücken geklebt hat. 😉

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Noch ein Arbeitseinsatz

Heute schwang Gerd die Sense, um das wild wuchernde Grünzeugs in Schach zu halten. Er mähte zwei große Brennessel-Inseln, die sich gebildet hatten weil die Pferde hier nicht fressen wollen.

Dann kam die linke Weidenseite dran. Hier ist das Schilfgras ein Problem. Es wird so hoch, dass die Pferde sich dahinter verstecken können.

Hier hilft Miranda von der anderen Seite mit! 😉

Danke Gerd, für Deine Spende in Form von zwei Tagen Arbeitseinsatz!

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Von ringelnden Nattern und helfenden Händen

Heute war der freiwillige Helfer Gerd bei uns. Er half mir den Wassertrog für die Pferde zu verschönern. Das Teil besteht aus orangefarbenem Kunststoff und ist größer als eine Badewanne. Es steht auf dem hinteren Teil der Weide und dort stand es schon, als ich herzog. Leider hatte der sonst so wunderbar stabile Behälter, im oberen Rand zwei unschöne Risse, die mir zu scharfkantig und damit gefährlich für die Pferde waren. Das konnte so nicht bleiben und sollte heute mit Gerds Hilfe geändert werden.

Als wir auf die Weide gingen, wurden wir erst einmal von den Pferden begrüßt. Sie lieben es einfach Besuch zu bekommen. Natürlich gabs erst Streicheleinheiten und Leckerlis für die beiden. So viel Zeit muss sein!
Als wir mit dem Tank rumhantierten, das Wasser auskippten, ihn drehten, machte das komische Geräusche. Miranda warf sofort den Kopf hoch, starrte uns und den sich auf einmal bewegenden Trog an und stand in Alarmbereitschaft da! Ich redete gleich beruhigend mit ihr, sagte, dass alles in Ordnung sei und sie sich nicht aufzuregen brauchte. Erzählte ihr, dass wir den Tank doch nur schöner für sie machen wollten. Meine Stimme zeigte wieder Wirkung: Sie entspannte und schaute uns zu, wie wir den Tank von der Weide schleppten. Plötzlich rief Gerd: „Ähhh, was hast du den hier für Bewohner auf der Weide?“ und blieb abrupt stehen! Ich schaute über den Tank, da lag eine tote Ringernatter vor uns. Es war ein ziemlich großes Exemplar und man konnte nicht gleich erkennen, dass sie tot war. Lebende Schlangen sehen auch nicht viel anders aus, nur würden die nicht liegen bleiben. Sie haben große Angst vor Menschen und huschen bei einer Begegnung blitzschnell davon. Aber diese huschte nicht, denn sie war mausetot. Als ich sie genauer betrachtete, fielen mir mehrere Bissspuren in ihrem Körper auf. Sie musste wohl einen Kampf gehabt und ihn mit dem Leben bezahlt haben.

Gerd waren Schlangen unheimlich, ich hatte mich mittlerweile an sie gewöhnt. Hier gibt es sehr viele Schlangen. Die ersten Begegnungen mit ihnen, waren für mich auch voller Schrecksekunden. Heute macht es mir nichts mehr aus. Ich hatte schon zu viele Begegnungen auf meinen Hundespaziergängen, mit sich sonnenden Ringelnattern gehabt. Die Tiere sind biltzschnell und flüchten am liebsten in die Gräben, wenn sie von uns gestört werden. Meine erste Begegnung auf dem Hof, hatte ich im Hühnergehege. Dort lebte eine ziemlich dicke Ringelnatter. Auf der Weide sah ich auch öfters welche weghuschen. Als wir den Zaun bauten, fragte mich Heidi, ob ich wüsste, dass ich eine Schlange auf der Weide hätte. Ja, wusste ich. Nun war die Schlange tot, wenn es die selbe Natter war? Was für Fressfeinde die Ringelnattern wohl haben? Und weshalb wurde diese nur getötet?

Wenn man sich die Schlange, und besonders den Kopf, aus der Nähe anschaut, erkannt man erst, wie schön sie eigentlich ist. Komisch, dass wir Menschen immer erst einmal Angst vor ihnen haben.

Ob Pferde auch Angst vor Schlangen haben? Miranda stand ja nur 150 Meter entfernt, auf einer anderen Weide. Dort dürfte es auch Ringelnattern geben und sie müsste sie eigentlich kennen. Bei Bachus weiß ich nicht, ob es dort wo er herkommt, auch Schlangen gab. Aber Bachus hat ja sowieso die Ruhe weg, er wird sich sicher auch nicht über eine harmlose Ringelnatter aufregen. 😉

Zurück zur Arbeit. Gerd sägte den oberen Rand vom Wassertrog ab.

Mit Schleifpapier wurden die Kanten schön rund geschmirgelt.

Anschließend bekam das Teil eins mit dem Hochdruckreiniger.

Und schon war er fertig! Der neue, wunderschöne und saubere Wassertrog für die Pferde!

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Plan B

Das Wetter hatte dieses Jahr einige Überraschungen für uns gebracht. Erst das extrem trockene Frühjahr – monatelang kein Regen in Sicht. Die Weiden kamen nicht in Gang, weil das Wasser fehlte und das Gras nicht wachsen konnte. Die Kühe mussten viel länger im Stall bleiben, weil die Weiden sie nicht satt machten. Und das nach dem frühen und harten Winter. Die Bauern machten sich Sorgen um die Heuernte und verkauften nicht gern das Heu vom letzten Jahr. Sie wussten nicht, wie lange sie noch ihre Tiere damit füttern mussten. Als die Kühe dann endlich raus kamen, waren sie überglücklich und machten verrückte Bocksprünge.

Dann kam der verregnete Sommer. An manchen Tagen fiel so viel Regen, wie im Frühjahr fehlte. Nach einer Woche Dauerregen, mit Gewitter, Sturm, Starkregen und kein Ende in Sicht, merkte ich, dass wir hier ein großes Problem hatten. Der Boden im vorderen Weidebereich verwandelte sich in eine nicht mehr begehbare Matschlandschaft. Der schwere Boden war so durchnässt und weich, dass es einen die Gummistiefel auszog und man erbarmungslos feststeckte. Die Pferde versanken bis zum Sprunkgelenk im Modder. Um rauszukommen, sprangen sie wie die Kaninchen. Das ging gar nicht! Zumal dieser Teil der Weide, der Paddock für den Winter werden sollte. Ich war verzweifelt. Erst im normalen Alltagsgeschehen kamen solche Probleme zum Vorschein.

Es musste eine Lösung her, denn so war es viel zu gefährlich für die Pferde. Ich hatte die Idee, die Erde auszutauschen. Den weichen Modderkram rausbaggern und anschließend Sand auf die Fläche ausbringen. Leider traute sich niemand an die Sache ran. Wen ich auch fragte, nach einer Ortsbegehung hatten alle Angst, sich dort mit großen Maschinen festzufahren. Ein richtig großer Bagger mit Kettenlaufwerk, wäre da gar nicht an den Einsatzort gekommen, dafür was es viel zu eng. Ein kleiner hätte schnell festgesessen. Genauso war es mit einem Trecker. Deshalb wollte niemand auch nur einen Versuch wagen, sie hatten Angst, es noch schlimmer zu machen, als es jetzt schon war. Ich wurde noch verzweifelter!

Erschwerend kam hinzu, dass hinter diesem nicht begehbaren Stück der Eingang zum Stall lag! Hier mussten die Pferde im Winter durch, um in den Stall zu gelangen…
Nun kam Plan B zum Einsatz: Wenn der Weg nicht freigemacht werden konnte, musste eben ein neuer Weg geschaffen werden. Ich besprach alles mit dem freiwilligen Helfer Martin. Er war trotz der vielen Arbeit bereit mir zu helfen. Leider hatte er nur einen Tag Zeit. So schufteten wir einen ganzen Tag lang, von morgens früh bis nachts um 22.00 Uhr, um einen neuen Paddock und Zugang zum Stall zu schaffen.
Martin sägte mit der Kettensäge alle Bäume und Sträucher, die den Weg versperrten. Ich schleppte alles in den Wald. Wir mussten den Zaun neu ziehen, das Weidetor umsetzen und anschließend noch aufräumen.

Am Schluss hatten wir eine wirklich gute Lösung umgesetzt. Die Pferde haben nun einen trockenen Paddock für den Winter. Sie können bequem in den Stall gehen und ich habe ein neues Gemüsebeet. Denn auf dem unbegehbaren Stück liegt guter Humos, mit vielen Nährstoffen. Wie wir entdeckt haben, haben die Leute die hier vorher gewohnt hatten, ihren Stallmist dort hingeworfen. Der blieb einfach liegen und verrottete. Was natürlich keine gute Idee war. Durch die starken Regenfälle der letzten Wochen, kam das ganze Ausmaß des Problems zum Vorschein.

Doch nun bin ich froh, dass Plan B zum Einsatz kam, denn es ist die beste Lösung, mit Vorteilen für alle Beteiligten.

Einen ganz großen Dank an Martin, dass er bei dieser Schufterei mitgemacht hat! DANKE – Es hat sich gelohnt!

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Da lachen doch die Pferde…

Und wer lacht am schönsten???

Bacchus!

Wahrscheinlich beömmelt er sich so, weil soooo viele Hände mit Leckerchen auf ihn warten! Wie cool doch so ein Renternleben sein kann! 😉

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Die Ü20 Party!

Die erste Party ihres Lebens, feierten Miranda und Bacchus am Samstag, in ihrem 20. und 22. Lebensjahr! Da die Gäste ebenfalls das 20. Lebensjahr überschritten haben, wurde es eine Ü20 Party! 😉

Endlich war es so weit, die Sommerparty mit den freiwilligen Helfern fing mit einem Kaffeeklatsch an. Christa brachte eine Nusstorte für uns und einen großen Eimer Leckerlis für die Pferde mit. Heidi und Arno hatten zwei Beutel Karotten und einen großen Sack Äpfel dabei.

Zur Begrüßung gabs ein Gläschen Sekt, anschließend gings zu den Hauptpersonen auf die Weide.

Miranda und Bacchus standen ganz hinten auf der Weide. Ich rief: „Miranda, Bacchus, ihr habt Besuch!“ Sofort kam die neugierige Miranda, mit Bacchus im Schlepptau, nach vorn zu uns.
Hier wurden sie sofort gekuschelt und mit Leckerchen verwöhnt.

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Die beiden waren ganz begeistert über so viele streichelnde Hände und leckeren Dingen, die immer wieder vor ihren Schnauzen landeten. Nun kam noch Edda dazu, mit vielen leckeren Möhren in den Händen.


Die Pferde fanden die vielen Menschen total spannend und ließen sich gern verwöhnen. Dabei waren sie ganz sanft und lieb, sodass die Menschen wiederrum ins Schwärmen gerieten, über die sanften und großen Tiere.

Ich hatte die Pferde am morgen extra lange gestriegelt, damit sie für ihre Party auch richtig hübsch aussahen. Bacchus und Miranda änderten kurzfristig ihr Party-Outfit. Sie hatte sich natürlich an der matschigsten Stelle auf der Weide ausgiebig gewälzt. Nun hatte besonders Bacchus festgetrocknete Erde auf dem Rücken! 😉

Nach ausgiebigen Pferdeknuddeln und nachdem sich auch die letzte von den Pferden losreissen konnte, wurde der Grill angeschmissen.


Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter, sodass das Sommerfest auch wirklich eins war. Der schöne Tag fand seinen Ausklang vorm Kamin und wir sind sicher: Das machen wir mal wieder! 😉

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Hilfe

Und wieder hat einer der freiwilligen Helfer seine Zeit, Kraft und Energie gespendet! Uneigennützig und hilfsbereit hat er den Weidezaun vom Grünzeug befreit.

Danke lieber Martin, für deine schweißtreibende Arbeit mit der Sense!

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Beauty- & Wellnesstag

Nicht nur für die Dame… Der moderne Herr geht auch gern mal zur Kosmetik! 😉

Ein Bericht ohne viele Worte.

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Sie liegt mir zu Füßen…

Heute vormittag striegelte ich die Pferde. Je nach Wetterlage mache ich das fast täglich, denn sie lieben es!

Zuerst kommt Miranda dran, denn sie ist der Boss der kleinen Herde. Als ich sie striegelte, merkte ich schon, wie sie sich vollkommen entspannte. Zuerst fing sie an zu kauen, dann sank der Kopf immer tiefer. Ihre Unterlippe hing entspannt runter und die Augen waren halb geschlossen. Ich war gerade fertig mit ihr und wollte zu Bachus gehen, da legte sie sich mit einem tiefen Grunzer direkt vor meinen Füßen hin. Ich blieb erstaunt stehen, weil ich nicht so richtig kapierte was los war, denn sie wollte sich nicht wälzen. Zuerst lag sie aufrecht mit untergezogenen Beinen, die Nase auf der Erde aufgestützt. Kurz darauf legte sie sich ganz ausgestreckt auf die Seite und schlief! So etwas hatte ich noch nie erlebt.
Nun ging ich ruhig zu Bachus, der bei uns stand und striegelte ihn. Als Bachus fertig war, stand Miranda gerade wieder auf. Sie hatte ausgeschlafen! 😉

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Berti

Heute musste ich beim Weideabäppeln grinsen. Berti, der rote Haus- und Hofkater, war auf der Weide am Mäuschen fangen. Er saß so gebannt vor einem Mauseloch, dass er die Pferde nicht bemerkte, die schon ganz in seiner Nähe waren. Miranda, die sonst so ängstliche, entdeckte Berti zuerst und ihre Neugierde war erwacht. Mit tief gehaltenen Kopf, die Nase 2cm über dem Boden, ging sie langsam auf den Kater zu. Zu gern wollte sie dieses seltsame Tier genauer anschauen und daran schnuppern.

Da sah Berti das große Perd auf sich zukommen. Er schlich ganz platt in Richtung Zaun. Miranda folgte ihm, mit der Nase auf dem Boden. Berti lief schnell unterm Zaun durch, auf der anderen Seite spazierte er betont langsam weiter. Schnupperte hier, schaute nach dort. Nach ein paar Schritten setzte er sich hin und begann ausgiebig sein Fell zu putzen. Typisch Katze!
Er wusste ganz genau, dass er auf der sicheren Seite war, das Pferd ihn hierher nicht folgen konnte. Nun tat er so, als ob er sowieso hier sitzen wollte und nie vor Miranda geflüchtet wäre. 😉

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Wer geht noch in die Muckibude?

Heute brachte der Bauer das Heu für den Winter. Einen ganzen Treckeranhänger voll, mit 160 Heuballen! Die musste ich mit ihm zusammen abladen, in die Scheune schleppen und dort ordentlich stapeln. Natürlich hatten wir uns hierfür den heißesten Tag ausgesucht. Bald lief uns die Suppe nur so runter, so kamen wir ins Schwitzen.

Die Heustapel in der Scheune wurden immer höher, auf dem Hänger sah es nicht weniger aus. Ich musste auf das schon gestapelte Heu klettern, der Bauer reichte die nächsten Ballen von unten an. So konnte ich sie bis zur Decke stapeln, um den ganzen Platz auszunutzen. Nur so passte das ganze Zeug in die Scheune.

Irgendwann war auch der letzte Ballen verstaut und wir beide fix und fertig. Wer will da noch in die Muckibude? Ich hab mein Fitnessstudio gleich am Haus. Ist sehr effektiv, kostet nichts und trainiert gleichzeitg Arme, Beine und Ausdauer! Wer für die nächste Fuhre reservieren möchte? Habe noch Plätze frei! 😉

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Keine Katzenwäsche

Beide Pferde lieben es geputzt zu werden! Ganz ruhig stehen sie da und genießen jeden Strich mit dem Striegel. Miranda mag am liebsten Brust und Rücken gestriegelt bekommen. Bachus allerliebste Lieblingsstelle ist der Hals. Da die beiden beim Putzen so ruhig dastehen, muss ich sie nicht einmal anbinden. Der Züchter von Miranda riet mir sowieso davon ab, die Stute anzubinden, weil sie dann in den Strick geht. Ich sollte einfach nur ein Halfter anlegen, den Führstick hängen lassen und sie bleibt stehen. Angebunden bekommt sie Panik und versucht sich plötzlich loszureissen. Weshalb sie sich so verhält, wusste der Züchter nicht. Er glaubte, dass beim Einreiten für die Zuchtstutenprüfung etwas passiert sein musste. Denn er hatte Miranda damals zum Einreiten weggegeben.

Beim Putzen viel mir eine lange und breite Narbe auf, die Miranda unter dem Kopf hat. Es sieht nach einer alten Verletzung aus. Als ich den Züchter danach fragte, konnte der nichts dazu sagen. Ich hätte gern gewusst, was da wohl passiert war und ob dieser Vorfall das Problem mit dem Anbinden erklärte. Aber er wusste von keiner Verletzung. Ihm war diese Stelle unter dem Kopf nie aufgefallen. Seltsam, denn nach der Narbe zu urteilen, muss das eine größere Sache gewesen sein.

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Heilung

Als ich heute die Pferdeäpfel absammelte, wieherte wieder eine von Mirandas Enkeltöchtern, die auf der Weide hinter dem Wäldchen stehen. Oh nein, dachte ich, nicht schon wieder! Mirandas Kopf ging hoch und sie antwortete lautstark. Diesmal sprach ich sie sofort an und zeigte ihr ein Leckerli. Tatsächlich ließ die Schöne sich ablenken und beruhigen. Ich war so froh, dass sie nicht wieder komplett ausrastete, so wie gestern! Deshalb redete ich einfach mit ihr und gab ihr weiter Leckerchen. Ich sagte: „Du musst verstehen, dies hier ist jetzt dein Zuhause. Hier hast du Bachus als deinen treuen Freund. Drüben hast du deine Enkeltöchter, aber dort wartet der Tod auf dich. Glaub mir, hier ist es viel besser für dich. Du musst jetzt versuchen loszulassen.“ Auch wenn sie meine Worte nicht verstand, meine Stimme beruhigte sie und so konnte ich bald mit meiner Arbeit weiter machen.

Miranda graste ruhig und machte einen ausgeglichenen Eindruck. Ab und zu wieherte drüben eine der jungen Stuten. Miranda antwortete blieb aber gelassen dabei und graste einfach weiter. Geschafft, dachte ich! Hier ist eine Heilung eingetreten. Der Trennungsschmerz ist überwunden, das neue Leben akzeptiert!

Miranda hatte erst im Mai die Todgeburt gehabt, die ja ihr eigenes Todesurteil sein sollte. Vielleicht hatte sie eines der Enkeltöchter als Ersatzfohlen angesehen, um über den Verlust ihres Kindes hinwegzukommen. Dieser Schmerz muss ja auch erst ausheilen. Dem Züchter war es egal, wie die Stute die Totgeburt verkraftete. Ihn ärgerte nur der Verlust des Fohlens, wegen der Einnahmen. Es war sogar ein Hengstfohlen, was sich momentan viel besser verkaufen lässt als ein Stutfohlen, wie er mir verriet. Auf meine Frage, weshalb Stutfohlen nicht gehen, sagte er, es gäbe zu viele. Aber fleißig weiter züchten, dachte ich!
Körperlich hatte Miranda sich mittlerweile erholt. Wie man auf den Fotos der Startseite sehen kann, war sie zu dünn nach der Todgeburt.

Das fehlende Gewicht ist wieder auf den Rippen, aber wie sieht es mit ihrer Seele aus? Sicher braucht eine Seele länger um zu heilen. Auch wenn viele Menschen es einem Pferd nicht zusprechen, seelisch leiden zu können. Sonst könnte man so eine wunderbare Seele nicht einfach nach 20 Jahren als ausrangierte Zuchtstute zum Schlachter geben. Es wäre schön, wenn auch Züchter und Reiter umdenken und ein Pferd weiter versorgen, auch wenn es nicht mehr so funktioniert, wie sie es gern hätten. Es ist schließlich ein wunderbares Lebewesen, welches unseren Respekt verdient! Auch wenn es alt wird!

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