Der Hufpfleger war da und hat unseren beiden Blondies die Hufe gemacht.
Ich bin sehr froh, diesen „Hufmenschen“ gefunden zu haben. Er macht super gute Arbeit, nimmt sich ganz viel Zeit, kann toll mit den Pferden umgehen und ist menschlich großartig.
Er ist der erste Hufbearbeiter, der sich die Pferde vor und nach dem Ausschneiden vorführen lässt. Wir hatten schon einige Schmiede und Hufpfleger vor ihm. Die schauten sich höchstens ein zwei Schritte vor dem Ausschneiden an.
En diesiger Morgen im September.
Unser Hufpfleger ist tiefenentspannt und nimmt sich so viel Zeit wie die Pferde brauchen.
Ich weiß noch, als ich ihm unseren Neuen – also Astron – vorstellte, nahm er den Führstrick und ging erst einmal mit dem Wallach ein bisschen spazieren. So konnte Astron den unbekannten Mann in Ruhe kennenlernen.
Das fand ich einfach toll.
Seitdem liebt Astron diesen Mann. Der Wallach gnabbelt immer liebevoll an dem Hufpfleger herum und den stört das gar nicht. Der vorherige Schmied schimpfte immer, wenn ein Pferd das tat.
Diesmal hatte Astron wieder super gut mitgemacht. Gab brav die Hufe und war völlig entspannt. Als er fertig war, blieb er bei uns stehen und schaute zu, als Nielsson an die Reihe kam.
Herrn Nielsson macht leider die Arthrose in den Hinterbeinen immer mehr zu schaffen. Es fällt dem alten Opi immer schwerer die Hinterbeine zu heben. Der Hufpfleger gab ihm aber die nötige Zeit.
Mit längeren Pausen zum Erholen, konnte er schließlich auch den linken Hinterhuf ausschneiden. Hinten links ist Nielssons schlechtestes Bein.
Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere.
Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben.
Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen.
Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden.
Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt.
Dafür sagen wir DANKE!
Das muss eine enorme Erleichterung sein, so einen „Hufmenschen“ gefunden zu haben. Er scheint Pferde zu lieben, das scheint nicht selbstverständlich zu sein, besonders wenn ich an die Tante denke, die Miranda schlug, alleine der Gedanke macht mich immer noch rasend, wie man so ein Seniorenpferd schlagen kann, wenn es das Bein nicht heben kann. Wie gesagt, viel besser jetzt. ❤ ❤
Erinnere mich bloß nicht an diese Tante! Ich bin wirklich froh so einen guten Hufpfleger gefunden zu haben. Weil er so gut ist, wird er „der Hufmensch“ genannt. 😀 Er macht nichts mit Zwang, wartet ab, bis das Pferd mitmacht. Bleibt immer freundlich und tiefenentspannt.
LG Susanne
Das kann man wirklich merken. Endlich mal einer der wirklich mit dem Herzen dabei ist. Er bildet auch Pferde aus. Ich bin echt froh, ihn gefunden zu haben. Es ist hier total schwer einen guten Hufbearbeiter zu finden. Wir hatten mal einen alten Schmied, der gute Arbeit machte und nett zu den Pferden war. Aber der war menschlich eine Katastrophe. Ein grießgrimmiger, alter Nörgler, der sich nie an die abgemachten Termine hielt. Aber erwartete, wenn er plötzlich auf dem Hof stand, dass die Pferde für ihn bereit stehen. Was ich mir von dem alles anhören musste. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen, damit ich ihm nicht die Meinung sagte. Hatte lange die Zähne zusammengebissen, für Miranda, weil er gut mit ihr umging und es unmöglich war einen Ersatz zu finden. Der hatte dann aus Altersgründen aufgehört und ich froh.
LG Susanne
Das muss eine enorme Erleichterung sein, so einen „Hufmenschen“ gefunden zu haben. Er scheint Pferde zu lieben, das scheint nicht selbstverständlich zu sein, besonders wenn ich an die Tante denke, die Miranda schlug, alleine der Gedanke macht mich immer noch rasend, wie man so ein Seniorenpferd schlagen kann, wenn es das Bein nicht heben kann. Wie gesagt, viel besser jetzt. ❤ ❤
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Erinnere mich bloß nicht an diese Tante! Ich bin wirklich froh so einen guten Hufpfleger gefunden zu haben. Weil er so gut ist, wird er „der Hufmensch“ genannt. 😀 Er macht nichts mit Zwang, wartet ab, bis das Pferd mitmacht. Bleibt immer freundlich und tiefenentspannt.
LG Susanne
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Ja, er liebt Pferde, das ist nicht nur sein job, wie bei einigen der anderen.
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Das kann man wirklich merken. Endlich mal einer der wirklich mit dem Herzen dabei ist. Er bildet auch Pferde aus. Ich bin echt froh, ihn gefunden zu haben. Es ist hier total schwer einen guten Hufbearbeiter zu finden. Wir hatten mal einen alten Schmied, der gute Arbeit machte und nett zu den Pferden war. Aber der war menschlich eine Katastrophe. Ein grießgrimmiger, alter Nörgler, der sich nie an die abgemachten Termine hielt. Aber erwartete, wenn er plötzlich auf dem Hof stand, dass die Pferde für ihn bereit stehen. Was ich mir von dem alles anhören musste. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen, damit ich ihm nicht die Meinung sagte. Hatte lange die Zähne zusammengebissen, für Miranda, weil er gut mit ihr umging und es unmöglich war einen Ersatz zu finden. Der hatte dann aus Altersgründen aufgehört und ich froh.
LG Susanne
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Ohje, der mochte Pferde wohl lieber als Menschen …
Aber der „Hufmensch“ kennt sich ja aus mit der Pferdepsyche, wenn er sie auch ausbildet.
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Der Hufmensch hat selber zwei alte Pferde. Er versteht, dass alte Pferde manchmal nicht mitmachen weil sie bockig sind, sondern weil sie nicht können.
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