Auf unserer wolfsicher eingezäunten Weide, tauchte auf einmal ein Rehbock auf. Ich hatte schon befürchtet, dass die Rehe unseren Hochsicherheitstrakt nicht mehr betreten können.
Früher waren sie ja gern auf unserer Weide. Es gab viele Rehe, ich konnte viele tolle Fotos machen. Leider sind die Rehe hier so gut wie verschwunden. Von den Kitzen vom letzten Jahr ist keines groß geworden.
Ich sehe manchmal nur noch ein weibliches Tier und gestern dann diesen Bock.
Ich war sehr erstaunt ihn auf der Weide zu sehen. Ich fragte mich, wie er da wohl draufgekommen war? War er gesprungen? Oder hatte er ein Schlupfloch entdeckt? Sein langes Geweih passte nicht zwischen die Drähte des Zauns.
Ich befürchtete, dass er nicht mehr runterkommt und vielleicht in Panik gegen den Zaun springen würde.
Tatsächlich lief er immer wieder den Zaun auf und ab, so als suche er nach einer Stelle, wo er durchpassen würde.
Auch Astron beobachtete den Besucher.
Dann zeigt der Bock wie er es machte. Ganz vorsichtig drehte er seinen Kopf, bis die Hörner zwischen die Drähte passten.
Schob dann langsam den Kopf durch den Zaun.
Erst jetzt schlüpfte er vorsichtig mit seinen langen Beinen hindurch und weg war er!
Zum Glück können die Wölfe so etwas ja nicht und springen können sie auch nicht, wie uns die Experten erklärt haben.
Sonst hätten wir doch tatsächlich den Herdenschutzzaun, in wochenlanger Arbeit, ganz umsonst aufgebaut.
Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere.
Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben.
Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen.
Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden.
Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt.
Dafür sagen wir DANKE!
Ich finde es auch erstaunlich was Tiere alles können. 😀 Da hatte mal wieder Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Hier kann man allerhand beobachten. 🙂
Ich war froh, dass der Bock den Rückweg geschafft hat. 😀 Wir müssen den Experten glauben, mehr können wir nicht machen. Die ganzen Experten werden ja hoffentlich nicht umsonst Geld bekommen. Gehen ja genug Steuergelder für das alles drauf.
Rehe können bis zu 4 m hoch springen, daher sind Neuanpflanzungen von Bäumen oft mit einem 4 m hohen Zaun geschützt, damit die Rehe die jungen Bäume nicht abfressen. Sie brauchen aber einen freien Platz zum Landen. Den haben sie auf der Weide aber nicht auf der anderen Seite vom Zaun wie es aussieht. Sie können also leicht bei euch reinspringen, aber nicht so leicht wieder raus.
Du siehts schon interessante Dinge bei euch, das muss ich sagen. Wenn die Rehe herausfinden, dass sie bei euch sicher sind, kommen vielleicht mehrere.
Es gibt seit dem letzten Jahr nur noch wenig Rehe, die auch ihr Verhalten geändert haben. Sie sind scheu und nervös geworden. Wir hatten immer sehr viele Rehe. Jetzt sind nur noch 2 übrig. Im letzten Jahr ist kein einziges Kitz groß geworden. Ich sah sie zuerst noch mit ihren Müttern laufen, dann waren plötzlich alle verschwunden. Eigentlich bleiben Jungtiere ein Jahr lang bei der Mutter.
Die Naturschützer sind doch sonst immer so besorgt über die „invasiven Arten“, die die ansässigen Arten ausrotten. Ich verstehe nicht, warum man den Wolfbestand nicht kontrollieren kann.
Wie schlau die Tiere doch sind. Steht der Zaun eigentlich unter Strom? Jedenfalls ein ganz geschickter Rehbock. Vielleicht kommen ja ab und an mal welche von den verbliebenen Rehen zu dir. LG Almuth
Da ist Strom drauf. Gestern habe ich das letzte hier lebende weibliche Reh, mit seinem Jungtier gesehen. Sie waren abends um ca. 20.30 Uhr auf unserer Pferdeweide. Ich war gerade dabei die Pferdetränke noch einmal zu kontrollieren. Die Reh-Mutter futterte Gras und das Kitz hat auf der Weide gespielt. Die Pferde sind hinter dem Kitz hergegangen und haben interessiert zugeschaut, wie es so niedlich hin und her flitze. Besonders Astron war neugierig. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Das Kitz habe ich gestern zum 1. Mal gesehen. Sie liegen ja erst im Versteck und laufen später mit der Mutter mit. Hoffentlich wird dieses groß und wird nicht von den Wölfen gefressen.
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Unglaublich, wie einfallsreich/intelligent Tiere sind!
Da hast du wieder mal eine super Story eingefangen! 👍🥰😘
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Ich finde es auch erstaunlich was Tiere alles können. 😀 Da hatte mal wieder Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Hier kann man allerhand beobachten. 🙂
LG Susanne
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Gut, dass es der Rehbock geschafft hat wieder von der Weide zu kommen. Aber ob der Zaun gegen Wölfe so sicher ist, wie es sich die Experten sind?
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Ich war froh, dass der Bock den Rückweg geschafft hat. 😀 Wir müssen den Experten glauben, mehr können wir nicht machen. Die ganzen Experten werden ja hoffentlich nicht umsonst Geld bekommen. Gehen ja genug Steuergelder für das alles drauf.
LG Susanne
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Rehe können bis zu 4 m hoch springen, daher sind Neuanpflanzungen von Bäumen oft mit einem 4 m hohen Zaun geschützt, damit die Rehe die jungen Bäume nicht abfressen. Sie brauchen aber einen freien Platz zum Landen. Den haben sie auf der Weide aber nicht auf der anderen Seite vom Zaun wie es aussieht. Sie können also leicht bei euch reinspringen, aber nicht so leicht wieder raus.
Du siehts schon interessante Dinge bei euch, das muss ich sagen. Wenn die Rehe herausfinden, dass sie bei euch sicher sind, kommen vielleicht mehrere.
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Es gibt seit dem letzten Jahr nur noch wenig Rehe, die auch ihr Verhalten geändert haben. Sie sind scheu und nervös geworden. Wir hatten immer sehr viele Rehe. Jetzt sind nur noch 2 übrig. Im letzten Jahr ist kein einziges Kitz groß geworden. Ich sah sie zuerst noch mit ihren Müttern laufen, dann waren plötzlich alle verschwunden. Eigentlich bleiben Jungtiere ein Jahr lang bei der Mutter.
LG Susanne
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Die Naturschützer sind doch sonst immer so besorgt über die „invasiven Arten“, die die ansässigen Arten ausrotten. Ich verstehe nicht, warum man den Wolfbestand nicht kontrollieren kann.
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Die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten.
LG Susanne
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Das war eigentlich auch mehr eine rethorische Frage an die Regierung und die Naturschützer.
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Ach so und ich dachte Du wolltest eine Antwort von mir. 😀
LG Susanne
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Wer kann sich schon in die Köpfe dieser Leute hineinversetzen … 😉 ❤
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Ich nicht.
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Wie schlau die Tiere doch sind. Steht der Zaun eigentlich unter Strom? Jedenfalls ein ganz geschickter Rehbock. Vielleicht kommen ja ab und an mal welche von den verbliebenen Rehen zu dir. LG Almuth
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Da ist Strom drauf. Gestern habe ich das letzte hier lebende weibliche Reh, mit seinem Jungtier gesehen. Sie waren abends um ca. 20.30 Uhr auf unserer Pferdeweide. Ich war gerade dabei die Pferdetränke noch einmal zu kontrollieren. Die Reh-Mutter futterte Gras und das Kitz hat auf der Weide gespielt. Die Pferde sind hinter dem Kitz hergegangen und haben interessiert zugeschaut, wie es so niedlich hin und her flitze. Besonders Astron war neugierig. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Das Kitz habe ich gestern zum 1. Mal gesehen. Sie liegen ja erst im Versteck und laufen später mit der Mutter mit. Hoffentlich wird dieses groß und wird nicht von den Wölfen gefressen.
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Ja, hoffentlich schaffen sie es! Wie niedlich, daß sich die Pferde für das Kitz interessiert haben 🙂
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Ich hätte gern die Kamera dabei gehabt. 🙂
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🙂
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