Schnappschuss am Morgen

Sonnenaufgang heute Morgen. Es ist klirrend kalt, wir haben Minus 9 Grad.

Aber hier ist das Eis gebrochen. Die Pferde kuscheln!!!

Das ging von Astron aus. Ich konnte es gut beobachten. War mal wieder zu rechten Zeit, am rechten Ort.

Astron hat endlich seine Angst vor Limerick verloren.

Ich freue mich so. Endlich ist einer der beiden über seinen Schatten gesprungen.

Jedes Pferd braucht Sozialkontakt zu seinen Artgenossen. Diese beiden wollten, aber trauten sich beide nicht.

Astron verband ja eine tiefe Freundschaft mit Nielsson. Der Wallach trauerte sehr um seinen Freund, als dieser so plötzlich und unerwartet starb.

Limerick verlor am selben Wochenende wie Astron, seine Hafi Stuten Partnerin. Auch er musste den Verlust und den Umzug in eine fremde Umgebung verarbeiten.

Das war für beide Pferde ein einschneidendes Erlebnis.

Limerick war sehr in sich gekehrt als er hier ankam und beginnt erst jetzt sich langsam zu öffnen.

Auch ich bin nicht wirklich an ihn herangekommen. Er hatte emotional irgendwie zugemacht.

Wir haben ihm die Zeit gegeben die er brauchte, um richtig anzukommen.

In den letzten Tagen haben wir dann ein paar Fortschritte gemacht.

Limerick hat viel Vertrauen zu mir. Damit hat er auch an Selbstbewusstsein gewonnen und ist offener geworden.

Astron kann Limericks Verhalten besser einschätzen und wird mutiger.

Für Astron ist der gute Kontakt zu seinem Weidekumpel sehr wichtig.

Das gibt ihm Sicherheit.

Wir hoffen, dass die beiden noch mehr zusammen finden.

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About Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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42 Responses to Schnappschuss am Morgen

  1. Wie schön, das freut mich sehr!

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    • Avatar von Manfred Kessler Manfred Kessler sagt:

      tiere sind immer treu und sie sind dankbar und sie leiden für sich aber viele menschen- immer mehr wollen nicht, dass tiere laut bürgerlichem gesetzbuch nur sachen sind. auch richter sehen das so. wenn ich einen tiertransporter sehe balle ich die faustr,hupe und nur wenige bergreifen warum. tiere gehören seit kindesbeinen zu meinen freunden und mein hund lux, ein belgischer, schwarzer hüttehund hat mir schutz gewährt in seiner hüte, ich war bei ihm geborgen.

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      • Hallo Manfred,

        ich sehe das genau wie Du. Tiere sind Lebewesen und keine Sache. Da gibt es so viele Beispiele die geändert werden müssen. Ich finde es z. B. total traurig, dass Reiter im „Pferdesport“ nicht sehen, wie ihre Pferde leiden. Es geht nur um Geld und Ruhm. Was das mit dem Pferd macht ist egal.

        LG Susanne

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        • Wir haben gerade einen Reisebericht im Fernsehen gesehen über Colorado. Eine junge Frau reitet wilde Mustangs zu, und mit dem einen reitet sie Dressur. Dressur, mit einem Mustang? Oder überhaupt …

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          • Avatar von Manfred Kessler Manfred Kessler sagt:

            habe ich nachts auch gesehen, farmer knallen bisons ab und freuen sich auf kleine rinder mit dem lasso zu fangen ich find das nicht mutig sondern feige. man kann kälber auch steicheln und sie danken es . die cowboys sind oft nicht gut und leben einen faschen traum. aber junge amerikaner helfen den büffeln und sie leben gefährlich.rancher leben sehr gerne mir schießeisen. ich bin für ringkampf griechisch-römisch oder freistil. kennt ihr wilfried dietrich aus schifferstadt, leider tot, aber eine sportskanone, der einmal einen gegner auf den kampfrichtertisch geworfen hat. mehrfacher olympiasieger, nie gedopt ein toller sportsmann. so lebtr sichs gut, wenn man sich austauschen kannt. che guevara hat gesagt: solidarität ist die zärtlichkeit der völker, ich denke auch der tiere udn sie danke es immer.

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          • Ich bin der Meinung, dass so ziemlich alles was wir Menschen von Pferden verlangen, nicht artgerecht ist und dass Pferde uns das nicht geben können, ohne darunter körperlich und psychisch zu leiden. Dressur gehört für mich auf alle Fälle dazu.

            LG Susanne

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            • Das meine ich auch. Nur wenige Pferde mögen springen z. B. Ich kannte welche, die sprangen auch über Zäune, wenn kein Reiter auf ihnen sass. Aber die meisten sind nicht dafür geeignet und dann ist das Zwang. Wettlaufen dagegen können Pferde gut leiden, aber in der Natur können sie aufhören, wann sie wollen.

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              • Wenn Limerick gerne springen würde, würde er nicht auf der Weide bleiben. Er ging auf großen Turnieren, da waren die Hindernisse höher als unser Zaun. Pferderennen sind genau so ein Quälkram. Hast Du mal gesehen wie sie in die Startboxen gezwungen werden müssen? Wenn es so viel Spaß macht, würden sie da wohl eher freiwillig reingehen…

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                • Klar, einige Pferde lieben ein Wettrennen, aber dann in Freiheit, wenn sie selber wollen. Wenn man am Strand reitet sind sie manchmal ausser Rand und Band, wenn sie lange freie Strecke sehen.

                  Wir sind mal auf einer grossen Weide mit Shetlandponies unterwegs gewesen (wir waren 18 bzw. 14 Jahre alt). Ohne Sattel, ohne allem, und haben dann ein Wettrennen versucht. Die Ponies haben sich gegenseitig mit der Schulter weggeschubst, um nach vorne zu kommen. Wir fielen natürlich runter bei dem Geschubse, aber es war ja nicht so tief. Mein Bruder brauchte sich nur hinzustellen, und das Pony lief weiter. Ich denke mal, da hatten wir alle Spass. Aber das war ja nicht richtig Zwang, wir hatten dabei nicht viel zu sagen.

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                • Damals sind Kinder noch mehr in der Natur aufgewachsen.

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                • Das kann man wohl sagen, und wir wohnten in Hamburg Baaaahmbek 😀

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                • Ich in Eilbek. Damals war das aber noch nicht so zugebaut und es gab wenig Autos. 😉
                  Wo seid Ihr zum Reiten hingegangen?

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                • Zuerst in der Nordheide, Klövensteen und später bei Privatleuten in Volksdorf.

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        • Avatar von Manfred Kessler Manfred Kessler sagt:

          ich kenne noch hans günter winkler aus warendorf bei münster und da hat das pferd halla ein denkmal, dieses kleine pferd hat den kranken winkler zum olympaisieg getragen ohne peitsche und hat allen ihre treu bewiesen. halla ist klasse, ganz alleine hat sie gesiegt winkler hatte einen leistenbruch und hing nur im sattel. so toll sind die pferde, aber mir blutet das herz, wenn ich bei uns landwirte sehe, die von boxenmiete leben und ihre landwirtschaft nicht mehr ausüben. ich liebe die indianer nordamerikas, tapfer visionssucher die kleine ponys reiten und beten, wenn sie einen büffel töten mit pfeil und bogen um nicht zu verhungern. die menschheit ist einfach verkommen, ißt bio um nicht zu sterben und findet sich als biofresser ganz toll. du mußt mal nach der uria herde auf der schwäbischen alb gougeln. der mann schießt die tiere, die notwendig sind, um die herde zu erhalten selbst ab und kämpft gegen tiermarken oder animasl angels die tiertransporte begleiten. überall herrscht gleichgültigkeit und wir haben es einfach mitgefühl zu zeigen alleine machen sie dich ein-gemeinsam sind wir stark denk ich.

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      • Als ich bei einer Ärztin wegen Asthma in Behandlung war, bekam ich auch zu wissen, ich sollte Teppiche, Stoffgardinen, Haustiere und andere „Gegenstände“ abschaffen. Ich war nicht die einzige, die sich über diese Formulierung beschwert hat.

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  2. Avatar von Peter Seebacher Peter Seebacher sagt:

    Ich freue mich sehr für die Beiden 🤗

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  3. Avatar von Eugen Eugen sagt:

    Na also, wird doch! Manchmal will gut Ding halt Weile haben!

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