Die Frau im Film mit dem Gnadenhof verstehe ich absolut nicht. Sie nimmt ausrangierte, alte, verletzte Sportpferde auf. Ist aber für den Pferdesport, geht sich Rennen anschauen und wettet??? Absolut unglaublich.
Wir haben auf unserem Gnadenhof für alte, unreitbare Pferde unter anderem Limerick, ein ehemaliges erfolgreiches Springpferd. Wir sehen was der Leistungssport aus ihm gemach hat. Er ist verhaltensgestört, hat gesundheitliche Probleme.
Wir hatten die ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute Miranda. Ein Pferd mit einer super Abstammung, die nach zwei Todgeburten, beim Schlachter entsorgt werden sollte. All diese ehemals teuren Pferde, die ihren Besitzern sehr viel Geld eingebracht haben, die ihr Leben sowie Gesundheit geben mussten, landeten auf dem Gnadenhof, als sie nichts mehr einbrachten. Nur noch Kosten verursachten.
Die ehemaligen Besitzer haben keinen Cent mehr für ihre „Lieblinge“ gegeben. Haben sich nicht mal erkundigt, wie es ihnen geht. Diese Pferde hatten noch Glück gehabt, viele andere landen gleich beim Schlachter! So sieht die Realität aus.
Wir können dem Pferdsport überhaupt nichts abgewinnen. Wir würde es als Verrat an unseren Schützlingen betrachten, wenn wir wie die Frau im Film Pferderennen, Springsport, Dressur usw. als gut bezeichnen würde.
Die Pferde werden nur ausgenutzt und am Ende wenn sie fertig sind, dem Menschen nicht mehr dienen können, weggeworfen. Pferde sind lebende Wesen und keine Sportgeräte. Pferdesport gehört abgeschafft.
Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere.
Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben.
Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen.
Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden.
Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt.
Dafür sagen wir DANKE!
Als Teenager mochte ich auch Pferdesport, jedenfalls Springen. Aber dann fand ich heraus, dass die wenigsten Pferde wirklich gerne springen (ich habe solche erlebt, unsere Reitlehrerin hatte z. B. einen Wallach, der über sämtliche Zäune sprang, in beide Richtungen), die anderen werden eben dazu gezwungen. Und dann werden die Pferde zu jung trainiert und mit drei Jahren ist dann die Wirbelsäule bereits im Eimer.
Das ist alles reine Geldmacherei.
Und das Steeple Chase Rennen ist ja das Allerletzte. Wenn die Reiter sich verletzen wollen, ist das ihre Sache, aber die Gesundheit oder sogar das Leben ihrer Pferde zu riskieren finde ich einfach nur abscheulich.
Man sieht ja an Limerick was der Springsport mit ihm gemacht hat. Hier haben wir ihn noch nie freiwillig springen sehen. Sonst könnte man solche Springpferde auch gar nicht hinter einem Zaun einsperren. Der kann ja locker darüber springen, wenn er wollte. Und er hat es ja sogar gelernt, oder lernen müssen.
LG Susanne
PS: Sorry habe Deinen Kommentar erst jetzt gelesen.
Ja, viel um die Ohren. Wir haben gerade die Stalltüren repariert. Limerick hat die Scharniere gelockert und die Schrauben verbogen. Mal sehen wie lange es hält.
LG Susanne
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Als Teenager mochte ich auch Pferdesport, jedenfalls Springen. Aber dann fand ich heraus, dass die wenigsten Pferde wirklich gerne springen (ich habe solche erlebt, unsere Reitlehrerin hatte z. B. einen Wallach, der über sämtliche Zäune sprang, in beide Richtungen), die anderen werden eben dazu gezwungen. Und dann werden die Pferde zu jung trainiert und mit drei Jahren ist dann die Wirbelsäule bereits im Eimer.
Das ist alles reine Geldmacherei.
Und das Steeple Chase Rennen ist ja das Allerletzte. Wenn die Reiter sich verletzen wollen, ist das ihre Sache, aber die Gesundheit oder sogar das Leben ihrer Pferde zu riskieren finde ich einfach nur abscheulich.
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Man sieht ja an Limerick was der Springsport mit ihm gemacht hat. Hier haben wir ihn noch nie freiwillig springen sehen. Sonst könnte man solche Springpferde auch gar nicht hinter einem Zaun einsperren. Der kann ja locker darüber springen, wenn er wollte. Und er hat es ja sogar gelernt, oder lernen müssen.
LG Susanne
PS: Sorry habe Deinen Kommentar erst jetzt gelesen.
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Macht nix, du hast reichlich um die Ohren … ❤
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Ja, viel um die Ohren. Wir haben gerade die Stalltüren repariert. Limerick hat die Scharniere gelockert und die Schrauben verbogen. Mal sehen wie lange es hält.
LG Susanne
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Du meine Güte, das ist ja ein richtiger Houdini …
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Jetzt haben wir die Stalltüren abgebaut, werde demnächst berichten!
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