Aller Anfang ist schwer

Heute möchte ich euch eine Geschichte aus der Anfangszeit mit den Pferden erzählen. Am 24.06.2011 kamen die Pferde auf unseren Hof. Ich wusste nicht was mich erwartet, weil ich die Pferde vor ihrer Rettung nicht kannte. Jedes Pferd ist anders und Miranda war anfangs ganz besonders schräg drauf.

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Sie kam aus einer Haltung ohne Umweltreize. Stand 20 Jahre lang, im Sommer auf der selben einsam gelegenen Weide, im Winter durchgehend im geschlossenen, fensterlosen Stall. Als sie her kam, brach praktisch ihre ganze Welt zusammen. Sie drehte bei jeder Kleinigkeit total durch.

Im Sommer 2011 war das Grünzeug auf der Weide fast zwei Meter hoch gewachsen. Es standen über fünf Jahre keine Tiere mehr auf dem Stück. Wo besonders viele Disteln und Brennesseln standen, senste ich die Weide ab. Das war eine anstrengende Arbeit, darum war ich froh, als ich Hilfe bekam. Ein Freund hatte ein paar Wochen beruflich in unserer Gegend zu tun. Wir machten den Deal aus, dass er bei uns wohnen konnte und dafür beim Sensen half.

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Die Pferde waren gerade zwei Wochen bei uns. Martin wollte an dem Tag die Weide sensen und ich musste zum Einkaufen fahren. Als ich zurück kam, hörte ich Miranda laut wiehern. Sie galoppierte mit wilden Bocksprüngen auf der Weide und schrie! Ich wollte Martin fragen was los ist, aber sein Auto war nicht da. Die Stute rastete total aus und ich machte mir ernsthaft Sorgen. Diesmal war es irgendwie anders als sonst. Martin kannte sich mit Pferden aus, aber den konnte ich ja nicht fragen.

Also rief ich ihren Züchter an.
Ich sagte: „Da stimmt irgendwas nicht. Die rastet nicht nur einfach so aus. Die hat Schmerzen.“
Der Züchter hörte sich meinen Bericht an und meinte dann: „Na gut ich komme nachher rum.“
Als der Züchter endlich da war hatte Miranda sich wieder beruhigt. Sie stand ziemlich erschöpft da und bewegte sich nicht mehr. Wir gingen zum Pferd. Der Bauch gluckerte, so wie es sein musste. Die Verdauung war also in Ordnung. Der Züchter kontrollierte die Beine, alles in Ordnung. Es war einfach nichts zu finden. Der Züchter guckte mich skeptisch an.

„Die ist total ausgetickt, sie hatte große Schmerzen“, versuchte ich zu erklären.
„Woher weißt du denn das sie Schmerzen hat?“ fragte der Züchter.
„Ähhh, an ihrem Verhalten…“, antwortete ich kleinlaut. Ja woher wollte ich das eigentlich wissen? Das war mehr so ein inneres Wissen, so ein Gefühl. Ich wusste es einfach, keine Ahnung woher. Es war aber so. Das konnte ich dem Züchter aber nicht sagen. Der schaute mich jetzt schon an, als hätte ich nicht alle Latten am Zaun.
„Sie hat wirklich total rumgetobt und hat geschrien.“ War mein erneuter Versuch mich zu rechtfertigen.
Sein Blick drückte ungefähr das aus: Na das kann ja heiter werden. Die ruft mich bestimmt jedes Mal an, wenn das Pferd nur komisch guckt.

Mittlerweile war es dunkel und der Züchter fuhr nach Haus. Ich verstaute meine Einkäufe in der Küche, ging ging ins Wohnzimmer und schaltete das Licht an. Auf dem Sofa lag Martin, offensichtlich im Koma! Vor ihm auf dem Tisch stand eine halb leere Flasche Whisky. Martin begann sich langsam zu rühren.

„Du bist da? Wo ist denn dein Auto? Ich hab dich gesucht. Miranda ist abgedreht und ich wollte dich fragen. Da stimmt irgend etwas nicht. Der Züchter war gerade da!“ sabbelte ich durcheinander, weil ich so verwundert war. Martin rappelte sich langsam auf dem Sofa hoch. Er war wirklich total angetüddelt. Was war hier los? Als Martin sich etwas berappelt hatte, erzählte er mir seine Geschichte.

Als er beim sensen war, stand er mit den Füßen auf einem Erdwespen-Nest haben. Das hatte er zuerst nicht mitbekommen. Die Wespen sind von unten in seine Hosenbeine geflogen. Ehe er das merkte, hatten sie ihn schon dort hin gestochen, wo es bei einem Mann am dollsten weh tut. Martin rannte ins Haus, verfolgt von wütenden Wespen. Als er die Hose auszog, flogen noch ein paar Wespen raus.

wespe

Martin ist sofort unter die eiskalte Dusche gegangen, aber das konnte den Schmerz nicht nehmen. Also versuchte er es mit dem Whisky. Bis er schließlich in einen erlösenden Schlaf sank. Was für ein Tag, dachte ich.

Als ich am nächsten Morgen zu den Pferden schaute, war Mirandas Körper voller Stiche. Da ging mir ein Licht auf! Sie musste nach Martin auf das Wespennest getreten sein. Als sie in Bocksprüngen über die Weide lief und schrie, verfolgten sie die Biester. Also hatte sie doch Schmerzen und meine Ahnung war richtig. Die Stiche konnte man am Abend noch nicht sehen. Erst jetzt sah man ganz deutlich die geschwollenen Stellen. Ich rief sofort den Züchter an und erzählte ihm von den Wespen. Was war ich froh, den Grund für das Verhalten der Stute heraus gefunden zu haben.

Alle Anfang ist schwer…

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Großer rosa Knallbonbon

Oder: Weil ich ein Määädchen bin!

Chica hat heute einen Windhundpullover bekommen. Leider war das Teil in Chicas Größe fast überall ausverkauft. Ich konnte gerade noch den letzten, in einer absoluten Schreifarbe ergattern.

Unserer Chica ist die Farbe egal, sie liebte das Teil von der ersten Sekunde an. Ich konnte sie gar nicht schnell genug anziehen. Draußen düste sie vor Freude, schnell wie der Wind, durch den ganzen Garten.

Hier muss sie still stehen, damit ich ein Foto machen kann.

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Es hat übrigens nichts mit Luxus zu tun, wenn man Windhunde oder Podencos im Winter anzieht. Diese Hunde haben kein Unterfell und frieren sonst fürchterlich.

Die meisten Hundemäntel in den Geschäften, sind für Windhund und Co. schlicht und einfach unbrauchbar. Durch ihren speziellen Körperbau: tiefe Brust – aufgezogener Bauch – sehr schlanker Körper, passen normale Mäntel einfach nicht.

Es ist mehr als schwierig, das passende für diese Hunde zu finden. Darum sind wir froh. dass wir den Pullover für Chica gefunden haben. Er ist schön obendrein stretchig, passt wie angegossen und hält auch ihren Brust und die Bauch im Winter schön warm.

Da schauen wir großzügig über die schrille Farbe hinweg. 🙂

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Für die Seele 166

An alle die behaupten, sie wüssten wie der Hase läuft:
Er hoppelt!

Autor unbekannt – aber witzig 😉

fritz

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Fanpost für unsere Miezen!

Unsere Miezen haben Fanpost mit Geschenken bekommen!!!

Die beiden Kater, Filippo und Roberto, haben ein lecker Fresspaket gepackt und an Mary und Luzy geschickt.

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Dabei war auch diese nette Karte.
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Man beachte auch die Weitsicht der beiden. Luzy bekam ein Mäuschen mit Katnipp, zum Trainieren…

Als das Päckchen ankam, war Mary gerade im Wareneingang.
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Luzy räkelte sich faul im Körbchen…

Man munkelt, sie sei auch aus Körbchen Nummer 2 raus gewachsen.
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Vielen Dank liebe Eulenschwinge, dass Du Filippo und Roberto dazu gebracht hast, auf ihr Fressi zu verzichten.

Mary und Luzy bedanken sich recht herzlich bei den beiden Kavalieren und natürlich auch bei Dir!!! ❤

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Hundefutter

Die liebe Elisabeth hat Futter für die Hunde gespendet!!!

4 Probierpakete mit 6 x 800g Animonda Mix, wurden gestern über Zooplus geliefert!

animonda

Vielen Dank liebe Elisabeth, sagen die Hunde und ich!!!

Danke-Schön-Hund

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Hufriss

Gestern war wieder Hufpflege angesagt. Eigentlich hatten wir den Termin schon am Montag, aber bei Frau Schmied war etwas dazwischen gekommen.

So sieht Mirandas gerissener Huf jetzt aus.
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Der Riss ist nicht weiter hoch gegangen. Das ist schon mal gut. Aber er ist auch noch nicht rausgewachsen. Da jetzt die nasse Jahreszeit vor uns liegt, mit Matsch und Schlamm, müssen wir ein besonderes Auge darauf behalten. Es dürfen sich keine Bakterien in der Tiefe ansiedeln. Darum bleiben noch die kürzeren Intervalle für die Hufpflege bestehen, verbunden mit höheren Kosten für unseren Verein.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns etwas unterstützen würdet. Wenn 60 tierliebe Menschen die dies lesen, nur einen Euro spenden, könnten wir schon die nächste Hufpflege bezahlen.

Frau Schmied war sonst zufrieden mit den Hufen unserer beiden Senioren. Beide Pferde haben für ihr Alter sehr gute Hufe. Der Riss ist nur entstanden, weil der vorherige Schmied einfach nicht zu uns kam. Darüber könnte ich mich immer noch ärgern.

Das sind die Hufe von unserem Opa Bachus.
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Das ist was nach der Hufpflege liegen bleibt.
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Kleines Quiz für Fortgeschrittene: Wer schnuppert hier an den Überresten???

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Stöckchen

Ich habe von Wolke ein Stöckchen erhalten!
Vielen Dank liebes Wölkchen! ❤

Wer nominiert wird und das Stöckchen fängt (oder sich auch mal selbst klaut), beantwortet die ihm gestellten Fragen. Ersetzt dann drei Fragen durch drei neue und wirft das Stöckchen an drei bis fünf Blogger weiter.

Los geht es!

1. Welche CD, die Du besitzt, ist Dir besonders peinlich?

Keine. Ich war schon immer eine Rock-Else. Das was ich früher gut fand, höre ich heute noch gern. Los packt die Luftgitarre aus und rockt mit mir…

2. Was weißt Du noch von Deinem Lieblingslehrer aus der Grundschule?

An die Grundschule habe ich nur schlechte Erinnerungen. Wir hatten strenge Lehrer und bekamen auch schnell mal eine geklatscht. Das änderte sich erst in der 7. Klasse. Da bekamen wir einen neuen Klassenlehrer. Er hieß Willy Winkelmann, kam frisch von der Uni, wir waren seine erste Klasse. Er war ein Revoluzzer, ziemlich weit links angesiedelt, mit unkonventionellen Lehrmethoden. Wir durften ihn duzen und er unternahm viel mit uns. Wie ich erfuhr, wurde er später wegen seiner Einstellung ordentlich gemobbt. Er wurde dadurch sehr krank. Wer neue Wege geht hat es oft schwer.

Glücklich sieht anders aus.

Glücklich sieht anders aus.

3. Hast Du ein Tattoo oder Piercing?

Nein, ich betrachte das eher als Jugendsünde. 😉 Ich bin ja in der Flower-Power-Love-and-Peace-Zeit groß geworden. Da war es einfach noch keine Mode sich tätowieren zu lassen. Piercings waren noch unbekannt. Ein Tattoo haben sich nur die harten Jungs stechen lassen. Wir Mädels liefen mit 10 Zentnern Schmuck behangen herum. An jedem Finger mindestens ein Ring, hundert Armbänder am Arm und tausend Ketten um den Hals. Zweimal habe ich mir Ohrlöcher stechen lassen. Beide Male ist mein Ohrläppchen angeschwollen wie ein Luftballon. Also kam der Ohrring raus und das Loch wuchs wieder zu. Das wäre sicher mit einem Piercing auch passiert… Heute muss ich das alles nicht mehr haben.

4. Beschwerst Du Dich im Restaurant, wenn das Essen nicht schmeckt?

Also beschweren würde ich das nicht nennen. Wenn das Essen total daneben ist, sag ich es. Da ich aber selten essen gehe, kam es sehr selten vor, reklamieren zu müssen.

5. Gibst Du Bettlern auf der Straße Geld?

Ja, in Hamburg habe ich das gemacht. Auf dem Land gibt es keine Bettler.

6. Wie hältst Du Dich fit?

Die Frage ist gut! Weide abäppeln, Stall ausmisten, Heu einweichen, Streuballen & Futtersäcke schleppen, Tränken putzen, Wassereimer schleppen, mit den Hunden gehen, Weide absensen und hundert andere Tätigkeiten, die mir gerade nicht einfallen…

7. Was tust Du als letztes vor dem Einschlafen?

Mir eine Reiki-Eigenbehandlung geben.

8. Was war der letzte Film den Du im Kino gesehen hast?

Das war 2010, Alice im Wunderland, mit Johnny Depp.

9. Welche Sprachen sprichst Du?

Deutsch und Englisch.

10. Welcher Deiner Freunde wohnt am weitesten entfernt?

Elisabeth in Bayern.

11. Wie wichtig ist Dir Familie?

Familie ist genau so wichtig wie Freunde. Von unserer Familie leben aber nur noch meine Geschwister und ich.

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Ich nominiere:

Sprit
San-Day
Eulenschwinge

Die Fragen:

1. Welche CD, die Du besitzt, ist Dir besonders peinlich?
2. Was weißt Du noch von Deinem Lieblingslehrer aus der Grundschule?
3. Hast Du ein Tattoo oder Piercing?
4. Beschwerst Du Dich im Restaurant, wenn das Essen nicht schmeckt?
5. Wie hältst Du Dich fit?
6. Welcher Deiner Freunde wohnt am weitesten entfernt?
7. Was war der letzte Film den Du im Kino gesehen hast?
8. Wie wichtig ist Dir Familie?
9. Welchen Film schaust Du Dir immer wieder an?
10. Welchen kleinen Erfolg konntest Du zuletzt verbuchen?
11. Wann hast Du zuletzt Sand zwischen den Zehen verspührt?

Wer möchte darf natürlich gerne auch so mitmachen und sich das Stöckchen schnappen

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Schöne Hufe und wurmfrei

Wir haben eine 150.- Euro Spende, für Hufpflege und Wurmkuren der Pferde erhalten! Die Spende kommt von Karin D., die eine liebe Freundin von unserer Elisabeth aus Bayern ist. Das ist eine sehr große Hilfe, denn am Montag kommt Frau Schmied schon wieder.

Ihr könnt euch sicher an den Hufriss bei Miranda erinnern.

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Wir haben immer noch damit zu tun. Die dadurch bedingten kurzen Intervalle bei der Hufpflege, gehen ganz schön ins Geld. Darum ist die großzügige Spende von Karin D. eine so große Erleichterung für uns!

DANKE LIEBE KARIN!!! ❤

Nasenstubser

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Unser Mini-Tiger

Luzy hat gestern ihre erste Maus gefangen!

Hier laufen bestimmt drölftausend Mäuse draußen rum und es ist babyeierleicht eine zu fangen. Sicher könnte ich das auch, wenn ich mich auf die Lauer legte. Anders kann ich mir nicht erklären, wie unser Katzenkind das geschafft hat.

Luzy ist mit der Maus ins Haus gedüst und unter dem Küchentisch verschwunden. Leider hat der Blitz meiner Kamera, den Bereich unterm Tisch, nicht ausgeleuchtet. Darum sind die Fotos nicht besonders gut geworden.

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Luzy hat mit dem armen Mäuschen wild gespielt. Mich hat sie angeknurrt, wenn ich zu nah kam.

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Das Mäuschen hatte es schnell hinter sich. Nur gefressen hat Luzy es nicht.

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So sah die Maus aus, als Luzy mit ihr fertig war und ich sie vor die Tür befördert hatte.

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Knastkoller

Frost und Nebel zauberten am Wochenende ein Winter Wonderland.

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Wie eine wundersame Märchenlandschaft, still und friedlich.

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Den Pferden macht die Kälte nichts aus. Sie haben einen Laufstall, den sie aufsuchen können. Aber Miranda schläft lieber draußen auf der Weide.

Miranda schläft

Miranda schläft

Bachus hat Heu gemampft.

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Ich habe mich beim Abäppeln warm gearbeitet

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Plötzlich taucht ein Bauer auf, der Gülle fährt. Natürlich kam der Wind genau aus seiner Richtung.

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Der Bauer kam dreimal mit seinem Güllewagen aufs Feld. Es dauerte eine Weile, bis er mit der neuen Ladung zurück war. Ich freute mich nicht ihn wieder zu sehen.

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Als er das dritte Mal aufs Feld fuhr, hatte ich die Pferde gerade in ihre Boxen gebracht. Da drehte Miranda total durch. Auf der Weide war alles ok, da hatte sie keine Angst. Aber in der Box drehte sie von einer Sekunde auf die andere völlig durch. Sie hatte Panik-Augen, tobte und drehte wilde Runden. Ich versuchte sie zu beruhigen. Sie blieb auch stehen aber zitterte so stark, dass das ganze Pferd bebte.

Das konnte ich gar nicht mit ansehen. Jeder Muskel zitterte, sie war total angespannt und glotzte in die Richtung des Güllewagens. Ich gab ihr Bachblüten, die ich für so einen Fall immer in der Nähe habe. Dann stellte ich mich zu ihr in die Box. Da kam sie langsam wieder runter. Sie schaute noch eine Weile nach dem Güllewagen, der seltsame Geräusche machte.

Miranda hat immer noch einen „Knastkoller“. Das kommt durch ihre nicht artgerechte Haltung beim Züchter. Der Züchter war der Meinung, ein Pferd muss im Winter nicht raus. Darum kamen seine Stuten Anfang Oktober in den Stall. Dort blieben sie bis Mai in den Boxen. Der Stall war ein gemauertes Gebäude, ohne Fenster. Die Pferde standen in vergitterten Boxen. Selbst zum Misten kamen sie nicht aus ihrer Box. Es wurde um das Pferd herum gemistet.

Als Miranda mit 20 Jahren zu uns kam, kannte sie keinen Winter. Sie hatte noch nie Eis und Schnee gesehen. Miranda sah also als Oma das erste Mal den Winter. Sie musste erst lernen auf gefrorenen Boden zu gehen. Fallender Schnee und verschneite Landschaften machten sie nervös. Es wurde aber von Jahr zu Jahr besser. Denn auch alte Tiere können lernen!

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Tierisch gut durch´s Jahr 2017

Unser beliebter Fotokalender ist fertig!

Auch für das Jahr 2017 gibt es wieder einen tollen Fotokalender mit unseren Tierschutz-Tieren. Ich konnte Miranda, Bachus, Chica, Campa, Mary und die kleine Luzy überreden, noch einmal das Fotomodel für euch zu machen. Die Schafe haben sich diesmal im Hintergrund versteckt.

Dabei raus gekommen ist ein toller Kalender, mit dem Titel:

Tierisch gut durchs Jahr – 2017

Er ist bunt, fröhlich, frech. Mit vielen tollen Fotos, von unseren Tieren, gewürzt mit ein paar schönen Sprüchen.

Wer die Fotos sieht glaubt es kaum, dass hier alte und unvermittelbaren Tiere gepost haben! So schön sehen sie aus. Wenn ihr begleitet von unseren Tieren, durch das Jahr 2017 gehen wollt, bestellt euch einen Kalender. Ihr tut damit sogar ein gutes Werk, denn 2,38 Euro gehen pro Kalender an unsere Tiere! Der Kalender ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für eure Freunde.

Wie immer wird jeder Kalender bei Bestellung frisch gedruckt und direkt zu euch geschickt. Dafür haben wir bei meinbilderkalender.de einen Shop eingerichtet. Der Kalender kostet 15,90 Euro plus Versand. Kleiner Tipp: Es gibt auch Postkarten mit unseren Tieren!

Hier geht es zum Shop: Fotokalender & Postkarten mit unseren Tieren

Oder ihr geht über den Button, oben auf der rechten Seite.

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Sugar Baby

Pony mit Puderzucker

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Hey Sugar, sugar Baby…

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Tinka

Tinka war mein erster Hund und sie kam über meine Tierschutzarbeit zu mir. Das war eigentlich nicht so geplant, aber es war Tinkas einzige Chance.

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Tinka war eine Labrador – Deutsch Kurzhaar Mix Hündin. Sie hatte Temperament, war super schlau und ungefähr so groß wie ein Schäferhund. Ich war schon damals im Tierschutz unterwegs. Mitglied und ehrenamtliche Helferin beim Hamburger Tierschutzverein. Für den ich unter anderem die Nachkontrollen von vermittelten Hunden und Katzen machte. Wir wollten schauen, ob alles in Ordnung war und bei Problemen beratend zur Seite stehen.

Eines Tages stand die Nachkontrolle eines Schäferhundes an. Der war auf einen Bauernhof, im nahen Umland von Hamburg, vermittelt worden. Da ich noch keinen Führerschein besaß, bat ich eine Bekannte mit mir dort raus zu fahren. Mit dem Schäferhund war alles bestens, er hatte ein schönes Zuhause, bei netten Leuten. Der Bauer erzählte uns, dass sein seltsamer Nachbar einen Hund im Schweinestall hielt. Der Hund sei dort als Welpe eingesperrt worden und nie wieder raus gekommen. Mittlerweile müsste er wohl ein halbes Jahr alt sein.

Wir gingen zu dem Nachbarhof, es war niemand zu sehen. Also öffneten wir den Stall, der kein Fenster hatte. Drinnen war es stockdunkel, nur durch die offene Tür fiel etwas Licht. Es dauerte etwas, bis wir im Halbdunkeln einen Hund in einer Schweinebucht erkennen konnten. Der Hund war völlig verängstigt. Einerseits freute er sich, weil jemand da war. Andererseits drehte er panisch wilde Runden, in seinem Gefängnis. Die Körperhaltung des Tieres sagte alles, gedukt mit einer bis zur Brust eingeklemmten Rute sah er aus wie ein Fragezeichen.

Plötzlich stand der Typ hinter uns, dem der Hof gehörte! Er pöbelte uns an und schmiss uns aus dem Stall. Ich fragte ihn was das soll? Warum er den Hund einsperrt? Er meinte, das würde uns gar nichts angehen und wir sollten sein Grundstück verlassen. Ich sagte ich würde den Fall den Tierschutzinspektoren des Hamburger Tierschutzvereins melden. Damals gab es leider noch kein Handy. Der Typ meinte: Das kannst du gerne machen“ und grinste fies. „Wenn ihr wieder kommt ist kein Hund mehr da.“

Ich überlegte kurz und sagte dann, dass ich den Hund kaufen möchte. Für 300.- DM könne ich ihn haben, meinte er. So viel Geld hatte ich nicht dabei. Meine Bekannte und ich kratzten alles Geld zusammen, was wir dabei hatten und kamen auf 100 DM und ein paar Zerhackte. Der Typ nahm das Geld und meinte der Hund gehört euch!

Wir wollten Tinka, wie ich sie später nannte, aus dem Ferch holen und zum Wagen führen. Aber der Hund schmiss sich nur hin und war nicht in der Lage auch nur einen Schritt zu gehen. Sie war anscheinend wirklich noch nie außerhalb des dunklen Schuppens gewesen. Wir trugen den ungefähr schäferhundgroßen Hund zum Auto und legten ihn auf die Rückbank. Was einige Zeit in Anspruch nahm und uns viel Kraft kostete. Dort blieb sie verängstigt liegen und bewegte sich die ganze Farht über nicht mehr.

Vor meiner Haustür angekommen überlegten wir, was wir mit dem Hund machen sollten. Ins Tierheim bringen war keine gute Idee. Tinka war absolut unvermittelbar und wäre dort entweder nie wieder raus gekommen oder zum Wanderpokal geworden. Also entschied ich mich den Hund zu behalten. Wir trugen sie aus dem Auto, denn sie konnte wieder vor Panik keinen Schritt gehen. Ich wohnte damals in einem Wohnblock, in der 2. Etage. Tinka konnte auch keine Treppen laufen. Wir schleppten den Hund also die Treppen hoch. Meine Bekannte verabschiedete sich sofort, die war bedient. Ich saß völlig fertig auf dem Sofa und Tinka kauerte auf dem Wohnzimmerteppich.

So kam ich zu meinen ersten Hund. Wie war das bei euch?

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Mit Sicherheitsabstand…

…können Luzy und Mary schon gemeinsam auf dem Sofa liegen.

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Seitdem Katzenkind Luzy auf dem Gnadenhof eingezogen ist, macht Mary die beleidigte Leberwurst. Sie kommt nur kurz ins Haus, um nach Futter zu verlangen. Anschließend will sie sofort wieder raus. Letztes Wochenende war es ein bisschen anderes. Am Sonntag blieb Mary das erste Mal länger bei uns. Sie legte sich aufs Sofa und schlief.

Luzy bekam das natürlich mit und schlich sich auf das andere Ende des Sofas. Dort legte sie sich ganz vorsichtig hin. Als Mary einmal kurz die Augen öffnete, sah sie Luzy dort liegen. Marys Augen wurden groß und sie fauchte. Luzy blieb aber einfach liegen. Mary schloss ihre Augen und schlief weiter. Oder sie tat so, als ob sie schlafen würde… Denn nun machte sie alle 5 Minuten die Augen auf und fauchte. Nach ungefähr einer halben Stunde reichte es Mary. Sie stand auf, ging zur Tür und wollte rausgelassen werden.

Trotzdem, langsam gewöhnt sich unsere Queen Mary an die kleine Prinzessin! 😀

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Carsten macht den Wäschetest

Mit Perwoll gewaschen?

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Ja! Schäfchenweich und aprilfrisch!

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Hier geht die Luzy ab!

Das Katzenkind wollte ja schon immer hoch hinaus. Als ganz kleines Kätzchen war es der Bürostuhl und die Fensterbank, jetzt ist es der 1,70 Meter hohe Zaun.

Wie sie da rauf gekommen ist, habe ich nicht gesehen.
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Der Zaun ist ihr nicht hoch genug.
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Luzy klettert auch noch in meiner Rankhilfe rum.
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Ich konnte das gar nicht mit ansehen…
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Das Katzenkind ist völlig durchgeknallt.
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Balanciert auf dem Zaun herum.
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Peilt das Dach an…
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Traut sich doch nicht und dreht um.
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Balanciert den ganzen Weg zurück.
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Kommt am Ende an – und nun?
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Ein Blick zurück…
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Ein Blick in die Tiefe…
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Augen zu und durch!
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Noch einen Blick auf die Kühe

Ein paar Fotos und ein Video aus dem Oktober.

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Der erste Frost

Letzte Nacht hatte es gefroren. Am Morgen hatten wir kuschelige minus zwei Grad und die Landschaft war mit Raureif überzogen.

Das Gras war gefroren.
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Ebenso die Tränke.
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In der Luft sah man gefrierenden Nebel.
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Miranda schaute übers frostige Land.
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Die aufgehende Sonne tauchte die Landschaft in goldenes Licht.
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Miranda streckte dem Frost die Zunge raus.
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Dann bewegten wir uns ein bisschen.
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Und schauten die schönen Farben an.
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Und stellten fest: Heute ist ein schöner Tag!
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Wie lange schläft ein Schaf?

Ich hatte euch schon einmal von dem Schlafverhalten der Pferde berichtet. Bei Schafen ist es ähnlich. Sie schlafen ebenfalls nur kurz, die meiste Zeit ruhen sie beim Wiederkauen. Dabei liegt das Schaf in aufrechter Haltung.

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Beim Wiederkauen wird die nur grob zerkleinerte Pflanzennahrung noch einmal hochgewürgt, gründlich gekaut und wieder abgeschluckt. Die verschiedenen Mägen mit ihrer Bakterienbesiedlung, helfen dem Schaf, die Nahrung zu verdauen. So können Schafe auch für andere Pflanzenfresser unverdauliche Pflanzenfasern als Nahrung nutzen. Ihre Verdauung ist an karge Nahrung angepasst. Das Wiederkauen nimmt einen großen Teil der Ruhephase des Schafes ein.

Wirklich schlafen sieht man sie sehr selten. Wenn sich ein Schaf ganz sicher fühlt, legt es sich ausgestreckt auf die Seite. Dann kommt auch ein Schaf in den Tiefschlaf. Da sie so eine leichte Beute für Feinde sind, dauert die Schlafphase nicht viel mehr als 10 Minuten.

Ein seltenes Bild: Hier schläft unser Bock Carsten
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Halloween

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Grusel – grusel – zitter – zitter !!!

Das Teil habe ich im Graben gefunden!
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Sind sogar noch Zähne dran.
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Ein paar Schritte weiter lag das.
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Grusel – grusel – zitter – zitter !!!

Happy Halloween

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Für die Seele 165

Freunde sind wie Sterne, du kannst sie nicht immer sehen,
aber sie sind immer da!

Klara Löwenstein

Abendhimmel-im-Dezember

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Selfie mit Nase

Pferde haben einen viel ausgeprägteren Geruchssinn als wir denken. Sie können Stimmungen wie z.B. Angst erkennen. Ebenso riechen sie, ob ein Tier oder Mensch gesund ist. Wer innerlich unausgeglichen oder ängstlich ist, kann seinem Pferd nichts vormachen. Auch wenn er nach außen hin selbstbewusst tut, das Pferd hat längst am Geruch erkannt, was in ihm vor geht.

Befreundete Pferde halten die Nüstern aneinander, um den Atem des anderen zu riechen. Dabei checken sie ab, was mit dem anderen los ist. Das versuchen Pferde auch bei befreundeten Menschen. Miranda kommt gelegentlich zu mir und hält ihre Nase vor mein Gesicht. Sie macht das ganz langsam und sehr vorsichtig. Mir ist gestern dabei ein Selfie gelungen. Mein erstes Selfie überhaupt…

Vorsichtig, in Zeitlupentempo, kommt der große Pferdekopf näher.
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Die Stute ist ganz ruhig und entspannt. Ich bleibe ebenfalls ruhig stehen und bewege mich nicht. Ein Scheuen oder ein erschrecktes Kopfhochreissen von der Stute, könnte fatale Folgen für mich haben. Das hält ein Menschenkopf nicht aus. Darum muss man sein Pferd wirklich gut kennen, bevor man so etwas macht.

Miranda schiebt ihren Kopf vorsichtig näher, bis meine Nase in ihrem Nasenloch verschwindet.
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Jetzt atmen wir beide ganz normal weiter und riechen den Atem des anderen. Wobei ich sagen muss, dass ich eigentlich nichts rieche… Aber ich bin ja auch kein Pferd. Wenn Miranda genug Informationen erschnuppert hat, zieht sie ihren Kopf vorsichtig zurück.

Das passiert alles in total entspannter Stimmung. Ich vertraue Miranda, weiß, dass sie mich nie verletzen würde. Trotzdem bitte nicht nachmachen. Es bleibt immer ein Restrisiko dabei, weil ein Pferd nun einmal 700 kg wiegt. Ich würde das auch nicht mit jedem Pferd machen. Nur weil ich Miranda so gut kenne und ihr wirklich vertraue, lasse ich mich darauf ein. Miranda ist für mich ein offenes Buch, ich kann sehen wie sie gerade drauf ist. Und ich weiß aus Erfahrung, dass sie sehr vorsichtig mit mir umgeht.

Ich glaube ein Pferd checkt so ab, wie souverän ein Mensch oder ein anderes Pferd ist. Es erfährt nicht nur wie sein Gegenüber gerade drauf ist. Es weiß auch, wer sich nicht beschnuppern lässt, ist nicht besonders selbstbewusst. So jemandem wird es niemals hunderprozentig vertrauen. Wer sich aber selbstbewusst beschnuppern lässt, nicht nach Angst oder Unsicherheit riecht, steigt in der Achtung des Pferdes.

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Rausgewachsen?

Luzy und das Körbchen

13.09.2016: Ablagekorb entdeckt
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17.09.2016 : Ablagekorb wird vom Katzenkind besetzt
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19.09.2016: Habe aufgegeben und Ablagekorb Katzenkind überlassen
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21.09.2016: Katzenkind schläft nur in diesem Korb
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26.09.2016: Oder guckt Schafe…
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29.09.2016: Wird der Korb kleiner oder das Kätzchen größer?
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19.10.2016: Nicht mehr lange und mein Zettelkram bekommt sein Zuhause zurück…
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Horse Alpin Senior

Horse-Alpin

Der liebe Nacho hat seinem Herrchen einen Stubs gegeben, damit der unserer Bitte um Winterhilfe für die Pferde folgt. Wir hatten einen Aufruf gestartet, indem wir Euch erzählten, dass wir ganz dringend Horse Alpin Senior benötigen.

Achim bestellte darauf hin, über unseren Amazon Wunschzettel, einen Sack Horse Alpin!!!
Es ist noch ein zweiter Sack angekommen. Ich weiß leider nicht wer der liebe Spender ist.

Nacho bloggt übrigens wieder: Theo, du glaubst es nicht!

Die Pferde schicken Euch ganz viele liebe Stubser!!!
Ihr helft uns so sehr!!! DANKE!!!

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Wandertag

Felli hat mir den berühmten Wander-TAG (den ich vorher nicht kannte) zugeworfen. Der ist so ähnlich wie ein Stöckchen. Man bekommt einen Haufen Fragen, die man beantworten muss. Anschließend reicht man das Teil an andere Blogger weiter.

Achtung, wichtige Regel: „Die letzte Frage darf zwar in ihrem Wortlaut, nicht aber in ihrem ursprünglichen schlumpfigen und flauschigen inneren Sinn geändert werden!“

1. Wie wirst du mit dieser Endsommermelancholie fertig?
Gar nicht. Ich will mich dieses Jahr bemühen, den Herbst mit anderen Augen zu sehen.

2. Hast du dir unmittelbar nach dem Brexit-Votum in manchen wütend-unbarmherzigen Momenten auch manchmal gewünscht, man könnte die Briten sofort komplett aus der EU werfen, ohne Netz und doppelten Boden? Nein, ich habs nur nicht wirklich verstanden.

3. Bei welchen Dingen kommst du in einen Workflow, also in einen Zustand, in dem sich die Arbeit fast mühelos von alleine erledigt? Das ist eigentlich bei fast allen Dingen so, die ich erledige. Ich mag Büroarbeit genau so gern wie körperliche Arbeit. Sogar die Hausarbeit geht mir gut von der Hand, wenn ich dabei bin.

4. Hast du manchmal das Bedürfnis, dir die Dinge in Ordnung zu designen, glaubst du also, deine Ideen könnten vielleicht durch ein paar kleine Veränderungen Besserungen zu erzielen? Mit kleinen Veränderungen kann man vieles Verbessern. Ich bin da immer ganz offen für Anregungen. Einige Blogleser hatten schon ganz tolle Vorschläge, die richtig gute Verbesserungen waren.

5. Bastelst du gerne mit den Fingern an irgendetwas rum? Egal ob eher handwerklich oder künstlerisch. Wenn nicht, warum glaubst du, fällt es dir schwer, mit so etwas anzufangen? Ja ich bastel gern an allen Möglichen rum. Ich mag basteln, zeichnen, malen (auch Wände und alle möglichen Gegenstände streichen), schrauben, reparieren (mit meinen eigenen Mitteln und Lösungen), usw.

6. Was glaubst du, welche entscheidene Wendung in deinem bisherigen Leben hatte den größten Anteil unter Anderem, dich zu dem zu machen, was du bist? In meinem Leben gab es mehrere solcher Wendungen, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Aus heutiger Sicht hatte alles seinen Sinn.

7. Welches kuriose Lebewesen auf diesem Planeten fasziniert dich wegen seiner biologischen Besonderheit momentan am meisten? Der Mondfisch.

8. Was wünschst du dir, wäre ein bisschen mehr dein Lebensmotto, im Vergleich zu der Weise wie du tatsächlich dein Leben verwirklichst. Wenn dir nichts einfällt und du eigentlich ganz zufrieden damit bist, so wie du dein Leben lebst, welchen Rat gibst du Menschen, die mit ihrer eigenen Lebensführung nicht zufrieden sind? Ich bin zufrieden. Ich wünsche mir für die unzufriedenen Menschen, dass sie die Erkenntnisse bekommen, die sie brauchen. Ein bisschen weniger jammern und etwas mehr Dankbarkeit hilft in vielen Fällen.

9. Was wäre dir wichtiger: Eine gesunde Biosphäre auf der Erde oder eine gesunde menschliche Gesellschaft, die endlich aufhört unter sich so viele Probleme zu verursachen? Ganz ohne entweder-oder, aber grundsätzlich? Da unsere Welt ein Ganzes ist, alles und jeder miteinander verbunden ist, wird auch nur eine gesunde Welt, zusammen mit einer gesunden Menschheit, realistisch sein. Also ist beides gleich wichtig.

10. Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, was nach deinem Tod mit deinen Überresten geschehen soll? Es spielt keine Rolle, was mit der leeren Hülle geschieht, wenn ich meinen Körper verlassen habe.

11. Auf einer Skala von ein bis Einhorn: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-TAG? So toll, dass ich bis jetzt nichts davon gehört habe… 😉

Die Regeln besagen, dass man sich 10 neue Fragen ausdenkt, die 11. nicht verändert oder wenn, dann nur im Sinne der puscheligen Einhornigkeit, aber der Geist muss erhalten bleiben.

Ich bin genau so faul wie Felli, deshalb nehme ich einfach die Fragen die Windsprite schon Felli serviert hat. Denn die sind wirklich interessant und auch ein bisschen schwierig.

Ich tagge:

Patrick

Luckyfree

Mondbub

affen

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Heu und heizen

Unser Verein hat eine sehr hilfreiche Spende, von unserem lieben Schlappohrrudel erhalten!

Kerstin, Uwe und die Schlappohren Paula und Bernadett, haben für die Reparatur der Heizung, 30.- Euro dazu gegeben und gleich noch einmal 30.- Euro, für einen Heuballen gespendet!!!

Der Heuballen wurde schon letzten Montag geliefert.
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Die Rechnung von der Heizung ist noch nicht angekommen. 😉

Liebes Schlappohrrudel,
das ist soooo lieb von Euch!!! Vielen, vielen DANK!!!
Obwohl ihr gerade wegen Bernadett selbst viele Belastungen habt. Finanziell wie auch seelisch, denkt Ihr an uns und helft! Das ist wirklich total lieb. Wir sind Euch unendlich dankbar und wünschen Bernadett alles Gute! Möge sich sie recht bald wieder vollkommen gesund sein!!! ❤

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Oktobernebel

Langsam kriecht am Abend, der Nebel über die Felder.
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Breitet sich auf der Pferdeweide aus.
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Ein paar kleine Sonnenstrahlen schaffen den Weg durch die Wolken.
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Bachus erschrickt und legt einen kleinen Trab hin.
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Macht der immer dichter werdende Nebel die Pferde nervös?
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Mit meiner Stimme kann ich sie beruhigen.
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Aufmerksam schauen sie noch ein Weilchen, ob vielleicht doch etwas nicht stimmt.
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Sicher haben ihre feinen Sinne etwas bemerkt, was mir verborgen blieb.
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Doch dann entspannen sich die Tiere.
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Es kehrt wieder eine leicht melancholische Stimmung zurück, die so typisch ist für einen stillen, nebligen Herbstabend.
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Spende erhalten

Der liebe Patrick hat über unseren Amazon Wunschzettel etwas für die Tiere bestellt!

1 x 1,5 kg Golden Peanut Bronchio Air Atemwege Bronchial Kräuter Pellets für Miranda.

Miranda braucht immer etwas Unterstützung für ihre Atemwege. Die Stute ist aufgrund ihrer früheren nicht artgerechten Haltung dämpfig. Das ist eine unheilbare Schädigung der empfindlichen Pferdelunge. Die Offenstallhaltung bei uns, mit viel Bewegung und frischer Luft, haben die Symptome verbessert. Miranda braucht trotzdem immer eine besondere Pflege, die zusätzliche Kosten verursacht.

Dann hat Patrick noch bestellt:

12 x 190g Schmusy Katzenfutter Kitten Lachs & Lamm für unser Katzenbaby Luzy.

Die kleine freche Maus frisst beinahe mehr als Mary. Dafür kann man förmlich zuschauen, wie Luzy größer und größer wird.

Das ist mein Knie…
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Wir lernen gerade, dass das nicht witzig ist!
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Es ist nicht einfach einem Katzenkind die Grenzen zu zeigen, wenn es zu früh von der Mutter weg kommt. Eigentlich würde die Mutter und die Geschwister dem kleinen Kätzchen zeigen, wenn es zu grob wird. Darum achtet darauf, wenn ihr euch ein Katzenbaby holt, das es lange genug bei der Mutter bleibt. Mindestens 12 Wochen sollte das Kätzchen bei seiner Mama bleiben. Dann bekommt ihr ein gut sozialisiertes Katzenkind und vieles wird einfacher.

Miranda und die wilde Luzy bedanken sich ganz herzlich bei dem lieben Patrick und schicken viele liebe Stubser!!!

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Danke für diese tolle Spende!!! ❤
Jede Hilfe ist für unsere Tiere so wichtig!

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Besuch ist immer toll

Auf dem Gnadenhof werden Besucher neugierig von den Tieren empfangen.
Am Mittwoch hatte ich eine liebe Nachbarin zur selbstgemachten Pizza eingeladen. Als erstes müssen die Tiere begrüßt werden. Erst danach können wir essen.

Campa: „Wo sind die Leckerlis? Wo sind die Leckerlis?“
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Luzy: „Hallo! Wer bist du denn?“
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Lieber hinter der Pflanze verstecken…
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Ach was, einfach über den Tisch und hin da!
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Campa: „Wie ist das nun? Gibt´s noch Leckerlis oder nicht?
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Chica: „Das kannst du dir abschminken. Im Ofen backt schon die Pizza.“
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Fotos Ulli

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Für die Seele 164

Wenn wir, solange wir leben,
dem Weg der Freude folgen,
werden wir am Ende
eins mit diesem Wege.

Leo Tolstoi

bergstrasse

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Die Kühe sind wieder da

Jedes Jahr im Herbst ist es das Ereignis. Sobald das Gras nach dem zweiten Schnitt gewachsen ist, kommen Nachbars Kühe auf die Weide.

Kühe und Pferde glotzen sich die erste Zeit neugierig an.

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„Na Bachus, gefallen sie dir?“

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„Also Bachus! Das ist unhöflich!“

So sah das übrigens letztes Jahr aus: Neugierige Blicke

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Herbstgeschichten

Wir haben Mitte Oktober und die Wildgänse fliegen in den Süden.

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Miranda legt sich gern zum Schlafen hin, wenn ich auf der Weide arbeite. Sie fühlt sich durch meine Anwesenheit sicher. Ein liegendes Pferd ist leichte Beute für Angreifer. Darum bleibt in der Herde immer ein Pferd wach, um vor Gefahren zu warnen.

So war es auch gestern, als ich die Weide abäppelte.

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Miranda legte sich sogar ganz ausgestreckt auf die Seite. In dieser Haltung kommen Pferde in den Tiefschlaf. Der dauert höchstens 30 Minuten. Nicht viele Pferde gehen in den Tiefschlaf, wenn Menschen auf der Weide sind. Dazu müssen sie sehr großes Vertrauen zu ihrem Menschen haben.

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Nach der Tiefschlafphase döste die Stute noch eine Weile liegend. Dabei werden die Beine unter den Körper gezogen. So kommt das Pferd bei Gefahr schneller hoch.

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Aber auch so schlafen Pferde.
Sie ruhen im Stehen, wobei sie abwechselnd ein Hinterbein entlasten.

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Das geringe Schlafbedürnis der Pferde liegt daran, dass sie Fluchttiere sind. Ein im Stehen dösendes Pferd, kann in der nächsten Sekunde, im schnellen Galopp davon stürmen.

Katze Mary hatte mich beim Abäppeln der Weide begleitet. Das macht sie gern.

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Daran merke ich, dass sie nicht mit mir beleidigt ist, weil das Babykätzchen Luzy bei uns bleiben darf.

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Wärme für Mensch und Tier

Am Freitag wurde die Heizungsanlage repariert.

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Die Rechnung haben wir noch nicht erhalten. Der Kostenvoranschlag liegt bei 480,00 Euro. Hoffen wir, dass es dabei bleibt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die etwas dazu gegeben haben!

Vielen, vielen Dank! Die Tiere und ich danken EUCH von ganzen Herzen!!!

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Jetzt wird es langsam warm in der Bude und Chica kann ihren Pullover ausziehen.
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Das Teil haben wir von der Firma Loesdau bekommen.
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Chica lässt sich gerne anziehen – auch wenn es etwas komisch aussieht!
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Wie füttert man alte Pferde?

Wenn das Pferd älter wird, ändert sich einiges, auch bei der Fütterung. Alte Pferde haben andere Ansprüche als ihre jungen Kollegen. Im Alter lassen viele Körperfunktionen nach. Das Verwerten der Nahrung wird schwieriger. Meistens können alte Pferde nicht mehr so gut kauen. Darum legen wir besonders viel Sorgfalt auf die Fütterung unserer Senioren. Miranda und Bachus erhalten bei uns auf dem Gnadenhof ein rundum glücklichen und gesunden Lebensabend. Dazu gehört auch eine optimale, dem Alter angepasste Ernährung.

Die Fütterung unserer Senioren ändert sich im Laufe des Jahres. Ich habe ein Video gedreht, wie die Fütterung von Spätsommer bis Herbstanfang aussieht.

Wir benötigen zur Zeit ganz dringend Horse Alpin Senior, für unsere Pferde. Der Bedarf steigt in der kalten Jahreszeit noch an. Es wäre so toll, wenn der eine oder andere einen Sack Horse Alpin Senior spenden könnte.
Das geht ganz einfach über unseren Amazon Wunschzettel.
Ich sage schon einem vielen Dank im Namen der Pferde!!! pferd-frisst-2

Der erste Rundballen Heu ist auch schon bestellt und wird am Montag geliefert. Hierbei können wir auch Unterstützung gebrauchen. Bis zum Frühjahr werden wir viele Rundballen verfüttern. Ein Ballen kostet 30.- Euro. Wir freuen uns über jeden Betrag, der auf unserem Spendenkonto eingeht. Auch wenn es nur 1.- Euro ist. Ihr helft uns damit wirklich sehr, die Pferde über den Winter zu bekommen!

Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven eG

Ich sage auch hier schon einmal vielen Dank im Namen der Pferde!!!

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Hündin Campa kümmert sich um Katzenbaby

Luzy hat viel zu früh ihre Mutter verloren. Kätzchen sollten mindestens 12 Wochen bei der Katzenmutter bleiben. Luzy war viel jünger, als unsere Hündin Campa, das kleine Kätzchen, an der Landstraße fand. Einsam und verlassen saß die kleine Luzy im Gestrüpp. Versteckt unter Blättern, hätte ich sie nie gesehen. Nur der guten Nase von Campa verdankt Luzy ihr kleines Leben.

Seit Campa das Katzenkind gefunden hat, kümmert sie sich liebevoll um Luzy. Eine bessere Ersatzmutter könnte die kleine Mieze nicht haben.

Luzy schläft neben Campa, während die Hündin auf das Baby aufpasst.
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