Guten Morgen

Erst ein Auge auf.

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Dann das zweite.

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Und uuuuhhhhaaaahhhhh – herzhaft gähnen.

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Spielkram

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Ich bin und bleibe ein Spielkind! Und Mary hat als Testobjekt herhalten müssen.

Cin hat auf ihrem schönen Blog „SeidenBlume“, auf die Seite Blingee aufmerksam gemacht. Da kann man ganz einfach Fotos mit viel Bling-Bling und Glitzer aufmotzen.

Das musste ich einfach ausprobieren!

Wie gefällt euch das Ergebnis?

 

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Für die Seele 174

Es ist ein sehr gewöhnlicher und weit verbreiteter Aberglaube, dass jeder Mensch gewisse, unwandelbare Eigenschaften habe, dass er entweder gut oder schlecht sei, klug oder dumm, energisch oder apathisch und so weiter. Aber die Menschen sind nicht so. Wir können sagen, dass ein bestimmter Mensch öfter gut als schlecht ist, öfter klug als dumm, öfter energisch als apathisch oder umgekehrt; aber es wäre unrichtig, von einem Menschen zu sagen, er sei gut oder klug, und von einem anderen, er sei schlecht oder dumm. Menschen sind wie Flüsse: das Wasser, das in ihnen allen fließt, ist das gleiche und überall ein und dasselbe, aber jeder Fluss ist bald schmal, bald breit, reißend oder ruhig, klar oder kalt, trüb oder warm.

Leo Tolstoi

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Aufgetaut

Heute ist endlich der Boden aufgetaut und die Pferde konnten wieder raus. Es war in der Früh leider zu dunkel zum Filmen oder Fotografieren. Eigentlich war es auch nicht besonders spektakulär. Die Pferde sind ganz manierlich, mit mir zusammen, aus dem Stall spaziert. Sie haben nicht gebuckelt, nicht galoppiert, sind nicht gesprungen.

Das hat mich einerseits gewundert, weil sie diesmal wirklich lange im Stall standen. Anderseits habe ich heraus gefunden, wenn ich mit ihnen zusammen raus gehen, bleiben sie ruhiger. Ein guter Trick!

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Meine Nacht war leider nicht so gut. Chica hatte dolle Bauchweh. Sie jammerte und drückte sich immer wieder an mich. Ich muss dazu sagen, Chica ist ein echtes Weichei. Sie ist ganz fürchterlich zu pflegen, wenn sie krank ist. Sie leidet, hat Angst und schreit. Ja, sie schreit richtig. Da bekommt man einen furchtbaren Schreck.

Meine Nacht war damit zu Ende. Ich gab dem Hund die ganze Nacht Reiki auf den Bauch. Reiki ist eine alte Heilmethode. Sie wirkt entspannend und löst den Schmerz. Zum Reiki bekam Chica das Schüßler-Salz, Magnesium Phosphoricum. Das wirkt ebenfalls Krampflösend und Schmerzstillend. Wenn ich ihr Reiki gab, ging es ihr besser und sie konnte sogar schlafen. Wenn ich aufhörte, kamen die Krämpfe nach einer Weile wieder. Also gab es wieder Reiki auf den Bauch und eine Schüßler-Salz Tablette.

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Wir waren wegen dieser Sache, vor fast zwei Jahren, schon einmal in der Tierklinik. Da hatte Chica auch solche Schmerzen. Sie wurde geröntgt, da sahen wir, dass der Dickdarm total aufgegast war. Es saß sozusagen ein Pups quer. Sie bekam ein Schmerzmittel und etwas zum Entkrampfen. Ich machte einen Spaziergang mit ihr, da kam die Luft und auch noch mehr raus. Sie hatte aber kein Durchfall und keine Verstopfung. Als wir zurück zur Klinik kamen, war alles ok. Damals nahmen die Ärztin und auch ich an, dass Chica keinen frischen Pansen verdauen kann.

Gestern hatte sie aber keinen Pansen gefressen. Den bekommt sie seit dem Vorfall nicht mehr. Vielleicht wird unsere Oma einfach ein bisschen empfindlicher mit der Verdauung? Ich werde das ganze weiter beobachten und notfalls noch einmal die Tierärztin schauen lassen.

Damals hatte sich unser Angsthund übrigens sehr gut in der Tierklink benommen. Sie hat alles brav mitgemacht. Sogar das röntgen, denn da durfte ich nicht dabei sein. Ich dachte sie würde mit der Tierärztin und der Helferin nicht alleine im Röntgenraum bleiben. Dann hätte ich erst ein Formular unterschreiben müssen, dass ich die Tierklinik nicht auf Schadensersatz verklagen kann. Und auch dann wollten sie es unbedingt vermeiden, dass der Besitzer beim Röntgen dabei war. Das ist mir noch bei keinen Tierarzt passiert. Ich war schon so oft beim Röntgen dabei. Musste die Tiere teilweise auch selbst festhalten. Da machte sich niemand Gedanken über eventuelle Schäden. Chica blieb aber ruhig beim Röntgen, obwohl ich nicht dabei war. Da war ich richtig stolz auf sie.

Heute morgen haben wir einen besonders langen Spaziergang gemacht. Durch die Bewegung soll sich der Darm beruhigen und die Luft den Ausgang finden. Jetzt schläft unser Patient friedlich auf dem Sofa. Und ich halte mühsam die Augen offen.

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Gewachsen

Luzy hat ein neues Körbchen bekommen.

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Luzy am 12.02.2017

Zum Vergleich: So sah es aus, als das Katzenkind das Ablagekörbchen eroberte.

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Luzy 17.09.2016

Luzy auf dem Drehstuhl, auf dem sie alleine drauf geklettert war. Da hätte ich schon merken müssen, dass diese Mieze weiß was sie will.

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Das war das erste Foto vom Katzenkind, am 08.09.2016

So sieht das heute aus.

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Luzy am 11.02.2017

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Erfahrungen mit anderen Pferden – 1

Reitschule ist nicht gleich Reitschule

Vor gut 20 Jahren kam ich auf die Idee, Reitunterricht zu nehmen. Ich war damals selbstständig tätig, hatten einen Haustierservice in Hamburg. Das war meine eigene Idee, mit der ich mir einen Arbeitsplatz schuf, weil ich mit Tieren arbeiten wollte. Ich betreute überwiegend Katzen, Nager und Vögel, im Hause des Tierbesitzers. Wenn die Leute im Urlaub waren, auf Geschäftsreise oder ins Krankenhaus mussten, war ich für ihre Lieblinge da. Ich fütterte nicht nur die Mieze, machte das Katzenklo sauber und verteilte Streicheleinheiten, ich kümmerte mich auch um Haus, Garten und den Briefkasten.

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Mit dieser Tätigkeit hatte ich eine hohe Verantwortung. Die Tiere mussten jeden Tag pünktlich versorgt werden.  Die Besitzer verließen sich auf mich. Auch an den Wochenenden und Feiertagen wollten die Tiere ihr Futter haben. Wenn andere Urlaub machten oder Weihnachten feierten, war bei mir Hochsaison. Ich war damals schon Mitte 30. Da macht man sich Gedanken über die eigene Sicherheit. Ist nicht mehr so unbedarft wie ein Kind, das spielerisch reiten lernt. Ich durfte mich auf keinen Fall verletzen. Denn im Job ausfallen, war für mich nicht möglich. Die Tiere mussten versorgt werden und ich hätte keine Einnahmen gehabt.

Also suchte ich nach einer Reitschule, die Kurse für erwachsene Anfänger anbot. Da fiel mir eine interessante Werbung in die Hände. Reitunterricht für Erwachsene mit Angst, stand da. Sie hätten Erfahrung und besonders verlässliche Pferde, las ich weiter. Das war genau das, was ich suchte und auch noch ganz in meiner Nähe. Ich rief an und machte eine Probestunde aus.

Als ich auf dem Hof ankam begrüßte mich eine junge Frau. Neben ihr stand ein riesengroßer Hannoveraner Wallach. „Das Pferd soll ich reiten?“, fragte ich verwundert. Sie meinte der wäre ganz lieb und ideal für ängstliche Anfänger. Ich schaffte es kaum das Bein so hoch zu heben, um meinen Fuß in den Steigbügel zu bekommen. Dann brauchte ich all meine Kraft, um mich hochzustemmen. Als ich auf dem Pferd saß, wurde mir fast schwindelig, so hoch war es!

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Die Frau führte den Wallach zu einem kleinen, runden Paddock, der von einem winzigen und ziemlich zerfallenen Mini-Zäunchen umgeben war. Der Wallach wurde an die Longe genommen und dann ging es im Schritt los. Der marode Zaun reichte dem großen Tier gerade mal etwas über das Sprunggelenk. Neben dem Paddock lag eine Landstraße. Der Blick dahin wurde etwas von Büschen verdeckt.  Jedesmal wenn ein Radfahrer, Trecker oder Auto vorbei fuhr, ging der Wallach durch.

Es gab einen Ruck und er galoppierte in dem kleinen Kreis herum. Ich sah ihn schon mit mir und der Frau an der Longe im Schlepptau, über das Mini-Zäunchen gehen. Es dauerte immer eine Weile, bis die Frau das Pferd wieder unter Kontrolle hatte. Dann ging es kurz gut, bis der nächste Radfahrer auftauchte. Nach einer Weile hatte ich die Schnauze voll. Ich sagte ihr, dass ich hier abbrechen werde. Mir war das zu gefährlich.

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Sie hielt das Pferd an und ich stieg ab. Beim runter springen kam es mir vor, als ob es ewig dauerte, bis ich auf dem Boden ankam. Das Vieh war so elendig groß! Ich sprach die Frau darauf an, dass das nicht gerade der beste Unterricht für ängstliche Menschen sei. Da erzählte sie, der Wallach hätte vor einem halben Jahr einen Unfall mit einem Trecker gehabt. Seitdem war er nicht mehr reitbar. Sie wollte das Tier therapieren!

Ich hätte mich jetzt beinahe auf meinen Hosenboden gesetzt! Es ist ja ok, dass sie das Pferd therapieren möchte. Aber doch nicht mit Anfängern drauf! Ich fand es eine große Frechheit explizit damit zu werben, sich auf Reitunterricht für Menschen mit Angst spezialisiert zu haben.

Mein Fazit: Schaut euch ganz genau an, wo ihr Reitunterricht nehmt!

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Einen puscheligen Wintergruß,

schickt euch Tinki-Winki!

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Für die Seele 173

Nashorn und Elefant
tragen unter zementiger Haut
viel Weiches und viel Zartes.
Wer richtig in ihren Rachen schaut, gewahrt es.
Sie lassen von Leuten, die außen weich,
innen hart sind, sich erschießen.
Ich glaube: Ihr kommt ins Himmelreich ihr Riesen!

Joachim Ringelnatz

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Dieses Foto habe ich in den 1970er Jahren, im Serengeti-Tierparkt Hodenhagen aufgenommen.

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Luzy im Pferdestall

Luzy ist keine Katze die man in der Wohnung halten kann. Wenn sie nicht raus kommt, geht sie, im wahrsten Sinne des Wortes, die Wände hoch. Ihre Mama war bestimmt eine wilde Katze und das Wilde steckt auch in Luzy.

Sie ist ein unerschrockener Draufgänger und will immer mehr raus. Sie bleibt länger draußen und geht auch weiter weg. Morgens hat sie keine Zeit zum Frühstücken. Sie sitzt vor der Tür und maunzt, bis ich sie raus lasse.

Nach meiner Morgenrunde mit den Hunden, füttere ich die Pferde. Während Miranda und Bachus mit ihrem Frühstück beschäftigt sind, kümmere ich mich um die Tränken und miste den Stall. Seit einiger Zeit begleitet mich Luzy dabei. Der Pferdestall ist momentan ihr liebster Spielplatz. Gestern lief die kleine Mieze wieder zu Miranda in die Box. Luzy schnupperte wieder an den Hinterbeinen der Stute. Ich mag da gar nicht hin schauen. Aber Miranda blieb wieder ruhig stehen. Sie war mit ihrem Futtereimer beschäftigt.

Dann haben wir uns aber doch noch alle erschrocken. Luzy sprang plötzlich auf den obersten Balken der Boxen-Abtrennung. Miranda erschrak und scheute, Bachus scheute und ich bekam auch einen Schreck. Dann musste ich lachen. Miranda drehte sich in ihrer Box im Kreis. Ich sagte zu ihr: „Ganz ruhig, das ist doch unsere Luzy. Vor der brauchst du dich nicht zu fürchten. Die gehört zu uns. Ein so großes Pferd wird doch nicht vor so einer kleinen Katze angst haben!“

Miranda schaute mich an, schnaufte dabei immer noch aufgeregt, hörte aber auf im Kreis zu laufen. Luzy lief unterdessen lustig auf dem Balken, in Pferderückenhöhe hin und her. Miranda schnaufte und und drehte noch eine Runde. Ich sprach wieder zu ihr: „Das ist Luzy, die tut dir nichts“. Miranda entspannte sich wieder, machte den Hals lang und schnupperte mutig in Richtung Katzenkind. Luzy interessierte das alles nicht. Sie hatte einen Vogel entdeckt, der sich ein paar Brocken vom Müsli klauen wollte. Mit einem Sprung war sie hinter dem Vogel her und aus dem Stall verschwunden.

Leider hatte ich keine Kamera dabei. Dafür gibt es heute ein paar Fotos, wie Luzy im Heu spielt. Das war eigentlich Marys Lieblingsplatz, aber die geht der Luzy aus dem Weg, wo sie nur kann.

An dem Tag ließ sich sogar mal die Sonne sehen!

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Wo ist die Maus?

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Hier muss sie sein…

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Oder da?

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Versteck dich nur, ich finde dich schon.

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Ich warte hier auf dich!

Mary sitzt hoch oben und schaut sich die Sache missmutig an.

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Grummel… grummel… grummel… blödes Katzenkind… 

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Hufe

Heute war Frau Schmied da.

Der Riss in Mirandas rechten Vorderhuf ist beinahe rausgewachsen. Es gab zum Glück keine Komplikationen. Der Riss ist weder weiter gegangen, noch haben sich Bakterien in der Tiefe angesammelt. Beim nächsten Termin im April, dürfte sich dieses Problem erledigt haben.

So sieht der Huf jetzt aus.

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Ich weiß, das Bild ist nicht besonders schön. Miranda ist aber direkt nach der Hufpflege durch den dicken Matsch gelaufen. Bachus war noch besser, er hat sich vor Frau Schmied in den Matsch geschmissen und gewälzt! Dabei hatte ich die beiden extra vorher so schön geputzt! Bachus hat wirklich gewartet, bis Frau Schmied die Weide betrat.

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Aber zurück zum Thema: Hier ist zum Vergleich, Mirandas Huf mit dem Riss, im November.

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Für die Seele 172

Unterschied

Wie gibt man einer Katze eine Tablette?

1. Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an und üben Sie sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet. Schieben Sie die Pille hinein und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.

2. Sammeln Sie die Pille vom Boden auf und holen Sie die Katze hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und wiederholen Sie den Vorgang.

3. Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg.

4. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest. Zwingen Sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es und zählen Sie bis 10.

5. Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten.

6. Knien Sie sich auf den Boden und klemmen Sie die Katze zwischen die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten. Schieben Sie die Pille ins Mäulchen und reiben Sie anschließend den Katzenhals.

7. Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Packung. Notieren Sie sich den Vorhang zu flicken.

8. Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und pusten Sie die Pille in ihren Hals.

9. Überprüfen Sie die Packungsbeilage um sicher zu gehen, dass die Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife.

10. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn. Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

11. Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage und hängen Sie die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung. Werfen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg und holen Sie eine neues aus dem Schlafzimmer.

12. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüberliegenden Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbar, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen. Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.

13. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches. Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem großen Stück Filetsteak. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht und schütten sie Wasser hinterher, um die Pille herunter zu spülen.

14. Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus und bestellen Sie einen neuen Tisch.

Wie gibt man einem Hund eine Tablette?

1. Verstecken Sie die Tablette in einer Leberwurstkugel und werfen Sie sie dem Hund zu.

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Wir haben Spenden erhalten

Anja ist durch Ebay auf uns aufmerksam geworden und hat mir geschrieben:

Ich finde dein Engagement super und freue mich für jedes deiner Tiere, 
dass es bei dir sein darf.

Darum hat sie gleich etwas für unsere Tiere über unseren Amazon-Wunschzettel bestellt.

32 x 100g Animonda vom Feinsten Adult – darüber freut ich Mary
1 x 600 Carfortan Tabletten – ist wichtig für unsere spanischen Hunde
Außerdem ist die Einstreu die wir am 25. Januar erhielten auch von Anja.

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Vielen Dank liebe Anja für die Spende und Deine lieben Worte!!!

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Dann hat Volker über unseren Amzon-Wunschzettel bestellt.

1 x 1,25kg Bubeck Canis Knusper – das sind leckere Kekse für die Hunde

Diesem Paket lag ausnahmsweise mal ein Lieferschein bei. So konnte ich die Spende zuordnen.

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Vielen Dank lieber Volker für Deine Spende!!!

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Schließlich hat unsere liebe Elisabeht bei Zooplus für uns eingekauft. Die Sachen sind etwas demoliert hier angekommen, weil das Paket nicht ordentlich gepackt wurde. Zooplus hat einen viel zu großen Karton genommen und kaum Polstermaterial rein getan. Darum flogen die Sachen lustig im Karton herum.

6 x 400g Animonda Kitten Rind Kalb & Huhn – darauf freut sich Luzy
6 x 400g Animonda Kitten Geflügelcocktail – Fressi fürs Katzenkind
1 x 10l Cats Best Katzenstreu – für Luzy, wer viel frisst, muss viel aufs Klo
6 x 400g Animonda Carny Adult – darauf freut sich Mary
6 x 800g Rinti Kennerfleisch gemischt – lecker Fressi für die Hunde
1 x 3kg Mühldorfer Bronchial Leckerlis – für Mirandas Atemwege

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Vielen Dank liebe Elisabeth für Deine Spende!!!

Wenn jeder ein bisschen hilft, uns ein bisschen unterstützt, kommen wir gut über den Winter! DANKE AN ALLE DIE HELFEN!!! Wir sind ein tolles Team!!!

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Für die Seele 171

Heute will ich es mit Joe Cocker sagen. Die einfachen Dinge sind das was im Leben wirklich zählt. Die einfachen Dinge die keinen Preis haben, wie Zufriedenheit, Freude, Spaß und Liebe. Ich hoffe ihr stimmt mir zu.

The Simple Things

 

Hier ist eine Übersetzung des Songs

Die einfachen Dinge

Irgendwo auf dem Weg
Ich bin im Rennen gefangen
Ich drehte und drehte
Verloren selbst, meine Hoffnung, meinen Glauben

Wir wollen immer mehr als das, was wir haben
Und was ich gelernt habe, ist alles, was ich wirklich brauche

Die einfachen Dinge, die ohne Preis kommen
Die einfachen Dinge wie Glück, Freude und Liebe in meinem Leben
Ich habe alles von so vielen Seiten gesehen und ich hoffe, dass Du zustimmen würdest
Die besten Dinge im Leben sind die einfachen Dinge

Sag, dass alle mich nicht falsch verstehen
Du musst verstehen
Ehrgeiz und Wissen
Sind die Samen von jeder Frau und Mann

Es ist gut zu arbeiten, hart arbeiten und wachsen
Solange Du Dir Zeit nimmst, um zu finden

Die einfachen Dinge, die ohne Preis kommen
Die einfachen Dinge wie Glück, Freude und Liebe in meinem Leben
Ich habe alles von so vielen Seiten gesehen und ich hoffe, dass Du zustimmen würdest
Dass die besten Dinge im Leben die einfachen Dinge sind

Alle einfachen Dinge
Das sind die einfachen Dinge
Nur die einfachen Dinge
Sie sind die einfachen Dinge

Alle einfachen Dinge
Diese Welt bewegt sich so schnell
Das sind die einfachen Dinge
Manchmal gehst du so langsam nach unten, unten, unten
Um herauszufinden, worum es geht

Wir wollen immer mehr als das, was wir haben
Was ich gelernt habe, ist alles was ich wirklich brauche sind

Die einfachen Dinge, die ohne Preis kommen
Die einfachen Dinge wie Glück, Freude und Liebe in meinem Leben
Ich habe alles von so vielen Seiten gesehen und ich hoffe, dass Du zustimmen würdest
Dass die besten Dinge im Leben die einfachen Dinge sind

Du weißt es jetzt, die einfachen Dinge im Leben
Das ist, wenn alles
Liebe und Freude ist mit Spaß manchmal
Das sind die einfachen Dinge, die ich brauche
Die einfachen Dinge im Leben
Du weißt es jetzt, die einfachen Dinge im Leben

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Die Welt ist ein großer Abenteuer-Spielplatz!

Würde man Luzy fragen, wäre das ihre Antwort.

Das Katzenkind entdeckt die Welt und hat jede Menge Spaß dabei. Da draußen ist alles interessant für die kleine Mieze. Sie bleibt auch immer länger draußen und geht weiter weg.

Es gibt kein Baum, auf dem Luzy noch nicht war.

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Das Katzenkind wollte ja schon immer hoch hinaus. Als wir sie fanden, war sie ein kleines Baby. Viel zu jung, um ohne Mutter zu überleben. Schon damals wollte sie nach oben. Ihre Lieblingsplätze waren der Bürostuhl, die Fensterbank und die Rückenlehne vom Sofa. Natürlich konnte sie noch nicht so hoch springen. Sie kletterte und zog sich mit den Krallen hoch. Das war wohl eine gute Übung für die Bäume.

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Denn Luzy klettert geschickt an jedem Baum hoch und kommt auch alleine wieder runter.

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Sogar auf dem Dach war das Katzenkind.

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Lustig war es, als Luzy den Pferdestall entdeckte. Ich war fest der Meinung, die großen Pferde würden der kleinen Katze Angst machen. Schließlich hatte sie noch nie so große Tiere gesehen. Aber Luzy war nicht ängstlich. Sie war vorsichtig und neugierig.

Zuerst schaute sie bei Bachus in die Box. Den nächsten Tag lief sie zu Miranda, die gerade ihr Müsli fraß. Luzy stand direkt hinter Mirandas Hinterbeine und beschnupperte sie! Mir blieb fast das Herz stehen. Das Katzenkind kann nicht wissen, dass man sich nie einem Pferd von hinten nähern darf! Aber Miranda war mit ihrem Müsli-Eimer beschäftigt und blieb zum Glück ruhig stehen.

Miranda ist sowieso sehr vorsichtig. Sie passt immer auf, auch wenn ich bei ihr in der Box bin. Sie bewegt sich ganz langsam und schaut wo ich bin. Sie hat mich noch nie angerempelt oder auch nur berührt. Sicher bleibt immer ein Restrisiko, wenn sich das Fluchttier Pferd erschrickt. Aber im Großen und Ganzen kann ich mich auf Miranda verlassen. Bachus ist da schon grobmotorischer.

Leider habe ich keine Fotos von Luzys Begegnung mit den Pferden. Beim Füttern und Misten habe ich keine Kamera dabei. Dafür habe ich ein Foto von Mary mit den Pferden. Mary begleitet mich sehr oft in den Stall oder auf die Weide. Da könnt ihr sehen, dass sich nicht artverwandte Tiere, sehr gut an einander gewöhnen können.

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Leider nicht die Vorderseite erwischt… 

 

Aus Katzensicht sieht so ein Pferd gleich noch größer aus. So wie es scheint, hat Luzy vor keinem Tier Angst. Gestern schaute ich aus dem Küchenfenster. Da hoppelte ein Hase vorbei. Was glaubt ihr wer hinterher hoppelte? Genau – unsere Luzy!

An diesem Tag lernte Luzy noch etwas. Sie hat ihre erste Maus gefressen. Mit Haut und Haar, die Knochen knackten nur so und es blieb nichts übrig. Jetzt hat die kleine Mieze geschnallt, dass das ihre Nahrung ist. Sie hat schon viele Mäuse erlegt aber immer nur damit gespielt. Das war die erste die verspeist wurde.

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Die hat gut geschmeckt!

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Eine unglaubliche Geschichte

Luzy hat ein Reh in die Flucht geschlagen!

Stammleser wissen, dass uns hin und wieder Rehe auf dem Gnadenhof besuchen. Rehe gewöhnen sich an ihnen bekannte Menschen und erkennen diese auch wieder. Dann flüchten sie nicht mehr. Die Rehe nehmen kaum Notiz von mir. Auch wenn ich auf dem Hof arbeite, dabei hin und her renne und Krach mache.

Unsere Luzy sah vor ein paar Tagen ihr erstes Reh. Durch Zufall wurde ich Zeuge dieser Begegnung und traute meinen Augen kaum. Luzy ging auf das Reh zu und das Reh war sichtlich verwirrt. Es wusste nicht, ob es vor so einem kleinen frechen Ding fliehen sollte. Irgendwie sah es das gar nicht ein. Weil Luzy aber so hartnäckig war, verließ dem Reh immer wieder der Mut.

Ich habe versucht diese Begegnung in Bildern festzuhalten. Leider sind die Fotos sehr schlecht geworden. Es war ein dunkler Wintertag und die Kamera hat sich auf alles mögliche scharf gestellt, nur nicht auf die Katze oder das Reh. Auf den ersten Fotos sieht man die Katze nicht. Sie wird wahrscheinlich gerade vom Gras verdeckt.

Auf einigen Fotos habe ich Pfeile eingefügt, damit ihr die Katze nicht suchen müsst. Luzy hat einen roten Pfeil, das Reh einen grünen.

Das Reh wird von der Katze verfolgt. Es weiß nicht ob es fliehen oder auf die Mieze zu gehen soll.reh-a

Es läuft immer hin und her und starrt die Katze an.reh-d

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Doch Luzy bleibt dran und nimmt die Verfolgung auf!reh-fa

Das Reh kann es nicht fassen und kehr um.reh-ga

Doch Luzy pirscht sich an, wie ein Tiger an die Beute.reh-ha2

So etwas freches hat das Reh wohl noch nie erlebt. Es zögert…reh-hb

Schließlich läuft es davon und Luzy hinterher…reh-ia

Es ging in Sprüngen über die Wiese. Ich habe Luzy dann gerufen, damit sie nicht zu weit weg läuft. Sie kam auch zu mir zurück.

Diese Katze ist ganz besonders mutig und außergewöhnlich!

 

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Spenden für den Winter

Wir haben einige Spenden erhalten, die uns helfen den kostenintensiven Winter zu überstehen.

Von Kerstin, Uwe und dem Schlappohrrudel haben wir

2 x Tierwohl Super Hobelspäne
1 x 20kg Eggersmann EMH Senior Müsli
und 50.- Euro für Heu und Hufschmied

bekommen.

Von Harry aus Österreich haben wir 35.- Euro für Heu bekommen.

Von Petra haben wir

1 x 70g GimCat Thunfisch
4 x 400g Kitekat Nassfutter Rind & Huhn
1 x 20kg Eggersmann EMH Senior Müsli
6 x 800g Animonda GranCarno Mix

bekommen.

Dann kam gestern noch ein Paket mit 1 x Tierwohl Super Hobelspäne an. Wer das gespendet hat, weiß ich leider nicht. Spenden über unseren Amazon-Wunschzettel liegt so gut wie nie ein Lieferscheine bei. Deswegen kann ich diese Spenden nur zuordnen, wenn sich der Spender bei mir meldet.

Campa mit Lehrling Luzy im Wareneingangstreu-b

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Wir danken den lieben Spendern von ganzen Herzen!!! Gerade im Winter brauchen wir eure Hilfe und Unterstützung. Jede Futterspende und jeder Euro für Heu, hilft unseren Tieren. DANKE!

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Video

Heute gibt es ein Video mit Überraschung am Ende.

Ein echter Susa September! Brillante Bilder, kaum verwackelt (manchmal bebt eben die Erde) und das Licht stimmt auch. 😀

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Katz und Maus

 

Luzy ist eine gute Jägerin. Diesmal hat sie eine Spitzmaus erwischt. Spitzmäuse gehören genau genommen gar nicht zu den Mäusen. Sie sehen nur so aus und passen deshalb in das Beuteschema der Katze.

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Spitzmäuse sind kleine Raubtiere, die sich von Insekten ernähren. Sie können kaum sehen, orientieren sich über Gehör und Geruch.

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Wenn Frau Spitzmaus Junge hat und mit den Kleinen umzieht, laufen alle Tiere in einer Reihe hinter einander. Das erste Junge beißt in den Schwanz der Mutter, die folgenden halten sich bei der vorderen Maus fest. So geht niemand verloren, auch wenn man nicht gut gucken kann.

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Katzen fressen keine Spitzmäuse. Denn die sondern einen Stoff ab, den Katzen nicht mögen und auch nicht vertragen. Wenn mal im Eifer des Gefechts eine Spitzmaus runter gewürgt wurde, kommt die nach einer Weile wieder raus. Das konnte ich schon mehrmals bei besonders gierigen Katzen beobachten.

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Luzy hat überhaupt noch keine Maus gefressen. Sie hat schon ganz früh mit dem Mäuse jagen angefangen. Aber sie weiß nicht, dass das eigentlich ihre Nahrung ist. Auch geht sie nur drinnen aufs Katzenklo. Manchmal will sie ins Haus, nur um aufs Klo zu gehen und geht danach sofort wieder raus.

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Das Mäuschen war übrigens schon tot, als ich die Bilder aufnahm. Luzy tötet ihr Beute sofort und spielt anschließend lange damit.

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Danke an den unbekannten Spender!

Ein tierlieber Mensch hat über unseren Amazon-Wunschzettel, etwas für die Pferde bestellt.

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Campa im Wareneingang

Es kamen zwei Pakete an:

1 x 24 kg Tierwohl Super Hobelspäne

und

1 x 2,6 kg EquiGreen Bio KräuterGrün

Wobei das Paket mit den Kräuter-Leckerlis schon länger unterwegs sein könnte. Es wurde auf dem Transportweg beschädigt und von der Post nachverpackt. Erfahrungsgemäß dauert das immer eine Weile.

Wir danken den unbekannten Spender und die Pferde schicken liebe Stubser!!! Das sind beides Sachen, die wir sehr gut gebrauchen können! ❤

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Neues vom Katzenkind

Luzy geht jetzt schon länger raus und auch etwas weiter weg. Heute morgen hat sie die Pferde entdeckt. Das war ihre erste Begegnung mit so großen Tieren. Luzy war vorsichtig aber nicht ängstlich.

Ich war beim Stall misten und hatte leider keine Kamera dabei. Darum gibt es ein paar Schnappschüsse aus dem letzten Jahr, von der wilden Luzy.

Das war am 04. November 2016. Da wurde das zweite Ablage-Körbchen langsam eng.

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Blieb aber trotzdem ihr Lieblingsplatz.

Carsten kontrollierte draußen die Wäsche…

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„Als ob der alte Macho was von Hausarbeit verstünde! Da lach ich mich schlapp…“ sagte Luzy.

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„Wie bin ich müde…“

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Ist sie nicht süß wenn sie schläft? So lieb und unschuldig.

Am nächsten Tag hat sie dann die Grünlilie auseinander genommen.

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„Ups, alles unten…“

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Die Hunde waren entsetzt!

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Nachdem Luzy mit der Grünlilie fertig war, ging es zum Toben auf den Kratzbaum.

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Zwischendurch gabs immer mal ein kleines Schläfchen, mit bunten Träumen, von den erlebten Abenteuern.

Am 08. November 2016 sieht das so aus.

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Am 28. November 2016 so:

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Man kann diesem Tier beinahe beim Wachsen zusehen.

Mary hat sich so einigermaßen an die kleine Luzy gewöhnt. Begeistert ist sie immer noch nicht. Was sie bei jeder Begegnung mit einem herzhaften Fauchen kund tut. Manchmal vergisst Mary das Fauchen. Luzy hatte schnell raus, dass das alles nur heiße Luft ist. Mary tut der kleinen zum Glück nichts. Wäre schlimmer, wenn hier die Fetzen fliegen würden.

Meistens bleiben die beiden Katzen auf Abstand.

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Heute morgen haben sie sich Nase an Nase beschnuppert. Eine Form der Katzenbegrüßung. Diesmal sogar ohne Fauchen.

 

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Für die Seele 170

Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein,
um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

Christian Morgenstern

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Miranda im Mai 2011 kurz vor dem Schlachttermin.

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Einstreu & Kräuter

Wir haben zwei dringend benötigte Spenden erhalten!

Kerstin, Uwe und das Schlappohrrudel haben für uns 2 x Tierwohl Super Hobelspäne bestellt!!!

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Das ist die staubarme Einstreu für den Pferdestall. Die ist besonders wichtig für uns, weil Miranda chronische Probleme mit den Atemwegen hat. Wir müssen so gut es geht Staub vermeiden. Was in der Pferdehaltung nicht einfach ist.

Vielen Dank liebe Kersten & Uwe, für diese so wichtige Spende!!! ❤

Als zweites hat die liebe Elisabeth Kräuter für Mirandas Atemwege bestellt!

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Zur Zeit atmet Miranda angestrengt. Sie hustet etwas und hat leichte Atemgeräusche. Ich hoffe, dass ich das mit den Kräutern wieder in den Griff bekomme. Zusätzlich gebe ich ihr Schüßler Salze, zur Entspannung der Bronchien. Und viel Reiki, zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Vielen Dank liebe Elisabeth, für diese hilfreiche Spende!!! ❤

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Wieder draußen

Seit ein paar Tagen haben wir Temperaturen im Plusbereich. Doch der Boden brauchte sehr lange, bis er endlich auftaute. Zuerst fiel Regen auf den gefrorenen Boden. Das machte jeden Schritt gefährlich. Die Pferde standen deswegen seitdem der Dauerfrost einsetze im Stall.

Als sie endlich wieder raus konnten, trauten sie sich zuerst nicht. Der Bereich vor dem Stall war noch etwas gefroren. Pferde wissen ganz genau, wann ein Boden gefährlich für sie sein könnte. Sie weigern sich weiter zu gehen. Das kann auch beim Reiten passieren. Es genügt manchmal schon, wenn der Boden eine andere Farbe hat.

Ich habe eines meiner berühmten Videos, in gewohnt schlechter Qualität, gedreht. Im ersten Teil sieht man, wie die Pferde den Stall nicht verlassen. Sie schnuppern am Boden, schauen ihn sich genau an und laufen zurück in den Stall. Bei jeder Runde werden sie aufgeregter und ärgerlicher. Sie wollen gern raus, trauen sich aber nicht.

Was sehr interessant ist, Miranda lässt Bachus dabei den Vortritt. Sie ist sonst diejenige, die die Richtung angibt. Da sie aber nicht genügend Erfahrung mit gefrorenen Böden hat, orientiert sie sich an Bachus. Vor zwei Jahren sah das noch anders aus. Miranda drehte in solchen Situationen total durch. Ich musste aufpassen, dass sie nicht übers Eis galoppierte. Heute geht sie sehr viel souveräner mit dieser Situation um.

Im zweiten Teil sieht man die Pferde auf der Weide laufen und springen. Sie freuen sich über die Bewegung und ihre neu gewonnene Freiheit. Leider bin ich mit der Kamera nicht so schnell hinterher gekommen. Darum sind sie nur ganz weit hinten zu sehen.

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Spende erhalten

Wir haben heute zwei Zooplus Pakete mit Futter für die Pferde, Hunde und Katzen erhalten.

Darin waren:

  • 1 x 20 kg Eggersmann EMH Senior Müsli
  • 12 x 800g Animonda Gran Carno
  • 18 x 410g Bozita Paté mit Rind
  • 2 x 370g Bozita Häppchen in Gelee Huhn
  • 1 x 190g Schmusy Nature

Leider weiß ich überhaupt nicht wer der liebe Spender sein könnte. Darum bedanke ich mich über diesen Weg bei Dir! Vielen, vielen Dank für diese tolle Spende!!! Die Tiere freuen sich übers Fresschen und schicken liebe Stubser!

Wetterbedingt gibt es keine aktuellen Fotos von den Sachspenden. 😉

Dafür einige Bilder von Klein-Luzy in der Ausbild. Sie übt seit einiger Zeit sehr fleißig, damit sie bald in den Wareneingang kann.

„Alles kontrolliert und für richtig befunden.“
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„Ich bin der Oberchecker.“
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„Auch hier hab ich alles gecheckt.“
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Wie ihr seht, Luzy passt in jeden Karton. Egal wie groß oder klein der ist.

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Hilfe für den Winter

Kerstin, Uwe und das Schlappohrrudel haben 20.- Euro für den nächsten Heuballen gespendet!!! Der liebe Thomas hat auch gespendet, möchte aber nicht verraten was.

Vielen Dank Ihr Lieben!!! ❤

Das können wir gerade richtig gut gebrauchen, denn der nächste Heuballen wird morgen vormittag geliefert. Bei der Kälte fressen die Pferde viel mehr. Außerdem kommt am 18. Januar Frau Schmied für die Hufpflege. Sie schaut auch auf Mirandas Hufriss. Wir hoffen, dass diese Sache endlich bald ausgestanden ist!

Heuballen-kommt

Gutes Heu ist für Pferde wichtig. Es ist das Hauptfutter im Winter. Pferdeheu muss eine sehr gute Qualität haben. Es ist nicht immer einfach an gutes Heu zu kommen. Manches Jahr haben die Bauern einfach kein Glück mit dem Wetter. Auch die Art und Weise wie gemäht wird, entscheidet über die Qualität. Natürlich spielt auch die Lagerung eine Rolle.

Ich bekam mal einen Ballen geliefert, an dem eine tote Wühlmaus hing.

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Das kann schon mal passieren. Die ist sicher beim Pressen des Heus dahin gekommen. Das gruselige dabei war, ich hielt sie für einen Klumpen Erde. Meinen Irrtum bemerkte ich erst, als ich den Erdklumpen entfernen wollte und das tote Vieh in der Hand hatte.

Eine ziemlich platte Wühlmaus.
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Für die Seele 169

Mit dir wird das Schwere leicht,
das Trübe klar,
das Enge weit.
Aus Rabenschwarz wird Himmelblau,
im Schatten geht die Sonne auf,
ein Tropfen wird zum Ozean.
Schön, dass du da bist.

Jochen Mariss

Miranda-Hand

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Wie im wilden Westen

Miranda, Bachus und ich können bald im Western mitspielen. Heute morgen stand ich in der Pferdebox bei Miranda. Da fiel plötzlich ein Schuss neben dem Pferdestall. Die Pferde gingen sofort hoch. Ich hatte mich im ersten Moment auch erschrocken, tat aber so, als sei überhaupt nichts los.

Ich sagte zu Miranda: „Ist alles in Ordnung. Das ist nur so ein blöder Jäger, der da draußen rumballer. Brauchst dich nicht aufregen“. Die Pferde entspannten sich. Eine Weile später folgten noch drei Schüsse. Die Pferde blieben ruhig.

Momentan habe ich die Jäger echt gefressen. Es ist nämlich nicht besonders witzig, mit einem Pferd, das durchgeht, in einer Box zu stehen. Das kann ganz schön unangenehm werden. Leider konnte ich den Blödmann nicht entdecken. Ich hätte ihm gern die Sache vom Fluchttier Pferd erklärt.

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Kalt

Sicher hat euch die Kälte auch schon erreicht. Hier auf dem Gnadenhof wird die Arbeit durch den Dauerfrost noch schwerer. Das Wasser friert ein, ich muss Eimer schleppen, Tränken auftauen. Die Pferde brauchen mehr Futter, weil sie mehr Energie brauchen, um sich warm zu halten. Zur Zeit stehen Miranda und Bachus im Stall und der muss gemistet werden.

Bei Dauerfrost kann Mirandas Heubadewanne nicht zum Einsatz kommen.

heubadewanne

Ich kann das Heu nur trocken füttern und Miranda hat wieder angefangen zu Husten. Am Sonntag soll es wärmer werden. Dann kann ich das Heu wieder einweichen. Hoffentlich stimmt das auch.

Aufgrund Mirandas früherer nicht artgerechter Haltung, verträgt die Stute kein Heustaub. Ein Pferd gehört an die frische Luft und braucht Bewegung. Miranda stand aber von Oktober bis Mai durchgehend in der Box. Der Stall war vollkommen geschlossen und hatte kein Fenster. Sie konnte also nicht mal rausschauen.

Die Stute war 20 Jahre alt, als sie zu uns kam. Da erlebte sie zum ersten Mal den Winter. Sie drehte damals total durch, weil sie sich vor dem Schnee fürchtete. Sie kannte auch keinen gefrorenen Boden. Das überforderte sie alles. Ein aufregendes Erlebnis hatten wir im Dezember 2012. Da kam sie panisch in den Stall galoppiert, drehte eine Runde und jagte wieder raus. Ihr Schweif war an den Enden eingefroren. Bei ihrer wilden Runde durch den Stall, schlugen die Eisklumpen krachend gegen die Stallwände. Bei jedem Knall gab sie mehr Gas. Sie glaubte, sie würde verfolgt werden.

Ich stellte mich ihr damals mutig in den Weg und hielt sie an. Mir blieb nichts anderes übrig, um das Pferd zu schützen. Zum Glück schaffte sie es, vor mir zum Stehen zu kommen. Ich brachte das bebende Pferd in die Box. Sie war sichtlich froh, dass ich sie aus dieser Situation heraus geholt hatte.

Hier könnt ihr die Geschichte noch einmal genau lesen: Abenteuer auf dem Rentnerhof   

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Schwein muss man haben.

Oder auch nicht.

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Die Tiere unserer Nachbarn laufen einfach frei herum und machen was sie wollen. Uns haben schon Gänse, Ziegen, Schweine, Enten und Ponys besucht.

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Sie sind überall, gehen sogar in die Ställe oder auf die Terrasse. So wie dieses Schwein, am 21.12.2016.

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Bei so viel Schwein muss 2017 doch ein gutes Jahr werden, oder?

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Für die Seele 168

Kein Mensch fühlt im anderen eine Schwingung mit,
ohne dass er sie selbst in sich hat.

Herman Hesse

ziegen

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Frohes neues Jahr!

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Haben eure Vierbeiner den Jahreswechsel gut überstanden?

Hier lief es diesmal richtig gut. Seitdem vor einigen Jahren, andere Leute in das Nachbarhaus gezogen sind, ist Silvester zu einem Horror-Tag für mich geworden. Diese Menschen haben selber Pferde, Hunde, Katzen, Ziegen, Schweine, Gänse und was weiß ich noch alles, knallen aber ohne Ende. Leider auch noch genau hinter unserem Pferdestall. Früher hatten die Pferde kein Problem mit der Silvesternacht. Erst als die neuen Nachbarn Silvester 2013, sozusagen als Einstand, ein Mega-Feuerwerk hinterm Stall veranstalteten, drehten die Pferde total durch.

Seitdem verbringe ich jede Silvesternacht, mit Bachblüten bewaffnet, im Pferdestall. Im laufe der Jahre habe heraus gefunden, wie das am besten geht. Wenn ich vor Mitternacht neben Miranda stehe, regt sie sich erst gar nicht so auf. Das war auch diesmal so. Vorsichtshalber bekam Miranda vor Mitternacht noch einmal die Bachblüten von mir. Als die Knallerei um 24.00 Uhr mit voller Wucht los ging, stand Miranda neben mir und döste! Bachus drehte einige Runden in der Box. Ihn konnte ich mit Schnauben und Schmatzen (Pferdesprache: Ich bin ja so entspannt…) beruhigen.

Miranda drehte auch mal eine Runde in der Box. Fing dann aber an mit mir zu kuscheln. Dankbar leckte sie meine Hand ab und war ganz liebebedürftig. Ich glaube sie war sehr froh, dass ich sie in dieser Situation nicht alleine ließ. Jeder Pferdebesitzer sollte mal eine Silvesternacht im Stall verbringen. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, die Energie der Pferde zu spüren. Die Tiefe Verbindung die ein Mensch und ein Tier haben können. Das hat beinahe was magisches.

Bald schmatzten und atmeten wir alle drei und zeigten damit, wie entspannt wir waren. Bis 1.00 Uhr morgens stand ich bei den Pferden im Stall. Es war leider eine sehr kalte und ungemütliche Nacht. Es dauerte lange, bis ich wieder warm wurde.

Chica hat den Jahreswechsel dank dem homöopathischen Mittel Borax sehr gut überstanden. Sie hat sogar am Silvesterabend gefressen. Bei Stress verweigert sie jede Nahrung. Den Abend verbrachte sie schlafend im Körbchen. Was um Mitternacht im Haus geschah, habe ich nicht mitbekommen. Ich stand ja im Pferdestall. Als ich nach 1.00 Uhr wieder rein kam, saß Chica unterm Küchentisch. Sie kam aber sofort zu mir und begleitete mich ins Wohnzimmer. Ich setzte mich noch ein bisschen vor die Glotze, um aufzutauen. Chica legte sich in ihr Körbchen und schlief weiter. Sie wirkte nicht besonders aufgeregt.

Campa hat von dem ganzen Theater nichts mitbekommen. Die hat gepennt, wie immer. Mary hatte auch keine Angst. Sie wollte sogar raus und begleitete mich in den Pferdestall, wenn ich meine stündlichen Kontrollrunden machte. Luzy war völlig unbeeindruckt von der Knallerei. Ich weiß nicht, ob sie das überhaupt mitbekommen hat. Einmal ist sie sogar mit Mary raus gegangen. Das wollte ich eigentlich vermeiden, aber das Aas ist so verdammt schnell. Sie ist mir einfach aus der Tür geflutscht. Die restliche Nacht hat Luzy verpennt. Mitternacht kann sie nicht beeindruckt haben. Als ich gegen 1.00 Uhr ins Haus kam, lag Luzy auf dem selben Platz und pennte tief und fest.

Ich hoffe bei euch ist es ähnlich entspannt geblieben. Nachher gibt es noch einen Post, denn die Glücksfee hat die Gewinner von unserer Verlosung gezogen. Da viele von euch einen so langen Blog-Beitrag nicht lesen, werde ich die Gewinner später gesondert bekannt geben. 😀

 

 

 

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Guten Rutsch

Wir wünschen allen Lesern einen…

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Susanne und die Tiere vom Gnadenhof 

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Noch ein Spender hüpft in den Lostopf

Die liebe Beate hat einiges für die Hunde, Katzen und Pferde, über unseren Amazon Wunschzettel bestellt!

Als ich gestern vom Weide abäppeln zurück kam, hatte der schnelle Eddi 3 Pakete abgestellt.

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Die Pakete standen neben dem in der Früh gelieferten Heuballen.

Ein Paket war wieder beschädigt.

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Hier sieht man es besser.

Das von Amazon gepackte Paket war beschädigt.

Das von Amazon gepackte Paket war beschädigt.

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Die Kartons von Amazon sind auch extrem dünn.

Mary war im Wareneingang.

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Sie erzählte mir, was schönes in den Paketen war:

  • 12 x 190g Schmusy Kittenfutter
  • 24 x 100g Kitekat Jagdschmaus
  • 1 x 5kg Kanne Energiebarren
  • 6 x 800g Animonda Dosen
  • 1 x 1kg Groby´s Rinderkehlköpfe

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Campa hatten es die Rinderkehlköpfe angetan.

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Hoffentlich macht sie bald die Tüte auf…

Natürlich haben die Hunde gleich einen Kehlkopf zum Knabbern bekommen. Sie waren so was von begeistert!

Vielen Dank liebe Beate für diese tolle Spende!!! Du hüpfst damit in den Lostopf.

Viel Glück!!!

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Blödkram ohne Ende

Nach stürmischen Weihnachtstagen tauchten am 27.12. auch noch Jäger auf. Der tagelange Sturm hatte ein ziemliches Chaos auf dem Hof hinterlassen. Überall lagen Äste herum und ein paar Bäume waren umgekippt. Die Einfahrt war kaum passierbar.

Das Wetter hatte sich immer noch nicht beruhigt. Zuerst wollte ich den Stall ausmisten und danach aufräumen. Ich war gerade beim Stall ausmisten, als ich durch den immer noch tosenden Wind ein leises, hohes Pfeifen hörte. Es dauerte eine Weile bis ich das Geräusch registrierte. Es war in kurzen Abständen immer wieder zu hören.

Ich überlegte was das sein konnte. Rief da jemand nach seinem Hund? Als mit der Karre voll Mist aus dem Stall fuhr, sah ich auf dem Nachbarfeld Jäger mit ihren Jagdhunden. Sie hatten Hundepfeifen dabei. Das war das Geschräusch, welches ich gehört hatte. Plötzlich sah ich einen Jäger mit Flinte und Hund auf unserer Pferdeweide. Er ging am Zaun entlang und kam geradewegs auf mich zu.

Was geht denn hier ab, dachte ich?

Ich ging zu den Mann und fragte: „Jagen sie hier etwa?“
Jäger: „Ja“.
Ich: „Hier sind Pferde?“
Miranda und Bachus standen keine 10 Meter von uns entfernt und dösten im Stehen.
Jäger: „Das hab ich schon gesehen. Darum gehe ich ja am Zaun lang. Wir schießen hier nicht.“
Ich: „Das will ich auch meinen. Wenn die Pferde durch den Zaun gehen ist das nicht witzig.“
Jäger: „Hier ist ein Fuchs.“
Ich: „Woher wissen sie das?“
Jäger: „Als der Mais gemäht wurde, sind zwei Füchse heraus gelaufen.“
Ich: „Die sind doch jetzt bestimmt nicht mehr hier.“
Jäger: „Das weiß man nicht.“

Na bravo, mit 20 Mann sind sie hinter einem Fuchs her. Der Jäger kletterte mit seinem Hund über meinen Gartenzaun. Ging durch den Garten und machte sich über die Einfahrt davon. Seine Kollegen waren unterdessen immer noch auf dem Nachbarfeld. Es trennte uns nur ein Maschendrahtzaun und ein Graben. Plötzlich schießt einer seiner Kollegen genau neben den Pferden! Die Pferde gingen durch und galoppierten wild auf der Weide.

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Mich kann wenig aufregen, aber da mutierte ich zum HB-Männchen!
Meine Frage die ich an die Herren hatte, brüllte ich gegen den Wind: „Seid ihr nicht ganz dicht oder was??? Ich glaube das hackt, hier direkt neben dem Haus zu schießen. Da sind Pferde!!!“
Einige der Jäger schauten in meine Richtung. Ups, das ist ja jemand. Dann ignorierten sie mich.
Ich brüllte weiter: „Hört sofort auf mit dem Scheiß! Ihr habt den Mindestabstand zum Haus einzuhalten!“

Keiner schaute in meine Richtung, aber es schoss auch niemand mehr. Sie zogen langsam weiter und unterhielten sich dabei. Ich kochte vor Wut!

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Auch beim Holz einsammeln kam ich nicht wieder runter. Ich musste mich wirklich zusammen reißen, damit ich mich wieder abregte. Wenn ich doch nur über diesen scheiß Graben gekommen wäre, ich hätte ihn sein Gewehr fressen lassen. So wütend war ich. Vollkommen rücksichtslos üben sie ihr blutiges Hobby aus. Ich war nur froh, dass unsere kleine wilde Luzy und unsere liebe Mary im Haus waren.  Weiterlesen →

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Denkt an unsere Verlosung

Noch habt ihr die Chance mitzumachen!
Unsere Verlosung läuft noch bis zum 31.12.2016.

Jeder der etwas Spendet, landet im Lostopf.

Hier ist unser Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE

Hier geht es zum Amazon Wunschzettel:
Wunschliste

Momentan befinden sich 14 Namen im Lostopf. Bei 7 Gewinnen ist die Wahrscheinlichkeit groß, zu den glücklichen zu gehören. Jeder 2. gewinnt und ihr helft gleichzeitig den Tieren!

Hier sind noch einmal die tollen Gewinne zu sehen:

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