Plausch über den Weidezaun

Heuernte: Nachdem der zweite Schnitt eingebracht ist, lässt der Bauer seine Kühe einige Tage auf die Weide. Pferde und Kühe sind im ersten Moment aneinander interessiert, da sie sich nur einmal im Jahr sehen.

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Das lässt aber schnell nach. Dann ist nur noch das Gras interessant.

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Miranda meint…

Als ich gestern die Weide abäppelte kam Miranda zu mir.

Miranda-hinterher-3

Sie wollte da mal was klären… Ihr sei da was aufgefallen. Es fing mit Pfridolins Fragen zum „Mein liebster Award“ an, die Miranda beantwortete. Durch die Nominierung erfuhr Miranda, dass Pfridolinpferd seinen ganzen Blog alleine schreibt. Sie war sehr erstaunt, dass ein Pferd das darf. Mit meiner Arbeit als Blogschreiberin sei sie zwar zufrieden, trotzdem würde ich viele Sachen zu menschlich sehen.
„Meinst du?“ fragte ich skeptisch. Miranda sah mich nachsichtig an und meinte, dass ich ja nichts dafür könne. Ich sei ja schließlich nur ein Menschen. Pferde haben einfach mehr Durchblick. Das läge daran, weil sie größer wären und einen fast Rundumblick hätten. Da musste ich ihr recht geben. Im Vergleich mit Miranda habe ich geradezu einen Tunnelblick. Sie riet mir ganz viel schlechtes Karma in diesem Leben abzuarbeiten, vielleicht müsste ich dann beim nächsten Mal nicht als Mensch wieder kommen. Für ein Pferd würde es natürlich nicht reichen. So viel Karma könnte ich nicht mehr aufarbeiten, da hätte ich früher mit anfangen müssen. Aber ein Regenwurm oder ein fleißiges Bienchen wäre sicher drin.
„Ok, was willst du?“ fragte ich Miranda, die mir langsam mit ihrem Karma auf den Keks ging.
„Ich will meine eigene Rubrik, den Rest darfst du gern weiter schreiben. Ich möchte nur ab und zu meinen Senf, ähhh meine persönliche Sicht der Dinge, dazugeben.“
„Ok, du kannst deine eigene Rubrik haben. Aber was ist mit Bachus?“ fragte ich.
„Wir sind immer MEINER Meinung!“ war ihre Antwort.
„Das ist mal eine Aussage! Und wie soll die Rubrik heißen?“ war meine Frage
„Miranda meint…“

Ich hoffe unseren Lesern gefällt es, wenn ich Miranda hin und wieder zu Wort kommen lasse?

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Für die Seele 74

Es gibt Momente
da wünscht ich
ich wäre ein Boot für Dich.
Ein Boot, das Dich fortträgt
wo immer Du Dich hinsehnst.
Ein Boot, das schwer genug ist,
für all Deinen Ballast,
den Du mit Dir trägst.
Ein Boot das niemals kentert
egal, wie unruhig Du bist
egal, wie stürmisch
die Lebenssee ist
auf der wir treiben.

Margot Bickel

Kleines-Boot-2

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Zwei Spenden

Wir haben zwei Spenden erhalten und freuen uns ganz doll!!!

Verena hat über unseren Amazon Wunschzettel einen Sack Eggersmann EMH Senior Müsli für die Pferde bestellt. Diesmal habe ich den DPD Fahrer beim 2. Lieferversuch erwischt und ihm erklärt, dass immer jemand auf dem Hof ist. Man sieht ja, dass es ein größeres Grundstück ist. Der Schurke hatte sich nicht die Mühe gemacht zu suchen. Vielleicht hatte er auch Angst, weil die Hunde gebellt haben? Es war, wie ich schon gedacht habe, ein neuer Fahrer. Mit dem alten gabs nie diese Probleme. Nun hat es der neue hoffentlich auch kapiert.
Also, lange Rede kurzer Sinn: Der Sack ist angekommen und sogar unbeschädigt!!! Juhuuu!
Wir danken der lieben Verena!!!

Senior-Müsli

Silvia hat 20.- Euro für Miranda & Co. gespendet!
Sie kaufte etwas über Ebay bei mir und erfuhr so von unserem kleinen Tierschutzprojekt „Hilfe für Miranda“. Spontan entschloss sich die tierliebe Silvia 20.- Euro für die Pferde zu spenden. Das ist so lieb und wir freuen uns total!!! Unser Projekt wird doch immer bekannter und das ist gut so!!!
Wir danken der lieben Silvia!!!

Herz-Happy

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Mein Liebster Award

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Juhuuu! Wir sind nominiert worden für den „Mein Liebster Award“ und sind alle mächtig Stolz auf dem Hof! Die Pferde laufen mit hoch erhobenem Kopf herum, Katze Mary hat sich extra lange das Fell geputzt, die Schafe stehen blökend im Kreis, die müssen alles erst einmal ausdiskutieren. Chica und Campa wedeln um die Wette.

Nominiert hat uns Pfridolinpferd. Pfridolin ist ein hübscher Wallach, der seine Elebnisse mit der Frau erzählt. Hier wird das Pferd sozusagen von hinten aufgezäumt, denn Pfridolin erzählt die Geschichten aus seiner Sicht – also von unten. Die Frau kommt dabei nicht immer gut weg, wenn Pfridolin z.B. berichtet, was er vom Reiten oder Mähne schneiden hält. Aber die Frau ist hart im nehmen. Mir machen Pfridolins Berichte immer sehr viel Spaß und ich schaue gern bei ihm rein. Obwohl er manchmal ziemlich von sich eingenommen ist, eben typisch Mann. Hier könnt ihr Pfridolin besuchen: Pfridolinpferd – Ein Pferd geht seinen Weg

Das sind die Spielregeln für den Liebster Award:

“Liebster Award” wurde von Bloggern für Blogger ins Leben gerufen. Es ist eine Art gegenseitiger Unterstützung im Bloggernetzwerk und explizit für kleine, neuere Blogs, die noch nicht so viel Publikum haben. Der Ablauf nach Nominierung ist wie folgt:

• Der oder die Nominierte erhält mit seiner Nominierung elf Fragen, die er in einem Blogbeitrag beantworten soll.

• Außerdem liefert er oder sie eine kleine Beschreibung zu dem Blog, von dem er/sie nominiert wurde, inkl. Verlinkung zu dem Blog.

• Er veröffentlicht seine Antworten und nominiert gleichzeitig fünf bis elf weitere Blogs, die dann das gleiche machen.

• Das Logo des Awards wird kopiert und in den eigenen Beitrag gesetzt.

Da das hier Mirandas Blog ist, wird sie die 11 Fragen beantworten:

Was möchtest du mit deinem Blog erreichen? Ich möchte meinem Züchter und allen Menschen die nicht wissen, was mit uns Zuchtstuten passiert sagen, dass ich nach 20 Jahren Arbeit als Zuchtstute, ein Recht auf Leben habe. Meine Mutter, meine Tanten und meine Schwestern wurden und werden beim Schlachter entsorgt, sobald sie kein lebendes Fohlen mehr auf die Welt bekommen. Ich lebe jetzt seit über 3 Jahren bei Susanne und freue mich über mein freies Leben. Jeder soll davon erfahren wie viel Glück ich hatte! Darum der Blog!

Was hältst du von der Farbe Rosa? Na, was soll ich dazu sagen? Als Frau liebe ich alles was ROSA ist. Dabei habe ich ein blaues Halfter, was ich aber kaum trage. Ich gehorche einfach ohne Halfter, dann muss ich das blaue Ding nicht tragen. Falls Susanne mal ein rosa Halfter kauft, werde ich vielleicht ungehorsamer, damit ich es oft angezogen bekomme.

Und wie ist es mit Beere? Beere ist auch gut. Genau wie Pink, Rose, Rosa, Glitzer, Glimmer. Ups, da ist doch wieder die Pinzessin in mir durchgekommen – sorry.

Magst du Wallache mit zackelig geschnittener Mähne? Darüber müsste ich erst nachdenken. Mein Bachus trägt sein Haar immer offen. Er gibt oft mächtig an mit seiner langen Mähne, die er auffällig vor mir schüttelt und mich dabei stolz anschaut. Ich als echte Hannoveraner Stute, habe ja leider nicht so eine wilde Haarpracht. Das gibt eine Frau nur ungern zu… Seit ich bei Susanne bin, darf meine Mähne wachsen. Der Züchter hatte immer daran herum geschnitten. Also habe ich für meine Verhältnisse schon eine lange, wild im Wind wehende Mähne. (Elegant mit dem Kopf schüttel…) Äh, wie war noch die Frage? Ich glaube ich bin etwas vom Thema abgekommen?

Wenn du ein Pferd wärst: Was für eines wärst du? Aber ich bin doch ein Pferd! Also wenn ich es mir aussuchen könnte wollte ich ein Hannoveraner sein, so wie jetzt. Denn ich bin edel, elegant, langbeinig und habe einen wunderbar kupferfarbenen Glanz im Haar, ganz ohne färben. Was will Frau mehr? Auf alle Fälle wollte ich nie wieder als Zuchtstute zur Welt kommen. Das Leben als Zuchtstute ist absolut bescheiden.

Wohin würdest du gern reisen? Reisen ist nicht so mein Ding. Ich brauche die Beständigkeit. Alles muss so sein wie immer. Die Weide, der Stall, alles muss so aussehen wie gestern. Sonst macht mich das nervös. Susanne behauptet ich hätte zwei Seelen in meiner Brust. Wenn mich was nervös macht, bricht meine wilde Seite durch und über die sind wir dann alle erschrocken.

Was ist dein größter Wunsch? Das Pferde nie mehr beim Schlachter landen!!! Jeder der sich ein Pferd anschafft, muss es bis zum Schluss pflegen und versorgen. Wenn dann der Körper irgendwann nicht mehr leben kann, sollte jedes Pferd sanft vom Tierarzt eingeschläfert werden. Denn wir sind eure Freunde!

Welche berühmte Persönlichkeit würdest du gern kennenlernen? Black Beauty! Ich steh auf lackschwarze, starke Kerle! Außerdem hat er am Ende auch sein Gnadenbrot bekommen. Da haben wir schon was gemeinsam.

Was ist das Wichtigste, das du bisher gelernt hast? Es gibt so viele Menschen die sich für mein Schicksal interessieren und darum lebe ich noch!

Was müsstest du dir selber viel öfter sagen? Mein Gott, was sehe ich heute wieder gut aus.

Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Einsam gefällt mir nicht. Ich bin eher das Herdentier. Ich würde Bachus mitnehmen.

Ich nominere:

Das Fellmonsterchen: Monstermeute & Zeuchs

Isis Schlappohrenblog: Basset Schlappohren

Nur Banales: Das was ihr gefällt

Wolkes Welt: Fotos, Tiere und mehr

Paulines Fotoblog: Fotos mit wenig Text

Mirirallalla: Geschichten die das Leben schreibt

Shaoshi in Shanghei: Leben in China

Meine 11 neuen Fragen:

Was war die Idee für dein Blog?

Möchtest du unterhalten oder sind dir ernsthafte Themen lieber?

Was liegt dir besonders am Herzen?

Hast du übers Bloggen Menschen persönlich kennen gelernt?

Hast ein großes Ziel in deinem Leben?

Unterstützt du ein gemeinnütziges Projekt oder arbeitest du ehrenamtlich?

Was ist dein Lieblingsurlaubsland?

Könntest du dir vorstellen dort zu leben?

Was ist dein Lieblingstier?

Was würdest du gern ändern, damit die Welt ein bisschen besser wird?

Was ist dein Lieblingsspruch / Zitat?

Und hier noch mal die Regeln:

Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke ihren Blog.
Beantworte die 11 Fragen.
Nominiere fünf bis elf Blogger für den Award, die bisher weniger als 1000 Facebook-Fans haben.
Stelle 11 neue Fragen für die Nominierten.
Schreibe die Regeln in deinen Artikel.
Informiere denjenigen, der dich nominiert hat, über deinen Blog-Artikel.

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September

Die Bauern sind überall fleißig und bringen schnell den zweiten Schnitt Heu rein.

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Miranda und Bachus interessiert das nicht besonders.

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Für die Seele 73

Die größte Offenbarung ist die Stille.

Laotse

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Wasser, Wind und Wolken

Auch wenn das Wetter nicht so schön ist, lohnt sich ein Spaziergang. Wir Hundebesitzer sind, im besten Fall, bei jedem Wetter unterwegs. Es gibt natürlich auch welche die NIE mit ihren Hunden gehen… Aber das ist ein anderes Thema und darüber will ich gar nicht schreiben.

Mein Spaziergang führte mich an die Elbe, zum alten Leuchtturm in Balje.

Alter und neuer Leuchtturm.

Balje-alter-Leuchtturm-24.08.2014

Am 15. Dezember 1980 erlosch das Feuer des alten Leuchtturms endgültig und der neue Leuchtturm übernahm seine Aufgabe. Der alte Leuchtturm ist heute ein maritimes Denkmal. Es wurde ein Förderverein gegründet, der sich um den Erhalt des Turmes kümmert. Wen es interessiert, kann hier mehr über den alten Leuchtturm in Balje lesen: http://www.foerderverein-baljer-leuchtturm.de/

So sieht es am Außendeich aus.

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Blick vom alten Leuchtturm auf die Elbe. Auf den Fotos sieht man schön, wie sich hier oben mit dem verändernden Licht, laufend die Farben ändern. Man kann stundenlang nur schauen…

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Blick vom alten Leuchtturm landeinwärts.

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Blick vom alten auf den neuen Leuchtturm.

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Geht ihr auch gern spazieren, auch wenn das Wetter nicht so gut ist? Lasst ihr euch gern den Wind um die Nase wehen? Oder halten euch kleine Schauer, Wind und Wetter ab das Haus zu verlassen?

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Mit Verzicht helfen

Eine wunderbare Idee hatte meine liebe Freundin Gudrun. Sie verzichtete auf Ihr Geburtstagsgeschenk, ließ dafür ihre Kinder über unseren Amazon Wunschzettel etwas bestellen.

So kamen als Spende: 2 x 900g Masterhorse Kräuterbrise und 1 x Tierwohl Super Hobelspäne zu den Pferden!

Danke liebe Gudrun!!! Du bist einfach wunderbar!!!

Das ist eine so tolle Idee! Die meisten Menschen haben wirklich alles was sie brauchen und noch viel mehr. Auf das Geburtstagsgeschenk zu Verzichten und ein sinnvolles Projekt so zu unterstützen, ist absolut lobenswert und sollte viele Nachahmer finden!

Ich bin wieder einmal sprachlos über eine weitere tolle Idee und freue mich, dass hier so viele tolle Menschen mitmachen!!! DANKE!!!

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Spende aus Österreich

Harry aus Österreich hat 60.- Euro für die Tiere gespendet!!!

Wie Harry neulich schon sagte: „Was am Monatsende über ist, ist für die Tiere“. Und diesmal haben wir wieder eine Spende von dem lieben Tierfreund erhalten. Harry unterstützt noch andere Tierschutzprojekte und teilt seine Spenden gerecht auf.

Ich finde, Harry soll hier als gutes Beispiel genannt werden. Wir möchten uns im Namen der Tiere bei ihm bedanken!!! Du bist ein ganz besonderer Mensch lieber Harry! Hoffentlich folgen viele Deinem Beispiel. Denn nur reden und nichts tun, hilft niemandem!

MEIN BESONDERER DANK GEHT AN HARRY!!!

Wer denkt genau so?

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Pisa ist tot

Nun ging es doch ganz schnell. Pisa ist gestorben.

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Ich sitze hier und bin unendlich traurig. Du fehlst mir so meine Kleine. Ich weiß noch genau, wie ich dich das erste Mal sah. Geboren wurdest du als kleines, behindertes Kätzchen mit schiefem Kopf, bei den Messies. Du konntest nicht erkennen, aus welcher Richtung die Geräusche kamen. Wenn ich dich ansprach, schautest du hinter dich, obwohl ich direkt vor dir stand. Aufgrund deiner Behinderung konntest du nur hier ein sicheres Leben haben, weil dir hier keine fahrenden Autos gefährlich werden konnten, denn du liebtest es draußen zu sein.

Als die Messies abhauten, kümmerte ich mich um dich. Zuerst dachte ich, die arme behinderte Katze. Ich wunderte mich, wie du in dem Messiechaos so lange überlebt hattest. Ihr wart so viele Katzen und musstet euch um das wenige Futter streiten. Da waren auch noch die vielen, nicht sozialisierten Hunde. In Rudeln haben sie die gehalten. Nicht wenige von euch Katzen wurden von denen zerrissen. Leider musste ich so etwas mal mit anschauen. Es spielte sich direkt vor meinem Wohnzimmerfenster ab.

Du warst so schlau und überlebtest dies alles. Leider konntest du dich nicht vor den Krankheiten schützen, die die ganze Gruppe befallen hatte. Katzenschnupfen, Katzenseuche, FIP, Katzenaids. Die Viren hatten ein leichtes Spiel bei euch Miezen. Inzucht, schlechte Versorgung und die Masse der Tiere war ein guter Nährboden für die kleinen, gemeinen Krankheitserreger. Das hat dir am Ende doch dein Leben gekostet. Du hättest viel länger auf dieser Welt bleiben können, wenn du ein normales Hauskatzendasein gehabt hättest. Aber so kam zu deiner Behinderung auch noch diese fiese Krankheit. Du hattest Katzenaids und bei dir war die Krankheit vor einigen Jahren ausgebrochen.

Du hattest gute Zeiten und du hattest schlechte Zeiten. Dreimal habe ich dich wieder aufgepäppelt, wobei du mindestens einmal mehr tot als lebendig warst. Es ging dir schlecht, aber du hast gekämpft und du hast gern gelebt. Du hast immer alles so lieb mitgemacht. Einmal musste ich dich sogar zwangsfüttern, um dich wieder auf die Beine zu kriegen. Selbst das hast du dir gefallen lassen. Nie hast du mich gekratzt oder gebissen. Auch nicht, wenn wir beim Tierarzt waren. Du hast dir auch dort alles gefallen gelassen. Die Tierärztin war sehr erstaunt darüber, denn schließlich warst du ja eine von den Halbwilden.

Du warst eben eine ganz besondere Katze. Mit deiner Behinderung, dem schiefen Kopf und den leichten motorischen Störungen. Es sah etwas seltsam aus, wie du dich bewegt hast. Aber dafür warst du sowas von präsent. Du wurdest von den anderen Katzen nicht nur akzeptiert, du warst so etwas wie eine Anführerin. Das habe ich ziemlich schnell gemerkt und nicht mehr „das arme behinderte Kätzchen“ gedacht. Du wusstest genau was du wolltest. Du machtest alles mit einer Selbstverständlichkeit und vollkommen angstfrei, das niemand dies in Zweifel stellte. Die anderen Tiere richteten sich nach dir. Du hattest weder vor meiner Dogge, noch vor den Pferden Angst. Warst immer mitten dabei, mitten drin, ohne wenn und aber.

Ricoh Company Ltd.

Selbst der „katzenfressende Terrierdickkopf“ kam bei dir auf keine blöden Gedanken. Als Campa frisch aus Spanien kam, hast du ihr gleich erzählt, dass du hier wohnst.

Du warst so gern auf der Pferdeweide unterwegs um Mäuschen zu jagen. Die Pferde störten dich nicht, denn du kanntest keine Angst.

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Erst als ich für dich sorgte, lerntest du ein Haus von innen kennen und schätzen. Bei den Messies lebtest du auf der Straße. Das Leben im Haus war für dich zuerst seltsam und aufregend. Ich kann mich noch erinnern, als du das erste Mal Musik hörtest. Das verwirrte dich völlig und du wolltest schnell wieder raus. Ich hörte damals eine CD von David Bowie. Das war wohl für den Anfang etwas zu viel… Aber schon bald hattest du dich auch daran gewöhnt. Du warst eben kein Angsthase. Dein Gehör wurde auch besser. Du konntest immer besser erkennen, wo die Geräusche her kamen. Ob das am Reiki lag? Ich weiß es nicht.

Bald gefiel es dir immer besser im Haus. Du wusstest, hier konntest du sicher schlafen. Besonders im Winter bliebst du immer länger drin. Die letzten drei Winter hast du komplett im Haus verbracht. Nicht einmal mehr zum „Geschäft machen“ wolltest du das Haus verlassen. Aber das war ok, denn du warst vollkommen stubenrein. Bist immer aufs Katzenklo gegangen, hast nicht einmal irgendwo hingepieselt. Ich war mächtig stolz auf dich, mein kleiner Stromer.

Dein Lieblingsplatz im Winter war die Heizung. Das sah für mich nicht immer bequem aus, aber dir hats gefallen.

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Gerne auch im Büro, hinter meinem Bürostuhl. Wie oft bist du auf der Heizung eingeschlafen und runter gefallen? Durch deine Behinderung bist du nicht wie andere Katzen, auf den Pfoten gelandet. Es hat ordentlich gescheppert und ich habe mich furchtbar erschrocken. Du schnurrtest und bist wieder auf die Heizung gesprungen, um nach einiger Zeit wieder abzustürzen. Ich kaufte dir eine Heizungsliege, du legtest dich genau daneben. Du hattest eben einen starken Willen und warst nicht zimperlich.
Einmal hatte dich ein doofer Nachbarshund auf einen großen Baum gejagt. Du saßt in über 10 Meter Höhe auf einem Ast und kamst nicht mehr runter. Wie sollte ich dich da runter holen? Ich rief beim Ordnungsamt und die Feuerwehr an. Nach drei Tagen wollten sie jemanden schicken, falls du bis dahin nicht unten wärst, versprachen sie mir. Du saßt schon zwei Tage und eine Nacht auf dem Baum. In der nächsten Nacht gab es Sturm und es regnete wie aus Kübeln. Immer wieder schaute ich nach dir, bis es zu dunkel wurde. Am nächsten Morgen war mein erster Weg zum Baum. Als ich gerade unter dem Baum stand und hoch schaute, fielst du entkräftet runter. Zum Glück bist du im Graben gelandet, der durch den vielen Regen, bis oben hin voll Wasser war. Du bist natürlich nicht auf den Pfoten gelandet, aber das Wasser fing deinen Sturz ab. Ich fischte dich aus den Graben, brachte dich ins Haus und rubbelte dich, wie einen Hund, mit dem Handtuch trocken. Das ließt du dir gefallen! Was warst du nur für eine tolle Katze. Von da an rubbelte ich dich immer trocken, wenn du nass vom Regen nach Hause kamst. Dir gefiel das.

Wir zwei haben im Laufe der Jahre viele kleine Abenteuer erlebt. Die Zeit mit dir war so schön. Du wirst mir noch lange fehlen, meine kleine Pisa. Nun hat die Krankheit dich besiegt. Du hattest wenigstens einen schönen letzten Sommer. Du warst wieder viel draußen, hast die Sonne und die Wärme genossen. Warst jeden Tag auf der Weide zum Mäuschen jagen. Bist nur zum Fressen Heim gekommen. Auf der Pferdeweide bist du auch gestorben. Ich habe dich drei Tage lang gesucht. Am Samstag habe ich dich gefunden und begraben.

Machs gut meine Süße! Ich behalte dich so zufrieden in Erinnerung, wie du immer warst!

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August

Bauernregel: Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande.

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Für die Seele 72

Meine schöne Erinnerung an einen wunderbaren Nachtspaziergang an der Elbe. Ach was war das romantisch…

Ein-wenig

Gedicht: Margot Bickel
Foto: ich
😉

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Für die Seele 71

Selbst ein Weg von tausend Meilen
beginnt mit einem Schritt.

Japanische Weisheit

wandern

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Leute, es regnet!

Diesmal aber richtig.

Regen-Tisch---

Die Natur kann einen ordentlichen Schluck Wasser nehmen. Bäume, Sträucher und Gräser freuen sich. Hoffentlich erholen sich die Bäume. Die hatten aus Verzweiflung schon so viele Blätter abgeworfen.

Tanzt mit uns den Regentanz!!!

Monst-tanzt-grün

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Ergebnis der Umfrage

Vielen Dank fürs Mitmachen! Hier ist das Ergebnis der Umfrage:

Wo kommt euer Hund her?

Antwort Stimmen Prozent
Aus dem Tierheim 11 38%  
Vom Züchter 5 17%  
Von Bekannten / Familie übernommen 5 17%  
Aus dem Süden 3 10%  
Zeitungsanzeige / Internet 2 7%  
Aus dem Osten 2 7%  
Sonstiges 1 3%  

Die meisten Leser haben einen Hund aus dem Tierheim.

Hund-Keck

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Regen!

Hurra, endlich Regen!!!

Regen-Kleeblatt

In der Nacht hat es etwas geregnet. Hoffen wir, dass noch was hinterher kommt. Die Natur braucht es dringend.

Regen

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Umfrage: Wo kommt euer Hund her?

Mich würde interessieren, wo ihr euren Hund her habt. Kauft ihr einen Welpen beim Züchter? Schaut ihr in Zeitungsanzeigen / Internet und kauft einen Welpen bei Privatleuten, deren Hündin gedeckt wurde? Geht ihr ins Tierheim und gebt einem ausgewachsenen Hund eine Chance? Habt ihr einen Hund aus dem Ausland aufgenommen, der in seinem Land zum Tode verurteilt wäre?

Viele von uns hatten schon mehrere Hunde in ihrem Leben. Ihr könnt für jeden Hunde die Frage beantworten, mehrfach Abstimmungen sind möglich. Mich würde es freuen, wenn viele mitmachen.

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Trocken

Eigentlich haben wir in unserer Gegend mehr mit Nässe zu kämpfen, als mit Trockenheit. Ich bin es gewohnt mit Gummistiefel tief im Matsch zu verzusinken. Das nicht gerade modische Schuhwerk ist hier sozusagen ein „Must-Have“ und praktisch in jedem Haushalt zu finden. Ohne Gummistiefel kommt man hier nicht weit.

Gummistiefel

Doch dieses Jahr ist alles anders. Anderorts gibt es starke Unwetter, nur bei uns will es nicht regnen. Das war schon im Frühjahr so und hat sich auch im Sommer nicht geändert. Die Hitze der letzten Wochen hat unübersehbare Spuren hinterlassen.

Der Boden ist vollkommen ausgetrocknet, steinhart und voller Risse.

03.08.2013-Risse

Der Holunder rollt seine Blätter ein.

03.08.2013-Holunder

Die Bäume werfen die Blätter ab.

03.08.2013-Laub

Das Grünzeugs ist verdorrt.

03.08.2013-verdorrt

Wir warten auf Regen!

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Für die Seele 70

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.

Mark Twain

Theater-Blick-vom

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Glückliche Pisa

Karin aus der Schweiz hat auch noch die Patenschaft für Pisa übernommen!
Pisa bekommt monatlich 10.- Euro Futtergeld. Also muss Mary ihr Futter nicht mit Pisa teilen!

Karin hat mir mitgeteilt:
„Hab mir was überlegt – es kann ja nicht sein, dass Mary – kaum ist sie bei dir – eine Patin bekommt und die süsse Pisa, die früher so Schlimmes erleben musste und jetzt bei dir glücklich sein darf, nicht. Also übernehme ich gerne auch die Patenschaft für Pisa.“

Das ist wirklich großartig von Karin!!!
Ich schick gleich mal Miranda los, damit sie Pisa die gute Neuigkeit erzählt, während ich den Bericht fertig schreibe.

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„Hey, du glückliche Pisa hast jetzt auch ne Patentante!“

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Tierschutz endet nicht an der Landesgrenze

Oder: Es kommt Hilfe ohne viele Worte!

Was in Deutschland an der Gemeindegrenze scheitert, funktioniert über die Landesgrenze hinaus. Tierschutz ist doch eine Sache des Herzens und des Mitgefühls. Egal wo wir leben. Egal in welchem Landkreis und in welchem Land. Egal wo so ein armes Tier aufgenommen wird, es braucht einfach Menschen, die bereit sind, zu helfen.

Karin aus der Schweiz hat die Patenschaft für Mary übernommen!!!
Mary bekommt von Karin monatlich 10.- Euro Futtergeld!!! Und mir fällt ein riesengroßer Stein vom Herzen!!!

Vielleicht finden sich ja noch ein paar Menschen, die ein Herz für Katzen haben, damit Pisa auch versorgt ist? Das wäre eine große Erleichtung. Es fallen zu den normalen Futterkosten auch immer mal wieder Extra-Kosten für die Katzen an, wie z.B.: Entwurmung, Flohmittel, Katzenstreu, Tierarzt usw.

Bitte geht einmal in euch. Vielleicht kann der eine oder andere etwas spenden? Schaut doch auch bei ebay rein. Verkäufername: hilfe-fuer-miranda. Ich biete immer ein paar Sachen an, deren Erlös den Tieren zu Gute kommt. Wer gut erhaltene, ausgediente Sachen loswerden möchte, kann sich auch gern melden. Das kostet für euch nur 1 x Porto.
Jede Hilfe wird dringend gebraucht!

Von Karin ist es richtig toll, dass sie sofort die Patenschaft für Mary übernommen hat. Ich bedanke mich von ganzen Herzen dafür! Mary möchte sich auch noch einmal persönlich bedanken!

Mary-denkt

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Tierschutz endet an der Gemeindegrenze

Oder: Verlass dich auf niemanden!

Es geht um die Katzen Pisa und Mary.

Pisa ist die letzte Katze, die von blöden Tiermessies unversorgt zurück gelassen wurde. Die Geschichte begann 2006 und sollte sich etliche Jahre hinziehen. Es waren 100 – 150 Tiere, so genau wusste das niemand. Nach einer Nacht-und-Nebel-Aktion der Messies, belagerten die hungrigen Katzen mein Haus.

Ich richtete Futterplätze auf dem vermüllten Messie-Grundstück ein.

Digital Camera

Digital Camera

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Da ich unmöglich allein mit dieser Katzenflut fertig werden konnte, halfen verschiedene Tierschutzvereine, mit Futterspenden. Es waren sowieso schon viele Tierschützer in diesen Fall involviert, da es fast aussichtslos erschien, die Tiermessies zu stoppen. Dass die Tiermessies auch elende Vermehrer von Hunden, Katzen, Pferden, Ziegen und Kaninchen waren, ist eine andere Sache. Dass sie regelmäßig einen Haufen Welpen und Fohlen verkauften, die Muttertiere aber unter katastrophalen Bedingungen leben mussten, ist auch eine andere Geschichte. Auch dass das Veterinäramt, Ordnungsamt, die Polizei und sonstwelche offiziellen Stellen nichts gegen diese Leute unternahmen, soll hier auch nicht erzählt werden. Ich muss nur so weit ausholen, weil Außenstehende sonst den Zusammenhang meiner Geschichte nicht verstehen können.

Ich war also plötzlich Pflegestelle für die vielen zurück gelassenen Katzen. Die Tierhilfe übernahm die Futter- und Tierarztkosten. Viele Tiere waren krank, unkastriert und extrem scheu. Etliche starben wie die Fliegen.

Tote Katze 2

Digital Camera

Die vermittelbaren Katzen konnte ich mit Hilfe von Tierschützern in ein neues Zuhause vermitteln. Das dauerte mehrere Jahre. Der Rest (krank, scheu, verhaltengestört, behindert etc.) blieb hier. Ich war die Pflegestelle für die „Messie-Katzen“. Versorgte und kümmerte mich, die Tierhilfe übernahm die Kosten. Darunter war auch Pisa, die behindert und chronisch krank ist. Pisa hat Katzenaids. Bei ihr ist die Krankheit ausgebrochen. Manchmal hat sie schlechtere Zeiten, manchmal bessere. Pisa ist eine Kämpferin und sie will leben und hat Freude am Leben! Die anderen „Messie-Katzen“ sind im Laufe der Jahre alle gestorben.

Als im Dezember 2013 Mary zulief, holte ich mir das OK von der Tierhilfe, dass auch für diese Katze die Kosten übernommen werden. Das bekam ich auch. Ich muss dazu noch kurz erklären, dass unser Ort zu einem anderen Landkreis gehört. Die Tierhilfe ist für den angrenzenden Landkreis zuständig. Bei der Tierhilfe wechselte mehrmals der gesamte Vorstand. Die alten Mitglieder von damals, sind heute nicht mehr im Verein. Dort kennt niemand mehr persönlich den Messie-Fall und wie hart wir damals um die Tiere gekämpft haben.

Als ich jetzt wieder Futter für die Katzen brauchte, erklärte mir die 1. Vorsitzende, dass sie für mich nicht zuständig seien. Ich wohne schließlich in einem anderen Landkreis und sie könnten auch nicht jede Katze retten. Nun gibt es kein Futter mehr für Pisa und Mary. Auch Tierarztkosten muss ich in Zukunft allein tragen. Komischerweise, wollte mir die selbe 1. Vorsitzende noch im April, 5 halbwilde Katzen aufs Auge drücken. Die sollte ich nehmen, da ich ja genug Platz hätte. Sie hätten die Kosten für die Tiere übernommen. Ich lehnte aber ab, da ich nicht noch mehr Tiere aufnehmen möchte. Es ist schon hart genug, für die Tiere die auf dem Gnadenhof leben, anständig zu sorgen. Fünf halbwilde Katzen würden ja nun keine Arbeit machen, erklärte mir die Frau. Ich blieb bei meinem nein. Sicher hat die Erkenntnis, dass ich in einem anderen Landkreis wohne, nichts mit meiner Entscheidung zu tun, fünf halbwilde Katzen nicht zu nehmen.

Wie auch immer, nun haben sie Pisa und Mary einfach aus der Versorgung gekickt…

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Amazon Wunschzettel

Gestern wurde 12 x 800 g Rinti Kennerfleisch Rind geliefert. Das gehört wohl noch zu der Bestellung über unseren Amazon Wunschzettel dazu. Ich denke, es wird der selbe, liebe Spender gewesen sein, von dem ich leider den Namen noch nicht kenne.
Melde Dich doch, wenn Du magst. Sonst nehmen wir die Spende als „anonym“ an und schicken unseren Dank einfach so zu Dir! ❤

Hund-Berner

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Spenden

Wir haben wirklich Glück im Moment! 3 Spenden sind bei uns eingegangen!!!

1.) Die liebe Mathilda hat uns 20.- Euro für Futter überwiesen.

2.) Die liebe Edith hat uns 4 Kg Bubek Dinkel Bully Hundekekse geschickt. Dabei waren noch 3 Proben, mit kleinen Hundeleckerlis, in Knochenform.

3.) Ein(e) noch unbekannte(r) Spender(in) hat über unseren Amazon Wunschzettel
1 x Horse Alpin Senior, 1 x Brise Kräuter für die Pferde und 1 x Kehlköpfe für die Hunde bestellt.
Leider kann ich bei Amazon-Bestellungen nicht feststellen, wer der edle Spender ist. Es liegt kein Zettel mit Namen dabei. Bitte melde Dich, damit wir Dir persönlich danken können!!!

Ich bedanke mich im Namen der Tiere bei allen 3 Spendern!!! Ihr seid einfach klasse und habt den Tieren sehr geholfen!!!

Herz-Blumen-Gold

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Wieder ein Hundeangriff

Samstag früh um 7.00 Uhr, bin ich auf meiner Morgenrunde mit den Hunden, am Nachbarhaus vorbei gekommen. Da stürzten sich sofort die Nachbarshunde auf uns, die frei herum liefen. Zum Glück konnte der Mann seine Hunde wieder ins Haus jagen. Diesmal blieben alle unverletzt. Trotzdem waren alle aufgeregt. Dabei hatten mir die (inzwischen nicht mehr neuen) Nachbarn versprochen, IMMER auf ihre Hunde aufzupassen. NIE mehr sollten wir von ihren Hunden angegriffen werden.

Der letzte Angriff liegt schon beinahe 11 Monate zurück. Bis gestern ist alles gut gegangen, obwohl die Leute keinen Zaun gezogen haben, wie sie versprachen. Sie ließen ihre Hunde einfach weiter frei auf dem Grundstück laufen. Ich hatte nach dem 1. Angriff mit ihnen geredet. Ihnen Zeiten genannt, an denen sie besonders aufpassen sollten, weil ich da IMMER mit den Hunden unterwegs bin. Sie versprachen es mir. Gestern war so ein Zeitraum und die Hunde waren trotzdem draußen! Diese Menschen werden wohl immer nachlässiger, wenn lange Zeit nichts passiert ist. Es geht hier ja auch nicht um ihre Hunde, denn meine beißen nicht!

Nach dem 1. Vorfall hatte ich jedes Mal ein blödes Gefühl, wenn ich an dem Haus vorbei ging. Leider habe ich keine andere Möglichkeit. Ich muss dort vorbei gehen. Jeder Hundehalter muss auf sein Tier aufpassen. Es geht ja wohl nicht, dass die Mitmenschen sich nicht mehr frei bewegen können.

Kennt ihr auch Hunde, denen ihr auf euren Ausgehrunden lieber nicht begegnen wollt?

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Für die Seele 69

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.

Isaac Newton

Brücke-verb

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Gute Nachricht aus Dänemark

Urlaub mit Hund wieder entspannt möglich – Dänemark ändert Hundegesetz

Rechtzeitig zur Reisezeit kommt diese Meldung vom Dänischen Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei

http://en.fvm.dk/focus-on/the-danish-dog-law/mehr-sicherheit-fuer-hundebesitzer-in-daenemark/

Mehr Sicherheit für Hundebesitzer in Dänemark

Ab dem 1. Juli 2014 wird das dänische Hundegesetz geändert. Streunende Hunde sind besser geschützt und bei Fällen von Bissverletzungen können Hundebesitzer die Einschätzung eines Sachverständigen einfordern.

Am 11. Juni nahm das dänische Parlament, der Folketing, ein neues Hundegesetz an, welches ab dem 1. Juli in Kraft tritt.

Das neue Hundegesetzt beinhaltet Änderungen zum sogenannten Bissverletzungsparagraphen („skambid“). Bis zur Revision des Gesetzes war es die dänische Polizei, die beurteilte, ob es sich um eine Bissverletzung handelte, die zum Einschläfern eines Hundes führen konnte. In Zukunft können Hundebesitzer hierzu die Einschätzung eines Hundesachverständigen einfordern.

„Natürlich sollen Hunde nicht beißen und es muss die Möglichkeit der klaren Sanktionen geben, wenn dies passiert. Aber Situationen, wo Hunde eingeschläfert werden, weil sie beispielsweise im Spiel einen anderen Hund gebissen haben, dürfen niemals entstehen“, sagt Dan Jørgensen.

Das neue Gesetz gibt sowohl dänischen Hundebesitzern als auch ausländischen Touristen, die ihren Hund mit in den Urlaub nach Dänemark genommen haben, mehr Sicherheit.

Eine weitere Änderung im Gesetz sieht vor, dass es Grundbesitzern nicht länger erlaubt ist, auf einen Hund zu schießen, die auf ihrem Eigentum umherstreunen. Hundebesitzer riskieren dagegen ein Bußgeld von bis zu €270, wenn ihr Hund zum wiederholten Mal auf einem fremden Grundstück umherstreunt.

„Es gibt gar keinen Zweifel daran, dass Besitzer eine Verantwortung für ihre Hunde tragen und sie dafür sorgen müssen, dass diese nicht umherstreunen und sich andere deswegen unwohl fühlen. Gleichzeitig war es ein unhaltbarer Zustand, dass Privatleute auf ihrem Grundstück Sheriff spielen konnten und auf Hunde schossen, die nur auf Erkundungstour waren“, sagt der Minister vom zuständigen Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Dan Jørgensen.

„Insgesamt habe ich versucht, auch die vielen Hundebesitzer anzuhören, die in Sorge waren, dass ihr Haustier vielleicht niedergeschossen oder eingeschläfert werden könnte, weil es wegläuft oder sich mit einem anderen Hund balgt“, sagt Dan Jørgensen.

Sämtliche Fälle bezüglich der Bissverletzungen ruhen, so dass sie nach den neuen Vorgaben behandelt werden können. Das gleiche gilt für Hunde, bei denen bereits eine Entscheidung gefällt wurde, die aber noch nicht eingeschläfert wurden.

Das existierende Verbot gegen 13 Hunderassen bleibt ohne Änderung in Kraft.

Weitere Informationen:

Das Pressetelefon des Ministerium: +45 20 91 59 01

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Integration eines Zuwanderers

Wo ein Kissen ist,
ist auch eine Katze.

Mary-15.05.2014

Sicher kennt ihr dieses alte deutsche Sprichwort. Einige Leute haben ja später daraus gemacht:

Wo ein Wille ist,
ist auch ein Weg.

Aber darüber möchte ich gar nicht schreiben.

Es geht um Mary, die im Dezember letzten Jahres zugelaufene Katze. Mary kam und wollte nicht mehr gehen. Alle Bemühungen ihren ehemaligen Besitzer zu finden, blieben erfolglos. Nach 7 Monaten bleibt Mary also hier und ist damit ein weiterer offizieller Bewohner des Gnadenhofes.

Mary ist eine ganz besondere Persönlichkeit. Sie lässt sich deswegen auch nicht vermitteln. Sie mag keinen anderen Menschen, außer mir. Sobald jemand anderes auf dem Hof ist, ist die Katze verschwunden. Auch mit langsamer Gewöhnung, mit ihr schon bekannten Menschen, funktioniert es nicht. Aber an mir klebt sie, sobald ich nur die Nase aus der Tür stecke. Wenn ich irgendwo auf dem Hof arbeite, findet Mary mich sofort. Sie muss einen eingebauten „Susa-Such-Sender“ haben. Egal wo ich was auf dem Hof mache, es dauert nicht lange und Mary taucht neben mir auf. Selbst beim Weide abäppeln habe ich Gesellschaft. Auch wenn das 2 Stunden dauert, die Katze bleibt an meiner Seite.
Niiiieeeedlich werdet ihr jetzt sagen…. Ja niedlich ist es, aber auch nervig. Mary hat regelmäßig (also so ungefähr alle 3 Minuten) Kuschelanfälle. Sie springt hoch, um sich an meine Hand zu schmeisen, kreiselt um die Füße oder springt mir auf die Schulter! *grrrrr*
Sobald ich mich hinsetze, hab ich die Katze auf dem Schoß, die sich vergnügt hin und her wälzt und ihre Krallen in meine Beine drückt. *autsch und nochmal autsch*

Dazu ist Mary höllisch eifersüchtig auf die anderen Tiere. Sie wäre sicher gern die einzige Prinzessin. Das ist leider nicht möglich. Hier wird jeder gleich behandelt, Mary! Merk dir das endlich. *grummel, grummel, grummel*
Pisa wird angefaucht, die Hunde bekommen eine geklebt. Es nervt. Hatte ich das schon erwähnt?

Nach 7 Monaten Aufpassen und Streit schlichten und nochmals Aufpassen, habe ich Mary endlich so weit, dass sie die anderen Tiere akzeptiert. Pisa wird nicht mehr jedes Mal angefaucht. Ab und an kuschelt sie mit den Hunden, wenn sie nicht doch Lust hat ihnen mal kurz eine zu knallen. Neuerdings geht Mary mit mir und den Hunden spazieren. Was ich nicht toll finde! Nicht weil es albern aussieht, mit zwei Hunden und einer Katze spazieren zu gehen. Nein, weil es unterwegs gefährlich für eine Katze sein kann. Aber erklär das mal einer Mary. Was die sich in den Kopf gesetzt hat, das zieht sie gnadenlos durch. Wie hier bleiben…

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Foto des Abends

Sonnenuntergang im Sommer

Sonnenuntergang-12.07.2014

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Sommer

Leben in der Natur

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Ebay Geschichten

Wir ihr ja wisst, versuche ich bei Ebay Sachen zu verkaufen, deren Erlös, an die Tiere gehen soll. Das ist ein mühsames Unterfangen. Aber ich muss ja alles probieren, damit die Tiere das bekommen, was sie brauchen.

Vor einiger Zeit habe ich ein Bücherpaket mit 37 sehr gut erhaltenen Romanen, Thriller, Krimis zu einem Startpreis von 5.- Euro eingestellt. Auf das Paket bot eine Frau und gewann die Auktion. Sie hätte also 37 so gut wie neue Bücher für 5.- Euro plus Versand bekommen. Leider war ich mal wieder an eine Spaßbieterin geraten. Die Dame meldete sich nicht und zahlte nicht. Ich war wütend, denn die Rückabwicklung bei Ebay ist aufwendig und dauerte eine Weile. Danach stellte ich das Paket erneut ein. Diesmal ersteigerte es ein Herr, für 9,50 Euro. Inklusive Versand hätte er 15,40 Euro zahlen müssen. Wolfgang rundete aber auf 30.- Euro auf und spendete den Rest für die Pferde!!!

Ist das nicht toll? Eigentlich müsste ich der Dame dankbar sein, dass sie nicht bezahlt hat. Manchmal entwickeln sich die Dinge anders, als wir es gewünscht haben. Zuerst sieht es negativ aus und dann wird es noch viel besser.

Was lernen wir daraus? Es ist nicht immer schlecht, wenn etwas nicht klappt. Manchmal erkennen wir den Sinn erst viel später.

Kanal-06.14

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Für die Seele 68

Wahre Freundschaft besteht in einer Einheit der Seelen,
die es nur selten gibt auf der Welt.

Mahatma Gandhi

2-Bärchen

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Zum Jubiläum

Wir haben noch eine Spende zum Jubiläum erhalten!
Der liebe Harry aus Österreich hat 70,- Euro gespendet!!!

Das ist sooooo toll!!! Wir danken Harry für diese großzügige Spende!!!

Miranda-Nase

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Alles für die Katz 13

Ein Projekt von Kalle: http://kallebloggt.de/2014/07/01/alles-fuer-die-katz-13/

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Wieso bekommt die ihre Milch da oben?

Wieso-bekommt-die-Milch-2

Da kommt doch kein Hund dran!

Wieso-bekommt-die-Milch

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