Heu

Hat man Pferde, hat man Sorgen. Der Sommer 2024 ist hier oben im Norden nicht gerade das Gelbe vom Ei. Wir hatten bis jetzt nur Regen und es meistens zu kalt. Zeitweise sogar viel zu kalt. Tagelang 12 bis 14 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit. In der Bude wurde alles klamm.

Was noch viel schlimme ist, die Bauern haben dieses Jahr arge Probleme das Heu trocken reinzubekommen. Der 1. Schnitt wird hier normaler Weise im Mai gemacht. Das ging wegen des vielen Regens nicht. Die Bauern warteten sehnsüchtig auf trocken Tage.

Mitte letzter Woche blieb es endlich so lange trocken, dass das Gras abtrocknen konnte. Überall sah man die Bauern mähen. Es waren 5 trockene Tage im Wetterbericht angesagt. Doch schon am Abend kam der nächste Schauer.

Die Bauern versuchen zu retten was sie konnten, kreiselten und schwaderten schon am nächsten Tag. Überall waren sie bis spät in die Nacht beschäftigt. Doch wieder kam Regen.

Nun liegen die Rundballen auf dem Land und haben schon einige Male Regen abbekommen. Ist da noch was zu retten?

Auch unser Heu für den Winter kommt von diesem Grünland.

Ich habe heute den Bauern getroffen und gefragt wie es aussieht, ob er auf einem anderen Stück das Heu trocken reinbekommen hat. Er sagte es sieht überall so aus. Die Heuqualität wird im kommenden Winter nicht gut sein.

Unsere blonden Jungs wissen nichts davon.

Sie genießen noch die Weidesaison.

Durch den vielen Regen ist es schön grün.
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Kleiner Rückblick

Marcy wurde als wenige Wochen alter Welpe ausgesetzt. Tierschützer fanden die kleine Maus, mit weiteren Welpen und zwei Muttertieren, einsam und verlassen in einem Waldstück.

Sie konnten nicht alle Hunde aufnehmen. Marcy hätte zurück auf die Straße gemusst. So nahmen wir die kleine Hündin auf und schenkten ihr ein Leben in Sicherheit.

So ein Hund von der Straße ist eine richtige Wundertüte. Man weiß nicht was daraus mal wird.

Schaut selbst:

Marcy im Juni 2021, kurz nachdem sie aufgefunden wurde.

Marcy am 29.09.2021. Da war sie ungefähr ein halbes Jahr alt.

Marcy am 06.04.2024

Ist das nicht eine tolle Entwicklung?

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Habt ihr so etwas schon gesehen?

Eine Kreuzspinne mit ihrer Beute.

Ich glaube das ist ein Grashüpfer.

Die Beute ist größer als die Spinne.

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Was ich alles in Heucobs gefunden habe.

Unsere alten Pferde werden mit Heucobs gefüttert. Sie brauchen dieses „schon kleingemachte Heu“, weil in ihrem hohen Alter (27 und 30 Jahre), die Zähne abgenutzt sind.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was ich schon alles in den Heucobs gefunden habe.

Dinge die da absolut nicht reingehören. Gerade bei der sehr teuren Marke, die wir wirklich viele Jahre lang gefüttert haben, wurde es am Ende immer schlimmer.

Ein richtig großer Stein!

Fremdkörper wie Steine, Nuss-Schalen (oder so etwas in der Art), kleine, dünne Pellets, wo ich nicht weiß was da drin ist und ob Pferde die überhaupt fressen dürfen.

Zum Glück hatte ich diese Dinge vor dem Einweichen gefunden. Nachdem ich die Heucobs eingeweicht habe, hätte ich in dem großen Eimer Futterbei nichts mehr davon gefunden.

Außerdem kam es öfter vor, dass ein Pferd einen kleineren Stein beim Fressen übrig ließ. Pferde sind sehr geschickt mit Maul und Zunge. Was sie nicht fressen wollen können sie aussortieren.

Nach dem Futtern wird immer noch einmal genüsslich der Eimer ausgeleckt. Wenn ich dabei etwas klimpern höre, ist es wieder mal ein Steinchen, der auf den Eimerboden fällt.

Das Pferd nimmt den Stein ins Maul und lässt ihn in den Eimer fallen. Schaue ich nach, liegt nur noch das Steinchen im blitzeblanken Eimer.

Nielsson spielt gern mit dem Steinchen. Er nimmt es immer wieder ins Maul und lässt es fallen.

Auch wenn Pferde zu solcher Feinarbeit mit ihrem Maul fähig sind, finde ich es nicht schön immer wieder Fremdkörper in Heucobs zu finden.

Nachdem wir auf eine günstigere Marke Heucobs umgestiegen sind, ist es übrigens besser geworden.

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OMG, wie ist das süß!!!

Heute Morgen hatte ich auf unserer Pferdeweide, die süßeste Begegnung meines Lebens.

Das einzige hier noch verbliebene weibliche Reh, hat Zwillinge bekommen!

Rehmutter mit Zwillingen.

Eine Hoffnung für den Rehbestand bei uns.

Leider sind die Fotos nicht besonders gut geworden.

Zum Glück können Mutter und Kinder unseren Hochsicherheitszaun passieren.

Ich hoffe so sehr, dass die beiden groß werden.

Seitdem sich die Wölfe in unserer Gegend so vermehrt haben, gibt es hier kaum noch Rehe. Von den Kitzen aus dem letzten Jahr ist keins groß geworden. Erst sah ich sie noch mit ihren Müttern laufen, doch dann waren plötzlich alle verschwunden.

Eigentlich bleiben die Jungtiere ein Jahr lang bei ihrer Mutter. Im Winter werden die Rehgruppen größer, doch im letzten Winter sah ich nur noch 3 Rehe.

Sie veränderten auch ihr Verhalten, wurden nervös und scheu.

Angespanntes Reh im Januar 2024 auf unserer Weide.

Früher hatten die Rehe überhaupt keine Angst. Ich konnte sie aus nächster Nähe fotografieren.

Auch die Hunde konnten das Reh nicht erschrecken.

Das ist leider vorbei, dafür findet man jetzt häufiger so etwas auf den Spaziergängen…

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Vorsicht, bissiger Hund!

Hast du ´nen Knall, Marcy?

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Black is beautiful

Bestes Beispiel: Kater BAGHIRA

Ich weiß gar nicht warum es so schwer ist, schwarze Katzen zu vermitteln. Als wir 2018 die große Kastrationsaktion durchführten, sämtliche Streunerkatzen einfingen und kastrieren ließen. Konnten wir auch etliche Katzenbabys einfangen. Einige Babys wurden auch bei uns geboren, weil ihre Mütter bereits hochtragend waren.

GIADA half mir damals die wilden Babys zu zähmen.

Die Herdenschutzhündin hatte gleich einen Draht zu den Babys.
Die Körperpflege wurde auch übernommen.

Dank GIADA bekam ich viele der Kätzchen so zahm, dass sie vermittelt werden konnten.

Der kleine Kater hat auch ein schönes Zuhause gefunden.
GIADA passte immer auf die Kätzchen auf.

Auch BAGHIRA war eines dieser zahmen Kätzchen, die in ein eigenes Zuhause ziehen konnten.

Doch ihn wollte keiner haben, weil er schwarz ist und so blieb er auf dem Gnadenhof.

BAGHIRA freundete sich mit dem kleinen Nachzügler GINGER an, der hier auf dem Hof geboren wurde. Die beiden waren schnell unzertrennlich und sind es auch heute noch.

Beste Freunde!

Corinna hat im Dezember 2019, für die beiden Kater die Patenschaft übernommen und damit ihren Gnadenbrotplatz hier auf dem Hof gesichert. Darüber sind wir sehr dankbar! Eine Patenschaft hilft uns besser zu planen, denn die Kosten für die Tiere sind hoch. Hier geht es zu den Paten: KLICK

Falls auch Du eine Patenschaft für einen unserer Schützlinge übernehmen möchtest, kannst du mich gern ansprechen. Schon mit 5.- Euro im Monat hilfst du uns sehr.

BAGHIRA hat sich zu einem lieben und hübschen Kater entwickelt. Er lässt sich anfassen und bleibt immer in Hofnähe.

BAGIHRA kuschelt gerne

Ich frage mich ehrlich, warum niemand eine schwarze Katze haben möchte?

Black is black

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Nein, du hast kein Knick in der Optik

Manchmal sind sie wie Siamesische Zwillinge.

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Unsere Miezen freuen sich!

Karin aus Italien hat Katze LUZY 100.- Euro zum Geburtstag geschenkt!

Und ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter unter die Arme gegriffen!

Damit unsere Miezen auch morgen noch satt werden.

Katzenfutter
Leckere Knabbelsnacks

Vielen Dank für Eure wertvolle Hilfe!!!

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Schön grün

Dieses Jahr wächst das Grünzeug besonders gut, weil es bis jetzt so ein nasser Sommer ist. Es hat so schon im Frühjahr viel geregnet und will auch jetzt einfach nicht trocken bleiben.

Das beschert uns gerade eine Mückenplage und viele fiese Bremsen sind auch unterwegs.

Hier gibt es ein paar Bilder vom grünen Gnadenhof.

Unsere blonden Jungs mit Katze Moni.

Na, wo ist die Mieze???

Wer ist das? Astron oder Nielsson?

Hier hatten wir Besuch.

Besucherhund Tyson passt optisch gut zu den Pferden. 🙂

Giada und Katze Sissi.

Die Mieze vertraut dem Hund!

Marcy will auch schauen.

Der Puschelschwanz wird immer über den Rücken gerollt getragen.

Ist Kröti nicht süß?

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Für die Seele 232

Eine Katze, die beschlossen hat, nicht gefunden zu werden, kann sich zusammenfalten wie ein Taschentuch, wenn sie mag.

Louis J. Camuti

Katze Moni

Goldie kann das auch!

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Wie hast du das denn gemacht?

Auf unserer wolfsicher eingezäunten Weide, tauchte auf einmal ein Rehbock auf. Ich hatte schon befürchtet, dass die Rehe unseren Hochsicherheitstrakt nicht mehr betreten können.

Früher waren sie ja gern auf unserer Weide. Es gab viele Rehe, ich konnte viele tolle Fotos machen. Leider sind die Rehe hier so gut wie verschwunden. Von den Kitzen vom letzten Jahr ist keines groß geworden.

Ich sehe manchmal nur noch ein weibliches Tier und gestern dann diesen Bock.

Ich war sehr erstaunt ihn auf der Weide zu sehen. Ich fragte mich, wie er da wohl draufgekommen war? War er gesprungen? Oder hatte er ein Schlupfloch entdeckt? Sein langes Geweih passte nicht zwischen die Drähte des Zauns.

Ich befürchtete, dass er nicht mehr runterkommt und vielleicht in Panik gegen den Zaun springen würde.

Tatsächlich lief er immer wieder den Zaun auf und ab, so als suche er nach einer Stelle, wo er durchpassen würde.

Auch Astron beobachtete den Besucher.

Dann zeigt der Bock wie er es machte. Ganz vorsichtig drehte er seinen Kopf, bis die Hörner zwischen die Drähte passten.

Schob dann langsam den Kopf durch den Zaun.

Erst jetzt schlüpfte er vorsichtig mit seinen langen Beinen hindurch und weg war er!

Zum Glück können die Wölfe so etwas ja nicht und springen können sie auch nicht, wie uns die Experten erklärt haben.

Sonst hätten wir doch tatsächlich den Herdenschutzzaun, in wochenlanger Arbeit, ganz umsonst aufgebaut.

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Happy Birthday Luzy!

Katze Luzy feiert heute ihren 8. Geburtstag!!!

Luzy (links) und Moni (rechts).

Kinder, wie die Zeit vergeht.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie Campa vor 8 Jahren, die kleine Baby Luzy, an der Landstraße gefunden hat.

Ganz einsam, allein und verlassen, saß dort das Katzenbaby im hohen Gras. Ohne Campa hätte ich die Kleine nie gesehen.

Das Katzenkind nahm ich mit auf den Hof und päppelte es auf.

Luzy ist schnell gewachsen.

Leider ist Campa schon im Hundehimmel. Der Hund und die Katze verband eine lebenslange Freundschaft.

Gern denke ich an diese Zeit zurück und jetzt ist Luzy schon 8 Jahre alt.

Alles Gute liebe Luzy und noch viele schöne und gesunde Jahre wünsche ich dir!!!

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Sommer

Auf dem Gnadenhof blüht alles so schön.

Gewöhnlicher Natternkopf

Färberkamille

Salbei (Wieso blüht der eigentlich weiß?)

Lilien

Alles ist hier gerade so schön bunt.

Sogar der Briefkasten von unserer Villa Kunterbunt!

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Wir haben eine Spende zu unserem 13. jährigen Jubiläum bekommen!

Kerstin und Uwe haben 63.- Euro gespendet!

Ich habe zeitgleich zum Jubiläum, meinen Geburtstag feiern können. Statt eines Geburtstagsgeschenkes haben die beiden lieben Tierfreunde, für unseren Verein gespendet!

Das finde ich super toll und bedanke mich von Herzen!!! ❤

Vielleicht ist das eine Anregung für euch? Wenn ihr Geburtstag habt, könnt ihr eure Familie und Freude bitten, anstatt ein Geschenk zu kaufen, lieber etwas für ein gemeinnütziges Projekt zu spenden.

Damit tut ihr gemeinsam Gutes und bring noch mehr Freude in die Welt.

Ich weiß übrigens wie Uwe und Kerstin auf den Betrag gekommen sind. Doch das verrate ich nicht… Zwinker, zwinker.

Unsere Blondies danken den beiden lieben Spendern auch!

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Zaun

Der Wolfsschutzzaun ist fertig.

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Jubiläum

Wir feiern heute 13 Jahre „Hilfe für Miranda“!!!

Was alles mit einem kleinen privaten Tierschutzprojekt und der Rettung der Hannoveraner Zuchtstute Miranda begann. Wurde 2015 zu einem gemeinnützigen, eingetragenen Tierschutzverein, mit dem Namen: „Tierhilfe Miranda“.

Unsere Aufgabe besteht darin, uns um alte und unvermittelbare Tiere zu kümmern. Tiere die niemand mehr haben möchte. Sei es, weil sie problematisch im Umgang sind oder weil sie gesundheitliche Probleme haben oder einfach alt und „unnütz“ geworden sind.

Alle unsere Schützlinge bleiben bis an ihr Lebensende bei uns.

Miranda ist mittlerweile leider verstorben.

Sie wurde 31 Jahre, 8 Monate und 8 Tage alt. Ihr Züchter wollte sie mit 20 Jahren schlachten lassen. Der Hohn an der Geschichte, Miranda überlebte noch ihren Züchter!

Heute wollen wir ganz besonders an die schöne Stute denken.

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Elend ohne Ende

Redet mit Betroffenen und macht euch euer eigenes Bild.

Wir haben gerade unseren Wolfsschutzzaun fertig aufgestellt.

In unserem Gebiet – Landkreis Stade / Cuxhaven – gibt es 3 bestätigte Wolfsrudel. Einzeltiere unbekannt.

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Buntspechte

Irgendwie werden das von Jahr zu Jahr mehr.

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Ihr seid fantastisch!

So viele liebe Tierfreunde haben geholfen, damit wir den Herdenschutzzaun aufbauen können und unsere Tiere geschützt werden.

Tierschutz kennt keine Grenzen:

Es geht wieder einmal sehr international zu.

Birgit aus Dänemark hat 50.- Euro gespendet.

Eugen – 50.- Euro

Anja – 75.- Euro

Harry aus Österreich – 50.-

Dann hat Veronika einen 30.- Euro Zuschuss für Futter gegeben. Denn unsere Tiere müssen ja auch morgen wieder satt werden.

Zu diesem Zweck hat uns ein befreundeter Tierschutzverein mit Katzenfutter ausgeholfen.

Wir danken allen lieben Spender von Herzen für diese wertvolle Hilfe!!! ❤

Ihr seid einfach großartig!

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Hummel, Hummel

Der Hamburger würde jetzt antworten: „Mors, Mors!“

Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Ich wollte euch von den kleinen, pelzigen Tierchen berichten und ein paar Fotos zeigen.

Unser Jelängerjelieber ist zurzeit sehr begehrt bei den gemütlichen Blütenbesuchern.

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Gemeinsam rocken wir das!

Ihr lieben Tierfreunde habt gespendet:

Antje H. – 100.- Euro

Kerstin & Uwe – 50.- Euro

Gina – 10.- Euro

Eva O. – 10.- Euro

Karin & Ralph – 200.- Euro

Wir bauen weiter am Zaun:

Fertig sind wir immer noch nicht. Man kann nicht mal eben nebenbei, einen komplett neuen Zaun bauen. Wir lange es dauert kann ich nicht abschätzen. Es ist aber langsam ein Ende in Sicht.

Das zu verbauende Material wird weniger…

Eugen hat Hundefutter gespendet:

Marcy im Wareneingang.

Denn trotz des Zaunbaus, müssen unsere Tiere weiter versorgt und gefüttert werden.

Katze Carry hilft Marcy im Wareneingang.
„Das Katzenvieh hockt doch nur unterm Tisch“, meint die Marcy, „ich muss doch hier arbeiten“.

Vielen Dank an alle unsere lieben Tierfreunde, die uns immer wieder so toll unter die Arme greifen! Es ist so schön, dass es Euch gibt! Nur mit Euch rocken wir das!

Ihr seid einfach super klasse!!! DANKE!!!

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Hier ist noch mal das Video

Das Video scheint gestern untergegangen zu sein.

Bitte unterstützt uns, damit wir die Helfer die den Zaun mit uns aufbauen, bezahlen können. Die Vereinskasse ist leer. DANKE!

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Wir brauchen ganz dringend Deine Hilfe!

Liebe Tierfreunde, bitte hört unseren Hilferuf. Wir sind gerade dabei einen Wolfsschutzzaun aufzubauen, um unsere Weidetiere so gut es geht, zu schützen.

Das Zaunmaterial ist angekommen und wird von Marcy begutachtet.
Moni und Face helfen bei der Überprüfung.

Der Aufbau ist komplizierter und dauert länger als erwartet. Ohne professionelle Hilfe können wir das überhaupt nicht bewerkstelligen. Leider wird der Aufbau eines Herdenschutzzaunes nicht gefördert. Das ist unser Bier, den müssen wir aus eigener Tasche bezahlen.

Wir sind aber nur ein ganz kleiner, gemeinnütziger Verein und können uns das nicht leisten.

Selbstverständlich wollen wir alles tun, um unsere Weidetiere zu schützen. Aber die Helfer wollen auch bezahlt werden.

Dafür brauchen wir ganz dringend Deine Hilfe. Auch wenn Du nur ein paar Euro spenden kannst, hilf uns bitte unsere Tiere zu schützen. Vielen Dank!

Spendenkonto: Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800

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Schattenspiele

Kater Baghira

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Mai 2024

Auch wenn die Apfelblüte bereits vorbei ist, kommen hier noch mal ein paar Bilder mit unseren blonden Jungs im Hintergrund.

Weil es so schön ist!

Fotos vom 20. April 2024

Fotos vom 24. April 2024

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Nebel

Hier kommen ein paar ganz frische Bilder vom Gnadenhof, aufgenommen am 09.05.2024.

So sah es gestern Morgen um 6.00 Uhr in der Früh aus.

Dichter Nebel. Ich dachte ich gucke nicht richtig.

So viel Nebel an einem Maimorgen!

Die ganze Landschaft war verschwunden.

Selbst Marcy war beindruckt.

Unsere gerade so schön blühende Kastanie im Nebel.

Der neugierige Astron.

„Kannst ruhig auf die Weide gehen. Frühstück hattet ihr schon“…

Nielsson schläft morgens gern noch ein bisschen im Stall. Als er Astron auf die Weide folgte, hat der Nebel begonnen sich aufzulösen.

Und dann war da noch diese kleine Schnecke, die schauen wollte wie viel Grad wir haben.

„Was, nur 6 Grad! Brrrr, dann bleib ich im Haus.“

„Die hat ja auch keinen Pelzmantel“, meinte Goldie.

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Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Diese lieben Tierfreunde haben für unsere Tiere gespendet:

Faranak & Volkmar haben 50.- Euro auf unser Spendenkonto überwiesen.

Melanie hat 5.- Euro gespendet. Sie hat selbst Pferde mit eine chronischen Atemwegserkrankung und weiß deshalb wie teuer und arbeitsaufwendig deren Haltung ist.

Karin und Ralph haben Giada 100.- Euro zum Geburtstag geschenkt.

Unser Eisbär will mit den anderen Bewohnern des Gnadenhofes teilen.

Vielen Dank Ihr lieben Spender, für Eure wertvolle Hilfe!!!

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Katzen sind süß!

„Har, har, har“, grinst die Face und flüstert, „Das kannst du noch einmal waschen!“

„Danke schön“, antworte ich, „hab ja auch sonst nix zu tun…, hatte schon Angst mir könnte langweilig werden“.

„Cooler Trick“, ruft die Marcy, „Wie hast du das gemacht???“

„Verrate ich dir nachher, wenn wir alleine sind“, antwortet Face.

„Ok“, sagt Marcy.

„Warte!“ ruft Face, „Eins noch. Du musst jetzt schön mit deinen drecken Pfoten auf der Wäsche herumlaufen“.

„So ungefähr?“ fragt Marcy.

„Perfekt! Die Töle lernt schnell“, meint Face.

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Wir zwei beide…

auf der Gartenbank.

Ginger & Baghira.

Zwei Kater auf der Gartenbank. Sind sie nicht süß?

Die Kater waren schon immer beste Freunde!
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Wieder haben wir Hilfe erhalten!

Drei liebe Tierfreunde haben gespendet:

Kerstin & Uwe haben Giada 8.- Euro zum Geburtstag geschenkt! Für jedes Lebensjahr 1.- Euro.

Mathilda hat Hundefutter bestellt!

Das Paket kam total zerfleddert an.

Es ist unglaublich.

Obwohl das Paket so aussah, sind doch alle 20 Dosen angekommen!!!

Glück gehabt! 🍀

Wir danken den lieben Spendern für diese wertvolle Hilfe!!!

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Guten Morgen

Und wieder beginnt ein wunderschöner Tag auf dem Gnadenhof.

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Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Die liebe Gudrun hat 50.- Euro gespendet!

Die liebe Liesel hat 10.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!

Und Anja L. hat uns ein XXL-Paket mit Flohmarktsachen zugeschickt!

Wir danken den drei Tierfreunden sehr, für ihre wertvolle Hilfe!!!

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Giadas Ankunftstag

Heute vor 7 Jahren kam Giada auf unseren Hof. Damals war sie ungefähr 1 Jahr alt und hatte ihr ganzes bisheriges Leben in einem Zwinger verbracht.

Schon als wenige Wochen altes Baby eingesperrt.

Das ist für jeden Hund schrecklich. Aber bei einem Herdenschutzhund ist es in den meisten Fällen unmöglich, ihn noch zu sozialisieren. Für Menschen die einen nicht sozialisierten Herdenschutzhund übernehmen, wird es nicht leicht.  

Alle wichtigen Prägephasen sind vorbei, in denen das spätere Verhalten festgelegt wird. Alles was der Herdenschutzhund bis dahin nicht kennengelernt hat, wird er mit Misstrauen betrachten.

Giada konnte keinerlei Erfahrungen machen. Weder mit Menschen, anderen Tieren, der Umwelt oder ganz banalen, alltäglichen Begebenheiten.

Ihr war alles fremd, sie kannte nur Beton und Gitterstäbe. Hatte noch nie in ihrem Leben ein Haus betreten. Konnte keinen Kontakt zu Menschen oder anderen Tieren aufnehmen.   

Giada – das erste Mal in einem Haus.

Vor 7 Jahren waren Herdenschutzhunde in Deutschland noch so gut wie unbekannt. Im Internet gab es eigentlich nur Horrorgeschichten zu lesen, wie schwierig es war mit diesen Hunden zurechtzukommen, wenn sie nicht von Welpe auf an, gut geprägt wurden.  

Ich fragte mich ob ich es schaffen würde. War es richtig, einen nicht sozialisierten Herdenschutzhund aufzunehmen? Giada hatte in ihrem Alter kaum noch eine Chance aus dem Hundeknast herauszukommen. Die meisten ihrer Leidensgenossen sitzen dort bis an ihr Lebensende. Nur wer als Welpe adoptiert wird kann diesem Schicksal entgehen.

Der Anfang war nicht leicht, weder für Giada noch für mich. Ich musste viel lernen. Mein ganzes bisheriges Wissen über Hunde brauchte mich bei dem Herdenschutzhund kein bisschen weiter. Anfangs hatte ich das Gefühl ich hätte den Hund nicht unter Kontrolle. Das war kein schönes Gefühl.

So etwas hatte ich noch mit keinem Hund erlebt. Doch wir wuchsen zusammen. Ich musste mir den Respekt dieser Hundepersönlichkeit hart erarbeiten. Ich blieb konsequent, ruhig und bestimmt. Ließ Giada so viel Freiheit wie möglich und setzte geduldig Grenzen.  

Die Maremmano Hündin lernte langsam mit mir zusammenzuarbeiten. Ich lernte immer besser mit ihr umzugehen. Heute klappt alles super gut. Wir sind ein richtig gutes Team geworden. Für einen Herdenschutzhund gehorcht sie auch sehr gut.

Doch typisches Verhalten wird man bei einem Herdenschutzhund nie beeinflussen können. Das ist erstens die Wachsamkeit und zweitens die Selbständigkeit. Der Herdenschutzhund entscheidet selbst was eine Gefahr ist und was nicht. Damit muss man sich als Halter abfinden.

Giada wird nie ein „normaler Familienhund“ werden. Sie findet Besucher immer noch doof. Lässt niemanden auf den Hof. Andere Menschen werden als Störquelle angesehen und verbellt. Sie lässt sich von keinen anderen Menschen anfassen, lässt niemanden in ihren Dunstkreis.

In der Stadt wäre der Maremmano totunglücklich. Giada muss frei auf dem Hof laufen und ihre Runden drehen. Das geht hier auch, weil der Hof in Alleinlage in den Feldern liegt. Hier gibt es keine Spaziergänger. Nachbarn sind weit genug weg, sodass sie sich nicht am Bellen stören können.  

Giada braucht ihre Aufgabe, das Aufpassen. Und das lebt sie auch aus. Für Spaziergänge mit Leine und Halsband hat sie keine Zeit. Sie will bei ihrer Herde bleiben und den Hof mit seinen Bewohnern beschützen.

Wer sich einen Herdenschutzhund anschaffen möchte, sollte dies alles gut überlegen. So ein Hund hat nichts in der Stadt oder in einer Siedlung mit Vorgarten zu suchen. Die Gegebenheiten müssen stimmen. Sonst wird am Ende niemand glücklich. Weder Hund, Besitzer oder Nachbarn.

Ich konnte Giada noch an Weidetiere gewöhnen. Es erforderte ein bisschen Einfühlungsvermögen, Geduld und Geschick meinerseits.

Giada und die Pferde.
Giada mit ihren Schäfchen.

Aber es soll wohl nicht immer klappen, wenn der Hund nicht von Welpe auf an, auf Schafe oder andere Weidetiere geprägt worden ist.

Ich kann nur sagen, wer sich einen Herdenschutzhund anschafft, hat eine große Aufgabe vor sich. Besonders wenn es ein nicht sozialisierter, älterer Hund ist. Das sollte man nicht unterschätzen.              

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Schnappschuss des Tages

Guten-Morgen-Bussi.

Face und Marcy.

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