Der März war kalt und trocken. So konnten die Weiden noch nicht richtig in Gang kommen. Gestern bekamen wir wieder einen neuen Rundballen Heu geliefert.
Der große Limerick frisst ganz gut was weg. Die beiden Hafis waren da um einiges bescheidener. Aber bei seiner Größe ist das nun einmal so.
Der Wallach bekommt natürlich das was er braucht.

Das ist auch so eine Macke von Limerick. Er kann nicht in Ruhe im Stall stehen und fressen. Der Wallach nimmt ein Maul voll Heu und läuft damit nach draußen auf den Paddock. Dort schaut er sich nach allen Seiten um, frisst dabei und die Hälfte wird fallen gelassen.
Jeden Tag sehen Stall und Paddock wie ein Schlachtfeld aus. Überall liegt Heu, sogar vor dem Gatter.
Es ist aber in der letzten Wochen besser geworden. Der Große ist jetzt langsam hier angekommen und wird immer sicherer. Er kann immer mehr entspannen und gewinnt an Selbstsicherheit.
Die Natur zeigte sich wieder mal von ihrer schönsten Seite.
Am Samstag hing bei Sonnenaufgang, ein Nebelstreifen in der Luft.

Das sah wirklich schön aus.


Am Sonntag zog dann ein Sturm durch und es regnete endlich. Leider nur ein bisschen, viel hat es nicht gebracht. Doch das Gras sah gleich ein bisschen grüner aus.
Am Montag spazierte ein Storch auf unserer Weide am Zaun auf und ab.

Ich war gerade beim Paddock abäppeln und Limerick beim Frühstück im Stall.
Der Wallach bemerkte den Storch, stand sofort auf dem Paddock und schnaubte aufgeregt. Er konnte offensichtlich nicht verstehen, was das für ein komischer Typ war, der mit einem Frack gekleidet, erhobenen Hauptes, auf unserer Weide herumstolzierte.


Limerick starrte den seltsamen Vogel an und schnaubte immer wieder beunruhigt.


Der Storch beachtete uns gar nicht.

Er war mit der Futtersuche beschäftigt.

Ich sprach beruhigend zu Limerick, erklärte ihm, dass so ein Storch nicht gefährlich ist. Dann stellte ich mich zwischen Pferd und Vogel.
In dem Moment flog der Storch auf. Er hatte wohl genug Mäuse, Würmer oder was es auf der Weide alles zu finden gib, im Magen.

Limerick nahm an, ich hätte den Storch vertrieben und kam zu mir. Den Storch haben wir aber gar nicht stören können. Denn schon heute war er wieder hier, um nach Futter zu suchen.

Und siehe da, Limerick hatte nun keine Angst mehr vor dem großen Vogel!

Heute grasten die Pferde auf der Weide und der Storch lief zwischen ihnen herum.















Das freut mich aber sehr, dass Limmerick langsam „falder til“. Aber so ist das ja bei euch, früher oder später fühlen sich alle sicher. ❤
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Langsam wird es! 😀 Jedes Tier braucht seine eigene Zeit zum Ankommen. Ein Stallwechsel ist immer mit Stress und Unsicherheit verbunden. Bei Astron ging das damals super schnell. Herr Nielsson war anfangs ein unausstehlicher Rocker. Miranda hatte große Probleme mit Veränderungen und Bachus war alles egal, Hauptsache es gab genug zu Fressen. Limerick war sehr unsicher als er herkam. In dem großen Burschen saß tief drinnen ein kleines verunsichertes Pferdchen. Er hatte einfach kein Vertrauen, wollte sich nicht anfassen lassen. Das ist von Tag zu Tag besser geworden.
LG Susanne
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