Dörte die Raupe Nimmersatt: Äpfel, Blätter und der ganz normale Schaf-Wahnsinn 🍏🐑💨

Hallo liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!

Nachdem wir euch letzte Woche unsere rüstige Rentner-Herde und die Müsli-Mafia vorgestellt haben, wird es höchste Zeit für ein Update von unseren drei Neuzugängen: Myrte, Dörte und Ilse! Die drei Mädels haben sich mittlerweile fantastisch eingelebt.

Warum das so schnell ging? Weil Schafe absolute Gewohnheitstiere sind und Struktur lieben. Ein fester Tagesablauf gibt ihnen Sicherheit, und bei uns läuft alles wie ein Schweizer Uhrwerk:

  1. Früh morgens: Die Pferde werden versorgt – natürlich mit tatkräftiger (und schwanzwedelnder) Unterstützung der Hunde.
  2. Runde zwei: Die Katzen bekommen ihr Frühstück im Schuppen.
  3. Hunde-Pause: Die Hunde fressen im Haus und halten danach erst mal Verdauungsschläfchen. Besonders bei großen Hunden ist diese Ruhepause nach dem Fressen überlebenswichtig.
  4. Das große Schafe-Rauslassen: Erst dann öffne ich das Gehege und es geht geschlossen nach vorn in den Innenhof.

Das Müsli-Management und der Job als Landschaftspfleger

Unter dem Vordach verteile ich strategisch klug mehrere Schippen Schafsmüsli. Schließlich soll jedes Schaf in Ruhe fressen können – und nicht nur die Frechsten und Kräftigsten! Danach starten die Mädels hochmotiviert in ihren Job als ökologische Landschaftspfleger und halten das Gras auf dem gesamten Hof in Schuss.

Das Beste an den drei Neuen? Sie sind absolut nicht wählerisch! Sie verputzen einfach alles, was hier auf dem Hof wächst – selbst die Kräuter und Halme, die unsere wählerischen Senioren jahrelang keines Blickes gewürdigt haben.

„Hoppi-hoppi“ und der fliegende Eimer-Mund-Raub

Am frühen Nachmittag geht es für die Mädels zurück ins Gehege. Sobald ich den gelben Eimer in die Hand nehme und die magischen Worte „Schäfchen!“ und „hoppi – hoppi!“ rufe, gibt es kein Halten mehr. Die Herde schaltet sofort in den Galoppmodus! Einige laufen hinter mir, andere überholen mich im Tiefflug.

Und wer führt den Trupp an? Dörte! Sagen wir es mal so: Dörte ist entweder die hungrigste oder die frechste Aue, die man sich vorstellen kann. Wenn sie neben mir herläuft, versucht sie quasi direkt in den Eimer zu springen.

Doch damit nicht genug: Dörte hat herausgefunden, dass man als Schaf nicht auf vier Beinen feststecken muss. Wenn der kleine Hunger kommt, mutiert sie zur Ziege, stellt sich grazil auf die Hinterbeine und plündert unseren Apfelbaum! Da werden die Blätter im Akkord von den Ästen gezupft.

Schaut euch unbedingt die heutige Fotostrecke von der Müsli-Mundraub-Aktion an!

📸 Unsere heutige Fotostrecke:

  • Bild 1: Ein gemütlicher Blick in das Schafgehege – die Ruhe vor dem Sturm.
Blick ins Schafgehege
  • Bild 2: Das tägliche Fitnessprogramm: Ich laufe mit dem Eimer voraus, die Schafe im Schlepptau (von hinten fotografiert).
Hoppi – Galoppi ins Gehege.
  • Bild 3: Die Kamera hat das Verbrechen gefilmt! Dörte im vollen Galopp auf den Hinterbeinen, den Kopf tief im Müslieimer versenkt.
Dörte, der Müslidieb
  • Bild 4 bis 7: Dörte in ihrer Paradedisziplin am Apfelbaum. Wer braucht schon eine Leiter, wenn man auf zwei Beinen Blätter pflücken kann?
Plünderung des Apfelbaums
  • Bild 8: Das offizielle Fahndungsfoto. Unsere Diebin Dörte von Nahem – sie schaut so unschuldig, als könnte sie kein Wässerchen trüben. Aber die Apfelbäume im Hintergrund verraten sie!
Dörte, die Unschuld vom Lande

Unterstützt unsere hungrige Truppe! 🌾💰

Dörte und ihre Freundinnen halten uns ordentlich auf Trab – und verputzen logischerweise jede Menge Müsli! Denkt daran, euch den 27. September ganz dick im Kalender anzustreichen. Beim Betterplace Spendenmarathon zählt an diesem Tag jede Spende doppelt, damit wir die Futtertröge unserer hungrigen Landschaftspfleger auch für den kommenden Winter prall füllen können!

Habt ihr auch so verfressene Haustiere, die für Futter Kunststücke aufführen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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About Hilfe für Miranda

Wir helfen Miranda, einer ausrangierten Hannoveraner Zuchtstute. Wir sind eine kleine Gruppe Privatpersonen, die sich durch den Fall Miranda kennen lernten und eine Hilfsaktion daraus machten! Daraus ist 2015 der gemeinnützige Tierschutzverein "Tierhilfe Miranda e.V." geworden. Miranda bekam Freunde dazu und nun kümmern wir uns ausschließlich um alte und unvermittelbare Tiere. Mit unserem Blog wollen wir auch auf das Schicksal der Zuchtstuten aufmerksam machen. Denn sie landen fast alle beim Schlachter, sobald sie keinen Gewinn mehr bringen. Miranda steht stellvertretend für alle Zuchtstuten, denn auch ihr Weg war schon beschlossen. Mit 20 Jahren und nach zwei Totgeburten, sollte sie geschlachtet werden. Nur weil wir sie freikauften, einen Gnadenbrot-Platz für sie schafften, retteten wir ihr das Leben. Der Blog berichtet aktuell über Mirandas neues, artgerechtes Rentnerleben. Wir möchten niemanden anklagen oder verurteilen, wir möchten nachdenklich machen. Schön wäre ein Umdenken bei Züchtern und Reitern zu erreichen. Wir möchten auch Unterstützung finden. In Form von Mithilfe, Sachspenden und Spenden, damit wir Miranda ein wundervolles Leben ermöglichen können. Sie hat verdient, nach vielen Jahen als Gebärmaschine würdevoll und artgerecht behandelt zu werden. Wir möchten auch, dass jeder der nun weiß, was mit ausrangierten Zuchtstuten passiert, die Geschichte weiter erzählt. Dafür sagen wir DANKE!
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