Wir wünschen euch ein frohes Osterfest!

Wir wünschen euch ein frohes Osterfest!

Reh, Schaf und Pferd, grasen bei uns friedlich nebeneinander.

Das hat sie von den Katzen abgeschaut.

Schwindelfrei ist unser wuscheliger Wirbelwind auf alle Fälle…

Wieder haben einige liebe Tierfreunde geholfen, damit wir unsere alten und unvermittelbaren Tiere artgerecht versorgen können.

Wir danken Euch von Herzen!!! Jede Hilfe ist eine so wertvolle Unterstützung für uns!!!
Diesmal waren die Schafe im Wareneingang.

Es tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Dabei wollte ich euch so gern von ein paar netten Ereignissen berichten. Doch da machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
April, April, kann machen was er will!
Nach dem Schnee kam der Sturm. Der brachte ganz viel Starkregen mit. Die Böden konnten den nicht aufnehmen und nun steht überall Wasser. Leider ist der Stall auch total vollgelaufen.
Der Stall ist abgesoffen und das bedeutet zusätzliche Arbeit für mich.
Nielsson findet das interessant, aber helfen will er nicht.

Er bleibt neben der Schubkarre stehen und hält ein kleines Schläfchen, während ich Wasser schippen darf.

3/4 der Fläche habe ich bereits trocken gelegt. Hoffentlich regnet es die nächsten Tage nicht.
Das ist kein Aprilscherz, bei uns hat es gestern ordentlich geschneit.

Selbst die Rehe sahen etwas irritiert aus.


Es fiel so viel Schnee, in kurzer Zeit.

Unsere Pferde drehten eine kleine Runde auf der Weide.

Die Oldies fanden das ganz spannend.

Am Vortag konnten die Pferde noch am Gras knabbern, jetzt lag eine dicke Schneedecke auf dem ersten frischen Grün und blieb damit unerreichbar für unsere Rentner.
Deshalb gingen die Pferde wieder in den Stall, wo schon leckere Heucobs auf sie warteten.
Unser Italienischer Herdenschutzhund „Giada“ und der ehemalige rumänische Straßenhund „Marcy“ haben sehr unterschiedlich auf den Schnee reagiert.
Giada hasst Schnee, genau wie Regen, sie bleibt dann lieber im Haus. Marcy findet Schnee toll, wie alles was sie sieht und erlebt. Marcy hüpft quasi durchs Leben. Immer gut drauf, immer wild – ein rumänischer Wirbelwind.
Im Video könnt ihr sehen, wie nachsichtig Giada mit der sie permanent nervenden Marcy umgeht. Kröti fordert Giada ständig zum Spielen auf. Giada hat aber keinen Bock, Schnee findet sie ätzend.
Der Maremmano sitzt Marcys Nerverei einfach aus. Erst ganz zum Schluss sagt sie der Kleinen einmal ihre Meinung. Aber immer noch sehr gemäßigt. Andere Hunde wären schon explodiert.
Ich wünschte mir manchmal, ich hätte so eine große Geduld, wie unser Herdenschutzhund Giada.
Don´t Give Up
Im Großen wie im Kleinen!
Frühling 2022
Früh morgens landete ein großer Schwarm Stare auf unserer Pferdeweide. Ich konnte den Flug und den Gesang der geselligen Vögel beobachten und in einem Video festhalten.
Am Nachmittag gesellten sich dann einige Rehe zu den Pferden.

Nielsson und die Rehe grasen friedlich nebeneinander.

Gespendet haben:
Eugen – 10 x Pre Alpin Wiesencobs, Kanne Energiebarren und Kräuter
Mathilda – 1 x Pre Alpin Wiesencobs
Karin G. aus der Schweiz – 1 x Pre Alpin Wiesencobs & Bronchialkräuter
Harry aus Österreich – 38 .- Euro
Lilo – 35 .- Euro
Gudrun – 100.- Euro
Wir freuen uns über Eure wertvolle Hilfe und bedanken uns von Herzen!!!
Giada und Marcy im Wareneingang:

Unsere Azubine Marcy, mit der Vorarbeiterin Giada, beim Pakete auspacken.



Vor ein paar Tagen hab ich noch mit einem Augenzwinkern gepostet, „Ruhe im Karton – Es ist so schön wenn die Hunde schlafen“. Klick hier
Heute seht ihr wie Marcy einen Pappkarton auseinandernimmt. Man könnte es „Keine Ruhe im Karton“ nennen.
Kröti liebt Kartons. Eigentlich liebt sie alles was sie zerfetzen kann und was dabei ordentlich Krach macht. Giada hasst es, wenn Marcy ihr irgendwelche Gegenstände um die Ohren haut, so wie diesen großen Karton. Das findet der Herdenschutzhund sehr unhöflich.
Trotzdem bleibt Giada nachsichtig mit der Kleinen. Der Maremmano lässt sich wirklich viel gefallen. In dem Video ist das gut zu erkennen. Giada sitzt Marcys Rüpelhaftigkeit meistens einfach aus. Ganz selten gibt es mal eins aufs Dach.
Die beiden Hunde spielen auch viel zusammen. Nur vergisst der Herdenschutzhund dabei nie seinen Job. Sobald Giada etwas komisch vorkommt, lässt sie sich nicht ablenken.
Im Film seht ihr, wie Giada immer wieder die Gegend abscannt. Sie geht nicht auf Marcys Spiel ein. Schaut immer wieder über die Felder, in die Ferne. So ein Maremmano ist absolut unbestechlich und zuverlässig.
Obwohl Marcy Gaida nervt, bleibt sie immer freundlich zu ihrer kleinen Freundin. Sie ignoriert die Spielaufforderungen und zieht sich eher zurück, anstatt ihr eine Ansage zu machen.
Herdenschutzhunde sind ganz besondere Hunde. Wenn man sie versteht, hat man den besten Freund gefunden.

Bitte helft uns. Wir benötigen ganz dringend Wiesencobs für unsere alten und kranken Pferde. Die Futterkammer ist fast leer, wir benötigen ganz dringend Heucobs!
Heucobs sind überlebenswichtig für unsere beiden Rentner.
Unserer 31-jährigen Hannoveraner Stute Miranda, fehlen mittlerweile etliche Backenzähne. Die noch verbliebenen Zähne sind funktionslos. Ohne Heucobs muss sie elendig verhungern.
Unser im April 28 Jahre alt werdender Haflinger Wallach Nielsson, darf krankheitsbedingt kein Heu fressen. Seine Zähne sind zwar noch O.K., aber seine Lunge ist durch eine chronische Krankheit stark belastet. Nur die Fütterung mit Heucobas hält ihn symptomfrei.
Wir müssen jeden Tag einen Sack Wiesencobs verfüttern und das mindestens noch bis Mitte Mai.
Es wäre wirklich toll wenn jeder der kann, einen Sack „Pre Alpin Wiesencobs“ für unsere Pferde spenden würde. Entweder bestellt Ihr über unseren Amazon Wunschzettel (rechts auf dieser Seite) oder z.B. bei Equiva, einen Sack für 17,95 Euro. Hier klicken.
Unsere Anschrift: Tierhilfe Miranda e.V., Oberkögt 16, 21756 Osten
Wenn Dir ein ganzer Sack zu viel ist, Du aber trotzdem mit 1.- oder 2.- Euro helfen möchtest, kannst Du gern einen kleine Betrag auf unser Spendenkonto überweisen:
Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V., IBAN: DE74241910153614182800, BIC: GENODEF1SDE
Hilf bitte unseren Pferden! Zusammen schaffen wir das!!!
Wir danken Dir für Deine wertvolle Hilfe!!!
Siesta in der Küche.

„Nein, das ist doch Kröti!“

Giadas Gesicht: Einfach unbezahlbar!
Diesmal aus einer bisschen anderen Perspektive. Vielleicht erkennt ihr es so besser?

Und ja, diese Bretonischen Zwergschafe haben auch Beine.

Ein bisschen die Sonne genießen.

Damit ihr erkennt was ihr seht: Das Schaf liegt und der Kopf ist auf der rechten Seite. 😀
Unser Wölfchen wird heute 1 Jahr alt!
Alles Liebe und Gute kleine Maus!!! ❤
Seit dem 30.07.21 rockt Marcy den Hof und hat eine wahnsinnige Entwicklung hingelegt. Von einem 5 kg leichten Welpen mit Schlappohren, zu einem wuscheligen 25 kg Wölfchen.
Hier seht ihr Marcys Entwicklung.

Der liebe Peter hat eine Palette Einstreu gespendet!!!

Ist das nicht toll? Wir freuen uns und danken von Herzen, für diese wirklich hilfreiche Spende!!!
Der Winter war hart und teuer für unseren kleinen Verein. So viel Einstreu wie in diesem Winter, haben wir noch nie verbraucht.
Wegen des schlechten Wetters, Dauerregen und Stürme, haben unsere Pferde, in den letzten 3 Monaten, den Stall gar nicht mehr verlassen. Tag und Nacht standen sie im Stall. Dem entsprechend war natürlich auch die Mistmenge. Zusätzlich drückten die Stürme mehrmals große Mengen Regen in den Stall.
In Teilen des Pferdestalls stand das Wasser. Das bedeutete noch mehr Arbeit für mich und hohe Kosten für den Verein. Wir mussten die Einstreu gleich Palettenweise einkaufen.
Für uns ist eine artgerechte Haltung der Pferde wichtig und dazu gehört auch ein auf die Bedürfnisse das Pferdes ausgerichteter Stall. Unser Stall ist schön groß und bietet unseren beiden Rentnerpferde viel Bewegungsfreiheit. Sie müssen nicht wie viele ihrer Artgenossen, den Winter über in einer kleinen Box stehen.
Ich habe versucht ein Panoramafoto vom Stall zu machen.
Pferdestall Panorama

Noch ein Versuch

Um die ganze Fläche einzustreuen verbrauche ich 5 Pakete Einstreu.

Unser Stall hat einen großen Lauf- und Schlafbereich, wo die Pferde sich frei bewegen können. Hier gibt es an der linken Seite zwei Heuraufen, die mit gutem Abstand angebracht sind. Damals, als wir den Stall renovierten, habe ich die Innenausstattung gleich mit verbessern lassen.
Hier ist ein kleines Video mit einem Rundumblick
Die beiden Heuraufen lassen auch das rangniedere Pferd, das ist Miranda, entspannt fressen. Die Abtrennung in der Mitte dient zum besseren Ausweichen. Es gibt zusätzlich noch zwei große Boxen zum Separieren der Pferde, die liegen hinter den Hauraufen. Genutzt werden sie nur in der Silvesternacht oder wenn Schmied oder Tierarzt kommen.
Seit gut einer Woche scheint bei uns die Sonne und die beiden Oldies gehen wieder gern auf die Weide. Das erste Grün fängt an zu wachsen, so haben sie gleich was Frisches zum Knabbern.
Die Pferde freuen sich über das schöne Wetter.

Von wegen, einen Herdenschutzhund kann man nicht erziehen!

„Giada, zeig mal deine Zähne“

„Braver Hund!“
Heute sollte der Hufschmied kommen, aber er hat eine gebrochen Nase und musste den Termin absagen.
Der arme Kerl hatte einen Unfall mit einem Pferd.
Wir wünschen gute Besserung und warten bis er wieder arbeiten kann.

Diesmal kein Werk von der jungen Designerin Marcy. Diesmal hat sich die angebliche Chefin des Hofes („Wer hat das gesagt?“ schreit die Marcy), an einem Foto von Miranda ausgetobt.
Blaues Pferd

Na, habt ihr die wunderschöne Dame erkannt?
Miranda steht einfach jede Farbe.
Putin stopp endlich diesen Wahnsinn!
Jetzt hat er ein Atomkraftwerk angegriffen. Ich habe Angst. Was soll mit dieser schönen Welt passieren?
Niemand will diesen verdammten Krieg. Wir wollen alle friedlich mit unseren Nachbarn zusammenleben. Auch das russische Volk will nicht in einer atomar verstrahlten Welt krepieren. Noch ist es nicht zu spät.
GIVE PEACE A CHANCE!
Ein Schnappschuss aus dem letzten Herbst, genauer gesagt vom 28.09.2021.
Katze Moni und Wilder Wein, in attraktiver Herbstfärbung. Ich meine natürlich die Pflanze mit der attraktiven Herbstfärbung und nicht die Katze. Die Katze ist das ganze Jahr über attraktiv gefärbt.
Moni sitzt hier auf der Überdachung des Sandbadeplatzes.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt: „HÄ? Sandbadeplatz? Was ist das denn???“
Lasst es mich erklären.
Wir hatten früher eine bunte Truppe Hühner auf dem Hof. Das waren freilaufende, glückliche Hühner, die bei uns ein artgerechtes Leben führen durften. Dazu gehört auch ein Sandbadeplatz.

Hühner lieben es im Sand zu baden. Sie reinigen so ihr Gefieder und genießen es sehr. Das Sandbaden gehört zum Komfortverhalten des Huhns. Leider haben Hühner in konventionellen Haltungsformen, nie die Möglichkeit, ihr angeborenes Verhalten auszuleben.

Damit unsere Hühner bei jedem Wetter Sandbaden konnten, hatten wir den Platz überdacht.
Heute haben wir leider keine Hühner mehr. Nebenan im Wäldchen brütet immer noch Familie Habicht. Die hatten unsere Hühner zum Fressen gern…

Der Sandbadeplatz wird aber auch heute noch genutzt. Von unseren Schafen, die gern unter dem Dach liegen und wiederkäuen und den Katzen, die sich oben auf dem Dach sonnen.


Mir fällt es sehr schwer, angesichts der momentanen politischen Lage, hier einfach fröhlich weiter zu bloggen. Aber ich kann auch nicht jeden Tag nur ein Friedenslied posten.
Politik hat hier eigentlich nichts zu suchen. Dies ist ein Tierschutzblog, Es ist Mirandas Blog. Ich berichte euch seit nunmehr 11 Jahren von unsere Schützlinge und über unsere Arbeit. Ich halte euch gern auf dem Laufenden, lass euch an unserem Leben teilhaben.
Dieses ganze Tierschutzprojekt bedeutet aber auch eine riesige Verantwortung. Diese Verantwortung drück momentan meine Stimmung ganz arg. Mir ist klar, sollte der Krieg eskalieren, können wir unsere Tiere nicht mehr schützen.
Das ist ein ganz furchtbarer Gedanke, den wir nicht weiter denken wollen, denn es gibt keinen Plan B.
Wir haben uns entschlossen, nach dem Motto „jetzt aber erst recht“, mit einem täglichen Foto, ein paar aufbauenden Zeilen, auf unsere Art und Weise, ein bisschen Frieden und Harmonie in die Welt zu senden!!!
Love and Peace

Gerade scheint die Sonne so schön und unsere alten und unvermittelbaren Tiere genießen jeden wunderschönen Augenblick.
Nach einer gefühlten Ewigkeit mit Sturm und Regen, erfreuen sie sich an der Wärme der Sonne und dem Licht.
Wimmelbild: Auf diesem Foto sind 3 Tierarten zu sehen: Schafe, eine Katze und ein Pferd. 😀

Das ist der Grund, weshalb ich Schafe nicht gern fotografieren mag: Ich kann es einfach nicht.

Die Schafe von links nach rechts: Claus, Tinki-Winki, Cashmere und Angelina.


Guck-Guck

Ist das schön in der Sonne.

Der Bock „Claus“ und die Pferde.

Von links nach rechts: Angelina, Cashmere und Angora.

Nielsson im großen Pferdestall.

Miranda

Die Miezekatzen




Imagine there’s no heaven
It’s easy if you try
No hell below us
Above us, only sky
Imagine all the people
Livin‘ for today
Ah
Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion, too
Imagine all the people
Livin‘ life in peace
You
You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will be as one
Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man
Imagine all the people
Sharing all the world
You
You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will live as one
Wir wollen nichts als Frieden!
Miranda bedankt sich bei den vielen liebe Gratulanten und freut sich über die netten Wünsche zu ihrem 31. Geburtstag! Wir freuen uns sehr, über die vielen lieben Kommentare. Es zeigt uns, wie sehr ihr mit dem Herzen, unser kleines Tierschutzprojekt begleitet. Kerstin & Uwe haben Miranda 31.- Euro geschenkt. Das sind 1.- Euro für jedes Lebensjahr. Wir bedanken uns für diese tolle Spende!!!
Der Wettergott meinte es gut mit unserem alten Mädchen. Miranda hatte gestern ein wunderbares Geburtstagswetter! Es war wohl ihr schönster Geburtstag überhaupt. Wann war es am 23. Februar schon mal so mild und sonnig wie gestern? Ich kann mich nicht erinnern.
Die Pferde konnten den ganzen Tag immer wieder auf die Weide gehen. Schon am Vormittag waren sie draußen und Miranda legte sich zum Schlafen ins Gras. Ich freue mich, dass sie sich noch immer zum Schlafen hinlegt und gut wieder hochkommt.
Es war gestern windstill, angenehm mild. Wir hatten blauen Himmel und herrlichen Sonnenschein.

Das war so schön! Nach gefühlten Wochen mit Regen und Sturm, waren die Pferde endlich mal wieder auf der Weide unterwegs.

Knabberten am Gras.

Dösten entspannt in der Sonne.


Die Rehe waren auch dabei.

Das entging Miranda nicht, sie war gleich aufmerksam.

Wer läuft da auf dem Nachbarstück? Miranda war schon immer für die Sicherheit der Herde zuständig.

Nielsson zeigte auch Interesse, obwohl er meistens Miranda aufpassen lässt.

Die Rehe kennen die beiden und so grasten sie weiter.

Noch mal ein Blick riskieren, konnte aber nicht schaden.

Dann ging auch dieser schöne Tag langsam den Ende zu. Die letzten Fotos im Gegenlicht der untergehenden Sonne.

Happy Birthday Miranda!
Alles Liebe, alles Gute und ganz viel Gesundheit wünsche ich Dir!

Das Foto ist vom 19.02.2022. Miranda sieht richtig gut aus, für eine 31-jährige Hannoveraner Stute.
Liebe Miranda,
jetzt bist du 31 Jahre alt. Wenn dein Züchter das wüsste. Der wollte dich als du 20 Jahre alt warst, einfach beim Schlachter entsorgen. Nur weil du zweimal eine Totgeburt zur Welt gebracht hattest.. Für ihn warst du damals schon zu alt und unbrauchbar. Ein nutzloser Fresser, der nur Geld kostet und ihm nichts mehr einbrachte.
Dabei hattest du ihm jedes Jahr, ein super Fohlen nach dem anderen geschenkt. Als du dein Fohlen säugtest, wuchs schon das nächste in dir heran. So ging das Jahr für Jahr. Er machte eine regelrechte Gebärmaschine aus dir. Gab deinem Körper nie Zeit sich zu erholen.
Wenn dein Züchter wüsste, dass du dich immer noch deines Lebens erfreust, was würde er sagen? Würde er vielleicht seine Meinung über die Pferdezucht ändern, wenn er dich einmal besuchen käme? Würde er dir zugestehen ein Wesen mit Gefühlen und Rechten zu sein?
Er würde sich auf alle Fälle wundern, wie gut es dir mit 31 Jahren geht. Wie gut du aussieht und wieviel Freude du hast. Denn für ihn warst du mit 20 Jahren schon alt.
Liebe Miranda, ich wünsche dir noch ganz viel schöne und gesunde Zeit, zusammen mit deiner großen Liebe Herrn Nielsson.
Alles Gute zum 31. Geburtstag meine Schöne!!!

Nachdem wir immer wieder gefragt wurden, welche Hunderassen in Marcy stecken könnten und wir selber keinen blassen Schimmer hatten, haben wir einen Gentest machen lassen.
Was dabei herauskam hat uns wirklich überrascht!
Marcy ist eine Mischung aus Wolfsspitz und Osteuropäischer Schäferhund, mit einem kleinen Schuss Labrador Retriever. Außerdem hat das Labor 15% Wolf in ihren Genen gefunden.

Wir haben die schreckliche Sturmnacht relativ gut überstanden und sind mit nur geringen Schäden, glimpflich davon gekommen. Hier ging das richtig zu Sache und mich wundert wirklich, dass nicht mehr kaputt gegangen ist.
Das Ganze fing am 18.02.22 gegen 15.00 Uhr an und ging die ganze Nacht hindurch, mit schweren Orkanböen weiter. In der Nacht musste ich trotz Orkan zweimal die Pferde füttern. Mir blieb nichts anderes übrig, dabei wäre ich viel lieber im Haus geblieben.
Die Pferde waren relativ entspannt, als ich in den Stall kam. Ich hatte vorsichtshalber die Tür offen gelassen, falls ein Baum auf den Stall fallen sollte. Unsere Pferde kennen ja Stürme, denn wir wohnen sowieso in einer windigen Ecke.
Doch „Zeynap“ war noch mal eine ganz andere Nummer. In der Nacht war an Schlafen nicht zu denken, zumal auch noch eine sehr schwere Sturmflut angekündigt war. Bis 2.00 Uhr blieb ich wach, dann döste ich immer mal wieder kurz ein.
Am Morgen beruhigte sich endlich das Wetter für kurze Zeit. Ich schaute nach den Pferden. Der Stall stand noch, Gott sei Dank! Als ich reinging, schaute mich eine müde Miranda an, die gerade herzhaft gähnte. Nielsson war auch noch ganz müde und am Dösen. Mir viel ein Stein vom Herzen, die Pferd hatten diese Horror-Nacht gut überstanden.
Nachdem ich den Pferden ihr Frühstück serviert hatte, schaute ich mich auf dem Hof um.
Das Vordach hat es nicht geschafft.


Der Bauwagen auch nicht. Der Orkan hatte eine komplette, schwere Seitenwand auf die Weide geschleudert. Die ist höllisch schwer, ich kann sie überhaupt nicht bewegen, geschweige denn von der Weide räumen.
Damit die Pferde sich nicht verletzen, habe ich den Bereich mit Plastikpfählen und Litze abgesperrt.

Déjà-vu?

Nein, es ist doch tatsächlich der nächste Baum, wieder genau an selber Stelle wie beim letzten Sturm, umgekippt.

Wieder Glück gehabt: Kurz vor dem Haus kam er zum Liegen.

Marcy schaut zu, wie letztes Mal.

Und die Schafe haben wieder neue Zweige zum Knabbern.


Einen Tag nach dem Orkan war es nur kurze Zeit ruhig. Dann frischte der Wind wieder auf und es regnete alle Augenblick.
Am Nachmittag nutzten die Pferde eine kurze trockene Phase, um auf die Weide zu gehen.

Auch auf der Weide lag überall Holz herum.

„Na, wollt ihr mir aufräumen helfen?“ fragte ich.

„Nö, du machst das schon“, meinte Miranda.

„Wir knabbern lieber ein bisschen am Gras“.
Dabei hätte Nielsson die richtige Statur für ein Rückepferd!

Das ist übrigens kein neuer Bachlauf. Durch den vielen Regen steht hier überall Wasser.


Wir sind froh! Die Tiere haben den Sturm gesund und munter überstanden, sonst ist alles heil geblieben, auch der Weidezaun. Müde habe ich gestern den Tag mit Aufräumen zugebracht.
In der Nacht soll schon der nächste Sturm kommen… Wir hoffen, dass wir wieder Glück haben.

Heute ist Valentinstag und unsere Pferde gehen gleich auf Kuschelkurs.

Vor 3 1/2 Jahren sah das noch ganz anders aus.
Die alten Hasen unter euch, erinnern sich bestimmt. Da flogen oft die Fetzen, weil Nielsson so wütend war.

Heute sind die beiden die besten Freunde.

Da passt keine Briefmarke mehr zwischen.
