Diese lieben Tierfreunde haben gespendet, damit wir Heucobs für Miranda und Herrn Nielsson kaufen können.
Benjamin hat seine monatliche Spende von 5.- Euro auf 10.- Euro erhöht! Er schreibt dazu: „Damit ihr eure wertvolle Arbeit leisten könnt! Dafür danken wir Dir sehr lieber Benjamin!
Ilona & Heinz haben 50.- Euro gegeben, Kerstin & Uwe 40.-, Almuth 5.- und Harry aus Österreich noch einmal 30.- Euro.
Unser herzlicher Dank geht an all die tierlieben Spender!!!
Heucobs sind schon bei mein-streu bestellt und werden voraussichtlich Anfang nächster Woche geliefert. Hoffentlich, anscheinend gibt es zurzeit Lieferprobleme.
Die hungrigen Mäuler wollen gestopft werden.
Miranda meint: „Mal ein bisschen anschubsen, ich habe Hunger!“
Achim Beiermann betreibt seit 2020 eine Internetseite die heißt ICH BETE FÜR DICH!
Menschen können ihn kontaktieren und bitten, an ihrer Stelle ein Gebet zu sprechen. Über 300 haben das bereits getan. Wenn das Beten schwerfällt, könnt ihr Achim kostenfrei bitten es für euch zu tun.
Auf seiner Seite gibt es regelmäßig Interviews mit den verschiedensten Menschen. Diesmal hat Achim mich um ein Interview gebeten. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken. Ich freue mich, dass ich von unserem kleinen Tierschutzprojekt berichten durfte!
Ich kenne Achim schon lange. Wir hatten uns über unsere Hunde kennengelernt. Durch Zufall hatten wir beide einem Ratonero Bodeguero Andaluz, ein Zuhause gegeben. Die Hunde saßen in verschiedenen Auffangstation in Spanien. Es waren ehemalige Straßenhunde, die niemand haben wollte.
Der Ratonero ist ein kleiner, hochbeiniger Terrier aus Spanien, eine in Deutschland kaum bekannte Hunderasse. Weil diese Hunde hier so selten sind, hat das Achim und mich zusammengeführt. So durfte ich einen sehr lieben Menschen kennenlernen, wofür ich unendlich dankbar bin.
Hier seht ihr die sanften Terrier aus Spanien:
Meine leider inzwischen verstorbene Campa.
Campa war ein Ratonero Bodeguero Andaluz.
Achims leider ebenfalls vor kurzem verstorbener Nacho.
Nacho war ebenfalls ein Ratonero Bodeguero Andaluz
Ich habe einen guten Tipp bekommen. Bei „Mein-Streu“ kann man günstig gute Heucobs kaufen. Das habe ich gleich ausprobiert, denn die Preise sind wirklich gut.
Ein 20kg Sack „Mein-Streu Wiesenpellets“ kostet 12.- Euro. Die „Agrobs Pre Alpin Wiesencobs“ kosten mittlerweile 19,00 Euro und da kommen dann noch Versandkosten drauf!
Mein-Streu liefert ab einem Bestellwert von 200.- Euro versandkostenfrei!
Zum Testen habe ich 17 Säcke, für 204.- Euro gekauft.
Hier ist die Rechnung:
Die Lieferung erfolgte kostenlos, per Spedition:
Die Pferde fressen diese Cobs genau so gern wie die von Agrobs. Von der Qualität her sind die Cobs von Mein-Streu nicht ganz so gut wie die von Agrobs, finde ich.
Die Pre Alpin Wiesencobs von Agrobs haben mehr Struktur und eine vollständige Deklarierung auf jedem Sack. Die Deklarierung fehlt bei Mein-Streu ganz. Man kann überhaupt nicht nachvollziehen, was wirklich in den Pellets ist. Das stört mich ein bisschen.
Dafür lösen sich die Wiesenpellets von Mein-Streu schneller und besser auf. Bei den Wiesencobs von Agrobs hat man oft unaufgelöste Cobs dabei, die anscheinend zu fest gepresst wurden. Die lösen sich auch nach stundenlangem Einweichen nicht mehr auf.
Ich finde es mühsam, jedes Mal vor der Fütterung, den Futterbrei nach unaufgelösten Cobs durchsuchen zu müssen. Bevor es zu einer gefährlichen Schlundverstopfung bei den Pferden kommt.
Von der Qualität her finde ich die Cobs von Agrobs ein bisschen besser, aber auf Dauer können wir uns die nicht mehr leisten. Deshalb bestelle ich jetzt wieder eine Palette für 200.- Euro, bei mein-streu.de.
Vielleicht möchtest Du unserem kleinen Verein helfen und etwas dazugeben, damit unsere Pferde (besonders Miranda) auch morgen noch satt werden?
Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800 BIC: GENODEF1SDE Volksbank Stade-Cuxhaven eG
Miranda braucht unbedingt eure Hilfe, weil sie sehr viel Heucobs fressen muss. Damit sie zu Kräften kommt und vor dem Winter noch ordentlich Gewicht zulegt.
Eugen hat bereits 5 x Agrobs Horse Alpin Wiesencobs, 1 Sack Alpengrün Mash, 2 x Horse Alpin Senior und einen Eimer Kanne Energiebarren bestellt!
Kerstin & Uwe haben 50.- Euro für Heucobs gespendet!
Wir danken diesen lieben Tierfreunden, für diese wirklich wertvolle Unterstützung!!!
Mirandas Zustand schwankt momentan. Die letzte Woche war ganz gut, sie stand wieder viel sicherer auf den Beinen. Heute war leider ein schlechter Tag, sie konnte kaum laufen. Doch das alte Mädchen hat immer noch Lebensfreude und einen guten Appetit.
Wir tun alles, damit sie noch eine schöne Zeit hat. Ich füttere so viele Heucobs wie im Winter. Das Gras kann Miranda kaum noch verwerten. Man sieht es an den Pferdeäpfeln, die bestehen aus vielen unverdauten Halmen. Wir brauchen deshalb unbedingt noch Spenden, damit wir es schaffen können, das Pferd satt zu bekommen.
Die Preise für die Wiesencobs sind auf 19.00 Euro gestiegen. Aber bis zum 04.09. gibt es bei Equiva 10% Rabatt. Vielleicht möchtest du auch einen Sack Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für Miranda bestellen? Du würdest dem alten Mädchen sehr helfen.
Wir wissen wie schwierig die momentane Lage für uns alle ist. Wir wissen auch, wie die vielen negativen Meldungen in den Medien, die täglich auf uns einprasseln, alle verunsichern. Trotz allem habt ihr euch entschlossen uns weiterhin zu helfen. Habt unseren Hilferuf gehört und für Miranda gespendet.
Hut ab! Ihr seid einfach klasse!
Wir baten um Heucobs, denn jeder Sack hilft der alten Lady Miranda, wieder zu Kräften zu kommen. Damit wir ihr noch eine schöne Zeit auf dieser Erde schenken können.
Diese lieben Tierfreunde haben uns geholfen, damit wir Miranda und ihren Freunden helfen können:
Mathilda hat einen Sack Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für Miranda bestellt!
Gudrun und Frau M. haben 30.- Euro gespendet!
Veronika hat 20.- Euro für unsere Renovierungsaktion dazugegeben!
Von Amazon Smile haben wir 41,12 Euro überwiesen bekommen!
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter ausgeholfen!
Anja hat ebenfalls Katzenfutter,
Salzlecksteine für unsere Pferde,
und eine coole Wassermatte für die Hunde gespendet!
Wir bedanken aus bei diesen lieben Tierfreunden!!!
So viel Hilfe, so viele Nachfragen wie es Miranda geht, so viele liebe Kommentare machen uns sprachlos. Es zweigt uns, wie sehr ihr an diesem wichtigen, kleinen Tierschutzprojekt und an unseren alten und unvermittelbaren Tieren interessiert seid.
Lasst uns gemeinsam ein bisschen Licht in diese dunklen Zeiten bringen.
Wie ihr schon wisst, hat unsere 30 Jahre alte Stute Miranda, leider altersbedingte Probleme mit der Hinterhand bekommen.
Wir versuchen ihr so gut es geht, gemeinsam mit unserer naturheilkundlich arbeitenden Tierärztin zu helfen.
Miranda ist sonst gut drauf, sie frisst, ist munter, hat Interesse an ihrer Umwelt. Sie kann es kaum erwarten wenn ich die Heucobs fertig mache, bis ich die endlich serviert habe. Das seht und hört ihr lautstark in diesem Video. 🙂
Eine Überwachungskamera nimmt den ganzen Tag über 15 Sekunden Videos auf, die ich zusammengeschnitten habe. So können wir den Fortschritt der Behandlung besser beurteilen.
In dem obigen Video sind zwei Tage zu sehen:
– Samstag den 13.08.2022: Miranda bekommt seit Mittwoch den 10.08. homöopathische Mittel und ab heute Heilpilze und MSM-Pulver.
– Mittwoch den 17.08.2022: Miranda steht sicherer und läuft besser, sie lässt die Hinterbeine nicht mehr so oft über den Boden schleifen. Steht wieder vermehrt auf beiden Hinterbeinen. Außerdem ist der zeitweise vorhandene Durchfall und das Kotwasser verschwunden. Sie sieht ein bisschen runder aus.
Miranda ist jetzt 30 Jahre, 5 Monate und 23 Tage alt. Für eine ausrangierte Hannoveraner Zuchtstute ist das ein geradezu biblisches Alter. Erst einmal werden Großpferde in der Regel nicht so alt und zweitens hat ihre Lebensgeschichte auf keine so lange Lebenserwartung hoffen lassen.
Doch durch gute Pflege, viel Liebe, eine artgerechte Haltung und angepasstes Futter, konnten wir viel wieder ausgleichen. Miranda ist bisher ohne große Zipperlein gealtert, blieb beweglich, hatte nur Zahnprobleme, die dem Alter entsprechen.
Leider kann man jetzt nicht mehr ignorieren, dass es auf das Lebensende zugeht.
Am Mittwoch hatte ich die Tierärztin auf dem Hof. Miranda hat Probleme mit der Hinterhand. Ihre Hinterbeine gehorchen ihr nicht mehr richtig. Sie steht unsicher auf der Hinterhand, schleift die Hufe über den Boden, schwankt, kann schwer wenden oder rückwärts gehen.
Die Diagnose war ernüchternd. Im Alter verknöchert der Wirbelkanal immer mehr. Dadurch kommen die Nervensignale nicht mehr bis zu den Hinterbeinen durch. Das ist wie bei einem alten Hund. Ihr erinnert euch bestimmt an Chica. Sie hatte dasselbe Problem. Ich konnte sie stützen, bei einem Pferd geht das nicht.
Unsere Tierärztin gab mir eine homöopathische Mischung für Miranda. Außerdem bekommt die Stute jetzt wieder Vitalpilze und MSM-Pulver. Das hat ihr schon mal so gut getan. Die Pilze sind nur verdammt teuer und müssen mehrere Monate, eventuell sogar dauerhaft gegeben werden. Sie geben Energie.
Im Frühjahr haben die Pilze mit dem MSM-Pulver unserer Miranda so gut geholfen.
Die homöopathischen Mittel haben gleich nach der ersten Gabe eine Verbesserung gebracht. Ich habe dieses Video für unsere Tierärztin gedreht. In der Videobeschreibung bei Youtube sind noch einige Erklärungen zu finden.
Leider hat Miranda innerhalb weniger Tage sichtbar Gewicht verloren. Sie war schon immer schwerfuttrig, es braucht nur eine Kleinigkeit und Madame nimmt ab. Da jetzt andere Muskeln die Arbeit übernehmen müssen, kostet das viel Energie, die wieder draufgefüttert werden muss.
Ich füttere seit Mittwoch schon wieder so viele Heucobs wie im Winter. Ihr seht in dem Video wie mager die Stute geworden ist. Ich hoffe, dass ich sie wieder auffüttern kann.
Miranda braucht jetzt ganz dringend eure Unterstützung. Bitte helft ihr und spendet einen Sack „Agrobs Pre Alpin Wiesencobs“.
Wir wünschen uns so sehr, dass Miranda noch ein paar schöne Tage, Wochen oder sogar Monate hat.
Wir sind noch immer am Zäune flicken und Tore reparieren, Damit es hier nicht ganz so still wird, haben heute unsere Schäfchen Tinki-Winki, Angelina, kleiner Claus, Cashmere und Angora das Wort.
„Was guckst du?“
Erst mal kratzen…
„Ist nicht Zeit fürs Frühstück?“
„Einen Moment noch Jungs und Mädels, gleich geht das los“.
Die Mädels stecken die Köpfe zusammen: „Braucht die heute wieder lange.“
Ginger meint die Katzen kämen sowieso zuerst dran.
„Na Mahlzeit, das kann ja dauern“, meint Tinki-Winki und legt sich hin.
Die anderen ziehen eine Flunsch…
„Vielleicht kann man dieses bunte Ding ja fressen?“ fragt Angelina.
„Ne, ungenießbar!“
„Nun komm aber bitte in die Hufe!“
„Wir warten“, meint Cashmere.
„Sollen wir dich erst schubsen?“ fragt der kleine Claus?“
„Hier geht es zur Futterkammer“.
„Hinter dieser Tür ist unser Essen, das wissen wir ganz genau!“
„Los, mach auf…“
Kaum öffnet ich die Tür, ist Tinki-Winki im Haus verschwunden und hängt mit dem Kopf im Futtersack!
Wieder haben uns liebe Tierfreunde, mit Werkzeug unter die Arme gegriffen!
Eugen hat uns eine tolle Kettensäge samt Zubehör zukommen lassen!!!
Hier wird sie von den Männern ausgepackt und begutachtet.
Typisch Jungs: Nielsson findet Werkzeug auch spannend.
Der „Norddeutsche Cowboy“ trägt Taucherbrille! Man weiß ja nie wann die Flut kommt…
Das wird Nielsson dann doch zu albern…
Nielsson denkt: „Pffff, sind die doof!“
Wir bedanken uns sehr für diese tolle Säge!!! Sie hat uns bereits gute Dienste geleistet und ist das Lieblingsspielzeug des Cowboy-Praktikanten geworden.
Außerdem haben uns Kerstin & Uwe mit 25.- und Achim mit 15.- Euro unterstützt!
Wir danken auch diesen lieben Tierfreunden von Herzen, für ihre wertvolle Hilfe!!!
Geldspenden sind ebenfalls super hilfreich für uns! Mit dem gesammelten Geld kaufen wir fehlendes Material. Und wenn wir genügend zusammen bekommen eine Handramme, zum Einschlagen der Weidepfosten. Die ist leider ziemlich teuer.
Wir verbauen so gut es geht, schon einmal genutzte Hölzer und auch andere Teile, die uns in die Hände fallen. Ihr glaubt gar nicht wie kreativ man werden kann, wenn eigentlich alles fehlt, was man benötigt. Doch allmählich haben wir alle noch verwendbaren Teile recycelt.
Wir freuen uns, denn ihr habt unseren Hilferuf gehört und sofort gehandelt!
Die liebe Ute hat ihren Keller durchsucht und überzähliges Werkzeug gespendet. Wir können alle dieses sehr gut gebrauchen. Vielen Dank liebe Ute!
Besonders gefreut haben wir uns über die Schrauben, Nägel, Pinsel, Zangen und Schraubzwingen.
Momentan können wir wirklich jedes Werkzeug gebrauchen, weil wir kaum etwas hier haben. Über weitere Schrauben und Nägel freuen wir uns sehr. Zangen und Schraubzwingen hatte wir noch gar keine, brauchten sie aber dringend. Das passte wie die Faust aufs Auge, liebe Ute.
Zur Stärkung der Führungskraft und des Praktikanten lagen zwei Pack Müsli dabei. 🙂
Sehr lieb, das gibt Muckis für die Arbeit. Wir danken Dir liebe Ute!
Marcy ist gleich mit dem Karton abgehauen. Ich sag ja, seitdem Kröti auf dem Hof ist bekommt alles Beine: Pappkartons, Schuhe, Gießkanne, Wurzelbürste, einfach alles…
Giada findet es albern mit Pappkartons zu spielen. Sie hat ihren ganz eigenen Trick erfunden. Der Maremmano läuft mir von hinten zwischen die Beine, so das ich auf dem Hund sitze. Dann schaut sie mich mit großen Augen an und will gestreichelt werden.
Das seht ihr am Ende des Videos, aus der Perspektive, von oben gefilmt.
Die liebe Monika hat ebenfalls ihr überzähliges Werkzeug gesammelt und geschickt.
Genau richtig kam der tolle Seitenschneider und der Riegel. Genau das brauchten wir dringend!
Monika hat außerdem 50.- Euro zur Renovierung dazugegeben. Etwas für die Katzen war auch dabei, sowie Tee und selbst geernteten Honig, für die Führungskraft und ihrem Praktikanten. Über den Honig freuen wir uns ganz besonders. Vielen Dank liebe Monika!
Die liebe Almuth hat 10.- Euro für unser Reparaturvorhaben dazu gegeben. Sie schreibt „ein bisschen was dazu“. Die Geldspenden werden gesammelt und wir werden damit fehlendes Material oder vielleicht eine gebrauchte Kettensäge kaufen. Vielen Dank liebe Almuth für Deine Spende!
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter unter die Arme gegriffen. Denn auch wenn auf dem Hof repariert wird was das Zeug hält, verlieren wir nicht die Versorgung unserer Schützlinge aus den Augen.
Große Freude: Ein netter Mix Leckereien für unsere Miezen.
Auch die Hunde haben etwas zum Knabbern bekommen.
Das riecht lecker!
Ihr seid so toll!
Vielen, vielen Dank für Eure hilfreiche Unterstützung!!!
Vielleicht hast ja auch Du doppeltes oder nicht mehr gebrauchtes Werkzeug, Schrauben, Nägel, Krampen, usw. im Keller? Wir würden uns so freuen, wenn Du damit unsere große und längst fällige Renovierungs- und Instandhaltungs-Aktion, auf dem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere unterstützt.
Du tust damit nur Gutes: Schaffst Platz bei Dir zuhause, vermeidest Müll, schonst die Umwelt und hilfst uns dabei alles schön zu machen, für unsere alten und unvermittelbaren Tiere, die sonst niemand mehr haben möchte.
Für dringend nötige Reparaturen, brauchen wir unbedingt Werkzeug jeder Art, sowie Schrauben, Nägel, Sägeblätter, usw.
Vieles auf dem Hof muss instand gesetzt werden: Zäune gezogen, Pfeiler ausgewechselt, Weidetore repariert, Ställe ausgebessert. Für die Arbeiten haben wir einen handwerklich begabten, freiwilligen Helfer gefunden.
Es gibt viel zu tun. Zusammen mit Peter wollen wir den Reparaturstau beseitigen. Wir sind sehr kreativ. Um Kosten zu sparen verbauen wir alles, was wir auf dem Hof finden. Doch ohne das nötige Werkzeug ist es sehr schwierig.
Wir brauchen ganz dringend eure Hilfe.
Habt ihr noch überzähliges Werkzeug herumliegen? Steht vielleicht noch eine Dose weiße oder blaue Lackfarbe im Keller? Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr uns diese Sachen zuschickt.
Unsere Anschrift: Tierhilfe Miranda e.V., Susanne Rittscher, Oberkögt 16, 21756 Osten
Wer kein Werkzeug zuhause hat, aber trotzdem gern helfen möchte, kann auch eine kleine Spende auf unser Vereinskonto überweisen. Von dem Geld kaufen wir z.B. Holz, Maschendrahtzaun usw.
Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Ihr helft uns, den Hof wieder sicher für die Tiere zu machen!
Marcy hat von ihrer Patentante Anna, ein schönes Paket mit Trainingsleckerlis, einem Spielzeug und einer niedlichen Karte geschickt bekommen. Die Karte hat Kröti leider getackert! Für die Führungskraft war ein Päckchen Tee dabei, wofür diese sich herzlich bedankt!
Da war die Karte noch ganz.
Anna möchte, dass du Giada etwas abgibst. Was hältst du davon Marcy?
Ich weiß nicht so recht… Na gut wir teilen.
Giada schaut sich die Sachen genauer an.
Hm, das sieht lecker aus.
Marcy möchtest du das Spielzeug haben?
Oh ja, oh ja, oh ja, gib her das Ding!
Dann gib fein Pfötchen.
Klar, mach ich.
Und nun beide.
Ist so richtig?
Ja, brav! Hier ist das Spielzeug.
Danke liebe Anna, damit werde ich viel Spaß haben!
Kerstin & Uwe haben 10.- für den Hufschmied dazugegeben.
Die Pferde freuen sich!
Karin & Ralph haben Katze Luzy, 100,- Euro zum Geburtstag geschenkt.
Luzy freut sich!
Wir danken Euch herzlich, für Eure tollen Geschenke!!!
Herzlichen Glückwunsch zum 6. Geburtstag, liebe Luzy!!!
Die Gäste sind schon da und das Geburtstagsleckerli hat geschmeckt!
Sooooo groß ist die Luzy!
Hallo Leute!
Liebe Luzy, Campa, deine Retterin, ist ja leider nicht mehr unter uns.
Vielleicht erinnerst du dich? Als du noch ganz klein warst, hat Campa dein Leben gerettet. Mit ihren feinen Sinnen, entdeckte sie dich im hohen Gras, an der Landstraße. Einsam und verlassen saßt du da. Ohne Mutter, ohne Geschwister. Weit und breit kein Haus.
Da warst du noch so ein kleines Katzenbaby.
Ohne Campas feine Nase hätte ich dich nie gefunden. Ich nahm dich mit nach Hause und päppelt dich gemeinsam mit Campa auf. Du hattest mit Campa eine Freundin auf die du dich verlassen konntest.
Luzy und Campa – ein Herz und eine Seele
Mittlerweile hast du viele neue Freunde hier auf dem Hof bekommen. Hunde, Katzen, Schafe und zwei Pferde. Alle wünschen Dir einen wunderschönen Geburtstag und alles Gute für die vielen Jahre, die da noch kommen werden.
Nachdem unser Schmied wegen eines Unfalls im März ausgefallen war, suchte ich händeringend nach einem Ersatz. Kein Schmied war bereit, einem 30 Jahre alten Pferd, das nicht mehr gut mitmachen kann, die Hufe zu machen.
Hannoveraner Stute Miranda – 30 Jahre alt.
Miranda ist total lieb und hat immer gut beim Schmied mitgemacht. Sie gibt sich auch heute noch Mühe, aber mittlerweile kann sie einfach nicht mehr die Hufe geben. Vor allen Dingen nicht so hoch. Der Schmied muss möglichst tief arbeiten können und ohne Bock. Das können, oder wollen die meisten nicht.
Über unsere Tierärztin fand ich doch endlich einen Schmied von weiter weg. Er ist jeden Monat eine Woche in unserem Landkreis unterwegs. Ich rief ihn an, er hatte tatsächlich Zeit und war bereit, unseren alten Pferden die Hufe zu machen.
Wenn das Pferd alt wird, braucht es mehr Zeit und Verständnis.
Miranda hatte sehr große Schwierigkeiten die Hufe zu geben. Hinten ging es diesmal gar nicht. Sie wäre ein paar Mal fast gestürzt. Der Schmied blieb die ganze Zeit geduldig und ruhig. Er probierte einiges aus, um es der alten Stute einfacher zu machen.
Am Ende legte er sich kurzerhand auf den Bauch, zwischen Vorder- und Hinterbeine. So schnitt er die Hufe aus. Miranda brauchte die Beine nicht zu heben. Zum Glück ist sie ein braves Mädchen und blieb ruhig stehen.
Nielsson bekommt auch langsam Probleme beim Hufe geben. Er kann sich nicht mehr gut ausbalancieren. Wir haben ihn neben eine Wand gestellt, das hat ihm geholfen.
Ich bin sehr erleichtert, dass die Hufe endlich gemacht wurden, denn sie waren wirklich überfällig. Der neue Schmied ist auch bereit wiederzukommen und unseren alten Pferden die Hufe zu machen.
Heute wird unser kleines Tierschutzprojekt 11 Jahre alt!!!
Wir blicken auf eine aufregende und schöne Zeit zurück. Einige von euch sind von Anfang an dabei. Andere kamen im Laufe der Zeit dazu. Ihr habt unser Projekt verfolgt und unterstützt. Das macht uns stolz!
Wir danken euch und freuen uns, wenn ihr uns weiterhin die Treu haltet! Feiert heute mit uns!
Alles fing am 24. Juni 2011 an, als ich der damals 20 jährigen Hannoveraner Zuchtstute „Miranda“ einen Gnadenbrotplatz geschenkte. Miranda sollte geschlachtet werden, weil sie 2 Jahre hintereinander, ein totes Fohlen zur Welt gebracht hatte.
Sie war ein unnützer Fresser für ihren Züchter, den er nicht länger durchschleppen wollte. Weil ich schon immer Ungerechtigkeiten hasste, rettete ich der Stute das Leben.
Die Geschichte ihrer Rettung könnt ihr hier lesen: Klick
Mai 2011 – Die 20-jährige Miranda, noch bei ihrem Züchter..
Miranda bekam einen Weidekumpel, den alten Wallach Bachus, der lange dem Menschen gedient hatte und im Alter ebenfalls kurz vor der Schlachtung stand.
Das etwas zu groß geratene Deutsche Reitpony „Bachus“ links und Hannoveraner „Miranda“ rechts.
Die beiden Pferde verband eine ruhige, unaufgeregte Freundschaft. Miranda war die Chefin und für die Sicherheit der Herde zuständig. Bachus gefiel das, er lief Miranda immer hinterher.
So sah es meistens aus: Bachus graste und Miranda behält die Umgebung im Auge.
Nun hatte ich zwei gerettete Pferde auf der Weide stehen und keine Ahnung von Pferdehaltung. Zum Glück fanden sich immer mehr Menschen, die das Schicksal der beiden alten und herzlos abgeschobenen Pferde berührte.
Sie gaben mir Ratschläge und unterstützen das Projekt mit dem Namen: „Wir helfen Miranda“.
Nach 4 Jahren wurde dann im Dezember 2015 aus meinem kleinen, privaten Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“, der eingetragene, gemeinnützige Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“.
Im August 2018 verstarb leider Bachus plötzlich und unerwartet, wenige Monate nach seinem 33. Geburtstag. Ich werde den lieben und dankbaren Kerl nie vergessen. Er war so froh, dass hier niemand mehr auf seinem Rücken sitzen wollte.
Für Miranda brach eine Welt zusammen als sie ihren Freund verlor. Hier könnt ihr lesen, wie es der einsamen Stute erging: Klick
Wir versuchten auf allen Wegen einen passenden Weidekumpel für Miranda zu finden. Erst als die VOX Redaktion von „Hund, Katze, Maus“ unseren Hilferuf hörte und Frank Weber zu uns schickte, bekam Miranda einen neuen Kumpel.
Am 06. September 2018 kam Herr Nielsson zu uns auf den Hof.
Er war krank und mager.
Eine kranke Lunge und ein kranker Darm machten Nielsson zu schaffen.
Miranda war vom ersten Augenblick an verknallt in den blonden Neuen. Doch Nielsson benahm sich anfangs gar nicht gut. Er biss und trat nach der Stute. Miranda trug einige Blessuren davon.
Trotzdem blieb sie immer freundlich zu dem Rüpel.
Anfangs flogen die Fetzen!
Irgendwann bekam Nielsson dann die Kurve und zeigte seine niedliche Seite.
Heute sind die beiden ein super Team. Es wird sogar gekuschelt.
Ihr seht, in den 11 Jahren ist viel passiert. Wir haben viel Freude und Leid erlebt. Sind durch manche Schwierigkeit gegangen, haben viel gelernt und manche Aufregung ertragen müssen.
Nielsson war eine besondere Herausforderung. Er kam mit einigen gesundheitlichen Baustellen hier an, die sich körperlich, sowie auf sein Verhalten auswirkten.
Miranda ist unser „Zugpferd“, weil mit ihr alles begann, aber auch unsere anderen Schützlingen sollen erwähnt werden. Denn sie gehören ebenso dazu. In den vergangenen 11 Jahren haben wir uns um alte und unvermittelbare Pferde, Schafe, Hunde und Katzen gekümmert.
Tiere die niemand mehr haben wollte, fanden bei uns ein artgerechtes Zuhause.
Auf dem Hof lebt seit 2011 eine kleine Herde Ouessantschafe, die wir von einem alten Züchter übernommen haben, der die Tiere aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte.
Es waren 8 Tiere, von denen 5 noch bei uns auf dem Hof sind. Carsten, Ante und Tine sind im hohen Alter gestorben.
Unvergessen bleibt der imposante Schafbock „Carsten“.
Carsten mit seinen beeindruckenden Hörnern.Ante wurde 12 Jahre alt
Die Schafe laufen bei uns einfach frei auf dem Hof herum und sind unsere Rasenmäher.
Giada hat immer ein Auge auf ihre Schäfchen.
Im Februar 2019 haben wir eine große Kastrationsaktion organisiert, weil die Streunerkatzen überhand nahmen. Niemand fühlte sich für die Tiere zuständig, die sich rasend schnell vermehrten und überwiegend in einem schlechten gesundheitlichen Zustand waren.
Wilde unkastrierte Kater
Es gelang uns 16 halbwilde Babys einzufangen und Giada half mir sie zu zähmen.
Einige gezähmte Babys konnten wir in gute Hände vermitteln.
Mit Lebendfallen fingen wir die ausgewachsenen Streuner ein, ließen sie kastrieren und richteten Futterstellen ein, die wir bis heute unterhalten.
Zwei wunderbare Hunde haben uns im Juli 2021 verlassen. Chica starb wenige Wochen vor ihrem 17. Geburtstag. Eine Woche später folgte ihr Campa, die 14 Jahre alt wurde.
Chica und Campa waren beste Freundinnen.
Unser Herdenschutzhund Giada trauerte sehr um die beiden.
Deshalb nahmen wir im August 2021 Marcy auf, die als wenige Wochen alter Welpe, in Rumänien ausgesetzt wurde. Das Schicksal teilte die Kleine mit Giada, die als Welpe in Italien auf der Straße gefunden wurde und im Tierheim, hinter Gittern aufwuchs.
Das waren 11 Jahre Tierschutzarbeit im Schnelldurchlauf. 🙂
Und wer macht das alles möglich? Ihr habt uns geholfen, damit wir den alten und unvermittelbaren Tieren helfen können. Nur mit euch war das alles möglich! Ihr seid super toll!
Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist, dann weiß ich auch nicht.
Endlich ist auch im Norden die Wärme angekommen. Der richtige Zeitpunkt um unsere Ouessantschafe zu scheren. Gestern war es so weit.
Peter Seebacher hat mir beim Scheren geholfen. Er ist seit einigen Jahren Vereinsmitglied und möchte sich zukünftig als ehrenamtlicher Helfer auf dem Hof betätigen.
Ich freue mich sehr über diese Unterstützung.
Es folgen ein paar Fotos von der gestrigen Schafschur:
Die Schafe vor der Schur.
Die Tiere haben unterschiedlich viel Wolle.
Eigentlich sind unsere Schafe schwarz, aber die Sonne bleicht ihre Wolle aus. Dadurch sehen sie braun aus.
Ein Schäfchen nach dem anderen kam an die Reihe.
Die Aue ist fertig. Ob Tinki-Winki ihre Sommerfrisur gefällt?
Ein bisschen skeptisch schaut sie schon.
Wir sind zufrieden mit unserem Werk.
Fertig. Das letzte Schaf ist geschoren.
Der Sommer kann kommen!
Nach der Schur erkannten sich die Schafe erst nicht wieder und jeder boxte jeden. Die Lage war eine Weile ziemlich chaotisch.
Es dauerte etwas, bis sie sich wieder beruhigt hatten.
Dann kehrte wieder Ruhe in die Herde ein.
Übrig blieb ein großer Haufen Wolle.
Giada und Marcy haben auch mitgeholfen und die Wollqualität kontrolliert.
Marcy ist ein schlaues Hündchen. Sie braucht die geistige Auslastung, möchte lernen und beschäftigt werden und ist mit voller Aufmerksamkeit dabei. Die Kleine freut sich auf die Trainingszeit.
Mit positiver Verstärkung habe ich ihr einiges beigebracht. Marcy hat viel Spaß an den Übungen. Für ein Leckerli macht sie fast alles.
Unser Wölfchen kann schon allerhand Tricks, wie Sitz, Platz, Robben, Fuß, Such, Hübsch, gib Pfötchen, Rolle rückwärts, spring durch den brennenden Reifen – äh Stopp!
Da sind wohl die Pferde mit mir durchgegangen. Aber bis „gib Pfötchen“ stimmt die Aufzählung.
Ein paar der gelernte Tricks möchte ich euch heute zeigen.
Marcy, Sitz:
Brav!
Gib Pfötchen:
Prima!
Anderes:
Super!
Beide:
Klasse!
Hübsch:
Sehr schön!
Marcy, Fuß:
Gut machst du das!
„Bei Fuß“ hat Marcy wie von selbst gelernt. Das fiel ihr leicht, weil sie bereits vom ersten Tag an immer hinter mir hergelaufen ist.
„Bei Fuß“ war die leichteste Übung für unser Wölfchen. Schön als Baby machte sie das von sich aus.
Diese Fotos habe ich gestern, am 18.06.2022, aufgenommen.
Hannoveraner Stute Miranda, 30 Jahre alt und Haflinger Wallach Nielsson, 27 Jahre.
Die Pferde nutzen den Offenstall zum Ruhen. Er spendet ihnen Schatten und bieten Schutz vor den Fliegen. Sie können ihn jederzeit aufsuchen.
Mehrmals täglich gibt es dort Heucobs. Ohne zufüttern kann Miranda leider nicht ihr Gewicht halten.
Miranda ist mit ihren 30 Jahren noch ganz schön gelenkig. Bitte den Punkt mit den beiden Pfeilen, im Bild hin- und herschieben.
Die gelenkige Miranda. (Für alle die zu faul zum Schieben sind oder die meine Texte nicht lesen).
Jetzt geht die Dame auch zum Abkühlen in den Stall.
Mit raumgreifenden Schritt in den Stall
Anschließend geht es wieder zum Grasen auf die Weide.
Miranda sieht immer noch elegant aus.
Die Pferde haben einen festen Tagesrhythmus. Am Nachmittag sind sie wieder auf dem Weg in den Stall. Dort wartet bereits die nächste Portion „Pre Alpin Wiesencobs“ auf die beiden.
Marcy ist enorm gewachsen und hat sich optisch vollkommen verändert. Wer hätte geglaubt, dass aus dem kleinen Welpen, mal so ein großer, wuscheliger Hund wird?
Diese lieben Tierfreunde haben uns im Mai mit ihren Spenden geholfen:
Harry aus Österreich hat Nielsson & Marcy 50.- Euro zum Geburtstag geschenkt.
Herr Nielsson bedankt sich für beide Geburtstagskinder!
Ein unbekannter Spender hat 2 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für unsere Pferde bestellt.
Marcy im Wareneingang
Anika hat ein Überraschungspaket für die Hunde geschickt.
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter und einer Thermodecke für das neue Katzenhaus unterstützt.
Die Miezen freuen sich!Diese hübsche Thermodecke ist super für den Winter.
Und von Amazon Smile haben wir 34,80 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen bekommen.
Wir danken allen lieben Spendern für die tolle Unterstützung! Und auch denen, die beim Shopping über Amazon Smile oder WeCanHelp, an unseren kleinen Verein gedacht haben!!!
Ihr seid großartig! Ohne Eure hilfreichen Spenden könnten wir nicht so viel Gutes für die alten und unvermittelbaren Tiere tun. Wir als kleiner Verein brauchen dringend Eure Hilfe!
Erst einmal sorry. Ich kam so lange nicht zum Bloggen, weil ich einfach nur erschöpft war. Richtig erholt habe ich mich immer noch nicht. Der Winter war sehr anstrengend für mich und auch der Mai ging arbeitsreich weiter. Pferde allein mit Heucobs zu versorgen ist machbar, aber unheimlich kosten- und vor allen Dingen arbeitsintensiv.
Ohne Euch und Eure tolle Unterstützung hätte unser kleiner Verein die hohen Kosten gar nicht tragen können. Deshalb möchte ich mich im Namen des Vereins herzlich bei all denen bedanken, die geholfen haben, Miranda und Nielsson durch den Winter zu bekommen.
Ohne Eure Unterstützung, wäre Miranda aufgrund ihrer funktionslosen Zähne verhungert und Nielsson hätte sein Asthma an den Rand des Todes gebracht. Schulmedizin hilft bei seiner stark geschädigten Lunge nicht mehr. Heustaub und Schimmelsporen sind Gift für den Wallach und müssen so gut es geht gemieden werden.
Zwei liebe Menschen hatten sich sogar schon erkundigt, ob alles in Ordnung ist. Es ist total lieb, dass ihr an mich und die Tiere gedacht habt. Ich kann Euch beruhigen, hier ist alles im grünen Bereich.
Grüner Bereich könnt ihr wortwörtlich nehmen. Nach heftige Gewittern und Starkregen ist die Weide endlich in Gang gekommen. Davor haben wir unter einem viel zu trockenen Frühjahr gelitten. Der Boden war staubtrocken und knallhart. Das Gras hatte keine Chance zu wachsen.
.11. Mai: Ein zu trockenes Frühjahr bedeutet wenig Gras auf der Weide.
Dann kamen sintflutartige Regenfälle. Der harte Boden konnte kein Wasser aufnehmen, der Pferdestall lief ein paarmal voll Wasser. Das hieß für mich Wasser schippen.
Der viele Regen hat die die Weide dann ordentlich in Gang kommen lassen. Überall sprießt das Grün und am schnellsten unter dem Weidezaun. So konnte ich auch noch den Zaun freisensen. Wenn zu viel Grünzeug die Litze berührt, ist nicht mehr genug Strom auf dem Zaun.
Der Regen hat gefehlt, jetzt wächst das Gras.
Noch mehr zusätzliche Arbeit. Ich musste zwei Zäune und ein Tor reparieren und konnte keine Helfer finden. Unsere Bauern die ab und an einspringen wenn Not an Mann ist, haben zurzeit selber zu viel Arbeit. Also machte ich mich allein an die Reparaturen. Das nahm viel Zeit in Anspruch.
Dabei werden die alltäglichen Aufgaben auch nicht weniger. Stall misten, Weide abäppeln, Pferde aus dem Winterfell putzen, Hunde versorgen, Marcy erziehen, Katzen füttern, Schafe füttern und umweiden. Dann noch meine täglichen Aufgaben die nichts mit den Tieren zu tun haben. Und schon ist wieder ein Tag vorüber und ich frage mich, was hast du heute eigentlich geschafft. Ich sehe nur den Berg Arbeit der noch vor mir liegt.
Miranda begleitet mich beim Weide abäppeln.
Der Anfang der Weidesaison. Zuerst sah es so aus, als käme Miranda mit dem Gras nicht zurecht. Sobald das erste Gras auf der Weide war, wollten die Pferde keine Heucobs mehr fressen. Das kannte ich schon aus den Jahren davor, als die Pferde noch gewässertes Heu bekamen. Irgendwann im Frühjahr ist Schuss, dann wollen sie kein Heu mehr fressen. Kann man irgendwie auch verstehen.
Sie wollen keine Heucobs mehr fressen. Doch auf der Weide ist noch nicht viel.
Mitte Mai war aber noch nicht viel auf der Weide. Miranda nahm etwas ab. Mit ihren funktionslosen Backzähnen, kann sie das Gras nicht gut genug zermahlen. Der Darm kommt nicht an die Nährstoffe heran. Leider dreht die Stute auch Graswickel, die sie wieder ausspuckt. Damit war meine Hoffnung dahin, ohne Heucobs füttern zu müssen, über den Sommer zu kommen.
Miranda hat etwas Gewicht verloren, man sieht die Rippen.
Das Problem mit der Heucobsfütterung im Sommer. Die Pferde lassen die aufgeweichten Cobs jetzt öfter liegen, weil sie lieber grasen wollen. Ich kann ihnen das Zeug ja nicht reinstopfen. Bei warmen Temperaturen gärt der Brei aber sehr schnell und ist verdorben. Damit das nicht passiert, weiche ich kleinere Portionen ein und passe die Fütterung an.
Der Winter war hart genug. Hohe Kosten und der unglaubliche Arbeitsaufwand sind kaum auszuhalten. Im Winter bekamen die Pferde 6 Mahlzeiten am Tag. Die erste Portion morgens um 6.00, die letzte nachts um 24.00 Uhr. Und das jeden einzelnen Tag, von Dezember 2021 bis Mai 2022. Heucobs einweichen, füttern, nächste Portion einweichen, usw…
Das steckt mir noch ganz schön in den Knochen. Ich hatte gehofft, wenigstens den Sommer über aus diesem Hamsterrand herauszukommen, mich erholen zu können. Aber ganz ohne Heucobs wird es nicht gehen.
Wenigstens hat Miranda das verlorene Gewicht wieder drauf. Gerade wachsen so schöne Gräser und Kräuter auf der Weide. Mit der auf 3 x täglich angepassten Heucobs-Fütterung, funktioniert es momentan ganz gut. Ich habe natürlich ein Auge auf Mirandas Gewicht. Die alte Dame darf auf keinen Fall abnehmen.
Der liebe Eugen hat 10 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs und 2 kg Kanne Energiebarren gespendet!
Kleiner Scherz des DPD-Fahrers: Er hat alle Pakete übereinander gestapelt…
Da hat selbst Giada ein Fragezeichen im Gesicht.
Mit meinen 1,65 Meter war das Auspacken der Futtersäcke gar nicht so einfach. Jeder Sack wiegt 20 kg. Die musste ich erst einmal von da oben runtergeschubst bekommen.
Die liebe Karin G. aus der Schweiz, hat für unsere Pferde einen Sack Agrobs Pre Alpin Wiesencobs gekauft und dann noch dieses tolle Haus den Katzen geschenkt.
Das Haus ist schön groß, es haben gleich mehrere Katzen Platz. Ideal für die wilderen Katzen, die nicht mit in der Wohnung leben wollen. Sie können im Winter im Katzenhaus Schutz suchen und sich darin zusammenkuscheln.
Das Haus ist eine schöner Ergänzung, zu den drei kleinen Häusern, an der Futterstelle.
Marcy hat das Haus schon getestet.
Kröti passt aber nicht ganz hinein, der Hintern musste draußen bleiben.
Wir danken den beiden lieben Spendern von Herzen, für ihre tolle Unterstützung!!!
„Vielen Dank für die vielen Geburtstagsgeschenke!!!“
Nielsson hat zu seinem 28. Geburtstag bekommen:
28.- Euro von Kerstin und Uwe – nach alter Tradition: 1.- Euro für jedes Lebensjahr!
1 x Agrobs Wiesencobs von Ute – den Sack will er mit seiner alten Freundin Miranda teilen!
Giada hat zu ihrem 6. Geburtstag bekommen:
6.- Euro von der lieben Kerstin und dem lieben Uwe – 1.- Euro für jedes Lebensjahr!
Wir danken den vielen tierlieben Spendern, die an unsere alten und unvermittelbaren Tiere gedacht haben und ihnen eine Freude machten! Auch die vielen Glückwünsche in den Kommentaren machten uns sprachlos vor Freude.
Es ist so schön, dass Ihr ein Herz für Tiere habt, die alt und schwierig geworden sind. Tiere die niemand sonst mehr haben wollte und die Dank Euch, bei uns einen schönen Lebensabend genießen dürfen.
DANKE FÜR EURE WERTVOLLE HILFE!!! IHR SEID EINFACH SUPER TOLL!!!
Du bist so ein toller Hund geworden, obwohl du keinen guten Start hattest. Als wenige Wochen alter Welpe hatte man dich ausgesetzt. Du kamst in ein italienisches Tierheim, wurdest in ein kleinen Zwinger eingesperrt, wo du den Rest deines Lebens verbringen solltest.
Als wir dich dort rausholten, warst du schon ein Jahr alt und hattest nichts von der Welt gesehen. Kanntest nur Gitterstäbe und Beton.
Am Anfang war alles schwierig. Für dich und auch für mich. Du hattest so vieles nachzuholen und ich musste erst lernen, wie so ein Maremmano tickt. Das war für uns beide nicht leicht.
Aber wir haben uns im Laufe der Zeit zusammengerauft. Ich konnte dir Sicherheit geben und du gabst mir dein Vertrauen.
Nun bist du 6 Jahre alt und damit vollkommen erwachsen. Herdenschutzhunde brauchen länger bis sie geistig ausgereift sind. Ich möchte dir heute sagen: „Du machst das alles hier großartig. Ich bin sehr, sehr stolz auf dich!“
Tinki-Winki läuft ganz schnell ins Haus, sobald ich die Tür öffne. Das freche Schaf drängelt sich mit vollem Köpereinsatz an mir vorbei. Klein aber nicht aufzuhalten…
Tini-Winki weiß genau wo sie hin will. Sie hat nämlich entdeckt, dass das Schaffutter in der Futterkammer steht.
So ein Schaf ist natürlich nicht stubenrein. Deshalb frage ich sie: „Sollst du ins Haus laufen? Nein! Geh raus, du bist ein Schaf und kein Hund!“
„Mir doch egal“, denkt sich Tini-Winki und versenkt den Kopf im Futtersack.
So sind sie, die kleinen, frechen Ouessantschafe!
Tinki-Winki stopfst sich die Backen voll, bis ich sie aus dem Haus geschoben habe. Freiwillig geht sie keinen Schritt. Zum Glück haben die anderen Schafe das noch nicht mitbekommen.