Endlich ist es vollbracht! Es war viel Arbeit und es hat lange gedauert. Ein paar Kleinigkeiten müssen noch gemacht werden. Aber ich wollte euch endlich Ergebnisse zeigen… Schließlich wartete ihr schon lange genug!
So sah der Stall vor der Renovierung aus. Die Bretter waren morsch und der Wind pfiff durch die Ritzen.


Los ging es am 27.10.2017 – Stück für Stück.

Erst kam das alte Holz runter.

Dann wurde die Wand mit neuen Brettern verkleidet und zusätzliche Fenster eingesetzt.

Hier ist eine Seite fertig.

Weiter ging es mit der anderen Seite. Da liegen die morschen Bretter.

Auf der Seite des Stalls lag die Problemstelle. Die Pferde mussten durch einen vollkommen aufgeweichten Bereich gehen, wo immer Wasser stand, um in den Stall zu gelangen. Deshalb wollte ich den Eingang verlegt haben.

Die halbe Seite hatten wir geschafft, aber der alte Eingang musste noch offen bleiben. Erst mussten wir den Zaun umbauen und den Paddock anlegen. Sonst hätten die Pferde den Stall nicht mehr betreten können.

Zwei Innenbilder – noch mit dem alten Eingang.

Die Abtrennung auf der rechten Seite flog raus. Ohne können die Pferde besser eine Runde im Stall laufen.

Noch mehr Abbruchholz.

30 Kubikmeter Sand haben wir verarbeitet.

Und dieses Monster hatte ihn in 3 Fuhren geliefert.

Das sind 10 Kubik.

Anfangs konnten wir den Sand mit einer kleinen Maschine die sich Hoftrac nennt verteilen. Hier seht ihr das Teil im Einsatz, als wir im letzten Jahr den Weidezaun repariert haben.

Mit dem Hoftrac ließ sich der Sand schnell verteilen.



Bis er sich festfuhr, weil der Boden vom ewigen Regen total aufgeweicht war. Wir waren froh, als wir ihn endlich wieder raus bekamen. Anfangs sah es nicht danach aus, deshalb habe ich keine Fotos gemacht. Nur die tiefen Rillen die der Trac im Boden hinterließ, habe ich fotografiert.

Das Wetter war leider nicht wirklich auf unserer Seite. Der ganze November war zu nass und zu stürmisch. Das verschaffte uns so mache Zwangspause und zog die Arbeiten in die Länge.
Mit dem Hoftrac hatten wir die ersten 10 Kubikmeter Sand verteilen können, bevor die zweite Sandladung eintraf.

Mit den Schubkarren waren wir erheblich langsamer und so trafen die letzten 10 Kubikmeter Sand ein, während wir immer noch dabei waren, den zweiten Sandberg zu verarbeiten.
12. November: Die Arbeiten am Paddock hatten begonnen.

Und der untere Teil der Tür war fertig und wurde eingebaut.


Im Stall hatten wir den Sand bereits verteilt und glatt geharkt. Das sah schon sehr schön aus. Da strahlte sogar die Sonne. Einer der wenigen Sonnentage…



Am 15. November hatten wir den Zaun neu gezogen und der Paddock war fast fertig.

Jetzt konnten wir den alten Eingang schließen.


Innenansicht

Die erste Stallbesichtigung der Pferde mit neuem Eingang.



Der erste Rundgang lief zum Glück total entspannt ab. Beide Pferde waren von Anfang an begeistert, von ihrem neuen Stall! Sogar Miranda die allem Neuen skeptisch begegnet, war vollkommen ruhig und tiefen-entspannt.

Ich hatte mit ein bisschen Sorge auf diesen Moment geschaut. Befürchtet ich müsse erst mit ihr üben. Aber es lief alles total locker ab. Die Stute folgt mir sehr gut frei, ich brauche so gut wie nie ein Halfter. Darum versuchte ich es ohne.
Ich lud sie ein, mit mir zu kommen und sie begleitet mich auf den neuen Paddock. Der liegt jetzt zwischen Wohnhaus und Stall. Ein Bereich, wo die Pferde früher nie hinkamen. Hier sieht alles anders aus und die Pferde spiegeln sich in der Fensterfront des Hauses. Ich dachte das würde Miranda nervös machen.
Aber nichts, sie war ganz cool, schaute sich um und ging dann einfach in den Stall. So als ob der Eingang schon immer auf dieser Seite gewesen wäre. Unsere schöne Stute hatte mich mal wieder sehr überrascht. Wenn ich daran denke, wie schreckhaft sie war, als sie zu uns auf den Hof kam. Heute ist sie die Ruhe selbst und vertraut mir total. Das ist so schön!

Die Pferde benahmen sich, als ob sich nichts verändert hätte.


Nach einigen Tagen war mir klar, dass die beiden ihren neuen Stall lieben. Sie haben sich mittlerweile zu echten Stubenhockern entwickelt. Gehen kaum raus, obwohl sie das jederzeit könnten.
Am 5. Dezember hatten war dann endlich die letzte Wand im oberen Bereich geschlossen. Durch die zusätzlichen Fenster kommt genügend Licht in den Stall.

Er wirkt jetzt hell und großzügig.


Der Salzleckstein hat auch einen neuen Platz bekommen.

Die Pferd haben viel Platz, um sich zu bewegen und einander auszuweichen.

Ein paar Pfeiler sind zum Schubbern geblieben. Das Angebot nimmt vor allem Bachus gern an.

Der neue Paddock wird auch gut angenommen.



Die Pferde haben einen wunderschönen, hellen und großen Stall bekommen. Winddicht und direkt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Das habe ich mir schon immer für die beiden gewünscht. Ein paar kleine Änderungen an der Inneneinrichtung werden noch folgen. Damit wird der Stall noch funktioneller werden. Außerdem fehlen noch die obere Türflügel. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Darum sagen wir: Wir haben fertig!
Ich danke noch einmal allen lieben Spendern, ohne die wir das nie geschafft hätten:
Nicole, Frauke, Sabine, Heidi, Thomas, Karin, Chester, Uwe, Evi, Elisabeth, Maren, Petra und der anonyme Verdoppler.
