Pferde-Quiz für Fortgeschrittene

Wo steht Miranda und wo steht Bachus? 😀

Pferde-23.10.2015-e

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Noch eine Spende

Nacho ist ein Ratonero Bodeguero Andaluz, genau wie unsere Campa. Er kommt ebenfalls aus Spanien und hat bei Achim ein schönes Zuhause gefunden. Nacho weiß was es heißt, ein ungewolltes Tier zu sein. Denn in Spanien ist das Hundeleben kein Zuckerschlecken! Genau deshalb hat er Achim überredet, uns einen Sack Horse Alpin Senior zu schenken!

Ist das nicht toll?

VIELEN DANK IHR ZWEI!!!

Die Pferde kommen und verteilen liebe Stubser. (Nur wenn du keine Angst bekommst Nacho!)

Herbst-30.10.2015-b

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Ein kleiner, wütender Mann

Als ich gestern von der Hunderunde zurückkam, sah ich einen großen LKW, der in unsere kleine Straße reinfuhr. Er hielt dort, wo es zu unseren Hof geht, der Fahrer schaute recht ratlos. Dann fuhr er vorwärt in den Feldweg, aufdem ich ihm mit den Hunden entgegen kam. Er setzte langsam zurück, in die Zufahrt zu unserem Hof. Dabei blieb er an den Büschen und Bäumen, die neben dem Weg stehen, hängen. Ich hörte wie die Bäume oben auf dem Dach schrabten.

Der Fahrer stieg gerade aus, als ich vor dem LKW stand.
„Na, verfahren?“ fragte ich mit einem Grinsen.
Er meinte: „Nö, ich will zu Frau Susanne.“
„Hä, zu mir? Wieso das denn“, fragte ich etwas erschrocken, „was wollen sie denn?“
„Ich will was liefern“.
„Der Hof liegt da ganz hinten“, ich zeigte mit dem Arm den Weg runter. „Was wollen sie denn liefern?“ fragte ich ihn.
„So was für Pferde oder so“, war die Antwort.
„Ist das denn ein kleines, leichtes Paket? Oder ein 20 kg Paket? Dann kann ich das nicht tragen.“
„Hm, weiß nicht“, meinte er
„Ich muss mir das erst angucken, sonst muss ich ne Sackkarre holen“, sagte ich.

Wir quetschten uns an dem LKW vorbei, nach hinten. Er drückte auf einen Knopf, die Ladeklappe des LKWs fuhr herunter. Er stieg auf und fuhr auf der Klappe nach oben. Dann stellte er sich neben eine Palette mit 4 x 24 Kg Tierwohl Super Hobelspäne und schaute mich an.

„Das kann ich wohl kaum nach hinten tragen“, sagte ich.
„Und ich kann da nicht hin fahren“, maulte er.
„Das ist mir klar, ich weiß sowieso nicht, warum das mit so einem großen LKW kommt. Das ist noch nie passiert. Die Streu wird sonst immer mit DPD oder GLS geliefert und die haben kleine Lieferwagen. Sie sind doch eine Spedition, oder?“
„Ja ich bin eine Spedition, maul, mecker, maul“.
„Es tut mir ganz fürchterlich leid, aber ich kann da doch auch nichts für“, versuchte ich ihn zu beschwichtigen.
„Ich kann da hinten nicht hin fahren, ich kann das nicht liefern. Mit dem Hubwagen geht das auch nicht“, meckerte er.
„Mit dem Hubwagen geht es wohl“.
„Bei dem Matsch? maul, mecker, maul“.
„Das sieht nur so aus, der Weg ist befestigt, da können sie mit dem Hubwagen fahren“.
Er: „Ö§=%/§%§=“
Ich: „OK, ich geh dann schon mal vor“.
Er: „Ä%?§%(%=Ö“

Ich brachte die Hunde ins Haus und wartete, bis der genervte Mann den Hubwagen, die 200 Meter bis zu uns, gezogen hatte. Kurz bevor er ankam, kippte ihm auch noch die ganze Ladung in die Botanik!

„So das wars!“ schrie er.

„Keine Panik, das bekommen wir schon wieder hin“, sagte ich, als ich schnell zu im eilte. Wir kletterten die Böschung runter und stemmten die Ladung gemeinsam wieder auf die Straße. Dann schoben wir die Streu zurück auf den Hubwagen. Der kleine wütende Mann fuhr die letzten Meter, lud das Paket ab und ich entschuldigte mich noch mal bei ihm. Er sagte gar nichts mehr und zog schwer atmend mit dem Hubwagen in Richtung Laster ab.

Ein Foto vom Hinweg habe ich lieber nicht gemacht…

Kleiner-Mann-1

Die Einstreu wurde von unserer lieben Unterstützerin Elisabeth aus Bayern gespendet!

Streu-1

Die Palette durfte ich sogar behalten!

Im Wareneingang war Mary sofort auf ihrem Posten:

Streu-2

Liebe Elisabeth, wir haben uns alle sehr über die Einstreu gefreut! Außer vielleicht der kleine, wütende Mann!

Vielen Dank für diese tolle und ganz wichtige Spende!!!

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Für die Seele 117

Der Mensch stolpert nicht über Berge,
sondern über einen Ameisenhaufen.

Han Fe Dse

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Getreu dem Motto:

„Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt“, habe ich wieder zur Schaufel gegriffen.

Nachdem der Muskelkater verschwunden war, musste ich die trockenen Tage nutzen, um den Zugang zum Stall zu befestigen. Eigentlich müsste hier ein Drainagerohr verlegt werden. Aber das schaffe ich nicht allein. Vielleicht finde ich im Frühjahr jemanden, der für ein bisschen Bezahlung hilft.

Der Boden vor dem Stall ist seit letzter Woche abgetrocknet, so konnte ich loslegen. Um wenigstens für diesen Winter die Lage etwas besser zu machen, entfernte ich erst einmal das hier immer noch stehende Wasser. Man sieht es den Bildern nicht an, aber ein Mensch versinkt hier bis zum Knie. Wenn man nicht aufpasst, zieht es einen die Gummistiefel aus.

Zugang-1

Zugang-2

Es waren noch ein paar Schubkarren Sand übrig, die verteilte ich und befestigte damit den Zugang zum Stall. Die Bauaufsicht war natürlich auch dabei.

Bauaufsicht-1

Etliche Schubkarren später sah der Zugang schon besser aus.

Zugang-3

Zugang-4

Anschließend verlegte ich den Zaun noch einen Meter zurück. Nun hoffe ich, dass wir so gut über den Winter kommen.

Zugang-5

Mary war sehr zufrieden, als sie meine Arbeit abnahm.

Bauaufsicht-3

Sie erzählte mir, um gute Ergebnisse zu bekommen, müsse man seine Mitarbeiter loben. Zufriedene Mitarbeiter, seien gute Mitarbeiter. Motivation hieße der neue Führungsstil, der in wirklich erfolgreichen Unternehmen herrsche. Ganz im Vertrauen, Mary hat gerade irgend so ein Seminar besucht. Ich hörte sie gestern zu Campa sagen: „Tschakka, du schaffst es!“

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Zeitumstellung und die Tiere

Bei uns gibt es einen sehr strukturierten Tagesablauf. Das ist schon von daher wichtig, um alle anfallenden Arbeiten des Tages zu schaffen. Daher gibt es feste Fütterungszeiten für alle Tiere auf dem Hof. Für die Hunde gibt es feste Gassirunden usw.

Die Tiere haben eine innere Uhr und wissen ganz genau, wann es Zeit zum Gassi gehen oder fürs Futter ist. Jedes Mal bei der Zeitumstellung, kommt dieser feste Rhythmus durcheinander. Momentan gehen unsere Tiere eine Stunde vor!

Die Pferde scharren schon mit den Hufen, weil sie ihr Horse Alpin Senior haben wollen. Die Schafe blöken entrüstet, Mary maunzt und die Hunde hüpfen erwartungsvoll herum. Ich muss die Zeitveränderung dosiert, also Stück für Stück, jeden Tag ein viertel Stündchen, einführen. Sonst stehen hier alle in den Startlöchern und verstehen die Welt nicht mehr.

Ich muss zugeben, mich bringt die Zeitumstellung auch sehr durcheinander. Die ersten Tage frage ich mich immer: „Wie spät ist es nun?“. Schlimmer ist für mich die Umstellung auf die Sommerzeit. Weil sie uns da eine Stunde klauen. Da stehe ich etliche Tage total neben mir. Den Tieren macht das Zurückstellen auf die Winterzeit mehr zu schaffen, weils dann später Fressi gibt.

Wie kommen eure Tiere damit klar?
Oder habt ihr keine festen Futter- / Gassi-Zeiten? Steht bei euch vielleicht immer Futter rum? Oder ist euer Tier besonders anpassungsfähig?

Diese Schweinchenuhr ist übrigens zu haben.

Uhr-Schwein-3

Wir haben sie als Sachspende erhalten. Es handelt sich um eine Laks Watch, eine Künstleruhr von 1995. Limitiert auf 8888 Stück, dies ist Nr. 3008.
Sie zeigt ein Werk von Sebastian Weissenbacher das heißt: „Die Scheinchen“.
Die Uhr ist in einem sehr guten Zustand, voll funktionstüchtig und befindet sich in der original Verpackung.
Gegen eine Spende von 20.- Euro könnt ihr das schöne Stück bekommen.

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Geld für Heu

Die liebe Kerstin und der liebe Uwe haben uns 50.- Euro für Heu gespendet!

Das ist total lieb und großzügig von den Beiden!!!

Jetzt geht es auf den Winter zu und wir benötigen dringend für die Pferde:

Heu
Horse Alpin Senior
Eggersmann EHM Senior Müsli
Tierwohl Super Hobelspäne als Einstreu

Das sind die grundliegenden Dinge, die für eine gute Versorgung der Pferde, im Winter, immer vorhanden sein müssen. Durch diverse unvorhergesehen Ausgaben, ist unsere Kasse ziemlich leer.

Darum ist diese Spende eine sehr große Hilfe!!!
Wir danken den beiden lieben Spendern!

Nasenstubser

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Bachus

Heute beim Weide abäppeln, habe ich mit Bachus gesprochen.

Er hörte mir aufmerksam zu.

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Ich habe ihm ausgerichtet, wie viele Menschen sich freuen, dass die Geschichte mit dem Sandbad gut ausgegangen ist. Er meinte, er würde jetzt keinen Blödsinn mehr machen. Die Flegeljahre habe er schon lange hinter sich.

Ein Pferd in seinem Alter ist weise und geht ernsthaft durchs Leben.

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Fotokalender 2016

Die neuen Fotokalender für das Jahr 2016 sind fertig!

Damit ihr das nächste Jahr wieder hautnah mit unseren Tieren verbringen könnt, habe ich zwei schöne Fotokalender entworfen. Unsere alten und ungewollten Tiere, präsentieren sich wieder einmal von ihrer schönsten Seite. Authentisch, ehrlich und ein bisschen besonders sind die Bilder von Miranda, Bachus, Chica, Campa, Mary, Carsten, Ante, Tine, Angelina und Tinki-Winki geworden.

Diesmal sind sogar Fotos einer Gast-Fotografin dabei. Das Fellmonsterchen kam extra aus der WEZ angereist und machte wunderschöne Fotos. Von diesen tollen Aufnahmen sind einige in den Kalendern zu bestaunen! Danke liebes Fellmonsterchen, dass Du uns die Aufnahmen zur Nutzung überlassen hast!

Es gibt einen Fotokalender – DIN A4 – mit Terminen – nur von den Pferden.
Und einen Fotokalender – DIN A4 – mit Terminen – mit allen Tieren.

Lasst Euch überraschen von den schönen Fotos! Ergänzt mit besonderen Zitaten, hat jedes Kalenderblatt, seine ganz eigene Wirkung erhalten. Sie sollen euch das ganze Jahr über Freude bringen und unseren Tieren nahe sein lassen.

Von jedem verkauften Kalender erhalten die Tiere 2,31 Euro!
Die Tiere bedanken sich bei euch!!!

Hier gehts zu den Kalendern.

Fotokalender: Wir helfen Miranda!

PS: Im Kalendershop gibt es auch Postkarten von unseren Tieren.
Mit dem Kauf der Postkarten wird auch der Gnadenhof unterstützt.
DANKE, sagen die Tiere!

Das Foto zeigt Miranda, kurz vor ihrer Rettung im Mai 2011. Da stand sie noch bei ihrem Züchter und ihr Schlachttermin stand schon fest. Im Hintergrund sieht man eine ihrer Töchter oder eine Enkeltochter.

Miranda-Kopf

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Arbeit und Aufregung!

Nach dem tagelangen Dauerregen, war der Stall voll Wasser gelaufen. Die Pferde hatten nur noch 1/3 trockene Fläche zur Verfügung. Gerade der Bereich, wo die Heuraufe angebracht ist, war völlig abgesoffen. Das ging natürlich nicht. Ich bestellte eine LKW-Ladung Sand, um den Boden damit zu befestigen.

Drei Kubikmeter Sand wurden morgens, kurz nach sieben, geliefert. Ich war gerade mit den Hunden auf der Morgenrunde unterwegs. Da fuhr ein LKW an mir vorbei und bog in unsere Straße. „Oh, das ist mein Sand…“, schoss es mir durch den Kopf! Also schnell umgedreht und nach Hause gejoggt. Ich kam nur ein paar Minuten später als der LKW am Hof an. Nicht weil ich so schnell rennen kann. Der LKW-Fahrer hatte seine Mühe, die schmale Zufahrt hoch zu kommen. Glück gehabt, so konnte ich ihm sagen, wo er den Sand hin kippen soll. Er wünschte mir noch viel Spaß damit und fuhr davon. „Den werde ich haben“, rief ich ihm hinterher.

Sand

Der Spaß fing gleich damit an, das Wasser aus dem Stall zu schöpfen. Eine Schubkarre nach der anderen, beförderte ich aus dem Stall.

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Das ist nicht die Feuerwehr…

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Mary meinte: „Endlich holt mal einer das Wasser hier raus, das wird aber auch Zeit“. Da im Wareneingang nichts los ist, wollte Mary die Bauaufsicht übernehmen.

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Nachdem ich das Wasser raus gekarrt hatte, durfte ich den Sand in den Stall bringen. Das hieß fleißig schaufeln…

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Mary nahm ihren Job als Bauaufsicht sehr ernst. Den Sand hatte sie geprüft und für gut befunden.

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Anschließend blieb sie immer in der Nähe, um meine Arbeit zu überwachen. Ihre menschlichen Kollegen begehen eine Baustelle einmal täglich. Mary war das nicht genug, sie blieb immer in der Nähe und passte auf, ob gut gearbeitet wurde.

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Halbzeit! Mittags wollte ich fertig sein, aber das war ein Satz mit x: Das war wohl nix!

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Egal, jetzt war die Mittagsrunde mit den Hunden fällig. Also drehten wir unsere Runde und ich lockerte meine Muskeln, die sich zu dieser Zeit schon deutlich meldeten. Nach dem Spaziergang hatte ich schnell einen Happen gegessen und dann ging es erneut an die Schaufel.

Mary war bis zum Schluss dabei. Wenn ihr mal jemanden für die Bauaufsicht sucht…

Sand-schaufeln-e

Als ich endlich fertig war, hatte der Stall einen trockenen Boden. Der Sand hatte 140.- Euro, ca. 5 Liter Schweiß und ganz viel Aua in den Muskeln gekostet. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen!

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Ich öffnete den Zugang zum Stall und die Pferde kamen gleich rein. Miranda schnupperte am neuen Bodenbelag und ging zum Salzleckstein. Früher hätte sie der neue Bodenbelag erst einmal aufgeregt. Mittlerweile ist sie echt ne coole Socke geworden und kann mit Veränderungen gut umgehen.

Salzleckstein

Doch dann geschah es! Bachus schnupperte am Sand und ich erkannte an seinem Verhalten, dass er sich wälzen wollte. Ich ging sofort zu ihm und wollte ihn davon abhalten, aber da lag der Sturkopf schon. Es kam wie es kommen musste, er kam nicht mehr hoch! Bachus hat schon lange Schwierigkeiten auf die Beine zu kommen. Im losen Sand und dem engen Stall, war das für ihn noch viel schwerer. Eigentlich ist Bachus so erfahren und klug, dass er sich nur an für ihn günstige Stellen wälzt. Damit er sich nicht so oft wälzen muss, wird er von mir täglich gestriegelt und bekommt dazu eine Rückenmassage. Im Stall hatte er sich noch nie hingelegt, aber dem frischen Sand konnte er wohl nicht widerstehen.

Ich schaffte es nicht, ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Bachus half zwar mit, war aber schnell erschöpft. Ich rief den Tierarzt an und bat ihn mir zu helfen. Danach ging ich wieder zu Bachus, der auf der Seite lag. „Komm Dicker, wir probieren es noch einmal“, sagte ich zu ihm, „wir schaffen das, ich helfe dir“. Da versuchte er noch einmal aufzustehen und ich drückte ihn mit aller Kraft hoch. Erst die Schulter, dann den Hintern und da schaffte er es! Ich hätte ihn knutschen können, als er wieder auf seinen Beinen stand, so froh war ich!

Bachus war erschöpft und atmete schwer. In dem Moment kam der Tierarzt auf den Hof gefahren. Ich ließ ihn vorsichtshalber einen Blick auf Bachus werfen, weil er sich so angestrengt hatte. Es war alles ok, unser Opa erholte sich schon wieder. Der Tierarzt ließ mir ein pflanzliches Aufbaumittel mit Teufelskralle, Ingwer, Weidenrinde, Weihrauch und Mädesüß da. Es soll alte Pferde wieder beweglicher machen. Ich soll es Bachus über einen längeren Zeitraum geben. Die Wirkung setzt nicht gleich ein, aber im Laufe der Zeit kann er damit beweglicher werden.

Das war die große Aufregung, die zum Glück gut ausgegangen ist. Ich hoffe, dass unser Opa daraus gelernt hat und so einen Blödsinn nicht wieder macht!

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Aberglaube

Bringt es Pech, wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft?
Das kommt drauf an, ob Du ein Mensch oder eine Maus bist!

Ok, diese Katze ist nicht schwarz.

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Das hat dem Mäuschen aber auch kein Glück gebracht!

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Eine andere Perspektive

Wir mögen uns!

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Für die Seele 116

Bleib nicht auf ebnem Feld.
Steig nicht so hoch hinaus,
Am schönsten sieht die Welt
von halber Höhe aus.

Nietzsche

Luftballon

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Hunde und Katzen

Als wir gestern Gassi gehen wollten, kam der Postbote auf den Hof gefahren.
Er sagte: „Ich habe eine Menge Pakete für dich“. Vier große und schwere Pakete schleppte der schnelle Eddi in die Küche den Wareneingang.

Campa ging sofort an ihren Arbeitsplatz und stand bald in einem großen Berg von Hunde- und Katzenfutter!

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Die liebe Edith hat uns sooooo viel Futter für die Hunde und Katze gespendet!!!
Damit kommen wir eine ganze Weile aus! Das ist so toll! Eine große Erleicherung!
Nun brauchen wir erst einmal nur daran denken, dass wir die Pferde gut durch den Winter bekommen.

Danke liebe Edith! Du hast uns wirklich sehr damit geholfen!!!
Schlabberbussis von den Hunden und „streich um die Beine“ von Mary!!!

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HILFE!!! Tonia´s Freunde sind in Lebensgefahr!!!

Schreibt dem fiesen Bürgermeister eure Meinung. Der soll durchdrehen vor lauter Mails und Kommentaren auf seiner Facebook-Seite!

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Mit einem Pferd kommunizieren.

Ich bin der Überzeugung, dass es eine ganz eigene Art und Weise gibt, wie wir mit Pferden kommunizieren können. Ich weiß nicht genau wie diese Art der Kommunikation heißt. Es ist eine Mischung aus Körpersprache und Gedanken. Wobei ich glaube, dass unsere Gedanken sofort eine Reaktion des Körpers auslösen. Dies geschieht unbewusst, wir merken es meistens nicht.

Sobald wir einen Gedanken haben, reagiert unser Körper darauf. Dass könnt ihr ausprobieren. Stellt euch eine Situation vor, in der ihr Angst habt. Es kann etwas richtig bedrohliches oder auch nur unangenehmes sein. Stellt euch z.B. vor, euer Chef steht hinter euch und schaut über eure Schulter. Wie geht es euch dabei? Merkt ihr, dass euer Atem flacher wird? Eure Muskeln sich anspannen? Jetzt stellt euch etwas schönes vor. Ihr geht z.B. an einem Strand spazieren oder sonst eine Situation, in der ihr euch sehr wohl fühlt. Denkt euch richtig rein in diese Situation und nun achtet auf euren Atem. Atmet ihr jetzt tief und frei in den Bauch hinein? Sind eure Schultern und der Nacken entspannt? Das ist der Einfluss unserer Gedanken.

Pferde können die kleinsten Veränderungen in der Körperhaltung, bei ihren Herdenmitgliedern und auch bei uns Menschen erkennen. Wenn ein Mensch Angst hat, zeigt er das dem Pferd durch seine Körperhaltung. Wenn ein Mensch entspannt und sicher ist, erkennt das Pferd dies auch sofort. Für Pferde ist es wichtig, mit ihren Artgenossen auf diese Weise zu kommunizieren. Sie erkennen dadurch schnell, ob ein Mitglied aus der Herde, eine Gefahr entdeckt hat. Sie wissen wie der andere drauf ist und sie regeln darüber auch ihre Rangordnung.

Da Pferde so gut beobachten können, haben sie dies auch bei uns Menschen gelernt. Man kann sich dieses Verhalten zu nutze machen, um ein Pferd zu lenken. Ich kann allein durch meine Körperhaltung und meine Gedanken, ein 600 kg schweres Tier lenken. Dabei bin ich mir sicher, dass es klappt und das Tier mir folgen wird. Diese Sicherheit zeige ich dem Tier und es folgt mir freiwillig, weil es mir vertraut.

Miranda geht genau so neben mir her, als würde ich den Führstrick in der Hand halten. Dabei hat sie nicht einmal ein Halfter an. Ich kann das Pferd frei da hinführen, wo ich es gern haben möchte. Auch in den Stall, in ihre Box. Obwohl sie es hasst eingesperrt zu sein, folgt sie mir auch dort freiwillig und ohne Halfter hin.

Das wollte ich euch im Film zeigen. Mein Video ist wieder etwas speziell geworden. Ich habe direkt in die Sonne gefilmt. Sorry! Aber es ist auch nicht so leicht sich selbst zu filmen.

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Für die Seele 115

Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete.
Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.

Anselm Feuerbach

Nacht

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Neugierige Blicke über den Zaun

Nach dem letzten Heuschnitt, laufen diese Kühe auf der Nachbarweide.

Es werden interessierte Blicke über den Zaun geworfen.

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Man sieht sich ja nicht so oft.

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Artübergreifende Tierfreundschaften

Tiere können sich nicht nur mit ihren eigenen Artgenossen anfreunden. Sie können auch die Eigenheiten einer anderen Tierart verstehen und tolerieren lernen. Durch viele positive Erfahrungen mit dem artfremden Tier, entstehen tiefe Freundschaften. Die können so weit gehen, dass das artfremde Tier sogar verteidigt wird.

So etwas konnte ich selbst beobachten. Ich hatte damals eine weiße Katze, die ich Dshini nannte. Sie und ihre Schwester Elsbeth kannte ich von Geburt an. Uns lief damals eine hochtragende Katze zu, die kurze Zeit später ihre Babys bekam. Bei der Geburt von Dshini und Elsbeth war ich dabei.

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Die bezaubernde Dshini wuchs mit ihrer Schwester, einem schwarzen Siam-Mix-Kater, der sich liebevoll um die Babys kümmerte, und einem Hund auf.

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Der Hund kam aus schlechter Haltung und war ungefähr so groß wie ein Schäferhund. Er ignorierte die Katzen, denn er konnte schlecht die Nähe anderer Tieren ertragen. Er war von Welpe an, bis ich ihn rauskaufte, isoliert in einem Schweineferch ohne Fenster, eingesperrt gehalten worden. Er sah das erste Mal das Sonnenlicht, als ich ihn dort raus holte. Dadurch hatte das Tier kein Sozialverhalten lernen können und keinerlei Umweltreize erfahren. Ich erwähne dies nur, weil Dshini in ihrer frühen Jugend keine Freundschaft mit diesem Hund schließen konnte. Der Hund tolerierte keinen direkten Kontakt von den Katzen. Um so erstaunlicher ist das, was später geschah.

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Als Tinka starb kaufte ich mir meine erste Deutsche Dogge Alice. Das Doggenbaby wuchs mit den Katzen auf und wurde schnell größer. Alice ruhte in sich und war sehr geduldig im Umgang mit den Katzen.

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Dshini und Elsbeth verhielten sich wie richtige Schwestern. Mal lagen sie zusammen und putzen sich die Köpfe, im nächsten Moment flogen die Fetzen. Irgendwann merkte Dshini, dass eine Dogge viel ausgeglichener und berechenbarer ist, als ihre Katzenfreunde. Da änderte sich Dshinis verhalten. Sie blieb lieber in der Nähe der Dogge, den Katzen ging sie aus dem Weg. Die Katze kümmerte sich richtig um den Hund. Morgens leckte sie der Dogge den Schlaf aus den Augen.

Hier sieht man Dshini, wie sie die Augen von Francis säubert, der Dogge die nach Alice zu uns kam. Von Alice habe ich nur Papierfotos, die ich erst abfotografieren müsste.

Freunde

Es kam noch ein kleines Hündchen aus dem Tierschutz in unser Rudel. Emily war nur so groß wie eine Katze und Dshini war entsetzt. Sie dachte wohl, ich hätte noch eine Katze ins Haus geholt und zog erst einmal aus! Die Katzen hatten eine Katzenklappe und konnten kommen und gehen wie sie wollten. Nach zwei Tagen schaute Dshini wieder bei uns rein, sah das Emily immer noch da war und verschwand wieder. Das wiederholte sich noch ein paar Mal, bis Dshini erkannte, dass das kleine Ding ein Hund war. Da freundete sie sich sehr schnell mit der kleinen Emily an.

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Als Alice starb, kam Francis in unser Rudel. Dshini war auch von dieser Dogge begeistert. Elsbeth war ihr mittlerweile vollkommen egal, Hauptsache ihre Hunde waren in der Nähe. Fremde Katzen konnte Dshini gar nicht mehr ertragen. Wenn sie draußen einer fremden Katze begegnete, flogen die Fetzen. Dabei zog sie oft den Kürzeren und schrie wie am Spieß.

An einem warmen Sommertag hatte ich die Haustür offen stehen. Dshini war im Garten und hatte eine Begegnung mit einer fremden Katze. Dshini schrie, die Hunde, die eben noch auf dem Sofa geschlafen hatten, donnerten laut bellend in den Garten. Die fremde Katze floh entsetzt, Dshini blieb stehen. Sie schaute ganz stolz auf Emily und Francis und ging mit ihnen zusammen ins Haus.

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Von diesem Tag an genügte ein Schrei von Dshini und schon standen die Hunde hinter ihr. Dshini wusste das genau und hatte nie wieder eine Auseinandersetzung mit einer fremden Katze. Ihre persönliche Leibwache erledigte das für sie!

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Für die Seele 114

Man leiste nur was und lasse Wirkungen von sich ausgehen,
so kommen gute Gegenwirkungen von selbst.

Theodor Storm

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Mückenplage

Durch den feuchten Sommer, haben wir hier eine echte Mückenplage. Das war schon im August eine zeitlang echt schlimm. Dann ging es wieder, aber nun haben die Mücken noch mal ordentlich nachgelegt. Seit Mitte September kann man kaum noch vor die Tür. Überall lauern die fiesen Minivampiere und wollen mein Blut!

Sobald ich mich draußen blicke lasse, sind sie da und stechen zu. Meine Hände und mein Gesicht sehen zur Zeit echt lustig aus. Die elenden Mistviecher versuchen sogar durch die Kleidung zu stechen.

So stell ich mir einen Urlaub in Schweden vor.

Mücken

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Herbst 2015

Morgennebel

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Eine Schnecke mit Haus, am Haus.

Schnecke

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Ein rücksichtsvolles Pferd?

Als ich gestern auf der Weide senste, standen die Pferde nicht weit entfernt. Miranda begann am Boden zu schnuppern, kratzte ein paar Mal mit dem Vorderhuf und legte sich langsam runter. Sie drehte sich auf die Seite und fing an sich zu wälzen. Bachus stand die ganze Zeit genau hinter ihr. Er war müde, das konnte ich an seinem Gesichtsausdruck erkennen.

Miranda wälzte sich auf der einen Seite und ich dachte, oh, oh, hoffentlich geht das gut, weil Bachus so dicht hinter ihr stand. Wenn sie sich jetzt über den Rücken drehte, könnte Bachus einen Huf abbekommen. Denn um über den Rücken zu kommen, holt sie mit den Beinen Schwung. Ich hatte die Befürchtung, ein Huf könnte dabei Bachus am Kopf treffen. Unser Opa blieb verschlafen stehen…

Was ich dann sah, brachte mich zum staunen. Miranda wälzte sich nur auf der einen Seite und stand auf. Dabei hatte sie echte Mühe, gerade auf dieser Seite auf die Beine zu kommen. Der Boden steigt an dieser Stelle leicht an und es stand eine krautig gewachsene, Pflanze neben ihr. Beides war sehr hinderlich beim Aufstehen. Wenn sie sich auf die andere Seite gerollt hätte, wäre sie ohne so große Anstrengung auf die Beine gekommen. Trotzdem rollte sich die Stute nicht auf die andere Seite, sondern mühte sich hoch. Sie schnaufte dabei, weil es so anstrengend war.

Ich bin fest davon überzeugt, Miranda hat auf Bachus Rücksicht genommen. Um auf jemanden Rücksicht zu nehmen, muss man sich in ein anderes Lebewesen reindenken können. Man nennt das auch Empathie. Was man ja eigentlich nur uns Menschen zuspricht. Kann ein Pferd Rücksicht nehmen? Hier sah es so aus! Miranda wollte Bachus nicht verletzen. Sie muss ein Gefühl wie Mitleid für ihn gehabt haben.

Leider hatte ich wieder keine Kamera dabei. Wenn ich auf der Weide arbeite, nehme ich den Fotoapparat nicht gern mit. Ich möchte nicht, dass er beschädigt wird, denn ich brauche ihn ja zum Bloggen!

Deswegen zeige ich ein älteres Foto, von der sich wälzenden Miranda:

Miranda-wälzen

So einen Huf möchte man nicht abbekommen!

Ich finde die Frage, ob ein Tier Rücksicht nehmen kann, sehr interessant. Die Fähigkeit Empathie zu empfinden, soll ja uns Menschen, von den Tieren unterscheiden. Habt ihr bei eurem Tier schon mal festgestellt, dass es Rücksicht genommen hat?

 

 

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Für die Seele 113

Über dem ängstlichen Gedanken, was etwa morgen uns zustoßen könnte, verlieren wir das Heute, die Gegenwart und damit die Wirklichkeit.

Hermann Hesse

Semptember-2015-c

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Miranda sagt DANKE!

Miranda meint ich soll dieses Video zeigen. Sie wollte euch persönlich zeigen, wie schön sie wieder schmerzfrei laufen kann. Damit möchte sie sich bei allen bedanken, die zur Tierarztrechnung etwas dazu gegeben haben! ❤

Nur zur Erklärung: Die plötzliche Drehung der Kamera um 90°, ist ein Special Effekt. Es hat nichts damit zu tun, dass ich wieder vergessen habe, dass man beim Filmen die Kamera nicht drehen sollte.

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Schnappschuss des Tages

 

Ich hab dich doch auch lieb, Miranda!

Schlabber

 

 

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Für die Seele 112

Zärtlichkeit und Güte drücken nicht Schwäche und Verzweiflung aus, sondern sie sind Zeichen der Stärke und Entschlossenheit.

Khalil Gibran

Hals

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Liebster Award

Das Fellmonsterchen hat mich nominiert. Erst einmal vielen Dank dafür! ❤

Die Spielregeln dürften mittlerweile bekannt sein.
– Danke dem Blogger der Dich nominiert hat und verlinke seine Seite.
– Beantworte die Fragen.
– Denke Dir selbst 11 Fragen aus und nominiere ein paar Blogger.

Hier sind die Fragen von Felli.
Wer mehrere Hunde hat, soll für jeden Hund antworten.

1.) Wie oft am Tag bekommt Dein Hund Futter?
Beide zweimal täglich – morgens und abends.

2.) Welches sind die absolut tollsten Leckerlies?
Für Chica & Campa ist jedes Leckerli toll, da sie in ihrem früheren Leben nie Leckerchen oder auch nur regelmäßig Futter erhalten haben.

3.) Spielt Dein Hund gern, wenn ja, womit?
Weder Chica noch Campa spielen. Ich denke, sie hatten in Spanien keine Zeit zum Spielen. Sie hatten genug damit zu tun, auf ihr Leben aufzupassen und zu sorgen, etwas in den Bauch zu bekommen. Spielen sehen sie als sinnlose Angelegenheit an. Sie lösen aber gern Aufgaben, die ich ihnen stelle, um sich ein Leckerchen zu erarbeiten. Es muss immer alles einen Sinn für die beiden haben. Sehen sie keinen Sinn in einer Sache, bewegen sie keine Pfote.

4.) Hat Dein Hund schon mal lebendes Getier erlegt?
Als erstes muss ich sagen, dass ich sehr aufpasse, dass die Hunde gar nicht erst hinter Wild her gehen. Es wird schwieriger den Jagdtrieb zu kontrollieren, je öfter der Hund gejagt hat. Da meine Hunde beide Jagdhundrassen sind und sie sich einige Jahre in Spanien selbst versorgen mussten, war da schon einiges konditioniert, als sie zu mir kamen. Am Anfang gab es deshalb mit Campa Probleme. Sie war eine wahre Herausforderung und wurde genau deswegen zu einem unvermittelbaren Hund.
Campa ist ein Ratonero Bodeguero Andaluz, gezüchtet um Ratten und Mäuse zu töten. Sie ist ein Lauerjäger, der den richtigen Moment abpasst und blitzschnell zupackt. Campa handelt überlegt und abwartend. Sie verschwendet keine Energie und geht nicht hinter dem Wild her. Darum kann man dieses niedliche Hündchen leicht unterschätzen. Es sieht aus, als ob sie gelangweilt in der Gegend rum steht. Dabei arbeiten ihre Sinne die ganze Zeit auf Hochtouren. Plötzlich macht sie einen Satz, packt zu und die Beute ist sofort tot! Campa kann über jeden Zaun klettern. Sie ist ein Hund, den man immer im Auge behalten muss. Obwohl ich sehr aufpasse, hat sie einige Tiere, sogar an der Leine, getötet. Ein Vogel der unvorsichtig tief über ihren Kopf flog. Ein Sprung und der Vogel war tot. Ein Maulwurf der im hohen Gras am Straßenrand saß. Ein Sprung, der Maulwurf schrie und war tot. Ich konnte nichts machen. Ich wusste nicht einmal, dass da ein Maulwurf saß. Ganz am Anfang ist Campa über den Zaun geklettert und hat eines meiner Hühner erledigt. Zum Glück hat diese Serie irgendwann aufgehört. Ich habe mit viel Geduld daran gearbeitet. Zum Schluss konnte ich unter Aufsicht mit Campa durch die Hühnerherde gehen. Campa hat lange nichts mehr getötet. Aber trotzdem muss ich sie immer im Auge behalten. Ohne Aufsicht würde sie wieder zuschlagen.
Chica ist ein Podenco und ein Podenco tötet nicht. Es heißt in Jägersprache, "der jagt mit weichem Maul". Wenn ein Podenco ein Tier fängt, hält er es unversehrt im Maul. Chica hat noch nie etwas gefangen oder getötet. Sie geht schon mal hinterher, besonders Fasane und Hasen kann sie schwer widerstehen. Aber sie fängt die Tiere nicht. Wenn das Wild stehen bleibt, weiß sie nicht was sie tun soll. Sie ist auch leicht von mir abrufbar.

5.) Auf einer Skala von 1 — 10, welchen Anarchofaktor haben Deine Hunde (1 = gar nicht erzogen, 10 = gehorcht in jeder Situation tippitoppi)?
Ich bin zufrieden mit meinen Beiden. Sie gehorchen so, dass ich mich auf sie verlassen kann, sie nicht auf meinen Nerven rumhüpfen und keinem Mitmenschen zur Last fallen.

6.) Was hast Du Deinem Hund zuletzt geschenkt?
Meine Liebe und Aufmerksamkeit.

7.) Feierst Du die Geburtstage Deines Wohnzimmerwolfes?
Ja schon. Auch wenn es nicht die wirklichen Geburtstage sind. Sie kommen ja von der Straße und kein Mensch weiß, wann sie geboren wurden. Ich feiere den Tag, als sie zu mir kamen, als "Quasi-Geburtstag", weil an dem Tag ihr gutes Leben anfing.

8.) Mag Dein Hund Kontaktschlafen?
Chica schläft am liebsten mit Körperkontakt, unter der Bettdecke. Jeder der friert sollte einen Podenco haben, sie sind die besten Wärmflaschen der Welt.
Campa macht gern den Schoßhund.

9.) Hast Du ein Hundebett, -Kissen oder ähnliches mit verrücktem Muster?
Nein

10.) Lieber einen großen Hund, Erdnuckel oder “wo die Liebe hinfällt”?
Wo die Liebe hinfällt. Durch meine Tierschutzarbeit durfte ich so viele Hunderassen, -arten und -größen kennen lernen. Jeder Hund war einfach nur toll. Obwohl welche dabei waren, die ich mir "freiwillig" nie ausgesucht hätte. Im Laufe unseres Zusammenlebens haben sie mich alle eines besseren belehrt.

11.) Zeig uns doch bitte ein bis drölf Fotos von Deinem pelzigen Schatz.

So nun muss ich Blogger nominieren. Ich bleibe bei den Hundehaltern und nominiere:

Henry For Werder – Zwei rumänische Straßenhunde

Nacho – Ein andalusischer Terrier

Jule wandert – Ein Entlebucher Sennenhund

Joey – Ein schwäbischer Havaneser

Terrys neue Welt – Ein Hundesenior aus dem Tierheim

Ich hoffe ihr mögt den Liebster Award, ist ja bei vielen Bloggern nicht der Fall. Die Fragen bleiben die vom Fellmonsterchen, weil sie mir so gefallen:

1.) Wie oft am Tag bekommt Dein Hund Futter?
2.) Welches sind die absolut tollsten Leckerlies?
3.) Spielt Dein Hund gern, wenn ja, womit?
4.) Hat Dein Hund schon mal lebendes Getier erlegt?
5.) Auf einer Skala von 1 — 10, welchen Anarchofaktor haben Deine Hunde (1 = gar nicht erzogen, 10 = gehorcht in jeder Situation tippitoppi)?
6.) Was hast Du Deinem Hund zuletzt geschenkt?
7.) Feierst Du die Geburtstage Deines Wohnzimmerwolfes?
8.) Mag Dein Hund Kontaktschlafen?
9.) Hast Du ein Hundebett, -Kissen oder ähnliches mit verrücktem Muster?
10.) Lieber einen großen Hund, Erdnuckel oder “wo die Liebe hinfällt”?
11.) Zeig uns doch bitte ein bis drölf Fotos von Deinem pelzigen Schatz.

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Spende für den Tierarzt

Von Kerstin, Uwe und den Schlappohren Paula & Bernadett,
ist eine super-große Spende für den Tierarzt eingetroffen!

Das Schlappohr-Rudel spendete 41,30 Euro!!!

Wenn wir das Geld abziehen, sind nur noch 200,00 Euro offen.

Vielen Dank Ihr Lieben! Ihr habt uns ein ganz großes Stück weiter geholfen!!!
Das ist so toll!!! Miranda schickt viele liebe Stubser!!!

Miranda-03.09.15-b

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Schaut mal bei Ebay rein

Ich habe einige schöne Sachen eingestellt:

Fürstenberg Porzellan aus einer Sammlung
Handbestickte Mitteldecke aus Omas Wäscheschrank
Reiseandenken aus Dubai und Ägypten
Handgefertigte Figuren aus Edelstein – z.B. zwei Delphine für ein gutes Feng Shui
und eine nagelneue Markenpfanne.

Ebay Verkäufername: wirhelfenmiranda

Ihr könnt einfach oben auf die Links klicken, dann landet ihr direkt bei den Auktionen, die übrigens am Wochenende auslaufen. Wer noch mehr Sachen anschauen möchte, klickt auf „weitere Artikel des Verkäufers“. Dann bekommen ihr noch ein paar seltene Teile Fürstenberg Porzellan, mit unterschiedlichem Dekor zu sehen.

Wer kauft spendet automatisch für die Tiere. Denn der Erlös kommt zu 100% den Tieren zu Gute!!!

Ein paar Beispiele, was gerade angeboten wird:

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Die süßesten Früchte

sind für die schlaue Ante.

Ante-Blutpflaume-2

Denn weil die Ante schlau ist,
weiß sie ganz genau dies:
„Ich stell mich auf die Hinterbeine,
dann ist die Blutpflaume meine!“

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Tierarztrechnung

Jetzt ist die Tierarztrechnung von der Klinik da.

Mirandas komplette Behandlung kostet 606,30 Euro
Gesammelt haben wir 365,00 Euro
Es fehlen noch 241,30 Euro

Miranda würde sich freuen, wenn vielleicht noch der eine oder andere, ein bisschen dazu geben könnte.

Miranda-03.09.15-b

Miranda meint: „Schaut doch, mir geht es wieder gut! Vielen Dank an alle, die für die Tierarztrechnung gespendet haben!!!“

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Hier wache ich!

Campa-hier-wache-ich

Man muss es auch nicht übertreiben…

Campa-abhängen

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Für die Seele 111

Einen neuen Schritt zu machen, ein neues Wort zu äußern, das ist es, was die Menschen am meisten fürchten.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Schloss-7

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Spende für die Pferde

Die liebe Marina hat uns eine Sachspende für die Pferde geschickt:

1 x 15 kg Horse Alpin Senior – klein geschnittenes Heu im Sack für unsere Senioren
1 x Mineralleckstein für Pferde – brauchen sie als Ergänzung zur Weide
3 x 1 kg Kanner Energiebarren – gibt besonders unserem Opa Bachus neue Energie

Vielen Dank liebe Marina!!!

Horse-Alpin

Ich weiß das Foto ist nicht gerade der Hit. Aber hier war es das ganze Wochenende so dunkel. Wir hatten Sturm und Regen, da fehlte einfach das Licht zum Fotografieren. Mit Blitz werden meine Fotos leider sauschlecht. Deswegen wollte auch niemand aus dem Wareneingang mit aufs Bild. Chica, Campa und Mary flüsterten leise miteinander, dann schüttelten sie die Köpfe und verschwanden in ihre Körbchen. Eine eitle Bande, sag ich euch.

Liebe Marina, die Pferde schicken Dir liebe Stubser. Ihnen ist es egal wie das Foto geworden ist. Sie freuen sich sehr über Deine tolle Hilfe!!!

Pferde-03.09.15-k

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