Klagen wir nicht über die Unvollkommenheit der Welt!
Gehen wir daran, sie besser und glücklicher zu machen.
Und redlich ist es, mit dem Bessermachen bei sich,
mit dem Glücklichmachen bei den anderen anzufangen.
Gertrud Prellwitz
Klagen wir nicht über die Unvollkommenheit der Welt!
Gehen wir daran, sie besser und glücklicher zu machen.
Und redlich ist es, mit dem Bessermachen bei sich,
mit dem Glücklichmachen bei den anderen anzufangen.
Gertrud Prellwitz
Mary killt sogar kleine Raubtiere!
Dieses Wiesel, Hermelin, Marder (keine Ahnung wie es heißt), hatte seine letzte Begegnung mit Mary.
Auch seine spitzen Zähne konnten ihn nicht retten.
Dabei sieht Mary doch so harmlos aus.
Wie in den letzten Jahren, werden die glücklichen Gewinner Neujahr gez0gen. In den Lostopf kommt jeder, der ab heute, bis zum 31.12.2015, etwas für die Tiere spendet.
Wir verlosen 3 Hauptgewinne!
Preis Nr. 1 kommt direkt von Miranda! Es ist ein Stück Pferdeschwanz!!!
Dazu gibt es dieses hübsche Holzpferd.
Die Pferdehaare hat Miranda freiwillig her gegeben. Sie lagen eines Tages auf der Weide. Ich habe keine Ahnung, wie sie das gemacht hat. Sie muss wohl irgendwo eine Schere versteckt haben. Ich fragte Miranda, warum sie das Stück Schweif auf die Weide gelegt hat? Sie meinte, weil es ein prima Gewinn für unsere Verlosung ist. Damit hat sie absolut recht, finde ich. Ihr könnt also diese wunderbaren Haare, von unserer schönen Miranda gewinnen!
Preis Nr. 2 ist eine Terrakotta-Statue: Schäfer mit Herde und Schäferhund!
Ein Kunstwerk, von unbekannter Künstlerhand, aus Ton geschaffen. Originalgetreu und naturnah gestaltet. Beinahe unglasiert, mit wenigen Akzenten, aus transparenter, hochglänzender Glasur. Der Schäfer, nennen wir ihn Heinrich, schaut gütig auf seine Schafe herunter. Die haben es sich zu seinen Füßen gemütlich gemacht. Neben Heinrich sitzt sein treuer Schäferhund. Von mir mit ein wenig Engelshaar dekoriert, um das Heu anzudeuten. So wirkt diese große Statue rustikal und gleichzeitig anmutig. Ein Unikat, das es nur hier zu gewinnen gibt!
Preis Nr. 3 ist ein Buch für Katzenfreunde!
Die Tiersprechstunde – Der Ratgeber für Katzenfreunde
Geschrieben von dem hamburger Tierarzt Detlef Kauffmann und dem Biologen Christian Kühl. Hübsch illustriert mit lustigen Zeichnungen.
Hier sind die Spielregeln.
– Wenn ihr etwas spendet, wandert ihr automatisch in den Lostopf!
– Ihr könnt euch aussuchen, welchen Preis ihr gewinnen wollt.
– Wenn sich auf ein Preis nur ein Spender bewirbt, hat er ihn gewonnen, sonst entscheidet das Los.
– Wenn ihr gespendet habt, schreibt mir bitte was wir von euch bekommen und welchen Preis ihr gewinnen möchtet.
– Ende der Aktion ist der 31.12.2015.
– Die Gewinner werden am 01.01.2016 von mir gezogen und am selben Tag bekannt gegeben.
Ich freue mich über eine rege Beteiligung und wünsche allen viel Glück!!!
Eva hat 15.- Euro für Miranda und ihre Freunde gespendet, als Hilfe, damit wir durch den Winter kommen!
Liebe Eva,
das ist so lieb von Ihnen!
Ich bedanke mich ganz herzlich im Namen der Tiere!!!
Liebe Stubser schicken Miranda & Bachus!

Und auch ein weicher Schlafplatz für Katzen!
Wer stört???
Ich will schlafen!

Unsere Firmenweihnachtsfeier
1. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere Firmen-
Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird.
Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird
heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen
Sie den Abend… Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der
als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten
wird! Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein
Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte. Ich wünsche Ihnen
und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalabteilung2. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere türkischen
Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den
unserigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen
daher ab sofort „Jahresendfeier“ nennen. Es wird weder einen Weih-
nachtsbaum oder Weihnachtslieder geben. Ich wünsche Ihnen und Ihren
Familien eine schöne Zeit.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalabteilung3. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der
Anonymen Alkoholiker, welcher einen „trockenen“ Tisch einfordert.
Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch
darauf hin, daß dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein
wird… Ferner teile ich Ihnen mit, daß der Austausch von Geschenken
durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird:
20 EUR sei zuviel Geld.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalforschung7. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der „Weight-Watchers“ einen
Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch
ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen
miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen,
sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen
erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch. Endlich zufrieden?
Tina Bartsch-Levin Leiterin Klappsmühle9. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern
schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum
trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt
platzieren.
Tina Bartsch-Levin Leiterin Personalvergewaltigung10. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob´s
Euch nun paßt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja,
wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst
weit entfernt vom „Todesgrill“, wie Ihr es nennt, sitzen zu können.
Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten!
Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie
aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätsch ätsch!
Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und
krepiert !!!!!
Die Schlampe aus der dritten Etage.14. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was
die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte
unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen
zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die
Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem
Nachmittag bezahlte Freizeit.
Josef Benninger Interimsleiter Personalabteilung
Pferde können komische Grimassen machen. Auf die Idee komische Bilder von Miranda & Bachus zu zeigen, bin ich durch Michelle gekommen. Bei ihr gibt es einen total witzigen Blogeintrag zu diesem Thema. Ihr Pferd Rocky, kann so herrliche Grimassen schneiden. Wenn es ein „Deutschland sucht den Super-Grimassenschneider“ geben würde, ich würde für Rocky stimmen!
Schaut euch doch auch mal Rocky an: Grimmassen schneiden mit Rocky
Hier sind lustige Fotos von Miranda & Bachus:
Ich hoffe ihr hattet Freude an den Bildern. Wenn es euch gefallen hat, kann ich eine Fortsetzung machen. Denn ich habe noch ein paar echt lustige Schnappschüsse von den beiden. Na, wollt ihr mehr sehen???
Für einen Eimer Müsli, legen Miranda und Bachus, schon mal einen kleinen Trab hin.
Mir ist es auch beinahe gelungen, dies aufzunehmen…
Apfent Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, daß nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, daß er in den Futtertrog gepaßt hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl. Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nielpferd und ein Brontosaurier. Das Nielpferd und den Brontosaurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum lugt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor. Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: "Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa drei vier, dann hauts de mit deim Hirn an d'Tür." Obwohl des Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, daß ich es mir nicht merken darf. Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse, bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum. Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hinschnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuß darin gewälzt hat, tat er einen Nieserer, daß es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuß nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Vater war es recht zuwider und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, daß bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, daß höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend. Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Klump. Ich schreibe vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluß schreibe ich dem Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich groß bin und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus ärgern, weil dann ist es mir wurscht. Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist gwies: Der Apfent kommt immer wieder.
Die Sonne ist ja leider selten zu sehen. So ist es, wenn man in einem Land lebt, indem im Winter, die Nächte doppelt so lang sind, wie die Tage. Aber sobald die Sonne ein bisschen scheint, kleben Chica & Campa auf dem Sonnenfleck.
Auch wenn der noch so klein ist…
Momentan sehe ich viele Streitereien. Im Großen wie im Kleinen, liegen sich die Menschen in den Haaren. Aggressionen kochen hoch, Wut breitet sich aus.
Ist das ein letztes Aufbegehren, damit die Liebe und Vernunft siegen kann?
Sagen die Hamburger zu einem süßen Mädchen. Und Antonia ist so eine Seute Deern!
Sie war das erste Lämmchen, das hier auf dem Hof geboren wurde. Im Juni 2011 erblickte sie das Licht der Welt. Die Mama war unsere Leitaue Ante. Antonia hatte von Ante die Chef-Gene geerbt. Denn sie war nicht nur süß, sie war frech, neugierig und schnell wie der Wind. Ante, unsere Übermutter, war oft verzweifelt, weil ihr Kind schon am zweiten Tag wie wild durch die Gegend flitzte. Antonia lief wirklich sehr weit von ihrer Mutter weg. Das ist für ein so junges Lämmchen eher untypisch. Die Mama war besorgt, wenn sie Antonia wieder einmal aus den Augen verloren hatte. Denn Ante ist eine sehr gute Mutter, die sich liebevoll um ihren Nachwuchs kümmert.
Wie oft suchte sie laut schreiend ihr Kind?
„Wo ist das Baby???“
„Hier bin ich doch…“
Alles musste untersucht werden.
„Aha, eine Kükentränke.“
Am liebsten ärgerte Antonia das Huhn Trudi. Trudi fand das gar nicht lustig…
Trudi war selbst gerade Mama geworden und musste auf ihr Küken aufpassen.
Aber Antonia hatte den Schalk im Nacken.
Als sie alt genug war, von der Mama getrennt zu werden, ging sie zu einem befreundeten Züchter. Dort wurde sie sehr schnell zur Chefin der Herde.
Für alle neuen Leser, möchte ich den kleinen Doku-Film „Der Hof“ noch einmal zeigen. Damit ihr euch ein besseres Bild von unserem Projekt machen könnt.
In dem Film nehme euch zu einem Rundgang über den Hof mit.
Die alten Hasen kennen den Film schon. Es ist eines meiner alten Meisterwerke. 😀
Aber im Fernsehen laufen ja auch ständig Wiederholungen!
Mary kann auch albern sein…
Die letzten Sandreste haben sie zum Spielen animiert.
Ein gutes Wort,
eine nette Geste……ein Schritt
weiter ins helle Feld der
Menschlichkeit.Einmal auseinandersetzen in ruhigem Gespräch.
Nicht einander zusetzen im Streit……ein Takt
mehr in die
Friedensmelodie.Einmal etwas mehr geben,
ein wenig verzichten……ein Licht
mehr in der dunklen
Gerechtigkeitsecke.Einmal mehr versuchen,
zu verstehen……ein Grad plus
weiter fort vom
Gefrierpunkt des Liebesthermometers.Einmal mit offenen Augen
durch die Welt gehen,
sehen, dass es noch andere
und anderes gibt.UND DU SAGST, DU KANNST NICHTS TUN!
Kristiane Allert-Wybranietz
Die Stürme brachten viel Regen mit, den der Boden nicht mehr aufnehmen kann.
Hoffentlich bleibt es jetzt mal eine Zeit lang trocken.
Sonst wachsen uns hier noch Kiemen. 😀
Bei uns war es die letzten Tage sehr stürmisch. Als ich vorgestern den Pferden das Müsli auf die Weide brachte, drehte Miranda aufgeregte Runden. Der Wind hatte eine für sie bedrohliche Witterung, vom kleinen Wäldchen, das hinter der Nachbarweide liegt, herüber getragen.
Die schöne Stute war total aufgeregt. Sie schnaufte wild, schaute immer wieder mit hoch erhobenen Kopf zum Wäldchen. Ihr ganzer Körper stand unter Spannung. Bereit zum sofortigen losrennen. Ich stand mit meinen Eimern in der Hand da. Miranda galoppierte in Kreisen um mich rum. Und glaubt mir, wenn ein aufgeregter Hannoveraner über die Weide rennt, kommt man sich sehr klein und hilflos vor.
Miranda drehte so auf, dass sogar Bachus zu kreisen anfing. Unser Opa lässt sich sonst nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Na toll, dachte ich mir, so kannst du kein Müsli füttern. Die Eimer würden nur so fliegen und ich wollte auch nicht gern unter die Hufe kommen. Also überlegte ich, was ich tun könnte. Ich nahm die Eimer, ging zum Zaun und stieg zwischen den Zaunlitzen durch. Die Eimer ließ ich stehen, hüpfte über den Graben, ging über die Nachbarweide, zum Wäldchen. Miranda beobachtete mich genau von der Weide aus.
Nachdem ich die „gefährliche Stelle“ begutachtet hatte, ging ich den selben Weg zurück. Als ich durch den Zaun schlüpfte, begrüßte Miranda mich mit einem Wiehern!
Ich stellte die Eimer vor die Pferde und Miranda fraß ruhig und entspannt. Manchmal schaute sie noch zu dem Wäldchen rüber, aber es war keine Aufregung mehr in ihrem Blick.
Ich denke, dass ich dadurch wieder einmal in der Achtung der Pferde gestiegen bin. Ich war mutig, habe mich der gefährlichen Situation gestellt und nachgeschaut. Damit konnte ich der Herde vermitteln, dass keine Gefahr besteht.
Jeder Reiter kann solche Situationen nutzen, um das Vertrauen seines Pferdes zu bekommen. Ich habe Miranda schon öfter aus unangenehmen Situationen herausgeholt. Deshalb beruhigt sie sich in vielen Fällen schon, wenn ich nur zu ihr auf die Weide gehe. Unsere Anfangszeit sah ganz anders aus. Da fragte ich mich oft, wie ich mit so einem tobenden Pferd umgehen sollte. Es hat eine Weile gedauert, aber dann war ein Verhältnis geschaffen, das auf gegenseitigem Vertrauen beruht.
Unsere beiden Rentner haben deswegen immer freien Zugang zu einem Salzleckstein.
Der wird auch gern angenommen.
Bachus am Salzleckstein
Miranda am Salzleckstein
Die Erde unter meinen Füßen bebt
vom donnernden Hufschlag der Pferde
im Galopp stürmen sie davon
wild, ungezähmt, aufgescheucht
zur Flucht nach vorn
doch in ihren Mähnen
verfingen sich meine Wünsche
meine Sehnsucht
mit ihnen zu fliehenPferdegeruch liegt in der Luft
und Wehmut
und ein wenig Neid
und am Horizont
tanzen kleine schwarze Punkte
und die Erde, auf der ich stehe
hat sich schon wieder beruhigt
als wäre es nur ein Traum gewesen
von Freiheit
oder
die Ahnung
von Unfreiheit
Margot Bickel
Eine Deutsche Dogge und ein Chihuahua.
Hunden ist es egal wie ihre Freunde aussehen, welcher Rasse sie angehören, wie groß sie sind, oder welche Farbe sie haben. Sie halten einfach zusammen, egal was kommt!
Bachus: „Das ist ja alles zum Gähnen hier…“
Miranda: „Na, nun übertreibst du aber Bachus, dies ist doch eine Seniorenresidenz. Da geht es nun einmal ruhig zu. Hauptsache ist doch, dass das Pflegepersonal anständig arbeitet!“
Bachus: „Ja, ja, da hast du recht meine Liebe.“
Als die Pferde im Juni 2011 auf unseren Hof kamen, mussten wir uns erst einmal kennen lernen. Ich wusste nicht wie die Tiere drauf waren, da ich sie noch nicht kannte. Bachus sah ich das erste Mal, als er hier vom Hänger geladen wurde. Miranda hatte ich einmal kurz gesehen, als ich die ersten Fotos von ihr machte. Es war wie ein Sprung ins kalte Wasser. Ich hoffte, dass ich mit der Rettung dieser Tiere das richtige getan hatte. Es war eine neue Herausforderung für mich und ich hatte keine Ahnung ob ich es schaffen würde.
Darum ließ ich es in der Anfangszeit langsam angehen. Ich arbeitete viel auf der Weide und beobachtete die Pferde. Die zwei konnten mich ihrerseits beobachten. Das war besonders für Miranda wichtig, da sie keine fremden Menschen in ihrer Nähe haben mochte. Sie war misstrauisch und nervös, weil sie mit Veränderungen nicht gut klar kam.
In dieser Zeit machte ich eine Beobachtung, die die Rangordnung unter den Pferden betrifft. Miranda war von Anfang an, ganz eindeutig, der Chef in unserer kleinen Herde. Bachus hatte keinen Zweifel daran. Im Herbst 2011 begann ich damit Müsli zu füttern. Miranda, die ja nicht viel bei ihrem Züchter kennen gelernt hatte, konnte nicht aus dem Eimer fressen. Sie kannte keinen Eimer. Bei uns gab es aber das Müsli aus dem Eimer. Also dauerte es lange, bis sie ihren Eimer leer gefressen hatte. Immer wieder stieß sie den Eimer um und stand hilflos davor. Bachus war zu dieser Zeit noch sehr gierig und hatte seinen Eimer ruck zuck leer gefressen. Miranda stand vor ihrem Eimer und überlegte wohl wieder, ob ihr Kopf da wirklich rein passt. Da ging plötzlich Bachus vor Miranda und fraß aus ihrem Eimer.
Ich dachte jetzt würden die Fetzen fliegen! Aber Miranda schaute sich das nur an und machte nichts. Ich hatte erwartet, dass sie Bachus sofort verjagen würde. In den Reitschulen wird gelehrt, sofort zu handeln, weil ein Pferd später den Zusammenhang nicht mehr herstellen kann. Doch Miranda machte nichts, obwohl das Verhalten von Bachus eine große Frechheit war. Eine ganze Weile später, ich hatte die leeren Eimer eingesammelt und die Pferde waren zur Tränke gegangen, da passierte es. Miranda ging auf Bachus los. Sie drohte mit den Zähnen und er wich erschrocken zurück. Miranda verfolgte ihn drohend einige Meter und Bachus musste rennen.
Miranda hat das nur einmal klären müssen. Sie tat das heftig, mit viel Energie aber ohne Bachus zu beissen oder so. Bachus hat sich nie wieder so eine Frechheit heraus genommen. Daran kann man erkennen, dass Pferde nicht immer sofort handeln. Sie können ihre Angelegenheiten auch später klären. Dabei braucht ein guter Chef nicht mehrere zaghafte Versuche. Einmal heftig wirkt viel besser und nachhaltiger. Bachus hat genau gewusst, dass er sich besser unterordnen sollte. Miranda hatte ihn nicht nur ein wenig zurechtgewiesen, sie hat die Rangordnung ein für alle mal geklärt.
wir gehen Gassi!
Jeden Tag, wenn ich mit den Hunden Gassi gehe, läuft Mary bis zu den Müllbergen zum Nachbarhaus mit. Da wartet sie auf uns, bis wir wieder kommen. Das Video habe ich auf dem Heimweg aufgenommen.
Noch ein paar Worte an meine riesige Fangemeinde (das Fellmonsterchen). Natürlich ist es wieder ein Special-Effect-Film geworden! Die wahrlich irren Kameraschwenks sind gewollt und mussten lange geübt werden. Die Kunst dabei war es, das Publikum schwindelig zu machen, aber es nicht übel werden zu lassen. Denn was nützt einem das beste Publikum, wenn es den Vorführraum verlässt und auf dem Klo hängt? Die Kamerafrau musste lange üben, bis sie diesen feinen Grad nicht mehr überschritten hat. Unser Probepublikum ist immer noch ganz grün im Gesicht.
Aber nun genug der Worte. Genießt ein neues Meisterwerk!