Unser Projekt in Bildern

Für alle neuen Leser, möchte ich den kleinen Doku-Film „Der Hof“ noch einmal zeigen. Damit ihr euch ein besseres Bild von unserem Projekt machen könnt.

In dem Film nehme euch zu einem Rundgang über den Hof mit.

Die alten Hasen kennen den Film schon. Es ist eines meiner alten Meisterwerke. 😀
Aber im Fernsehen laufen ja auch ständig Wiederholungen!

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Wo ist die Maus?

Mary kann auch albern sein…

Die letzten Sandreste haben sie zum Spielen animiert.

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Für die Seele 121

Ein gutes Wort,
eine nette Geste…

…ein Schritt
weiter ins helle Feld der
Menschlichkeit.

Einmal auseinandersetzen in ruhigem Gespräch.
Nicht einander zusetzen im Streit…

…ein Takt
mehr in die
Friedensmelodie.

Einmal etwas mehr geben,
ein wenig verzichten…

…ein Licht
mehr in der dunklen
Gerechtigkeitsecke.

Einmal mehr versuchen,
zu verstehen…

…ein Grad plus
weiter fort vom
Gefrierpunkt des Liebesthermometers.

Einmal mit offenen Augen
durch die Welt gehen,
sehen, dass es noch andere
und anderes gibt.

UND DU SAGST, DU KANNST NICHTS TUN!

Kristiane Allert-Wybranietz

Schiphorst-Schnee-3

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Wieder abgesoffen

Die Stürme brachten viel Regen mit, den der Boden nicht mehr aufnehmen kann.

Abgesoffen-2 Abgesoffen-3

Hoffentlich bleibt es jetzt mal eine Zeit lang trocken.
Sonst wachsen uns hier noch Kiemen. 😀

 

 

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Tarnfarbe

Weiße Katze vor weißer Wand.

Wenn ich die Augen zu mache, siehst du mich nicht!

Dschini-Fensterbank

 

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Vertrauen schaffen

Bei uns war es die letzten Tage sehr stürmisch. Als ich vorgestern den Pferden das Müsli auf die Weide brachte, drehte Miranda aufgeregte Runden. Der Wind hatte eine für sie bedrohliche Witterung, vom kleinen Wäldchen, das hinter der Nachbarweide liegt, herüber getragen.

Die schöne Stute war total aufgeregt. Sie schnaufte wild, schaute immer wieder mit hoch erhobenen Kopf zum Wäldchen. Ihr ganzer Körper stand unter Spannung. Bereit zum sofortigen losrennen. Ich stand mit meinen Eimern in der Hand da. Miranda galoppierte in Kreisen um mich rum. Und glaubt mir, wenn ein aufgeregter Hannoveraner über die Weide rennt, kommt man sich sehr klein und hilflos vor.

Miranda drehte so auf, dass sogar Bachus zu kreisen anfing. Unser Opa lässt sich sonst nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Na toll, dachte ich mir, so kannst du kein Müsli füttern. Die Eimer würden nur so fliegen und ich wollte auch nicht gern unter die Hufe kommen. Also überlegte ich, was ich tun könnte. Ich nahm die Eimer, ging zum Zaun und stieg zwischen den Zaunlitzen durch. Die Eimer ließ ich stehen, hüpfte über den Graben, ging über die Nachbarweide, zum Wäldchen. Miranda beobachtete mich genau von der Weide aus.

Miranda-c-21.05.2012

Nachdem ich die „gefährliche Stelle“ begutachtet hatte, ging ich den selben Weg zurück. Als ich durch den Zaun schlüpfte, begrüßte Miranda mich mit einem Wiehern!
Ich stellte die Eimer vor die Pferde und Miranda fraß ruhig und entspannt. Manchmal schaute sie noch zu dem Wäldchen rüber, aber es war keine Aufregung mehr in ihrem Blick.

Ich denke, dass ich dadurch wieder einmal in der Achtung der Pferde gestiegen bin. Ich war mutig, habe mich der gefährlichen Situation gestellt und nachgeschaut. Damit konnte ich der Herde vermitteln, dass keine Gefahr besteht.

Jeder Reiter kann solche Situationen nutzen, um das Vertrauen seines Pferdes zu bekommen. Ich habe Miranda schon öfter aus unangenehmen Situationen herausgeholt. Deshalb beruhigt sie sich in vielen Fällen schon, wenn ich nur zu ihr auf die Weide gehe. Unsere Anfangszeit sah ganz anders aus. Da fragte ich mich oft, wie ich mit so einem tobenden Pferd umgehen sollte. Es hat eine Weile gedauert, aber dann war ein Verhältnis geschaffen, das auf gegenseitigem Vertrauen beruht.

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Blick über den Tellerrand

Äh, ne…

Der Blick über den Tisch

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Ob die Blume wohl schmeckt???

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Pferde brauchen Salz

Unsere beiden Rentner haben deswegen immer freien Zugang zu einem Salzleckstein.
Der wird auch gern angenommen.

Bachus am Salzleckstein

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Miranda am Salzleckstein

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Für die Seele 120

Die Erde unter meinen Füßen bebt
vom donnernden Hufschlag der Pferde
im Galopp stürmen sie davon
wild, ungezähmt, aufgescheucht
zur Flucht nach vorn
doch in ihren Mähnen
verfingen sich meine Wünsche
meine Sehnsucht
mit ihnen zu fliehen

Pferdegeruch liegt in der Luft
und Wehmut
und ein wenig Neid
und am Horizont
tanzen kleine schwarze Punkte
und die Erde, auf der ich stehe
hat sich schon wieder beruhigt
als wäre es nur ein Traum gewesen
von Freiheit
oder
die Ahnung
von Unfreiheit

Margot Bickel

Bachus-Halfter-5

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Unvergessene Momente 6

Beste Freundinnen!

Eine Deutsche Dogge und ein Chihuahua.

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Hunden ist es egal wie ihre Freunde aussehen, welcher Rasse sie angehören, wie groß sie sind, oder welche Farbe sie haben. Sie halten einfach zusammen, egal was kommt!

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Uhhhhaaaahhhhhh

Bachus: „Das ist ja alles zum Gähnen hier…“

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Miranda: „Na, nun übertreibst du aber Bachus, dies ist doch eine Seniorenresidenz. Da geht es nun einmal ruhig zu. Hauptsache ist doch, dass das Pflegepersonal anständig arbeitet!“

Bachus: „Ja, ja, da hast du recht meine Liebe.“

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Für die Seele 119

Ruhe zieht das Leben an,
Unruhe verscheucht es.

Gottfried Keller

03.05.07

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Pferde Beobachtungen

Als die Pferde im Juni 2011 auf unseren Hof kamen, mussten wir uns erst einmal kennen lernen. Ich wusste nicht wie die Tiere drauf waren, da ich sie noch nicht kannte. Bachus sah ich das erste Mal, als er hier vom Hänger geladen wurde. Miranda hatte ich einmal kurz gesehen, als ich die ersten Fotos von ihr machte. Es war wie ein Sprung ins kalte Wasser. Ich hoffte, dass ich mit der Rettung dieser Tiere das richtige getan hatte. Es war eine neue Herausforderung für mich und ich hatte keine Ahnung ob ich es schaffen würde.

Darum ließ ich es in der Anfangszeit langsam angehen. Ich arbeitete viel auf der Weide und beobachtete die Pferde. Die zwei konnten mich ihrerseits beobachten. Das war besonders für Miranda wichtig, da sie keine fremden Menschen in ihrer Nähe haben mochte. Sie war misstrauisch und nervös, weil sie mit Veränderungen nicht gut klar kam.

In dieser Zeit machte ich eine Beobachtung, die die Rangordnung unter den Pferden betrifft. Miranda war von Anfang an, ganz eindeutig, der Chef in unserer kleinen Herde. Bachus hatte keinen Zweifel daran. Im Herbst 2011 begann ich damit Müsli zu füttern. Miranda, die ja nicht viel bei ihrem Züchter kennen gelernt hatte, konnte nicht aus dem Eimer fressen. Sie kannte keinen Eimer. Bei uns gab es aber das Müsli aus dem Eimer. Also dauerte es lange, bis sie ihren Eimer leer gefressen hatte. Immer wieder stieß sie den Eimer um und stand hilflos davor. Bachus war zu dieser Zeit noch sehr gierig und hatte seinen Eimer ruck zuck leer gefressen. Miranda stand vor ihrem Eimer und überlegte wohl wieder, ob ihr Kopf da wirklich rein passt. Da ging plötzlich Bachus vor Miranda und fraß aus ihrem Eimer.

Miranda-Bachus-Sep.2012

Ich dachte jetzt würden die Fetzen fliegen! Aber Miranda schaute sich das nur an und machte nichts. Ich hatte erwartet, dass sie Bachus sofort verjagen würde. In den Reitschulen wird gelehrt, sofort zu handeln, weil ein Pferd später den Zusammenhang nicht mehr herstellen kann. Doch Miranda machte nichts, obwohl das Verhalten von Bachus eine große Frechheit war. Eine ganze Weile später, ich hatte die leeren Eimer eingesammelt und die Pferde waren zur Tränke gegangen, da passierte es. Miranda ging auf Bachus los. Sie drohte mit den Zähnen und er wich erschrocken zurück. Miranda verfolgte ihn drohend einige Meter und Bachus musste rennen.

Miranda hat das nur einmal klären müssen. Sie tat das heftig, mit viel Energie aber ohne Bachus zu beissen oder so. Bachus hat sich nie wieder so eine Frechheit heraus genommen. Daran kann man erkennen, dass Pferde nicht immer sofort handeln. Sie können ihre Angelegenheiten auch später klären. Dabei braucht ein guter Chef nicht mehrere zaghafte Versuche. Einmal heftig wirkt viel besser und nachhaltiger. Bachus hat genau gewusst, dass er sich besser unterordnen sollte. Miranda hatte ihn nicht nur ein wenig zurechtgewiesen, sie hat die Rangordnung ein für alle mal geklärt.

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Lazy Dogs

Lazy-Dogs

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Helfen ist so einfach!

Wenn Ihr einen Euro übrig habt, spendet ihn gern für unsere Tiere.

Das geht ganz einfach, wenn Ihr unserer Teaming-Gruppe beitretet:

https://www.teaming.net/tierhilfemiranda

Teaming bucht jeden Monat 1.- Euro von Eurem Konto ab. Das Geld wird dort gesammelt, bis wir eine bestimmte Summe, für einen bestimmten Zweck, zusammen haben. Ihr erhaltet immer eine Information, wofür das Geld verwendet wird. Ob wir dafür Futter oder Einstreu kaufen, den Hufschmied bezahlen, Reparaturen am Stall oder Zaun ausführen, Tierarztrechnungen oder andere wichtige Ausgaben davon bestreiten.

Teaming.net ist absolut sicher und kostet keine Gebühren. Ihr spendet monatlich nur einen Euro, der komplett an die Tiere geht. Und einen Euro hat wirklich so gut wie jeder übrig. Man kann sich mit einer Kreditkarte anmelden oder vom Bankkonto abbuchen lassen.

Das Fellmonsterchen und Heidi sind im September unserer Teaming Gruppe beigetreten. Damit sind wir z.Z. 9 Mitglieder. Mit nur 16 Mitgliedern, haben wir z.B. einen Sack Tierwohl Super Hobelspäne, mit 20 Mitgliedern, einen Sack Eggersmann EMH Senior Müsli zusammen! Das sind beides Dinge, die im Winter ausreichend vorhanden sein müssen.

Liebe Teaming-Mitglieder, mit Eurer Hilfe konnten wir viel Gutes tun, für die alten und unvermittelbaren Tiere. Tiere die niemand haben wollte, können Dank Euch, ein wunderbares und unbeschwertes Leben führen.
Ihr 9 habt viel dazu beigetragen. DANKE!

Darum komm auch Du in unsere Gruppe!
Wer einen Euro übrig hat, kann uns helfen! Die Tiere danken es Euch!!!

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Für die Seele 118

Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel schauen,
wenn ein Lächelnder hineinschaut.

Aus China

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Kommt mit…

wir gehen Gassi!

Jeden Tag, wenn ich mit den Hunden Gassi gehe, läuft Mary bis zu den Müllbergen zum Nachbarhaus mit. Da wartet sie auf uns, bis wir wieder kommen. Das Video habe ich auf dem Heimweg aufgenommen.

Noch ein paar Worte an meine riesige Fangemeinde (das Fellmonsterchen). Natürlich ist es wieder ein Special-Effect-Film geworden! Die wahrlich irren Kameraschwenks sind gewollt und mussten lange geübt werden. Die Kunst dabei war es, das Publikum schwindelig zu machen, aber es nicht übel werden zu lassen. Denn was nützt einem das beste Publikum, wenn es den Vorführraum verlässt und auf dem Klo hängt? Die Kamerafrau musste lange üben, bis sie diesen feinen Grad nicht mehr überschritten hat. Unser Probepublikum ist immer noch ganz grün im Gesicht.

Aber nun genug der Worte. Genießt ein neues Meisterwerk!

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Pferde-Quiz für Fortgeschrittene

Wo steht Miranda und wo steht Bachus? 😀

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Noch eine Spende

Nacho ist ein Ratonero Bodeguero Andaluz, genau wie unsere Campa. Er kommt ebenfalls aus Spanien und hat bei Achim ein schönes Zuhause gefunden. Nacho weiß was es heißt, ein ungewolltes Tier zu sein. Denn in Spanien ist das Hundeleben kein Zuckerschlecken! Genau deshalb hat er Achim überredet, uns einen Sack Horse Alpin Senior zu schenken!

Ist das nicht toll?

VIELEN DANK IHR ZWEI!!!

Die Pferde kommen und verteilen liebe Stubser. (Nur wenn du keine Angst bekommst Nacho!)

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Ein kleiner, wütender Mann

Als ich gestern von der Hunderunde zurückkam, sah ich einen großen LKW, der in unsere kleine Straße reinfuhr. Er hielt dort, wo es zu unseren Hof geht, der Fahrer schaute recht ratlos. Dann fuhr er vorwärt in den Feldweg, aufdem ich ihm mit den Hunden entgegen kam. Er setzte langsam zurück, in die Zufahrt zu unserem Hof. Dabei blieb er an den Büschen und Bäumen, die neben dem Weg stehen, hängen. Ich hörte wie die Bäume oben auf dem Dach schrabten.

Der Fahrer stieg gerade aus, als ich vor dem LKW stand.
„Na, verfahren?“ fragte ich mit einem Grinsen.
Er meinte: „Nö, ich will zu Frau Susanne.“
„Hä, zu mir? Wieso das denn“, fragte ich etwas erschrocken, „was wollen sie denn?“
„Ich will was liefern“.
„Der Hof liegt da ganz hinten“, ich zeigte mit dem Arm den Weg runter. „Was wollen sie denn liefern?“ fragte ich ihn.
„So was für Pferde oder so“, war die Antwort.
„Ist das denn ein kleines, leichtes Paket? Oder ein 20 kg Paket? Dann kann ich das nicht tragen.“
„Hm, weiß nicht“, meinte er
„Ich muss mir das erst angucken, sonst muss ich ne Sackkarre holen“, sagte ich.

Wir quetschten uns an dem LKW vorbei, nach hinten. Er drückte auf einen Knopf, die Ladeklappe des LKWs fuhr herunter. Er stieg auf und fuhr auf der Klappe nach oben. Dann stellte er sich neben eine Palette mit 4 x 24 Kg Tierwohl Super Hobelspäne und schaute mich an.

„Das kann ich wohl kaum nach hinten tragen“, sagte ich.
„Und ich kann da nicht hin fahren“, maulte er.
„Das ist mir klar, ich weiß sowieso nicht, warum das mit so einem großen LKW kommt. Das ist noch nie passiert. Die Streu wird sonst immer mit DPD oder GLS geliefert und die haben kleine Lieferwagen. Sie sind doch eine Spedition, oder?“
„Ja ich bin eine Spedition, maul, mecker, maul“.
„Es tut mir ganz fürchterlich leid, aber ich kann da doch auch nichts für“, versuchte ich ihn zu beschwichtigen.
„Ich kann da hinten nicht hin fahren, ich kann das nicht liefern. Mit dem Hubwagen geht das auch nicht“, meckerte er.
„Mit dem Hubwagen geht es wohl“.
„Bei dem Matsch? maul, mecker, maul“.
„Das sieht nur so aus, der Weg ist befestigt, da können sie mit dem Hubwagen fahren“.
Er: „Ö§=%/§%§=“
Ich: „OK, ich geh dann schon mal vor“.
Er: „Ä%?§%(%=Ö“

Ich brachte die Hunde ins Haus und wartete, bis der genervte Mann den Hubwagen, die 200 Meter bis zu uns, gezogen hatte. Kurz bevor er ankam, kippte ihm auch noch die ganze Ladung in die Botanik!

„So das wars!“ schrie er.

„Keine Panik, das bekommen wir schon wieder hin“, sagte ich, als ich schnell zu im eilte. Wir kletterten die Böschung runter und stemmten die Ladung gemeinsam wieder auf die Straße. Dann schoben wir die Streu zurück auf den Hubwagen. Der kleine wütende Mann fuhr die letzten Meter, lud das Paket ab und ich entschuldigte mich noch mal bei ihm. Er sagte gar nichts mehr und zog schwer atmend mit dem Hubwagen in Richtung Laster ab.

Ein Foto vom Hinweg habe ich lieber nicht gemacht…

Kleiner-Mann-1

Die Einstreu wurde von unserer lieben Unterstützerin Elisabeth aus Bayern gespendet!

Streu-1

Die Palette durfte ich sogar behalten!

Im Wareneingang war Mary sofort auf ihrem Posten:

Streu-2

Liebe Elisabeth, wir haben uns alle sehr über die Einstreu gefreut! Außer vielleicht der kleine, wütende Mann!

Vielen Dank für diese tolle und ganz wichtige Spende!!!

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Für die Seele 117

Der Mensch stolpert nicht über Berge,
sondern über einen Ameisenhaufen.

Han Fe Dse

Berge-Gipfel-9

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Getreu dem Motto:

„Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt“, habe ich wieder zur Schaufel gegriffen.

Nachdem der Muskelkater verschwunden war, musste ich die trockenen Tage nutzen, um den Zugang zum Stall zu befestigen. Eigentlich müsste hier ein Drainagerohr verlegt werden. Aber das schaffe ich nicht allein. Vielleicht finde ich im Frühjahr jemanden, der für ein bisschen Bezahlung hilft.

Der Boden vor dem Stall ist seit letzter Woche abgetrocknet, so konnte ich loslegen. Um wenigstens für diesen Winter die Lage etwas besser zu machen, entfernte ich erst einmal das hier immer noch stehende Wasser. Man sieht es den Bildern nicht an, aber ein Mensch versinkt hier bis zum Knie. Wenn man nicht aufpasst, zieht es einen die Gummistiefel aus.

Zugang-1

Zugang-2

Es waren noch ein paar Schubkarren Sand übrig, die verteilte ich und befestigte damit den Zugang zum Stall. Die Bauaufsicht war natürlich auch dabei.

Bauaufsicht-1

Etliche Schubkarren später sah der Zugang schon besser aus.

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Zugang-4

Anschließend verlegte ich den Zaun noch einen Meter zurück. Nun hoffe ich, dass wir so gut über den Winter kommen.

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Mary war sehr zufrieden, als sie meine Arbeit abnahm.

Bauaufsicht-3

Sie erzählte mir, um gute Ergebnisse zu bekommen, müsse man seine Mitarbeiter loben. Zufriedene Mitarbeiter, seien gute Mitarbeiter. Motivation hieße der neue Führungsstil, der in wirklich erfolgreichen Unternehmen herrsche. Ganz im Vertrauen, Mary hat gerade irgend so ein Seminar besucht. Ich hörte sie gestern zu Campa sagen: „Tschakka, du schaffst es!“

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Zeitumstellung und die Tiere

Bei uns gibt es einen sehr strukturierten Tagesablauf. Das ist schon von daher wichtig, um alle anfallenden Arbeiten des Tages zu schaffen. Daher gibt es feste Fütterungszeiten für alle Tiere auf dem Hof. Für die Hunde gibt es feste Gassirunden usw.

Die Tiere haben eine innere Uhr und wissen ganz genau, wann es Zeit zum Gassi gehen oder fürs Futter ist. Jedes Mal bei der Zeitumstellung, kommt dieser feste Rhythmus durcheinander. Momentan gehen unsere Tiere eine Stunde vor!

Die Pferde scharren schon mit den Hufen, weil sie ihr Horse Alpin Senior haben wollen. Die Schafe blöken entrüstet, Mary maunzt und die Hunde hüpfen erwartungsvoll herum. Ich muss die Zeitveränderung dosiert, also Stück für Stück, jeden Tag ein viertel Stündchen, einführen. Sonst stehen hier alle in den Startlöchern und verstehen die Welt nicht mehr.

Ich muss zugeben, mich bringt die Zeitumstellung auch sehr durcheinander. Die ersten Tage frage ich mich immer: „Wie spät ist es nun?“. Schlimmer ist für mich die Umstellung auf die Sommerzeit. Weil sie uns da eine Stunde klauen. Da stehe ich etliche Tage total neben mir. Den Tieren macht das Zurückstellen auf die Winterzeit mehr zu schaffen, weils dann später Fressi gibt.

Wie kommen eure Tiere damit klar?
Oder habt ihr keine festen Futter- / Gassi-Zeiten? Steht bei euch vielleicht immer Futter rum? Oder ist euer Tier besonders anpassungsfähig?

Diese Schweinchenuhr ist übrigens zu haben.

Uhr-Schwein-3

Wir haben sie als Sachspende erhalten. Es handelt sich um eine Laks Watch, eine Künstleruhr von 1995. Limitiert auf 8888 Stück, dies ist Nr. 3008.
Sie zeigt ein Werk von Sebastian Weissenbacher das heißt: „Die Scheinchen“.
Die Uhr ist in einem sehr guten Zustand, voll funktionstüchtig und befindet sich in der original Verpackung.
Gegen eine Spende von 20.- Euro könnt ihr das schöne Stück bekommen.

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Geld für Heu

Die liebe Kerstin und der liebe Uwe haben uns 50.- Euro für Heu gespendet!

Das ist total lieb und großzügig von den Beiden!!!

Jetzt geht es auf den Winter zu und wir benötigen dringend für die Pferde:

Heu
Horse Alpin Senior
Eggersmann EHM Senior Müsli
Tierwohl Super Hobelspäne als Einstreu

Das sind die grundliegenden Dinge, die für eine gute Versorgung der Pferde, im Winter, immer vorhanden sein müssen. Durch diverse unvorhergesehen Ausgaben, ist unsere Kasse ziemlich leer.

Darum ist diese Spende eine sehr große Hilfe!!!
Wir danken den beiden lieben Spendern!

Nasenstubser

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Bachus

Heute beim Weide abäppeln, habe ich mit Bachus gesprochen.

Er hörte mir aufmerksam zu.

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Ich habe ihm ausgerichtet, wie viele Menschen sich freuen, dass die Geschichte mit dem Sandbad gut ausgegangen ist. Er meinte, er würde jetzt keinen Blödsinn mehr machen. Die Flegeljahre habe er schon lange hinter sich.

Ein Pferd in seinem Alter ist weise und geht ernsthaft durchs Leben.

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Fotokalender 2016

Die neuen Fotokalender für das Jahr 2016 sind fertig!

Damit ihr das nächste Jahr wieder hautnah mit unseren Tieren verbringen könnt, habe ich zwei schöne Fotokalender entworfen. Unsere alten und ungewollten Tiere, präsentieren sich wieder einmal von ihrer schönsten Seite. Authentisch, ehrlich und ein bisschen besonders sind die Bilder von Miranda, Bachus, Chica, Campa, Mary, Carsten, Ante, Tine, Angelina und Tinki-Winki geworden.

Diesmal sind sogar Fotos einer Gast-Fotografin dabei. Das Fellmonsterchen kam extra aus der WEZ angereist und machte wunderschöne Fotos. Von diesen tollen Aufnahmen sind einige in den Kalendern zu bestaunen! Danke liebes Fellmonsterchen, dass Du uns die Aufnahmen zur Nutzung überlassen hast!

Es gibt einen Fotokalender – DIN A4 – mit Terminen – nur von den Pferden.
Und einen Fotokalender – DIN A4 – mit Terminen – mit allen Tieren.

Lasst Euch überraschen von den schönen Fotos! Ergänzt mit besonderen Zitaten, hat jedes Kalenderblatt, seine ganz eigene Wirkung erhalten. Sie sollen euch das ganze Jahr über Freude bringen und unseren Tieren nahe sein lassen.

Von jedem verkauften Kalender erhalten die Tiere 2,31 Euro!
Die Tiere bedanken sich bei euch!!!

Hier gehts zu den Kalendern.

Fotokalender: Wir helfen Miranda!

PS: Im Kalendershop gibt es auch Postkarten von unseren Tieren.
Mit dem Kauf der Postkarten wird auch der Gnadenhof unterstützt.
DANKE, sagen die Tiere!

Das Foto zeigt Miranda, kurz vor ihrer Rettung im Mai 2011. Da stand sie noch bei ihrem Züchter und ihr Schlachttermin stand schon fest. Im Hintergrund sieht man eine ihrer Töchter oder eine Enkeltochter.

Miranda-Kopf

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Arbeit und Aufregung!

Nach dem tagelangen Dauerregen, war der Stall voll Wasser gelaufen. Die Pferde hatten nur noch 1/3 trockene Fläche zur Verfügung. Gerade der Bereich, wo die Heuraufe angebracht ist, war völlig abgesoffen. Das ging natürlich nicht. Ich bestellte eine LKW-Ladung Sand, um den Boden damit zu befestigen.

Drei Kubikmeter Sand wurden morgens, kurz nach sieben, geliefert. Ich war gerade mit den Hunden auf der Morgenrunde unterwegs. Da fuhr ein LKW an mir vorbei und bog in unsere Straße. „Oh, das ist mein Sand…“, schoss es mir durch den Kopf! Also schnell umgedreht und nach Hause gejoggt. Ich kam nur ein paar Minuten später als der LKW am Hof an. Nicht weil ich so schnell rennen kann. Der LKW-Fahrer hatte seine Mühe, die schmale Zufahrt hoch zu kommen. Glück gehabt, so konnte ich ihm sagen, wo er den Sand hin kippen soll. Er wünschte mir noch viel Spaß damit und fuhr davon. „Den werde ich haben“, rief ich ihm hinterher.

Sand

Der Spaß fing gleich damit an, das Wasser aus dem Stall zu schöpfen. Eine Schubkarre nach der anderen, beförderte ich aus dem Stall.

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Das ist nicht die Feuerwehr…

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Mary meinte: „Endlich holt mal einer das Wasser hier raus, das wird aber auch Zeit“. Da im Wareneingang nichts los ist, wollte Mary die Bauaufsicht übernehmen.

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Nachdem ich das Wasser raus gekarrt hatte, durfte ich den Sand in den Stall bringen. Das hieß fleißig schaufeln…

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Mary nahm ihren Job als Bauaufsicht sehr ernst. Den Sand hatte sie geprüft und für gut befunden.

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Anschließend blieb sie immer in der Nähe, um meine Arbeit zu überwachen. Ihre menschlichen Kollegen begehen eine Baustelle einmal täglich. Mary war das nicht genug, sie blieb immer in der Nähe und passte auf, ob gut gearbeitet wurde.

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Halbzeit! Mittags wollte ich fertig sein, aber das war ein Satz mit x: Das war wohl nix!

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Egal, jetzt war die Mittagsrunde mit den Hunden fällig. Also drehten wir unsere Runde und ich lockerte meine Muskeln, die sich zu dieser Zeit schon deutlich meldeten. Nach dem Spaziergang hatte ich schnell einen Happen gegessen und dann ging es erneut an die Schaufel.

Mary war bis zum Schluss dabei. Wenn ihr mal jemanden für die Bauaufsicht sucht…

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Als ich endlich fertig war, hatte der Stall einen trockenen Boden. Der Sand hatte 140.- Euro, ca. 5 Liter Schweiß und ganz viel Aua in den Muskeln gekostet. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen!

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Sand-schaufeln-f

Ich öffnete den Zugang zum Stall und die Pferde kamen gleich rein. Miranda schnupperte am neuen Bodenbelag und ging zum Salzleckstein. Früher hätte sie der neue Bodenbelag erst einmal aufgeregt. Mittlerweile ist sie echt ne coole Socke geworden und kann mit Veränderungen gut umgehen.

Salzleckstein

Doch dann geschah es! Bachus schnupperte am Sand und ich erkannte an seinem Verhalten, dass er sich wälzen wollte. Ich ging sofort zu ihm und wollte ihn davon abhalten, aber da lag der Sturkopf schon. Es kam wie es kommen musste, er kam nicht mehr hoch! Bachus hat schon lange Schwierigkeiten auf die Beine zu kommen. Im losen Sand und dem engen Stall, war das für ihn noch viel schwerer. Eigentlich ist Bachus so erfahren und klug, dass er sich nur an für ihn günstige Stellen wälzt. Damit er sich nicht so oft wälzen muss, wird er von mir täglich gestriegelt und bekommt dazu eine Rückenmassage. Im Stall hatte er sich noch nie hingelegt, aber dem frischen Sand konnte er wohl nicht widerstehen.

Ich schaffte es nicht, ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Bachus half zwar mit, war aber schnell erschöpft. Ich rief den Tierarzt an und bat ihn mir zu helfen. Danach ging ich wieder zu Bachus, der auf der Seite lag. „Komm Dicker, wir probieren es noch einmal“, sagte ich zu ihm, „wir schaffen das, ich helfe dir“. Da versuchte er noch einmal aufzustehen und ich drückte ihn mit aller Kraft hoch. Erst die Schulter, dann den Hintern und da schaffte er es! Ich hätte ihn knutschen können, als er wieder auf seinen Beinen stand, so froh war ich!

Bachus war erschöpft und atmete schwer. In dem Moment kam der Tierarzt auf den Hof gefahren. Ich ließ ihn vorsichtshalber einen Blick auf Bachus werfen, weil er sich so angestrengt hatte. Es war alles ok, unser Opa erholte sich schon wieder. Der Tierarzt ließ mir ein pflanzliches Aufbaumittel mit Teufelskralle, Ingwer, Weidenrinde, Weihrauch und Mädesüß da. Es soll alte Pferde wieder beweglicher machen. Ich soll es Bachus über einen längeren Zeitraum geben. Die Wirkung setzt nicht gleich ein, aber im Laufe der Zeit kann er damit beweglicher werden.

Das war die große Aufregung, die zum Glück gut ausgegangen ist. Ich hoffe, dass unser Opa daraus gelernt hat und so einen Blödsinn nicht wieder macht!

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Aberglaube

Bringt es Pech, wenn dir eine schwarze Katze über den Weg läuft?
Das kommt drauf an, ob Du ein Mensch oder eine Maus bist!

Ok, diese Katze ist nicht schwarz.

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Das hat dem Mäuschen aber auch kein Glück gebracht!

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Eine andere Perspektive

Wir mögen uns!

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Für die Seele 116

Bleib nicht auf ebnem Feld.
Steig nicht so hoch hinaus,
Am schönsten sieht die Welt
von halber Höhe aus.

Nietzsche

Luftballon

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Hunde und Katzen

Als wir gestern Gassi gehen wollten, kam der Postbote auf den Hof gefahren.
Er sagte: „Ich habe eine Menge Pakete für dich“. Vier große und schwere Pakete schleppte der schnelle Eddi in die Küche den Wareneingang.

Campa ging sofort an ihren Arbeitsplatz und stand bald in einem großen Berg von Hunde- und Katzenfutter!

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Die liebe Edith hat uns sooooo viel Futter für die Hunde und Katze gespendet!!!
Damit kommen wir eine ganze Weile aus! Das ist so toll! Eine große Erleicherung!
Nun brauchen wir erst einmal nur daran denken, dass wir die Pferde gut durch den Winter bekommen.

Danke liebe Edith! Du hast uns wirklich sehr damit geholfen!!!
Schlabberbussis von den Hunden und „streich um die Beine“ von Mary!!!

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HILFE!!! Tonia´s Freunde sind in Lebensgefahr!!!

Schreibt dem fiesen Bürgermeister eure Meinung. Der soll durchdrehen vor lauter Mails und Kommentaren auf seiner Facebook-Seite!

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Mit einem Pferd kommunizieren.

Ich bin der Überzeugung, dass es eine ganz eigene Art und Weise gibt, wie wir mit Pferden kommunizieren können. Ich weiß nicht genau wie diese Art der Kommunikation heißt. Es ist eine Mischung aus Körpersprache und Gedanken. Wobei ich glaube, dass unsere Gedanken sofort eine Reaktion des Körpers auslösen. Dies geschieht unbewusst, wir merken es meistens nicht.

Sobald wir einen Gedanken haben, reagiert unser Körper darauf. Dass könnt ihr ausprobieren. Stellt euch eine Situation vor, in der ihr Angst habt. Es kann etwas richtig bedrohliches oder auch nur unangenehmes sein. Stellt euch z.B. vor, euer Chef steht hinter euch und schaut über eure Schulter. Wie geht es euch dabei? Merkt ihr, dass euer Atem flacher wird? Eure Muskeln sich anspannen? Jetzt stellt euch etwas schönes vor. Ihr geht z.B. an einem Strand spazieren oder sonst eine Situation, in der ihr euch sehr wohl fühlt. Denkt euch richtig rein in diese Situation und nun achtet auf euren Atem. Atmet ihr jetzt tief und frei in den Bauch hinein? Sind eure Schultern und der Nacken entspannt? Das ist der Einfluss unserer Gedanken.

Pferde können die kleinsten Veränderungen in der Körperhaltung, bei ihren Herdenmitgliedern und auch bei uns Menschen erkennen. Wenn ein Mensch Angst hat, zeigt er das dem Pferd durch seine Körperhaltung. Wenn ein Mensch entspannt und sicher ist, erkennt das Pferd dies auch sofort. Für Pferde ist es wichtig, mit ihren Artgenossen auf diese Weise zu kommunizieren. Sie erkennen dadurch schnell, ob ein Mitglied aus der Herde, eine Gefahr entdeckt hat. Sie wissen wie der andere drauf ist und sie regeln darüber auch ihre Rangordnung.

Da Pferde so gut beobachten können, haben sie dies auch bei uns Menschen gelernt. Man kann sich dieses Verhalten zu nutze machen, um ein Pferd zu lenken. Ich kann allein durch meine Körperhaltung und meine Gedanken, ein 600 kg schweres Tier lenken. Dabei bin ich mir sicher, dass es klappt und das Tier mir folgen wird. Diese Sicherheit zeige ich dem Tier und es folgt mir freiwillig, weil es mir vertraut.

Miranda geht genau so neben mir her, als würde ich den Führstrick in der Hand halten. Dabei hat sie nicht einmal ein Halfter an. Ich kann das Pferd frei da hinführen, wo ich es gern haben möchte. Auch in den Stall, in ihre Box. Obwohl sie es hasst eingesperrt zu sein, folgt sie mir auch dort freiwillig und ohne Halfter hin.

Das wollte ich euch im Film zeigen. Mein Video ist wieder etwas speziell geworden. Ich habe direkt in die Sonne gefilmt. Sorry! Aber es ist auch nicht so leicht sich selbst zu filmen.

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Für die Seele 115

Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete.
Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.

Anselm Feuerbach

Nacht

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Neugierige Blicke über den Zaun

Nach dem letzten Heuschnitt, laufen diese Kühe auf der Nachbarweide.

Es werden interessierte Blicke über den Zaun geworfen.

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Man sieht sich ja nicht so oft.

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