Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent!
Genießt diesen Tag vor Weihnachten noch einmal in Ruhe. Morgen geht es los…
Campa hat schon ihr Weihnachtsoutfit anprobiert.
Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent!
Genießt diesen Tag vor Weihnachten noch einmal in Ruhe. Morgen geht es los…
Campa hat schon ihr Weihnachtsoutfit anprobiert.
Gestern unterhielt ich mich mit dem Züchter von Miranda. Ich fragte, ob er die Pferde wenigstens beim Misten der Boxen aus dem Stall lässt. Seine Antwort war: „Nein! Ich stelle die Schubkarre vor die Boxentür und miste die Box. Die Pferde müssen sich dann mal ein bisschen woanders hinstellen oder zurück weichen. Das mache ich zweimal am Tag.“
Ja, so ist es sicher schön sauber in den Boxen, aber was ist das für ein Winter für die Pferde! Sie kommen von Oktober bis Mai nicht mehr an die frische Luft. Stehen Monate in ihrer Box und können sich kaum bewegen!
Der Züchter meint: „Ein Pferd braucht im Winter nicht raus!“
Jetzt verstehe ich noch mehr, weshalb Miranda den Stall so hasst. Zum Glück konnte ich dieses alte Trauma mit Hilfe der Bachblüten heilen. Bei mir geht sie jetzt freiwillig in ihre Box. Ich nahm mir von Anfang an Zeit. Ohne Halfter, ohne Führstrick, nur mit meiner Körpersprache und meiner Stimme, brachte ich sie dazu, in ihre Box zu gehen. Auch wenn es manchmal länger dauerte, meistens brauchten wir nur einen 2. Anlauf. Sie sollte aber selbst reingehen. Ich wollte sie nicht mit Zwang dort reinbringen. Das wäre zwar schneller gegangen, hätte sie aber nur an die vielen Winter, eingesperrt im Stall erinnert. Dies wollte ich auflösen. Ich glaube Miranda gefällt diese Form der Haltung viel, viel besser. Sie geht jetzt vollkommen freiwillig in die Box und morgens wieder raus. Ich brauche nur die Tür aufmachen und abends sagen: „Geh rein“ oder morgens: „Komm raus“. Ganz selbstverständlich, ruhig und ohne Hast gehorcht das Pferd. Ist das nicht toll?
In der Pferdehaltung hat sich viel geändert. Früher war alles anders, aber nicht immer besser. Warum lernen die alten Züchter nicht dazu?

Vielleicht sind einige unter euch, die dem ganzen Konsumrausch kollektiv den Rücken zugekehrt haben? Familien die sich dieses Jahr nichts schenken möchten? Vielleicht denkt ihr an eure Tierschutzvereine vor Ort oder an private Tierschutzprojekte?
Gerade die kleinen Vereine oder Tierschützer können immer Unterstützung gebrauchen. Die großen sind bekannt. Sie können sich Werbung leisten oder haben sogar eigene Serien im Fernsehen. Die kleinen leisten viel in Eigenarbeit, opfern ihre gesammte Zeit, Kraft und Energie. Müssen improvisieren, mit dem auskommen was da ist. Hier leistet ihr Hilfe zur Selbsthilfe! Und Weihnachten ist ein schöner Moment um selbstlos an andere zu denken!
Ich danke Euch, dass Ihr mir zugehört habt! ♥
Als erstes möchte ich euch allen einen wunderschönen 3. Advent wünschen!
Und dann möchte ich noch etwas zum Thema Bachblüten berichten.
Gestern fing es bei uns an zu tauen. In der Nacht hatte es schon etwas geregnet. Am frühen Morgen hatten wir deswegen überall eine fiese Eisschicht. Den Morgenspaziergang mit den Hunden musste ich abbrechen. Miranda bekam noch einmal Bachblüten von mir. Am vormittag ließ ich die Pferde in den Offenstallbereich und begann die Boxen zu misten. Auf der Koppel war noch viel Eis, deswegen mussten die Pferde noch im Stall bleiben. Miranda war wieder super gut drauf, obwohl sie nicht nach draußen durfte. Sie war so ruhig und ausgegleichen, dass sie sich sogar im Stall wälzen wollte!
Der Stall hat einen Sandboden. Miranda schnupperte am Boden und kratzte mit dem Vorderhuf daran. Das sind die Anzeichen, wenn sich ein Pferd wälzen will. Es ist immer der selbe Ablauf, den ich schon einmal hier beschrieben habe. Pferde wälzen sich nur, wenn sie sich vollkommen sicher fühlen.
Nach den Bachblüten fühlt Miranda sich also auch im Stall geborgen. Vorher hatte sie immer etwas Angst, in die sie sich sehr reinsteigern konnte. Ich denke, dass ist wieder ein Beweis für die Wirksamkeit der Bachblüten!
Da der Stall aber nicht so groß ist, bzw es einige Pfeiler gibt, erlaubte ich Miranda nicht, sich dort zu wälzen. Sie musste noch warten. 2 Stunden später war das Eis so weit verschwunden, dass ich sie auf die Weide lassen konnte. Dort haben sich dann beide Pferde genüssliche im letzten Schnee gewälzt!
Wetterbedingt konnte ich die Pferde die letzte Woche nicht rauslassen. Durch das kurzzeitige Antauen, gefolgt vom Dauerfrost, hatte sich Eis unter dem Schnee gebildet. Das ist natürlich zu gefährlich. Also blieben die Pferde nachts in den Boxen und am Tage ließ ich sie im Offenstallbereich laufen.
Leider ging das mit Miranda nicht so gut. Sie hasst es ja eingesperrt zu sein und regte sich immer mehr auf. Vorgestern drehte sie völlig durch. Sie trabte aufgeregt mit hoch erhobenem Kopf und Schweif durch den Stall. Eine Runde nach der anderen drehte sie und regte sich immer mehr auf. Schnell hatte sie sich total reingesteigert und kam einfach nicht mehr zur Ruhe. Miranda sah aus, wie ein wilder Mustang in einem Western-Film. Für so ein tobendes Pferd ist aber der Stall nicht groß genug. Da ich sie ohne Halfter aus der Box gelassen hatte, musst ich an diese durchgedrehte Furie heran, um ihr den Halfter anzulegen. Das war nicht so einfach, weil sie den Kopf nicht runter nahm. Aber sie blieb neben mir stehen, zwar aufgeregt aber ich konnte ihr den Halfter anziehen! Zum Glück gehorcht sie mir immer – auch in Extremsituationen. Ich sprach beruhigend mit ihr und brachte sie in ihre Box zurück. Es ging nicht anders, weil es einfach zu gefährlich war, sie so rumflippen zu lassen. In der Box kam sie langsam wieder runter.
Am abend sprach ich mit Nicol Hufnagel vom Verein „Vier Hufe & Co“. Nicol gab mir den Tipp, es mal mit Bachblüten zu probieren. Ich sollte Miranda Rescue-Tropfen geben, wenn sie sich wieder so aufregte. Rescue-Tropfen sind eine Mischung aus verschiedenen Bachblüten, die auch Notfall-Tropfen genannt werden. Wie der Name schon sagt, sind sie für den akuten Notfall gedacht. Sie können aber auch als prophylaktisches Mittel, vor stressigen Situationen helfen. Sich zu beruhigen, die Mitte und Ausgeglichenheit wieder zu finden, ist die Aufgabe der Rescue-Tropfen.
Da sich Miranda von Tag zu Tag mehr in die Situation reingesteigert hatte und jeden Tag, den sie im Stallbereich verbringen musste, aufgeregter wurde, gab ich ihr gleich gestern morgen die Bachblüten. Als ich die Pferde nach dem Müsli fressen aus den Boxen ließ, hatte ich ein komplett anderes Pferd vor mir! Miranda war so ruhig und ausgeglichen wie im Sommer! Sie war sanft und aufmerksam. Stand ruhig an der Raufe und knabberte am Heu. Schaute neugierig aus dem Stall und kam zu mir und stubste mich sanft mit der Nase an. Sie schnaufte zufrieden ab…
Ist es nicht irre wie Bachblüten bei den Tieren wirken? Mein Dank geht an Nicol Hufnagel, für den tollen Tipp!
Heute stelle ich euch unseren Schafbock Carsten vor. Als er ein Jungbock war, gab es viele Probleme mit ihm. Er war übermäßig aggressiv, hatte regelrechte Wutanfalle, boxte alles nieder, was sich ihm in den Weg stellte. Er zerlegte immer wieder den Schafstall und den Unterstand für die Schafe. Wenn eins repariert war, lag das andere in Klump. Sein Verhalten war kaum zu ertragen und er war trotz seiner Größe gefährlich. Ich konnte nur mit einem Stock bewaffnet in das Gehege gehen. Mit Bachblüten und Reiki wurde ein lammfrommer Bock aus diesem Schläger. Trotzdem traue ich ihm nicht wirklich über den Weg. Ein wachsamer Umgang mit diesem Tier wird immer nötig sein.
Carsten vom Kraienholt
Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 16.03.2010
Vater: Christian 3 vom Tannenhof
Mutter: Herera Sch. vom Brink
Farbe: Schwarz
Größe: ca. 48cm
Gewicht: ca. 20Kg
Handycap: Wutanfälle, Zerstörungssucht.
Kam auf den Hof: Juni 2010
Spitzname: Klein aber gemein
Mag am liebsten: Auf seine Herde aufpassen, grasen, in der Sonne dösen, mit einem alten Autoreifen Boxen spielen.
Mag nicht: Geschoren werden, wenn Fremde seine Weide betreten.
Hat Angst vor: Dem Schafscherer.
Frisst gern: Schrot, Äpfel, Gras, Kräuter, Heu, Haselnussblätter und -Nüsse, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum.
Frisst nicht: Wurzeln.
Besondere Fähigkeiten: Kann alles in Schutt und Asche kloppen!
Kann nicht: Fällt mir nichts ein.
Macht am liebsten: Die Mädels von der Futterraufe wegboxen wenn Schrot gefüttert wird, neugierig angelaufen kommen, auf die Herde aufpassen.
Macht nicht: Sich freiwillig scheren lassen.
Hieran kann er seine Aggressionen abbauen.
In der letzten Nacht ist bei uns der 1. Schnee gefallen. Die Pferde mussten die 1. Nacht in den Boxen verbringen. Miranda war deswegen heute morgen ziemlich angepisst nicht ganz so gut gelaunt. Sie zeigte mir deutlich was sie von mir und meiner Einsperraktion hielt: Sie biss in das Holz der Boxenabtrennung, sie drohte Bachus in der Nebenbox, sie drehte wie ein Tiger im Käfig unruhig eine Runde nach der anderen. Sie hasst es eingesperrt zu sein!
Hier dösen beide friedlich und zufrieden in der Sonne.
Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Mal sieht.
Christian Morgenstern
Neulich zeigte ich Bilder von diesem seltsamen Gewächs, welches ich neben der Pferdeweide entdeckt hatte:
Da ich so etwas noch nie gesehen hatte, machte ich mir Gedanken, was das wohl sein könnte? Ob es vielleicht sogar schädlich für die Pferde ist? Dank einem Hinweis von Heiko, konnten meine Fragen beantwortet werden.
Es handelt sich hierbei um Schleimpilze. Nachdem ich ein wenig gegoogelt hatte, landete ich auf der Seite von Lisa, die sich ausführlich mit den kleinen Schleimern beschäftigt hat. Ich schickte ihr meine Fotos und sie bestätigte mir, dass es sich um Schleimpilze handelt. Ich bekam sogar den lateinischen Namen genannt: Fuligo septica var. candida
„Mein Schleimpilz“ ist eine seltenere Unterart von Fuligo septica, der normalerweise quietschgelb aussieht. Er wird deshalb auch „Gelbe Lohblühte“ oder „Hexenbutter“ genannt.
Schleimpilze sind eine seltsame Lebensform, halb Tier, halb Pilz. Sie durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien. In der 1. Entwicklungsphase sind sie schleimig und meine von weißer Farbe. Sie können sich aktiv mit Scheinfüsschen in bestimmte Richtungen bewegen. Z.B. Klettern sie an Pflanzen nach oben, zum Licht. Dort entwickeln sich Fruchtkörper – bei meinen die dunkelbraune Form. Nun sind sie wie Pilze auf den Wind angewiesen, der hilft die Sporen zu verteilen, um sich zu vermehren.
Dies war nur eine kurzer Einblick in das wirklich interessante Leben der Schleimpilze. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut auf Lisas Seite: www.schleimpilze.de oder gibt den lateinischen Namen bei Google ein.
Ach ja, sie sind völlig harmlos für Mensch und Tier! 😀
Dämpfigkeit ist ein Sammelberiff für alle schweren chronischen Atemwegserkrankungen beim Pferd. Die Ursache der Krankheit können verschieden sein. Oft ist eine nicht richtig ausgeheilte Bronchitis oder eine Stauballergie der Auslöser. Schlechtes Heu mit Schimmelpilzsporen, Staub in der Einstreu, oder schlecht gemistete Ställe greifen mit ihrer Ammonikbelastung die empfindliche Lunge des Pferdes an. Feiner Staub und Schimmelpilzsporen setzen sich tief in der Lunge ab und schädigen die Lungenbläschen.
Ist ein Pferd dämpfig, kann es die Luft nicht mehr ausatmen. Dicker, zäher Schleim verstopft die Bronchien, das Pferd hustet, hat Atmengeräusche und die Nüstern sind weit geöffnet. Um die Luft aus den Lungen zu bekommen, setzt es die Bauchmuskeln ein. Das ist sehr anstrengend für das Tier. Man sieht es ihm förmlich an, wie anstrengend es ist. Alleine kann es den Schleim, der immer zäher wird, nicht mehr abhusten. Deswegen muss der Tierarzt helfen, die Symptome dieser Kranheit zu lindern, denn heilbar ist sie nicht.
Miranda ist leider Dämpfig. Bei ihr ist der Auslöser eine in jungen Jahren nicht vollständig ausgeheilte Bronchitis und eine Stauballergie. Da sie bei dem Züchter jeden Winter in einem geschlossenen Stall stand, sind ihre Atemwege vorgeschädigt. Im letzten Winter musste ich den Tierarzt kommen lassen, da Miranda hustete und starke Probleme beim Ausatmen hatte. Sie konnte nur mit Hilfe der Bauchmuskulatur die Luft aus den Lungen bekommen. An den Seiten war die typische Dampfrinne zu sehen, die entsteht, wenn das Pferd die Bauchmuskeln zur Ausatmung anspannt. Der Tierarzt spritzte zwei Mal Kortison und ließ ein Hustenpulver da. Ich behandelte sie zusätzlich mit Reiki, Schüßler-Salzen und Kräutern.
Dämpfigkeit tritt bei den meisten Pferden schubweise auf. Die Krankheit verschlimmert sich z.B. bei feuchtem Wetter oder wenn es sehr schwül ist. Auch im Winter wenn die Tiere im Stall stehen, kann die Staub- und Ammonikbelastung eine Verschlimmerung bringen.
Deswegen ist Vorbeugen und gute Haltungsbedingungen für ein dämpfiges Pferd schaffen, so wichtig. Das bedeutet: Viel frische Luft – am besten Offenstallhaltung. Nur nasses Heu füttern, kein Stroh als Einstreu. Den Stall jeden Tag gründlich misten. Dabei sollten die Pferde draußen sein und erst 2 Stunden später wieder in den Stall kommen, damit sich der Staub gesetzt hat. Kraftfutter mit Öl anrühren, damit auch hier kein Staub beim Fressen eingeatmet wird.
Es ist ganz schön aufwendig, ein dämpfiges Pferd richtig zu halten. Es verursacht einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit und Kosten. Das Heu muss von sehr guter Qualität sein, die Einstreu muss staubfrei und damit teurer sein. Unangenehm ist das ständige Heu einweichen. Je kälter es draußen wird, um so unangenehmer wird es. Die Hände können einen verdammt weh tun, wenn man bei Kälte im Wasser rumpütschern muss! Da helfen auch keine Gummihandschuhe. Trocken bleibe ich bei der Aktion soweiso nie! Tragt mal nasses Heu…
Könnt ihr euch vorstellen, wie schwer nasses Heu ist? Aber es geht nicht anders. Miranda darf nur Heu fressen, das 2 Stunden lang eingeweicht wurde. Natürlich bin ich im Herbst und Winter den ganzen Tag über mit Heu portionsweise einweichen und verfüttern beschäftigt.
Ich hoffe, dass ich Miranda symptomfrei über diesen Winter bekommen! Bis jetzt geht es ihr sehr gut!
Die Herbst- und Winterzeit ist die aufwendigste und teuerste Zeit in der Pferdehaltung.
Heu ist als Basisfutter für die Ernährung des Pferdes enorm wichtig, sodass nur beste Qualität angeboten werden darf. Das Pferd benötigt ein strukturreiches Heu, das wertvolle Inhaltsstoffe und Spurenelemente enthält. Es muss also gutes Pferdeheu her. Das ist aber nicht so einfach. Das Heu muss zum rechten Zeitpunkt gemäht, trocken eingebracht und sachgerecht gelagert werden. Für Pferde ist der 1. Schitt zu beginn der Blüte am besten. Wichtig ist die saubere Ernte des Heus. Der Bauer muss das Heu trocken, also ohne Regen reinbringen. Hier kann das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, sodass das Heu nicht zum Anfang der Blüte geschnitten werden kann. Beim Schneiden und Einbringen muss sehr sorgfältig gearbeitet werden. Die Maschinen dürfen nich zu tief gestellt werden, weil sonst Erde in die Ballen kommt. Durch die Erde kommen zusätzliche Bakterien und Pilze ins Heu, was für die Atemwege der Pferde schlecht ist.
Gutes Heu muss frisch duften, hat eine hellgrüne Farbe, ist leicht und locker im Griff und staubfrei.
Leider ist der Bauer bei dem ich bisher das Heu kaufte, in Rente gegangen. Von ihm bekam ich kleine Heuballen, in einer super Qualität, zum Spitzenpreis. Nun musste ich mir einen neuen Lieferanten suchen. Kleine Ballen macht hier kaum noch ein Bauer. So blieb mir nichts anderes übrig als auf die großen Rundballen umzusteigen. Gestern bekam ich meinen 1. Rundballen geliefert.
Die Qualität ist sehr gut und ich bekomme den ganzen Winter über Heu von diesem Bauern. Wie weit ich mit einem Rundballen komme, weiß ich noch nicht.
Leider ist das Heu erheblich teurer geworden. So ein Rundballen kostet 30.- Euro. Bis Mai 2013 ist Heu das Grundnahrungsmittel für unsere Pferde. Deshalb würden wir uns über eine Spende für den Heueinkauf sehr freuen. Es könnten z.B. mehrere Leute für einen Rundballen zusammen legen. Ihr würdet uns sehr helfen, die Pferde gesund und satt über den Winter zu bekommen. DANKE!
Heute geht die Vorstellung der Tiere mit den Französischen Minischafen weiter. Sie sind die kleinste Schafrasse der Welt. Für einen Größenvergleich „Mensch – Schaf“ ist hier ein Foto von der geschorenen Ante zu sehen. Geschoren sehen sie noch viel kleiner aus.
Ante S. vom Brink
Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 24.03.2007
Vater: Rex Charles 21
Mutter: Ane
Farbe: Schwarz
Größe: ca. 45cm
Gewicht: ca. 15Kg
Frühere Tätigkeit: Herdbuchtier
Handycap: Hatte beim Vorbesitzer zwei Jahre kein Lamm mehr bekommen. War also für die Zucht unbrauchbar.
Kam auf den Hof: Juni 2010
Mag am liebsten: Grasen, im Herbst die Blättern die runter fallen aufsammeln, den Ton in der Herde angeben (ist die Leitaue), am Kopf – Hals und Brust gestreichelt werden, aus der Hand gefüttert werden.
Mag nicht: Geschoren werden, wenn eine andere Aue an ihrem Thron wackelt.
Hat Angst vor: Wenn der Schafscherer kommt, vor einigen unbekannten Gegenständen.
Frisst gern: Gras, Kräuter, Heu, Äpfel, Haselnussblätter, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum, Schrot.
Frisst nicht: Wurzeln.
Besondere Fähigkeiten: Hört auf ihren Namen, ist eine besonders gute Mutter, ist intelligent, neugierig, sehr zutraulich, ist ein super Rasenmäher!
Kann nicht: Fällt mir nichts ein.
Macht am liebsten: Morgens Schrot gefüttert bekommen, auf Ruf angerannt kommen, die Herde anführen, sich um ihr Baby kümmern.
Macht nicht: Sich freiwillig scheren lassen, sich mit Leckerchen oder so überlisten lassen.
Gestern waren die Jäger hier zugange. Es gab eine große Treibjagd mit vielen Gestalten, in knallorangen Warnwesten. Die tragen sie wohl, damit sie sich nicht gegenseitig erschießen!?!
An Tagen an denen die Jäger in der Nähe sind, geht meine Chica nicht aus dem Haus! Sie will einfach keine Pfote vor die Tür setzen, sitzt nur unter dem Küchentisch, wie in einer sicheren Höhle. Ich glaube, dass sie in Spanien schlimme Erfahrungen mit schießenden Leuten machen musste. Denn dieses Verhalten hat sich in den 3 Jahren die sie jetzt bei mir ist, nicht viel gebessert. Selbst wenn wir auf unserem Spaziergang sind und irgendwo ganz weit entfernt ein Schuß zu hören ist, dreht Chica um und läuft nach Hause! Sie ist dann durch nichts und niemanden aufzuhalten. Sie will nur ins sichere Haus und geht an diesem Tag nicht mehr raus!
Da die Treibjagd schon seit dem frühen Morgen im gange war, zerrte ich den Hund am frühen Nachmittag vor die Tür. Sie sollte endlich pinkeln! Doch das können Hunde nicht, wenn sie sooooo viel Angst haben. Also redete ich im Garten beruhigend auf sie ein. Wir waren ja nur 3 Schritte von der Haustür entfernt. Chica wollte aber nicht pinkeln, sonder nur wieder in die sichere Bude. Aber ohne sich zu erleichtern, wollte ich sie nicht wieder rein lassen. Die Jäger konnten sich noch lange hier vergnüngen und meinem Hund platzte fast die Blase… Diese Überlegungen gingen wohl auch durch das ängstliche Hundeköpfchen, denn Chica überlegte es sich und pinkelte endlich. Danach drehte sie blitzschnell um und klebte an der Haustür, die ich garnicht schnell genug öffnen konnte. Sofort verschwand mein kleines Angsthündchen unter dem Küchentisch.
My home is my castle
Info von der Tierfotografin Annett Mirsberger:
18 Kalender wurden bis heute verkauft!
http://www.meinbildkalender.de/galerie.cfm?sesid=&shopid=664293&artid=17770#
VIELEN DANK AN ALLE KÄUFER!!! IHR HABT ETWAS SCHÖNES ERHALTEN UND ETWAS GUTES GETAN! IHR SEID SUPER!!!
Was ist das?
Dieses seltsame weiße Zeug entdeckte ich neben der Weide. Zuerst fiel mir eine komische braune Masse auf, die wie verbranntes Papier aussah. Also machte ich mich auf die Suche, denn ich konnte mir nicht erklären, wie Asche hierher gekommen sein sollte. Dabei entdeckte ich diese seltsamen weißen Gebilde, die ca. 20cm hoch um einige Schilfhalme gewachsen waren.
Später scheint das Zeug braun zu werden. Das war das, was ich zuerst für verbranntes Papier hielt. Denn wenn man dagegen kommt, zerfällt es in braunen Rauch. So wie Asche eben.
Was kann das sein? Ein Pilz? Oder legt hier ein Tier seine Eier ab? Hat das schon mal jemand gesehen?
Wenn wir einen Menschen fröhlicher und heiterer machen können,
dann sollten wir es in jedem Fall tun.
Hermann Hesse
Ich hoffe ich kann euch mit diesem Bild erheitern!
Es entstand in den 70er Jahren, im Serengeti Tierpark.
Ihr habt es so gewollt: Das süße Huhn mit der Haube heißt „Shiro“!
Shiro ist ein japanisches Wort und bedeutet Weiß. Das ist sehr passend für unsere weiße Schönheit.
Shiro hat mit 8 Stimmen eindeutig gewonnen. Ich freue mich über eure Teilnahme und über das Ergebnis! Shiro kann damit auch ganz gut leben, denke ich. Sie ist wahrscheinlich das einzige deutsche Huhn, mit einem japanischen Namen! Wobei 99,9% der Hühner sowieso keinen Namen bekommen…
Ein verschollener Mineralleckstein wurde heute überraschender Weise doch noch geliefert.
Es handelt sich um eine Spende von der lieben Marina. Der Stein wurde von ihr schon am 24.10. bestellt, kam aber nie an. Wer weiß wo sich das Teil rumgetrieben hat? Heute tauchte er plötzlich wieder auf!
Vielen Dank meine liebe Marina!
Du bist mit dieser Spende auch bei der Verlosung unseres tollen Kunstkalenders „Zuhause bei Miranda“ dabei! Viel Glück!!! ♥
Ich hole mal eben schnell die Losbox…
Durch ein paar bauliche Veränderungen, haben die Pferde jetzt eine Art Laufstall. Im letzten Winter gab es noch 3 Boxen in unserem Stall. Da ich sowieso kein drittes Großtier dazunehme, war diese Box überflüssig. Sie nahm nur unnütz Raum ein. Nachdem die Abtrennungen zur dritten Box entfernt wurde, kann der Stall als Offenstall und als Boxenstall genutzt werden. Die Pferde können selbst entscheiden ob und wann sie in den Stall gehen. Bei sehr schlechtem Wetter hat trotzdem jedes Pferde eine eigene Box.
Miranda kannte diese Form der Haltung nicht. In den letzten 20 Jahren wurde sie von Oktober bis Mai in eine Box gesperrt. Deswegen hatte sie immer Angst vor dem Stall. Sie fürchtete dort erst wieder im Frühling rauszukommen. Deshalb nahm sie den neuen Offentall zuerst nur zögernd an. Doch nach ein paar Wochen hat sie es kapiert. Jetzt geht sie entspannt in den Stall, knabbert Heu aus den Heunetzen und bleibt sogar manchmal zum Ruhen dort.
Ich bin so stolz auf meine alte Dame! Es zeigt mal wieder, dass ein Pferd auch im hohen Alter noch dazu lernen kann. Mit Miranda wurde 20 Jahre lang nicht gearbeitet und sie stand auf einer völlig reizlosen Weide. Erst hier bei mir muss sie mit neuen Situationen umgehen. Wenn ich sie nicht gerettet hätte, hätte sie nie die Chance dazu bekommen. Denn sie sollte ja vor gut 1 1/2 Jahren geschlachtet werden. Erst bei mir, wird sie geistig gefordert. Ich bin mir sicher, Miranda wäre ein sehr gutes Reitpferd geworden. Mit dem richtigen Menschen, geht sie durch Dick und Dünn! Sie verlässt sich sehr stark auf den Menschen, den sie für vertrauenswürdig hält. Und dieser Mensch kann sich wiederum 100%ig auf Miranda verlassen. Leider hatte es das Schicksal anders für sie bestimmt und so musste sie die meiste Zeit ihres Lebens als Gebärmaschine dienen.
Ein paar Fotos vom Offenstallbereich. Leider gegen das Licht fotografiert, sind es nicht so tolle Aufnahmen geworden…

Hier können die Pferde einmal rundherum laufen. So kommt es zu keinem Stau, wenn ein Tier, dem Ranghöheren ausweichen muss.
Für mein kleines, weißes „Haubenkakadu – Hühnchen“ suche ich einen Namen. Mir will einfach nix passendes einfallen.
Wer hat eine Idee, wie diese Henne heißen könnte? Der Papa der Kleinen, ist eine Mischung aus Seidenhuhn und Araucana. Die Mutter eine Mischung aus verschiedenen, alten Landhuhnrassen. Dabei rausgekommen ist diese süße, weiße Maus, mit der Federhaube und den blauen Beinen!
wurden bis heute verkauft!
Danke an alle, die den schönen Kalender gekauft haben! Ich wünsche euch ein ganzes Jahr lang, jeden Tag, ganz viel Freude daran!!!
Noch ein unvermittelbarer Hund lebt auf unserem Hof.
Campa
Rasse: Ratonero Bodeguero Andaluz (Mix?) Hündin = Spanischer Terrier
Geboren: ? – geschätzt 2008
Vater: ?
Mutter: ?
Farbe: Tricolor
Größe: ca. 45cm
Gewicht: ca. 10Kg
Frühere Tätigkeit: Spanischer Straßenhund
Handycap: Extremer Jagdtrieb – Unvermittelbarer Dauersitzer auf Pflegestelle
Kam auf den Hof: 06.04.2010
Spitzname: Campina
Mag am liebsten: Jagen, aufpassen, schlafen, kuscheln, Mäuschen buddeln, gekrault werden, Menschen, spazieren gehen, auf dem Sofa liegen, auf die Fensterbank springen, Auto fahren.
Mag nicht: Fremde Katzen, keine Bezugsperson haben.
Hat Angst vor: Gibt es nicht.
Frisst gern: Rinti, Animonda, Rocco, Hundeflocken, Reis, Nudeln, Kausknaks vom Rind, Hundekuchen und -Kekse, hart getrocknetes Baguettebrot, Schüssler Salz Tabletten, Kanne Energiebarren!
Frisst nicht: Weiß nicht so genau.
Besondere Fähigkeiten: Kann auf den Hinterbeinen stehend rückwarts laufen, lernt extrem schnell, hat super scharfe Sinne (Gehör, Augen Geruchssinn), ist ein Lauerjäger der blitzschnell zugreift, kann über jeden Zaun klettern, kann aus dem Stand 2 Meter hoch springen, ist extrem wachsam, meldet alles ungewöhnliche (ist aber kein Kläffer), ist total mutig, geht auf die Gefahr zu und weicht nicht zurück.
Kann nicht: Mit Hundespielzeug spielen, abgeleint werden, ohne Aufsicht im Garten bleiben.
Macht am liebsten: Jagen, Kühe anpöbeln die zu weit an den Graben kommen, schlafen, alle die sie mag beknabbern, auf dem Schoß liegen, kuscheln, über Zäune klettern, für Leckerlis Kunststücke machen.
Macht nicht: Mit anderen Hunden spielen, fremde Katzen auf dem Grundstück dulden.
Vor diesen Maschinen hat Miranda keine Angst. Interessiert schaut sie den Bauern bei der Arbeit zu.
Die letzten beiden Nächte hatten wir Bodenfrost. Dafür schien gestern den ganzen Tag die Sonne. Endlich mal wieder! Nach dem vielen Regen, machte die Arbeit auf der Weide im Sonnenschein richtig Spaß. Als ich gerade mit Abäppeln beschäftigt war, sah ich einen Wagen mit Pferdeanhänger in der Ferne. Das war der Züchter von Miranda, der seine Pferde von der Weide in den Stall holte. Wenn das Laub von den Bäumen runter ist, kann ich den Weg zur Weide sehen, wo eine von Mirandas Töchtern und zwei ihrer Enkeltöchter stehen.
Sobald es Frost gibt, bringt der Züchter seine Pferde in den Stall. Sie kommen da erst wieder im Mai raus. Das ganze Winterhalbjahr müssen sie in der Box stehen. Deswegen hasst es Miranda, im Stall zu stehen! Sie hat sicher Angst, dort erst wieder im Frühjahr rauszukommen.
Als der Züchter seine Pferde im Hänger hatte und los fuhr, wieherte eines der Pferde. Miranda döste zu dieser Zeit gerade in der Sonne. Als sie die Stimme ihrer ehemaligen Weidekumpanin hörte, war sie sofort hellwach. Sie wieherte laut zurück, ging an den Zaun und schaute dem Pferdehänger hinterher. Sie stand da und wirkte ein wenig in sich gekehrt, so als ob sie über diese Situation nachdenken würde. Ich bin mir sicher, dass sie erkannte was hier passierte. Schließlich hatte sie dies schon viele Winter erlebt. Der Pferdehänger wurde immer kleiner in der Ferne. Da graste Miranda einfach weiter.
Ich glaube Miranda ist sehr froh über ihr neues Leben. Denn sie regt sich nicht mehr auf, wenn sie die Stimme ihrer früheren Weidekumpels hört. Vor gut einem Jahr drehte sie dann regelmäßig total durch. Jetzt hat sie kapiert, dass sie hier ein gutes Rentnerleben hat und bleibt gelassen. Auch wenn sie die Stimme der ehemaligen Herdenmitglieder hört. Außerdem ist Miranda froh, nicht mehr den ganzen Winter in der Box stehen zu müssen. Ich habe den Stall ein bisschen umgebaut, so ist er auch als Offenstall nutzbar. Die Pferde müssen also nur noch in die Box, wenn es mal mit dem Wetter ganz dicke kommt.