Für die Seele 28

Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.

Johann Wolfgang von Goethe

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Spieltrieb

Gestern konnten die Pferde endlich wieder auf die Koppel. Wegen des Dauerfrostes mussten sie einige Tage im Stall bleiben. Der Boden auf der Weide war uneben gefroren und durch das Eis zu gefährlich für die beiden.

Gestern war das Eis getaut und die beiden durften raus. Als Miranda draußen war, drehte sie erst einmal ein paar Runden im Galopp über die Weide. Dabei buckelte sie und schlug mit den Hinterbeinen weit nach oben aus. Es ist erstaunlich, was für eine Energie in der alten Lady steckt!

Wenn die Pferde nach einer Stallpause rausgelassen werden, ist der erste Moment immer der gefährlichste. Diesmal beruhigte sich Miranda aber schnell wieder. Nicht wie vor ein paar Wochen, als sie panisch in den Stall galoppierte…

Ich bin froh, wenn wir diesen Punkt gut überstanden haben. Danach kehrt meistens bald wieder die alte Routine ein. Obwohl die ersten Weidetage immer etwas kritisch sind. Die Pferde müssen sich wieder daran gewöhnen, frei zu sein. Sie haben sich an den kleinen, überschaubaren Raum im Stall gewöhnt. Da Pferde ja bekanntermaßen Fluchttiere sind, sind sie am Anfang ihrer neu gewonnen Freiheit, sehr nervös und misstrauisch. Alles und Jedes setzt sie in Alarmbereitschaft. Dinge die im Sommer keine Beachtung finden, sind jetzt potenzielle Bedrohungen. Immer fluchtbereit, können sie von einer Sekunde auf die andere durchgehen. Darum habe ich in dieser Zeit immer ein wachsames Auge auf die beiden.

Gestern entdeckte Miranda etwas, was sie näher untersuchen musste. Im Wassertrog befand sich eine dicke Eisschicht, mit etwas Tauwasser oben drauf. So etwas hatte die Stute noch nie gesehen, da sie ja bei ihrem Züchter von Oktober bis Mai, in einem vollkommen geschlossenen Stall stand. Miranda fand es lustig, die Lippen auf das Eis zu drücken und den Kopf immer hin und her zu bewegen. Ab und an wurde etwas Eiswasser aufgesaugt. Dann fuhr sie weiter mit den Lippen über das Eis. Den Kopf schwenkend, wie ein Elefant im Zoo… Es sah wirklich seltsam aus, deswegen schaute ich auch nach, was da los war. Bachus wollte auch schauen. Aber Miranda hängte die Zicke raus und zeigt ihm die Zähne! Nein teilen wollte sie nicht! Das war ihr Spiel! Bachus blieb im respektvollen Abstand stehen und schaute zu. Miranda beschäftigte sich eine ganze Weile mit diesem lustigen Spiel. Erst als sie das Interesse verlor, durfte Bachus gucken gehen. Der fand das Eis aber nicht spannend. Er kannte das sicherlich von vergangenen Wintern.

Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei. Endlich hätte ich auch ein wirklich spannendes und lustiges Video zeigen können. Schade… Aber sehr schön ist es, dass mein altes Mädchen noch spielt. Miranda hat am 23.02. Geburtstag. Dann wird die alte Lady schon 22 Jahre alt.

Das ist die Tränke, aufgenommen im Sommer, nach dem Reinigen. Ein guter Größenvergleich ist das Huhn im Hintergrund.

Tank-sauber

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Pferdefleisch

Sicher habt ihr alle schon vom Pferdefleisch-Skandal gehört. Jeden Tag tauchen neue Funde, in immer anderen Fertigprodukten auf. Jetzt ist schon fast jeder Supermarkt und Discounter betroffen. Tausende von Tiefkühl- und Fertiggerichten werden vernichtet…

Wieder mal ein Lebensmittelskandal, der den Verbrauchern klar machen sollte, wie undurchsichtig die Geschäfte mit unseren Lebensmitteln sind. Bis jetzt konnte noch nicht einmal geklärt werden, wo das Pferdefleisch eigentlichen her kommt und wann es zu „Rindfleisch“ wurde. So verwoben sind die Wege die das Fleisch zurücklegt, bis es bei uns als Fertiggericht, im Supermarktregal oder der Tiefkühltheke landet.

Wer weiß was da wirklich hinter steckt? Auf alle Fälle muss es ein großes und sich sehr lohnendes Geschäft sein! Jetzt wurden auch noch Rückstände eines Medikaments namens Phenylbutazon im Pferdefleisch gefunden. Mit diesem Mittel werden Rennpferde gedopt. Angeblich wird es auch gern Schulpferden gegeben, damit die Leistung bringen… Dieses Medikamten hat absolut nix im Essen verloren, da es dosisunabhängig Allergien und Asthma auslösen kann, oder sogar das Blutbild verändert. Es ist mal wieder zum K…..!

Miranda sollte vor gut 1 1/2 geschlachtet werden, wenn es nach ihrem Züchter gegangen wäre. Wahrscheinlich sind schon damals Pferde in Rinderbuletten gewandert??? Es ist ja nicht der erste Lebensmittelskandal. Immer mal wieder kommen unappetitliche Details ans Tageslicht, was mit unserer Nahrung hinter geschlossenen Türen geschieht. Die ganze Massentierhaltung mit Antibiotikaeinsatz, das hin und hergeschiebe von Lebensmitteln, von einem Land zum anderen und zurück, Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und, und, und… Dahinter steckt das große Geschäft und mafiaartige Strukturen. Ein paar ganz Schlaue verdienen sich dumm und dämlich und wir löffeln die Suppe tagtäglich aus!

Wer hat noch Vertrauen in die Lebensmittelindustrie??? Seid ihr euch sicher, was ihr wirklich auf dem Teller habt? In diesem Sinne: „Guten Appetit!“

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Für die Seele 27

Aufgetan ist das Tor,
und dein Fuß tastet ins Ungewisse.
Niemand geht vor,
aber du fühlst, dich führt eine Spur durch Licht und Finsternisse.
Niemand geht mit,
aber vertraut ist deinem Ohr ein jeder Schritt.
Wanderer, du gehst immer zu –
weisst du wie weit?
„Zur Ewigkeit – ohne Rast und Ruh,
auf Erdenwegen dem Ziele zu,
mir immer entgegen…“

Erika Beltle

Das-Licht-a-Ende-d-Tunnels

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Video

Ich habe die ersten saghaften Sonnenstrahlen genutzt, um ein kleines Video von den Pferden zu drehen. Natürlich bin ich meinem alten Filmstil treu geblieben. Möglichst mit der Kamera wackeln, gegen das Licht filmen, das Motiv von ganz weit weg aufnehmen damit kaum etwas zu erkennen ist und einen Moment abwarten wo absolut nix passiert. Alle diese Kritieren erfüllt mein kleines Filmchen! Ihr werdet also 2 Minuten lang den Pferden beim grasen zuschauen. Bevor ich die Kamera holte, trabte Miranda lustig auf der Weide rum…

Trotzdem kann ich eine kleine Verbesserung an meiner Filmtechnik erkennen. Diesmal habe ich beim Filmen keinen Zaunpfeiler umgerannt und bin auch hinter keinem Baum, Busch oder sonstwas gelandet. Der verehrte Zuschauer hat immer freie Sicht auf die Pferde. Es wird langsam… 😉

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Zwei Bloggerinnen spenden

Unabhängig voneinander, haben zwei liebe Bloggerinnen zeitgleich vom Amazon-Wunschzettel für die Pferde und Hunde bestellt!

Gabi, mit ihrem interessanten Blog meintagesablauf über das Treiben in einer Schulkantine, Einkäufe im Bioladen, Fortbildungsreisen, Besuche im Zoo und noch viel mehr, hat: Tierwohl Einstreu, Stallmeister Kräuterbrise und Eggersmann EMH Senior Müsli gespendet!

Heidi, mit ihrem liebevoll geschriebenen schlappohren.over-blog der für jeden Hundefreund und Liebhaber der Hunderassen Bassets und Blood Hounds ein Muss ist, hat: 6 x 800g Animonda GranCrano Probierpack und Kanne Energiebarren gespendet!

Ich möchte mich bei meinen lieben Mitbloggerinnen im Namen der Tiere ganz herzlich bedanken! Ihr seid spitze!!! DAAANKEEE!!!

Herzen
Schaut ruhig mal bei den beiden rein. Es lohnt sich!

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Für die Seele 26

Dankbarkeit ist ein Zeichen edler Seele.

Aesop

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Und ich wollte hiermit noch einmal sagen, wie dankbar ich euch allen bin die helfen, den Gnadenbrotplatz der Tier zu erhalten!!! Das kann man ja gar nicht oft genug sagen! 😀

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Hilfe aus der Schweiz

Die liebe Karin aus der Schweiz, hat uns über den Amazon Wunschzettel, wieder eine sehr große Spende zukommen lassen!

Sie bestellte viele dringend benötigte Dinge: Pferdemüsli, Einstreu für die Boxen, Dinkel- und Kräuter Snacks für die Pferde, Stallmeister Kräuterbrise und Eukalyptus-Leckstein für Mirandas Atemwege, Kauknochen, Rindernasen und Animonda Dosen für die Hunde, Dorschlebertran und Carfortan für die Hunde und die Katze zum Aufbau.

Liebe Karin ich beanke mich sehr für Deine wirklich großzügige Hilfe!!! Smily-winkt

Unser kleines privates Tierschutzprojekt entwickelt sich immer weiter. Mittlerweile kommt die Hilfe sogar aus verschiedenen Ländern der EU. Italien und die Schweiz sind schon vertreten.
Ist das nicht toll?

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Bloggerin Corinna spendet

Diesmal kommt Hilfe aus Italien! Die liebe Corinna mit ihrem schönen Blog über Apulien – Italien hat für die Pferde Eggersmann Mineralbricks gespendet!

Mineralbricks

Ich finde es so großartig, dass immer mehr Blogger unser kleines privates Tierschutzprojekt unterstützen! Ihr wisst ja, wenn viele kleine Menschen, in vielen kleinen Orten, kleine gute Dinge tun, wird daraus etwas ganz Großes und Wunderbares!!!

Die Pferde und ich sagen: HERZLICHEN DANK liebe Corinna!!!

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Im zweiten Anlauf

Seit gestern ist endlich das Eis auf der Weide verschwunden. Es war zwar schon einige Tage richtig warm, mit 5 bis 9 Grad, aber der frostige Boden blieb tückisch. Unter dem Tauwasser versteckte sich eine gefährliche Eisschicht. So konnten die Pferde erst gestern auf die Weide. Gut 2 1/2 Wochen mussten sie aus Sicherheitsgründen im Stall stehen.

Ein bisschen mulmig war mir schon, als ich die Pferde aus der Box ließ. Ich hoffte sehr, dass Miranda ruhig bleiben würde. Sie ging zuerst sehr langsam und vorsichtig aus dem Stall. Bachus trottete hinterher. Draußen gingen sie im ruhigen Schritt etwas hin und her. Blieben stehen, schauten sich um und schnupperten am Boden. Bachus begann bald am Gras zu knabbern, Miranda wälzte sich.
Doch als sie wieder hoch kam, drehte sie plötzlich kurz und heftig auf. Sie galoppierte ein Stück und schlug mit den Hinterbeinen hoch nach oben aus. Dann beruhigte sie sich aber wieder. Ich stand gute 15 Minuten auf meinem Beobachtungsposten und dachte, nun passiert nichts mehr. Also ging ich die Boxen ausmisten.

Ungefähr 10 Minuten später geschah es. Auf einmal drehte Miranda völlig ab. Im Galopp ging es richtung Stall, kurz davor drehte sie und raste wild schnaubend in die andere Richtung. Diesmal machte sie sogar unser etwas zu groß geratenes Reitpony verrückt. Bachus, der sonst der ruhige Ruhepol ist, drehte auch durch. Leicht panisch galoppierte er hinter der völlig durchgedrehten Stute her. Am Ende der Weide drehten die Pferde um und rasten diesmal in den Stall. Todesmutig stellte ich mich Miranda in den Weg und hielt sie am Halfter fest. Mein Arm hing in großer Höhe, weil sie vor lauter Angst den Kopf so hoch erhoben hatte. Beruhigend redete ich auf das schnaubende und bebende Pferd ein. Mich wundert es immer wieder, wo ich den Mut hernehme, in solch einer Situation einzugreifen. Denn eigentlich bin ich alles andere als mutig. So ruhig und bestimmt wie möglich, führte ich Miranda in ihre Box und bat Bachus in seine zu gehen. Der hatte sich in der Zwischenzeit schon wieder beruhigt.

Für Miranda präparierte ich ein Leckerchen mit Rescuetropfen. Bachblüten samt Leckerlie rein ins Pferd und etwas abgewartet. Nach ein paar Minuten war die Dame vollkommen entspannt. Der Kopf war wieder unten und ihre Unterlippe hing entspannt runter. Trotzdem holte ich diesmal den Führstrick, denn ich wollte erst einmal testen, ob sie außerhalb der Box auch ruhig bleibt. Ich führte sie aus der Box und stellte sie vor die Heuraufe. Nach eine Weile fing Miranda an am Heu zu knabbern. Bald futterte sie Heu, als ob nie etwas gewesen wäre. Nach einer Weile löste ich den Führstrick, blieb aber noch neben ihr stehen, um notfalles einzugreifen. Doch diesmal ging alles gut. Man was war ich froh!

Heute morgen hat sie vorsichtshalber gleich Bachblüten bekommen, bevor sie auf die Weide kam. Und heute gab es keine Probleme, obwohl wir wieder einen ziemlich heftigen Sturm haben, der die Pferde zusätzlich nervös macht.

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Sie will wirklich arbeiten!

Miranda will wirklich arbeiten und muss irgendwo eine Uhr versteckt haben. Vorgestern kam ich etwas verspätet zum Führtraining in den Stall. Miranda schaute schon ungeduldig aus ihrer Box und wieherte mich an! Sie wollte jetzt loslegen! Als ich ihr Halfter holte, gab sie seltsam quickende Laute von sich. Sie senkte sofort den Kopf, ließ sich das Halfter anlegen und ging brav neben mir her. Obwohl es ein stürmischer Tag war und Miranda deswegen nervös war, machte sie brav mit. Sie erschrak ein paarmal, ging aber nie durch.

Für alle schlauen „Ein-Pferd-hat-keine-Gefühle-und-versteht-sowieso-keine-Zusammenhänge-Menschen“ die jetzt behaupten, sie würde wiehren, weil ich täglich das Futter bringe, möchte ich sagen: Wenn ich mit Futter komme, wiehren beide Pferde. In dieser Situation hat aber nur Miranda reagiert. Bachus interessiert es nicht die Bohne, ob ich mit der Stute im Kreis laufe oder nicht. Er schaut eher etwas skeptisch rüber und hofft wohl, dass er von dem Blödsinn verschont bleibt. Miranda weiß also was passiert, wenn ich um diese Zeit den Stall betrete und sie zeigt, dass es ihr gefällt.

Beim Stallmisten habe ich übrigens ganz genau geschaut, ob ich irgendwo eine Uhr finde. Nix! Woher weiß die Stute wann es Zeit fürs Führtraining ist? Ich glaube, ich muss morgen noch einmal genauer suchen. 😀

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Winterzauber

Die liebe Bloggerin „Ocean“ hat vom Amazon-Wunschzettel
1 x 20kg Balios Winterzauber Müsli für die Pferde bestellt!!!

Wir sagen HERZLICHEN DANK für diese Spende! Die Pferde sind begeistert!

Herz-Gelb

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Die Tiere – Hühner

Mit den Hühnern endet unsere kleine Serie, über die Tiere auf dem Hof. Weil es nicht möglich ist, jedes Huhn einzeln vorzustellen, gibt es einfach viele Bilder von der bunten Hühnerschar! Leider sieht das Leben eines Huhnes in Deutschland in den allerwenigsten Fällen so aus! Vielleicht sollten wir öfter daran denken, wenn wir einkaufen gehen?

Vater (links) und Sohn
Hühner-Jan-2013-g
Der Vater „Heiner Junior“ ist eine Mischung aus Araucaner und Seidenhuhn. Er hat eine Haube, Bommeln am Kopf und keine Schwanzfedern. Das ist typisch für Araucaner-Hühner, sieht aber etwas seltsam aus.

Das weiße Huhn rechts auf dem Bild ist eine Legehybride, die auf Umwegen zu mir kam. So konnte auch sie ein freies Leben leben.
Bunte-Hühnerschar-2

Hier noch einmal die Legehybride.
Wollte-Tonvogel-fotografieren-2

Und hier seht ihr wie neugierig und schlau diese Tiere sind. Sie wusste ganz genau wo ich wohne! Mal schnell schauen obs nicht was zu Essen gibt!
Ital-Rocker-Fenster-2

Dieses Huhn hat einen Rosenkamm.
Grünhilde

Halbwüchsiges Huhn mit roten Augen und kämpfereinschlag, durch den Araucaner-Hahn. Das Gefieder sieht noch etwas zottelig aus, weil das Huhn noch nicht durchgemausert hat. Wie das Erwachsenen-Federkleid aussieht, kann man jetzt noch nicht erkennen.
Halbwüchsig-2

Hier wird gekräht.
Hahn-weiß-2.1.2013

Manchmal wird eine Dame gluckig, dann gibt es Küken.
Berta-Mutterglück-3.Woche

Manchmal hilft eine Tante mit, auf die Kleinen aufzupassen.
Küken-30.04.2012

Manchmal kann eine Mutter nicht loslassen. Auch wenn das Kind bald größer ist als sie selbst!
Berta-u-Carlos-4

Doch meistens müssen Junghühner in diesem Alter ohne die Glucke klar kommen.
Coco-20.08.2011

Sie wachsen bei mir von Anfang an in der Herde auf. So lernen sie von den Großen.
Junge-Hühner

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Heugeld

Die liebe Mathilda hat 20.- Euro für den Heueinkauf gespendet. Heute bekamen wir gerade einen neuen Rundballen geliefert.

Rundballen

Hier ist noch die Folie drauf. Das Loch in der Folie kommt von der Treckergabel, mit der der Ballen zum Transport aufgespießt war. Das zweite Loch ist auf gleicher Höhe ganz links außen, und kaum zu sehen, weil der Ballen so breit ist.

Herzlichen Dank liebe Mathilda, sagen Susanne und die Pferde!!! Wir freuen uns über Deine wertvolle Hilfe!

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Sie will arbeiten!

Seit gut 10 Tagen bekommt Miranda nun schon ihr tägliches Führtraining. Heute war ich wegen eines Termins ungefähr 1 Stunde später dran. Dann mistete ich auch noch zuerst die Box von Bachus. Die Tage davor bekam Miranda erst ihr Führtraining, danach wurde gemistet. Heute wollte ich das ganze umdrehen, weil ich eh schon spät dran war und mir das Ausmisten wichtiger erschien.

Miranda gefiel das ganz und gar nicht! Sie schaute rüber zu mir in die Nachbarbox, begann im Kreis zu laufen und Bocksprünge zu machen. Dann stellte sie sich vor die Tür und scharrte mit dem Vorderhuf am Boden. Dabei schaute sie mich genervt an.

Jetzt hätten viele gedacht, das Pferd spinnt mal wieder! Aber ich wusste, sie kommuniziert mit mir. Sie wollte mir mitteilen, dass ich etwas vergessen hatte. Als ich mit Bachus Box fertig war, holte ich Halfter und Führstrick und ging zu Miranda. Brav senkte sie den Kopf, damit ich das Halfter anlegen konnte. Ganz ruhig und entspannt machte sie beim Führtraining mit. Bald fing sie an zu kauen, den Kopf zu senken und abzuschnaufen.

Jeder ambitionierte Reiter wünscht sich so ein Pferd, was arbeiten möchte. Und meine 21 Jahre alte Rentner-Stute, mit der nie gearbeitet wurde, ist so ein Streber! Wer hätte das gedacht? 😆

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Für die Seele 25

Wenn wir keinen Winter hätten,
wäre der Frühling nicht so angenehm.

Anne Bradstreet

Schnee-22.01.2013-C

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Traurig

Vor zwei Tagen waren wieder die Jäger in der Nähe. Den ganzen Vormittag hörte ich viele Schüsse. Sie ballerten so rum, dass ich deswegen das Führtraining mit Miranda abbrechen musste, was mich sehr ärgerte. Miranda wurde durch die Schüsse zu nervös. Warum müssen die ausgerechnet jetzt wieder rumballern, dachte ich noch.

Heute, also zwei Tage später, fand ich diesen angeschossenen Hasen. Er lag neben unserer Auffahrt, hinter einem Baum und lebte noch. Da ich gerade mit den Hunden vom Gassigehen wieder kam, brachte ich diese erst einmal ins Haus. Dann ging ich zum Hasen, um zu schauen, ob er noch zu retten war oder ob ich den Jäger anrufen musste, damit er ihn erlöste. Als ich wieder bei dem Hasen war, atmete dieser sehr schnell. Ich sah wie sich sein Bauch schnell und hoch hob und senkte. Er war schwer verletzt und musste erlöst werden. Das arme Tier, schleppte er sich mit seinen Verletzungen schon 2 Tage lang durch die eiskalte Wildnis. Die Jäger hatten mal wieder ein Tier angeschossen und keine gute Nachsuche gemacht! Ich stand bei dem Tier und sah nun wie er seinen letzten tiefen Atemzug macht, dann war er tot! Nach zwei Tagen Höllenqualen ist dieses arme Tier elendig verreckt!

Hase

Leider ist das nicht das erste Tier, was ich angeschossen gefunden habe. Vor ein paar Jahren lag ein junges Rehböckchen mitten in unserer Auffahrt. Er war angeschossen und röchelte. Ich kam gerade vom Einkaufen und konnte kaum mit dem Auto an dem armen Tier vorbei. Dem Bock ging es so schlecht, er konnte nich mehr auf die Beine kommen. Sonst wäre er nie liegen geblieben, als ich mit dem Auto vorsichtig an ihm vorbei fuhr. Ich schaute ihn mir an und sah, dass hier nichts mehr zu machen war. Also rief ich den Jäger an. Einige Zeit später hörte ich den Schuss, der den Bock erlöste.
Dieser kleine Bock gehörte zu einem Rehrudel, was hier praktisch auf dem Hof lebte. Es waren 6 Tiere, 3 weibliche, 1 Bock und 2 Jungtiere. Dazu gehörte dieser angeschossene Bock. Ich hörte an diesem Tag die Jäger weiter entfernt schießen. Da müssen sie das Böckchen getroffen haben. Er wollte sich „nach Hause“ schleppen, war aber nicht mehr in der Lage über den Graben zu springen. Deshalb musste er sich am Graben entlang schleppen und meine Auffahrt wieder hoch, um zum Wäldchen zu kommen. Das schaffte er mit seinen Verletzungen nicht mehr und brach in der Einfahrt zusammen.

Es gibt noch mehr solcher Geschichte mit angeschossenen Tieren, die ich euch erzählen könnte. Aber dann wird das hier zu lang. Nur noch eins: Ich habe im Laufe der Jahre 3 Reh-Schädel mit Geweih gefunden. Das waren alles Böcke, die hier verendet sind. Bei einer ordentlichen Nachsuche hätte man diesen Tieren das qualvolle langsame Sterben ersparen können!

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Color Blocking

Betrachten auf eigene Gefahr! Wegen eventueller Nebenwirkungen auf den Sehnerv, wenden sie sich bitte an ihren Arzt oder Apotheker.
Wir übernehmen keine Haftung!

Campa-Kuscheltuch

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Wenn es so nicht geht,

mach es anderes!

Jedes Problem ist da, um gelöst zu werden. Manchmal muss man einfach nur umdenken. Wolke brachte mich auf eine Idee, wie ich der momentan etwas zu flippigen und genervten Miranda, die Stallzeit erleichtern kann.

Wölkchen erzählte mir, dass ihr Wallach Shaman, regelmäßig in die Führanlage kommt. Da kam mir die Idee, es heute auch mit Miranda zu probieren. Mangels Führanlage wurde ich kurzerhand zu dieser. Miranda bekam ihr Halfter an, ich nahm den Führstrick in die Hand und schon gings im Offenstall im Kreis herum. Da der Stall in der Mitte eine lockere Balkenabtrennung hat an der die Heunetze hängen, kann man gute Runden laufen.

Miranda ging brav mit und entspannte sich von Runde zu Runde mehr. Der Führstrick hing immer durch und sie war ganz bei der Sache. Achtete darauf, was ich von ihr wollte. Ich ließ sie mal stehen bleiben, mal ein paar Schritte rückwärts gehen. Es war gleichzeitg ein kleines Training, weil sie sich auf mich konzentrieren und denken musste. Miranda senkte den Kopf, fing an zu kauen und schnaubte sogar ab! Es gefiel ihr also!

Anschließend wollte ich sie frei im Offenstallbereich laufen lassen und löste den Führstrick. Doch da drehte sie wieder ab. Der Kopf ging hoch und sie rannte hektisch hin und her. Zwischendurch kam sie zu mir und stand zitternd ganz dich bei mir. Irgendwie fühlt sie sich in meiner Nähe sicher. Aber beim Misten kann ich nicht ständig ein Pferd auf den Hacken stehen haben. Also werde ich während der frostigen Zeit weiter die Führmaschine machen. So bekommt Miranda ihre Bewegung und wir sind alle entspannter!

Danke Wölkchen, dass Du mich auf diese Idee gebracht hast! ♥

Winter-Jan-2013-Nebel

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Für die Seele 24

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge

Cicero

Entchen-Größer

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Meine Nerven…

Der Frost hat uns wieder und dadurch ist das ganze Regenwasser der vergangenen Wochen, auf der Weide zu Eis gefroren. Besonders schlimm ist der Bereich vor dem Stall. Dort können die Pferde nicht mehr durch, müssen also im Stall bleiben.

Nach zwei Tagen Stall dreht Miranda wieder total ab! Wenn ich die Boxen miste, kommen die Pferde in den Offenstallbereich. Sie haben dann einen ca. 20 qm großen Stallbereich und ein kleines Stück davor zur Verfügung. Ich würde sie auch tagsüber ganz in diesem Bereich lassen, wenn Miranda sich ruhig benehmen würde. Aber sie fängt bei jeder Keinigkeit an zu spinnen.

Heute ist sie wie eine blöde im Stall herumgetrabt und hat dazu wilde Bocksprünge hingelegt. Das geht nun mal garnicht! Dafür ist die Fläche zu klein. Besonders wenn da auch noch Bachus ist, der ständig ausweichen muss und ich mit der Schubkarre voll Mist einmal quer durch den Stall muss. Also hieß es für Miranda: Ab in die Box! Mir tut das natürlich sehr leid, aber ich habe das Wetter nicht ausgesucht!

Bachus macht das alles nichts aus. Er ist im Offenstallbereich genau so ruhig, wie in seiner Box. Ihm gefällt beides, wobei er sich im Offenstallbereich nicht mehr bewegt, als in seiner Box. Außer, dass er Miranda ständig ausweichen muss.
Die Box sieht er als seinen eigenen, privaten Raum, wo er in Ruhe fressen kann und nicht der ranghöheren und im Winter etwas zickigen Miranda ausweichen muss.

Beide Pferde gehen übrigens freiwillig in ihre Box wenn ich: „Geh rein“ sage. Ich führe sie nur noch mit meiner Körpersprache und durch ansprechen. Pferde lernen sehr schnell, habe ich festgestellt. Wenn man klar in seiner Körpersprache und seinem Auftreten ist, wissen sie ganz genau, was man von ihnen will.

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Heute kommt Huhn auf den Tisch!

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Kreisch! Ohne mich… Schnell runter!

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Die Tiere „Conrad“

Nun kommt das letzte Schaf an die Reihe. Es ist das Kind von Carsten und Ante, der hier auf dem Hof geborene Bock Conrad. Von ihm zeige ich mehrere Fotos. Zuerst mit seiner Mama Ante, am Tage seiner Geburt. Dann einige wo er immer größer wird. Ausgewachsen ist er noch nicht, auch sind seine Hörner noch nicht so schön, wie die seines Vaters.
Conrad bleibt als Kastrat hier bei der Herde.

Na wo ist er denn?

Ante-Baby-a-26.05.2012

Hier ist er ja!

Ante-Baby-26.05.2012-2

1 Tag alt und ziemlich müde.

Conrad-27.05.2012-c

Gute 2 Monate alt, ruht er hinter der Mama Ante.

Ante-Conrad-15.07.2012

Conrad vom Erlenhof

Conrad-Nov-2012

Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 26.05.2012
Vater: Carsten vom Kraienholt
Mutter: Ante S. vom Brink
Farbe: Schwarz
Größe: z.Z. ca. 37cm
Gewicht: z.Z. ca. 9 Kg

Kam auf den Hof: Wurde hier geboren

Mag am liebsten: Bei seiner Mama sein, mit dem Vater spielen, Tine ärgern, mit den anderen um die Wette rennen, grasen, im Herbst die von den Bäumen fallenden Blätter aufsammeln, gekuschelt werden, aus der Hand gefüttert werden.

Mag nicht: Fällt mir nix ein.

Hat Angst vor: Den Jägern.

Frisst gern: Schrot, Gras, Kräuter, Heu, Haselnussblätter, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum.

Frisst nicht: Wurzeln, Äpfel.

Besondere Fähigkeiten: Ist immer freundlich, ist neugierig, etwas zurückhaltend und trotzdem zutraulich, ist ein super Rasenmäher!

Kann nicht: Fällt mir nix ein.

Macht am liebsten: Schrot fressen, sich als erster aufs frische Heu stürzen.

Macht nicht: Fällt mir nix ein.

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Die Tiere „Tine“

Nach längerer Pause möchte ich mit der Vorstellung unserer Hoftiere weiter machen. In letzter Zeit gab es immer so viel zu berichten, da kam diese Serie etwas in den Hintergrund. Heute geht es weiter mit noch einem Minischaf…

Tine vom Kraienholt

Tine-Nov-2012

Rasse: Ouessantschaf (Französisches Minischaf)
Geboren: 24.03.2011
Vater: Raimund 9 vom Tannenhof
Mutter: Hat nur eine Nummer
Farbe: Schwarz
Größe: ca. 42cm
Gewicht: ca. 12Kg
Handycap: B Tier

Kam auf den Hof: Juli 2011

Mag am liebsten: Alles ganz ruhig angehen lassen, grasen, im Herbst die von den Bäumen fallenen Blätter aufsammeln, am Kopf gekrauelt werden, aus der Hand gefüttert werden.

Mag nicht: Geschoren werden, Hektik in der Herde.

Hat Angst vor: Wenn der Schafscherer kommt, vor unbekannten Gegenständen und Situationen.

Frisst gern: Schrot, Gras, Kräuter, Heu, Äpfel, Haselnussblätter, Blätter und Zweige vom Apfel-, Kirsch und Pflaumenbaum.

Frisst nicht: Wurzeln.

Besondere Fähigkeiten: Ist immer freundlich, ist der ruhige Pol in der Herde, ist neugierig, etwas zurückhaltend und trotzdem zutraulich, geht jedem Streit aus dem Weg, ist ein super Rasenmäher!

Kann nicht: Sich in der Herde durchsetzen.

Macht am liebsten: Schrot fressen, auf erhöhte Punkte klettern.

Macht nicht:
Sich freiwillig scheren lassen.

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Wie rücksichtsvoll bist du?

Gestern hatten wir hier ein richtiges Horror-Erlebnis!

Ich war gerade mit dem Stall ausmisten fertig und brachte Heu zu den Schafen. Da hörte ich ein riesen Spektakel: Hundegebell und die Pferde galoppierten panisch über die Weide. Ich konnte Miranda bis zu mir schnaufen hören. Da sah ich auf dem am anderen Ende der Weide anschließendem Grundstück, wie zwei große Hunde Enten jagten.
Ich wusste, dass das Haus vermietet war und diese Mieter mitten im Auszug steckten. Sie waren nur noch ab und zu bei dem Haus, hatten aber noch ihre Hühner und Enten auf dem Grundstück.

In der Annahme, dass niemand bei dem Haus war und den Enten helfen konnte, ging ich mit einem Stock bewaffnet zum Ende der Weide. Es dauerte eine Weile, bis ich ganz hinten angekommen war, denn die Weide ist lang. Die beiden Hunde, ein schwarzer Schäferhund-Mix und ein Colli-Mix, hatten eine der Enten zu fassen bekommen. Ich konnte sehen, wie diese immer wieder heftig mit den Flügeln schlug. Ab und zu schaffte sie es sich zu befreien und flatterte mit nur noch einem Flügel in den Graben. Der Schäferhund fischte sie immer wieder raus, biss in die Ente und rupfte Federn raus. Der Colli stand davor und bellte. Die Pferde waren völlig durch den Wind und galoppierte in Kreisen auf der Weide rum.

Endlich kam ich ans Ende der Weide, doch dort ist ein Graben und ich kam nicht weiter.
Also schrie ich die Hunde von dieser Seite an: „Hey, aus! Pui ist das! Verpi… dich!!!!“
Der Collie lief etwas zurück und bellte mich von dort aus an. Der Schäferhund schaute kurz auf und nahm weiter die Ente auseinander. Die schaffte es noch einmal in den Graben zu flüchten, wo sie flach auf dem Wasser lag. Da kamen zwei junge Frauen auf die Wiese und guckten sich die Szene an. Nachdem ich herüber gerufen habe, sie sollten endlich ihre Hunde anleinen, nahm die eine den Colli-Mix und verschwand hinterm Haus. Die andere rief zum Schäferhund: „Aus – aus – aus ….“ Tatsächlich kam der ein paar Schritte aus dem Graben raus und sie sagte:“Platz“.
Der Hund legte sich kurz hin, sie nahm ihn aber nicht an die Leine oder hielt ihn am Halsband fest. Im nächsten Moment sprang der Schäferhund auf und ging wieder auf die Ente. Nachdem ich noch einmal über den Graben gebrüllt hatte, nahm sie endlich ihren Hund am Halsband und zerrte ihn hinters Haus.

Nun waren beide Frauen samt Hunde verschwunden. Ich konnte nicht sehen wo sie abgeblieben waren, da mir das Haus die Sicht nahm. Ich war immer noch in der Annahmen, dass es unachtsame Spaziergängerinnen waren, die nicht auf ihre Hunde aufgepasst hatten und sich nun vom Acker gemacht hatten.

Was mit der Ente war, ob die noch lebte und vielleicht schwer verletzt im Graben lag, konnte ich von meinem Standort aus nicht erkennen. Also ging ich zum Haus zurück und rief die Eigentümerin des Hauses an. Ich sagte zu ihr: „Du musst bitte deinen Mietern Bescheid sagen, da haben eben zwei Hunde deren Enten gerissen. Ein Tier liegt eventuell verletzt im Graben“
Vermieterin: „Danke, ich rufe dort sofort an.“

Einige Minuten später klingelt mein Telefon, die Hauseigentümerin ist dran. Sie sagt: „Ich habe eben mit meiner Mieterin gesprochen. Sie ist gerade bei dem Haus und hat ihren Hund dabei. Eine Freundin von ihr ist auch dort, die hat ebenfalls ihren Hund dabei. Ihre Freundin hilft ihr beim Hühnerstall sauber machen. Meine Mieterin sagt, da wurde keine Ente gerissen. Der Hund von ihrer Freundin ist noch jung, der hat nur mit der Ente gespielt. Das ist nicht schlimm.“

Ich bin echt fassungslos über so viel Rücksichtslosigkeit!
Die beiden Frauen hatten nicht mal nachgeschaut, was denn überhaupt los war. Obwohl die Hunde bellten und die Enten geschrieben haben! Immer wieder wurde die Ente von den Hunden gepackt und hat dabei echte Todesangst ausgestanden! Schließlich wird es der Ente auch das Leben gekostet haben, nehme ich an.
Dazu sind meine Pferde panisch geworden und galoppierten wild auf dem rutschigen Boden rum!

Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet aufzupassen, dass sein Hund kein anderes Tier jagd oder totbeisst. Außerdem ist es doch selbstverständlich, dass wenn man einen Hund hält und auch noch andere Tiere hat, alle Tiere schützt. Dieser Hund hat ganz eindeutig gejagt und in tötungsabsicht gehandelt. Der hat nicht nur ein klein bisschen mit der Ente gespielt, wie die Frau das geschehene verharmlost. Solch ein Hund darf einfach nicht ohne Aufsicht auf dem nicht eingezäunten Grundstück laufen. Die Nachbarn haben schießlich auch Tiere!

Was die Sache in diesem Fall nicht besser macht. Diese Leute, es ist übrigens eine Familie mit kleinen Kindern, haben jetzt schon den 3. Hund. Immer wenn sie mit dem Vorgänger nicht mehr klar kamen, wurde der wegegeben. Kurze Zeit später hatten sie dann einen anderen Hund!

Solche Hundehalter können das Ansehen aller Hundehalter in den Dreck ziehen! Ich bin wirklich dafür, dass diese Menschen keinen Hund mehr halten dürfen! Es ist ja schon so oft bei denen schief gegangen und sie zeigen sich als äußerst lernresistent.

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Für die Seele 23

Hüte dich vor Menschen, die beim Lachen nicht den Bauch halten müssen.

Aus China

Buddha

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Schönes Hobby?

Wie in jedem Jahr, findet hier Anfang des Jahres eine große Treibjagd statt. Diesmal wurden wir sogar vor Beginn informiert und konnten so rechtzeitig unsere Tiere in Sicherheit bringen.

Treibjagd

Die Jahre davor bekam ich nie eine Ankündigung. Plötzlich war alles voller Jäger und Treiber und wir mittendrin! Viel Rücksicht habe ich bis jetzt nicht von der Jägern erfahren. Vor einigen Jahren stand ein Jäger mitten im Innenhof und hat dort geschossen. Zwei Jahre später, wollte ein Jäger samt Jagdhund durch meinen eingezäunten Gartenteil laufen. Es gab eine längere Diskussion, weil ich ihn nicht durch meinen Garten gehen lassen wollte. Schließlich ging er genervt außen rum.

Leider ist es nicht möglich, die Jagd auf dem eigenen Grund und Boden zu verbieten. Am Samstag verbreitete also wieder einmal eine Horde Männer und Frauen, Angst und Schrecken! Die Pferde waren im Stall, aber dahinter liegt das Wäldchen. Das Geballere machte Miranda sehr nervös, denn es wird nicht der Mindestabstand zu den Häusern eingehalten.

Diese Fotos machte ich von meiner Terrasse!

Treibjagd-Treiber

Treibjagd-Treiber-nah-2

Diese aus dem Wohnzimmerfenster!

Treibjagd-Fenster

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Treibjagd-trei-4

Die Schafe suchten sich den höchsten Punkt der Weide und versammelten sich ängstlich um die Leitaue Ante.

Treibjagd-Schafe

Treibjagd-Schafe-2

Kein Wunder, denn der Lärm war wie ein zweites Silvester!

Ich fühle mich wirklich belästigt durch so eine Jagd. Die Pferde mussten den ganzen Tag im Stall bleiben. Chica saß unterm Küchentisch. Die Katze durfte nicht raus. Und da blieb noch die Angst um meine Hühner und Schafe. Dazu kam das bange Hoffen, dass kein versehentlicher Schuss, die Pferde im Stall trifft. Und dass Miranda nicht in Panik verfällt, wenn die Horde durch den Wald trampelt und schießt.

Was glaubt ihr wie froh ich bin, dass wir das dieses Jahr wieder überstanden haben???

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Noch eine Spende!

Am Samstag kam noch eine Sachspende bei uns an! 😀

Christiane K. aus N. spendete 1 x 2,5 Kg Masterhorse Dinkel Snack für die Pferde und Hunde! Beide Tierarten lieben diese knackigen Teile!

Diesmal kam die Spende nicht von der Buchautorin Christiane Krieg, es handelt sich um eine andere Christiane, deren Nachname auch mit K anfängt! 😉

Liebe Christiane, ich bedanke mich bei Dir, im Namen der Tiere!!!

Schmuck-love-herz_393

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Geliefert

Heute Morgen brachte der Bauer einen neuen Heuballen. Mit einem großen Rundballen komme ich ca. 2 Wochen aus. Es kommt auch auf die Wetterlage an, wie lange so ein Ballen reicht. Je kälter es ist, um so mehr fressen die Pferde. Ist ja auch logisch, sie verbrauchen dann mehr Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten.

Die Ballen sind in Folie eingepackt, wenn sie hier ankommen. Bei diesem ist die Folie schon runter, nur das Netz ist noch drauf.

Heuballen

Heu ist das wichtige Grundfutter im Winter. Den Pferden sollte immer uneingeschränkt Heu zur Verfügung stehen.

Pferde-02.01.2013-b

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Frohes neues Jahr!

Neuj-Habby-New-Year

Wir haben die Silvesternacht gut überstanden. Erwartungsgemäß blieb es sehr ruhig, was die Knallerei anging. Vielleicht wurde etwas mehr geknallt als im letzten Jahr, aber es hielt sich wieder mal in Grenzen. Schlimmer war der Sturm, der schon seit zwei Tagen tobte. Am letzten Tag des Jahres wurde er immer stärker. Heftige Windböen hauten Äste von den Bäumen. Es schepperte, krachte und wackelte überall. Das beunruhigte die Pferde mehr, als das blöde Geballere. Das Wäldchen hinter dem Stall, wurde besonders für Miranda immer unheimlicher. Blöderweise hatte es dort am frühen Nachmittag richtig geknallt, als ein ziemlich großer Ast herunter kam.

Die ganze Silvestnacht mussten wir den Sturm ertragen. Dazu kam dann noch um ca. 23.00 Uhr Regen. Vielleicht hatten die Leute deswegen keine Lust viel zu knallen? Ich wäre freiwillig auch nicht vor die Tür gegangen, musste aber immer wieder nach den Pferden schauen.
Im Großen und Ganzen hielten sie sich aber gut. Ich glaube wirklich, dass der Sturm ihnen mehr Angst machte, als die Böller. Na ja, bei Bachus kann man eigentlich nicht von Angst reden. Er bleibt immer recht entspannt. Hauptsache es ist genug zu essen da. Den Rest sitzt er einfach aus.

Hoffentlich hattet ihr und eure Tiere einen schönen Jahreswechsel! Chica war natürlich nervös. Später schlief sie mit Bachblüten versorgt in ihrem Körbchen. Der 1. Spaziergang im neuen Jahr verlief etwas holprig. Chica traute dem Frieden nicht, dass jetzt alles vorbei sein sollte.

Nun sind Mensch und Tier froh, die ganze Feierei ist überstanden. Es kehrt wieder Ruhe und Normalität ein, so wie es sich für diese Jahreszeit gehört. Der Winter ist die Zeit, in der sich die Natur erholt. Bald beginnt der Frühling und alles wird neu. Darum möchte ich mit einem Zitat von Meister Eckhart enden und euch ein frohes neues Jahr wünschen!

Und plötzlich weißt du,
es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

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Verlosung!

Heute ist es soweit! Unser toller Bildkalender „Zuhause bei Miranda“ wird unter den Spendern verlost.

Ihr seid live dabei!!!

Weil der Notar schon leicht lallend Silvester feiert, habe ich mich mit der antiken Keksdose von Oma, an den Küchentisch gesetzt. Die Dose hat, ganz zum Thema passend, ein hübsches Pferdemuster.

Doch nun genug der Worte, wir schreiten zur Auslosung:

Das ist die Dose

Verlosung-Dose

Innen liegen die Lose

Verlosung-Dose-offen

Schüttel, schüttel, schüttel…

Verlosung-Schüttel

Misch, misch, misch…

Verlosung-Misch

Zieh

Verlosung-Zieh

Gewonnen hat:

Verlosung-Gewonnen

Herzlichen Glückwunsch liebe Eliesabeth!!!

Der Kalender geht am 02.01.2013 auf die Reise! Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude daran!

Damit steht der Gewinner fest. Ich habe Euch allen den Sieg gegönnt, denn Ihr seid einfach klasse! Ihr habt in diesem Jahr geholfen den Gnadenbrotplatz der beiden Rentner-Pferde, und der anderen unvermittelbaren Tiere hier auf dem Hof, zu erhalten. Darum möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei allen Spendern, Unterstützern und Helfern bedanken! Ein Danke geht auch an Frau Tonari, die den Kalender für die Verlosung zur Verfügung gestellt hat und die Idee dazu hatte.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes neues Jahr!
Neuj-Clown

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Noch zwei Tage…

…dann wird unser toller Kunstkalender „Zuhause bei Miranda“ verlost!!!

Fee
Unsere Glücksfee steht schwebt schon in den Startlöchern!

Wie mir die Tierfotografin und Schöpferin des schönen Kalenders, Annett Mirsberger mitteilte, wurden bis jetzt 19 Stück verkauft.

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Abenteuer auf dem Rentnerhof!

Eigentlich verlaufen die Tage auf der Seniorenresidenz ruhig. Geradezu gemütlich und ausgeglichen. Manchmal reißt aber der nackte Wahnsinn das Ruder an sich. Dazu brauchen wir keine wirklich dramatischen Auslöser, wie z.B. der vorhergesagte Weltuntergang oder so etwas… Nein es genügen kleinere Geschehenisse.

Heute war so ein Tag. Durch die seltsame Wetterlage passierte etwas, was ich noch nie gesehen, geschweige denn gehört hatte: Mirandas Schweif war plötzlich eingefroren! Aus dem Schweif wurden im unteren drittel mehrere dicke, schwere und harte Eisstränge. Diese berühten die nichts ahnende Stute an der Hinterhand und Miranda ging durch! Als sei der Teufel hinter ihr her galoppierte sie in den Stall, wo ich gerade beim Ausmisten war. Ihr hart gefrorener Schweif wurde dabei hin und her geschleudert. Im Stall schlug er laut krachend an die Stallwände. Da gab sie noch mehr Gas, trat mit der Hinterhand weit unter und rannte im Renntempo aus dem Stall. Ich stand im Stall und bekam natürlich einen riesen Schreck!
Mit Halfter und Führstrick ging ich raus auf die Weide. Schon als ich um die Ecke kam sah ich, dass ich hier eingreifen musste. Miranda drehte immer mehr durch, weil sie ständig von ihrem eigenen Schweif angetrieben wurde. Todesmutig stellte ich mich der tobenden Stute in den Weg und sagte mit erhobenen Armen: „Hoooooo“. Sie blieb schnaufend und bebend vor mir stehen. Ich legte ihr den Halfter an und führte das vor Angst zitternde und schnaufende Pferd in den Stall. Dort brachte ich sie in ihre Box. Ich holte die Rescue-Tropfen für die wilde Dame. Da kam sie langsam wieder runter. Trotzdem gabs für den Rest des Tages Stubenarrest für die Pferde.

Mir hat nie jemand erzählt, dass der Schweif eines Pferde einfrieren kann. Miranda anscheinend auch nicht. Es lag bestimmt an dem andauernden schnellen Wechsel von Tauwetter und Frost.

Christiane sagte einmal zu mir: „Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage in der Pferdehaltung. Dies war ein nicht so guter. Unsagbar froh bin ich darüber, dass mir Miranda so sehr vertraut und mir deshalb so gut gehorcht. Sonst hätte ich mit dieser hochgezüchteten Dame viel mehr Schwierigkeiten. Denn sie hat trotz ihrer 21 Jahren immer noch Pfeffer im Popo! Heute hätten wir bestimmt jedes Rennen gewonnen.

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Schlammbad

Schmutzige Pferde sind glückliche Pferde!

Nachdem Eis und Schnee verschwunden sind, sehen die Pferde so aus.

Miranda-Schlammbad-2

Miranda-Schlammbad

Miranda-Schlammbad-Kopf

Aber keine Sorge, ich mache hieraus wieder einen puscheligen Winterpelz. Ich bin auch nicht sauer, wenn sie sich gleich nach dem Striegeln wieder im Matsch suhlen. Wozu hat das Rentnerpaar denn seine Bedienstete? 😆

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Frohe Weihnachten

WEIH_MERRY_CHRISTM

    Weihnachtsfreude

    Ich wünsch dir
    Kerzenfunkeln
    und Schnee in der Luft

    Ich wünsch dir
    Nelken, Zimt
    und Bratapfelduft

    Ich wünsch dir
    Träume, die wahr werden
    unter dem Baum

    Ich wünsch dir
    in liebende Augen
    zu schaun

    Ich wünsch dir
    Weihnachtsfreude
    ins Herz hinein

    Das soll mein
    kleines Geschenk
    für dich sein

WEIH_T_10

Frohe Weihnachten wünscht Susanne!

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