Hoffentlich fallen die Augen nicht raus. 🙂

Warum lieben wir bloß unsere Hunde so sehr?
Menschen und Hunde hatten schon immer eine ganz besondere Beziehung zueinander. Das kann jeder bestätigen, der einmal sein Leben mit einem Hund teilte.
Es gibt genug Überlieferungen, auch von großen Persönlichkeiten, die absolute Hundefans waren. Z.B. Fürst Otto von Bismarck, der nie ohne einer seiner Lieblingsdoggen irgendwo hin ging.
Die Bindung, die sich zwischen Hund und Mensch aufbaut, ist eine ganz besondere, die sich kaum in Worte fassen lässt. Wer noch nie einen Hund an seiner Seite hatte, kann dies nicht verstehen. Wundert sich vielleicht sogar über seine hundevernarrten Mitmenschen. 😉
Deshalb bitte ich alle die einen Hund haben oder früher ihr Leben mit einem Hund teilten, meine Frage als Kommentar zu beantworten. Ich werde auf eure Kommentare nicht antworten, weil jede Antwort eine ganz persönliche ist und somit genau richtig! Ich freue mich aber sehr, über jeden der mitmacht und wenn hier bald gaaaaaanz viele Kommentare stehen. Ihr dürft auch gern andere Hundebesitzer einladen, die diese Seite nicht kennen. Zum Kommentieren muss man nicht bei WordPress registriert sein. Jeder der eine E-Mail-Adresse hat, kann einen Kommentar schreiben.
Lasst uns eine kleine Liebeserklärung an unsere Hundis schaffen!
Deshalb: „BITTE WEITER SAGEN…“
Ich freue mich auf rege Beteiligung! Lasst mich nicht hängen. DANKE!!!
Ich werde gleich mal anfangen und den 1. Kommentar schreiben!
Der Beweis für Klaus: Es sind verschiedene Rehe, die sich vor unserer Haustür rumtreiben! 😉
So, genug jetzt! Sonst träumt hier noch jemand von Rehen! 😉
Früher habe ich gern Urlaub mit Hund in Dänemark gemacht. Ich bin ein Mensch, der nicht ohne seine Hunde in den Urlaub fährt. Mir würde etwas fehlen… Da bot sich für uns Dänemark an, weil man so schön mit dem Auto hin fahren kann. Wir mieteten ein Ferienhaus und hatten eine wunderbare Zeit. Das lag auch an der Hundefreundlichkeit der Dänen. Außerhalb der Saison, durften die Hunde ohne Leine am Strand laufen.
Kein Däne regte sich über freilaufende Hunde auf, was in Deutschland schon damals ganz anders aussah. Wehe es wagte ein Hund, eine Pfote, an einen deutschen Strand zu setzen… Oh weiha, da wurde man als Besitzer fast gelüncht…
Sogar mit meinen Doggen hatte ich nie Probleme. In Deutschland wurde man schon damals schräg angesehen und bepöbelt, wenn man einen großen oder sonstwie aus der Norm fallenden Hund hatte. Selbst wenn dieser super erzogen, top sozialisiert war und niemanden belästigte. Meine Doggen waren alle top erzogen, hörten aufs Wort. Ich wusste welch große Verantwortung ich hatte, wenn ich so eine Riesenrasse führte. Trotzdem wurde ich von Menschen auf der Straße bepöbelt: „Verschwinde mit deinem Scheiß-Köter!“, waren da noch die nettesten Sachen, die ich mir anhören musste. Dabei haben wir niemanden etwas getan. Da ich wusste, dass viele Menschen aufgrund der Größe, angst vor einer Deutschen Dogge hatten, achtete ich wirklich darauf, niemanden zu belästigen. Ich benahm mich wirklich sehr rücksichtsvoll. Aber bevor jemand zu mir sagte: „Ich habe Angst, können sie bitte mit dem Hund weg gehen.“, wurde ich bepöbelt.
So etwas erlebte ich in Dänemark nie! Und die Dänen können Deutsch, falls jetzt jemand auf die Idee kommt, ich hätte sie nur einfach nicht verstanden. Ich wurde sogar auf der Straße nach dem schönen Hund gefragt. Deshalb und weil wir endlose, menschenleere Sandstrände fast für uns allein hatten, liebte ich diese Urlaube mit Wind, Wasser und Platz ohne Ende!
Leider hat sich vor drei Jahren die Situation in Dänemark drastisch geändert. Ich würde kein Urlaub mit Hund mehr in Dänemark machen, da ich angst um meinen Hund hätte!
Seit dem 01.07.2010 gilt eine Novellierung des Hundegesetzes, die die Zucht, Haltung und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet. Außerdem droht einem Hund die Todesstrafe, wenn er einen Menschen oder einen anderen Hund schwer verletzt. Nach Informationen des Dänsichen Tierschutzvereins „Fair Dog“ sind bereits 1.400 Hunde dem Gesetz zum Opfer gefallen.
Hunde der verbotenen Kategorien, die nach dem 17.03.2010 angeschafft wurden, werden umgehend getötet! Dabei spielt es keine Rolle, ob diese gefährlich sind oder nicht! Die Rassezugehörigkeit wird ohne kynologischen Sachverstand von dänischen Polizisten bestimmt. Es kann also sein, dass ein Hund der gar nicht zu den 13 Rassen gehört, auf der Straße von einem Polizist abgenommen wird. Dies kann auch Touristen passieren! Hat ein Welpe oder Junghund Ähnlichkeit mit einer Rasse auf dem Index, bedeutet das für ihn Lebensgefahr! Besitzer von Mischlingen, sollten deshalb unbedingt vor der Einreise nach Dänemark, ein Gutachten erstellen lassen, dass die Elterntiere nicht zu den indizierten Rassen gehören. Wenn ein Elternteil zu einer der verbotenen Rassen gehört, muss unbedingt ein Nachweis her, dass der Hund vor dem 17.03.2010 angeschafft wurde. Im Gesetz wird allerdings nicht genannt, in welcher Form dieser Nachweis zu erfolgen hat. Das Risiko reist also immer mit…
Selbst friedliche und „gesetzeskonforme“ Hunde leben in Dänemark gefährlich. Das dänische Wald- und Wegegesetz erlaubt es Privatleuten, freilaufende Hunde, auf ihrem Grundstück zu erschießen. Zuvor müssen die Besitzer des Vierbeiners gewarnt werden. Wenn dieser nicht bekannt ist, reicht eine Anzeige in der Tageszeitung. Die wird sicher kein Urlauber jemals lesen. Sollte der entlaufene Hund auf ein Privatgrundstück gelangen, riskiert er sein Leben. Dann ist klar, dass er nie mehr zu seinem Besitzer zurück kehrt…
Dänemark hat sich für mich ganz klar als Urlaubsland für Hundebesitzer ins Abseits manövriert.
Ich werde dort keinen Urlaub mehr machen. Schade…
Praktisch seitdem dieses Kind auf der Welt ist, rennt es wie eine Wilde durchs Leben! Schon am Tag der Geburt fing Thekla an zu rennen. Sie benimmt sich wie die Schwester von Forest Gump! Thekla düst in einer Affengeschwindigkeit durchs Gehege und läuft und läuft und läuft. Sie läuft sogar sehr weit von Mutter Tine weg.
Thekla ist vollkommen angstfrei, neugierig ohne Ende und frech! Sie ärgert die anderen Schafe, jagt die Hühner und untersucht alles, was ihr vor die neugierige Nase kommt. Tante Ante hat die Kleine schon mit einigen Boxhieben zurechtgewiesen, weil Thekla einfach keine Ruhe gab.
Hier sieht man die weißen Locken auf ihrem Kopf. Thekla ist auf den Fotos genau 4 Tage alt!

Thekla rennt wie ein junger Hund durch die Gegend, springt und hüpft, wechselt die Richtung. Ich habe vergeblich versucht dies zu filmen. Die Kleine ist einfach zu schnell. Sie huscht sofort aus dem Bild. Würde ich mit der Kamera hinterher schwenken, würdet ihr sofort Seekrank werden.
Thekla benimmt sich wie ein Welpe. Als sie diese Schüssel entdeckte, legte sie sich rein, wie ein Hund, in seinen Hundekorb! So etwas konnte ich noch bei keinem anderen Lämmchen beobachten. Die Kleine Thekla ist jetzt schon ein ganz besonderes Schaf!
In Afrika sitzen Vögel auf den Weidetieren, bei mir sitzen Hühner auf den Schafen!
So kann es aussehen, wenn man verschiedene Tierarten zusammen hält.
Irgendwann kam ein Huhn auf die Idee, sich auf ein Schaf zu setzen. Seitdem machen es fast alle. Sie stellen sich zum Putzen auf die Schafe und sie legen sich zum Schlafen auf das Schaf. Man sieht es kaum auf den Bildern. Aber auf Ante, das Schaf rechts im Bild, liegt ein braunes Huhn und schläft.
Hier ist die Henne wach und hat den Kopf aus den Federn genommen.
Wahrscheinlich benutzen die Hühner die Schafe als so eine Art Fußbodenheizung! 😉
Manchmal werden die Schafe auch als Trittleiter benutzt, wenn die Hühner über den Zaun wollen. Ist eben nicht so anstrengend wie fliegen… Den Schafen macht es nichts aus!
Am 02. Mai kam gegen 18.00 Uhr „Thekla“, ein kleines Ouessant-Lamm, zur Welt!
Ihr müsst euch vorstellen, so ein Minischaf-Lamm ist bei der Geburt ungefähr so groß wie eine kleine Katze.
Hier ist die Kleine gerade eine 1/2 Stunde auf der Welt. Mama Tine hat ihr Lamm schon trocken geleckt.
„Hallo Baby! Willkommen auf dieser Welt!“

„Hallo Mama, ich geh dann mal zur Milchbar!“

Die ersten Schlucke Milch, klein Thekla haut ordentlich rein!

Gestern nachmittag lief auf einmal Ante, eines der französischen Minischafe, auf der Pferdeweide rum. Chica, meine Podenco-Pointer-Mix Hündin, sagte mir Bescheid. Sie schaute aus dem Wohnzimmerfenster und bellte. Die wachsame Hündin hatte sofort mitbekommen, dass Ante aus ihrem Gehege ausgebrochen war.
Ante ist die Leitaue und das klügste Schaf in der Herde. Sie hat einen ganz besonderen Trick, um aus dem Gehege rauszukommen. Sie sucht eine Stelle am Zaun, wo sie sich drunter durch quetschen kann. Dann grast sie ein bisschen auf der Pferdeweide und geht anschließend, auf dem selben Weg, wieder ins Schafgehege zurück. Solange Ante dies allein macht, ist das nicht schlimm. Sie würde sich nie ganz von der Herde entfernen. Das Problem kommt erst einige Tage später. Die anderen Schafe schauen zu und wissen bald, wo Ante unter dem Zaun durchschlüpft. Nach und nach folgt ein Schaf dem anderen und schon ist die ganze Herde auf der Pferdeweide. Dann heißt es Schafe einfangen! Außerdem macht der Bock mit seinen Hörnern den Zaun richtig kaputt.
Genau deswegen verstärkte ich im letzten Spätsommer den Zaun, an zwei Gehegeseiten. Mit Brettern sicherte ich den unteren Teil ab, sodass ein Durchschlüpfen unmöglich wurde. Eine Seite des Geheges hatte ich nicht ausgebessert, weil der Zaun noch in Ordnung und unten richtig gut gespannt war. Gestern fand Ante dort eine kleine Schwachstelle. So nach dem Motto: „Schaf muss nur lange genug suchen, bis sie eine Stelle zum Durchschlüpfen gefunden hat“. Dabei entwickelt Ante eine ganz spezielle Technik. Minischafe sind ja sowieso schon klein, aber mit Antes Technik kann sie praktisch durch ein Nadelöhr schlüpfen! Da ist das berühmte Kamel eine Lachnummer gegen… Wie gesagt, Ante ist das schlauste Schaf in der Herde und vielleicht sogar das schlauste Schaf auf der ganzen Welt.
Nachdem Chica mich alamiert hatte, ging ich sofort auf die Weide, um Ante wieder ins Gehege zu bringen. Meistens schlüpft sie schon von allein wieder durch die Stelle im Zaun, wo sie raus kam, wenn sie mich kommen sieht. So hätte ich dann gleich die Stelle gefunden und könnte diese reparieren, war mein Plan. Doch da kam mir Miranda dazwischen.
Miranda hat eigentlich Angst vor den Schafen, wenn diese mal auf der Weide unterwegs sind. Sie geht nicht freiwillig in die Nähe der komischen, schwarzen Tiere. Nur wenn ich dabei bin, kommt sie neugierg ran und will an den Schafen schnuppern.
Das war gestern auch so. Miranda kam gleich zu mir und lief immer direkt neben mir. Ante, die sonst sehr zutraulich ist und sich anfassen lässt, bekam Angst. Sie lief vor mir weg, da ich ein riesiges Pferd im Schlepptau hatte! Das war vielleicht blöd!
Miranda war sehr interessiert an dem Schaf, traute sich aber nicht selbst ran, deswegen klebte die Stute praktisch an mir. Ante bekam eine Krise, weil ich gemeinsam mit dem Pferd auf sie zu kam. Doch mit Ruhe und Geduld, gelang es mir, an das Schaf ranzukommen. Ich ging erst einmal von Ante weg, Miranda folgte. Dann ging es im indirekten Weg in Richtung Schaf, immer das Pferd an meiner Seite. Sobald Ante auswich, ging ich wieder von ihr weg. Miranda brav neben mir. Wir hätten mit dieser Nummer auftreten können… Beim dritten Versuch gelang es mir, Ante zu schnappen. Miranda durfte am Schaf schnuppern, dann hob ich Ante über den Zaun. Die blieb auf der anderen Seite stehen und ließ sich über den Zaun hinweg streicheln. Das zeigte mir, dass ich die Situation stressfrei für alle Beteiligten aufgelöst hatte.
Danach suchte ich die Stelle, wo die Ausbruchskünstlerin durch geschlüpft war und reparierte diese. Miranda kam noch einmal an und schnupperte am Werkzeug und den Brettern. Dann graste sie mit Bachus weiter, den das Ganze zum Glück nicht interessiert hatte.
Diese Bilder sind aus dem Dezember 2010. Ich habe sie aus meinem Bürofenster heraus fotografiert. Was auf den Fotos so grobkörnig aussieht, ist das schwarze Fliegennetz, was vor dem Fenster hängt.
Ein Reh ist im Garten, ein anderes ist auf der anderen Seite des Zauns.

Das Reh im Garten schaut sich gemütlich um.

Nachdem das Reh alles angeschaut und abgeschnuppert hat, ist es wieder über den Zaun gehüpft und mit seinem Kumpel weiter gezogen.
Es gibt kaum Literatur über das Thema „Wie Pferde denken“. Dafür gibt es massenweise Bücher über die verschiedenen Reitweisen und wie man ein Pferd dazu bekommt, dass es das tut, was der Reiter will.
Die weitläufige Meinung, Tiere könnten nicht denken, kann wohl jeder widerlegen, der sein Leben mit einem Tier teilt. Da ist es egal ob es ein Hund, eine Katze oder ein anderes Tier ist. Genauso verhält es sich mit den Pferden. Sie können denken. Auch wenn sie vielleicht anders denken als wir Menschen. Trotzdem glaube ich, dass Pferde sogar vorausschauend denken können. Ich möchte das gern an einem Beispiel mit Bachus erklären.
Die immer noch eisigen Nächte, lassen das Wasser in der Tränke auf der Weide, gefrieren. Am Morgen ist eine mehr oder weniger dicke Eisschicht auf dem Wasser, wenn die Pferde aus dem Stall kommen. Bachus trinkt gern aus dieser Tränke, doch die Eisschicht lässt ihn nicht an das Wasser kommen. Nun löst er das Problem auf seine Weise: Er beisst in den oberen Rand der Tränke, hebt sie ca. 10cm an und lässt sie aus dieser Höhe wieder fallen. Dies wiederholt er, wenn das Eis nicht gebrochen ist.
Sollte das Eis zu dick sein, ändert er seine Taktik. Durch das Gepolter werde ich natürlich aufmerksam. Ich unterbreche meine Tätigkeit des Ausmistens und schaue vom Stall aus auf die Weide. Bachus und die Tränke sind gute 10 Meter von mir entfernt. Nun hebt Bachus die Tränke wieder an, lässt sie fallen und schaut mich an! Er wartet eine Weile, denn er weiß, jetzt rennt der Zimmerservice (das bin ich) ins Haus und holt einen Eimer, mit wohltemperiertem Wasser. Falls ich nicht reagiere, lässt er die Tränke noch einmal auf den Boden donnern und schaut mich an. Er ist eben rücksichtsvoll und zeigt mir unwissende noch einmal was er möchte, denn offensichtlich habe ich es noch nicht verstanden.
Bachus weiß, sein Problem wird auf die eine oder andere Art gelöst. Entweder die Eisschicht bricht auf, oder ich helfe ihm. Das ist ein durchdachtes Verhalten und hat nichts mit Instinkten zu tun. Ich möchte sogar behaupten, es ist ein zukunftsorientiertes Verhalten, was nur den Menschen zugetraut wird.
Auch wenn Pferde anders denken als Menschen, sie denken! Diesem sollten wir uns besser bewusst werden und ihnen mehr Respekt entgegen bringen. Ich meine damit keine Vermenschlichung. Ich will damit sagen, dass Pferde mehr sind als Sportgeräte, Zuchtmaschinen und Wesen ohne Empfindungen, die sofort beim Schlachter landen, sobald sie uns nicht mehr dienen können!
Die Pferde verlieren ihr Winterfell! Gestern holte ich beim Striegeln, dicke Büschel, kuscheliges Winterfell, von beiden Pferden runter. Dabei sind die Temperaturen nicht einmal gestiegen. Es geht eher noch mehr in den Keller…
Der Fellwechsel wird aber nicht von den Temperaturen gesteuert, sondern vom Licht. Die länger werdenen Tage sind der Auslöser.
So lieber Wettergott, jetzt bist Du dran! Lass bitte endlich die arktische Kälte dort hin verziehen, wo sie hingehört. Du möchtest ja auch nicht im Sommerkleid im Schnee stehen!!!
Oder besser gesagt: Wie die Orgelpfeifen!
Und es hört nicht auf mit der Kälte. Heute morgen waren es 6 Grad Minus. Dazu ein eisiger Ostwind, mit Sturmböen. Meine persönliche Belastungsgrenze ist damit wieder einmal überschritten…
Ha! Ich hab den Größten!

Vor ein paar Tagen hatte ich euch diesen Eiszapfen schon einmal gezeigt. In der Zwischenzeit ist er noch einmal ordentlich gewachsen. Jetzt ist die Regenrinne fest mit der Regentonne verbunden. Wie groß das Teil noch werden will?
Trotz der anhaltenden Eiszeit wollten diese Narzissen unbedingt ans Licht. Da trampelt doch achtlos ein Huhn darüber…
Entspannte Pferde im Schnee
Manschen mit Phantasie langweilen sich nie.
Jakob Boßhart
Passend dazu: Das Pfannkuchenpferd!
Gestern gabs bei uns Pfannkuchen. Ein kleiner Klecks Teig tropfte in die Pfanne und wurde zum Pfannkuchenpferd! Rausgefischt und auf ein Stück Küchenpapier gelegt, wollte ich es euch zeigen.
Na, könnt ihr das Pferd erkennen??? 😀
Wie ich schon am 16. Juni 2012 berichtete, wurden wir Schafhalter im Juni 2012 vom Landesschafzuchtverband, zu einer Informationsveranstaltung, zum Thema „Wölfe“ eingeladen. Der Grund war die Sichtung mindestens eines Wolfes in unserem Landkreis. Es wurden einige Schafe gerissen. Damals konnte nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es wirklich ein Wolf war, der die Schafe gerissen hatte.
Jetzt ist es erwiesen, dass mindestens ein Wolf in unserem Landkeis lebt. Es wurde ein Fellbüschel, ca. 20 km von unserem Hof entfernt, an einem Stachdrahtzaun gefunden. Die DNA-Analyse ergab, dass es sich um eine Fähe (Wölfin) handelt, die aus Sachsen-Anhalt abgewandert ist. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich zwei Wölfe im Landkreis rumtreiben. Dies wurde nur noch nicht durch DNA-Analysen bestätigt. Sichtungen von glaubwürdigen Personen, die sich mit Wölfen auskennen, gab es aber mehrere.
Wölfe laufen in einer Nacht bis zu 70 km. Dem Menschen sollen die scheuen Tiere aus dem Weg gehen. Weidetiere sind aber durchaus gefährdet. Ich weiß nicht was ich hiervon halten soll. Mache mir schon Sorgen um meine Tiere. Irgendwas ist immer…
Wenn ihr unten auf den Link klickt, kommt ihr zu meinem Bericht vom 16.06.2012. Da könnt ihr einiges über das Verhalten der Wölfe lesen:
https://hilfefuermiranda.wordpress.com/2012/06/16/kein-marchen/
Vorgestern war noch alles grün. Gestern morgen dann Schnee soweit das Auge reicht. Ich zeige euch einen kleinen Film, den ich drehte, als ich die Pferde morgens aus dem Stall ließ. Dabei bin ich wieder meiner bekannten Filmtechnik treu geblieben: Dramatisch wirkende Bilder im Halbdunkeln, gekonnter Schwenk ins Gegenlicht, außergewöhnliche Kamerabewegungen, das Hauptmotiv aus seltsam anmutenden Blickwinkeln zeigen, extreme Nahaufnahmen und Motiv in weiter Ferne. Hoffentlich lerne ich endlich dass man Licht zum Filmen braucht und nicht mit der Kamera wild rumschwenkt!
Ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten. Innerhalb weniger Wochen gibt es nun den dritten Nahrungsmittelskandal. Nach dem Betrug mit Pferdefleisch und Bio-Eiern, kam am Freitag heraus, dass mit Schimmelpilz verseuchter Futtermais an Milchkühe verfüttert wurde. Auch diesmal soll der Verdacht schon länger bestanden haben, wurde aber nicht untersucht.
Rund 4.500 Bauernhöfe sollen allein in Niedersachsen betroffen sein. Die Milch der Kühe ist angeblich unbedenklich und wird weiter verkauft.
Ich frage mich ob die vielen Skandale nur schlecht sind? Vielleicht muss dies alles geballt passieren, damit die Verbraucher aufwachen und endlich ein Ende der Massentierhaltung fordern?
Wie Kühe gehalten werden, ist alles andere als tiergerecht. Das kann ich aus eigener Anschauung bestätigen. Wobei die Kühe in unserer Gegend ein noch etwas besseres Leben haben, als Tiere in Großställen. Hier gibt es vorwiegend kleinere Landwirte, mit kleineren Herden. Die Tiere dürfen wenigstens in den Sommermonaten auf die Weide.
Wie aber sieht der Winter auch für diese Kühe aus?
Ich konnte zwei Haltungssysteme aus nächster nähe anschauen. Im letzten Jahr kaufte ich bei zwei Bauern Heu und Stroh. Da der Heuboden fast immer über dem Kuhstall ist, musste ich zum Aufladen in den Stall. Der Bauer wirft die Ballen durch eine Klappe in der Decke in den Kuhstall, der Käufer trägt die Ballen raus und stapelt sie auf den Hänger.
Bauer Nr. 1 hat die Anbindehaltung. Seine Kühe stehen ca. 6 Monate lang an Ketten angebunden im Stall. Vorne ist eine Art Gitterkonstruktion, wo die Kuh den Kopf reinsteckt, um zu fressen. Die Kühe können sich monatelang nicht vom Fleck bewegen, sich nicht kratzen, schubbern, drehen oder sonstwie bewegen. Sie können sich nur hinlegen und wieder aufstehen. Dieser Stall war mit Stroh eingestreut. Hinter den Kühen gab es eine kleine Gasse, von wo aus der Bauer mistete.
Bauer Nr. 2 hat einen Laufstall mit Spaltenböden. Die einzelnen Abteile waren so mit Kühen vollgestopft, dass eine Kuh die noch liegenden Tiere in dem Abteil anpinkelte. Sie hatten wegen des Platzmangels keine Chance auszuweichen. Auch rangniedrige Tier können ranghohen nicht ausweichen. Hier gab es keine Einstreu, Kot und Urin laufen durch die Spalten in ein Auffangbecken unter den Kühen. Die Tiere stehen und liegen ca. 6 Monate lang in und über ihren Exkrementen.
Ich fragte mich oft, welche Haltung wohl besser sei?
Die Albert Schweizer Stiftung hat gerade einen detailierten Bericht über die Haltung von Milchkühen veröffentlich. Wer sich hierfür interessiert, sollte diesen Link anklicken:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/massentierhaltung/milchkuhhaltung
Gestern hatten wir, nach einer gefühlten Ewigkeit, den zweiten Sonnentag. Am Abend zeigte sich ein wunderschönes Phänomen am Himmel. Eine ganz besondere Naturerscheinung, die ich bisher noch nie so gesehen habe.
Am blauen Himmel, sah ich viele rosafarbene Streifen. Es waren lange Streifen, die auch Flugzeuge am Himmel hinterlassen. Diese Rosa-Streifen waren aber nicht durch Flugzeuge entstanden. Denn der ganze Himmel war voll davon. Sonst hätten die Flugzeuge kreuz und quer fliegen müssen. 😉
Ist die Natur nicht wunderschön? Mich kann diese Schönheit immer wieder überraschen und zum Staunen bringen!