Lebensregeln

Da wir gerade beim Thema Reiki sind, möchte ich Euch die Lebensregeln nennen, die Dr. Mikao Usui für seine Schüler aufgestellt hat. Alle Reiki-Praktizierenden die im Usui-System eingeweiht wurden, erhalten diese Regeln. Ich finde wir sollten alle versuchen sie in unserem täglichen Leben umzusetzen!

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Reiki für Pferde

Reiki ist eine alte japanische Heilmethode, die harmonisiert, ausgleicht und die Selbstheilungskräfte anregt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Reiki-Heilmethode von dem japanischen Gelehrten Dr. Mikao Usui wieder entdeckt. Das Wort Reiki ist japanisch und bedeutet „universelle Lebensenergie“. Das ist die Energie, ohne die ein Leben nicht möglich wäre. Wer mit Reiki heilt, kanalisiert diese Lebensernergie und gibt sie verstärkt weiter. Dies geschieht durch einfaches Hände auflegen. Der Empfänger spürt die Reiki-Energie als ein Kribbeln, oder wie ein Fließen und als angenehme Wärme. Weil Reiki den Körper, Geist und die Seele entspannt, kommt der Reiki-Empfänger nach kurzer Zeit zur Ruhe. Dies geht bis zur vollkommenen Entspannung und zu einem schlafähnlichen Zustand. Nicht wenige schlafen bei einer Reiki-Gabe auch richtig ein. 😉

Meine Tiere bekommen oft Reiki von mir, da gerade Tiere hierauf sehr gut ansprechen. Egal ob Hund, Katze, Huhn, Schaf oder Pferd, alle genießen die universelle Lebensenergie. Sie kommen zur Ruhe und dösen vor sich hin.

Hier sieht man Miranda, wie sie Reiki von mir bekommt.

Ihr Maul ist entspannt, die Augen halb geschlossen. Miranda fängt an zu dösen und genießt die Reiki-Gabe.

Da Reiki die Selbstheilungskräft anregt, Schmerzen nimmt, Verspannungen löst, kann man es sehr gut bei kleinen Verletzungen anwenden. Es ist sozusagen die 1. Hilfe, die ich immer dabei habe.

Reiki wirkt nicht nur bei Tieren, es hilft auch uns Menschen. Ich bin 1997 zum Reiki gekommen. Habe mich in die traditionelle Lehre nach dem Usui-System in den 1. Grad einweihen lassen. 1999 ließ ich mich zur Reiki-Meisterin einweihen und sammelte viele wunderbare Erfahrungen mit der Reiki-Enerige. Seit 2007 bin ich Reiki-Meisterin / Lehrerin und kann seitdem andere in die Reiki-Enerige einweihen.

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Für die Seele 13

Tue das Gute und bekümmre dich nicht,
was daraus werden wird.

Matthias Claudius

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Eine Woche alt

sind die kleinen Küken. Die Federn an den Flügelchen sind schon gewachsen. Bald werden sie sie benutzen, wenn es zu Fuß nicht schnell genug geht. Sie flattern dabei einige Zentimeter über der Erde und kommen so schnell zur Mutter, wenn die etwas interessantes zu Fressen gefunden hat.

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Da ist er!

Bachus mit seinem schicken, neuen Halfter, von jeder Seite.

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Überraschungspaket für die Pferde!

Evette, eine engergierte Tierschützerin, wurde durch den Zeitungsartikel im Buxtehuder Wochenblatt auf uns aufmerksam. Sie entschloss sich spontan, uns zu unterstützen und schickte den Pferden ein dickes Überraschungspaket! Das war vielleicht eine Freude! 😀

Beim Auspacken entdeckte ich lauter schöne und nützliche Dinge wie:
Kanne Engergie-Barren für Bachus, Putzsachen, Warnschilder, total schicke Halfter und Führstricke.

Ein super schönes, gepolstertes Halfter, in einem sagenhaften Blau-Ton, mit kleinen silbernen Pferdchen drauf und passendem Führstrick, bekommt Bachus! Schade, dass das Wetter nicht mitspielt, ich wollte so gern Fotos von Bachus in seinem neuen Outfit posten. Die werden aber folgen, sobald es mal trocken ist!

Erst einmal geht mein großer Dank an Evette für ihre tollen Sachspenden!

Liebe Evette, mein Stallbursche hat für Dich ein kleines „Danke-schön-Tänzchen“ einstudiert.

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Wind

Nicht aus dem Nest gefallen, das ganze Nest ist vom Baum gefallen. Es war aber leer, als ich es heute morgen fand.

Ist es nicht ein richtiges kleines Kunstwerk?

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Mama…

piesen die Hühnerküken!

Gerade mal einen Tag alt und munter und froh, wie der Mops im Haferstroh. 😉

Hier der Größenvergleich: Mini-Schaf – Huhn. Da sieht man sehr schön wie klein die Ouessantschafe sind.

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Sonne

Wenn ihr sie sucht… ich hab sie gesehen. Ist zwar schon ein paar Tage her, die Bilder waren noch auf meiner Kamera, aber es gibt sie noch. Hab sie gerade erwischt, bevor sie verschwinden wollte.

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Für die Seele 12

Die Verändung muss beim einzelnen beginnen,
jeder von uns kann dieser einzelne sein.
Niemand kann es sich leisten, einfach umherzublicken
und auf jemand zu warten, der das tun soll,
was man selber nicht tun will.

C.G. Jung

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Bachus oder Glück muss ein Pferd haben!

Heute hat Gina die Besitzerin von Bachus, das Wort. Sie berichtet von Bachus Lebensweg, soweit er ihr bekannt ist. Seine ersten Lenbensjahre und wo Bachus genau herkommt, bleibt wohl für immer ein Rätsel.

Wann und wo Bachus geboren wurde ist unbekannt. Gina lernete ihn kennen, als er ein Schulpferd war. Das bedeutete für den Wallach ständig Kinder die nicht reiten konnten, auf seinem Rücken tragen. Ein Mädchen kaufte ihn der Reitschule ab und verkaufte ihn etwas später an Gina. Da sollte Bachus angeblich 8 Jahre alt sein. Gina schulte ihn auf Westernreiten um und verbrachte eine schöne Zeit mit ihm. Als Gina älter wurde und sich um ihre Ausbildung kümmern musste, verkaufte sie Bachus an einen Mann, der ein Pony für seinen Sohn suchte. Bachus wurde wieder im englischen Reitstil geritten. Gina glaubte den Wallach in gute Hände, bis sie Jahre später einen Anruf erhielt. Von hier an wird Gina Euch die Geschichte weiter erzählen:

Das dringed gesuchte Beistellpferd

Mirandas Rettung grenzte fast an ein Wunder: Susannes großer Einsatz und die immense Schar von Helfern mit großen Herzen für Tiere. Doch allein stehen konnte und sollte die schöne Hannoveraner-Stute nicht. Ihre Retterin machte sich auf die Suche nach einem Beistellpferd – das war Bachus Glück.

Ein Anruf mit Folgen

Eines Tages Anfang 2011 klingelte bei mir das Telefon. Am anderen Ende war eine Reitstallbesitzerin aus einer inzwischen ziemlich fernen Vergangenheit. Ihr Anruf war ein Hilferuf, mein früheres Reitpony Bachus, das ich längst in guten Händen glaubte, war in Gefahr. Der Besitzer an den ich ihn vor Jahren abgegeben hatte und im guten Glauben war, als Reitpony für seinen Sohn sei für Bachus gesorgt, kümmere sich nicht mehr. Er sei Alkoholiker geworden, bezahle die Stallmiete nicht mehr und habe sich schon lange nicht mehr sehen lassen. Die Reitstallbesitzerin könne und wolle nicht auf den Kosten sitzen bleiben und habe um viele Umwege meine Telefonnummer herausbekommen, um mich über die Situation zu informieren und um Hilfe zu bitten – eine letzte Chance für den alten Fuchswallach. Andernfalls „käme er weg“…

Bachus wird geholfen – nur wie?

Der Anruf überfiel mich wie eine Lawine. Ich hatte einen befristeten Job mit einem äußerst geringen Gehalt, eine Risikoschwangerschaft und auch sonst lag einiges im Argen. Wie sollte da ein Pferd reinpassen?
Doch ich musste Bachus helfen, das stand außer Frage. Wie verrückt suchte ich nach einer Möglichkeit, ihn unterzubringen und kam schließlich durch einige Umwege auf die Anzeige von Susanne, sie suche ein Beistellpferd. Das war die Lösung! Sie war am Telefon sehr nett und ich wollte ihr Bachus gern anvertrauen. Sie setzte zudem einen monatlichen echten Tierschutz-Preis an, der kaum die laufenden Kosten deckt. Doch auch das war für mich finanziell nicht zu stemmen – vor allem in Anbetracht des Babys, das wir bald bekommen sollten.

Gemeinschaftsspenden

Unangenehm, aber notwendig: Ich musste in meiner Familie hausieren gehen…alle stimmten zu, monatlich einen kleinen Betrag zu geben, der ihnen nicht weh tut. So kommt auch heute noch die monatliche Summe zusammen. Nachdem die finanzielle Seite geklärt war, konnte ich Susanne eine positive Rückmeldung geben und die nächste Baustelle angehen. Wie sollte Bachus die rund dreihundert Kilometer transportiert werden? Auch hier sprang eine Bekannte mit einem sehr großen Tierschutzherzen ein und fuhr uns, was einen ganzen Tag in Anspruch nahm.

Im Pferdesenioren-Paradies

Nachdem wir bei Susanne und Miranda angekommen waren und die Pferde bekannt gemacht worden sind, blieb mir abends Zeit für ein Resümee. Die Zeit mit Bachus war eine der schönsten in meinem Leben. Etliche Stunden verbrachten wir auf endlosen Ausritten, bei Bodenarbeit oder der Pferdepflege. Ihm nun einen schönen Lebensabend zu gewähren, war das Beste, was uns beiden passieren konnte. Alle Pferdehalter sollten sich bereits beim Kauf ihrer Vierbeiner darüber Gedanken machen, was im Alter mit ihnen passieren soll und rechtzeitig Vorsorge treffen.

So sah Bachus in jungen Jahren aus.

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Schnappschuss

Darf das das?

Wenn ich schon nicht dazu komme mich in die Sonne zu setzen, nimmt das freche, halbwüchsige Küken auf dem Stuhl Platz. 😀

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Für die Seele 11

Schönheit beglückt nicht den, der sie besitzt,
sondern den, der sie lieben und anbeten kann.

Hermann Hesse

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Neue Seite

Durch Anregung von Mathilda, habe ich eine neue Seite auf diesem Blog eingerichtet.

Helfen – ganz einfach!

Auf dieser Seite findet Ihr eine Beschreibung, wie man ganz einfach bei Zooplus eine Bestellung für uns aufgeben kann. Mathilda meinte, es wäre eine große Hilfe für alle die uns mit Sachspenden unterstützen möchten, wie z.B. Futter, Leckerlis usw. diese kurzen und knappen Infos darüber zu finden.

Gedacht – getan: Die Seite „Helfen – ganz einfach!“ findet Ihr in der oberen Menue-Leiste, oder auf den oberen Link klicken.

Danke liebe Mathilda für Deinen Rat! 😀

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Eine Überraschung für die Pferde

Die liebe Mathilda hat bei Zooplus 2 x 20 Kg Eggersmann EMH Seniormüsli bestellt und direkt zu uns liefern lassen!

Miranda, Bachus und ich sagen:

DANKE LIEBE MATHILDA FÜR DEINE GROßZÜGIGE SPENDE!!!

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Hurra, ein Baby!

Bachus hatte Besuch von seinen Besitzern, die jetzt eine kleine Familie geworden sind. Der Sohnemann ist gerade mal ein halbes Jahr alt und hat überhaupt keine Berührungsängste mit den großen Tieren.

Bachus machte brav das Reitpony, Miranda schnupperte ganz vorsichtig an dem Baby. Für sie war es sicher das erste Mal, dass sie ein so kleines Menschenkind zu gesicht bekam. Wir hatten aber das Gefühl, sie erkannte, dass es sich um ein Baby handelte, weil sie so vorsichtig war. Miranda war ja selbst ihr ganzes Leben lang ein Muttertier. Vielleicht weiß sie deshalb was ein Baby ist und dass man damit ganz vorsichtig umgehen muss?

War schon süß das Kind mit den Pferden zu beobachten! 😀

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Die Spanier

Heute geht es mal nicht um die Pferde. Es leben noch ein paar andere Tiere bei mir auf dem Hof, die niemand haben wollte. Vor einiger Zeit bat mich ein Leser auch über diese Tieren zu berichten, weil so die Zusammenhänge für Außenstehende besser verständlich werden.
Deshalb stelle ich euch heute die Hunde vor. Es sind ehemalige spanische Straßenhunde, die in ihrem Land keine Chance auf ein Zuhause hatten.

Als erstes ist da Chica, ein Podenco-Pointer-Mix, ein Spanischer Jagdhund.


Dies ist das 1. Bild von Chica als sie zu mir kam.

Chica kommt von der Insel Fuerteventura. Diese beliebte Urlaubsinsel war für die Hündin kein Paradies. So weit es sich nachvollziehen lässt, muss Chica auf der Straße gelebt haben. Ob sie ein Welpe von einer Straßenhündin war oder bei einem Jäger geboren wurde, ist unbekannt. Jagdhunde haben es in Spanien allerding auch nicht besser als Straßenhunde. Die Jäger halten ihre Hunde außerhalb der Jagdsaison an kurzen Ketten oder in Zwingern. Sie versorgen die Tiere gerade so mit Futter und Wasser, das sie nicht eingehen und in der nächsten Saison wieder zum Jagen benutzt werden können. Hunde die sich als nicht jagdtauglich zeigen, werden vom Jäger entsorgt. Sie werden entweder mit Stricken in den Bäumen erhängt, ertränkt, mit Benzin übergossen und angezündet oder einfach nur ausgesetzt. Der Fantasie der Männer ist hierbei keine Grenzen gesetzt. Manche Hunde werden auch einfach in den Tötungsstationen abgegeben. Dort werden sie unter den schlimmsten Umständen 12 Tage aufbewahrt und dann getötet.

Chica wurde gemeinsam mit ihrem Bruder Chico von irgend jemanden auf der Insel eingefangen und an eine kurze Kette gelegt. Tierschützer von der Tierhilfe Fuerteventura e.V. überredeten diese Leute die Hunde rauszugeben. Die waren irgendwann einverstanden und so flogen die Tierschützer Chica & Chico nach Deutschland aus. Sie kamen auf eine Pflegestelle und Bruder Chico wurde bald vermittelt. Er war nicht ganz so ängstlich wie seine Schwester. Chica war aber durch ihre schlimmen Erlebnisse auf der Straße und an der Kette so voller Angst, dass sie regelrecht panisch reagierte. Sie hatte ihr Vertrauen zu den Menschen vollkommen verloren. Wenn Interessenten auf die Pflegestelle kamen um sie anzuschauen, machte sie vor lauter Angst unter sich. Sie ließ sich nicht anfassen, wich allen Leuten aus. Als ich Chica auf der Pflegestelle sah, war sie schon 1 1/2 Jahre dort. Ihr Verhalten hatte sich kaum gebessert. Einmal gab es in dieser Zeit einen Vermittlungsversuch, aber die Leute brachten sie nach 4 Stunden wieder, weil Chica nur Angst hatte. Danach wollte sie niemand mehr haben. Sie war eine Dauersitzerin auf der Pflegestelle.
Eigentlich war ich wegen eines anderen Hundes dort. Doch dann sah ich Chica und sprach sie an. Ich kniete mich hin und Chica kam zu mir. Sie ließ sich sogar von mir anfassen. Das hatte sie noch nie gemacht! Da war für mich klar, ich würde diese Hündin zu mir nehmen. Damals war Chica ungefähr 6 oder 7 Jahre alt. Sie lebt jetzt gut 3 Jahre bei mir und hat enorme Fortschritte gemacht. Sie hat sich von einem Angsthund in ein selbstbewusstes, sanftes und vorsichtiges Wesen verwandelt!

Als zweites ist da Campa, ein Ratonero Bodequero Andaluz, ein Spanischer Terrier.


Campa frisch aus Spanien gekommen, auf ihrem Bett in der Küche.

Campa kommt aus der Gegend Kastilien-La Mancha. Sie war ein Straßenhund, der in einem zur Ruine verfallenen Steinhaus, ohne Dach, mit anderen Straßenhunden zusammen lebte. Tierschützer entdeckten die Hunde dort und fütterten sie. Campa war scheu und schlau, sie ließ sich nicht einfangen. Eine spanische Tierschützerin brachte jeden Tag Futter zur Ruine, bis sie Campas Vertrauen so weit bekam, dass es ihr gelang sie einzufangen. So landete die kleine Hündin in der Albergue Villarrobledo, die von spanischen Tierschützern betrieben wird. Diese werden von dem deutschen Verein A.S.P.A.-Friends Germany unterstützt, für den ich mich als Pflegestelle zur Verfügung stellte.
Campa war auf der Seite von ASPA als Notfall ausgewiesen, weil sie sich aufgegeben hatte. Sie lag den ganzen Tag apathisch im Auto der Tierschützer und verließ dieses nur, um zu Fressen oder ein Häufchen zu machen. Außerdem hatte sie angefangen über die Zäune der Albergue zu klettern, was natürlich sehr gefährlich für die Hündin war. In Spanien hält kaum jemand an, wenn ein Hund vor das Auto läuft. Viele halten sogar drauf und versuchen den Hund zu erwischen! Außerdem kann ein Straßenhund erschossen, oder von den städtischen Tierfängern eingefangen werden. Dann kommt er in die Tötung! Die Tierschützer machten sich viele Sorgen, wenn Campa mal wieder über den Zaun gekletter war. Da ich gerade meinen letzten Pflegehund vermittelt hatte, erklärte ich mich bereit, Campa aufzunehmen. Sie kam also als Pflegehund zu mir, war ca. 2 oder 3 Jahre alt und total traumatisiert. Die vielen Hunde, die Hektik und das eingesperrt sein in der Alberge, hatte sie nicht gut überstanden. Das war alles zu viel für die intelligente Hündin und sie hatte sich aufgegeben. Nun war sie in Deutschland und in Sicherheit aber woher sollte sie das wissen. Die erste Woche lag sie nur in der Küche, auf dem Hundebett. Sie zeigte kaum eine Gefühlsregung, benahm sich ähnlich wie ein Mensch mit Depressionen. Nach einer Woche taute sie langsam auf. Plötzlich zeigte sie, was wirklich in ihr steckte: Ein Terrier der zum Rattentöten gezüchtet wurde. Dieses liebe kleine Hündchen, konnte blitzschnell zum entschlossenen Jäger mutieren. In sekundenschnelle kletterte sie über den Gartenzaun und riss eines meiner Hühner! Jetzt wurde ihr extrem starker Jagdtrieb erkannbar. Dieser Hund hatte sich in Spanien mit jagen am Leben gehalten. Campa war also zum Schutz der Wildtiere nicht ableinbar. Man konnte sie auch nicht ohne Aufsicht im Garten lassen, da sie wirklich über jeden Zaun klettern konnte! Es war klar, mit diesem Hund musste viel gearbeitet werden. Leider wollte sie deswegen niemand haben. Nachdem sie 10 Monate bei mir war, entschloss ich mich sie zu behalten. Ich brachte es nicht übers Herz, Campa aus ihrer gewohnten Umgebung zu reissen.

Diese beiden Hunde haben sich trotz ihrer Vergangenheit zu liebenswerten Haushunden entwickelt. Sie haben eine starke Bindung zu mir aufgebaut, sind selbstbewußt und anpassungsfähig. Sie haben viel gelernt, können sogar ein paar kleine Kunststücke, wollen immer alles richtig machen und gefallen. Hundetrainer und -psychologen sagen, wenn ein Welpe in der Prägephase keinen Umgang mit den Menschen gelernt hat, wird das nix mehr. Ich kann das nicht bestätigen. Selbst Straßenhunde die nie eine Bindung zum Menschen hatten, können trotzdem gute Familienhunde werden. Sie sind natürlich viel selbständiger als unsere deutschen Hunde, weil sie für sich selbst sorgen mussten. Ein Straßenhund muss immer die richtige Entscheidung treffen, hiervon kann sein Leben abhängen. Trotzdem sind auch diese Hunde froh, wenn ein Mensch die Aufgabe als Rudelführer übernimmt. Dieser Mensch muss sich nur als zuverlässig und vertrauenswürdig erweisen.

Hier sind zwei Videos, wie Chica und Campa eine Aufgabe lösen. Ein Hund darf das Spiel machen, der andere muss warten und zuschauen. Wie ihr seht, sind beide mit Begeisterung dabei und warten auch wirklich, bis sie das Kommando zum Suchen bekommen!

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Jubiläum

Genau heute sind die Pferde 1 Jahr bei mir. Wir feiern also unser 1. Jubiläum!

Für Miranda ist es aber auch der 1. Geburtstag ihres neuen Lebens. Denn wenn es nach dem Willen des Züchters gegangen wäre, wäre sie schon im Juni letzten Jahres geschlachtet worden. Miranda ist nur deshalb noch am Leben, weil ich extra für sie und Bachus einen Gnadenbrotplatz geschaffen habe. Hätte ich sie nicht aufgenommen, wäre sie jetzt schon ein Jahr tot! Nur weil ich vom Schicksal dieser ausgenutzten Hannoveraner Zuchtstute erfuhr, bekam sie eine Chance am Leben zu bleiben. Da niemand bereit war dieses Tier aufzunehmen, begann ich mit der Pferdehaltung. Unter normalen Umständen hätte ich mir niemals ein Pferd angeschafft. Damals war alles Neuland für mich. Ich hatte ungefähr drölfeinhalb Prozent Pferdewissen, was ein bisschen mehr ist als garnix!

Am Anfang war es nicht leicht, weil Miranda total abdrehte. Nach 20 Jahren auf der selben Weide, im selben Stall, wurde sie auf einmal in eine fremde Umgebung gekarrt. Sie hatte Panik, sie schrie, ich sah das Weiße in ihren Augen. Von der Herde getrennt, allein im fremden Stall. Wahrscheinlich dachte sie wirklich dies würde ihr Tod bedeuten. Da bekam ich Angst vor meiner eigenen Courage. Ich zweifelte an mir, ob ich mit diesen großen Tieren umgehen könnte. Aber nun gab es kein Zurück mehr! Ich stellt mich meiner neuen Aufgabe.

Die Ankunft von Miranda und Bachus ist hier nachzulesen!

Schnell lernte ich die Pferde immer besser zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Bald merkte ich, dass diese großen, starken Tiere mir freiwillig gehorchten. Miranda tat dies sogar in für sie beängstigende Situationen. Und am Anfang hatte sie vor allem Neuen und Unbekannten Angst. Der Züchter hatte ja nicht viel mit ihr gemacht. Deshalb kannte sie so gut wie gar nichts. Sie kannte nicht einmal ihren Namen, oder dass sich ein Mensch mit ihr besonders beschäftigte. Sie war emotional total verschlossen. Bachus war anders, der kannte verschiedene Situationen und Menschen. Er stand zuletzt in einem Reitstall und war einiges an Trubel gewohnt. Miranda stand immer nur auf einer sehr ruhig gelegenen Weide.

Ich gab uns Zeit, damit wir drei uns richtig kennen lernen konnten. Jeden Tag striegelte ich die Pferde, damit sie sich an mich und die Berührungen von mir gewöhnten. Natürlich beobachtete ich die beiden und lernte viel über ihre Körpersprache und dem natürlichen Verhalten der Pferde. So wuchs das Vertrauen zwischen uns und auch Miranda entspannte sich immer mehr.

Heute blicke ich auf ein wunderbares und sehr lehrreiches Jahr zurück. Durch die Pferde habe ich viele einmalige Erfahrungen machen dürfen. Ich bin sehr dankbar dafür! Es ist eine unbeschreibliche Erfahrung in meinem Leben, für die ich gern meine Energie, Kraft und Lebenzeit gebe! Dankbar bin ich Miranda und Bachus, die es mir so leicht gemacht haben! Dankbar bin ich auch allen die die Rettung von Miranda durch ihre Mithilfe möglich machten. Und ich danke allen die uns unterstützen, den Gnadenbrotplatz für Miranda und Bachus zu erhalten!

Wir sind ein Ganzes, das nur durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung funktionieren kann!!! DANKE EUCH ALLEN!!!

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Tag der Gartendeko im Landkreis Harburg am 07. und 08.07.2012

Die liebe Birgit hat gestern einen total netten Kommentar geschrieben und dabei weitere Hilfe für Miranda angekündigt. Damit dieser Kommentar nicht ungelesen bleibt, mache ich daraus meinen heutigen Bericht. Denn wie ihr lesen werdet, gibt es wieder eine tolle Veranstaltung für Gartenfreunde, Kaffeetanten, Kuchenesser und Liebhaber schöner Dinge: Der „Tag der Gartendeko“. Wer also aus dem Landkreis Harburg, Stade, Cuxhaven oder drum herum kommt, kann mich gern unter Kontakt anschreiben. Ich gebe euch dann die Anschrift von Birgit und ihrer Familie! Aber lest selbst was Brigit geschrieben hat.

Liebe Susanne,

zuerst sei angemerkt, dass Du ein ganz toller Typ bist mit unglaublich viel Herzensbildung!
Ich freue mich sehr, Dich persönlich kennengelernt zu haben.
Miranda auf der grossen Koppel zu sehen, streicheln zu können und dabei festzustellen, das sie eine ganz, ganz knuffige Pferdedame ist, war einfach nur toll!!!!

Ich wünsche mir sehr, dass sie bei Dir so richtig alt werden wird – diese niedliche, lustige und neugierige wunderschöne Stute.

Wir werden Dich weiter unterstützen.
Unsere nächste Veranstaltung am Sa. 7.7. und So. 8.7.12 (Tag der Gartendeko) mit tollem Kaffee,- u. Kuchentafel steht wieder als Spendenaktion für Miranda. Die Einnahmen hieraus gehen 1 zu 1 an Dich. Vielleicht sind ja im Landkreis Stade und/oder Harburg Menschen, die uns besuchen möchten. Ebenso werden wir vom Verkauf von Rosenkugeln, Gartensteelen u. Gartenfiguren – alles handgefertigte eigene Töpferwaren den Spendentopf füttern!
Außerdem haben wir Pflanzen wie Farne, Katzenminze, Nelken, Fette Henne u.v. mehr was ebenfalls für kleines Geld käuflich erworben werden kann – alles zugunsten Miranda.
Falls jemand wissen möchte, wie er uns findet kannst Du, liebe Susanne ja den Kontakt (Weitergabe unserer Anschrift) gerne vermitteln. Bin gespannt, ob uns liebe Mitstreiter besuchen und sich zu erkennen geben, ich jedenfalls würde mich im Sinne der wirklich guten Sache sehr freuen!!!

Liebe Grüße und garantiert bis bald
Birgit

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Für die Seele 10

Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da.


Franz Kafka



Foto: Heiko Dröge

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Eine gute Idee!

Sehr überrascht war ich, als mich der Reporter vom „Neuen Stader Wochenblatt“ anrief. Aufgrund des Zeitungsartikels über Mirandas Gnadenbrotplatz, war eine Spende eingegangen. Was ich dann erfuhr, war eine ganz tolle Geschichte, die wirklich als gutes Beispiel dienen soll!

Durch den Zeitungsartikel erfuhr Birgit F. von der Rettung Mirandas vor dem Schlachter. Sie fand es so schön, dass ich Miranda den verdienten Gnadenbrotplatz gegeben habe, dass sie sich spontan entschloss, sich am Erhalt dieses Platzes zu beteiligen. Nach einigen Überlegungen hatte Birgit eine wirklich gute Idee! In ihrer Gegend fand, wie jedes Jahr um diese Zeit, der „Tag der offenen Gärten“ statt.
Diesen Tag wollte sie nutzen. Birgit baute in ihrem Garten einen Kaffee- und Kuchenstand auf und bot den Gästen selbstgebackenen Kuchen an. Am Stand hing der Zeitungsartikel über Mirandas Schicksal und den Gästen wurde mitgeteilt, dass sämtliche Einnahmen direkt an Miranda gehen. Birgits gesamte Familie beteiligte sich am Kuchenbacken, half beim Kaffee ausschenken und Kuchen verkaufen! Viele der Gäste kamen sagar am Nachmittag wieder und kauften noch einmal Kuchen, den sie mit nach Hause nahmen, weil es ja für einen guten Zweck war. Ich denke aber auch, dass ihnen der Kuchen so gut geschmeckt hat! 😉

Diese tolle Aktion brachte am Ende des Tages 150.- Euro ein!
Birgit brachte die Spende zu uns und so konnte sich Miranda persönlich bei ihr bedanken!

Es zeigt mal wieder, dass wirklich jeder helfen kann. Hier hat sich eine hilfsbereite Frau Gedanken gemacht und diese einfach umgesetzt! Ohne langes Reden, ohne vorher ihre gute Tat anzukündigen, hat sie einfach gehandelt. Erst nachdem Birgit und ihre Familien die Spende übergeben wollten, erfuhr ich überhaupt von ihrer tollen Aktion!!!

Mein ganz großes D A N K E geht an Birgit und ihr Familien-Team! Danke für Eure ganze Mühe und Arbeit und dass ihr uns unterstützt!!!

Mein Dank geht auch an alle, die den leckeren Kuchen gekauft haben und somit dieses stolze Sümmchen zusammen kam!

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Kein Märchen

Ich muss meine erst vor kurzem gemachte Aussage „In unserem Bundesland gibt es keine Raubtiere mehr“ revidieren.
Gestern war ich bei einer Informationsveranstaltung, zu der der Landesschafzuchtverband eingeladen hatte. Es ging um die Rückkehr der Wölfe. Zuerst dachte ich es sei ein Scherz, als ich die Einlandung erhielt… Es war aber keiner!

Nach über 100 Jahren Abwesenheit, kehrt der Wolf langsam wieder nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen zurück. In den letzten Monaten gab es immer wieder Hinweise auf Wölfe in unserer Gegend. Dabei soll es sich nicht um ein im Herbst letzten Jahres ausgebrochenen Zoo-Wolf handeln. Der Wolf der aus dem Zoo ausbüxte und den sie nicht mehr einfangen konnten, war ein Jungtier. Er wurde noch längere Zeit immer mal wieder gesichtet. Mitlerweile ist er erwachsen und ist wahrscheinlich in ein anderes Gebiet abgewandert. Von dem ausgebrochenen Zoowolf erfuhr ich erst auf dieser Veranstaltung.
In unserer Gegend sollen sich ein oder zwei Wölfe aufhalten, die eingewandert sind. So ganz genau weiß das niemand, weil die Tiere sehr scheu sind und sich gut vor dem Menschen verstecken können. Es gab aber mehrere glaubhafte Sichtungen der Tiere.

Die Veranstaltung war sehr interessant. Wir erfuhren viel über das Verhalten der Wölfe. Ein Wolfsrudel in Deutschland ist nicht sehr groß. Es besteht meistens aus einem erwachsenem Wolfspaar, dass eine lebenslange monogame Beziehung eingeht, den fast erwachsenen Kindern aus dem letzten Jahr und den Welpen. So kann ein Rudel aus ca. 8 Tieren bestehen. Die Halbwüchsigen bleiben bis zur Geschlechtsreife bei den Eltern und lernen durch beobachten das Jagen. Wenn sie geschlechtsreif sind, was mit 11 bis 22 Monaten der Fall ist, werden sie verjagt und wandern in andere Gebiete ab. Das Revier eines Wolfsrudels in Deutschland ist durchschnittlich 20.000 bis 30.000 Hektar groß. Ein Wolf kann in einer Nacht bis zu 70 Kilometer zurück legen.
Es gab einen Vortrag über Wolfsspuren. Also wie man erkennen kann, ob sich ein Wolf in der Nähe aufhält. Zu sehen bekommen werden ihn nur sehr wenige, da die Tiere den Menschen meiden. Die einzige Chance zu erkennen, ob sich ein Wolf in der Nähe aufhält, sind deshalb die Spuren. Außerdem erklärte man uns Schafhaltern und Großtierbesitzern, wie wir unsere Tiere vor Wolfsangriffen schützen können. Alle Maßnahmen sind sehr kosten- und arbeitsaufwendig. Diese Kosten bleiben natürlich bei den Tierhaltern. Es wurde erklärt, ob und wann es Entschädigungen gibt, falls ein Tier von einem Wolf gerissen wird.

Danach begann eine lange Diskussionsrunde, die zeigte wie verunsichert Schafhalter und Besitzer von Kühen und Pferden sind. Ich weiß auch nicht so genau was ich von der Rückkehr der Wölfe halten soll. Einerseits ist es natürlich toll, dass ein vor 100 Jahren ausgerottetes Tier, in seinen alten Lebensraum zurück kehrt. Andererseits ist es in der heutigen Zeit schwierig mit Raubtieren zusammenzuleben. Ich mache mir auch Gedanken um meine Tiere.

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Nur für starke Nerven!

Dieses Video endeckte ich bei Youtube und habe es mit Erlaubnis der Eigentümerin auf diese Seite verlinkt. Es ist ziemlich hart anzusehen und kann einen den ganzen Tag vermiesen. Aber es ist die Wahrheit!
Ich will niemanden mit irgendwelchen Sensationdarstellungen schockieren. Es ist nur die ganz normale Realität. Etwas was tagtäglich, ich weiß nicht wie oft, einem Pferd geschieht. Fohlen, ausrangierte Zuchtstuten, nicht mehr einsatzfähige Sportpferde und auch Freizeitpferde die nicht mehr geritten werden können und durch ein neues Pferd ersetzt werden.

Dies sollte auch mit Miranda geschehen. Wenn ich sie nicht vom Züchter abgekauft hätte, wäre Miranda im Juni 2011 zum Schlachter gegangen. Bis dahin sollte sie an Gewicht zunehmen, nach der Totgeburt, damit der Züchter mehr Geld vom Schlachter für sie bekommt. Miranda hätte genau so dort gestanden, wie die erwachsene Stute in dem Film. Hätte brav gewartet…

Ich möchte mit diesem sehr gut gemachten Video meinen Apell an die Menschen unterstreichen, sich bitte Gedanken über dieses Thema zu machen! Selbst auf dieser Seite ist in einigen Kommentaren zu lesen, dass es für gut befunden wird, ein altes Pferd schlachten zu lassen!
Ich bin der Meinung: KEIN PFERD SOLLTE DORT LANDEN!!!
Alte Pferde deren Körper am Ende ist, die Schmerzen haben, sich selber zur Last fallen, können wir vom Tierarzt einschläfern lassen. Das machen wir ja auch mit unseren Hunden und Katzen. Niemand würde seinen alten Hund beim Schlachter entsorgen! Ein Pferd ist genau so ein fühlender Kamerad wie ein Hund. Es baut eine Beziehung zu seinem Menschen auf und vertraut ihm. Warum müssen wir dieses Vertrauen so schrecklich enttäuschen?

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Für die Seele 9

Die Seele des Pferdes äußert sich nur denjenigen die sie suchen.

Gustav Rau

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Müsli mampfen

„Morgens miteinander Müsli mampfen macht Mordsgaudi“, meint Miranda. „Mitunter machen Minigeier Mundraub. Mutwillig mopsen – makaber!“

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Ruhig Brauner, ruhig…

Es gibt noch ein Video mit meiner einzigartigen Kameraführung zu sehen. Beim Drehen flog plötzlich ein Storch ins Bild und direkt über uns hinweg. Den wollte ich aufnehmen, hat leider nicht ganz geklappt. Knapp daneben ist auch vorbei. Sorry für den kurzen Kamerasschweng in den Himmel. 😉

Nun aber zum Video:

Beim ehemaligen Züchter von Miranda hat eine der jungen Zuchtstuten ihr Fohlen verloren. Es wurde nur wenige Tage alt. Diese junge Stute brachte der Züchter auf die Weide, zu seinen anderen Pferden. Die Weide liegt auf Hörweite hinter einem kleinen Wäldchen. Miranda kann dort also nicht hinschauen, sie kann aber die alten Herdenmitglieder hören. Die Stute deren Fohlen gestorben war, rief tagelang verzweifelt nach ihrem Kind. Miranda hörte dies und erkannte die Stimme ihrer Enkeltochter. Der Film zeigt wie Miranda antwortet. Sie bleibt dabei völlig ruhig. Ist aufmerksam aber nicht besonders aufgeregt. Nach dem Wiehern gibt es so eine Art „Nachwiehern“. Ich konnte beobachten, wenn dieses „Nachwiehren“ besonders lang ist, ist Miranda emotional sehr stark betroffen. Das war in der Anfangszeit so, als sie nach 20 Jahren auf der selben Weide hier her kam und die alten Pferdekameraden hörte. Damals drehte sie total durch. Sie galoppierte stundenlang am Zaun auf und ab und wiehrte was das Zeug hielt. Ich traute mich nicht auf die Weide, weil Miranda so außer Rand und Band war. Heute ist es ganz anders. Ich kann ruhig meine Arbeit auf der Weide machen, auch wenn Miranda sich mit ihren früheren Herdenmitgliedern unterhält. Sie regt sich nämlich nicht mehr auf. Dies zeigt mir, dass sie sich wohl fühlt und ihr neues Zuhause akzeptiert hat.

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Auf der Weide

Heute zeige ich eines meiner fast perfekten Videos. 😉

Wenn die Sonne scheint, ist im Display der Digi-Kamera so gut wie nichts zu erkennen. An diesem Tag schien die Sonne. Deshalb filmte ich einfach drauf los, ohne wirklich zu sehen, was immer Sucher der Kamera war. Deshalb sind die Pferdeköpfe nicht ganz drauf gekommen. Ich bitte um Nachsicht!
Dann kam ich auf die glorreiche Idee, die Kamera umzudrehen. Beim Fotografieren ist das kein Problem. Beim Filmen geht das gar nicht, habe ich jetzt gelernt! (Mache ich auch nie wieder – versprochen!) Bitte nach einigen Sekunden des Films den Monitor umdrehen, dann passt es wieder!

Warum ich den Film trotzdem zeige?
Weil hier Bachus sehr schön das Verhalten der Pferde zeigt. Er fängt an zu kauen und leckt sich mit der Zunge das Maul. Das zeigt mir, dass er sich in meiner Nähe wohl fühlt. Er ist ganz entspannt. Ich weiß, dass ich ihm signalisiert habe: Du kannst dich in meiner Gegenwart sicher fühlen, ich führe nichts Böses im Schilde. Bachus hat das an meiner Körperhaltung erkannt und reagiert entsprechend darauf.

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Noch einmal Müsli

Ich möchte meinen gestrigen Bericht korrigieren.

Die liebe Katinka war noch viel großzügiger: Sie hat 2 Säcke Eggersmann EMH Senior Müsli gespendet.

Das Müsli wurde nur in zwei Paketen, an zwei aufeinander folgenden Tagen geliefert. Da war ich mit meinem Bericht etwas zu schnell… Deshalb möchte ich noch einmal sagen:

DANKE LIEBE KATINKA FÜR DEINE WIRKLICH WERTVOLLE HILFE!!!

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Senior Müsli

Die liebe Katinka, auch bekannt als Frau Kurzbemerkt, hat für die Pferde einen Sack Eggersmann EMH Senior Müsli gespendet!!! 😀

Vielen, lieben Dank Katinka!!!

Katinka ist dem Beispiel von Heiko gefolgt und hat das Müsli ganz einfach bei Zooplus bestellt und direkt zu uns liefern lassen! Das geht sogar portofrei, da Zooplus ab 19.- Euro versandkostenfrei liefert!

Das ist mal wieder der Beweis: Wer wirklich helfen will, der kann dies ohne viele Umstände tun. Ein Hoch auf die praktischen Internet-Shops und ein dreifaches Hoch auf die großzügige und hilfsbereite Katinka!!! Ohne große Worte hat sie einfach gehandelt! Durch Menschen wie Dich Katinka, wird die Welt ein klein bisschen schöner.

Du hast ein wirklich gutes Werk getan, meine liebe Katinka! Miranda, Bachus und ich sind Dir sehr, sehr dankbar!!!

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Für die Seele 8

Fühle mit allem Leid der Welt, aber richte deine Kraft nicht dorthin, wo du machtlos bist,
sondern zum Nächsten, dem du helfen, den du lieben und erfreuen kannst.

Hermann Hesse

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Conrad sprach die Frau Mama…

…ich bin immer für Dich da!

Heute gibt es ein Video vom kleinen Bocklamm „Conrad vom Erlenhof“. Der Kleine ist zu diesem Zeitpunkt gerade 2 Tage alt und klettert schon auf seiner Mutti rum. Ante ist eine sehr gute und geduldige Mutter! Deshalb lässt sie sich gern mal als Klettergerüst benutzen.
Damit ihr eine ungefähre Vorstellung davon habt wie winzig das Lämmchen ist, hier ein paar Größenangaben: Eine ausgewachsene Ouessantschaf-Aue ist ca. 42 bis 46 cm hoch und wiegt ca. 12 – 15 Kg. Ein neugeborenes Lamm ist ungefähr so groß wie eine kleine Katze!

Dies hat zwar nicht viel mit den Pferden zu tun, außer dass es die Tiere sind, mit denen Miranda und Bachus auf dem Hof leben. Aber vielleicht interessiert es doch den einen oder anderen? Ich musste mir schon anhören, dass die Hühner nichts auf dieser Pferdeseite zu suchen hätten. Ich sehe das anders. Diese Seite beschäftigt sich mit dem Tierschutz. An 1. Stelle steht natürlich die Rettung von Miranda und der Erhalt des Gnadenbrotplatzes. Doch auch andere „Nutztiere“ haben in unserem Land unter unwürdigen Haltungsbedingungen zu leiden. Viele Menschen wissen das nicht. Darum sehe ich es auch als meine Aufgabe an, hierüber zu berichten und aufzuklären, welche Bedürfnisse Hühner haben.

Doch nun genug davon! Hier ist das Video:

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Frohe Pfingsten

Ich wünsche allen ein frohes Pfingstfest!

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Ein Wunder

Ein Wunder ist es jedes Mal für mich, wenn ein Tierbaby geboren wird! 😀
Ich züchte seit 2 Jahren Ouessant-Schafe, die kleinste Schafrasse der Welt. Sie stammen ursprünglich von der französischen Atlantikinsel Ouessant. Weil es auf der kleinen Insel nicht viel Platz gab und ein sehr rauhes Klima herrschte, züchteten die Bewohner dieses kleine und robuste Schaf, das mit den kargen Bedingungen dort zurecht kam.

Das Ouessant-Schaf ist heute eine Liebhaber-Rasse, für die Hobbyhaltung. Es bestehen keine wirtschaftlichen Interessen, weil es weder ein Wollschaf, noch, durch seine kleine Größe bedingt, ein Fleischschaf ist. Bei den Schafen ist es wie mit allen Nutztieren. Die alten Haustierrassen können mit den Hochleistungstieren der industriellen Massentierhaltung nicht mithalten. Egal ob Rind, Schaf, Schwein, Geflügel oder Ziege – in den Ställen findet man keine alten Haustierrassen. Sie sind alle mehr oder weniger vom aussterben bedroht. Einzig und allein den Hobby-Züchtern ist es zu verdanken, dass diese Tiere noch nicht entgültig verschwunden sind. Deshalb gibt es auch nicht viele Tiere vom Ouessant-Schaf in Deutschland. Einige Züchter findet man in den Niederlanden und in Frankreich. Aber auch dort ist die Rasse eher selten anzutreffen. Ich habe eine kleine Herdbuchzucht mit 2 Auen und einem Bock, um die Rasse zu erhalten. Damit es keine Inzucht gibt, arbeite ich mit einem befreundeten Züchter zusammen, der z.Z. 4 Auen und einen Bock hält.

Heute morgen gegen 8 Uhr hat meine Aue „Ante“ ein Lamm geboren! Als ich zum Füttern zu den Schafen ging, war das Baby schon auf der Welt. Die Geburt musste gerade gewesen sein, denn die Nabelschur hing noch am Lamm und ich sah, dass die Nachgeburt gerade rauskam. Ante ist eine sehr gute Mutter, sie hatte das Kleine schon fast trocken geleckt. Das Baby sprang lustig um die Mutter rum und suchte aufgeregt nach der Zitze. Nachdem es die erste und so wichtige Milch seines Lebens getrunken hatte, legten sich Mutter und Kind hin.

Ante und das Kleine ruhen sich nach den Anstrengungen der Geburt aus.

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Symptomfrei!

Im März hatte ich den Tierarzt für Miranda da, weil sie Probleme mit den Atemwegen hatte. Er diagnostizierte Dampfigkeit. Das ist eine chronische Atemwegserkrankung bei Pferden, die als unheilbar gilt.

Dampfigkeit entsteht, wenn das Pferd eine Infektion der Bronchien hatte und diese nicht richtig auskuriert wurde. Deshalb ist Dämpfigkeit bei älteren Pferden nicht selten. Dazu kommt als Auslöser oft eine Überempfindlichkeit gegen Staub. Miranda hat eine Heustauballergie. Der eingeatmete Heustaub reizt die Bronchien, es bildet sich Schleim in der Lunge. Das Pferd beginnt zu husten. Der Schleim wird immer dicker und zäher, das Pferd kann ihn nicht mehr abhusten und bekommt Schwierigkeiten mit der Atmung. Um die Luft überhaupt aus der Lunge zu bekommen, muss das Pferd eine anstrengende „Bauchatmung“ machen. Dazu drückt es mit den Bauchmuskeln die Luft aus der Lunge. Man sieht sehr deutlich wie anstrengend das fürs Pferd ist, das ganze Tier wackelt beim Atmen. Es atmet in einem viel schnelleren Rhythmus, wie es sonst in Ruhe atmen würde. Jetzt kann man auch Atemgeräusche hören. Das Pferd bekommt quälende Hustenanfälle, die ihm aber nicht ermöglichen den zähen Schleim abzuhusten. Man sieht bei der Bauchatmung deutlich die Rippen des Pferdes. So ist das Pferd natürlich überhaupt nicht belastbar. Deshalb galt Dämpfigkeit früher als Gewährsmangel, wenn man ein Pferd kaufte.

Die Lunge eines Pferdes ist sehr groß, sie nimmt den größten Teil von Brust- und Bauchraum ein. Dahinter sitzt der verhältnismäßig kleine Magen. Das macht auch Sinn, denn das Pferd ist ein Fluchttier. Um Fressfeinden zu entkommen, bleibt ihm nur die schnelle Flucht. Ein Pferd muss aus der Ruhestellung sofort in Höchstgeschwindigkeit fliehen können. Deshalb braucht es eine große Lunge, um sofort viel Sauerstoff ins Blut zu bekommen. Im Internet gibt es verschiedene Seiten mit Zeichnungen, über die Antatomie des Pferdes. Interessierte können dort schauen. Ich möchte keine fremden Bilder auf diesen Blog nehmen, wegen der Urheberrechte usw. Alle Fotos auf meinem Blog sind von mir selbst fotografiert oder wurden von lieben Bekannten zur Verfügung gestellt (das steht dann dabei!).

Miranda bekam 2 Kortison-Spritzen vom Tierarzt und Hustenpulver. So wurden die verengten Bronchien wieder weit und der Schleim in der Lunge löste sich. Nun konnte sie den Schleim abhusten und wieder besser die Luft aus der Lunge bekommen. Nach Ostern setzte ich das Hustenpluver ab, Miranda hustete noch etwas. Besonders bei Astrengungen, wie nach dem Wälzen, bekam sie Hustenanfälle.
Ich gab ihr zu den Medikamenten vom Tierarzt zusätzlich das Schüssler Salz „Magnesium Phosphoricum“. Es hilft dabei, die Bronchien zu entkrampfen und kann auch gut bei Allergien eingesetzt werden. Miranda bekommt es kurmäßig noch zwei Wochen, dazu tägliche eine Reiki-Behandlung, die sie liebt.

Seit gut zwei Wochen ist Miranda komplett symptomfrei! Keine Hustenanfälle mehr, die Atmung ist ruhig und tief. Auch nach dem Wälzen hustet sie nicht mehr.

Ihre Atmung ist ganz normal und es sind auch keine Rippen mehr zu sehen. 😉

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Sachspende

Der liebe Heiko hat einen Sack Eggersmann EMH Senior Müsli gespendet! 😉
Er hat das Müsli ganz einfach bei Zooplus bestellt und zu uns liefern lassen. Heiko meint: „So ein Sack Müsli kostet nicht die Welt und deshalb kann jeder mal einen für die Pferde spenden!“

Ich danke Dir lieber Heiko, im Namen der Pferde!!!

Dazu möchte ich dieses sehr passende Zitat nennen. Besonders wegen der letzten Kommentare:

Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, weil er nur wenig tun könnte.

Leo Tolstoi

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