Besuch in der Pferdebox

Am 15.03. sind zwei kleine Küken geschlüpft. Goldie, die Tochter von Trudi aus dem letzten Frühjahr, ist die stolze Mama. Es sind wieder zwei schokobraune Flauschbällchen geworden.
Tante Rebecka, eine meiner ältesten Hennen, hat sich entschlossen Goldie beim Kinder hüten zu helfen. Sie läuft nicht mehr mit der Herde mit, sondern bleibt bei der Familie. Nachts schläft sie sogar neben der Glucke auf dem Boden. Eigentlich schlafen Hühner auf der Stange. Rebecka ist ein Brahma Huhn. Dies ist eine sehr große Hühnerrasse. Die Mädels sind meistens sehr gute Glucken, genau wie meine Rebecka. Bis jetzt hat sie jedes Jahr erfolgreich gegluckt und liebevoll die Küken aufgezogen. Jetzt will sie aber der noch unerfahrenen Goldie helfen! 😉

Als ich gestern Morgen in den Stall ging um die Pferde auf die Weide zu lassen, erlebte ich eine ganz besondere Überraschung! Goldie war mit ihren beiden Winzlingen, bei Miranda in der Box! Fröhlich scharrte die Glucke im Stroh. Die Kleinen piepten, die Mutter antwortete mit Glucklauten! Miranda stand ganz ruhig da und schaute ein bisschen hilflos aus der Wäsche! Oh nein, dachte ich, wenn das man gut geht… Im Verhältnis Küken – Pferd, musste ich an Mensch – Hummel denken. Ich ging also ganz vorsichtig in Mirandas Box, legte ihr Halfter an, befestigte den Führstrick und führte sie langsam raus. Goldie samt Kinder beeindruckte das alles gar nicht.
Eine Glucke ist immer sehr wachsam, wenn sie Küken führt. Sie verteidigen die kleinen auch erbahmungslos gegen Feinde. So manche Katze musste schon erleben, was es heißt einer wütenden Glucke in den Weg zu geraten. Aber wieso geht Goldie in die Pferdebox? Wenn sie das am Sonntag getan hätte, wären die Kinder jetzt so platt wie Briefmarken. Denn am Sonntag flippte Miranda total aus und lief unruhig in der Box umher. Gestern war das Pferd die Ruhe selbst. Trotzdem halte ich es für keine gute Idee, mit gerade mal 4 Tage alten Küken zwischen den Pferdebeinen rumzulaufen.


Tante „Rebecka“ (rebhuhnfarbene Brahma) ist das vordere Huhn. Dahinter die stolze Mutter „Goldie“. Die beiden gut getarnten Kleinen, stehen brav wie die Schulkinder in einer Reihe vor dem Teller! 😉

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Frühlingsbote

Nun will ich ein paar Frühlingsblüher auf diese Seite bringen. Am Wochenende entdeckte ich die ersten Krokusse. Weil ich mich darüber soooo freute, holte ich gleich die Kamera. Diese tollen Fotos sind mit meiner 08/15-Kamera entstanden. Da hatte ich einfach Glück! 😉

Farbenpracht

Krokus mit Biene?

Leider war das Wetter am Sonntag nicht gerade Frühlingshaft. Schon mittags hatten wir starken Wind, der schnell zum üblen Sturm wurde. Ab 14.00 Uhr wurde es wirklich heftig und es sollte noch schlimmer kommen. Die Pferde waren draußen. Um ca. 16.00 Uhr tickte Miranda völlig aus. Ich hatte das schon öfter bei ihr beobachtet, wenn wir stürmisches Wetter hatten. Diesmal regte sie sich richtig auf. Sie schrie wie am Spieß und galoppierte wild über den Platz. Ich schaute mir dies eine Weile an, weil ich hoffte, sie würde sich wieder beruhigen. Leider steigerte sie sich so in ihre Angst hinein, dass ich beschloss, die Pferde in den Stall zu holen. Sie sollte sich bei ihren waghalsigen Sprüngen nicht verletzen. Leider hatte sie schon 2 Mal nach solchen Aktionen gelahmt! Die Dame vergaß schnell ihr Alter, wenn das Temperamten mit ihr durch ging! Schließlich hat sie eine Schwachstelle in der linken Vorderhand. Der Züchter meinte damals zu mir, sie hätte Rheuma. Sie lahmte jedes Mal auf der linken Vorderhand, nachdem sie sich aufgeregt hatte und wilde Galoppsprünge machte. Zum Glück heilte dies nach ein paar Tagen von alleine aus.
Um einer Verletzung vorzubeugen, wollte ich die Pferde lieber von der Weide holen. Ich ging also nach außen hin mutig, im inneren vorsichtig, auf die Weide. Ein panisch tobendes Pferd einzufangen, ist nicht gerade meine Lieblingsaufgabe! Meine Sicherheit geht hierbei natürlich vor, aber einen Versuch wollte ich starten. Miranda kam auch gleich auf mich zu gelaufen, als sie mich erblickte. Ich hatte das Gefühl, sie war erfreut, mich zu sehen. Trotzdem blieb sie nervös, den Kopf erhoben, die Ohren gingen hin und her. Die Augen waren ganz groß, die Nüstern gebläht, der ganze Körper gespannt. Ich machte den Führstrick am Halfter fest und sagte: „Komm!“ und ging einfach los. Sie ließ sich brav in den Stall führen, war aber sehr nervös. In der Box drehte sie Runden, wie ein gefangener Tiger! Es dauerte eine ganze Weile, bis sie runter kam und sich entspannen konnte. Der Sturm tobte noch die ganze Nacht!
Christiane sagte einmal zu mir: Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage, wenn du mit Pferden zu tun hat. Dies war ohne Zweifel nicht unser bester Tag!

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Der richtige Zeitpunkt

Endlich hatte ich die Kamera dabei, als Miranda sich wälzen wollte. Schon seit Monaten wollte ich Fotos davon machen, stand aber immer ohne Kamera neben dem sich wohlig wälzenden Pferd. Nun hat es endlich geklappt!

Wenn sich ein Pferd wälzt, ist es immer der gleiche Ablauf. Zuerst fängt es an, sich langsam im Kreis zu drehen und dabei am Boden zu schnuppern. Dann kratzt es mit einem Huf an der Erde. Nun legt es sich langsam hin und fängt mit dem Wälzen an. Mit viel Schwung, geht es von einer Seite zur anderen und wieder zurück. Pferde die es nicht schaffen, sich über den Rücken zu drehen, weil sie zu alt sind oder nicht mehr so fit, wälzen sich nur auf einer Seite. Sie stehen zwischendurch auf, wenn sie mit einer Seite fertig sind. Dann legen sie sich wieder hin und wälzen sich auch auf der anderen Seite.
Miranda ist aber noch fit genug. Sie dreht sich einige Male über den Rücken und wälzt beide Seiten. Leider habe ich den Anfang, mit Schnuppern, Kratzen und Hinlegen nicht aufnehmen können. Ich war nicht schnell genug! 😉

Wälzen

Aufstehen – Hier sieht man deutlich wie anstrengend es für Pferde ist, wieder auf die Beine zu kommen. Deshalb wälzen sie sich auch nur, wenn sie sich vollkommen sicher fühlen. Ein Raubtier hätte in so einer Situation gute Chancen auf eine lecker Mahlzeit.

Schütteln – Nach dem Aufstehen wird sich erst einmal ordentlich geschüttelt. Meistens verbunden mit wohligem Grunzen! Dabei fliegt der Staub nur so…

Fertig!

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Blinzel

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Schick sieht sie aus!

Ich habe Miranda ein neues Halfter gekauft. Ihr altes ließ sich am Nasenriemen nicht verstellen. Wenn sie es länger trug, bekam sie unschöne Scheuerstellen auf der Nase. Da entdeckte ich bei Zooplus, ein tolles Halfter für 11,99 Euro. Es ist am Nasen- und Nackenriemen gepolstert und hat auch noch eine schöne Farbe.

Aber seht selbst:

Sie sieht doch irgendwie stolz mit dem Teil aus, oder?

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Es wird Frühling

Die Zeichen stehen ganz klar auf Frühling, denn seit gestern sind die Kiebitze zurück! Auf den Feldern vor meinem Küchenfenster, brüten jedes Jahr Kiebitze. Ich habe gelernt, wenn diese Zugvögel zurück sind, beginnt der Frühling. Gestern hörte ich die ersten Rufe dieser interessanten Vögel. Sie haben einen ziemlich lauten und ganz unverwechselbaren Ruf. Das klingt ungefähr so wie: „Kiiiiwit“. Dieser Schrei ist ständig zu hören, wenn sie ihre akrobatischen Flugmanover machen. Was ich sehr ungewöhnlich finde, sie fliegen und schreien auch in der Nacht!
Kiebitze sind Bodenbrüter, die gern auf Wiesen und Felder ihre Nester bauen. Das Feld auf dem die Kiebitze brüten, war lange Jahre eine Ausgleichsfläche. Es lag also brach, wurde nicht vom Bauern bewirtschaftet, er erhielt dafür eine Ausgleichszahlung. Dann wurde ein Gesetz geändert und die Subventionen für Ausgleichsflächen wurden gestrichen. Jetzt wird dieses Feld wieder bewirtschaftet. Vor drei Jahren sprühte der Bauer im Sommer Gift, um die ganzen Unkräuter zu vernichten, die sich angesiedelt hatten. Das ganze Grün wurde von Tag zu Tag grauer, bis eine nur noch traurig graue Fläche zu sehen war. So grau blieb es bis zum nächsten Frühjahr! Im Folgejahr passierte nichts und im letzten Jahr hat er zum Glück nur Heu gemacht. Es gingen schon Gerüchte um, er würde Mais für Biogasanlagen anbauen. Bis jetzt konnten die Kiebitze hier weiter brüten. Ich wünsche mir so sehr, dass es dabei bleibt.
Fotografieren kann ich die Kiebitze leider nicht. Dafür ist meine Kamera nicht gut genug. Das wäre eine Aufgabe für den Heiko. Der kann das. Das weiß ich! 😉

Noch ein Frühlingszeichen: Die Pferde verlieren ihr Winterfell. Aus den Haaren die ich beim Striegeln runter hole, kann ich mir locker noch ein Pferd stricken!

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Pferde Bilder

Auf Wunsch einer einzelnen Dame, ich will hier keine Namen nennen, nicht wahr Wölkchen, gibt es heute ein paar frische Pferdebilder.
Leider war der Tag gestern sehr grau, deshalb sind die Bilder auch etwas dunkel geworden.

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Das ganze Leben ist ein Quiz

Und wir sind nur die Kandidaten. Deshalb dürft ihr jetzt alle raten!

Was ist das?

1. Ein Pferd
2. Ein achtlos liegen gelassener Pelzkragen
3. Katze Pisa die die Heizung liebt?

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Sie hat es kapiert!

Schon 3 Tage hintereinander ist Miranda von alleine in den Stall gegangen und hat sogar ihre Box gefunden! Das war ja immer ein kleines Problem. Bis jetzt musste ich sie jeden Tag mit Halfter und Führstrick reinführen. Sie hatte einfach Angst in den Stall zu gehen. Pferde sind Fluchttiere und fühlen sich in engen „Höhlen“ einfach nicht wohl. In der Natur würden sie auf offenen Steppen bleiben und solche Höhlen meiden. Dort könnte ein Raubtier lauern. In unserem Stall lauern aber höchstens ein paar Hühner. Oder eine Kröte, die dort wahrscheinlich ihren Winterschlaf gehalten hatte und mir vor ein paar Tagen beim Misten über den Weg lief. Davon konnte ich Miranda nicht wirklich überzeugen. Sie war immer aufmerksam angespannt, wenn ich sie in den Stall führte. Der Kopf ganz oben, mit weit aufgerissenen Augen, die Nüstern gebläht, schnaufend wie ein Walross. So schritt sie neben mir her. In der Box dauerte es einen Moment, dann entspannte sie, was ich deutlich an ihrer Körperhaltung erkennen konnte.

Ein paar Versuche gab es schon, bei denen sie alleine in den Stall lief. Sie stand dann in der Stallgasse und bekam plötzlich Angst vor der eigenen Courage, dreht um und war doppelt so schnell wieder draußen! Einmal landeten wir bei so einem Manöver alle drei in Bachus Box! Da musste ich erst einmal Pferde sortieren und Miranda in ihre Box führen.
Ich zeigte ihr immer wieder geduldig den Stall, ließ sie sich an der Hand umschauen. Dabei erzählte ich ihr, dass sie es schaffen wird allein rein zu gehen und auch ihre Box zu finden. Meine Geduld hat sich ausgezahlt. Sie kann nun, genau wie Bachus, allein in den Stall gehen! Die alte Dame kann also noch dazu lernen! Ich bin sehr stolz auf meine Süße! 😀

Heute habe ich noch ein Foto von einem sehr übersichtlichen Nachthimmel für Euch. Alle die etwas Romantik brauchen: Einfach 7 Minuten anschauen! 😉

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Futterrüben

Heidi und Arno hatten den Pferden einen Sack Futterrüben und zwei Eimer Leckerlis spendiert. Futterrüben sind ganz normale Möhren nur in einer anderen Qualität, wie wir sie vom Einkauf im Supermarkt her kennen. Es sind viele übergroße Wurzeln dabei und auch seltsam geformte, so wie die hier.

Ob die wohl um einen Stein herum gewachsen ist?

Steine waren auch im Futterrüben-Sack. Richtige kleine Schätzchen.

Sind die nicht schön?

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Ist denn schon Ostern?

Heute geht es mal nicht um die Pferde. Ich wollte euch von Trudis Kindern berichten. Ihr erinnert Euch sicher, dass Trudi im letzten Jahr noch einmal sehr spät gebrütet hat? Die Küken, es waren 12 Stück, schlüpften genau am 01. Oktober 2011. Die kleinen Flauschbälle entwickelten sich sehr gut. Sie wuchsen und befiederten sich schnell. Die lange Frotstperiode konnte ihnen nichts anhaben, da waren sie schon so groß wie die erwachsenen Hühner. Und nun haben die kleinen mit knapp 5 Monaten angefangen, ihre ersten Eier zu legen!

Und was soll ich euch sagen? Braune Eier sind nicht gleich braune Eier. Es gibt viele Farbvarianten. Von einem zarten Creme, über Hellbraun, bis hin zu einem dunklen Schokoladenbraun mit rotbrauner Maserung, ist alles möglich.

Zwei von Trudis Kindern legen ganz besondere Eier. Ein junges Huhn legt braune Eier mit weißen Punkten darauf, das andere legt braune Eier mit dunklen Punkten!
Schaut selbst:

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Heu

Am Sonntag musste ich schon wieder Heu holen. Die beiden Pferdchen knabbern ganz schön was weg im Winter. Mit tatkräftiger Unterstützung von Heidi und Arno gings zum Bauern. Dort fiel mir auf, dass einige Kühe im Stall fehlten. Als ich fragte, ob er die schlachten lassen hat, erzählte er mir, dass er dieses Jahr aufhört. Er geht in Rente. Das war eine schlechte Nachricht für mich, am Sonntagnachmittag! Nun muss ich mir einen neuen Heulieferanten suchen. Dabei war dieser so freundlich und ehrlich. Ich bekam immer nur gutes Heu von ihm. Eine super Qualität, den 1. Schnitt, wie es für Pferde wichtig ist.
Ich habe leider schon anderes erlebt. Als die Pferde gerade zu mir kamen, verkaufte mir ein anderer Bauer Heu. Da waren muffige, staubige Ballen dabei, die ich unmöglich an die Pferde verfüttern konnte. Man muss also beim Heueinkauf sehr aufpassen.

Bis zur Weidesaison kann ich aber noch bei meinem netten Bauern kaufen. Das hat er mir versprochen. Nur neues Heu wird er leider nicht mehr machen. Aber was solls, so ist der Lauf der Dinge. Alles verändert sich immer wieder.

Drückt mir die Daumen, dass ich einen neuen guten Heulieferanten finde!

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Der Frühling ist in Sicht!

Noch gibt es ziemlich kalte Nächte aber auch schon schöne Tage. Gestern schien den ganzen Tag die Sonne und es war mit 10 Grad, richtig schön warm. Mit Grausen erinnere ich mich an die zweistelligen Minusgrade, die wir vor kurzem noch hatten. Dabei fielen mir diese Narzissen auf.

Trotz der schlimmen Kälte wollten sie austreiben! Das nenne ich mutig! Die Narzisse hat keinen Zweifel an ihrem Handeln. Sie stellt nichts in Frage, sie treibt einfach durch den Schnee hindurch aus. Wer so entschlossen handelt, kann einfach nicht scheitern. 😉

Auch nach mehreren Tagen mit Plusgraden, taute das Eis nur langsam. Die Flüsse, Fleete und Gräben waren noch lange mit einer Eisschicht bedeckt. Und in der Pferdetränke auf der Weide, schwamm ein riesen Eiswürfel.

Babette eiferte Trudi nach und wollte ihr Ei unbedingt in Bachus Heuraufe legen. Ich überredete sie freundlich aber bestimmt, das hierfür vorgesehene Nest zu benutzen. Babette ist übrigens ein Marans-Mix. Die Marans sind eine französische Hühnerrasse (deshalb der französische Name von Babette!). Diese Tiere sind wegen ihrer schokoladenbraunen Eier bekannt. Leider hat sich dies nicht auf Babette vererbt. Sie ist ja auch nur eine halbe Marans und legt cremefarbene Eier. Leider keine dunkelbraunen mit roter Maserung, wie ihre Mutter. Die sehen nämlich richtig toll aus!

Nun bin ich aber vom eigentlichen Thema abgekommen. Es geht ja um den nahen Frühling und die gestiegenen Temperaturen. Leider hat uns damit auch der Matsch wieder.

Der klebt wie wild an den Gummistiefeln und will einfach nicht loslassen. Die Hundis schleppen schön viel Dreck in die Bude, sodass ich dauernd den Boden wischen kann.
Aber ich will ja nicht meckern. Lieber Matsch und Regen, als so eine Schweinekälte! Wenn dann auch noch hin und wieder die Sonne scheint, bin ich mit so einem schönen Farbenspiel mehr als zufrieden!

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Manchmal sieht sie Gespenster

Heute war mal wieder so ein Tag. Schon als ich die Pferde aus dem Stall lassen wollte, merkte ich, wie nervös Miranda war. Sie tänzelte in ihrer Box, mit hoch erhobenem Kopf. Alle Sinne waren auf 100% geschaltet. Es war nicht einfach für mich, ihr Halfter anzulegen. Dafür muss sie ruhig stehen und den Kopf etwas herunter nehmen. Sonst komme ich da einfach nicht an, bin nicht groß genug für dieses Pferd. Außerdem ist es nicht so witzig neben einem aufgeregten Pferd in der Box zu stehen.
In diesem Fall hilft nur Geduld und mit der Stimme beruhigen. Das klappte mal wieder. Beim aus dem Stall führen, hatte ich ein wild schnaufendes Ross neben mir. Der Kopf erhoben, die Nüstern gebläht, so stand sie neben mir, als ich den Führstick löste. Eigentlich gibts jetzt immer ein Leckerchen, aber Miranda hatte heute keine Zeit dafür. Aufgeregt trabte sie los. Ich wusste sofort, das wird heute wieder so ein „Gespenstertag“!

Und so war es auch. Sie ging andauernd durch auf der Weide. Schaute nervös hierhin und dorthin. Normalerweise erkenne ich meistens was sie beunruhigt, heute blieb es ein Rätsel für mich. Auch beim in den Stall führen hatte ich wieder eine wild schnaubende Miranda an meiner Seite. Mit Panik-Augen und hoch erhobenem Kopf.

Könnt ihr euch vorstellen, wie froh und dankbar ich bin, weil sie mir auch in solchen Situationen gehorcht? Noch nie hat sie am Führstrick gezogen, sich nie losgerissen. Immer ist sie brav mit mir mitgegangen. Trotz großer Angst verliert sie nie ihr vertrauen zu mir. Das erstaunt mich immer wieder! Selbst an solchen Geistertagen kommen wir miteinander klar. Dafür bin ich unendlich dankbar!

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Wie Sie sehen…

…sehen Sie nichts!

Nebel fotografieren ist doof! ich wollte euch aber trotzdem zeigen, wie es heute bei uns aussieht.

Normalerweise können wir bis zum Horizont gucken, weil hier alles so schön platt und übersichtlich ist. Heute ist die ganze Landschaft hinter dieser weißen Nebelwand verschwunden.
Die Temperatur ist gestiegen, etwas über 0 Grad und es weht kein Lüftchen.

Schon der Morgenspaziergang mit den Hunden ging durch die Nebelsuppe. Und bis jetzt ist der Neber eher noch dicker geworden. Trotzdem bin ich sooooo froh, dass es endlich wärmer ist!

Noch lauft die Katze auf den gefrorenen Gräben spazieren.

Bald wird hier wieder Wasser sein – hoffentlich!

Am Samstag musste ich schon wieder Heu für die Pferde kaufen. Bei der extremen Kälte der vergangenen Wochen, habe die beiden ganz schon was weggemümmelt. Mein Vorrat ging dem Ende zu… Ist ja klar, bei der Eiseskälte verbraucht der Körper mehr Energie, um die Körpertemperatur zu halten. Da muss natürlich mehr gefressen werden. Also ging es am Samstag mit dem freiwilligen Helfer Gerd zum Bauern. Zweimal beluden wir den Hänger mit Heuballen. Jetzt ist die Scheune wieder voll, mit qualitativ hochwertigem Heu!

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Pferde im Schnee

Wie ihr seht, hat es bei uns geschneit. Jetzt ist endlich der Matsch der vergangenen Monate verschwunden. Ich hoffe nur, dass es nicht gar zu dicke kommt, mit dem Schnee. Die letzten beiden Winter waren schlimm genug.

Lustig ist, wenn die Pferde mich erblicken, kommen sie immer sofort zu mir. Miranda als erstes, Bachus meistens hinterher. Er braucht immer etwas, bevor er sich in Bewegung setzt, da ist Mirand schon bei mir.

Erblickt

Losmarschiert

Angekommen

Etwas unscharf, aber Bachus sieht hier so süß verträumt aus. So wie er eben ist…

Und diese habe ich am Tag vor dem Schneefall aufgenommen.

Sieht nach Frühling aus, finde ich.

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Pferde im Winter

Ich habe festgestellt, im Winter sind Pferde unruhiger, nervöser und zickiger als im Sommer. Ich denke es liegt an Langeweile und der fehlenden Bewegung, da sie mehr im Stall stehen müssen.
Miranda kann im Winter richtig zickig werden. Sie zeigt Bachus die Zähne und donnert schon mal mit dem Huf gegen die Abtrennung zu seiner Box. Besonders gern macht sie dies, wenn ich mit dem Futtereimer komme. Also steigt auch der Futterneid im Winter. Dabei würde Bachus ihr nie das Futter streitig machen. Draußen auf der Weide hat sie nie solch Theater gemacht. Aber im Stall muss sie die Zicke raushängen lassen.

Heute war ein ganz verrückter Tag. Überall sahen die Pferde Monster. Dabei schien endlich einmal den ganzen Tag die Sonne! Vielleicht hatten die Pferde vergessen, wie hell die Sonne sein kann? Nach fast 2 1/2 Monaten Dauerregen, konnte ich mich auch beinahe nicht mehr daran erinnern. Irritiert vom hellen Sonnenlicht, das sich in den großen Pfützen auf den Weiden spiegelte, sahen sie überall gefährliche Monster sitzen. Außerdem war es heute wieder sehr windig und Sturmböen gabs auch noch dazu. Die Pferde waren schon heute morgen im Stall extrem nervös. Als ich sie auf die Weide ließ, drehten sie total durch. Beide galoppierten wie wild rum. Eigentlich kann ich erkennen, was der Grund dafür ist. Heute blieb es ein Rätsel für mich. Es waren einfach nichts ungewöhnliches zu sehen. Beide Pferde hatten aber die Köpfe hoch erhoben und schauten in die selbe Richtung. Der Wind trug für sie beunruhigende Geräusche herüber. Ich konnte nichts hören, da die menschlichen Sinne im Vergleich zum Pferd ein Witz sind. Immer wieder brach Panik bei den beiden aus. Sie galoppierten über die Weide, drehten, liefen unruhig ein paar Kurven und schauten in die Richtung, wo das Monster sitzen musste.

Leider galoppiert Miranda in solchen Situationen gern auf mich zu! Ich weiß nicht weshalb sie das macht? Es gefällt mir aber gar nicht. Wenn sie mit hoch erhobenem Kopf, eine Schweifhaltung wie ein edles Araberpferd, wild schnaufend, mit schnellen Galoppsprüngen auf mich zukommt, dann liegen meine Nerven blank. Besonders, wenn ich mitten in der Landschaft rumstehe! Weit und breit nichts, wo ich Schutz finden könnte, der Zaun elendig weit entfernt. Dann frage ich mich, ob sie wohl rechtzeitig bremsen kann, auf dem rutschigen Modderboden???
Eine liebe Tierhschutzfreundin gab mir den Rat, die Arme ganz hoch zu strecken und mit tiefer Stimme: „Hoooooo“ zu rufen. Diesen Trick habe ich angewendet und er scheint wirklich zu funktionieren. Die Pferde bremsen auf alle Fälle früher ab, gehen in einen tänzelden Trab über und bleiben vor mir stehen.
Wieso Miranda immer zu mir gerannt kommt wenn sie Angst hat, ist schon seltsam. Bei Hunden kenne ich das. Die verstecken sich gern mal hinter den Beinen ihres Besitzers, wenn ihnen etwas Angst macht. Aber Pferde?

Draußen kommt also keine Langeweile auf. Wir haben auch im Winter Spaß. Äh, der eine mehr, der andere weniger… 😉
Um den beiden etwas die Langeweile im Stall zu nehmen und ihre gute Laune zu fördern, habe ich ein Heunetz und zwei Salzlecksteine in die Boxen gehängt. So haben sie wenigsten ein bisschen damit zu tun, das Heu aus dem Netz zu friemeln und die Steine werden auch mit Begeisterung angenommen.

Heunetz

Himalaya-Natur-Salzleckstein (sehr beliebt!)

Mineral-Leckstein

Das waren meine Ideen gegen den Zickenalarm!

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Halbstark

Halbstaaaark, oh Baby, Baby, Halbstaaaark,
oh Baby, Baby, Halbstaaaark,
Halbstaaaaark nennt man sie.

Die Kinder von Trudi

Von wem war noch das Lied? Kennt das jemand?

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Ein verrücktes Huhn

Seit ein paar Tagen hat Trudi aufgehört zu glucken. Sie „redet“ wieder wie ein normales Huhn und gibt keine Glucklaute mehr von sich. Trudis Kinder sind nun so groß, dass sie ohne Mutter klar kommen. Sie stehen schon auf eigenen Füßen und müssen als Halbstarke, ihren Platz in der Herde finden.
Während ein Huhn gluckt, legt es keine Eier. Nach dem Glucken geht es dann wieder los, mit dem Eierlegen. Dies war auch bei Trudi heute der Fall. Sie legte ihr 1. Ei nach der Babypause. Den Platz, den sie sich dafür aussuchte, fand ich mehr als merkwürdig. Trudi legte das Ei in Bachus Heuraufe! Nach dem Ausmisten am Vormittag, wollte ich neues Heu in die Raufen legen. Da schaute ich nicht schlecht, als ich das Ei sah!

Dabei musste ich Trudi heute morgen schon 2 x höflich aber bestimmt aus Bachus Heuraufe hinausbitten. Ich dachte noch, was soll das denn? Die Antwort bekam ich später! Tztztz, wenn Trudi sich mal was in den Kopf gesetzt hat. Legte sie eben einfach später ihr Ei ins Heu, als ich sie nicht mehr störte. Bachus hat sie wohl auch nicht gestört. Er ist einfach zu gutmütig. Miranda hätte das freche Huhn aus der Heuraufe gejagt. Deshalb hat Trudi wohl auch Bachus Raufe genommen. Er ist ganz Gentleman und lässt das Huhn sitzen.
Nun kann ich mir was einfallen lassen, damit Trudi ihre Eier wieder ins Nest legt, so wie es sich gehört! Wo kommen wir denn da hin, wenn hier jeder macht was er will??? 😉

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Äpfel

Gestern kam eine Nachbarin mit Wurzeln, für die Pferde, und altem Brot, für die Hühner, zu mir. Sie fragte, ob ich Äpfel für die Pferde gebrauchen könnte? Natürlich kann ich das!
Also ging ich heute zur Nachbarin und sammelte die runtergefallenen Äpfel unterm Baum auf. Die schlechten ließ ich für die Vögel liegen.

Das Ergebnis sind zwei Kisten voller Äpfel. Die Pferde freuen sich!

Die roten sind noch die letzten Äpfel von Heidi und Arno.

Das Beste bei diesen Äpfeln aus der Nachbarschaft ist, dass sie absolute Bio-Äpfel sind: Unbehandelt, ungespritzt! Lecker und natürlich!

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Besuch

Gestern hatten Miranda und Bachus Besuch von den freiwilligen Helfern Heidi und Arno. Sie brachten einen Korb mit roten Äpfeln, aus eigenem Garten, für die Pferde mit!

Lecker!

Für uns brachte Heidi ihren legendären Apfelkuchen mit!
Doppelt lecker!

Der wurde gleich beim Kaffeeklatsch vernichtet. Danach gings auf die Weide, Pferde striegeln. Mit Bachus waren wir besonders beschäftigt. Er hatte sich mal wieder im größten Matsch gewälzt. Wie eine Panzerschicht klebte die festgetrocknete Erde auf seinem Pelz. Es staubte ordentlich, als wir die Kruste lösten und den Dreck aus seinem Fell bürsteten. Arno meinte: „Da braucht man ja ne Staubmaske“! 😉

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Freundschaften

Miranda ist meine größte Freundin

Bachus ist mein ausgeglichenster Freund

Campa ist meine entschlossenste Freundin

Chica ist meine sensibelste Freundin

Carsten, Ante, Tine und Mimi sind meine neugierigsten Freunde

Evi war meine Freundin mit dem Schalk im Nacken

Pisa ist meine besondere Freundin

Der wilde Bertie brauchte seine Zeit bis wir Freunde wurden

Trudi, Gucci und Pedro (stellvertretend für die ganze bunte Hühnerherde) sind meine freiheitsliebenden Freunde

Meine halbwilden im Müll zurückgelassenen Freunde

Emily war mein Ein und Alles

Francis war meine hyperaktivste Freundin

Dschini und Elsbeth waren meine eigenwilligsten Freunde

Alice war meine beste Freundin

Tinka war meine treuste Freundin

Musch-Musch war meine älteste „Second-Hand-Freundin“

Garfieldius war mein sozialster Freund

Brummel war mein Freund mit der wenigsten Zeit in dieser Welt

Muschi war mein wichtigster Freund in meiner Kindheit

Egal ob Haustier oder Nutztier, alle Tier haben eine Seele und damit ein Recht auf eine respektvolle und artgerechte Haltung. Das heißt: Sie haben ein Recht darauf sich sauber zu halten, sich ausreichend zu bewegen, ausreichend Platz zu haben, Sonnenlicht und Frischluft zu bekommen und zumindest freundlich behandelt zu werden. Wie sieht aber das Leben unserer Nutztiere in der konventionellen Massentierhaltung aus???
Am 21. Januar findet in Berlin eine Großdemostration statt unter dem Motto: „Wir haben es satt!“
Vielleicht habt Ihr die Möglichkeit mitzumachen eine Agrarwende zu fordern: Bauernhöfe statt Agrarfabriken?

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Die Dasselfliege

Die Dasselfliege ist ein fieser Schmarotzer, der von Juli bis ungefähr September auf den Weiden unterwegs ist. Diese große Fliege kommt in einigen Gegenden häufiger vor, als in anderen. Sie sucht sich ein Pferd, um im Flug ihre Eier auf die Vorderbeine oder Schulter des Tieres abzulegen. Dort kleben dann kleine gelbe Kügelchen. Die Fliegeneier kleben so fest an den Haaren, dass man sie mit einem normalen Striegel nicht abbekommt. Dazu gibt es spezielle Dasselfliegeneiermesser oder so einen harten Schwamm. Ich legte mir beides zu und kam mit dem Schwamm gar nicht klar. Mit dem Messer geht es besser, die Eier runterzuschaben. Es bleibt aber eine Sysiphusarbeit, zumal die Fliegen am nächsten Tag wieder unterwegs sind und die Pferdebeine und -Schultern erneut voller gelber Kügelchen sind. Trotzdem ist es sehr wichtig, etwas gegen die Dasselfliege zu unternehmen, da ihr Larven großen Schaden anrichten können.

Die auf Beine und Schulter festgeklebten Eier der Dasselfliege, gelangen durch belecken und beknabbern in das Maul des Pferdes. Dort bohren sich die fiesen Larven in die Schlaumhäute und können Entzündungen und Schluckbeschwerden verursachen. Nach einer bestimmten Entwicklungszeit werden die Larven abgeschluckt und landen so im Magen. Hier bohren sich die nun 1,5 cm großen Larven in die Magenschleimhaut. Nach einigen Monaten, wenn es draußen wieder wärmer wird, verlassen die Larven den Magen des Pferdes und werden mit dem Kot ausgeschieden. Nach drei bis vier Wochen schlüpfen dann die neuen Dasselfliegen und der ganze Kreislauf beginnt von vorn.

Um den Entwicklungskreislauf dieser fiesen Schmarotzer zu unterbrechen, bekommen die Pferde eine Wurmkur, mit einem speziellen Mittel gegen die Dasselfliegenlarven. Diese Wurmkurz soll in den Monaten November und Dezember gegeben werden. Die Empfehlung unserer Pferdeklinik ist es, sie als Nikolausgeschenk den Pferden zu geben. Und so bekamen Miranda und Bachus diese Wurmkur zum Nikolausi.

Sicher denkt ihr jetzt: „Hä? Nikolaustag war doch am 06. Dezember?“ Richtig! Aber mir fiel gerade ein, dass ich vergessen hatte, einen Bericht hierrüber zu schreiben. Dieser Blog soll aber auch so etwas wie ein Tagebuch über die Pferdehaltung sein. Und da ich das Thema „Dasselfliege“ für sehr wichtig halte, musste ich es unbedingt noch eingefügen. 😉

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Orkan Andrea

Gestern tobte der Orkan Andrea über unseren Hof. Der war so stark, dass ich Befürchtungen hatte, ob alles heil bleiben würde. Meine Befürchtungen wurden leider wahr!
In der Nacht schmiss Andrea meinen Plaumenbaum um. Der landetete direkt vor dem Eingang zum Pferdestall. Die Pferde blieben zum Glück ruhig, aber schade ist´s um den schönen Baum. Er trug im letzten Jahr sehr viele Früchte. Süße, leckere, dunkelblaue Pflaumen, ohne Würmer. Ich liebte diese Früchte und naschte oft im Vorbeigehen, während ich die Tiere versorgte. Auch wurde daraus der eine oder andere Pflaumenkuchen gebacken. Nun ist es vorbei mit lecker Pflaumen. Schluchz – heul – schluchz!

Als Miranda einzog, stand der Baum noch. Der links auf dem Bild ist es.

Jetzt ist er nur noch ein Haufen Brennholz. Auch wenn der Sonnenaufgang noch so friedlich aussieht und der Tag heute so ruhig ist. Gestern war hier die Hölle los!

Im Wald baute Andrea ein Mikado-Spiel aus Baumstämmen.

Knickte diese große Tanne einfach um.

Entwurzelte einige Bäume, die jetzt mehr oder weniger auf halb acht stehen.

Haute einige Weidepfeiler aus den Puschen.

Martin und Gerd halfen mir beim Aufräumen.

Ich hoffe dass bei Euch alles heil geblieben ist!

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Blitz und Donner

Heute morgen habe ich mit Martin das restliche Heu vom Bauern aus der Nachbarschaft geholt. Zwei Mal fuhren wir mit dem Hänger und holten insgesamt 60 Ballen.

Seit gestern tobt hier wieder ein fürchterlicher Sturm. In der Nacht hatte es so viel geregnet, dass wieder überall das Wasser steht. Heute Morgen spielte das Wetter vollkommen verrückt. Es regnete und der Wind haute einen fast von den Füßen. In der Ferne war ab und zu Gewittergrollen zu hören. Zur Abwechslung gabs auch noch kräftige Hagelschauer dazu! Darum war ich froh, dass der Anhänger eine Plane hatte. Das Heu sollte ja schließlich trocken nach Hause kommen!

Als wir zum 2. Mal beim Bauern ankamen um den Hänger zu beladen, kam plötzlich ein Blitz aus den Wolken und gleichzeitig donnerte es heftig! Eigentlich habe ich keine Angst vor Gewitter, aber diesmal wurde mir doch etwas mulmig zumute. Ich hatte genau in den Blitz reingeschaut und der sah rosa aus. Mir kam das so nah vor, als ob der Blitz direkt in unserer Nähe auf die Erde getroffen wäre. Ich sagte zum Bauern: „Lass uns mal lieber schnell in die Scheune gehen“. Was wir auch taten und den Hänger, der dicht davor parkte, mit Heu beluden.

Zuhause angekommen, ging auf einmal das Licht in der Scheune nicht mehr. Na, ist wohl die Neonröhre kaputt, dachte ich. Das Licht im Stall ging auch nicht. Nun kam mir die Sache komisch vor. Als ich merkte, dass im Haus auch kein Strom mehr war, schauten wir den Sicherungskasten an. Die Hauptsicherung war rausgeflogen!
Da ist der Blitz wohl wirklich ziemlich nah eingeschlagen…

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Kraftfutter verdorben

Anfang Dezember bekam ich 3 Sack Nature´s Best Senior Müsli gespendet, wie ich schon berichtete. Weihnachten öffnete ich den letzten der 3 Säcke und stellte mit entsetzten fest, dass er verdorben war. Das Müsli war mit tausenden von weißen, klebligen Fäden durchsetzt, so ähnliche wie Spinnenweben. Es klebte schon überall an der Innenseite der Verpackung. Wenn man die Hand ins Müsli steckte, klebte es an den Fingern und war kaum wieder abzubekommen. Total eklig!

Zum Glück hatte ich noch einen Sack Champ Senior Müsli. Wo hätte ich an den Weihnachtsfeiertagen Pferdefutter kaufen können? Die Pferde brauchen aber regelmäßig ihr Kraftfutter. Daraus lernte ich wieder einmal. Von jetzt an habe ich immer einen Sack Kraftfutter mehr, für den Notfall. Wahrscheinlich ist das Pferdemüsli anfälliger für solche Verunreinigungen, als anderes Futter. Denn so etwas habe ich weder mit dem Hühner- noch mit dem Schaffutter erlebt. An der Lagerung bei mir, kann es nicht gelegen haben. Dieser Sack wurde, genau wie die beiden anderen, im Haus trocken gelagert. Nach Anbruch einer Packung, kommt das Futter in gut schließende Futtertonnen.

Ich fand es echt schade um die schöne Spende, konnte aber leider nicht feststellen von welchem Spender der verdorbene Sack kam. Zufälligerweise hatten zwei verschiedene Spender genau die selbe Sorte Senior-Müsli gespendet. Deshalb reklamierte ich per E-Mail direkt beim Hersteller des Futters. Nun bin ich gespannt, ob meine Reklamation ernst genommen wird. Bis jetzt habe ich noch nicht einmal eine Antwort erhalten. Für den Hersteller ist 1 Sack Pferdemüsli sicher lächerlich… Ich werde Euch berichten, falls es eine Reaktion seitens des Herstellers geben sollte.

Am liebsten würde ich den Pferden nur Eggersmann EMH Senior Müsli geben. Es ist wirklich von sehr guter Qualität und duftet wunderbar. Den Pferden tut es sehr gut. Bei Miranda muss ich sehr aufpassen, dass sie nicht abnimmt. Mit dem Eggersmann EMH Senior Müsli hält sie ihr Gewicht. Ich bin natürlich über jede Spende total dankbar, würde mich aber wirklich freuen, wenn die Spender sich für das Eggersmann EMH Senior Müsli entscheiden würden. Es kostet nicht mehr, als die anderen Senior-Müsli. Außerdem gibt es bei Eggersmann bis zum 15.02.2012 eine ganz tolle Aktion. Es wird ein Jahresvorrat Pferdefutter für 2012 verlost. Es muss die Registiernummer auf der Verpackung angegeben werden. Aus diesen Nummern wird der Gewinn ausgelost. Je mehr Nummern man angibt, um so größer ist die Gewinnchance. Vielleicht haben wir ja Glück???

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Ein frohes neues Jahr!

Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht, in das Jahr 2012!

Hier lief alles sehr gut! Die Pferde hatten überhaupt keine Angst vor der Knallerei, die sich hier sehr in Grenzen hielt. So wenig wie in diesem Jahr geknallt wurde, das war schon richtig toll für die Tiere! Bachus hatte mal wieder keine Angst und Miranda diesmal auch nicht. Mir war schon früher aufgefallen, dass die Pferde nicht auf die Jäger reagierten, die hier gerne und häufig rumballern.
Mehrmals im Jahr finden dazu große Treibjagden statt. Eine davon geht sogar direkt über den Hof. An diesem Tag kann man nur alle Tiere reinholen und selbst nicht rausgehen. Außer zwischen 12.00 und 13.00 Uhr. Dann sitzen die Jäger in der Gaststätte und essen zu Mittag.

Miranda stand früher keine 100 Meter entfernt auf einer Weide. Deshalb wird sie das Rumgeballere der Jäger kennen. Leider nehmen die Jäger keine besondere Rücksicht und schießen auch in unmittelbarer Nähe von Haus, Hof und Stall. Vor zwei Jahren wollte ein Jäger mit seinem Jagdhund sogar durch mein eingezäuntes Gartenteil gehen. Im Garten sitzen ja nun wirklich keine Fasane oder Hasen. Er war einfach nur zu faul, drumherum zu laufen. Da half nur, mit verschränkten Armen am Zaun stehen und sagen: „Du kommst hier nicht rein!“ Nach einigem Gemecker und Gemaule, lief er bleidigt um den Garntenzaun rum.
Angekündigt wird so eine Treibjagd auch nicht. Plötzlich an einem Wochenende, werden Treckerladungen von Jägern hergekarrt und dann geht es los. Machen kann man nichts dagegen. Die dürfen wirklich auf dem Grundstück schießen.

Deshalb blieb Miranda wohl so ruhig und störte sich nicht an der Silvester-Knallerei. Hat die Jagd doch etwas Gutes. 😉

Chica, eine meiner ehemaligen spanischen Straßenhunde bekam Bachblüten. Sie hat normaler Weise totale Angst in der Silvesternacht. Diesmal war sie sehr entspannt und schlief im Körbchen. Um Mitternacht, als auch hier ein paar Böller zu hören waren, kam sie aufs Sofa und kuschelte sich an mich. Das war! Die Jahre davor ohne Bachblüten, lief sie immer unruhig hin und her. Wollte sich mal unterm Küchentisch verstecken, mal unter den Wohnzimmertisch drücken. Sie kam einfach nicht zur Ruhe. Mit den Bachblüten hatte sie so gut wie gar keinen Stress. Es ist schon erstaunlich wie das bei Tieren wirkt!

Ich hoffe eure Tiere hatten auch so einen guten und stressfreien Jahreswechsel, denn für die meisten Tiere ist Silvester ja leider nicht so schön.

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Einen guten Rutsch!

Ich wünsche allen einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und fröhliches neues Jahr!

Viele liebe Grüße
Susanne

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Einfach nur toll…

Miranda ist heute zum 1. Mal ganz alleine in den Stall gegangen und noch dazu in der richtigen Box gelandet!
Bis jetzt musste ich sie mit Halfter und Führstrick reinholen. Sie war immer sehr aufgeregt beim Betreten des Stalls. Schon ein paar Meter vor dem Stall ging ihr Kopf hoch und sie schnaufte wie ein Walross. Ging aber trotzdem brav mit mir mit und ließ sich von mir in ihre Box führen. Bachus läuft vom 1. Tag an einfach so mit und trottet von alleine in seine Box.
Vor einiger Zeit dann, lief Mirada schon einmal alleine in den Stall, als ich das Tor öffnete. Das war das 1. Mal, dass sie alleine reinging. Im Stall stand sie wild schnaufend, mit hoch erhobenen Kopf da und schaute sich mit großen Augen um. Plötzlich erschrak sie vor ihrem eigenen Mut, bekam Panik und auf einmal standen wir alle 3 in Bachus Box! Die Boxen sind zwar schön groß, aber dort zwischen zwei Pferden zu stehen, war mir doch zu eng! Zum Glück konnte ich Miranda wieder einmal mit meiner Stimme beruhigen. Zuerst dirigierte ich Bachus aus der Box, weil er den Eingang blockierte, dann holte ich Mirandas Halfter und Führstrick. Nachdem ich ihr den Halfer angezogen hatte, führte ich sie in ihre Box. Dabei erzählte ich ihr, sie solle sich in aller Ruhe umschauen und nächstes Mal würde sie sicher schon ihre Box finden.
Vor einigen Tagen lief Miranda wieder alleine in den Stall, stand unschlüssig im Gang rum. Ich ging vor, in ihre Box und lockte sie herein. Sie folgte mir auch gleich. Zwar nervös, aber immerhin lief sie mit mir mit! Drinnen gabs viel Lob und Leckerchen!

Eben standen die Pferde schon vorm Tor und wollten in den Stall. Sobald ich das Tor öffnete, lief Miranda vorweg und Bachus hinterher. Ich drehte mich um und sah, wie Miranda schnurstarks auf ihre Box zuging und ohne Zögern rein lief! Könnt ihr euch vorstellen wie ich sie gelobt habe?

Man was bin ich stolz auf meine alte Dame!!! 😉

Wer will da noch sagen alte Pferde sind nicht lernfähig? Ich finde Miranda lernt hier sehr viel und vor allen Dingen will sie lernen!

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1. Weihnachtstag

Am 25.12.2011 fotografiert!

Die Ringelblume blüht

Die Rose hat eine Knospe bekommen

Die Malve ist voller Blüten

Und bei der blühenden Primel sieht es wie Ostern aus

Alle Fotos habe ich aber am 1. Weihnachtstag aufgenommen!
Verrückt???

Ich wünsche euch weiterhin fröhliche Festtage!

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FROHE WEIHNACHTEN

Ich wünsche uns allen besinnliche und friedvolle Weihnachten!

Genießt die schöne Zeit im Kreise eurer Lieben!

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Heu und Ramba Zamba!

Heute holte ich mit dem freiwilligen Helfer Martin Heu für die Pferde. Ich hatte gehofft, mit dem im Spätsommer gekauftem Heu, bis ins neue Jahr zu kommen. Das war aber leider nix. Die Pferde fressen doch mehr als angenommen. Dazu kommt noch, dass Miranda besonders krüsch ist. Was sie nicht fressen will, frisst sie nicht. Wenn ich einen neuen Heuballen anfange, kann ich nie wissen, ob er ihr genehm ist oder nicht. Manches Heu rührt sie einfach nicht an. Sie steckt dann demonstrativ die Nase rein und wirft es mit einem kräftigen Schwung zur Seite. Dann schaut sie mich an, so nach dem Motto: „Los hol anderes Heu, dies hier rühr ich sowieso nicht an!“ Darum ist es besser für mich, immer einige Bund mehr auf Vorrat zu haben.

Also ging es heute morgen zu dem Bauern, bei dem ich schon die erste Lieferung Heu kaufte. Dort bekam ich im Sommer wunderbar duftendes Heu vom 1. Schnitt, in einer super Qualität. Der Bauer hatte noch mehr davon und genau das wollte ich haben. Nur lag leider der 2. Schnitt davor. Eigentlich war es ihm zu umständlich, an den 1. Schnitt heranzukommen, darum versuchte er mir den 2. Schnitt zu verkaufen. Doch für Pferde ist der 1. Schnitt am besten. Mit meinen Überredungskünsten und einem kleinen Bestechungsgeschenk bekam ich doch den 1. Schnitt.
Martins Anhänger ist sehr groß und hat zum Glück eine Plane. Es war zwar trocken an diesem Morgen, aber so unberechenbar wie das Wetter sich schon den ganzen Monat zeigte, konnte es jeden Moment wieder regnen. Der Himmel war von dicken, grauen Wolken bedeckt und es wurde nicht richtig hell. Das Heu musste aber trocken in die Scheune kommen. Das gelang, weil der Wettergott es gut mit uns meinte und der Regen eine Pause machte. Zwei Mal fuhren wir zum Bauern und holten so insgesamt 60 Bund Heu. Dann war es kurz vor 12.00 Uhr und der Bauer wollte nicht noch einmal 30 Bund vom Heuboden runter werfen. Er meinte: „Nun ist Mittag“, und schickte uns vom Hof. Die Mittagszeit ist hier heilig. Da wird gegessen und dann ein Stündchen geschlafen! Um diese Zeit darf man niemanden belästigen, sonst macht man sich total unbeliebt. Das restliche Heu holen wir im neuen Jahr, aber nicht zur Mittagszeit! 😉

Nachdem das Heu in der Scheune ordentlich gestapelt war, ließ ich die Pferde aus dem Stall. Das trockene Wetter musste genutzt werden. Miranda und Bachus konnten aufgrund der schlechten Wetterlage die letzten beiden Tage nicht raus. Als ich sie rausließ, drehte Miranda total ab! Sie galoppierte mit wilden Bocksprüngen über die Weide und schrie wie am Spieß! Bachus ließ sich sogar verleiten mitzumachen. Wobei der sonst immer ruhig und ausgeglichen bleibt. Bald merkte er aber, dass es keinen Grund für so ein Spektakel gab und trotte nur noch hinter Miranda her. Sie ist ja die Leitstute und so bleibt Bachus gar nichts anderes übrig, als zu sehen, wie er hinterher kommt. Miranda drehte noch mal richtig auf. Ich war zuerst wirklich erschrocken, bis ich merkte, dass das reine Lebensfreude war. Miranda hasst es im Stall zu stehen, deshalb freute sie sich jetzt endlich laufen zu können. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Eigentlich hätte man das filmen müssen. Ihr hättet sicher gefragt: „Wie alt soll die sein? 20 Jahre? Das glauben wir nicht!“ Wenn diese Stute so aufdreht, sieht sie wirklich nicht wie ein Rentner aus, eher wie ein Rennpferd. So elegant, so voller Kraft und welch eine edle Körperhaltung! Ungestüm, wie ein Wildpferd. Was bin ich froh, dass sie im Normalfall so gut gehorcht und händelbar ist. Wenn sie so austickt, komme ich mir noch viel kleiner und unbedeutender vor, sodass ich noch viel, viel dankbarer bin, weil sie mir gehorcht.

Da Miranda schon so durchdreht, wenn sie ein paar Tage im Stall stehen muss, verstehe ich nicht, wie sie die vergangenen Winter überstanden hat? Der Züchter lässt die Pferde ja den ganzen Winter über in der Box stehen. Wie muss sie nach so einem Winter im Stall, im Frühjahr abgedreht sein, als sie das erste Mal wieder auf die Weide kam? Ohauehaueha würde der Hamburger sagen… Für alle Nicht-Hamburger, das heißt: Das möchte ich nicht erleben! 😉

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Stroh, das neue Gold!

Weil immer mehr Bauern Mais für die Biogasanlagen anbauen und das Wetter dieses Jahr so ungünstig war, gibt es kaum Stroh zu kaufen. Das meiste Stroh wurde schon ab Feld verkauft und den Rest brauchen die Bauern selbst. Sie hamstern ihr Stroh wie einen Schatz und wollen keinen Ballen rausgeben. Dabei ist die Qualität sehr schlecht. Durch die Trockenheit wuchs das Korn nur 20 – 30cm hoch. Deshalb sind es jetzt nur kurze Hälmchen. Dazu kam der Regen zur Erntezeit. Es war ja kaum 2 Tage hintereinander trocken. Deshalb sind viele Strohballen innen schwarz und verschimmelt. Die kann man natürlich nicht für die Pferde verwenden. Ich musste schon auf teure Einstreu aus dem Landhandel ausweichen. Das geht auf die Dauer ganz schön ins Geld…

Trotzdem versuchte ich weiterhin an Stroh zu kommen. Meine Hartnäckigkeit zahlte sich wieder einmal aus, denn ich hatte Glück! Durch Beziehungen fand ich einen Bauern, der bereit war, mir 20 kleine Ballen Stroh zu verkaufen. Und dies sogar zu einem bezahlbaren Preis!

Gerd meldete sich freiwillig zum Helfen. Also fuhren wir am Sonntag zum Bauern, der in der Nähe seinen Hof hat. Als wir auf dem Hof ankamen und mit ihm schnackten, rückte der Bauer sogar 37 Ballen raus! Dazu lieh er uns auch noch seinen nagelneuen Kuh-Anhänger, damit wir die nun größere Menge Stroh auch transportieren konnten.

Hier werden die 37 Ballen von den Hühnern bestaunt:

So war der 4. Advent ein richtiger Glückstag für mich – beinahe wie Weihnachten! Es ist so schön wie manchmal alles klappt! 😉

Darum möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten bedanken!!!

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Wollen wir über´s Wetter reden?

Oder lieber nicht???

Doch, ich will mal einen kleinen Rückblick wagen. Dieses Jahr begann mit einem ungewöhnlich trockenem Frühjahr. Es regnete monatelang keinen Tropfen. Das Gras wuchs nicht, die Weidetiere mussten sehr lange im Stall bleiben.

Dann kam ein viel zu nasser Sommer. Im Juni ging es los mit dem Regen. Der Juli und August waren nass und kühl. Bedingt durch den viel zu trockenen Frühling und den viel zu nassen Sommer, konnten die Bauern kaum Heu ernten. Fazit: Heu und Stroh sind dieses Jahr knapp und teuer!

Im September gabs dann den Altweibersommer mit viel Sonne, kaum Regen und höheren Temperaturen, als im Hochsommer. Im Oktober fiel auch kein Regen und er war der „goldenste“ an den ich mich erinnern kann.

Der Herbst blieb trocken: Der November war der trockenste November seit über 100 Jahren. Dies änderte sich schlagartig am 1. Advent: Da gabs den ersten Orkan und Regen. Danach folgte Regen, Sturm, Regen, Orkan, Starkregen, Sturm, Regen…

Bis heute hat es nicht wieder aufgehört zu regnen.
Auf den Weiden haben sich kleine Seen gebildet, die Gräben sind Unterlippe-Oberkannte-voll! Der Boden ist so aufgeweicht, dass man bis zu den Knöcheln darin versinkt. Die Pferde natürlich auch. Sie können sowieso nicht jeden Tag raus.

Was meint ihr, wird es noch einmal aufhören zu regnen und zu stürmen?

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei, dann drei…

Deshalb möchte ich euch allen einen wunderschönen 3. Advent wünschen!

Macht es euch so richtig gemütlich mit euren Lieben, bei Kerzenschein, duftendem Weihnachtstee und selbstgebackenen Plätzchen.

Oder genießt den Tag so wie es sich für euch richtig anfühlt! 😉

Liebe Grüße Susanne

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