Fertig sind wir immer noch nicht. Man kann nicht mal eben nebenbei, einen komplett neuen Zaun bauen. Wir lange es dauert kann ich nicht abschätzen. Es ist aber langsam ein Ende in Sicht.
Das zu verbauende Material wird weniger…
Eugen hat Hundefutter gespendet:
Marcy im Wareneingang.
Denn trotz des Zaunbaus, müssen unsere Tiere weiter versorgt und gefüttert werden.
Katze Carry hilft Marcy im Wareneingang. „Das Katzenvieh hockt doch nur unterm Tisch“, meint die Marcy, „ich muss doch hier arbeiten“.
Vielen Dank an alle unsere lieben Tierfreunde, die uns immer wieder so toll unter die Arme greifen! Es ist so schön, dass es Euch gibt! Nur mit Euch rocken wir das!
Liebe Tierfreunde, bitte hört unseren Hilferuf. Wir sind gerade dabei einen Wolfsschutzzaun aufzubauen, um unsere Weidetiere so gut es geht, zu schützen.
Das Zaunmaterial ist angekommen und wird von Marcy begutachtet. Moni und Face helfen bei der Überprüfung.
Der Aufbau ist komplizierter und dauert länger als erwartet. Ohne professionelle Hilfe können wir das überhaupt nicht bewerkstelligen. Leider wird der Aufbau eines Herdenschutzzaunes nicht gefördert. Das ist unser Bier, den müssen wir aus eigener Tasche bezahlen.
Wir sind aber nur ein ganz kleiner, gemeinnütziger Verein und können uns das nicht leisten.
Selbstverständlich wollen wir alles tun, um unsere Weidetiere zu schützen. Aber die Helfer wollen auch bezahlt werden.
Dafür brauchen wir ganz dringend Deine Hilfe. Auch wenn Du nur ein paar Euro spenden kannst, hilf uns bitte unsere Tiere zu schützen. Vielen Dank!
Spendenkonto: Tierhilfe Miranda e.V. IBAN: DE74241910153614182800
Diese lieben Tierfreunde haben für unsere Tiere gespendet:
Faranak & Volkmar haben 50.- Euro auf unser Spendenkonto überwiesen.
Melanie hat 5.- Euro gespendet. Sie hat selbst Pferde mit eine chronischen Atemwegserkrankung und weiß deshalb wie teuer und arbeitsaufwendig deren Haltung ist.
Karin und Ralph haben Giada 100.- Euro zum Geburtstag geschenkt.
Unser Eisbär will mit den anderen Bewohnern des Gnadenhofes teilen.
Vielen Dank Ihr lieben Spender, für Eure wertvolle Hilfe!!!
Heute vor 7 Jahren kam Giada auf unseren Hof. Damals war sie ungefähr 1 Jahr alt und hatte ihr ganzes bisheriges Leben in einem Zwinger verbracht.
Schon als wenige Wochen altes Baby eingesperrt.
Das ist für jeden Hund schrecklich. Aber bei einem Herdenschutzhund ist es in den meisten Fällen unmöglich, ihn noch zu sozialisieren. Für Menschen die einen nicht sozialisierten Herdenschutzhund übernehmen, wird es nicht leicht.
Alle wichtigen Prägephasen sind vorbei, in denen das spätere Verhalten festgelegt wird. Alles was der Herdenschutzhund bis dahin nicht kennengelernt hat, wird er mit Misstrauen betrachten.
Giada konnte keinerlei Erfahrungen machen. Weder mit Menschen, anderen Tieren, der Umwelt oder ganz banalen, alltäglichen Begebenheiten.
Ihr war alles fremd, sie kannte nur Beton und Gitterstäbe. Hatte noch nie in ihrem Leben ein Haus betreten. Konnte keinen Kontakt zu Menschen oder anderen Tieren aufnehmen.
Giada – das erste Mal in einem Haus.
Vor 7 Jahren waren Herdenschutzhunde in Deutschland noch so gut wie unbekannt. Im Internet gab es eigentlich nur Horrorgeschichten zu lesen, wie schwierig es war mit diesen Hunden zurechtzukommen, wenn sie nicht von Welpe auf an, gut geprägt wurden.
Ich fragte mich ob ich es schaffen würde. War es richtig, einen nicht sozialisierten Herdenschutzhund aufzunehmen? Giada hatte in ihrem Alter kaum noch eine Chance aus dem Hundeknast herauszukommen. Die meisten ihrer Leidensgenossen sitzen dort bis an ihr Lebensende. Nur wer als Welpe adoptiert wird kann diesem Schicksal entgehen.
Der Anfang war nicht leicht, weder für Giada noch für mich. Ich musste viel lernen. Mein ganzes bisheriges Wissen über Hunde brauchte mich bei dem Herdenschutzhund kein bisschen weiter. Anfangs hatte ich das Gefühl ich hätte den Hund nicht unter Kontrolle. Das war kein schönes Gefühl.
So etwas hatte ich noch mit keinem Hund erlebt. Doch wir wuchsen zusammen. Ich musste mir den Respekt dieser Hundepersönlichkeit hart erarbeiten. Ich blieb konsequent, ruhig und bestimmt. Ließ Giada so viel Freiheit wie möglich und setzte geduldig Grenzen.
Die Maremmano Hündin lernte langsam mit mir zusammenzuarbeiten. Ich lernte immer besser mit ihr umzugehen. Heute klappt alles super gut. Wir sind ein richtig gutes Team geworden. Für einen Herdenschutzhund gehorcht sie auch sehr gut.
Doch typisches Verhalten wird man bei einem Herdenschutzhund nie beeinflussen können. Das ist erstens die Wachsamkeit und zweitens die Selbständigkeit. Der Herdenschutzhund entscheidet selbst was eine Gefahr ist und was nicht. Damit muss man sich als Halter abfinden.
Giada wird nie ein „normaler Familienhund“ werden. Sie findet Besucher immer noch doof. Lässt niemanden auf den Hof. Andere Menschen werden als Störquelle angesehen und verbellt. Sie lässt sich von keinen anderen Menschen anfassen, lässt niemanden in ihren Dunstkreis.
In der Stadt wäre der Maremmano totunglücklich. Giada muss frei auf dem Hof laufen und ihre Runden drehen. Das geht hier auch, weil der Hof in Alleinlage in den Feldern liegt. Hier gibt es keine Spaziergänger. Nachbarn sind weit genug weg, sodass sie sich nicht am Bellen stören können.
Giada braucht ihre Aufgabe, das Aufpassen. Und das lebt sie auch aus. Für Spaziergänge mit Leine und Halsband hat sie keine Zeit. Sie will bei ihrer Herde bleiben und den Hof mit seinen Bewohnern beschützen.
Wer sich einen Herdenschutzhund anschaffen möchte, sollte dies alles gut überlegen. So ein Hund hat nichts in der Stadt oder in einer Siedlung mit Vorgarten zu suchen. Die Gegebenheiten müssen stimmen. Sonst wird am Ende niemand glücklich. Weder Hund, Besitzer oder Nachbarn.
Ich konnte Giada noch an Weidetiere gewöhnen. Es erforderte ein bisschen Einfühlungsvermögen, Geduld und Geschick meinerseits.
Giada und die Pferde.Giada mit ihren Schäfchen.
Aber es soll wohl nicht immer klappen, wenn der Hund nicht von Welpe auf an, auf Schafe oder andere Weidetiere geprägt worden ist.
Ich kann nur sagen, wer sich einen Herdenschutzhund anschafft, hat eine große Aufgabe vor sich. Besonders wenn es ein nicht sozialisierter, älterer Hund ist. Das sollte man nicht unterschätzen.
Trotzdem müssen wir weiterhin noch Heu und Heucobs füttern. Astron mit der Zahnlücke, dreht Heuwickel und Nielsson mit seinen 30 Jahren, kann auch nicht mehr allein vom Heu leben.
Bis die Weide richtig in Gang gekommen ist, müssen wir Heu und Heucobs füttern. Der nächste Heuballen ist auch schon bestellt. Später werden wir sehen, ob die Pferde mit dem Gras ihr Gewicht halten können.
Wenn du uns helfen möchtest, damit unsere Pferde auch morgen noch satt werden:
Als du im September 2018 mit 24 Jahren auf den Hof kamst, warst du der Jungspund. Damals warst du ein richtiger Rocker und hast uns erstmal gezeigt wo der Hammer hängt. Miranda musste ganz schön leiden. Aber die alte Dame war ja vom ersten Moment an total verknallt in dich.
Sie hatte gleich Herzchen in den Augen, als sie dich sah. Stand wohl auf blonde Macho-Typen.
Ich konnte euch nicht mehr trennen, das hätte Miranda noch weniger vertragen, wie deine fiesen Rüpeleien. Auch für mich war es anfangs gefährlich. Aber du bekamst dich ja irgendwann wieder ein und nach einem Jahr waren wir alle gute Freunde.
Nun bist du vom Rocker zum Opa geworden und Astron ist unser Jungspund. Den Schalk hast du immer noch im Nacken und frech gucken kannst du auch noch gut. Auch fällt dir immer noch allerhand Blödsinn ein, den du zusammen mit deinem Kumpel Astron machst.
Wie neulich, wo ihr wieder die Stalltür aufgemacht habt und mal wieder vor meiner Küchentür standet.
Lieber Herr Nielsson,
ich wünsche dir alles, alles Gute zu deinem 30. Geburtstag. Noch viele gute und gesunde Jahre hier auf dem Hof, gemeinsam mit deinem Best Boddy Astron. Du alter Rocker! Bring mich weiter zum Lachen.
Ein Geburtstagsgeschenk ist auch schon angekommen!
Kerstin & Uwe haben dir 30.- Euro geschenkt!!! Ein Euro für jedes Lebensjahr!
Das ist echt lieb! Nielsson bedankt sich bei den beiden!
Leider hat sie uns bereits am 18. Juli 2021, mit 14 Lebensjahren verlassen.
Campa war ein ganz besonderer Hund. Sie war mein Supergirl.
Campa
Es fällt mir schwer über Campa zu schreiben, sie hat eine so große Lücke hinterlassen, die nie geschlossen werden kann.
Wen es interessieren sollte, kann hier die Lebensgeschichte von Campas lesen. Klick hier und etwas runter scrollen.
Wenn du dir ein bisschen Zeit nimmst, erfährst du die Geschichte eines kleinen, spanischen Streuners, der Glück hatte ein Zuhause geschenkt zu bekommen und von da an in Sicherheit leben konnte.
Der März war hier recht ungemütlich. Kühl und sehr nass. Ostern war auch nicht das Gelbe vom Ei. Ein Tag war schön, der Rest war kalt mit 9 bis 10° Grad, es regnete und war windig.
Man mochte sich nicht draußen aufhalten.
Deshalb gab es diesmal nur wenige Osterfeuer in unserer Umgebung.
Das ist eigentlich ein schöner, geselliger Brauch. Am Feuer trifft man die Nachbarschaft auf einen Klönschnack. Erfährt den neusten Dorftratsch, isst eine Kleinigkeit und trinkt ein Bierchen zusammen.
Ein Foto vom letzten Jahr. Diesmal war ich bei keinem Osterfeuer.
Die Natur steckt hier noch halb im Winterschlaf. Allmählich treiben die ersten Bäume und Büsche langsam aus. Man kann schon ein Hauch von Grün erahnen.
Ich habe Ende März ein kleines Video von unseren Schafen und Pferden, für euch aufgenommen.
Es ist erstaunlich, wie Marcy sich entwickelt hat und was aus ihr geworden ist.
Als sie in Rumänien ausgesetzt wurde, war sie nur wenige Wochen alt. Sie war ein kleines Hundebaby, das Glück hatte, von Tierschützern gefunden worden zu sein.
Das ist jetzt 3 Jahre her.
Hier seht ihr eines der ersten Bilder von Marcy, mit ihrer neuen Freundin Giada, ein italienischer Herdenschutzhund.
Und diese Bilder habe ich am 25.03.2024 aufgenommen.
Deshalb treffen wir auch immer wieder auf Wildtiere, die auf unserem Hof nach Futter suchen oder sich ausruhen wollen.
Gestern Morgen kam uns ein Storch besuchen. Er spazierte auf der Weide herum und sah ganz stolz und elegant dabei aus.
Jetzt kommen ein paar ziemlich unscharfe Fotos. Sorry, ich war leider zu weit weg. Mit meiner Kamera kann ich ohne Qualitätsverlust, nicht wirklich weit heranzoomen. Ich wollte euch die Fotos aber trotzdem zeigen.
Ein Storch stolziert auf unserer Weide.
Ganz schön groß der Vogel.
Ginger war erstaunt.
Was bist du denn für einer? fragt sich der Kater
Der Storch spazierte ganz gerade am Weidezaun entlang, unter den misstrauischen Blicken des Katers.
Ein seltsamer Vogel…
Heute Morgen dann, war der Storch plötzlich wieder hier.
Hallo, alter Kumpel. Da bist du ja wieder.
Diesmal hatte er wohl Glück bei der Futtersuche.
Der Storch hat irgendetwas Dicke, Fettes gefangen.
Man kann leider nicht erkennen, was er da im Schnabel festhält.
Sorry ihr Lieben, aber seitdem ich den Blog zwangsweise updaten musste, weil die kostenlose Version voll war, habe ich oft Schwierigkeiten einen neuen Bericht zu posten. Die Seite lässt sich irgendwie einfach nicht öffnen.
Gefühlte 7000 Versuche später, ging es heute dann plötzlich wieder.
Nun gut, dann berichte ich eben mit ein bisschen Verspätung von den netten Ereignissen hier auf dem Gnadenhof. Mögen mir die lieben Tierfreunde verzeihen, die an unsere Geburtstagskinder gedacht haben.
Harry aus Österreich hat 35.- Euro für die Jubilare überwiesen.
Kerstin & Uwe haben 3.- Euro für Marcy gespendet. 1.- Euro für jedes Lebensjahr. Das hat Tradition!
Karin aus Italien hat 100.- Euro für Astron & Marcy gespendet.
Unsere beiden Geburtstagskinder bedanken sich von Herzen bei Euch!!! Vielen vielen Dank Ihr Lieben! Das ist ein große Hilfe für uns!!!
Dann noch etwas Positives: Es wurde endlich das Dach repariert.
Der Sturmschaden entstand im Oktober 2023.
Oh je, da liegt der Baum auf dem Haus!
Repariert wurde das Dach im März 2024.
Ihr glaubt gar nicht wie schön es ist, endlich wieder ein heiles Dach über dem Kopf zu haben.
Vom Baum ist nicht viel übrig geblieben.
Ein paar sonnige Tage hatten wir auch schon.
Blauer Himmel!
Die Jungs sind schon ein bisschen auf der Weide unterwegs.
Kerstin & Uwe haben an Astron gedacht und ihm 28.- Euro zum Geburtstag geschenkt!!!
Für jedes Lebensjahr 1.- Euro. Ist das nicht eine süße Idee?
Das machen die lieben Tierfreunde schon seit viele Jahren so. Kerstin & Uwe gehören zu den alten Hasen. Sie sind beinahe von Anfang an treue Unterstützer, unseres kleinen Tierschutzprojektes und haben schon ganz viel geholfen.
Wir danken Euch von Herzen, für Eure treue Unterstützung!!!
Astron teilt mit Herrn Nielsson: Ein Sack Heucobs und einmal Einstreu bekommen wir für das Geld.