Diese Fotos habe ich Angang Januar aufgenommen.

Astron




Limerick


Was sieht er denn da?


Kraniche!

Sie sind also nicht in den Süden geflogen.



Diese Fotos habe ich Angang Januar aufgenommen.

Astron




Limerick


Was sieht er denn da?


Kraniche!

Sie sind also nicht in den Süden geflogen.



Wie ich euch schon berichtet habe, ist die Heuqualität 2024 bei uns im Norden, leider sehr schlecht. Wegen des verregneten Sommers, hat kaum ein Bauer Heu ohne Regen reinbekommen.
Nach langem Suchen habe ich jetzt doch noch qualitativ besseres Heu gefunden. Es ist nur leider um einiges teurer.
Diese beiden Quaderballen haben 50.- Euro gekostet und damit komme ich leider nicht sehr weit. Geliefert wurden die Ballen am 07. Januar und morgen muss ich schon wieder bestellen.

Mit zwei Miezen oben drauf…

Wer möchte helfen, damit wir unsere Pferde und Schafe durch den Winter bekommen?
Ein Quaderballen kostest 25.- Euro.
Damit wir morgen auch wieder satt werden, brauchen wir deine Hilfe.

Ich hatte euch ja schon verraten, dass sich bei uns Anfang des Jahres einiges ereignet hat. Leider konnte ich euch davon nicht berichten, weil mein Monitor am 31.12.24 den Geist aufgab. Das möchte ich jetzt nachholen.
Anfang des Jahres wurden wir gebeten, zwei ältere Mini-Schaf Auen, aus nicht geeigneter Haltung zu übernehmen. Die beiden Ouessant Schafe standen mit großen Schafen zusammen. Sie konnten sich in der Herde nicht durchsetzen, kamen nicht an das Futter und bauten immer mehr ab.
Da wir schon eine kleine Herde mit älteren Ouessantschafen haben, entschieden wir uns, die Tiere aufzunehmen und ihn ein neues Zuhause auf unserem Gnadenhof zu schenken.
Die Schafe standen in Schleswig Holstein, also auf der anderen Elbseite.
Am 04. Januar fuhren Vereinsmitglied Peter und ich, mit der Fähre über die Elbe, auf die andere Seite. Es war ein kalter, grauer Tag. Dazu wehte ein eisiger Wind über den Fluss.

Möwen begleiteten das Schiff.



Da tat ein heißer Kaffee gut.


Die beiden Schäfchen kam in den Kofferraum des Kombis und so fuhren wir wieder über die Elbe.

Als der Fahrkarten-Kontrolleur auf der Fähre zum Abkassieren kam, warf er einen flüchtigen Blick in das Auto und sagte: „Zwei Personen und ein Hund“.
Ich sagte: „Nein“.
Er schaute nun genauer und sagte: „Ah, andere Tiere“.
„Schafe“, antwortete ich.
„Schafe kosten nichts“, meinte er.
Für einen Hund hätten wir 1,50 Euro zahlen müssen, Schafe kosten nichts. Verstehen muss man das nicht.
Die Schäfchen verhielten sich auf der Fähre und während der Autofahrt total ruhig. Hier sind wir gerade auf dem Hof angekommen. Die beiden sprangen neugierig aus dem Kofferraum.

Die Farbe der Schafe nennt sich Schimmel. Wie alt sie sind weiß niemand so genau. Geschätzt zwischen 5 und 7 Jahren.
Unsere Schäfchen waren entsetzt, weil sie noch nie ein weißes Schaf gesehen hatten. Sie verstanden nicht, dass das Artgenossen sind und liefen immer weg sobald die neuen in ihre Nähe kamen.

Flummi und Grandma schauten sich ihre neue Heimat an und wunderten sich, dass hier alles vor ihnen flüchtete.

Unsere Schafe waren nur entsetzt!

Wir hatten hier zwei Gruppen laufen: eine schwarze, eine weiße. Sie hätten Schach spielen können.
Es dauerte über eine Woche, bis aus den schwarzen und den weißen, eine Herde wurde.
Am 07. Januar dachte ich mir, jetzt reicht es. Dann werdet ihr eben Zwangsverheiratet und sperrte die Schafe auf einer kleineren Fläche zusammen. So konnten die schwarzen nicht mehr so weit weglaufen.

Aber es blieb immer noch bei den zwei Gruppen.

Die weißen wunderten sich, weil sie hier nun die Chefs waren.

Die schwarzen liefen sogar davon wenn es Müsli gab, das sie doch so sehr lieben. Aber sobald die weißen dazukamen, waren die schwarzen weg wie nicht mehr da!

Zum Glück haben wir einen Schafstall und einen Unterstand. So blieben jede Gruppe bei Regen im Trockenen. Die schwarzen im Unterstand, die weißen im Stall.


Als ich am 12. Januar wieder Müsli fütterte, nahm endlich unsere Leitaue Tinki-Winki ihr Hasenherz in die Hand und schnupperte ganz zaghaft an Flummi.

Und da war das Eis gebrochen!

Die anderen schwarzen trauten sich nun auch heran.

Und aus zwei Gruppen, wurde eine Herde.



Wilhelm hat Hunde- und Katzenfutter Dosen, über unseren Amazon Wunschzettel bestellt!!!
Vielen Dank lieber Wilhelm, für Deine Hilfe!
Damit wir morgen auch wieder satt werden, brauchen wir deine Hilfe.

Marcy und Baghira im Wareneingang.


Und Giada schaut auch noch kurz vorbei.

Wie war bei euch Silvester?
Meine Antwort: „Ging so“.
Limerick hatte große Angst. Er war neu hier und hatte noch kein wirkliches Vertrauen zu mir. Konnte ich ihm nicht verdenken, denn er kannte mich noch nicht genug. Der Umzug lag gerade erst hinter ihm. Neue Umgebung, neuer Kumpel, neue Menschen. Dazu kam noch ein furchtbarer Sturm in der Silvesternacht.
Angefangen hat alles ganz gut.
Unsere Pferde verbringen die Silvesternacht in ihren Boxen. Um 16.00 Uhr werden sie eingestallt. Das erscheint uns als die sicherste Lösung. So kann kein Pferd durch den Zaun gehen. Verletzungen sollten ausgeschlossen sein.
Astron geht von allein in seine Box, ich brauche nur die Tür aufzumachen und sagen: „Geh rein“. So war es auch an diesem Nachmittag.
Das funktionierte immer mit allen unseren Pferden. Ich muss nicht erst ein Halfter aufziehen, sie lassen sich durch meine Körpersprache lenken. Machen freiwillig, was ich gern von ihnen möchte.
Ob das auch bei Limerick funktioniert, wusste ich allerdings nicht, wollte es aber ausprobieren. Ein Halfter konnte ich immer noch aufziehen.
Ich öffnete die Boxentür, der Wallach bewegte sich nicht. Also ging ich vor ihm die Box und lud ihn ein, mich zu begleiten. Das machte er auch und wurde ordentlich von mir gelobt. So waren beide Pferde in ihren Boxen.
Die ersten Stunden wurde nicht viel geböllert. Wegen des Sturms hörte ich auf alle Fälle nicht viel vom Feuerwerk. Die Pferde blieben auch ziemlich ruhig. Um Mitternacht bekamen sie große Portionen Heucobs und Mash, die ich vorbereitet hatte.
Als die Böllerrei dann so richtig losging, blieb Astron erstaunlich entspannt. Er drehte sich manchmal in der Box, beschäftigte sich aber schnell wieder mit seinem Futter. Das war letztes Jahr ganz anders!
Wie sich die Dynamik doch ändert, wenn ein Tier gestorben ist. Als Nielsson noch lebte, war Astron immer der nervösere der beiden. Diesmal war der Wallach unglaublich cool. Er wollte immer nur Leckerlies von mir haben.
Dafür drehte Limerick total ab. Er regte sich so auf, dass ich dachte, der springt gleich über die Boxenwand. Ich gab beiden Pferden Bachblüten Rescue Tropfen. Bei Limerick wirkten die aber nicht so gut.
Ich versuchte den Großen zusätzlich mit meiner Stimme zu beruhigen. Das funktionierte leider auch nicht wirklich. Irgendwann wusste ich nicht mehr was ich ihm erzählen könnte. Da ging mir plötzlich die Titelmelodie von „Two and a half Man“ durch den Kopf.
Also sang ich die ihm in Dauerschleife vor und da kam Limerick runter. Er entspannte immer mehr und fing erschöpft an zu dösen.
Das war unser Silvester, anstrengend und zum Glück abgehackt!
Hier ist zur Entspannung, ein Winter-Wonderland Bild von heute Morgen.

Das alte Jahr hat doch tatsächlich ganz am Ende, noch einen draufgesetzt. Mein PC Monitor gab am letzten Tag des Jahres, seinen Geist auf.
Da man hier, am Hinter der Welt, nicht einfach in ein Geschäft spazieren und Computersachen kaufen kann, denn es gibt hier keins, musste ich den Bildschirm über das Internet bestellen. Das hat leider etwas gedauert.
Doch jetzt bin ich wieder online! Yeah!
Ich habe einen super tollen, gebrauchten Monitor, bei der AFB gemeinnützige GmbH gekauft. Den Laden kann ich nur empfehlen. Dort werden gebrauchte Technik-Sachen aufgearbeitet und mit einem Jahr Garantie verkauft.
Wenn ihr dort kauft, schont ihr die Umwelt und erhaltet Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Ist eine feine Sache, finde ich.
Hier ist in der Zwischenzeit auch einiges passiert von dem ich euch berichten wollte. Das werde ich in den nächsten Tagen nachholen.
Hat von allem nichts mitbekommen und interessiert ihn auch nicht:

Hauptsache die Futterraufe ist voll.
Wir wünschen Euch ein frohes und gesundes neues Jahr!

Gestern Nacht, bei der letzten Fütterung, hat mir Limerick einen ordentlichen Schrecken eingejagt.
Ich ging wie immer, mit einem großen Eimer Heucobs in den Stall. Verteilte das Futter auf die beiden Raufen. Astron stand bereits im Stall, Limerick kam gerade vom Paddock herein.
Limerick kennt schon unseren Tagesablauf, der immer gleich ist. Die letzte Fütterung der Pferde findet zwischen nach 23.00 Uhr statt. Damit sie gut durch die Nacht kommen, gibt es eine Portion Heucobs und normales Heu das bis zum Morgen reicht.
Limerick kam also vom Paddock herein, zeigte aber keinerlei Interesse am Futter. Er verhielt sich so, als ob er sich wälzen wollte. Schnupperte am Boden, kratze mit dem Huf, ging ein Stück weiter und wiederholte das Ganze.
„Was ist denn jetzt los?“ fragte ich. Da legte sich der Wallach mit einem tiefen Stöhnen, direkt neben mir ab. „Bitte nicht das nächste Problem…“, dachte ich. Mir ging böse Wörter wie Kolik durch den Kopf.
Doch Limerick blieb einfach liegen. Er wälzte sich nicht, stand nicht wieder auf, sah ganz entspannt und zufrieden aus. Der Wallach war einfach nur müde. Er hatte sich zum Schlafen hingelegt.
Ich konnte das kaum glauben, weil er sich nicht die Bohne für das Futter interessierte, obwohl er Heucobs sehr mag. Darum beobachtete ich ihn lieber noch eine Weile.
Aber Limerick sah ganz zufrieden aus und döste in aufrechter Haltung.

Ich habe die letzte Nacht hingegen nicht besonders gut geschlafen, weil ich mir doch Sorgen um den Großen machte. Die Geschichte mit Nielsson steckt mir noch in den Knochen. Es wird einige Zeit dauern, bis ich mich wieder entspannen kann.
Wir haben noch ein paar hilfreiche Spenden bekommen und sind den lieben Tierfreunden sehr dankbar!!! Jede einzelne Unterstützung ist für uns so wertvoll! Ihr seid super!!!
Reinhard H. aus Wiesbaden hat 30.- Euro gespendet.
Antje Hundt hat 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.
Tanja hat für Limerick eine Patenschaft übernommen. Sie unterstützt uns mit 50.- Euro im Monat für den großen.
Kerstin & Uwe haben 75.- Euro als Weihnachtspende und Begrüßungsgeld für Limerick gegeben.

Der Große freut sich über die nette Aufnahme von euch und schickt euch viele liebe Stupser!!!

Am 24. Dezember tauchten hier morgens ein Bagger und ein Trecker auf.

Ob der Baggerfahrer Bodo heißt, weiß ich nicht.
Hier werden in regelmäßigen Intervallen, die für uns so wichtigen Gräben ausgebaggert. Nun blieb die Frage, wie würden die Pferde reagieren?

Astron war zuerst ein bisschen aufgeregt.

Er schaute sich die Sache erst einmal ganz genau an.

Dann beruhigte er sich auch schon wieder.


Limerick stand weiter hinten auf der Weide und blieb vollkommen entspannt.

Das wunderte mich schon, da der Wallach gerade erst in eine ihm fremde Umgebung gekommen war.

Ich finde Limerick ist wirklich ein sehr mutiges Pferd.



Astron hat noch ein bisschen Angst vor Limerick.

Obwohl der Große ihm bis jetzt nie etwas getan hat.


Es reicht wenn Limerick mal die Ohren anlegt oder ein bisschen mit den Zähnen droht. Dann geht Astron flitzen.

Der Verlust seinen Freundes Nielsson hat den Wallach arg verunsichert. Astron muss sich erst an die neue Situation und seinen neuen Kumpel gewöhnen.

Ich bin mir sicher, dann wird auch sein Selbstbewusstsein zurückkehren.


Im Großen und Ganzen läuft es mit den beiden schon ganz gut.



Gemeinsam wir der Trecker verfolgt…
Und Astron ist verunsichert.
Unser Astron sieht kräftig und stabil aus, ist aber ein kleines Sensibelchen. Ihn hat der Tod seines Freundes Nielsson sehr mitgenommen. Verständlich.
Leider hatten wir an dem Wochenende als es passierte noch weiteres Pech. Am Freitag ist Nielsson gestorben, am Samstag fand hier eine Treibjagd statt und am Sonntag zog ein übler Sturm durch.
Das alles hat Astron sehr mitgenommen. Er verließ seit Sonntag den Paddock nicht mehr. Auch als Limerick am 19.12. dazu kam, wollte Astron nicht auf die Koppel gehen.
Die Pferde setzten keinen Huf vom Sand, drehten bis zum 21.12. nachmittags ihre Kreise auf dem Paddock. Dann wurde es Limerick zu blöd und er ergriff die Initiative. Der große Wallach ging voraus auf die Koppel.
Astron folgte ihm nur zögerlich. Immer breit schnell umzudrehen und zurückzulaufen.

Diese Fotos habe durch das mit Regentropfen verhangene Wohnzimmerfenster aufgenommen. Sorry, für die Qualität.

Limerick geht vorweg. Astron läuft immer wieder zum Paddock zurück.

Astron ist sehr unsicher.

Limerick bleibt trotzdem ruhig.

Marcy beobachtet alles vom Fenster aus.

Astron geht nicht auf die hintere Weide, wo Nielsson gestorben ist. Limerick geht dort allein hin und knabbert ganz entspannt am Gras. Das habe ich leider vom Fenster aus nicht fotografieren können.

Limerick ist wirklich mutig, er erkundet die neue Umgebung. An unsere Schafe hat er sich auch schon gewöhnt.

Wir wünschen allen Mitgliedern, Tierfreunden, Spendern und Paten ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

Weihnachten ist da und bevor ihr euch auf die Weihnachtsplätzchen stürzt, Glühwein trinkt, feines Essen genießt und die Geschenke auspackt, möchten wir kurz DANKE sagen.
Mit euch lieben Spendern und Unterstützern, konnten wir alle Herausforderungen in diesem Jahr bewältigen. Eure Hilfe und euer Vertrauen bedeuten uns sehr viel. Wir freuen uns, wenn ihr uns auch im kommenden Jahr weiter begleitet.
Und wir hoffen, gemeinsam schöne Momente erleben zu dürfen und die Tiere glücklich zu machen.
Habt schöne Feiertage.
Es sind noch zwei Weihnachtsspenden angekommen:
Manfred und Beate aus Frankreich haben 100.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!
Michael hat 70,40 Euro gespendet! Das war sein gesammeltes Kleingeld. Auch eine nette Idee, oder?
Es gibt eben viele Arten zu helfen.
Eine die ganz kostenlos für euch ist, ist z.B. wenn ihr eure Online-Einkäufe über WeCanHelp macht und unseren Verein aussucht. Einfach den Button rechts auf dieser Seite nutzen. Die alten Hasen unter euch wissen das natürlich.
Unser herzlicher Dank geht an die oben genannten Spender!!!

Wir freuen uns sehr, dass diese lieben Tierfreunde zu Weihnachten an uns gedacht haben:
Almuth hat 15.- Euro für das Winterfutter gespendet
Faranak und Volkmar haben 50.- Euro auf unser Spendenkonto überwiesen
Nicholas und Christine haben 50.- Euro gespendet
Karin G. aus der Schweiz hat ebenfalls 50.- Euro gegeben
Zum Glück gibt es noch ein paar Menschen, die an das Wohl der Tiere denken. Ihr seid wahre Tierfreunde!!! Tausend Dank für Eure Hilfe!!!
Ohne Eure wertvolle Unterstützung, bekommen wir unsere Tiere nicht durch den Winter.

Astrons neuer Weidekumpel heißt Limerick, ist ein Irish Sport Horse, 21 Jahre alt und seit gestern Mittag auf dem Gnadenhof.
Limerick hat am selben Wochenende wie Astron, seine Weidepartnerin verloren. Er stand mit einer kleinen Haflinger Stute zusammen. Damit er nicht allein bleiben muss, ist er auf unseren Gnadenhof gekommen.
Die erste Nacht haben die Wallache noch nebeneinander in der Box verbracht.


Limerick ist ganz schön groß.


Heute Morgen habe ich die Pferde dann aus der Box gelassen.

Ohne Streitereien haben sie erst mal ihr Frühstück gefuttert.
Danach ging es raus auf den Paddock.



So wie es aussieht, entsteht hier gerade eine neue Freundschaft.
Hier ist noch ein kurzes Filmchen, von den ersten Minuten im neuen Zuhause, des Limericks.
Am Freitag den 13. Dezember 2024, ist Nielsson plötzlich und unerwartet verstorben.

Es ist so unfassbar.
Nielsson hatte sich morgens auf der Weide festgelegen und wir haben ihn leider nicht mehr auf die Beine bekommen. Wir haben so gekämpft, mit Freiwilliger Feuerwehr, Tierarzt, Helfer. Es hat nichts gebracht, wir mussten Nielsson gehen lassen.
Dabei war er bis vor dem 13. gesund und fröhlich. Er hätte noch viele Jahre leben könne. Wir sind unendlich traurig und können es gar nicht fassen. Auch Astron, der jetzt natürlich seinen treuen Freund und Weidekumpel furchtbar vermisst. Die beiden waren so tolle Freunde.
Nielsson wäre am 14. April nächsten Jahres, 31 Jahre alt geworden.
Run Free mein Dicker! Es tut so furchtbar weh.
Ich werde dich nie vergessen!
Die liebe Anja L. hat 75.- Euro auf unser Spendenkonto überwiesen. Das hilft uns sehr, damit wir unsere Tiere über den Winter bekommen!
DANKE liebe Anja, für Deine wertvolle Spende!!!
Herr Nielsson schickt Dir ganz viele liebe Nasenstupser!

„Hallo Marcy, wie sieht es aus?“ frage ich.

„Moment, ich schau mal grad“, antwortet die Marcy.


„Alles im grünen Bereich!“

„Na, dann ist ja gut!“
„Weiter machen!“

Früher gab es ganz viele Rehe bei uns, die überhaupt nicht scheu waren. Ich kam ganz nah an die Tiere heran und konnte viele schöne Fotos machen.
Die alten Hasen unter euch werden sich bestimmt erinnern.
Die Rehe hatten auch keine Angst vor unseren Hunden. Sie kamen sogar nah heran und waren überhaupt nicht beunruhigt.

Giada, unser Herdenschutzhund, hat keinen Jagdtrieb. Sie sieht das Reh eher als unerwünschten Eindringling und machte ihm klar, wo die Grenze ist.
Das Reh konnte der Herdenschutzhund damit nicht aus der Ruhe bringen. Es hatte gelernt, dass die Hunde nicht das Grundstück verlassen.

In den letzten Jahren vermehrten sich hier die Wölfe stark und die Anzahl der Rehe ging zurück. Im letzten Jahr wurde z.B. kein einziges Rehkitz groß. Erst sah man sie noch mit ihren Müttern laufen, dann waren plötzlich alle verschwunden.
Es dauerte nicht lange, da wurden auch die ausgewachsenen Rehe immer weniger. Bis nur noch zwei Ricken und ein Bock zu sehen waren.
Eine der Ricken bekam im Frühjahr Zwillinge, die andere hatte ein Kitz. Die Ricke mit dem einen Kitz ist verschwunden, der Bock ebenso. Es blieb nur die Mutter mit den beiden Kitzen übrig.
Die Rehmutter mit den Zwillingen hat es geschafft, ihre Kinder groß zu bekommen.
Ich freue mich, dass sie alle drei noch leben. Heute morgen habe ich sie gerade wieder gesund und munter gesehen. Leider sind sie sehr scheu geworden. Ich komme nicht mehr in ihre Nähe. Auch die Hunde machen ihnen nun Angst.
Aber das ist auch gut so. Sie müssen jetzt sehr, sehr gut auf sich aufpassen.
Fotos vom 1. Oktober 2024.

Das zweite Kitz liegt hinter dem Grünzeug.


Astron ist sehr aufmerksam und hat die Rehe entdeckt. Der Wallach ist für die Sicherheit der Herde zuständig. Nielsson interessiert das nicht, er überlässt seinem Kumpel die Aufsichtsplicht.

Die Zwillinge sind im Oktober schon ganz schön gewachsen.

Ständig wird die Umgebung abgecheckt.



Dann taucht auch noch so ein komischer Vogel auf.

Was soll man davon halten?

Der Fischreiher scheint auch etwas irritiert zu sein.

Doch irgendwie kommt man miteinander klar.

Das sind ein paar Fotos vom 15. Oktober 2024.

Die Familie ruht gern in dem Gehölzstreifen, neben unserer Pferdeweide. Hier war ein Zwilling auf der Weide, Mutter und Geschwister lagen versteckt im Unterholz.

Ich freue mich, dass die Zwillinge es geschafft haben groß zu werden. Mögen sie weiterhin gut durchs Leben kommen!
Da wir im Sommer damit beschäftigt waren, den ganzen Hof mit einem neuen Wolfsschutzzaun einzuzäunen, sind viele Fotos liegen geblieben, die ich euch eigentlich zeigen wollte.
Das hole ich jetzt nach und schiebe immer mal wieder, ein paar ältere Bilder hier rein.
Diese sind vom 12. Mai 2024. Der Sommer war nass und dadurch schön grün.

Ich liebe dieses Maigrün. Ihr auch?


Bin ich nicht schön?








Giada geht wieder auf ihren Posten. Sie ist und bleibt ein Arbeitstier.


Marcy, wo ist dein Ball???

So, jetzt entlasse ich euch wieder in den trüben Dezember. Ich hoffe ihr konntet euch an den Bildern erfreuen und ein bisschen vom Sommer träumen.
Wir wünschen euch allen einen frohen 2. Advent!

Damit wir gut durch den Winter kommen, haben diese lieben Tierfreunde geholfen:
Paula hat 100.- Euro für den Tierschutz gespendet!
Kerstin & Uwe haben 50.- Euro als Winterspende überwiesen!
Veronika hat 30.- Euro als kleinen Weihnachtsgruß gegeben!
Vielen, vielen Dank Ihr Lieben! Ihr helft uns, damit unsere Tiere auch morgen wieder satt werden!!!

Unser Fellnasen schicken Euch ganz viele liebe Stupser!
Wachablösung.

wurde gestern ein neuer Rundballen Heu geliefert.

Weil diesmal die Heuqualität wegen des furchtbar, furchtbar verregneten Sommers so schlecht ist, gibt es auf jeden Rundballen Heu, drei Kätzchen gratis oben drauf.

Nein, das war natürlich nur ein Scherz!

Aber der Sommer 2024 war hier oben im Norden, wirklich eine einzige Katastrophe.
Wir wünschen euch einen frohen 1. Advent!

Scheiß Wetter, da bleib ich zu Haus, ähhhhhhh, unterm Tisch.

Nachdem Marcy aus dem Wareneingang, in die Presseabteilung versetzt wurde, muss ich feststellen, dass das keine gute Idee war.

Hundemüde


Zum Sand dazugegeben haben, unabhängig voneinander, diese lieben Tierfreunde:
Gudrun – 25 .- Euro, Liesel 25.- Euro, Kerstin & Uwe – 25 .- Euro.
Wir danken für Eure super tolle Hilfe!!!
