Der gestrige Bericht kam zu früh. Am Freitag gab es noch keine wirkliche Entwarnung. Es war immer noch ziemlich heftig, was den Wind betrifft. Ich dachte wir hätten das Schimmste schon überstanden. Doch der Sturm wollte sich nicht wirklich beruhigen, es gab immer wieder fiese Orkanböen. Die wehten auch noch richtig lange, die ganze Nacht ging es so weiter.
Erst heute morgen konnte ich meinen Rundgang über den Hof machen. Ich reparierte die Zaunlitze und sammelte alle großen Äste auf, die auf die Weide geweht waren. Danach räumte ich den Innenhof auf und sah, dass ein Teil vom Schuppendach einfach weggeweht war. Danach ging ich ins Wäldchen und mich traf fast der Schlag. Hier hatte der Wind richtig gewütet. Viele hohe Tannen waren in der Mitte abgeknickt. Sie sind einfach auf der Hälfte abgebrochen. Die oberen Stücke lagen meterweit geweht, von den Stämmen entfernt. Einige auf der Nachbarweide! Dann sind noch ganze Bäume umgekippt. Eine wirklich große und starke Tanne liegt quer im Wald. Der Wurzelballen ist größer als ich es bin. Der steht jetzt traurig hoch.
Der Wald hat ganz schön Schaden genommen. Nun wird es etwas länger mit dem Aufräumen dauern. Wir Menschen haben hier ja die Ruhe weg. Es ist nicht gerade eine windstille Ecke wo wir leben. Stürme sind wir gewohnt. Wir warten ab, räumen auf und machen weiter…
















































































