Du liebster Gott, wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend – es ist so viel Licht in der Welt!
Wilhelm Raabe
Du liebster Gott, wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend – es ist so viel Licht in der Welt!
Wilhelm Raabe
Miranda ist wütend, weil sie es hasst in der Box zu stehen. Sie beißt in das Holz, tritt aus, buckelt herum und schreit ungeduldig mit quietschender Stimme. Besonders wenn ich mich um Bachus kümmere. Geduld ist nicht ihre Stärke… Ha, ha, ha, im Moment macht es richtig viel Spaß!
Da bei minus 10 Grad alles bis zum geht nicht mehr einfriert, musste ich die Pferde die letzten beiden Tage mit Eimern tränken. Heute habe ich es geschafft, den Eisblock aus der Tränke zu holen. Dabei ist so ein schöner „Eishocker“ entstanden.
Wütend bin ich, weil es immer Leute gibt, die sich nicht um ihre Katzen kümmern. Seit ein paar Wochen lebt eine scheue Katze in meiner Garage. Das passiert immer wieder. Diese Mieze ist sehr scheu. Es sieht aus, als ob es ein Mädchen wäre, die sicher nicht kastriert ist. Ich füttere sie und versuche ihr Vertrauen zu gewinnen. Dann wird sie eingefangen und zum Kastrieren gebracht. Danach wird sie wohl hier bleiben müssen, da es eine halbwilde ist. Solche Katzen gewöhnen sich nie an ein Leben als Hauskatze.
Ich kann nur alle Katzenhalter bitten: Lasst eure Katzen kastrieren! Sonst wandern sie ab und andere Menschen haben das Problem an den Hacken.
Heute morgen hatten wir minus 10 Grad. Die Pferde stehen in den Boxen. Es war einfach zu anstrengend und gefährlich für unsere beiden Rentner, über den uneben gefrorenen Boden zu gehen.
Den Schafen macht die Kälte nichts aus. Ein dickes Wollkleid müsste man haben…
Still und star ruht der See
Ich hatte so gehofft, dass es ein milder Winter bleibt. Es fing auch so gut an, aber nun hat uns die Kälte doch erwischt. Hoffentlich ist das nur ein kleines Intermezzo, sonst krieg ich die Krise! Die letzten beiden harten Winter gingen ganz schön an meine Substanz. Ich hab da eigentlich so gar keine Lust drauf. Bei Frost erhöht sich mein Arbeitspensum ins unermessliche. Heute konnte ich schon morgen, mittags und abends viele Eimer Wasser aus dem Haus schleppen. Der Außenwasserhahn kann ja bei solchen Temperaturen nicht benutzt werden. Die Pferde fressen mehr, weil sie mehr Energie benötigen, um sich warm zu halten. Ich muss also auch mehr Heu und Müsli füttern.
Der Winter wird arbeitsintensiver und teurer…
Ich halte es nicht für das Wichtigste, welchen Glauben ein Mensch habe, sonder dass er überhaupt einen habe.
Hermann Hesse
Das Bild zeigt die Lebensregeln von Dr. Mikao Usui, der Reiki wieder entdeckte.
Gestern habe ich ein Film gesehen, indem eine Frau beinahe tödlich verunglückte. Dies nahm sie zum Anlaß, alles auf einen Zettel zu schreiben, was sie unbedingt in ihrem Leben noch machen wollte. Darunter war auch der Punkt: „Ein Leben retten“. Die Frau ging in eine Tötungsstation und rettete einen kleinen Hund.
Ich habe definitiv Miranda das Leben gerettet. Die Schlachtung der schönen Stute stand im Mai 2011 schon fest. Sie sollte nur noch eine Zeit auf die Weide, damit so zunahm.
Ihr alle, die Ihr Euch an dem Projekt „Wir helfen Miranda“ beteiligt habt, habt indirekt ein Leben gerettet! Alle die gespendet oder sonstwie geholfen haben: Ihr habt ein Leben gerettet!!! Das könnt Ihr auf Eurer „noch zu tun Liste“ streichen. Obwohl ich glaube das niemand böse ist, wenn ihr dies wiederholt!
Ich wollte Euch heute einmal bewusst machen, wie wichtig Ihr alle seid. Ist das nicht ein tolles Gefühl? Ihr habt ein Leben gerettet! Werdet Euch dies heute bewusst und genießt dieses tolle Gefühl!!!
Ich wollte gestern die Pferde vor dem wunderschönen Sonnenuntergang fotografieren. Das geht aber irgendwie nicht. Entweder war der Sonnenuntergang oder Pferde zu sehen. Beides zusammen bekomme ich nicht hin. Deswegen habe ich mit diesem Bild etwas rumgespielt… 😉
Ich mache bei dem Projekt „Alles für die Katz“ von Kalle mit. Das läuft ein Jahr und jeden Monat wird etwas zum Thema Katzen gepostet. Weil mein Herz ja auch an den Miezen hängt und das Thema auch noch zu meiner Tierseite passt, wollte ich gern mitmachen. Hier geht es zu Kalles Seite: kallebloggt
Begegnung…
…kann ich wohl keine Rücksicht erwarten.
Wie ich mit großem Staunen erfahren habe, haben die Leute die meine Pferde in der Silvesternacht mit ihrem Mega-Feuerwerk in Angst und Schrecken versetzten, selbst drei Ponys! Seit Monaten stehen die Tiere in einem geschlossenen Stall. Kommen nicht raus. Nur wenn alle paar Wochen mal gemistet wird, sind sie kurz draußen. Dann werden sie gleich wieder in den Stall getrieben. Obwohl das Wetter ja die ganze Zeit so schön war. Deswegen habe ich die Tiere noch NIE gesehen! Wahrscheinlich herrscht hier auch die Ansicht: Ein Pferd muss im Winter nicht raus!
Wie muss es den Ponys bei der Knallerei ihrer Besitzer ergangen sein? Die sind sicher die Wände hoch gegangen. Warum können einige Menschen nicht erkennen, wenn sie ihren Tieren Leid antun? Sie haben auch zwei Hunde und eine Katze.
Das nächste Silvester wird sicher genau so schlimm werden… *großer seufzer*
Das Jahr geht dem Ende zu! Es ist viel passiert, wir haben viel bewegt. Ich möchte mich bei allen lieben Unterstützern für Eure wertvolle Hilfe bedanken. Ihr habt geholfen das Projekt „Wir helfen Miranda“ am Leben zu halten. Durch Euch konnte ich den Gnadenbrotplatz von Miranda & Bachus und den anderen unvermittelbaren Tieren erhalten. Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt um DANKE FÜR ALLES zu sagen!!! Ich freue mich auf ein neues Jahr mit EUCH!
Ich wünsche Euch ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr!
Oft wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, stehen wir bereits am Anfang von etwas anderem.
Fred Rogers
Campa, eine kleine ehemalige spanische Straßenhündin, weiß was es heißt, schutzlos auf der Straße zu leben. Sie wünscht allen Hunden die auf der Straße leben, in den überfüllten Auffangstationen der Tierschützer untergebracht sind oder in den grausigen Tötungsstationen auf ihren Tod warten, ein schönes und sicheres Zuhause. Egal in welchem Land.
Sie wünscht, dass die Verantwortlichen in diesen Ländern endlich aufwachen und kapieren, dass das töten der Straßenhunde keine Lösung ist!
Campa sagt: „Alles was wir tun, kommt auf uns zurück!“
Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr.
Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten.
Dalai Lama
Der gestrige Bericht kam zu früh. Am Freitag gab es noch keine wirkliche Entwarnung. Es war immer noch ziemlich heftig, was den Wind betrifft. Ich dachte wir hätten das Schimmste schon überstanden. Doch der Sturm wollte sich nicht wirklich beruhigen, es gab immer wieder fiese Orkanböen. Die wehten auch noch richtig lange, die ganze Nacht ging es so weiter.
Erst heute morgen konnte ich meinen Rundgang über den Hof machen. Ich reparierte die Zaunlitze und sammelte alle großen Äste auf, die auf die Weide geweht waren. Danach räumte ich den Innenhof auf und sah, dass ein Teil vom Schuppendach einfach weggeweht war. Danach ging ich ins Wäldchen und mich traf fast der Schlag. Hier hatte der Wind richtig gewütet. Viele hohe Tannen waren in der Mitte abgeknickt. Sie sind einfach auf der Hälfte abgebrochen. Die oberen Stücke lagen meterweit geweht, von den Stämmen entfernt. Einige auf der Nachbarweide! Dann sind noch ganze Bäume umgekippt. Eine wirklich große und starke Tanne liegt quer im Wald. Der Wurzelballen ist größer als ich es bin. Der steht jetzt traurig hoch.
Der Wald hat ganz schön Schaden genommen. Nun wird es etwas länger mit dem Aufräumen dauern. Wir Menschen haben hier ja die Ruhe weg. Es ist nicht gerade eine windstille Ecke wo wir leben. Stürme sind wir gewohnt. Wir warten ab, räumen auf und machen weiter…
Donnerstag um die Mittagszeit stürmte es schon so stark, dass ich nicht mehr mit den Hunden gehen konnte. Am Nachmittag war dann richtg der Teufel los. Die ganze Nacht über tobte Orakan Xaver mit schweren Sturmböen, Regen, Hagel und Schnee. Erst kam der Wind aus Süd-West. Dann gab es gegen 19.00 Uhr eine kleine Wetterberuhigung. Ich dachte schon das der Sturm durch sei. Aber da hatte der Wind nur gedreht, um aus Nord-West noch heftiger zu toben.
Die Pferde haben die Sturmnacht gut überstanden. Ich hatte sie nicht in ihre Boxen gesperrt, das erschien mir zu gefährlich. Miranda kann sich ja schnell aufregen, besonders wenn sie eingesperrt ist. Da sie dieses Jahr noch gar nicht in der Box war, wollte ich sie in dieser heftigen Sturmnacht nicht gern einsperren. Wenn es gar nicht gegangen wäre, hätte ich sie immer noch in die Box bringen können.
Wie sich zeigte war das aber die richtige Entscheidung, denn die Pferde verhielten sich sehr vernünftig. Sie blieben die ganze Nacht im Offenstall und waren dabei ungewöhnlich ruhig. Die ganze Nacht schaute ich immer wieder zu den beiden. Selbst Miranda war jedes Mal wenn ich in den Stall kam ganz entspannt, obwohl draußen der Wind heulte, es überalle schepperte, es donnerte und blitzte.
Das zeigte mir wieder was wir inzwischen für ein tolles Team geworden sind. Ich kann mich auf die Pferde verlassen und sie können sich auf mich verlassen. Ich vertraue Miranda und gebe ihr Freiheit und sie ist mir dankbar dafür und zeigt mir, dass ich mich auf sie verlassen kann.
Momentan stürmt es noch ziemlich heftig. Wenn sich der Wind etwas beruhig hat, werde ich einen Kontrollgang machen, um zu schauen, ob es Schäden gegeben hat.
Hoffentlich habt ihr die Sturmnacht gut überstanden!
Wer sich zu wichtig für kleine Arbeiten hält,
ist meistens zu klein für wichtige Aufgaben.
Jacques Tati
Wenn ein Vogel nach Europa will,
fliegt er,
auch wenn du ihm die Federn ausreisst.
Afrikanisches Sprichwort
Foto: Pauline
Am Freitag hat der Züchter Mirandas Töchter und Enkeltöchter von der Weide geholt. Die armen Pferde müssen jetzt bis Mai 2014 im Stall, in vergitterten Boxen stehen. Nicht einmal in der Zeit wo gemistet wird kommen sie raus. Da immer nur zwei Pferde in den Hänger passen, rufen die auf der Weide gebliebenen Pferde nach den Herdenmitgliedern.
Die Weide mit den jüngeren Zuchtstuten ist nur ein paar Hundert Meter von unserer Weide entfernt. Getrennt durch ein kleines Wäldchen, gibt es keinen Sichtkontakt dorthin. Die Stuten stehen aber auf Hörweite. Miranda hörte also ihre ehemaligen Weidekumpel wiehren und antwortete lautstark. Ich beobachte dieses Verhalten jetzt schon beinahe 2 1/2 Jahre, also so lange wie Miranda hier ist.
Ich finde es interessant zu erfahren, ob sie irgendwann ihre alten Kammeraden vergessen hat. Nach 2 1/2 Jahren ist es noch nicht der Fall.
Wenn du einen kranken Hund gesundpflegst, wird er dich später nicht beissen. Das ist der Hauptunterschied zwischen Tier und Mensch.
Mark Twain
Pferde schlafen sowohl im Liegen, wie auch im Stehen. Ein Pferd legt sich nur hin, wenn es sich absolut sicher fühlt, der Boden trocken ist und es gut wieder auf die Beine kommt. Das Hinlegen und Aufstehen ist für ein Pferd eine Höchstleistung. Gerade älteren Pferden fällt das Aufstehen schwer. Sie legen sich nicht mehr zum Schlafen hin.
Früher hieß es, dass nur im Liegen ein entspannter Tiefschlaf möglich sei. Diese Ansicht hat sich durch Messungen im „Mobilen Schlaflabor“ als Irrtum erwiesen. Hier wurde die Tiefschlaf-Phase sowohl bei stehenden als auch bei liegenden Pferden in ausgestreckter Seitenlage gemessen.
Das ist für viele Pferdebesitzer eine gute Nachricht. Ältere oder gebrechliche Tiere, die sich nicht mehr hinlegen wollen, müssen durchaus nicht auf tiefen Schlaf verzichten. Sie erholen sich also genauso, wenn sie im Stehen schlafen.
Miranda schläft noch regelmäßig im Liegen. Wenn sie im Winter wetterbedingt in der Box bleiben muss, legt sie sich zuerst nicht hin. Sie ist eben ein Gewohnheitstier und reagiert auf jede kleine Veränderung. Ich merke dann eine deutliche Wandlung in ihrem Verhalten. Sie ist unausgeglichen, nervös und zickig. Wenn sie ihren Widerstand aufgegeben hat und sich wieder zum Schlafen hinlegt, ist sie sofort besser drauf.
Bachus legt sich nicht mehr hin. Seitdem er hier ist, habe ich ihn noch nie liegen sehen. Er muss schon vorher nur noch im Stehen geschlafen haben. Aber Bachus ist trotzdem ausgeglichen. Er schläft etwas mehr als Miranda im Stehen. Dank der neusten wissenschaftlichen Forschungen weiß ich nun, dass Bachus auch so in den Tiefschlaf kommt.
Hier ist ein Foto von der im Stehen schlafenden Miranda.
Die Augenlieder sind halb geschlossen. Typisch, das Hinterbein ist angewinkelt. Pferde können die Kniescheibe hinter einem Knochenvorsprung des Oberschenkelknochens einhaken. Der starke Fersen-Sehnen-Strang auf der Rückseite sorgt für Stabilität. Zwischen diesen beiden Halterungen sind nun Ober- und Unterschenkel arretiert. Selbst wenn ein Pferd im Stehen in den Tiefschlaf sinkt, kann es aus dieser Position sofort bei Gefahr wegsprinten.
Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, ist mir eine Enttäuschung, fast mißtraue ich ihm.
Otto von Bismarck
Gestern hatten wir einen schweren Sturm, mit Orkanböen bis 170 km/h. Wir sind hier ja einiges an Sturm gewohnt, aber der war wirklich heftig. Alles mögliche ist durch die Luft geflogen, wovon man glaubte, das könnte niemals weg wehen.
Zum Glück ist alles soweit heil geblieben und auch die Pferde haben den Sturm gut überstanden. Miranda ist sogar ruhig geblieben, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Bei Sturm war sie sonst immer sehr nervös und ging oft durch. Das hat sich aber im letzten halben Jahr gegeben.
Heute morgen habe ich gleich mit den Aufräumarbeiten begonnen. Äste und Baumteile von der Weide geräumt, den Zaun ausgebessert. Nachher muss ich noch den Rest vom Grundstück und die Zufahrt von den herunter gefallenen Ästen befreien. Es sieht hier aus wie auf einem Trümmerfeld. Aber ich bin froh und sehr dankbar, dass wir so gut davon gekommen sind.
Wieder einmal habe ich versucht Tobe-Fotos von Chica zu machen. Aber es ist beinahe unmöglich, einen rennenden Podenco mit der Kamera einzufangen! Auf alle Fälle mit meiner Kamera… Obwohl ich die Sporteinstellung gewählt habe, löst dieses verdammte Ding erst aus, wenn der Podenco schon aus dem Bild geflitzt ist.
Nach 97 Versuchen sind diese Aufnahmen übrig geblieben. Die Bilder ohne Hund, oder nur mit einem Hinterbein oder Schwanzspitze drauf, habe ich gelöscht…
Na, sieht man da nicht den Windhund der im Podenco steckt? Kein Wunder dass meine Kamera nicht mit kommt. Und dieser Hund wurde in Spanien an einer Kette gehalten…
Das war sooo süß! Da stieg der Puscheligkeitsfaktor sofort ins unermessliche und die Senioren hatten ordentlich Spaß!
Miranda schnupperte ganz sanft an dem kleinen Mann.
Und Bachus zeigte was sein früherer Job war.
Dem Kleinen hats gefallen, wie man sieht!
Gestern hatten wir einen wunderschönen Tag. Es war warm, windstill und die Sonne schien. So kamen die leuchtenden Herbstfarben richtig schön zur Geltung. Als ich den Weidezaun kontrollierte, nahm ich die Kamera mit.
Diese Aufnahmen bringe ich für euch mit.
Wie in goldenes Licht gehüllt, sieht die Weide aus. Ganz weit hinten sind auch die Pferde zu sehen…
Bachus, unser etwas zu groß geratenes Deutsches Reitpony, mutiert durch das wachsende Winterfell, zum puscheligen Teddy.
Sooooo lange Beine
Miranda schlabbert an mir rum.
Egal wo sie mich zu fassen bekommt. Hier ist die Hose dran.
Achtung, neuer Anlauf…
Fast am Ende meines Kontrollgangs wäre ich fast auf diese Schlange getreten.
Die Ringelnatter lag bewegungslos in der Sonne, obwohl ich nicht mal einen Meter neben ihr stand. Das ist ein völlig ungewöhnliches Verhalten. Normaler Weise flüchten diese Tiere blitzschnell, sobald sie gestört werden. Ich war noch nie so lange, so nah, bei einer lebenden Schlange. Das war ein ganz einzigartiger Moment. Ich konnte sehen, wie die Ringelnatter züngelte. Sicher nahm sie meinen Geruch über die Zunge auf. Es war eine relativ dünne aber sehr lange Schlange. Das Tier machte keinerlei Anstalten zu fliehen. So machte ich ein paar Fotos und ließ sie in Ruhe weiter ihr Sonnenbad genießen.
Ich glaube, dass die Zeit gekommen ist, in der immer mehr Menschen eine großartige Aufgabe erfüllen wollen. Die Menschen wollen nicht mehr ohne ein Ziel vor Augen, durchs Leben gehen. Sie suchen den Sinn in ihrem Leben. Sie suchen ihre großartige Aufgabe.
Meine großartige Aufgabe ist es, mich um die geretteten Tiere zu kümmern. Hierfür setze ich mich gerne ein. Auch wenn es anstrengend wird, nicht immer einfach ist, an den Kräften zehrt, auch mal alle Knochen weh tun. Eine großartige Aufgabe ist die beste Dauermotivation.
In den zwei Jahren mit dem Projekt „Wir helfen Miranda“, habe ich viele Menschen kommen und gehen sehen. Diejenigen die sagten, ich helfe dir immer – auf mich kannst du dich verlassen, egal was ist, waren als erstes weg. Sie hatten kein Durchhaltevermögen. Tiere müssen immer versorgt werden. Egal ob die Sonne scheint oder es in Strömen regnet und dir der Wind um die Ohren braust. Egal ob man sich gut fühlt oder der Rücken schmerzt und man sich kaum bewegen kann. Es gab Menschen die tatkräftige Hilfe zusagten, sich aber nicht an Abmachungen hielten. Stunden zu spät kamen oder einen Termin 5 Mal einfach nicht einhielten. Sie machten die Arbeit ja freiwillig, wer sollte denn da Forderungen in Form von Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit an sie stellen? Genau so gab es welche, die nur ihre eigenen Interessen durchsetzen wollten, denen es nicht um das Wohl der Tiere ging. Die Kosten, die ein solches Projekt verursacht, wollen das ganze Jahr über gestemmt werden. Auch hier gab es große Versprechen, die nie erfüllt wurden. Viele Worte, die nur heiße Luft waren.
Doch es gab und gibt auch Menschen, die völlig uneigennützig unterstützen. Die Helfen ohne etwas zu verlangen. Die es einzig und allein der Tiere willen tun. Menschen die fast von Anfang an dabei waren, Menschen die später von unserem Projekt erfuhren. Menschen die sich regelmäßig beteiligen und Menschen die selbst kaum genug zum Leben haben und trotzdem helfen!
Für mich ist unser kleines, privates Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ meine große Aufgabe. Eine großartige Aufgabe, die größer ist als ich selbst oder als das, was ich alleine erreichen könnte. Diese großartige Aufgabe ist Dauermotivation für mich! Sozusagen der Sinn in meinem Leben. Meine Vision ist damit wahr geworden. Viele Menschen mit der selben Vision, bringen sich in dieses Projekt ein, so wie sie können und wollen.
Wenn dies auch Deine Vision ist und du hierin deine großartige Aufgabe siehst, bist du herzlich eingeladen, dich an unserem Projekt „Wir helfen Miranda!“ zu beteiligen!
auf der Weide.
Herbstlicher Morgennebel
Katze „Pisa“ auf Mäusejagd. Na wer sieht sie?
Die Pferde haben mich gesehen und kommen neugierig heran.
Miranda: „Huch da ist ja auch ne Katze…“
Bachus: „Ach die kennen wir doch, die hängt hier ständig rum.“
Mir ist das zu langweilig, ich gehe…
Welches Pferd legt hier freundschaftlich den Kopf auf meine Schulter?