Ich hab die Hufe schön…

Ich hab die Hufe schön – ich hab die Hufe schön! Singen Bachus und Miranda im Chor, denn der Hufschmied war heute da. Also haben die beiden heute nicht nur die Haare schön, sondern sind auch wieder besonders gut zu Fuß.

Beim Hufeschönmachen merkte man wie beweglich Miranda noch ist. Bachus hatte wieder leichte Probleme mit seinen doch schon etwas steifen Knochen. Das lange Fußhochhalten fiel ihm sichtlich schwer. Nachdem der Schmied mit dem rechten Vorderbein fertig war, hielt Bachus sein Bein weiter in der Luft. Er hatte es zwar wieder gestreckt, hielt es aber nach vorn und etwa 5 cm über dem Boden. Der Schmied erklärte mir, dass das vom langen Dehnen beim Beinhochhalten kam. Bachus hatte nun wohl ein komisches Gefühl im Bein und konnte es nicht gleich wieder richtig belasten. Wir ließen ihn ein paar Schritte gehen, bis er das Bein wieder normal belastete, damit er richtig stand, um mit der Hinterhand weiter zu machen. Auf der linken Seite war es genau so.

Zum Glück ist dieser Hufschmied wirklich sehr einfühlsam und nimmt sich die Zeit, die ein Senior wie Bachus braucht.

Ein großes DANKE an diesen Menschen!

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Dösen in der letzten Sommersonne

Der Sommer, der nicht immer einer war, geht dem Ende zu. Unsere beiden Pferde dösen in den wärmenden Strahlen der letzten Sommersonne.

Genießt es Jungs und Mädels!

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Love is in the Air!

Liebe liegt in der Luft, wenn Miranda rossig ist!
Für sie dürfte es eine ganz neue Erfahrung sein, rossig sein und nicht belegt zu werden. Als ausrangierte Zuchtstute, die jedes Jahr ein Fohlen zur Welt bringen musste, kannte sie das noch garnicht. Sobald sie nach der Geburt wieder rossig war, hieß es für Miranda, ab auf den Hänger und zur Besamungsstation. Dort wurde sie künstlich befruchtet und schon wuchs das nächste Fohlen in ihr. Sie war eine Gebärmaschine, wie alle Zuchtstuten. Musste nur Geld einbringen, durfte nicht leer rumstehen.

Als Rentnerin darf sie nun ihren Liebestaumel mit Bachus genießen. Dem zeigt sie in dieser Zeit, welch Temperament in einem Hannoveraner Rassepferd steckt. Wenn Bachus ihr dann liebevoll den Rücken beknabbert, ist der Liebestaumel aber schnell wieder verflogen. Liegt es daran, dass die beiden gemütliche Rentner geworden sind, oder denkt Miranda an die Folgen? 😉

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Die beiden sind schon ein ganz besonders schönes Paar!

Hier sagt Miranda zu Bachus: „Schüttel dein blondes Haar!“

Und Bachus gibt alles! Da kann Miranda auch gnädig darüber hinwegsehen, dass Bachus sich mal wieder eine kleine Schlammpackung auf den Rücken geklebt hat. 😉

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Noch ein Arbeitseinsatz

Heute schwang Gerd die Sense, um das wild wuchernde Grünzeugs in Schach zu halten. Er mähte zwei große Brennessel-Inseln, die sich gebildet hatten weil die Pferde hier nicht fressen wollen.

Dann kam die linke Weidenseite dran. Hier ist das Schilfgras ein Problem. Es wird so hoch, dass die Pferde sich dahinter verstecken können.

Hier hilft Miranda von der anderen Seite mit! 😉

Danke Gerd, für Deine Spende in Form von zwei Tagen Arbeitseinsatz!

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Von ringelnden Nattern und helfenden Händen

Heute war der freiwillige Helfer Gerd bei uns. Er half mir den Wassertrog für die Pferde zu verschönern. Das Teil besteht aus orangefarbenem Kunststoff und ist größer als eine Badewanne. Es steht auf dem hinteren Teil der Weide und dort stand es schon, als ich herzog. Leider hatte der sonst so wunderbar stabile Behälter, im oberen Rand zwei unschöne Risse, die mir zu scharfkantig und damit gefährlich für die Pferde waren. Das konnte so nicht bleiben und sollte heute mit Gerds Hilfe geändert werden.

Als wir auf die Weide gingen, wurden wir erst einmal von den Pferden begrüßt. Sie lieben es einfach Besuch zu bekommen. Natürlich gabs erst Streicheleinheiten und Leckerlis für die beiden. So viel Zeit muss sein!
Als wir mit dem Tank rumhantierten, das Wasser auskippten, ihn drehten, machte das komische Geräusche. Miranda warf sofort den Kopf hoch, starrte uns und den sich auf einmal bewegenden Trog an und stand in Alarmbereitschaft da! Ich redete gleich beruhigend mit ihr, sagte, dass alles in Ordnung sei und sie sich nicht aufzuregen brauchte. Erzählte ihr, dass wir den Tank doch nur schöner für sie machen wollten. Meine Stimme zeigte wieder Wirkung: Sie entspannte und schaute uns zu, wie wir den Tank von der Weide schleppten. Plötzlich rief Gerd: „Ähhh, was hast du den hier für Bewohner auf der Weide?“ und blieb abrupt stehen! Ich schaute über den Tank, da lag eine tote Ringernatter vor uns. Es war ein ziemlich großes Exemplar und man konnte nicht gleich erkennen, dass sie tot war. Lebende Schlangen sehen auch nicht viel anders aus, nur würden die nicht liegen bleiben. Sie haben große Angst vor Menschen und huschen bei einer Begegnung blitzschnell davon. Aber diese huschte nicht, denn sie war mausetot. Als ich sie genauer betrachtete, fielen mir mehrere Bissspuren in ihrem Körper auf. Sie musste wohl einen Kampf gehabt und ihn mit dem Leben bezahlt haben.

Gerd waren Schlangen unheimlich, ich hatte mich mittlerweile an sie gewöhnt. Hier gibt es sehr viele Schlangen. Die ersten Begegnungen mit ihnen, waren für mich auch voller Schrecksekunden. Heute macht es mir nichts mehr aus. Ich hatte schon zu viele Begegnungen auf meinen Hundespaziergängen, mit sich sonnenden Ringelnattern gehabt. Die Tiere sind biltzschnell und flüchten am liebsten in die Gräben, wenn sie von uns gestört werden. Meine erste Begegnung auf dem Hof, hatte ich im Hühnergehege. Dort lebte eine ziemlich dicke Ringelnatter. Auf der Weide sah ich auch öfters welche weghuschen. Als wir den Zaun bauten, fragte mich Heidi, ob ich wüsste, dass ich eine Schlange auf der Weide hätte. Ja, wusste ich. Nun war die Schlange tot, wenn es die selbe Natter war? Was für Fressfeinde die Ringelnattern wohl haben? Und weshalb wurde diese nur getötet?

Wenn man sich die Schlange, und besonders den Kopf, aus der Nähe anschaut, erkannt man erst, wie schön sie eigentlich ist. Komisch, dass wir Menschen immer erst einmal Angst vor ihnen haben.

Ob Pferde auch Angst vor Schlangen haben? Miranda stand ja nur 150 Meter entfernt, auf einer anderen Weide. Dort dürfte es auch Ringelnattern geben und sie müsste sie eigentlich kennen. Bei Bachus weiß ich nicht, ob es dort wo er herkommt, auch Schlangen gab. Aber Bachus hat ja sowieso die Ruhe weg, er wird sich sicher auch nicht über eine harmlose Ringelnatter aufregen. 😉

Zurück zur Arbeit. Gerd sägte den oberen Rand vom Wassertrog ab.

Mit Schleifpapier wurden die Kanten schön rund geschmirgelt.

Anschließend bekam das Teil eins mit dem Hochdruckreiniger.

Und schon war er fertig! Der neue, wunderschöne und saubere Wassertrog für die Pferde!

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Plan B

Das Wetter hatte dieses Jahr einige Überraschungen für uns gebracht. Erst das extrem trockene Frühjahr – monatelang kein Regen in Sicht. Die Weiden kamen nicht in Gang, weil das Wasser fehlte und das Gras nicht wachsen konnte. Die Kühe mussten viel länger im Stall bleiben, weil die Weiden sie nicht satt machten. Und das nach dem frühen und harten Winter. Die Bauern machten sich Sorgen um die Heuernte und verkauften nicht gern das Heu vom letzten Jahr. Sie wussten nicht, wie lange sie noch ihre Tiere damit füttern mussten. Als die Kühe dann endlich raus kamen, waren sie überglücklich und machten verrückte Bocksprünge.

Dann kam der verregnete Sommer. An manchen Tagen fiel so viel Regen, wie im Frühjahr fehlte. Nach einer Woche Dauerregen, mit Gewitter, Sturm, Starkregen und kein Ende in Sicht, merkte ich, dass wir hier ein großes Problem hatten. Der Boden im vorderen Weidebereich verwandelte sich in eine nicht mehr begehbare Matschlandschaft. Der schwere Boden war so durchnässt und weich, dass es einen die Gummistiefel auszog und man erbarmungslos feststeckte. Die Pferde versanken bis zum Sprunkgelenk im Modder. Um rauszukommen, sprangen sie wie die Kaninchen. Das ging gar nicht! Zumal dieser Teil der Weide, der Paddock für den Winter werden sollte. Ich war verzweifelt. Erst im normalen Alltagsgeschehen kamen solche Probleme zum Vorschein.

Es musste eine Lösung her, denn so war es viel zu gefährlich für die Pferde. Ich hatte die Idee, die Erde auszutauschen. Den weichen Modderkram rausbaggern und anschließend Sand auf die Fläche ausbringen. Leider traute sich niemand an die Sache ran. Wen ich auch fragte, nach einer Ortsbegehung hatten alle Angst, sich dort mit großen Maschinen festzufahren. Ein richtig großer Bagger mit Kettenlaufwerk, wäre da gar nicht an den Einsatzort gekommen, dafür was es viel zu eng. Ein kleiner hätte schnell festgesessen. Genauso war es mit einem Trecker. Deshalb wollte niemand auch nur einen Versuch wagen, sie hatten Angst, es noch schlimmer zu machen, als es jetzt schon war. Ich wurde noch verzweifelter!

Erschwerend kam hinzu, dass hinter diesem nicht begehbaren Stück der Eingang zum Stall lag! Hier mussten die Pferde im Winter durch, um in den Stall zu gelangen…
Nun kam Plan B zum Einsatz: Wenn der Weg nicht freigemacht werden konnte, musste eben ein neuer Weg geschaffen werden. Ich besprach alles mit dem freiwilligen Helfer Martin. Er war trotz der vielen Arbeit bereit mir zu helfen. Leider hatte er nur einen Tag Zeit. So schufteten wir einen ganzen Tag lang, von morgens früh bis nachts um 22.00 Uhr, um einen neuen Paddock und Zugang zum Stall zu schaffen.
Martin sägte mit der Kettensäge alle Bäume und Sträucher, die den Weg versperrten. Ich schleppte alles in den Wald. Wir mussten den Zaun neu ziehen, das Weidetor umsetzen und anschließend noch aufräumen.

Am Schluss hatten wir eine wirklich gute Lösung umgesetzt. Die Pferde haben nun einen trockenen Paddock für den Winter. Sie können bequem in den Stall gehen und ich habe ein neues Gemüsebeet. Denn auf dem unbegehbaren Stück liegt guter Humos, mit vielen Nährstoffen. Wie wir entdeckt haben, haben die Leute die hier vorher gewohnt hatten, ihren Stallmist dort hingeworfen. Der blieb einfach liegen und verrottete. Was natürlich keine gute Idee war. Durch die starken Regenfälle der letzten Wochen, kam das ganze Ausmaß des Problems zum Vorschein.

Doch nun bin ich froh, dass Plan B zum Einsatz kam, denn es ist die beste Lösung, mit Vorteilen für alle Beteiligten.

Einen ganz großen Dank an Martin, dass er bei dieser Schufterei mitgemacht hat! DANKE – Es hat sich gelohnt!

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Da lachen doch die Pferde…

Und wer lacht am schönsten???

Bacchus!

Wahrscheinlich beömmelt er sich so, weil soooo viele Hände mit Leckerchen auf ihn warten! Wie cool doch so ein Renternleben sein kann! 😉

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Die Ü20 Party!

Die erste Party ihres Lebens, feierten Miranda und Bacchus am Samstag, in ihrem 20. und 22. Lebensjahr! Da die Gäste ebenfalls das 20. Lebensjahr überschritten haben, wurde es eine Ü20 Party! 😉

Endlich war es so weit, die Sommerparty mit den freiwilligen Helfern fing mit einem Kaffeeklatsch an. Christa brachte eine Nusstorte für uns und einen großen Eimer Leckerlis für die Pferde mit. Heidi und Arno hatten zwei Beutel Karotten und einen großen Sack Äpfel dabei.

Zur Begrüßung gabs ein Gläschen Sekt, anschließend gings zu den Hauptpersonen auf die Weide.

Miranda und Bacchus standen ganz hinten auf der Weide. Ich rief: „Miranda, Bacchus, ihr habt Besuch!“ Sofort kam die neugierige Miranda, mit Bacchus im Schlepptau, nach vorn zu uns.
Hier wurden sie sofort gekuschelt und mit Leckerchen verwöhnt.

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Die beiden waren ganz begeistert über so viele streichelnde Hände und leckeren Dingen, die immer wieder vor ihren Schnauzen landeten. Nun kam noch Edda dazu, mit vielen leckeren Möhren in den Händen.


Die Pferde fanden die vielen Menschen total spannend und ließen sich gern verwöhnen. Dabei waren sie ganz sanft und lieb, sodass die Menschen wiederrum ins Schwärmen gerieten, über die sanften und großen Tiere.

Ich hatte die Pferde am morgen extra lange gestriegelt, damit sie für ihre Party auch richtig hübsch aussahen. Bacchus und Miranda änderten kurzfristig ihr Party-Outfit. Sie hatte sich natürlich an der matschigsten Stelle auf der Weide ausgiebig gewälzt. Nun hatte besonders Bacchus festgetrocknete Erde auf dem Rücken! 😉

Nach ausgiebigen Pferdeknuddeln und nachdem sich auch die letzte von den Pferden losreissen konnte, wurde der Grill angeschmissen.


Wir hatten sogar Glück mit dem Wetter, sodass das Sommerfest auch wirklich eins war. Der schöne Tag fand seinen Ausklang vorm Kamin und wir sind sicher: Das machen wir mal wieder! 😉

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Hilfe

Und wieder hat einer der freiwilligen Helfer seine Zeit, Kraft und Energie gespendet! Uneigennützig und hilfsbereit hat er den Weidezaun vom Grünzeug befreit.

Danke lieber Martin, für deine schweißtreibende Arbeit mit der Sense!

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Beauty- & Wellnesstag

Nicht nur für die Dame… Der moderne Herr geht auch gern mal zur Kosmetik! 😉

Ein Bericht ohne viele Worte.

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Sie liegt mir zu Füßen…

Heute vormittag striegelte ich die Pferde. Je nach Wetterlage mache ich das fast täglich, denn sie lieben es!

Zuerst kommt Miranda dran, denn sie ist der Boss der kleinen Herde. Als ich sie striegelte, merkte ich schon, wie sie sich vollkommen entspannte. Zuerst fing sie an zu kauen, dann sank der Kopf immer tiefer. Ihre Unterlippe hing entspannt runter und die Augen waren halb geschlossen. Ich war gerade fertig mit ihr und wollte zu Bachus gehen, da legte sie sich mit einem tiefen Grunzer direkt vor meinen Füßen hin. Ich blieb erstaunt stehen, weil ich nicht so richtig kapierte was los war, denn sie wollte sich nicht wälzen. Zuerst lag sie aufrecht mit untergezogenen Beinen, die Nase auf der Erde aufgestützt. Kurz darauf legte sie sich ganz ausgestreckt auf die Seite und schlief! So etwas hatte ich noch nie erlebt.
Nun ging ich ruhig zu Bachus, der bei uns stand und striegelte ihn. Als Bachus fertig war, stand Miranda gerade wieder auf. Sie hatte ausgeschlafen! 😉

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Berti

Heute musste ich beim Weideabäppeln grinsen. Berti, der rote Haus- und Hofkater, war auf der Weide am Mäuschen fangen. Er saß so gebannt vor einem Mauseloch, dass er die Pferde nicht bemerkte, die schon ganz in seiner Nähe waren. Miranda, die sonst so ängstliche, entdeckte Berti zuerst und ihre Neugierde war erwacht. Mit tief gehaltenen Kopf, die Nase 2cm über dem Boden, ging sie langsam auf den Kater zu. Zu gern wollte sie dieses seltsame Tier genauer anschauen und daran schnuppern.

Da sah Berti das große Perd auf sich zukommen. Er schlich ganz platt in Richtung Zaun. Miranda folgte ihm, mit der Nase auf dem Boden. Berti lief schnell unterm Zaun durch, auf der anderen Seite spazierte er betont langsam weiter. Schnupperte hier, schaute nach dort. Nach ein paar Schritten setzte er sich hin und begann ausgiebig sein Fell zu putzen. Typisch Katze!
Er wusste ganz genau, dass er auf der sicheren Seite war, das Pferd ihn hierher nicht folgen konnte. Nun tat er so, als ob er sowieso hier sitzen wollte und nie vor Miranda geflüchtet wäre. 😉

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Wer geht noch in die Muckibude?

Heute brachte der Bauer das Heu für den Winter. Einen ganzen Treckeranhänger voll, mit 160 Heuballen! Die musste ich mit ihm zusammen abladen, in die Scheune schleppen und dort ordentlich stapeln. Natürlich hatten wir uns hierfür den heißesten Tag ausgesucht. Bald lief uns die Suppe nur so runter, so kamen wir ins Schwitzen.

Die Heustapel in der Scheune wurden immer höher, auf dem Hänger sah es nicht weniger aus. Ich musste auf das schon gestapelte Heu klettern, der Bauer reichte die nächsten Ballen von unten an. So konnte ich sie bis zur Decke stapeln, um den ganzen Platz auszunutzen. Nur so passte das ganze Zeug in die Scheune.

Irgendwann war auch der letzte Ballen verstaut und wir beide fix und fertig. Wer will da noch in die Muckibude? Ich hab mein Fitnessstudio gleich am Haus. Ist sehr effektiv, kostet nichts und trainiert gleichzeitg Arme, Beine und Ausdauer! Wer für die nächste Fuhre reservieren möchte? Habe noch Plätze frei! 😉

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Keine Katzenwäsche

Beide Pferde lieben es geputzt zu werden! Ganz ruhig stehen sie da und genießen jeden Strich mit dem Striegel. Miranda mag am liebsten Brust und Rücken gestriegelt bekommen. Bachus allerliebste Lieblingsstelle ist der Hals. Da die beiden beim Putzen so ruhig dastehen, muss ich sie nicht einmal anbinden. Der Züchter von Miranda riet mir sowieso davon ab, die Stute anzubinden, weil sie dann in den Strick geht. Ich sollte einfach nur ein Halfter anlegen, den Führstick hängen lassen und sie bleibt stehen. Angebunden bekommt sie Panik und versucht sich plötzlich loszureissen. Weshalb sie sich so verhält, wusste der Züchter nicht. Er glaubte, dass beim Einreiten für die Zuchtstutenprüfung etwas passiert sein musste. Denn er hatte Miranda damals zum Einreiten weggegeben.

Beim Putzen viel mir eine lange und breite Narbe auf, die Miranda unter dem Kopf hat. Es sieht nach einer alten Verletzung aus. Als ich den Züchter danach fragte, konnte der nichts dazu sagen. Ich hätte gern gewusst, was da wohl passiert war und ob dieser Vorfall das Problem mit dem Anbinden erklärte. Aber er wusste von keiner Verletzung. Ihm war diese Stelle unter dem Kopf nie aufgefallen. Seltsam, denn nach der Narbe zu urteilen, muss das eine größere Sache gewesen sein.

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Heilung

Als ich heute die Pferdeäpfel absammelte, wieherte wieder eine von Mirandas Enkeltöchtern, die auf der Weide hinter dem Wäldchen stehen. Oh nein, dachte ich, nicht schon wieder! Mirandas Kopf ging hoch und sie antwortete lautstark. Diesmal sprach ich sie sofort an und zeigte ihr ein Leckerli. Tatsächlich ließ die Schöne sich ablenken und beruhigen. Ich war so froh, dass sie nicht wieder komplett ausrastete, so wie gestern! Deshalb redete ich einfach mit ihr und gab ihr weiter Leckerchen. Ich sagte: „Du musst verstehen, dies hier ist jetzt dein Zuhause. Hier hast du Bachus als deinen treuen Freund. Drüben hast du deine Enkeltöchter, aber dort wartet der Tod auf dich. Glaub mir, hier ist es viel besser für dich. Du musst jetzt versuchen loszulassen.“ Auch wenn sie meine Worte nicht verstand, meine Stimme beruhigte sie und so konnte ich bald mit meiner Arbeit weiter machen.

Miranda graste ruhig und machte einen ausgeglichenen Eindruck. Ab und zu wieherte drüben eine der jungen Stuten. Miranda antwortete blieb aber gelassen dabei und graste einfach weiter. Geschafft, dachte ich! Hier ist eine Heilung eingetreten. Der Trennungsschmerz ist überwunden, das neue Leben akzeptiert!

Miranda hatte erst im Mai die Todgeburt gehabt, die ja ihr eigenes Todesurteil sein sollte. Vielleicht hatte sie eines der Enkeltöchter als Ersatzfohlen angesehen, um über den Verlust ihres Kindes hinwegzukommen. Dieser Schmerz muss ja auch erst ausheilen. Dem Züchter war es egal, wie die Stute die Totgeburt verkraftete. Ihn ärgerte nur der Verlust des Fohlens, wegen der Einnahmen. Es war sogar ein Hengstfohlen, was sich momentan viel besser verkaufen lässt als ein Stutfohlen, wie er mir verriet. Auf meine Frage, weshalb Stutfohlen nicht gehen, sagte er, es gäbe zu viele. Aber fleißig weiter züchten, dachte ich!
Körperlich hatte Miranda sich mittlerweile erholt. Wie man auf den Fotos der Startseite sehen kann, war sie zu dünn nach der Todgeburt.

Das fehlende Gewicht ist wieder auf den Rippen, aber wie sieht es mit ihrer Seele aus? Sicher braucht eine Seele länger um zu heilen. Auch wenn viele Menschen es einem Pferd nicht zusprechen, seelisch leiden zu können. Sonst könnte man so eine wunderbare Seele nicht einfach nach 20 Jahren als ausrangierte Zuchtstute zum Schlachter geben. Es wäre schön, wenn auch Züchter und Reiter umdenken und ein Pferd weiter versorgen, auch wenn es nicht mehr so funktioniert, wie sie es gern hätten. Es ist schließlich ein wunderbares Lebewesen, welches unseren Respekt verdient! Auch wenn es alt wird!

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Ich nenn es KREISCHALARM…

Heute morgen gegen 8.00 Uhr passierte das, was von Anfang an meine Befürchtung war: Miranda hörte die Pferde wiehern, mit denen sie früher zusammen auf der Weide stand! Der Wind war günstig und die alte Weide ist knapp 150 Meter entfernt. Nur durch ein kleines Wäldchen getrennt, sodass die Pferde sich nicht sehen können. Aber hören!

Nun war es also passiert, eine von Mirandas Enkeltöchter hatte gerufen. Miranda tickte komplett aus! Sie galoppierte wie eine Bekloppte hin und her und schrie wie am Spieß! Man konnte sein eigenes Wort nicht mehr verstehen, so laut wieherte sie.

Den Kopf hochgeworfen, die Nüstern gebläht stand sie vor dem Zaun. Mir rutschte mein kleines Hasenherz in die Hose. Würde sie durch den Zaun gehen? Ich versuchte sie anzusprechen, um sie zu beruhigen. Keine Reaktion! Sie hatte nur ein Ziel, die alte Herde finden. Über Stunden galoppiete sie die ganze Weidelänge am Zaun entlang. Immer die ganze Strecke rauf und runter. Blieb stehen und wieherte laut.

Was für eine Kraft und Enerige von ihr ausging! Ich war ganz beeindruckt. Obwohl ich mir Sorgen machte, bewunderte ich diese Eleganz und das Temperament der Sute. So ein gesundes und kräftiges Tier, wollte der Züchter schlachten lassen. Miranda wirkte alles andere als alt. Sie hätte locker mit den jüngeren Pferden mithalten können! Ich bin froh, dass sie normalerweise so lieb und umgänglich ist. Wenn sie sich immer so benehmen würde, wäre sie absolut nicht händelbar. Was hier abging, wirkte ein bisschen wie Dr. Jekyll und Mr. Hidy auf mich. Wie zwei Seelen in einer Brust. Das liebe, ruhige, ausgeglichene Pferd und die hysterische Sute. Sie bewies an diesem Tag nicht nur dass sie Temperament hatte, dazu kam noch Ausdauer! Über Stunden zog sich dieses Theater hin. Leider antworteten die jungen Stuten immer wieder. Miranda war bei denen die Leitstute gewesen, die sie sicher auch vermissten.

Bachus versuchte zuerst hinter Miranda herzutrotten. Merkte aber bald wie sinnlos das war, da sie ihm schon entgegengaloppiert kam, wenn er gerade mal 1/4 der Strecke hinter sich gebracht hatte. Bald war er es leid, immer die Richtung zu wechsel und ließ Miranda toben. Da er offensichtlich keinen Grund zur Beunruhigung sah, ließ er die hysterische Stute einfach links liegen und graste weiter. Gegen 12.00 Uhr bekam sich auch Miranda langsam wieder ein. Hin und wieder wieherte sie mal, begann dann aber zu grasen. Etwas müde wirkte sie.

Am späten Nachmittag bekam Bachus Besuch von seinen Besitzern. Gerade als wir auf die Weide wollten, schrie wieder eine der jungen Suten von nebenan. Mirandas Kopf ging hoch, die Nüstern blähten sich, sie schaute Richtung Zaun. Bachus Besitzer hatten Möhren mitgebracht. Da Miranda Besucher auf der Weide liebt und die Möhren sah, kam sie zu uns rüber. Ich freute mich, dass sie uns für spannender hielt und nicht wieder mit dem Theater anfing! Nun wurden die Pferde mit den Wurzeln gefüttert und geknuddelt. Miranda beruhigte sich und blieb bei uns. Ab und zu ging nochmal der Kopf hoch, wurden die Ohren in Richtung Wald gespitzt, aber sie bleib bei uns.

Nach ausgiebigen Pferdeknuddeln war erst einmal ein netter Kaffeklatsch angesagt. Schön, wenn man pferdeinteressierte Zuhörer hat, um das ganze Aufregende des Tages loszuwerden! 😉

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Der wilde, wilde Westen

fängt ja bekanntlich gleich hinter Hamburg an. Dies wussten schon die Jungs von Truck Stop und nun ist Bachus auch dieser Meinung. Er verwandelte sich kurzerhand, vom westerngerittenen Cowboy-Pferd, zum schmucken Indianer-Pony! 😉

Bachus Kommentar dazu: „Sieht schick aus, Indianer lebten im Einklag mit der Natur und hilft super gegen Fliegen an den Augen!“

Wir meinen dazu: „Er hat eindeutig optisch gewonnen. Blau, Weiß, Rot steht ihm phantastisch und passt hervorragend zum Halfter. Mit dem tollen Fliegenschutz braucht er sich wirklich nicht zu verstecken!“

Wer so charmant hinter dem Fliegenvorhang hervorschauen kann, ist ein echtes Indianer-Pony! Das gibt mindestens 10 Punkte für Bachus! 😉

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Weidepflege

Martin, einer der freiwilligen Helfer, unterstützte mich heute bei der Pflege der Weide. Mit der Sense wurde der Zaun vom elendig schnell wachsenden Grünzeug befreit. Besonders das Schilfgras, was hier gern entlang der Gräben wächst, ist eine Plage. Nicht weniger lästig sind die Brennesseln und Disteln. Martin senste auch diese nieder. Getrocknet werden sie gern von den Pferden gefressen.

Miranda war wieder einmal neugierig. Sie musste unbedingt wissen, was wir wohl auf der Weide machten. Bachus lief wie gewohnt hinter Miranda her und wollte uns nun auch unter die Lupe nehmen. Ich musste die Pferde auf Abstand halten, damit Martin ohne Gefahr die Sense schwingen konnte. Da wurde es Miranda und Bachus bald langweilig. Sie verloren das Interesse, grasten weiter und wir konnten in Ruhe arbeiten.

Als wir in einer Ecke der Weide beschäftigt waren, die Miranda immer noch etwas unheimlich war, kam sie wieder zu uns. Hier stehen am Weiderand hohe, alte Bäume, so wie es früher häufiger der Fall war. Diese Feldrandbepflanzug ist ein wichtiger Lebensraum für die Wildtiere. Leider sind diese natürlichen Rückzugsgebiete immer mehr verschwunden, da sie in unserer industriellen Landwirtschaft nur stören. Hier stehen die Bäume noch am Feldrand, die den Pferden im Sommer wunderbar Schatten spenden. Es sind Schwarzerlen, die dem Hof seinen Namen „Erlenhof“ gaben.

Miranda waren die Bäume unheimlich, wohl auch, weil sich hier gern mal die Rehe aufhalten. Sie hatte bis jetzt keinen Huf auf diesen Teil der Weide gesetzt. Schaute nur von weitem, mit hocherhobenen Kopf und gespitzten Ohren, misstrauisch herüber. Hörte die seltsamen Geräusche, die der Wind in den Bäumen machte.
Doch nun kam sie zu mir und ich zeigte ihr das unbekannte Gebiet. Langsam begann sie sich selbstständig umzuschauen. Es war eigentlich genau so, wie vor einiger Zeit beim Wäldchen. Anscheinend braucht Miranda etwas seelische Unterstützung um mutig zu sein. Ich kleiner Mensch, will dir großem Lebewesen, gern diese Unterstützung geben!

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Das Glück der Erde…

…findest du beim Erleben der Pferde!

Ich glaube nicht, dass nur Reiter das Glück der Erde finden. Ich glaube, dass schon alleine der Umgang mit Pferden glücklich macht! Vielleicht machen Pferde auch bessere Menschen aus uns?
Auf alle Fälle weiß ich jetzt, weshalb es Pferdeseminar für gestresste Manager gibt. Versucht nur einmal das Vertrauen eines Pferde zu gewinnen, wenn euer Kopf mit hunderten von Terminen und Aufgaben zugestopft ist. Wenn ihr nicht bei der Sache seid. Dies tut aber schon an all die anderen Dinge denkst, die ihr unbedingt noch erledigen müsst. Niemals wird dir so ein Pferd vertrauen. Es erkennt sofort deine innere Unruhe und Anspannung. Deine Unausgeglichenheit setzt das Pferd in Alarmbereitschaft, denn es muss ja einen Grund für deine Unruhe geben. Weshalb sollte es dir und der Situation vertrauen? Wer aber 3 Gänge runter schaltet. Mit ganzer Konzentration bei der Sache ist, wird eine wundersamen Veränderung feststellen: Sofort erkennt das Pferd deine andere Ausstahlung. Es spürt deine innere Ruhe und Ausgeglichenheit und lässt es vertrauen fassen. Auf einmal fühlt es sich sicher in deiner Gegenwart. Es wird nun gern in deiner Nähe bleiben und dir sogar gehorchen. Du bist entspannt! Endlich einmal mit den Gedanken bei der Sache, die du gerade machst. Dadurch fühlst auch du dich gut, kannst Kraft und Energie tanken. Dies bedeutet für mich das wahre Glück der Erde!

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Links ´ne Pappel, rechts ´ne Pappel…

…in der Mitte ´nen Pferdeappel.

Dieser alte Kinderreim, kam mir heute beim Abäppeln der Weide in den Sinn. Meine Mutter brachte ihn mir bei, als ich noch klein war. Sie kannte ihn wiederrum aus ihrer Kindheit, in den 1920er – 30er Jahren. Damals sagten die Kinder diesen Reim gern auf Wanderungen auf. So weit ich mich erinnern kann, ging der ganze Reim so:

Klotz, Klotz, Klotz am Bein, Klavier vorm Bauch
wie lang ist die Chaussee?
Links ´ne Pappel, rechts ´ne Pappel
in der Mitte ´nen Pferdeappel.
Und eins – und zwei – und drei – und vier
vorwärts, rückwärts, seitwärts ran.

Beim letzten Satz blieben alle stehen und bewegten den rechten Fuß den Worten entsprechend, noch vorn, hinten, zur Seite und ran. Anschließend ging es wieder von vorne los.

Dieser Spruch kam mir wie gesagt beim Abäppeln in den Sinn. Dabei gibt es hier keine einzige Pappel, aber um so mehr Pferdeäppel.
Die sollen natürlich nicht auf der Weide liegen bleiben. Deshalb wird je nach Wetterlage alle 2 bis 3 Tage abgeäppelt. Miranda und Bachus finden das immer sehr spannend. Sie müssen sich ganz genau anschauen, was ich denn so mache. Mirande schnupperte heute an dem Mist in der Karre. „Das ist deine K….“, sagte ich zu ihr, „die muss ich wegmachen!“ Sie schaute mich an, biss auf den Rand der Schubkarre und hob sie langsam in die Höhe! „Nein“! sagte ich streng und sie ließ die Karre wieder zu Boden! Dann wiederholte sich das Spiel noch einmal. Auf mein NEIN ließ sie die Karre wieder los und dann war gut. Braves Pferd! Oder hatte ich nur falsch verstanden? Wollte sie mir helfen und den Mist selbst zum Misthaufen tragen?

Tunneltal Sommer Tinka 4

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Pferd oder Hündchen?

Miranda läuft jetzt gern hinter mir her, wenn ich auf der Weide arbeite. Wie ein kleines Hündchen, geht sie genau hinter mir. Dabei ist sie sehr vorsichtig und sanft. Sie schubst nicht, drängelt nicht. Bleibt sofort stehen wenn ich anhalte, schnuppert ganz sanft an mir. Bis sie die Leckerlies in meiner Hosentasche gefunden hat. Dort bleibt ihr großer Kopf, die Luft wird eingesogen und sie inhaliert den Duft der Pferdeleckerchen in meiner Tasche. Das kannte ich bis jetzt nur von meinen Hunden, die aber wesentlich aufdringlicher sind, als Miranda.

Pferde müssen also ebenso gut wie Hunde riechen können. Miranda ist aber viel sanfter, sie wartet einfach ab, ob sie etwas Schönes bekommt. Wenn nicht, ist das auch ok für sie. Die bellenden Vierbeiner kleben da schon mal an meiner Tasche, wenn es ihnen nicht schnell genug geht.

Pferd oder Hündchen?

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Wenn die Hormone verrückt spielen

Du denkst, du kennst dein Pferd und plötzlich benimmt es sich vollkommen anders. Katzen werden rollig, Hunde werden läufig und Miranda ist rossig! Damit hatte besonders Bachus zu kämpfen, denn die sonst so kühle Stute, baggerte den armen Kerl ohne Ende an!

Bachus verstand die Welt nicht mehr. Bis gestern zeigte Miranda ihm die kalte Schulter, heute kroch sie jast in ihn rein. Er fühlte sich ziemlich belästigt, man merkte deutlich, so viel Nähe war nicht sein Ding! Deshalb versuchte er ständig der heißen Dame auszuweichen. Sie gab nicht auf und so waren die beiden viel in Bewegung. Immer wieder versuchte Miranda, sich mit erhobenen Schweif vor Bachus zu stellen. Im Laufe des Tages, gab Bachus seinen Widerstand auf und beknabberte liebevoll ihre Kruppe.
Seitdem stehen die Beiden nur noch dicht zusammen. Der kurze Liebestaumel von Miranda ist verflogen und sie wirken jetzt eher wie ein altes Ehepaar!

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Der Mond scheint helle

Gestern ließ ich die Pferde die erste Nacht auf der Weide. Heute früh kontrollierte ich den Zaun vom hinteren Weideabschnitt. Dann konnten sie nach hinten. Der Durchgang blieb erst einmal offen, da Miranda auf neue Situationen unsicher reagiert. Sie ist nicht schreckhaft, aber sehr vorsichtig. Was ihr unheimlich oder ungewohnt ist, vermeidet sie einfach. So konnte sie in ihrem eigenen Tempo das unbekannte Gebiet erkunden. Was sie auch mit kleinen Ausflügen kurz hinter den Zaun machte. Immer wieder ging es auf den vertrauten Teil der Weide zurück. Hier sammelte sie neuen Mut, um weiter das Unbekannte zu erforschen.

Für Bachus war das alles mal wieder gar kein Problem. Er freute sich einfach über die neuen Möglichkeiten, etwas Fressbares zu finden!

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Eine Woche

Heute sind die Pferde genau eine Woche bei mir. Nun ist auch Miranda innerlich ganz angekommen. Jeden Tag wurde sie ein klein wenig lockerer und auch vergnügter. Manchmal ist sie ein richtiger Clown…

Zwischen uns entwickelt sich gerade eine wunderbare Verbindung, eine großartige Freundschaft. Bachus war von Anfang an offen.

Miranda hatte einen Panzer um sich, den ich erst durchbrechen musste. Dieser Panzer ist jetzt abgefallen und nun haben auch wir eine wunderbar emotionale Bindung.

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Der Hufschmied war da

Bachus Hufe waren in einem schlimmen Zustand, sie mussten dringend gemacht werden. Man sah, dass sich hierum lange niemand mehr gekümmert hatte. Beim Hufe schneiden stand der nette Kerl, mit der für ihn typischen Ruhe da. Ihm fiel das Hufe geben nicht leicht, da er doch schon ziemlich steif ist. Der Schmied ist aber ein ganz lieber und nahm sich die Zeit, die Bachus braucht. Er durfte zwischendurch wieder auf 4 Beinen stehen und sich ausruhen.

Ich hatte Bachus Hufe extra auf der Weide machen lassen, weil Miranda es hasst allein zu bleiben. Sie kam neugierig heran und schnupperte am auf der erde knienden Schmied und seinem Werkzeug. Ich führte sie ein paar Schritte zur Seite, damit der in Ruhe arbeiten konnte. Sie bekam in der Zwischenzeit Streicheleinheiten von mir, die sie sehr genoss. Neuergierig blieb sie bei uns und fand alles hochinteressant. Mit jedem Tag ist sie interessierter an ihrer Umwelt. Wie eine Raupe, die langsam ihren Kokon abwirft und zu einem leichten Schmetterling wird, so wird auch Mirandas Gemüt immer leichter.

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Zuhause sein

Als ich heute die Weide abäppelte, wälzte sich Miranda keine drei Meter von mir entfernt. So viel Vertrauen hat sie zu mir aufgebaut. Diese Entwicklung ist einfach nur schön. Miranda wird immer entspannter, der harte Zug um ihr Maul ist verschwunden.

Gerne läuft sie neben mir her, wenn ich auf der Weide bin. Dabei sind diese Fotos entstanden.

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Gar nicht so übel hier

Miranda wird immer lockerer. Heute hat sie sich das 1. Mal auf der Weide gewälzt. Bachus machte das ja schon am 1. Tag. Nun traute sie sich auch! Wohlig grunzend ging es von einer Seite zur anderen. Jetzt ist sie angekommen!

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Auf dem Weg zur Routine

26.06.2011

Als ich die Pferde heute morgen rausließ, war Miranda schon deutlich entspannt und ganz offen. Ich konnte wieder ihr Vertrauen spüren und denke, dass das Heimweh schon verflogen ist. Die beiden haben den ganzen Tag auf der Weide gegrast und gedöst. Es war ein sehr entspannter und harmonischer Tag.

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Problem erkannt!

Als ich die Pferde heute morgen aus dem Stall holte, führte ich Miranda direkt zum Wasser. Ich plantsche mit der Hand im Trog und sagte, dass hier frisches Wasser für sie ist. Bachus der hinter uns her lief, schaute interessiert zu. Gegen Mittag ging ich wieder auf die Weide. Es war ein sehr heißer Tag, die Sonne brannte. Der Wasserstand war immer noch unverändert, es hatte also wieder niemand getrunken. Da kam Bachus nach vorn, zum Trinken. Miranda ging ein paar Schritte hinter ihm her, blieb dann aber unschlüssig stehen. Sie traute sich einfach nicht weiter. Auf einmal verstand ich was das Problem war! Die Weide grenzte hier an ein kleines Wäldchen. Dies schien Miranda unheimlich zu sein.

Ihre frühere Weide war nach allen Seiten offen. Da sie ungewohnten Situationen lieber aus dem Weg geht, trank sie erst abends im Stall. Das war nicht gut, besonders bei der Hitze. Hinzu kam, dass die Weide hier vorn noch ziemlich unübersichtlich war. Wenn man vom anderen Ende Richtung Wald schaute, war nicht alles zu überblicken. Die Pferde hatten sich schon teilweise durch das hohe Grünzeug gefressen. Vorne standen aber immer noch allerhand Brennesseln und anderes Zeug, was sie nicht mochten. Dies versperrte der schönen Stute noch zusätzlich die Sicht. Also holte ich meine Schubkarre und rodete drei Stunden lang Brennesseln, bei der Hitze. Ich kam ordentlich ins Schwitzen. Aber was tat ich nicht alles für die Pferde! Miranda beobachtete mich dabei.

Bald kam sie langsam näher. Die Neugierde trieb sie immer weiter, bis sie schließlich ganz bei mir war. Offensichtlich gab ich ihr Mut, sich mit mir am „gefährlichen Ende“ aufzuhalten. Sie traute sich sogar diesen Teil der Weide genauer anzuschauen.

Ich nutzte die Gelegenheit und lockte sie zum Wassertrog, und sie trank! Von da an war ihr der Wald nicht mehr unheimlich. Sie ging jetzt einfach zum Wasser sobald sie Durst hatte. Bachus machte das auch. Er hatte schon vorher keine Angst vor dem Wald, aber da er nur hinter Miranda herläuft, ist es nun auch einfacher für ihn. Problem gelöst!

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Warum trinkst Du nicht?

Noch bringe ich die Pferde für die Nacht in den Stall. Damit sie lernen wo ihre Box ist, mich besser kennen lernen und weil Bachus im Reitstall nur 7 Stunden auf der Weide stand. In der ersten Woche möchte ich die Weidezeit kontinuierlich steigern, bis auf 24 Stunden. Seltsam ist nur das mit dem Wasser. Gestern fiel mir schon auf, dass die Pferde auf der Weide nicht getrunken hatten. Der Wasserstand im Trog war abends unverändert. Eigentlich dachte ich, dass Pferde sehr gut Wasser wittern könnten und es somit immer finden. Außerdem mussten sie morgens und abends auf dem Weg vom und zum Stall an dem Trog vorbei gehen. Am ersten Tag auf der Weide hatte ich ihnen zusätzlich das Wasser gezeigt. Trotzdem war auch heute abend wieder der Wasserstand unverändert. Erst im Stall wollten die beiden trinken.

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Zum 1. Mal auf der Weide

Am 25.06.2011 kam der Züchter morgens um 7.00 Uhr zu mir. Ich hatte ihn gebeten beim ersten Zusammentreffen von Bachus und Miranda dabei zu sein. Wir wussten ja nicht wie die beiden reagieren würden. Es lief alles super gut! Miranda schnupperte an Bachus, der sofort zu grasen anfing. Bachus hatte offensichtlich gar keine Probleme mit der fremden Umgebung. Miranda blieb die nächste Stunde sehr nervös. Sie stand immer wieder mit hoch erhobenem Kopf da. Nach und nach wurde auch sie entspannter. Die Zeiten in denen sie graste wurden länger. Trotzdem stand sie noch oft mit erhobenen Kopf da und schaute angestrengt um sich. In der Ferne sah sie eine Kuhherde, die sie immer wieder beobachtete. Vielleicht prüfte sie, ob das ihre alte Herde sein könnte?

Bachus war ja schon vom ersten Moment an entspannt, nun wälzte er sich im Gras. Es war ganz offensichtlich, dass er sich hier schon sehr wohl fühlte.

Gegen Abend zeigte Miranda Bachus kurz wer hier das sagen hat. Sie biss ihn in den Hintern und trieb ihn etwas vor sich her. Dies geschah aber nur andeutungsweise und war nach einer Wiederholung schon vorbei. Bachus ging jeder Auseinandersetzung aus dem Weg. So war die Rangfolge in der Herde schnell geklärt. Am abend ließen die beiden sich brav in ihre Boxen führen. Bei Miranda merkte ich eine Veränderung. Sie ließ mich nun an sich ran, hatte auf einmal Vertrauen zu mir. Die Zeit davor, war sie sehr distanziert. Nun war das Eis gebrochen. Man merkte deutlich, dass Miranda in ihren 20 Lebensjahren nicht viel erlebt hatte. Sie stand 20 Jahre auf einer ziemlich abseit liegenden Weide und kannte wenig Umweltreize. Bachus, mit seiner Reitstall- und Schulpferderfahrung, war dagegen viel abgeklärter. Ihn konnte so schnell nichts beunruhigen. Miranda hatte zuerst erhebliche Schwierigkeiten mit der neuen Situation. Trotzdem fand auch sie sich ziemlich schnell damit zurecht. Alte Bäume kann man eben doch verpflanzen!

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Hurra die Pferde sind da!

Am 24.06.2011 war es endlich soweit. Die Pferde kamen auf den Erlenhof. Zuerst Miranda, die nach 20 Jahren das erste Mal ihre Weide verließ. Außer zum Belegen, hatte die schöne Fuchsstute nie ihr Zuhause verlassen. Dem entsprechend verstört war sie. Ich hörte sie schon laut schreien, bevor der Wagen überhaupt die lange Zufahrt erreicht hatte.

Als sie aus dem Hänger geführt wurde, schaute sie sich mit Panik-Augen um.

Der Züchter führte sie in den Stall und in ihre Box.

Hier geriet sie erst richtig in Panik. Sie wieherte laut und ihre Augen zeigten die nackte Angst, man konnte das Weiße darin sehen. Ich redete beruhigend auf sie ein – vergeblich. In mir stieg die Sorge auf, wie ich wohl mit ihr klar kommen sollte. Ein Pferd, was so außer Rand und Band war, konnte ich doch unmöglich händeln…

Das Gesicht des Züchters bekam einen immer besorgteren Ausdruck.
„Sie hat Heimweh“ sagte er.
„Ja, da muss sie jetzt durch„, sagte ich, „sie wird schon schnell merken, dass sie es hier gut hat. Wenn das zweite Pferd erst mal da ist, wird sie sich schon beruhigen. Besser etwas Heimweh und Stress, als in die Wurst„.
„Das sagst Du„, jammerte er, „sie war ja immerhin 20 Jahre bei mir.“
Ich konnte es nicht fassen! Der Mann sah aus, als ob er gleich heulen würde… Den sollte einer verstehen. Offensichtlich hing er sehr an dem Tier, konnte sie aber ohne mit der Wimper zu zucken schlachten lassen. Vielleicht dachte er ja auch, dass nur er ein Pferd richtig versorgen konnte? Sicher kannte er Miranda besser. Nach 20 Jahren war das ja klar. Doch was dachte der, weswegen wir diesen ganzen Aufwand betrieben? Doch nur, weil er die schöne Stute einfach wegwerfen wollte. Wir hatten ihr damit das Leben gerettet! Das war der einzige Grund und wohl Beweis genug, dass es hier nur um das Pferd ging. Wer ein unreitbares, altes Pferd kauft, hat ja wohl nur einen Beweggrund: Den Tierschutz oder mit anderen Worten: Die Liebe für das Tier. Allein schon deshalb, kann man davon ausgehen, dass ich immer mein Möglichstes tun werde, damit es den Pferden richtig gut geht. Auch wenn der Stall optisch nicht so schön aussieht, wie der beim Züchter, bekommen die Pferde hier eine liebevolle Betreuung. Sie dürfen einfach nur Pferd sein. Niemand hat irgendwelche Erwartungen oder Ansprüche an sie. Sie müssen nichts leisten.

Der Züchter schien echt ein Problem mit dem Ganzen zu haben. Er rüttelte hier an einem Balken und dort an einer Tür und schaute skeptisch aus der Wäsche. Ihm war alles viel zu „offen“. Sein Stall war professionell auf die Zucht ausgestattet. Die Pferde standen in vergitterten Boxen, die von außen bedient werden konnten. Dies ist zwar sehr praktisch, aber die Pferde können so keinen direkten Kontakt zum Nachbarn aufnehmen. Ich weiß nicht ob das „für die Bequemlichkeit des Menschen“ entwickelte, immer das Beste für die Tiere ist?

Plötzlich wechselte der Züchter das Thema: „So, wollen wir denn jetzt mal das finanzielle regeln?„. Ja das wollten wir. Wir gingen also ins Haus, der Kaufpreis, oder soll ich besser Schlachtpreis sagen, wechselte den Besitzer. Als wir gerade den Kaufvertrag unterschrieben, hörte ich ein Auto. Bachus war da!

Die Jetzt-Wieder-Besitzerin hatte den Transport mit einer Freundin gemacht. Die beiden hatten einen anstrengenden Tag und viele Kilometer hinter sich. Sie luden Bachus vom Hänger und ließen ihn sich erst einmal ein bisschen die Beine vertreten. Da sah ich Bachus das erste Mal. Er ist auch ein Fuchs und passt optisch total gut zu Miranda!

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Außerdem hatte er die Ruhe weg! Er schaute sich alles sehr ruhig an, als er über den Hof geführt wurde. Nach der zweiten Rund fing er erst einmal an am Gras zu naschen! Dann wurde auch er in den Stall und in seine Box geführt, die ich schon mit Heu und Stroh vorbereitet hatte. Auch hier fing er gleich an zu fressen!

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Der Kerl hatte wirklich die Ruhe weg und fühlte sich vom ersten Moment an wohl. Durch die Ruhe die Bachus ausstrahlte, beruhige sich auch Miranda. Aus ihren Augen wich die Angst. Sie versuchte mit Bachus Kontakt aufzunehmen, dazu streckte sie den Kopf über die Boxenwand. Bachus fand aber das Heu interessanter… Miranda gab keinen Mucks mehr von sich und fing auch bald an, am Heu zu knabbern. So verlief die erste Nacht entspannt und friedlich.

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Man achte auf die Feinheiten

Am 23.06.2011 gab es wieder einen Überraschungsbesuch von den freiwilligen Helfern. Christa, Heidi und Arno standen in Begleitung von Edda auf dem Hof. Heidi hatte einen selbstgebackenen Kuchen dabei, Edda eine Putzkiste mit Schmusebürste und Pferdeshampoo, die sie für Miranda spendete! Wärend wir Frauen alles für den Kaffeeklatsch vorbereiteten, ging Arno in den Stall. Er hatte extra neue Halterungen und einen Riegel für das Weidetor anfertigen lassen!

Diese Teile wechselte er am Tor aus. Nun ist es ganz leicht zu bewegen und lässt sich super sicher verschließen! So nach und nach wird alles immer besser und schöner. Mit kleinen, feinen Veränderungen erzielen wir immer wieder gute Ergebnisse, die die täglichen Arbeiten erleichtern. DANKE ihr lieben Helfer, für eure Ideen und wertvolle Hilfe!

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Pfingsten

Die letzten Arbeiten wurden am Pfingstsonntag erledigt. Heidi, Arno, Daisy und Hans packten mit an, die letzten großen Baumteile von der Weide zu holen. Einige Stämme musste Arno erst mit der Kettensäge in kleiner Stücke teilen. Danach sah alles ordentlich aus. Die Hühner schauten lieber nach, ob wir nicht doch etwas vergessen hätten und scharrten fleißig den Boden um! 😉

Hurra ein zweites Pferd ist da!

Pfingsten war auch endlich die Suche nach einem Beistellpferd für Miranda erfolgreich. Es wird ein ca. 22 jähriger Wallach sein. Bachus ist ein Deutsches Reitpony, welches von seinem jetzigen Besitzer nicht mehr versorgt wurde. Er hatte ihn in einem Reitstall stehen und zahlte schon seit Monaten keine Miete mehr. Die Stallbesitzerin machte sich auf die Suche nach den Vorbesitzern und fand diese auch!

Die Vorbesitzerin sagte sofort zu, sich zu kümmern. Zum Glück für Bachus, war die Stallbesitzerin so nett, sich die Mühe zu machen nach dem Vorbesitzer zu suchen. Viele Pferde landen in solchen Situationen beim Schlachter. Deshalb hatte ich mich auch sofort für Bachus als Kumpel für Miranda entschieden. Die beiden dürfen hier zusammen alt werden. Die vorherigen und jetzt wieder neuen Besitzer von Bachus sind dazu noch sehr nett. Sie haben sofort die Verantwortung für das Tier übernommen, obwohl sie selbst nicht viel Geld übrig haben.

Hier sind die ersten Fotos von Bachus, die wir freundlicherweise von der Vorbesitzerin erhalten haben. Leider alte Fotos, aber wir werden Bachus schnellst möglich selbst fotografieren.

Das Foto ist 10 Jahre alt und zeigt Bachus beim Westernreiten
Das Foto ist 10 Jahre alt und zeigt Bachus beim Westernreiten.

Das s/w-Foto ist 12 Jahre alt
Das s/w-Foto ist 12 Jahre alt.

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Das Himmelfahrtskommando

Es gibt wirklich noch Männer, die an Christi Himmelfahrt auf eine Vatertagstour verzichten! Und die waren alle am 02.06. hier zum Helfen!
Diesmal brachten Heidi und Arno noch ihren Sohn Mark Frederik mit. Mit dabei waren auch wieder Christa, Claus-Dieter, Helmut und natürlich ich. Wir stürzten uns in die Arbeit und das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Am Ende des Tages war das Gras gesenst.

Die allerletzten neuen Pfähle wurden in die Erde gehauen.

Helfer-Hund „Bella“ gekuschelt und mit Stöckchenwerfen unterhalten.

Die Litze gezogen und der Zaun war fertig!

Da ja bekanntlich die Pausen das schönste an der Arbeit sind, durfte die natürlich auch nicht fehlen!

Auf die Dauer hilft nur Power!

Am 04.06. schloss Martin das Weidestromgerät an. Es funktionierte sofort! Wir hatten also den Zaun richtig gezogen, der Strom war dort wo er sein sollte!

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