Weihnachten auf dem Gnadenhof
Sonnenuntergang am Heiligen Abend

So schön – wenn das kein Zeichen ist?
Dazu eine Bauernregel: Ist´s Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr.
1. Weihnachtsfeiertag
Mary fragt: „Wo gehst du hin?“

Ich geh auf die Weide. Vorbei an den Schafen.

Auf der Weide


Das ist kein angelegter Gartenteich.

Es hat wieder viel zu viel geregnet.

Wildpferde an der Tränke!


Hier kommen sie auf mich zugebrettert.

Wie Hunde, die freudig zu ihrem Frauchen laufen. Das mag ich nicht. Sieht man am Foto.
Ein Blick über den Pferderücken.

Bachus ist mit seinem Winterfell zum puscheligen Teddy geworden.

Ist das nicht ein süßer Puschel?

Auf der Weide blühen Gänseblümchen.

Miranda wird müde und döst im Stehen.

Dann legt sie sich hin.

Miranda legt sich gern zum Schlafen hin, wenn ich auf der Weide arbeite. Sie hat viel Vertrauen zu mir und fühlt sich sicher.

Hier hat sie richtig tief geschlafen und dabei geträumt. Ihre Beine, Augen und die Ohren zuckten heftig. Das kennen Hunde- und Katzen-Besitzer von ihren Tieren. Bei einem Pferd ist das allerdings selten zu sehen. Viele Pferde legen sich nicht hin, wenn Menschen auf der Weide sind. Oder die Menschen kommen gar nicht erst so dicht an ein schlafendes Pferd heran, weil es vorher aufsteht.
Für mich war das mein kleines Weihnachtswunder, Miranda so schön träumen zu sehen.

Bachus döst mit.

Mary ist die ganze Zeit dabei.

Ein Sprung…

Anspirschen…

Schon hat Mary ihr Weihnachtswunder: Ein Mäuschen!

Das ging ruck-zuck. Gefangen und schon verspeist, ganz ohne spielen. Das Mäuschen hatte es schnell hinter sich.
Später begannen die Vorbeitungen für das Weihnachtsessen.
Campa meint: „Beeil dich, ich hab hunger!“

Abendstimmung

Noch eine Bauernregel: Christnacht im wachsenden Mond, gibt ein Jahr das sich lohnt.
Den 2. Weihnachtstag hat es von morgens bis abends geregnet. Deswegen gibt es davon keine Bilder.
Wie habt ihr Weihnachten verbracht?