Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker
und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.Epiktet
Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker
und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.Epiktet
Unsere lieben Unterstützer Kerstin & Uwe, mit den Schlappohren Paula & Bernadett, haben uns eine hilfreiche Spende geschickt!
Eine Bestellung bei Zooplus für die Pferde und Hunde:
1 x 20 kg Eggersmann EMH Senior Müsli
1 x 25 kg Heucobs staubfrei
5 x 400g Rocco Nassfutter
Campa hat diesmal beim Auspacken geholfen.
Oben drauf haben die Lieben 12.- Euro gespendet, weil sie bei Teaming nicht mit machen. Uwe erklärte mir: „Das sind für jeden Monat 1.- Euro“. Ist das nicht lieb? Noch dazu, haben die Beiden ihre Patenschaft auf 12.- Euro monatlich erhöht!!!
Wir sind sooooo dankbar für Eure tolle Spende!!! ❤
Fensterdeko
Dshini war eine Katze, die Hunde liebte. Mit anderen Katzen wollte sie nicht unbeding was zu tun haben. Ein Leben ohne Hund, war für Dshini undenkbar. Sie fühlte sich nur richtig wohl, wenn IHRE Hunde in der Nähe waren. Hier teilte sie sich den sonnigen Fensterplatz mit der kleinen Emily.
Die letzte Nacht war es bitter kalt, mit -4 Grad. Heute morgen war alles gefroren, die Gräser und Bäume waren von einer weißen Reifschicht überzogen.
Hier sind ein paar Bilder vom Morgenspaziergang mit den Hunden.
Die schicke Chica ist natürlich im Mantel unterwegs.
Begeisterung sieht anders aus!
Wo sich der viele Regen der letzten Zeit gesammelt hat, sind über Nacht Eisflächen entstanden.
Gestern waren es noch 4 Grad plus, heute ist alles im Frost erstarrt.
Zum Glück habe ich meinen Mantel angezogen…
Jetzt reichts, schnell nach Haus!
Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen
und einen Himmel in einer Wildblume,
die Unendlichkeit in einer Hand zu halten
und die Ewigkeit in einer Stunde.
William Blake
Mary läuft den ganzen Tag hinter, neben oder vor mir her.
Beim Misten.
Beim Heu einweichen.
Igitt, Wasser!
Sogar beim Müsli füttern geht die Mieze mit in den Stall. Dabei hatte sie am Anfang lange Zeit Angst vor den Pferden.
Überall hat die Qualitätskontrolle ein Auge drauf.
Wenn ich alles gut gemacht habe, wird gekuschelt.
Ob Mary einen Kontrollzwang hat? 😀
Pferde sind Tiere mit feinen Sinnen. Sie wissen immer was um sie herum los ist. Für das Pferd als Fluchttier, ist das überlebenswichtig. Nur wer den Fressfeind früh genug erkennt und sein heil in der Flucht sucht, überlebt.
Das meiste was ein Pferd wahrnimmt, bleibt uns Menschen verborgen. Darum meinen viele Reiter ihr Pferd spinnt, wenn es plötzlich einen Satz zur Seite macht oder durchgeht. Dabei war dem Pferd irgend etwas unheimlich. Ein Pferd flüchtet zuerst und dann überlegt es, ob da wirklich eine Gefahr war. Es kann sogar später an den Ort der Angst zurückkehren und das unbekannte Ding näher in Augenschein nehmen. Aber die erste Reaktion ist die Flucht.
Meistens bekommen wir Menschen gar nicht mit, was dem Pferd unheimlich ist. Pferde hören besser als Menschen. Sie reagieren sehr sensibel, auf für uns unhörbare Schwingungen. Durch die beweglichen Ohren, können sie Geräusche aus jeder Richtung orten. Das leise Knacken eines Zweiges, warnt vor einem Angreifer. In der Steppe trägt der Wind so ein Geräusch sehr weit. Das Pferd muss die Gefahr früh wahrnehmen, für eine ausreichende Fluchtdistanz. Das gute Hörvermögen zeigt sich im Verhalten. Bei Sturm sind unsere beiden Rentner nervöser als sonst. Der Wind trägt viele Geräusche zu ihnen. Ich höre nur den Wind rauschen. Nur wirklich laute Geräusche, wenn z.B. ein Ast runter kommt oder ein Baum umfällt, kann ich aus dem Windgetöse heraus hören.
Die Ohren werden zum Geräusch gedreht.

Pferde sehen anders als wir Menschen. Sie haben durch die Stellung ihrer Augen, einen beinahe Rundumblick. Direkt vor und hinter ihnen liegt aber ein toter Winkel, da sehen Pferde nichts. Deswegen sollen wir uns immer von schräg seitlich vorn einem Pferd nähern. Wenn es döst sollte man das Pferd ansprechen und schauen, ob es einen bemerkt hat. Sonst kann es sich erschrecken und durchgehen. Pferdeaugen sehen kleine Bewegungen viel besser als unsere Augen. Auch bei wenig Licht können sie Bewegungen wahr nehmen. Sie können sich auch im Dunkeln orientieren. Wenn ein Pferd grast, hat es einen Rundumblick. Das alles hilft dem Fluchttier eine Gefahr frühzeitig zu erkennen.
Beim Grasen haben Pferde einen Rundumblick.

Pferde haben einen Blick fürs Detail. Sie kennen ihre gewohnte Umgebung ganz genau. Sie bemerken die kleinste Veränderung und reagieren darauf. Meistens erst einmal mit Flucht. Der Mensch wundert sich, weil sein Pferd panisch losstürmt, weil ihm das angstauslösende Ding gar nicht auffällt. Das kann ein ganz kleiner Gegenstand sein. Pferde sehen jede Veränderung.
Miranda hatte am Anfang vor beinahe jedem Gegenstand Angst, weil sie bei ihrem Züchter, 20 Jahre lang, keine Abwechslung hatte. Sie stand im Sommer auf einer einsam gelegenen Weide und von Oktober bis Mai, in einem geschlossenen Stall. Für sie war alles entsetzlich angstauslösend, egal was ich auf die Weide brachte.
Nachdem sich unser Vertrauensverhältnis aufgebaut hatte, änderte sich das. Als Miranda sich sicher war, dass ich weiß was wir gemeinsam ohne Gefahr tun können, wurde sie neugierig. Heute kann ich mit den seltsamsten Gegenständen auf die Weide gehen. Miranda kommt interessiert zu mir, schaut sich das Teil an und schnuppert daran.
Pferde haben noch einen weiteren Sinn. Mit den Hufen nehmen sie Schwingungen des Bodens wahr. So können sie spüren, wenn sich ihnen jemand nähert oder wenn andere Tier vor einer Gefahr fliehen.
Pferde nehmen mit den Hufen Erschütterungen des Bodens wahr. Hühner können das übrigens auch mit ihren Beinen.

All das macht uns klar, dass das Pferd viel mehr von seiner Umwelt mitbekommt, als wir. Daran sollten wir denken, wenn das Pferd erschrickt oder durchgeht. Wenn wir unser Pferd gut beobachten, können wir lernen, die Welt ein bisschen mit Pferdeaugen zu sehen. Dann erkennen wir besser, was dem Pferd gerade Angst macht. Obwohl wir nie alles verstehen werden.
Der Mensch hat trotzdem einen gewissen Einfluss auf sein Pferd, wenn es erschrickt. Pferde haben eine gute Antenne für die Stimmung ihres Menschen. Ein Pferd spürt ob wir konzentriert bei der Sache, gut gelaunt, wütend oder ängstlich sind. Wenn das Pferd erschrickt und sein Mensch ruhig bleibt, kommt es sehr schnell wieder runter. Es wird meistens gar nicht erst losstürmen. Pferde regen sich schnell auf, aber sie beruhigen sich auch ebenso schnell wieder. Der Mensch zeigt ihm mit seinem Verhalten, „bleib ruhig, es besteht kein Grund sich aufzuregen“.
In der letzten Nacht tobte mal wieder ein Sturm über unseren Hof. Um 21.00 Uhr regnete es wie wild und wir hatten so um die 10 Grad. Gegen 22.00 Uhr gab es ein kurzes Gewitter, mit ein paar Blitzen, gefolgt von Donner. Vor dem Schlafengehen werden die Pferde noch einmal gefüttert.
Als ich das Außenlicht an machte, dachte ich, ich guck nicht richtig. Der Wind hatte gedreht, er kam jetzt aus nördlicher Richtung. Und draußen tobte ein Schneesturm. Alles war weiß! Der Wind trieb große, dicke Flocken direkt auf die Tür zu. Sogar die Fensterscheiben der Tür waren beinahe zugeschneit. Der Wind klebte die dicken Flocken einfach an die Glasscheiben. Was ging denn da ab?
Als ich die Tür öffnete, flogen die Flocken in die Küche und ich musste mich gegen den Wind raus kämpfen. Da stand ich nun, während mir die Schneeflocken ins Gesicht und ins Ohr flogen. Ich hatte den Kopf schützend zur Seite gedreht. Mir kam ein Gedanke.
War meine Küchentür vielleicht ein geheimes Tor zu einer anderen Welt? War ich vielleicht aus Versehen in Alaska raus gekommen? Ich überlegte kurz, wieder ins Haus zu gehen und einen neuen Versuch zu starten. Ach was, es wird wohl doch nur etwas mit der Erderwärmung zu tun haben…
Dann kämpfte ich mich durch den Schneesturm zum Stall und fütterte die Pferde. 😀
Das Tor zu einer anderen Welt?
Wenn Miranda müde ist, ist sie oft kuschelig drauf. Das war auch heute der Fall. Als ich zum Misten den Stall betrat, standen die Pferde im Laufstallbereich und dösten. Ich miste in diesem Fall einfach um die Tiere herum. Sie gehen zur Seite, wenn ich den Platz säubern will, auf dem sie stehen.
Miranda war mal wieder kuschelig aufgelegt. Als ich vor ihr stand und Pferdeäpfel auf die Dunggabel schob, streckte sie ganz langsam ihren Kopf zu mir runter. Der Hals ging vorsichtig nach vorn, ihr weiches Maul strich ganz sanft an meiner Wange. Dann hielt sie ihr eines Nasenloch an meine Nase.
Meine Nase verschwand ganz in dem riesigen Nasenloch des Pferdes. Miranda hielt ihren Kopf ganz ruhig und atmete sanft ein und aus. Ich tat das Selbe. So konnten wir unseren Atem gegenseitig riechen. Nach einer Weile zog sie den Kopf ganz vorsichtig zurück und döste weiter.
So etwas sollte man aber nur mit einem Pferd machen, das man sehr gut kennt und dem man vollkommen vertraut. Sonst kann es weh tun! Ein bisschen gefährlich bleibt es auch bei ruhigen Pferden. Denn Pferde können immer plötzlich scheuen. Miranda geht grundsätzlich sehr vorsichtig mit mir um. Sonst würde ich so etwas auch nicht machen. Ich achte natürlich darauf, dass sie in einer entspannten Stimmung ist, es ruhig um uns ist und dass sie z.B. nicht von Fliegen geärgert wird.
Unser lieber Unterstützer, der Harry aus Österreich, hat für den ersteigerten Schal,
25.- Euro gespendet!
Er hätte nur 15.- Euro geben müssen, hat aber für die Tiere auf 25.- Euro erhöht.
Das ist doch total lieb!!!
Harry die Tiere danken Dir!!!
Da tanzt sogar unser Stallknecht vor Freude!!!
Heute erfahrt ihr, von wem das zweite Paket kommt.
Die liebe Wolke schickte uns ein Paket mit tollen Knabbersachen!!!
Campa war wieder ganz gespannt, denn sie hatte natürlich sofort gerochen, dass da was für Hunde drin ist.
Darum wollte sie auch beim Auspacken helfen.
Rinderkopfhaut und Riesenknochen waren in dem Paket!
Auch wenn auf der Tüte „Mini-Mix“ steht, diese Knochen sind mega-groß!!!
Die liebe Wolke hatte auch an mich gedacht. Ihr verwöhnt mich!!! Leckere Schoki und Rumkugeln waren in dem Paket. Das gibt ordentlich Energie fürs Stall misten und Weide äppeln.
Campa durfte sich ein Teil Rinderkopfhaut aus der Tüte nehmen. Sie ist nämlich ein sehr braver Hund. Sie geht nicht von allein an die Sachen. Sie nimmt sich nur etwas, wenn ich es erlaube. So toll kann sich ein ehemaliger Straßenhund entwickeln.
Die beiden Riesenknochen sind für Chica. Leider ist das Bild etwas verwackelt. Aber schaut mal wie ihre Augen funkeln!
Der größte Knochen ihres Lebens…
Vielen Dank liebes Wölkchen!!!
Die Hunde und auch ich haben sich sehr gefreut!!!
Seit Tagen haben wir Sturm. Das Wetter will sich einfach nicht beruhigen. Die Pferde sind die letzten beiden Tage überhaupt nicht mehr aus dem Stall gegangen. Ich glaube Miranda hatte einfach die Nase voll vom Sturm. Ihr Weidekumpel Bachus, muss ja immer hinter ihr her trotten. Deshalb blieb ihm nichts anderes übrig, als ebenfalls im Stall zu bleiben.
Heute kam für ein kleines Weilchen die Sonne durch. Das konnte die Pferde endlich aus dem Stall locken. Sie standen auf der Weide und dösten zufrieden in der Sonne.
Ein bisschen später kamen diese Rehe dazu.
Später zog sich der Himmel zu und die Sturmböen brachten neuen Regen.
Pferde sind empfindsame Tiere. Obwohl sie so groß sind und robust wirken, sind es doch sehr feinfühlige Tiere. Sie haben einen empfindlichen Tastsinn, der sie die kleinste Fliege auf ihrem Fell spüren lässt.
Das Pferdemaul ist besonders feinfühlig. Lange Tasthaare um das Maul herum, machen diesen Bereich besonders sensibel. Außerdem können Pferde mit ihren Lippen und der Zunge ihr Futter sorgfältig aussortieren. Sogar einzelne Grashalme können sie aussuchen und abrupfen.
Hier kann man bei Bachus sehr gut die Tasthaare erkennen.
Ab und zu kommt es vor, dass im Pferdemüsli ein kleines Steinchen rein geraten ist. Es passiert selten aber es kann vorkommen.
Das war gestern mal wieder der Fall. Bachus hatte in seiner Portion einen kleinen Stein. Als unser Opa aufgefressen hatte, hörte ich schon den Stein im Eimer herum rollen. Denn Bachus spielt sehr gern mit seinem Eimer. Der wird hochgehoben, mit Schwung wieder abgestellt und genüsslich gaaanz lange ausgeleckt.
Bachus ließ kein Krümelchen Müsli übrig, nur dieser Stein blieb im blitzsauberen Eimer zurück!
Hier seht ihr wie klein das Steinchen war:
Daran kann man erkennen, wie empfindlich ein Pferdemaul ist! Ein so kleiner Fremdkörper wird im Futter erkannt und nicht mitgefressen!
In unserer Geest- und Moorlandschaft gibt es ein weit verzweigtes Grabennetz. Zwischen zwei Stücken liegt immer ein Graben. Auch wenn die Stücke sehr groß sind, findet man oft mehrere Gräben darauf. Die Gräben sorgen für die Entwässerung. Sie fangen das Wasser auf und leiten es in die Fleete. Von dort wird es mit Hilfe von Pumpwerken in die Flüsse gepumpt. Ohne diese Maßnahme, würde das Land nicht zu nutzen sein.
Der Graben auf dem Nachbarstück, wurde in der Frostzeit ausgebaggert. Der Bagger ist ein ganz schön großes Ungetüm. Er schafft es spielend leicht, Eis und gefrorenen Matsch aus dem Graben zu holen. Die Pferde waren zu dieser Zeit im Stall. Sie haben von dort einen direkten Blick zum Graben, wo das orange Monster tobte. Ich befürchtete, Miranda würde abdrehen. Doch beide Pferde blieben ganz ruhig und entspannt. Dabei war der Bagger höchstens 10 Meter vor ihnen in Aktion.
Er machte dabei einen ganz schönen Krach. Es schepperte gewaltig, wenn der vereiste Aushub auf den Boden fiel. Auch wenn sich die Schaufel in den durchgefrorenen Graben drückte, gab es laut knackende Geräusche. Aber die Pferde blieben cool. Sie schauten nur neugierig dem Bagger zu, wobei sie gelassen am Heu kauten. Ich war so stolz auf die Beiden!
Zwei Tage dauerte es. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Der Wall im Hintergrund ist der Aushub. Der mit einer Drehung, dort abgeladen wurde. Daran könnt ihr sehen, wie groß der Bagger war.
Endlich ist der Boden getaut und unsere Rentner können wieder auf die Weide. Beide haben die Zeit in der Box gut verkraftet. Mirandas Knastkoller ist diesmal sogar ausgeblieben. Die Stute hat ja ein sehr breites Gefühlsspektrum und sie kann mir ihre Gefühlslage gut mitteilen. Das geht von lieb wie ein Lämmchen, bis wütend wie ein Stier.
Ungeduld ist Miranda auch nicht fremd. Als der Frost sich verabschiedete, der Boden aber nicht auftauen wollte, wurde das alte Mädchen ungeduldig. Aber auch das haben wir hinter uns.
Heute Morgen, als ich die Pferde fütterte, stand ein hübscher, großer, runder Mond am Himmel. Ich wollte ihn zusammen mit Miranda aufs Foto bekommen. Es war aber nicht hell genug. Heraus kamen diese seltsamen aber irgendwie schönen Fotos.
Zur anderen Seite ging es besser zu fotografieren. Da war es schon heller. Unser Opa Bachus hat sich nach der Stallpause, erst einmal richtig im Matsch gesuhlt. Zum Glück kommt er zur Zeit wieder gut auf die Beine.
Ich habe mich in den letzten Tagen mit einem Logo für unseren Verein beschäftigt.
Grafikdesigner verlangen einen Haufen Geld für so ein Logo. Unser Verein wird aber auch weiterhin, möglichst nur Geld für die Tiere ausgeben. Darum habe ich unser Vereinslogo selbst entworfen. Es steckt zwar eine Menge Zeit aber kein Geld darin!
Hier geht es transparent und zielbewusst zu. Jeder Cent und jede Sachspende kommt direkt den Tieren zugute!!! Das liegt uns besonders am Herzen!
Wie gefällt euch unser Logo?
Die Kosten für die Pferde steigen im Winter stark an. Wir ihr euch denken könnt, braucht ein Pferd alles im XXL-Format.
Da wäre das Grundfutter: Heu
Qualitativ hochwertiges Heu ist das wichtigste Futtermittel für Pferde und muss immer zur Verfügung stehen. Man kann Pferden aber nicht einfach irgendein Heu füttern. Es muss der 1. Schnitt, sauber und schimmelfrei sein. Nicht immer gelingt es den Bauern das Heu trocken in die Schneue zu bringen. Viele machen deswegen kein Heu mehr. Sie machen Silage oder Heulage, weil sie dann nicht vom Wetter abhängig sind.
Heu bekommen unsere Rentner auch in Form von „Horse Alpin Senior“. Das ist schon kleingeschnittenes Heu, in einer hochwertigen Käuter- und Gräserkombination, ergänzt mit aufgeschlossenen Getreideflocken. Das können unsere Senioren besser kauen und es versorgt die Pferde mit wichtigen Nährstoffen. Durch den Zusatz von kalt gepresstem Leinöl ist es verdauungsanregend. Horse Alpin Senior ist für die Pferde ein wichtiges Grundfutter und ich habe nur allerbeste Erfahrungen damit gemacht.
Dazu kommt Kraftfutter: Müsli
Zum Heu muss im Winter ein Kraftfutter gegeben werden, damit die Pferde nicht abnehmen. Sie verbrauchen jetzt mehr Energie, um ihren Körper warm zu halten. Unsere alten Pferde können Müsli besser kauen als Pellets. Deswegen bekommen sie „Eggersmann EMH Senior Müsli“. Miranda ist etwas schwerfuttrig. Mit dem Senior Müsli von Eggersmann hält sie auch im Winter ihr Gewicht.
Ganz wichtig ist auch gute Einstreu: Hobelspäne
Da Miranda vorgeschädigte Atemwege hat und Staub schlecht verträgt, muss eine sehr gute und staubarme Einstreu her. Ich nehme „Tierwohl Super Hobelspäne“, da sie so gut wie staubfrei ist. Für eine Pferdebox wird ein 24kg Sack zum einstreuen gebraucht. Die Pferde sollen immer eine saubere und trocken Box haben. Fürs tägliche Misten geht viel Einstreu drauf. Das geht im Winter ordentlich ins Geld.
Zusatzfutter: Mineralien & Kräuter
Die Pferde brauchen zusätzlich ein gutes Mineralfutter und einen Salzleckstein. Miranda braucht für ihre Atemwege, besonders in den Wintermonaten, eine spezielle Kräutermischung. Sonst fängt sie an zu husten und bekommt Probleme mit der Atmung.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das alles für Kosten verursacht. Da kommt eine großzügige Spende von Evi, das ist die liebe Schwester von Elisabeth aus Bayern, gerade richtig!
Die liebe Evi hat 50.- Euro gespendet, damit wir die Pferde über den Winter bringen können!!!
Vielen Dank, liebe Evi!!! Ihr seid wirklich eine super tolle Familie! Hut ab!!!
Friert im Januar Stein und Bein,
könnte es der Winter sein.
Grafitto
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Es folgen ein paar Winterbilder.
19. Januar 2016
20. Januar
21. Januar
Gefroren
In den Bäumen sitzen ganz viele Erlenzeisige
Es sind kleine grün-schwarze Vögelchen, die sich von den Erlensamen ernähren.
Im Frühjahr fallen sie in großen Schwärmen über die Erlen her. Dabei fliegen sie von Baum zu Baum, sind immer in Bewegung und machen einen Höllenlärm. Man glaubt in einem Schwarm Wellensittiche zu stehen, weil die kleinen Biester so viel Krach machen. Im Winter habe ich sie allerdings noch nie gesehen.
Rehe schließen sich im Winter zu größeren Gruppen zusammen.
Ich habe diese Gruppe aus dem Küchenfenster raus fotografiert, weil ich sie nicht erschrecken wollte. Bei so einer Kälte kostet jede unnötige Flucht viel Energie. Darauf wollte ich es nicht ankommen lassen.
22. Januar
Mit Sonne und blauem Himmel sieht gleich alles viel schöner aus.
Harry hatte bei unserer Auktion, Wolkes selbstgestrickten Schal, für 15.- Euro ersteigert. Die lieben Tierfreunde Kerstin, Uwe und ihre Schlappohren, haben 15.- Euro oben drauf gepackt, damit es für einen ganzen Rundballen Heu reicht!
So sieht hilfsbereitschaft aus!
Vielen Dank Ihr Lieben!!! Ihr helft uns durch den Winter zu kommen!!!
Chica ist ein Podenco. Diese Hunde gehören zu den Urtypen der Hunderassen. Sie sollen zu den ältesten Hunden der Welt gehören. Der Ursprung des Podencos, wird im alten Ägypten vermutet. Die Ähnlichkeit zu dem Pharaonenhund ist gut zu erkennen.
Die heutigen Ursprungsländer der Podencos sind Spanien, mit den Balearen und Kanaren, und Portugal. Hier lebt er in einem Klima, was mit dem von Ägypten vergleichbar ist. Entwicklungsbedingt hat ein Podenco kein Unterfell und kein Unterhautfettgewebe. Deswegen kühlt er bei den momentanen Temperaturen schnell aus. Damit der Hund nicht friert, bekommt er einen Mantel an. Es ist also kein modischer Schnick-Schnack, wenn ein Podenco, im Winter einen Mantel trägt.
Chica liebt ihren Mantel. Wenn sie nur das Geräusch der Klettverschlüsse hört, kommt sie schwanzwedelnd angerannt. Sobald ich den Mantel in die Hand nehme, springt sie schon von selbst rein. Beim Anziehen stellt sie sich auf die Zehenspitzen, damit ich auch gut ran komme.
So findet auch unsere spanische Dame, den deutschen Winter schön!
Endlich ist es mir gelungen ein paar Rennbilder von Chica zu machen. Sie ist so schnell, dass meine Kamera meistens zu spät auslöst. Diesmal sind die Bilder sogar ziemlich scharf geworden.
Tragen eure Hunde im Winter auch einen Mantel?
Und mögen sie den gern anziehen?
Die liebe Wolke hatte zwei Schals für uns gestrickt. Einen für die Versteigerung und einen habe ich geschenkt bekommen. Ich entschied mich für den schicken grünen Schal, weil das genau meine Farbe ist!
Hier seht ihr wie das Paket ankam.
Wolke hatte auch Ochsenziemer und andere leckere Sachen für die Hunde eingepackt. Was natürlich Campas guter Nase nicht entging.
Hier ist noch eine Giernase im Anmarsch…
Da seht ihr wem die Nase gehört.
Und nun kommen wir zu der Hauptsache, die beiden schönen Schals
Weil es heute so erbärmlich kalt war, wickelte ich mir den schönen grünen Schal um den Hals. Es war Zeit den Pferden das Müsli zu servieren. Ich ging also mit Schal zu Miranda in die Box, stellte den Eimer auf den Boden und sie scheute! Ok, dachte ich mir, das liegt sicher an den lose baumelden Schalenden. Diesmal stopfte ich den Schal unter die Jacke, bevor ich wieder in ihre Box ging. Ich wollte warmes Wasser in die Tränke gießen. Doch Miranda kam hinter mir her und schnupperte an dem Teil des Schals, der über die Jacke hervorragte!
Liebes Wölkchen, ich nehme an, der Schal muss noch nach EUCH gerochen haben. Das ein Hund darauf reagiert, ist mir klar, aber ein Pferd??? Man kann also Miranda nicht nachsagen, sie wäre nicht aufmerksam!
Sie schnupperte übrigens noch mehrmals am Schal.
Hier sind ja auch einige Pferdebesitzer unter den Lesern. Habt ihr auch so ein sensibles Pferd? Oder wäre eurem Pferde der Schal gar nicht aufgefallen?
Lieber Harry, herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Auktion, viel Freude an dem schönen Schal und herzlichen Dank für diesen Kauf!!!
Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben!
Ihr wart wieder großartig. Mir war das alles viel zu spannend, deswegen habe ich zwischendurch nicht reingeschaut. Die Versteigerung hat aber sehr viel Spaß gemacht. Genau wie alle tolle Aktionen, die wir uns für euch ausdenken und die ihr so dankbar annehmt!
Dann möchte ich mich beim lieben Wölkchen bedanken. Denn sie hat die hübsche Wolle gekauft und daraus diesen wunderschönen und kuscheligen Schal gestrickt!
Herzlichen Dank liebe Wolke, für Dein Talent, Dein Geschick, Deine Kreativität und Deine Lebenszeit, die Du dem Projekt geschenkt hast!!!
Ihr seid alle toll!!!
DANKE sagen auch die Tiere! ❤
Die liebe Wolke hat einen wunderschönen Schal gestrickt, den wir zugunsten der Tierhilfe Miranda e.V. versteigern.
Der Schal ist ca. 160 cm lang und 15 cm breit. Im Vollpatent aus „Magic-Ball-Wolle“ gestrickt. Reine Handarbeit – Material: 100% Polyacryl – Maschinenwäsche bis 40° (Handwäsche empfohlen)
Der Schal hat ein wunderschönes Muster aus leuchtenden Blau-Tönen, die bis ins Türkis gehen. Das sieht man besser auf dieser Nahaufnahme. Bei dem oberen Foto fehlte das Licht, deswegen kommen die Farben darauf nicht so gut zur Geltung.
Die liebe Wolke hat den Schal extra für diese Versteigerung gestrickt!!!
Das Startgebot liegt bei 10.- Euro
Die Auktion läuft bis Montag den 18.01.2016 – 18.00 Uhr!
Schreibt einfach Euer Gebot in die Kommentare rein! Wir hoffen auf eine große Beteiligung.
Es wäre auch super, wenn Ihr andere auf diese Auktion aufmerksam macht!
DIE TIERE SAGEN DANKE!!!
Unsere lieben Unterstützer, Kerstin, Uwe und die Schlappohren Bernadett & Paula,
haben den Pferden einen Sack Eggersmann EMH Senior Müsli geschenkt!
Dazu gab es eine Tüte Apfel-Zimt-Leckerli. Die duften schon total lecker,
obwohl sie noch in der Verpackung sind!
Mary war im Wareneingang:
Jetzt kommt wieder Dauerfrost, da können wir jede Spende gut gebrauchen.
Mary hat auch den leeren Karton kontrolliert.
Unser herzlicher Dank geht an die lieben Spender!!!
Isi´s Freund, der liebe Chester, hat 50.- Euro gespendet,
damit unsere Pferde durch den Winter kommen!!!
Vielen Dank, lieber Chester!
Und vielen Dank liebe Isi, dass Du Deinem Freund Bescheid gesagt hast!
Wir können momentan jede Unterstützung so gut gebrauchen!
Die ersten Schritte fallen etwas schwer…
Aber schaut mal, was Bachus für einen schönen Trab hat!
Die kleine Emily hat gern zusammengerollt auf meiner Schulter geschlafen.
Die Fotos sind ca. 15 Jahre alt und abfotografierte Papierbilder.
Haben eure Hunde auch außergewöhnliche Angewohnheiten?
Seit Freitag haben wir tagsüber keinen Frost mehr. Aber der Boden ist noch immer gefroren. Nachts friert das am Tage getaute, auch noch wieder über.
Die heutige Morgenrunde mit den Hunden, war deswegen sehr interessant. Es regnete und der Boden war gefroren. Die Feldwege die wir gehen, sind durch den vielen Regen im Dezember, total uneben und voller Wasserlachen. Der Boden ist nun holprig und steinhart gefroren, überall sind Eisflächen.
Auf diese Eisflächen fielen heute morgen dicke Regentropfen und machten dabei eine hübsche Melodie. Wahrscheinlich befindet sich unter dem Eis eine kleine Luftschicht. Dadurch entstanden die schönen Töne. Jeder Tropfen brachte einen anderen Klang hervor, wenn er auf das Eis fiel. Vielleicht hatte mal ein Urmensch, durch so ein Naturschauspiel, die Musik erfunden? Überlegte ich, als ich vorsichtig weiter über den unsicheren Boden ging. Denn es hörte sich wirklich wie eine hübsche Melodie an.
Trotzdem war ich froh, als wir wieder heil zuhause ankamen. Das Eis war doch sehr tückisch, weil man es an manchen Stellen unter dem Wasser, nicht erkennen konnte. Die Pferde stehen darum immer noch im Stall. Auch sie kommen mit solch einem Boden nicht klar. Wenn es heute so weiter regnet, müsste der Boden eigentlich auftauen. Denn bei Regen taut es schneller.
Hey, komm raus da oder ich komm rein!
Intelligenzspielzeug für Hunde. Schön für Schlecht-Wetter-Tage, aber kein Problem für einen Ratonero!
Campa hat das Ding in 30 Sekunden geplündert…
Habt ihr auch solches Spielzeug für eure Hunde oder Katzen?