Augenblick verweile doch, du bist so schön.
Johann Wolfgang von Goethe
Die liebe Heidi unterstützt unser kleines Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ schon eine ganze Weile. Immer mal wieder, so wie sie kann, gibt sie etwas für die Tiere.
So auch am Samstag, da haben wir von Heidi 10.- Euro als Spende erhalten!
Die Tiere und ich sagen: DANKE LIEBE HEIDI!!!
…findet immer wieder Unterstützung! 
Die liebe Alexandra hat von unserem kleinen Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“ erfahren und spontan 5.- Euro gespendet!!!
Die Tiere und ich sagen: „Vielen Dank, liebe Alexandra! Du bist großartig!!!“
Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist,
um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.
Mark Twain
Es gibt gute Neuigkeiten, die ich euch gleich berichten möchte. Unsere liebe Unterstützerin Elisabeth, die damals über einen Zeitungsartikel auf unser Projekt aufmerksam wurde, hat die Patenschaft für Miranda übernommen!
Elisabeth lässt Miranda jeden Monat 10.- Euro zukommen!
Sie ist damit dem Beispiel von Evette gefolgt und nun haben wir schon 2 Paten. Das ist eine so große Erleichterung und gibt ein bisschen Sicherheit, weil jeden Monat Hilfe kommt!
Miranda freut sich riesig über ihre neue Patentante Elisabeth!!!
Und ich sage im Namen der Tiere: „Vielen, vielen Dank, liebe Elisabeth!!! Das war großartig!!!“
Gestern Abend und in der Nacht hat es endlich geregnet. Das wurde auch langsam Zeit, denn der Boden war schon total ausgetrocknet. Die Natur freut sich über das Wasser, auch wenn es nur wenig war.
Dieser „Nebel“ ist die Feuchtigkeit, die wieder nach oben steigt.
Feuchtwarm ist die Luft. Ruhig und total windstill.
…schlafen die Pferde im Stall.
Auf die Idee kam Bachus. Er ging zum Ruhen in den kühlen Stall. Miranda fand das erst nicht so toll, ließ sich dann aber von dem schlauen Wallach überreden. Jetzt verbringen die Pferde ihre Ruhezeiten, im Stall. Dort sind sie vor der Sonne und auch vor den fiesen Bremsen geschützt. Sehr clever die beiden!
Hi,hi, nur die Beine sind zu sehen!
Pferde prägen sich ihre Umgebung genau ein. Jedes noch so kleinste Detail und jede winzige Veränderung erkennen sie sofort. Diese Eigenschaft ist natürlich für ein potenzielles Beutetier sehr wichtig. Ein Wildpferd hat die größeren Überlebenschancen, wenn es ein im Gelände lauernden Räuber, früh erkennt.
Dieser Urinstinkt ist immer noch in unseren domestizierten Pferden vorhanden. Sie sehen Dinge, die wir Menschen überhaupt nicht wahrnehmen. Deswegen glauben viele unsensible Menschen, ihr Pferd würde mal wieder spinnen, wenn es scheut und offensichtlich nix los ist. Dabei haben Pferde viel bessere Sinne als wir Menschen. Im Vergleich mit einem Pferd laufen wir blind, taub und ohne Geruchssinn durch die Welt. Auch sind wir viel langsamer in unseren Rekationen. Es ist ein Wunder, das ein Pferd so einem beschränkten Wesen wie dem Menschen überhaupt vertraut.
Miranda ist äußerst wachsam. Sie ist die Chefin in unserer kleinen Herde und damit für die Sicherheit verantwortlich. Vor ein paar Tagen konnte ich wieder erleben, wie stark Miranda kleine Verändungen wahrnimmt.
Ich putzte gerade Bachus im Offenstall, Miranda war vor dem Stall mit grasen beschäftigt. Mit dem Striegel bearbeitete ich Bachus Fell, die Kardätsche hatte ich auf die geschlossene Boxentür gelegt. Da kam Miranda in den Stall. Sie ging direkt zu der auf der Türkante liegenden Kardätsche und schnupperte daran.
Miranda hatte also sofort beim Reinkommen das unscheinbare Teil, in ca. 1,50 Höhe, auf der Türkante liegen sehen. Einem Menschen wäre die Kardeätsche nie aufgefallen! So sehr kennen Pferde ihre Umgebung, dass jede noch so kleine Veränderung erkannt und untersucht wird. Hätte Mirnada dieses Teil Angst gemacht, wäre sie so schnell wie möglicha aus dem Stall gebrettert. Darüber sollten Reiter mal nachdenken, bevor sie ihr Pferd das nächste Mal strafen, weil es wieder einmal „spinnt“!
Kardätsche
Pferde
Ich liebe den Sommer und die Tiere auch!
Aylin, ihr wart kurz nach der Geburt bei ihr, ist gewachsen.

Im Hof finden Begegnungen der besonderen Art statt.

Ihr hängt die Zunge aus dem Hals.

Dann lieber im kühlen Gras abhängen.

Und diese beiden sind nur am Kuscheln.

Ich liebe den Sommer!
An schwül-heißen Tagen sind viele Pferdebremsen unterwegs. Bremsen sind große blutsaugende Stechfliegen. Wer schon einmal von einer Bremse gestochen wurde, weiß wie weh das tut. Die Bremse hat sehr starke Beißwerkzeuge und ist so kräftig, dass sie sogar durch Stoff hindurch stechen kann. Ich kenne diesen Biss und weiß wie lange das weh tut. Auch bleibt die Haut rund um den Stich lange geschwollen. Es ist also kein Wunder, dass diese Viecher die Pferde sehr beunruhigen.
Ich habe ein biologisches Fliegenmittel, mit dem ich die Pferde morgens einreibe. Sprühen mag Miranda nicht. Das hilft eigentlch ganz gut, nur nicht an diesen schwül-heißen Tagen, wenn besonders viele Bremsen unterwegs sind.
Auch wenn der Sommer bis jetzt nicht sehr toll war, hatten wir vor ein paar Wochen zwei solcher Tage. Die Pferde waren dem entsprechend nervös, wanderten unruhig auf der Weide hin und her. Ich war beim Abäppeln, da kam Miranda zu mir. Am Kopf, Hals und der Brust saßen überall fiese Bremsen. Ich schlug sie mit der Hand runter. Dann wollte ich weiter abäppeln. Miranda kam hinter mir her und stellte sich ganau so hin, dass ich die Bremsen sehen konnte. Ich schlug wieder Bremsen vom Pferd ab. Klatschte mit der Hand auf die Burst, den Hals und die Flanken.
Am nächsten Tag passierte genau das Selbe. Miranda stellte sich so vor mich, dass ich sie von den Bremsen befreien konnte.
Gestern waren wieder viele Bremsen unterwegs. Was soll ich euch sagen? Miranda kam wieder zu mir und wollte von den Bremsen befreit werden. Ich konnte kaum meine Arbeit erledigen, weil sich die Stute immer so hinstellte, dass ich an die Bremsen kommen konnte.
Sie lernt also schon beim ersten Mal. Die ist echt schlau!
Pferde sind Fluchttiere und somit immer auf der Hut. Sie beobachten ihre Umgebung ganz genau, denn es könnte irgendwo eine Gefahr lauern. Weil dieses ständige Aufpassen sehr anstrengend ist, bilden Pferde eine Rangordnung in der Herde. So übernehmen einige ranghohe Tiere, die Aufgabe, als Wächter.
Bei uns ist das Miranda. Sie ist ranghoch, die Chefin der Herde. Damit hat sie die Rolle der Wächterin übernommen. Bachus ist rangniedrig. Ihm gefällt das gut. Er weiß, er kann sich auf Miranda verlassen und hat selbst ein stressfreies Leben.
Miranda ist eine gute Wächterin, ihr entgeht nichts. Pferde kennen ihre Umgebung ganz genau. Jedes noch so kleinste Detail, haben sie sich fest eingeprägt. Sie sehen sofort, wenn sich etwas verändert hat.
Vor einigen Tagen senste ich auf der Weide Brennesseln. Diese Arbeit muss ich die ganze Weidesaison über machen, da die Pferde nicht alles fressen. Es bleiben immer einige Bereiche, die hoch wachsen. Als ich mit der Arbeit anfing, trug ich eine Jacke, weil der Tag kühl anfing. Im Laufe der Zeit wurde mir durch die Arbeit warm. Ich zog die Jacke aus und legte sie an den Weiderand, unter die Zaunlitze. Eine Weile später kamen die Pferde an dieser Stelle vorbei. Miranda entdeckte sofort die am Boden liegende Jacke, obwohl die einen unauffälligen beigen Farbton hat.
Sofort ging die Stute in Alarmbereitschaft! Aufgeregt schaute sie das unheimliche Ding, aus einiger Entfernung an. Lief schnaufend hin und her, hob und senkte den Kopf. Dadurch können Pferde ein Objekt scharf sehen. Nervös und bereit zum sofortigen davon gallopieren, tänzelte sie auf der Weide. Bachus schaute sich das alles an, blieb aber hinter Miranda. Ihm war die Jacke auch nicht geheuer.
Ich löste die Situation auf, indem ich „mutig“ zu meiner am Boden liegenden Jacke ging. Langsam hob ich sie auf und redete beruhigend mit Miranda. Die Stute beobachte mich genau, kam zögernd zu mir. Ihr ganzer Körper war gespannt, sie war bereit gleich umzudrehen und loszupreschen. Doch dann siegte die Neugier und ihr Vertrauen zu mir, über ihre Angst. Miranda schnupperte an der Jacke. Jetzt kam auch Bachus heran, um ebenfalls an der Jacke zu riechen. Damit war alles ok und die Jacke wurde uninteressant. Die Pferde nahmen keine Notiz mehr davon und grasten einfach weiter.
Ihr werdet es kaum glauben! Heute war eine Reh-Mama mit ihren beiden Kitzen zu Besuch auf der Pferdeweide!
Als ich aus dem Haus ging, warf ich einen Blick auf die Weide, wie immer. Ich bin einfach süchtig nach dem Anblick unserer beiden Rentner-Pferde. 😉
Zuerst wunderte ich mich, weshalb die Pferde heute so klein aussahen? Dann wunderte ich mich noch mehr, wieso da drei braune Tiere offentsichtlich rumhüpften? Erst dann kapierte ich, was ich da sah! Ein Reh graste auf der Pferdeweide, im Schutz der Erlen. Daneben sprangen vergnügt zwei Kitze rum. Die Zwillinge spielten, wie meine kleinen Lämmer im Schafsgehege, miteinander. Sie liefen weit gerade aus und sprangen in die Höhe, drehten um und rannten zurück. Das war sooooo süß!
Leider konnte ich keine Fotos machen, da es Bindfäden regnete. Meine Digi-Kamera ist mir heilig, ihr wollte ich dieses Wetter nicht antun. Ist ja schließlich keine Unterwasserkamera und ihr wollt sicher in kommenden Berichten auch Fotos sehen. Dafür gibts ein Foto von einem tragenden Reh.
So oder so ähnlich, wird sie wohl vor der Geburt der Zwillinge ausgesehen haben. 😉
Heute morgen hatte ich die junge Familie schon gehört. Rehe sind nicht stumm, wie viele glauben. Die Mutter rief mit bellenden Geräuschen. Das hört sich fast wie ein bellender Hund an. Rehe machen das, wenn sie aufgeregt sind oder wenn sie mit ihren Jungen sprechen. Die kleinen Kitze antworteten mit quieckenden Lauten. Das ich die Tiere heute noch zu sehen bekomme, damit hätte ich nicht gerechnet! Das war ein ganz tolles Erlebnis.
Miranda fand das auch aufregend. Sie schaute zuerst neugierig zu den Rehen. Dann wieherte sie und rannte in den Stall! Bachus hinterher. Als ich zu den Pferden in den Stall schaute, stand Bachus da und gähnte herzhaft. Miranda war immer noch aufgeregt. Bachus wollte eigentlich dösen, musste aber wieder einmal hinter Miranda herlaufen, weil sie Alarm geben hatte. Man sah ihm an, dass er darüber genervt war.
Die Begegnung ist jetzt gut 2 Stunden her und Miranda schaut immer wieder zwischen die Bäume, ob sich da Tiere verstecken. Ihr entgeht nichts.
Gestern abend gegen 20.00 Uhr wurde der Himmel schwarz. Dann tobte die ganze Nacht ein heftiges Gewitter. Der Himmel war voller Blitze und das Donnergrollen nahm kein Ende. So ein heftiges Gewitter habe ich bis jetzt nur einmal in den Bergen erlebt.
Wir haben aber alles gut und heil überstanden. Wie ihr an den Bildern von heute morgen sehen könnt, sind die Tiere wohlauf!
Hier wird der Schlaf der letzten Nacht nachgeholt.
Leider mal wieder gegen das Licht fotografiert. Ich lerns einfach nicht…
Die jüngsten der Herde.
Psssst – nicht verraten. Fremde Katzen werden gejagt, aber mit Pisa wird heimlich gekuschelt.
Das darf aber niemand wissen, sonst ist der Ruf des Terriers im Eimer! 😉
Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht,
so kann Böses nicht Böses ersticken.
Nur Gutes, wenn es auf das Böse stößt
und von diesem nicht angesteckt wird,
besiegt das Böse.
Tolstoi
Es gibt neues von der Milchkuh
Früher hat eine Kuh 8 Liter Milch am Tag produziert um ihr Kälbchen zu versorgen. Heute bringt es eine hochgezüchtete Turbokuh auf 50 Liter Milch am Tag! Oder pro Tier sogar mehr als 12.000 Liter im Jahr!!!
Dafür werden diese extra gezüchteten Hochleistungskühe mit genmanipulierten Kraftfutter gefütter. Als neuste Perversion, bekommen die Kühe jetzt noch zusätzlich ein Medikamten mit Namen:“Kexxtone“. Kexxtone wird vorbeugend, also wenn die Kuh noch gar nicht krank ist gegeben. Es wird den Kühen, die durch Zucht und abnorme Leistung anfällig für Krankheiten wie: Uterus-, Klauen- und Euterentzündung geworden sind gegeben. Kexxtone wird zu einem Zeitpunkt eingesetzt, wo die Kuh völlig gesund ist. Das Mittel soll Einfluss auf den Pansenstoffwechsel der Kuh nehmen, in der Erwartung, dass diese Krankheit irgendwann einmal eintritt. Damit verhindet man, dass der Bauer sich Mühe gibt, seine Kühe perfekt zu füttern. Gleichzeitig ermöglicht man höhere Milchleistung.
Durch dieses Medikament wird die Milchleistung einer Kuh, um bis zu 500 Lieter im Jahr erhöht! Dies geschieht durch den Wirkstoff Monensin, der 2006 als Futterzusatz verobten wurde. Auch als Futterzusatz sollte er die Milchleistung der Kühe steigern.
Der Wirkstoff Monensin, der als Futterzusatz verboten war, kommt jetzt getarnt als Medikament wieder zum Einsatz. Kexxtone wird den Kühe mit einer Druckpistole durch den Schlund direkt in den Pansen geschoben. Dort bleibt das Medikament 95 Tage wirksam. Die Milch dieser Kühe darf ohne Wartezeit verkauft werden!
Ministerin Renate Künast von den Grünen ist darüber sehr verwundert. Sie nennt es Betrug an den Verbrauchern! Sie wundert sich, dass Frau Aigner nicht auf die Barrikaden gegangen ist und dafür gesorgt hat, dass es diese Zulassung nicht gibt. Ministerin Aigner nimmt keine Stellung hierzu. Sie will nicht erklären, wieso eine Pharmafirma es geschafft hat, einen verbotenen Wachstumsstoff wieder in die Milchkühe zu bekommen.
Wirtschaftlich gesehen ist der Einsatz von Kexxtone lukrativ. Ohne genaue Diagnose darf es den Tieren eingeben werden. Für unter 30.- Euro ist es bei den Tierärzten zu kaufen. Je nach Milchpreis kann man damit über 100 Euro Gewinn pro Jahr und Tier herausholen. Macht bei 1.000 Tieren 100.000 Euro Reingewinn pro Jahr. Dabei kann die Milch trotz des Medikaments ohne Wartezeit sofort in den Handel abgegeben werden. Denn das zuständige „Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ sieht keine Gefahr für einen Missbrauch.
Mir wird schlecht wenn ich darüber nachdenke. Außerdem frag ich mich welche Macht der Verbraucher wirklich hat, wenn unsere Regierung ganz klar den Kurs vorgibt?

Das sind Jungkühe, die bei uns noch auf die Weide dürfen. Sie sind schon künstlich besamt worden. Es wird ihr erster und letzer Sommer auf der Weide sein. Danach werden sie als Milchkühe im Stall stehen, jedes Jahr künstlich besamt werden, jedes Jahr ein Kalb bekommen, welches ihnen nach einer Stunde genommen wird. Nach gut 5 – 6 Jahren sind die Tiere fertig und gehen zum Schlachter. Eine Kuh kann eigentlich bis zu 20 Jahre alt werden…
Ante, die Leitaue meiner kleinen Herde, hat heute gegen 14.00 Uhr ein Lamm bekommen. Ich hatte das große Glück, genau zu diesem Zeitpunkt in der Nähe zu sein. Hier seht ihr zwei Filme, die ganz kurz nach der Geburt entstanden sind. Das Lamm hat noch die Fruchthülle am Körper.
Die Mama leckt den kleinen Schreihals trocken. Das Lamm macht die ersten Versuche auf die Beine zu kommen.
Nun will das Kleine unbedingt aufstehen. Es hat Hunger und sucht die Milchbar. Am Schluss hat es die richtige Stelle gefunden. Man hört es zufrieden schmatzen.
Ist das nicht irre süß? Gerade erst auf die Welt gekommen und schon so aktiv!
Ob das Lamm eine Aue oder ein Böckchen ist, weiß ich noch nicht. Ich wollte Mutter und Kind erst einmal in Ruhe lassen. Eine Geburt ist immer anstrengend für beide. Sie schalfen gerade eine bisschen, um sich davon zu erholen.
Hier ist schön die Größe eines Minischafs zu erkennen. Das ist der Bock „Carsten“ im Vergleich mit einem Huhn!
Wann vergisst ein Pferd?
Genau diese Frage stellte ich letztes Frühjahr. Am 24. Juni ist Miranda genau 2 Jahre bei mir. Früher stand sie mit ihrer Tochter und den Enkeltöchtern, bei dem Züchter auf der Weide. Diese Weide ist Luftlienie ca. 200 Meter von unserer Koppel entfernt. Dazwischen liegt ein kleines Wäldchen, also gibt es keinen direkten Blickkontakt. Aber die früheren Herdenmitglieder sind auf Hörweite.
Vor gut einer Woche hat nun auch der Züchter seine Pferde auf die Weide gelassen. Dabei wieherte eine Stute, die er schon aus dem Hänger abgeladen hatte. Die andere Stute war noch auf dem Hänger. Das Pferd auf der Weide rief nach ihr. Als Miranda die Stimme hörte, antwortete sie sofort! Vor einem Jahr erlebte ich dies schon einmal.
Miranda bleibt aber ruhig dabei. Sie wieherte, die Stuten hinterm Wald antworteten. Vor zwei Jahren regte Miranda sich fürchterlich auf, als sie ihre alte Herde hörte. Da war noch alles neu und ungewohnt. Für Pferde muss es echt schlimm sein, aus der Herde gerissen zu werden.
Heute sagt sie ihren alten Kumpels das sie da ist, regt sich aber nicht auf. Sie erkennt ihre ehemaligen Herdenmitglieder an der Stimme und hat diese auch nach 2 Jahren noch nicht vergessen! Wenn fremde Pferde auf den umliegenden Weiden wiehren, hat sie noch nicht ein einziges Mal geantwortet!
Ich zeige euch jetzt ein Video von der wiehrenden Miranda. Es ist mal wieder eine ganz ausgefuchste Produktion, mit verschiedenen Spezialeffekten, wie ausgeklügelte Gegenlichtaufnahmen, tollkühne Kameraschwenks usw. Nicht das ihr glaubt, ich konnte wegen der Sonne absolut nix im Display der Kamera sehen. Und denkt bloß nicht, ich dachte, ich würde ganze Pferde aufnehmen und nicht immer nur ein Ohr, Auge oder Nasenloch. Neeeee, die Produktionszeit dieses Filmchens toppt manchen 3 Stunden Hollywoodspielfilm – so viel Arbeit habe ich da reingesteckt!
Ich muss dazu noch sagen, Miranda schlabbert mich gern ab. Sie macht das so, wie ein Hund, der einem Menschen sein Zuneigung zeigt. Sie schlabbert aber nicht nur meine Hand ab. Nein, es ist ihr egal, wo sie mich erwischt. Das können auch die Klamotten, wie Jacke und Hose sein. Und noch eine Anmerkung: Wer da so in den Film reinquatscht, weiß ich nicht. Hab mich noch umgeschaut, konnte aber keinen Menschen entdecken. Frechheit! So was!
Für mich ist es immer wieder ein ganz besonderes Wunder, wenn nach 21 Tagen, solch kleine Wesen aus den Eiern schlüpfen!
Hallo Leute, da bin ich wieder. Letzten Mittwoch brauste ein fürchterlicher Sturm übers Land. Dabei kippte ein Baum um und landetet direkt auf unserer Telefonleitung. Die lag nun unter dem Baum und war komplett durchgerissen.
Jetzt begann eine unendliche Geschichte. Genau 3 Tage lang, versuchte ich den Schaden bei meiner Telefongesellschaft zu reklamieren. Sprach mit mindestens 7 verschiedenen Leuten. Aber kein einziger von denen war in der Lage, den Schadensfall weiter zu geben. Die Rettung brachte erst ein Gespräch direkt mit einem Telekom-Mitarbeiter, der sofort ein Reparaturteam rausschickte.
Nicht zum ersten Mal bereue ich es, von der Telekom zu einem anderen Anbieter gewechselt zu haben. Die Gesellschaft bei der ich jetzt bin, wurde in dieser kurzen Zeit schon 3 Mal aufgekauft. Ständig heißt der Laden anders, aber der Service bleibt gleich schlecht. Solange alles läuft geht es, aber wehe man will etwas von der Firma. Wenn man anruft, landet man nach ewigem Hängen in der Warteschleife, in einem Callcenter. Dort erwarten einem unmotivierte und schlecht ausgebildete Mitarbeiter. Einer dieser „netten Mitarbeiter“ sagte einmal zu mir, ich müsse mir vorher überlegen was für einen Vertrag ich abschließen würde, ich sei eben ein Kunde 2. Klasse! Möchten Kunden so etwas hören??? grrrrrrrrrrrr
Eigentlich bin ich ein ruhiger Mensch, es gehört einiges dazu, bis ich wütend werde. Diese Firma hat es in den letzten Tagen geschafft, mich auf die Palme zu bringen.
Anruf Nr. 1: Herr Nr. 1 nimmt den Fall auf und verspricht sofortige Hilfe. Nix tut sich.
Anruf Nr. 2: Herr Nr. 2 meint es gäbe in unserem Gebiet einen Großraumausfall, das sei das Problem. Ich sage, an dieser Leitung hänge nur ich. Er besteht auf Großraumausfall, die Telekom würde sich zu mir durcharbeiten. Das könne dauern…
Ich bin arg am zweifeln und rufe lieber noch einmal an. Dame Nr. 3 kann keinen Eintrag im Computer finden! Wie jetzt, haben alle mit denen ich gesprochen habe nix geschrieben und nix veranlasst??? Sie will sich kümmern. Nix passiert.
Anruf Nr 4: Fragt mich doch Herr Nr. 4 als ich ihm den Fall schildere: „Möchten sie einen Totalausfall melden?“ Wie kommen sie denn da drauf? Die Leitung ist gerissen der Baum liegt noch drauf, ich sehe die einzelnen Kupferkabel heraushängen, das ist doch niemals ein Totalausfall. Die Signale fliegen auf wundersame Weise von einem Kabelende zum nächsten… Sicher kann man so noch ab und zu telefonieren.
Anruf Nr. 5: Dame Nr. 5: „Sie sind hier falsch ich verbinde sie“. Komisch, ich rufe immer die selbe Nummer an, wieso bin ich auf einmal falsch? Verbindet mich mit Dame Nr 6: „Ich kann verstehen wenn Sie sauer sind, aber sie sind hier im Vertrieb gelandet.“ Hä, ihre Kollegin hat mich doch gerade mit ihnen verbunden…
Sie verbindet mich mit Dame Nr. 7, die mich fragt welches Modem ich habe? Hä, was hat denn das Modem mit einer zerstörten Überlandleitung zu tun? Ich will wissen wann die Leitung endlich repariert wird. Sie sagt: „Das kann ich ihnen nicht sagen!“ Ich will Vorgesetzten sprechen, habe allmählich die Faxen dicke! Dame Nr. 7 fragt: „Wieso?“ WIESO? Das ist doch meine Sache! Ich will JETZT den Vorgesetzten sprechen! Dame Nr. 7: „Der kann ihnen auch keine Auskunft geben!“ Ich denke an Versteckte Kamera oder so… Das kann doch alles nicht wahr sein, will den Vorgesetzten sprechen! JETZT! Dame Nr. 7: „Bitte schön…“, ich lande in einer Warteschleife mit Dödelmusik… Nach 10 Minuten lege ich auf.
Ein Anruf bei der Telekom machte diesem ganzen Theater ein Ende. Zuerst bekam ich einen Schreck, weil der nette Herr meinte ich müsse den Schadensfall bei meiner Telefongesellschaft reklamieren. Die würden das an die Telekom weiter geben. Nein, nicht doch, das versuchte ich ja schon seit Tagen. Aber die waren offensicht zu blöd zu kapieren, dass ein Baum die Oberlandleitung durchgehauen hatte. Der nette Herr von der Telkom hörte die Verzweiflung in meiner Stimme und nahm den Fall einfach auf. Ich bekam eine Bearbeitungsnummer genannt und noch am selben Tag wurde die Leitung repariert.
Was lernen wir daraus? Niemals den Telefonanbieter wechseln!!!
Warum lieben wir bloß unsere Hunde so sehr?
Menschen und Hunde hatten schon immer eine ganz besondere Beziehung zueinander. Das kann jeder bestätigen, der einmal sein Leben mit einem Hund teilte.
Es gibt genug Überlieferungen, auch von großen Persönlichkeiten, die absolute Hundefans waren. Z.B. Fürst Otto von Bismarck, der nie ohne einer seiner Lieblingsdoggen irgendwo hin ging.
Die Bindung, die sich zwischen Hund und Mensch aufbaut, ist eine ganz besondere, die sich kaum in Worte fassen lässt. Wer noch nie einen Hund an seiner Seite hatte, kann dies nicht verstehen. Wundert sich vielleicht sogar über seine hundevernarrten Mitmenschen. 😉
Deshalb bitte ich alle die einen Hund haben oder früher ihr Leben mit einem Hund teilten, meine Frage als Kommentar zu beantworten. Ich werde auf eure Kommentare nicht antworten, weil jede Antwort eine ganz persönliche ist und somit genau richtig! Ich freue mich aber sehr, über jeden der mitmacht und wenn hier bald gaaaaaanz viele Kommentare stehen. Ihr dürft auch gern andere Hundebesitzer einladen, die diese Seite nicht kennen. Zum Kommentieren muss man nicht bei WordPress registriert sein. Jeder der eine E-Mail-Adresse hat, kann einen Kommentar schreiben.
Lasst uns eine kleine Liebeserklärung an unsere Hundis schaffen!
Deshalb: „BITTE WEITER SAGEN…“
Ich freue mich auf rege Beteiligung! Lasst mich nicht hängen. DANKE!!!
Ich werde gleich mal anfangen und den 1. Kommentar schreiben!