Unser Wölfchen wird erwachsen.



Unser Wölfchen wird erwachsen.



Herzlichen Glückwunsch zum 6. Geburtstag, liebe Luzy!!!

Sooooo groß ist die Luzy!

Liebe Luzy, Campa, deine Retterin, ist ja leider nicht mehr unter uns.
Vielleicht erinnerst du dich? Als du noch ganz klein warst, hat Campa dein Leben gerettet. Mit ihren feinen Sinnen, entdeckte sie dich im hohen Gras, an der Landstraße. Einsam und verlassen saßt du da. Ohne Mutter, ohne Geschwister. Weit und breit kein Haus.
Da warst du noch so ein kleines Katzenbaby.

Ohne Campas feine Nase hätte ich dich nie gefunden. Ich nahm dich mit nach Hause und päppelt dich gemeinsam mit Campa auf. Du hattest mit Campa eine Freundin auf die du dich verlassen konntest.

Mittlerweile hast du viele neue Freunde hier auf dem Hof bekommen. Hunde, Katzen, Schafe und zwei Pferde. Alle wünschen Dir einen wunderschönen Geburtstag und alles Gute für die vielen Jahre, die da noch kommen werden.
Nachdem unser Schmied wegen eines Unfalls im März ausgefallen war, suchte ich händeringend nach einem Ersatz. Kein Schmied war bereit, einem 30 Jahre alten Pferd, das nicht mehr gut mitmachen kann, die Hufe zu machen.

Miranda ist total lieb und hat immer gut beim Schmied mitgemacht. Sie gibt sich auch heute noch Mühe, aber mittlerweile kann sie einfach nicht mehr die Hufe geben. Vor allen Dingen nicht so hoch. Der Schmied muss möglichst tief arbeiten können und ohne Bock. Das können, oder wollen die meisten nicht.
Über unsere Tierärztin fand ich doch endlich einen Schmied von weiter weg. Er ist jeden Monat eine Woche in unserem Landkreis unterwegs. Ich rief ihn an, er hatte tatsächlich Zeit und war bereit, unseren alten Pferden die Hufe zu machen.

Miranda hatte sehr große Schwierigkeiten die Hufe zu geben. Hinten ging es diesmal gar nicht. Sie wäre ein paar Mal fast gestürzt. Der Schmied blieb die ganze Zeit geduldig und ruhig. Er probierte einiges aus, um es der alten Stute einfacher zu machen.
Am Ende legte er sich kurzerhand auf den Bauch, zwischen Vorder- und Hinterbeine. So schnitt er die Hufe aus. Miranda brauchte die Beine nicht zu heben. Zum Glück ist sie ein braves Mädchen und blieb ruhig stehen.
Nielsson bekommt auch langsam Probleme beim Hufe geben. Er kann sich nicht mehr gut ausbalancieren. Wir haben ihn neben eine Wand gestellt, das hat ihm geholfen.

Ich bin sehr erleichtert, dass die Hufe endlich gemacht wurden, denn sie waren wirklich überfällig. Der neue Schmied ist auch bereit wiederzukommen und unseren alten Pferden die Hufe zu machen.
Heute wird unser kleines Tierschutzprojekt 11 Jahre alt!!!
Wir blicken auf eine aufregende und schöne Zeit zurück. Einige von euch sind von Anfang an dabei. Andere kamen im Laufe der Zeit dazu. Ihr habt unser Projekt verfolgt und unterstützt. Das macht uns stolz!
Wir danken euch und freuen uns, wenn ihr uns weiterhin die Treu haltet! Feiert heute mit uns!
Alles fing am 24. Juni 2011 an, als ich der damals 20 jährigen Hannoveraner Zuchtstute „Miranda“ einen Gnadenbrotplatz geschenkte. Miranda sollte geschlachtet werden, weil sie 2 Jahre hintereinander, ein totes Fohlen zur Welt gebracht hatte.
Sie war ein unnützer Fresser für ihren Züchter, den er nicht länger durchschleppen wollte. Weil ich schon immer Ungerechtigkeiten hasste, rettete ich der Stute das Leben.
Die Geschichte ihrer Rettung könnt ihr hier lesen: Klick

Miranda bekam einen Weidekumpel, den alten Wallach Bachus, der lange dem Menschen gedient hatte und im Alter ebenfalls kurz vor der Schlachtung stand.

Die beiden Pferde verband eine ruhige, unaufgeregte Freundschaft. Miranda war die Chefin und für die Sicherheit der Herde zuständig. Bachus gefiel das, er lief Miranda immer hinterher.

Nun hatte ich zwei gerettete Pferde auf der Weide stehen und keine Ahnung von Pferdehaltung. Zum Glück fanden sich immer mehr Menschen, die das Schicksal der beiden alten und herzlos abgeschobenen Pferde berührte.
Sie gaben mir Ratschläge und unterstützen das Projekt mit dem Namen: „Wir helfen Miranda“.
Nach 4 Jahren wurde dann im Dezember 2015 aus meinem kleinen, privaten Tierschutzprojekt „Wir helfen Miranda“, der eingetragene, gemeinnützige Tierschutzverein „Tierhilfe Miranda e.V.“.
Im August 2018 verstarb leider Bachus plötzlich und unerwartet, wenige Monate nach seinem 33. Geburtstag. Ich werde den lieben und dankbaren Kerl nie vergessen. Er war so froh, dass hier niemand mehr auf seinem Rücken sitzen wollte.

Für Miranda brach eine Welt zusammen als sie ihren Freund verlor. Hier könnt ihr lesen, wie es der einsamen Stute erging: Klick
Wir versuchten auf allen Wegen einen passenden Weidekumpel für Miranda zu finden. Erst als die VOX Redaktion von „Hund, Katze, Maus“ unseren Hilferuf hörte und Frank Weber zu uns schickte, bekam Miranda einen neuen Kumpel.
Am 06. September 2018 kam Herr Nielsson zu uns auf den Hof.

Er war krank und mager.

Miranda war vom ersten Augenblick an verknallt in den blonden Neuen. Doch Nielsson benahm sich anfangs gar nicht gut. Er biss und trat nach der Stute. Miranda trug einige Blessuren davon.
Trotzdem blieb sie immer freundlich zu dem Rüpel.

Irgendwann bekam Nielsson dann die Kurve und zeigte seine niedliche Seite.

Heute sind die beiden ein super Team. Es wird sogar gekuschelt.
Ihr seht, in den 11 Jahren ist viel passiert. Wir haben viel Freude und Leid erlebt. Sind durch manche Schwierigkeit gegangen, haben viel gelernt und manche Aufregung ertragen müssen.
Nielsson war eine besondere Herausforderung. Er kam mit einigen gesundheitlichen Baustellen hier an, die sich körperlich, sowie auf sein Verhalten auswirkten.
Miranda ist unser „Zugpferd“, weil mit ihr alles begann, aber auch unsere anderen Schützlingen sollen erwähnt werden. Denn sie gehören ebenso dazu. In den vergangenen 11 Jahren haben wir uns um alte und unvermittelbare Pferde, Schafe, Hunde und Katzen gekümmert.
Tiere die niemand mehr haben wollte, fanden bei uns ein artgerechtes Zuhause.
Auf dem Hof lebt seit 2011 eine kleine Herde Ouessantschafe, die wir von einem alten Züchter übernommen haben, der die Tiere aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte.
Es waren 8 Tiere, von denen 5 noch bei uns auf dem Hof sind. Carsten, Ante und Tine sind im hohen Alter gestorben.
Unvergessen bleibt der imposante Schafbock „Carsten“.


Die Schafe laufen bei uns einfach frei auf dem Hof herum und sind unsere Rasenmäher.

Im Februar 2019 haben wir eine große Kastrationsaktion organisiert, weil die Streunerkatzen überhand nahmen. Niemand fühlte sich für die Tiere zuständig, die sich rasend schnell vermehrten und überwiegend in einem schlechten gesundheitlichen Zustand waren.

Es gelang uns 16 halbwilde Babys einzufangen und Giada half mir sie zu zähmen.

Mit Lebendfallen fingen wir die ausgewachsenen Streuner ein, ließen sie kastrieren und richteten Futterstellen ein, die wir bis heute unterhalten.

Zwei wunderbare Hunde haben uns im Juli 2021 verlassen. Chica starb wenige Wochen vor ihrem 17. Geburtstag. Eine Woche später folgte ihr Campa, die 14 Jahre alt wurde.
Chica und Campa waren beste Freundinnen.

Unser Herdenschutzhund Giada trauerte sehr um die beiden.
Deshalb nahmen wir im August 2021 Marcy auf, die als wenige Wochen alter Welpe, in Rumänien ausgesetzt wurde. Das Schicksal teilte die Kleine mit Giada, die als Welpe in Italien auf der Straße gefunden wurde und im Tierheim, hinter Gittern aufwuchs.

Ein Jahr später.

Das waren 11 Jahre Tierschutzarbeit im Schnelldurchlauf. 🙂
Und wer macht das alles möglich? Ihr habt uns geholfen, damit wir den alten und unvermittelbaren Tieren helfen können. Nur mit euch war das alles möglich! Ihr seid super toll!
Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist, dann weiß ich auch nicht.
Endlich ist auch im Norden die Wärme angekommen. Der richtige Zeitpunkt um unsere Ouessantschafe zu scheren. Gestern war es so weit.
Peter Seebacher hat mir beim Scheren geholfen. Er ist seit einigen Jahren Vereinsmitglied und möchte sich zukünftig als ehrenamtlicher Helfer auf dem Hof betätigen.
Ich freue mich sehr über diese Unterstützung.
Es folgen ein paar Fotos von der gestrigen Schafschur:
Die Schafe vor der Schur.

Die Tiere haben unterschiedlich viel Wolle.

Eigentlich sind unsere Schafe schwarz, aber die Sonne bleicht ihre Wolle aus. Dadurch sehen sie braun aus.

Ein Schäfchen nach dem anderen kam an die Reihe.

Die Aue ist fertig. Ob Tinki-Winki ihre Sommerfrisur gefällt?


Ein bisschen skeptisch schaut sie schon.
Wir sind zufrieden mit unserem Werk.

Fertig. Das letzte Schaf ist geschoren.

Der Sommer kann kommen!

Nach der Schur erkannten sich die Schafe erst nicht wieder und jeder boxte jeden. Die Lage war eine Weile ziemlich chaotisch.

Es dauerte etwas, bis sie sich wieder beruhigt hatten.

Dann kehrte wieder Ruhe in die Herde ein.

Übrig blieb ein großer Haufen Wolle.

Giada und Marcy haben auch mitgeholfen und die Wollqualität kontrolliert.



Marcy ist ein schlaues Hündchen. Sie braucht die geistige Auslastung, möchte lernen und beschäftigt werden und ist mit voller Aufmerksamkeit dabei. Die Kleine freut sich auf die Trainingszeit.
Mit positiver Verstärkung habe ich ihr einiges beigebracht. Marcy hat viel Spaß an den Übungen. Für ein Leckerli macht sie fast alles.
Unser Wölfchen kann schon allerhand Tricks, wie Sitz, Platz, Robben, Fuß, Such, Hübsch, gib Pfötchen, Rolle rückwärts, spring durch den brennenden Reifen – äh Stopp!
Da sind wohl die Pferde mit mir durchgegangen. Aber bis „gib Pfötchen“ stimmt die Aufzählung.
Ein paar der gelernte Tricks möchte ich euch heute zeigen.
Marcy, Sitz:


Gib Pfötchen:


Anderes:

Beide:

Hübsch:


Marcy, Fuß:


„Bei Fuß“ hat Marcy wie von selbst gelernt. Das fiel ihr leicht, weil sie bereits vom ersten Tag an immer hinter mir hergelaufen ist.

Diese Fotos habe ich gestern, am 18.06.2022, aufgenommen.

Die Pferde nutzen den Offenstall zum Ruhen. Er spendet ihnen Schatten und bieten Schutz vor den Fliegen. Sie können ihn jederzeit aufsuchen.
Mehrmals täglich gibt es dort Heucobs. Ohne zufüttern kann Miranda leider nicht ihr Gewicht halten.

Miranda ist mit ihren 30 Jahren noch ganz schön gelenkig. Bitte den Punkt mit den beiden Pfeilen, im Bild hin- und herschieben.



Jetzt geht die Dame auch zum Abkühlen in den Stall.

Anschließend geht es wieder zum Grasen auf die Weide.

Miranda sieht immer noch elegant aus.

Die Pferde haben einen festen Tagesrhythmus. Am Nachmittag sind sie wieder auf dem Weg in den Stall. Dort wartet bereits die nächste Portion „Pre Alpin Wiesencobs“ auf die beiden.


Die beiden sind ein richtig gutes Team geworden.

Hey, momentmal. Und wer bist du?

Giada und die „kleine“ Marcy.

Die Fotos sind vom 02.06.2022.

Das Wölfchen hat das Eisbärchen fast eingeholt.

Und so sahen die beiden am 01.08.2021 aus.


Marcy ist enorm gewachsen und hat sich optisch vollkommen verändert. Wer hätte geglaubt, dass aus dem kleinen Welpen, mal so ein großer, wuscheliger Hund wird?
Diese lieben Tierfreunde haben uns im Mai mit ihren Spenden geholfen:
Harry aus Österreich hat Nielsson & Marcy 50.- Euro zum Geburtstag geschenkt.

Ein unbekannter Spender hat 2 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs für unsere Pferde bestellt.

Anika hat ein Überraschungspaket für die Hunde geschickt.

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter und einer Thermodecke für das neue Katzenhaus unterstützt.



Und von Amazon Smile haben wir 34,80 Euro auf unser Vereinskonto überwiesen bekommen.
Wir danken allen lieben Spendern für die tolle Unterstützung! Und auch denen, die beim Shopping über Amazon Smile oder WeCanHelp, an unseren kleinen Verein gedacht haben!!!
Ihr seid großartig! Ohne Eure hilfreichen Spenden könnten wir nicht so viel Gutes für die alten und unvermittelbaren Tiere tun. Wir als kleiner Verein brauchen dringend Eure Hilfe!
DANKE!!!
Erst einmal sorry. Ich kam so lange nicht zum Bloggen, weil ich einfach nur erschöpft war. Richtig erholt habe ich mich immer noch nicht. Der Winter war sehr anstrengend für mich und auch der Mai ging arbeitsreich weiter. Pferde allein mit Heucobs zu versorgen ist machbar, aber unheimlich kosten- und vor allen Dingen arbeitsintensiv.
Ohne Euch und Eure tolle Unterstützung hätte unser kleiner Verein die hohen Kosten gar nicht tragen können. Deshalb möchte ich mich im Namen des Vereins herzlich bei all denen bedanken, die geholfen haben, Miranda und Nielsson durch den Winter zu bekommen.
Ohne Eure Unterstützung, wäre Miranda aufgrund ihrer funktionslosen Zähne verhungert und Nielsson hätte sein Asthma an den Rand des Todes gebracht. Schulmedizin hilft bei seiner stark geschädigten Lunge nicht mehr. Heustaub und Schimmelsporen sind Gift für den Wallach und müssen so gut es geht gemieden werden.
Zwei liebe Menschen hatten sich sogar schon erkundigt, ob alles in Ordnung ist. Es ist total lieb, dass ihr an mich und die Tiere gedacht habt. Ich kann Euch beruhigen, hier ist alles im grünen Bereich.
Grüner Bereich könnt ihr wortwörtlich nehmen. Nach heftige Gewittern und Starkregen ist die Weide endlich in Gang gekommen. Davor haben wir unter einem viel zu trockenen Frühjahr gelitten. Der Boden war staubtrocken und knallhart. Das Gras hatte keine Chance zu wachsen.

Dann kamen sintflutartige Regenfälle. Der harte Boden konnte kein Wasser aufnehmen, der Pferdestall lief ein paarmal voll Wasser. Das hieß für mich Wasser schippen.
Der viele Regen hat die die Weide dann ordentlich in Gang kommen lassen. Überall sprießt das Grün und am schnellsten unter dem Weidezaun. So konnte ich auch noch den Zaun freisensen. Wenn zu viel Grünzeug die Litze berührt, ist nicht mehr genug Strom auf dem Zaun.

Noch mehr zusätzliche Arbeit. Ich musste zwei Zäune und ein Tor reparieren und konnte keine Helfer finden. Unsere Bauern die ab und an einspringen wenn Not an Mann ist, haben zurzeit selber zu viel Arbeit. Also machte ich mich allein an die Reparaturen. Das nahm viel Zeit in Anspruch.
Dabei werden die alltäglichen Aufgaben auch nicht weniger. Stall misten, Weide abäppeln, Pferde aus dem Winterfell putzen, Hunde versorgen, Marcy erziehen, Katzen füttern, Schafe füttern und umweiden. Dann noch meine täglichen Aufgaben die nichts mit den Tieren zu tun haben. Und schon ist wieder ein Tag vorüber und ich frage mich, was hast du heute eigentlich geschafft. Ich sehe nur den Berg Arbeit der noch vor mir liegt.

Der Anfang der Weidesaison. Zuerst sah es so aus, als käme Miranda mit dem Gras nicht zurecht. Sobald das erste Gras auf der Weide war, wollten die Pferde keine Heucobs mehr fressen. Das kannte ich schon aus den Jahren davor, als die Pferde noch gewässertes Heu bekamen. Irgendwann im Frühjahr ist Schuss, dann wollen sie kein Heu mehr fressen. Kann man irgendwie auch verstehen.

Mitte Mai war aber noch nicht viel auf der Weide. Miranda nahm etwas ab. Mit ihren funktionslosen Backzähnen, kann sie das Gras nicht gut genug zermahlen. Der Darm kommt nicht an die Nährstoffe heran. Leider dreht die Stute auch Graswickel, die sie wieder ausspuckt. Damit war meine Hoffnung dahin, ohne Heucobs füttern zu müssen, über den Sommer zu kommen.

Das Problem mit der Heucobsfütterung im Sommer. Die Pferde lassen die aufgeweichten Cobs jetzt öfter liegen, weil sie lieber grasen wollen. Ich kann ihnen das Zeug ja nicht reinstopfen. Bei warmen Temperaturen gärt der Brei aber sehr schnell und ist verdorben. Damit das nicht passiert, weiche ich kleinere Portionen ein und passe die Fütterung an.
Der Winter war hart genug. Hohe Kosten und der unglaubliche Arbeitsaufwand sind kaum auszuhalten. Im Winter bekamen die Pferde 6 Mahlzeiten am Tag. Die erste Portion morgens um 6.00, die letzte nachts um 24.00 Uhr. Und das jeden einzelnen Tag, von Dezember 2021 bis Mai 2022. Heucobs einweichen, füttern, nächste Portion einweichen, usw…
Das steckt mir noch ganz schön in den Knochen. Ich hatte gehofft, wenigstens den Sommer über aus diesem Hamsterrand herauszukommen, mich erholen zu können. Aber ganz ohne Heucobs wird es nicht gehen.
Wenigstens hat Miranda das verlorene Gewicht wieder drauf. Gerade wachsen so schöne Gräser und Kräuter auf der Weide. Mit der auf 3 x täglich angepassten Heucobs-Fütterung, funktioniert es momentan ganz gut. Ich habe natürlich ein Auge auf Mirandas Gewicht. Die alte Dame darf auf keinen Fall abnehmen.

Genie in a bottle war gestern…
Heute heißt es „Marcy in der Flasche“!

Der liebe Eugen hat 10 x Agrobs Pre Alpin Wiesencobs und 2 kg Kanne Energiebarren gespendet!
Kleiner Scherz des DPD-Fahrers: Er hat alle Pakete übereinander gestapelt…

Mit meinen 1,65 Meter war das Auspacken der Futtersäcke gar nicht so einfach. Jeder Sack wiegt 20 kg. Die musste ich erst einmal von da oben runtergeschubst bekommen.
Die liebe Karin G. aus der Schweiz, hat für unsere Pferde einen Sack Agrobs Pre Alpin Wiesencobs gekauft und dann noch dieses tolle Haus den Katzen geschenkt.

Das Haus ist schön groß, es haben gleich mehrere Katzen Platz. Ideal für die wilderen Katzen, die nicht mit in der Wohnung leben wollen. Sie können im Winter im Katzenhaus Schutz suchen und sich darin zusammenkuscheln.
Das Haus ist eine schöner Ergänzung, zu den drei kleinen Häusern, an der Futterstelle.

Marcy hat das Haus schon getestet.

Kröti passt aber nicht ganz hinein, der Hintern musste draußen bleiben.
Wir danken den beiden lieben Spendern von Herzen, für ihre tolle Unterstützung!!!
Hier seht ihr alle unsere Schützlinge auf einen Haufen.
Um diese Tiere kümmern wir uns tagtäglich! Mit viel Liebe und Einsatzfreude.
„Vielen Dank für die vielen Geburtstagsgeschenke!!!“
Nielsson hat zu seinem 28. Geburtstag bekommen:
28.- Euro von Kerstin und Uwe – nach alter Tradition: 1.- Euro für jedes Lebensjahr!
1 x Agrobs Wiesencobs von Ute – den Sack will er mit seiner alten Freundin Miranda teilen!

Giada hat zu ihrem 6. Geburtstag bekommen:
6.- Euro von der lieben Kerstin und dem lieben Uwe – 1.- Euro für jedes Lebensjahr!

Wir danken den vielen tierlieben Spendern, die an unsere alten und unvermittelbaren Tiere gedacht haben und ihnen eine Freude machten! Auch die vielen Glückwünsche in den Kommentaren machten uns sprachlos vor Freude.
Es ist so schön, dass Ihr ein Herz für Tiere habt, die alt und schwierig geworden sind. Tiere die niemand sonst mehr haben wollte und die Dank Euch, bei uns einen schönen Lebensabend genießen dürfen.
DANKE FÜR EURE WERTVOLLE HILFE!!! IHR SEID EINFACH SUPER TOLL!!!
Giada feiert heute ihren 6. Geburtstag.
Happy Birthday meine Schöne!!!

Ich wünsche dir alles Liebe und alles Gute!
Du bist so ein toller Hund geworden, obwohl du keinen guten Start hattest. Als wenige Wochen alter Welpe hatte man dich ausgesetzt. Du kamst in ein italienisches Tierheim, wurdest in ein kleinen Zwinger eingesperrt, wo du den Rest deines Lebens verbringen solltest.
Als wir dich dort rausholten, warst du schon ein Jahr alt und hattest nichts von der Welt gesehen. Kanntest nur Gitterstäbe und Beton.
Am Anfang war alles schwierig. Für dich und auch für mich. Du hattest so vieles nachzuholen und ich musste erst lernen, wie so ein Maremmano tickt. Das war für uns beide nicht leicht.
Aber wir haben uns im Laufe der Zeit zusammengerauft. Ich konnte dir Sicherheit geben und du gabst mir dein Vertrauen.
Nun bist du 6 Jahre alt und damit vollkommen erwachsen. Herdenschutzhunde brauchen länger bis sie geistig ausgereift sind. Ich möchte dir heute sagen: „Du machst das alles hier großartig. Ich bin sehr, sehr stolz auf dich!“

„Was sagst du?“

„Ach so, du bist froh, dass du hier bist.“

„Ich auch meine Süße, ich auch!“
Dieses Bild ist aus dem letzten Sommer. Ich habe es nicht bearbeitet. Es war eines der letzten Fotos, bevor die Kamera ganz ihren Geist aufgab.

In Marcys Genen fand das Labor ja 15% Wolf. Ich finde auf diesem Bild kann man den Wolf ein bisschen erkennen. Oder was meint ihr?
Hier sind noch Fotos aus der Serie.

Vielleicht konnte die Kamera die Hitze nicht ab?

Auf alle Fälle haben die Bilder etwas. Sie sehen irgendwie künstlerisch aus.

Tinki-Winki läuft ganz schnell ins Haus, sobald ich die Tür öffne. Das freche Schaf drängelt sich mit vollem Köpereinsatz an mir vorbei. Klein aber nicht aufzuhalten…
Tini-Winki weiß genau wo sie hin will. Sie hat nämlich entdeckt, dass das Schaffutter in der Futterkammer steht.

So ein Schaf ist natürlich nicht stubenrein. Deshalb frage ich sie: „Sollst du ins Haus laufen? Nein! Geh raus, du bist ein Schaf und kein Hund!“
„Mir doch egal“, denkt sich Tini-Winki und versenkt den Kopf im Futtersack.

So sind sie, die kleinen, frechen Ouessantschafe!
Tinki-Winki stopfst sich die Backen voll, bis ich sie aus dem Haus geschoben habe. Freiwillig geht sie keinen Schritt. Zum Glück haben die anderen Schafe das noch nicht mitbekommen.
Wir wünschen euch ein frohes Osterfest!

Reh, Schaf und Pferd, grasen bei uns friedlich nebeneinander.

Das hat sie von den Katzen abgeschaut.

Schwindelfrei ist unser wuscheliger Wirbelwind auf alle Fälle…

Wieder haben einige liebe Tierfreunde geholfen, damit wir unsere alten und unvermittelbaren Tiere artgerecht versorgen können.

Wir danken Euch von Herzen!!! Jede Hilfe ist eine so wertvolle Unterstützung für uns!!!
Diesmal waren die Schafe im Wareneingang.

Es tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Dabei wollte ich euch so gern von ein paar netten Ereignissen berichten. Doch da machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
April, April, kann machen was er will!
Nach dem Schnee kam der Sturm. Der brachte ganz viel Starkregen mit. Die Böden konnten den nicht aufnehmen und nun steht überall Wasser. Leider ist der Stall auch total vollgelaufen.
Der Stall ist abgesoffen und das bedeutet zusätzliche Arbeit für mich.
Nielsson findet das interessant, aber helfen will er nicht.

Er bleibt neben der Schubkarre stehen und hält ein kleines Schläfchen, während ich Wasser schippen darf.

3/4 der Fläche habe ich bereits trocken gelegt. Hoffentlich regnet es die nächsten Tage nicht.
Das ist kein Aprilscherz, bei uns hat es gestern ordentlich geschneit.

Selbst die Rehe sahen etwas irritiert aus.


Es fiel so viel Schnee, in kurzer Zeit.

Unsere Pferde drehten eine kleine Runde auf der Weide.

Die Oldies fanden das ganz spannend.

Am Vortag konnten die Pferde noch am Gras knabbern, jetzt lag eine dicke Schneedecke auf dem ersten frischen Grün und blieb damit unerreichbar für unsere Rentner.
Deshalb gingen die Pferde wieder in den Stall, wo schon leckere Heucobs auf sie warteten.
Unser Italienischer Herdenschutzhund „Giada“ und der ehemalige rumänische Straßenhund „Marcy“ haben sehr unterschiedlich auf den Schnee reagiert.
Giada hasst Schnee, genau wie Regen, sie bleibt dann lieber im Haus. Marcy findet Schnee toll, wie alles was sie sieht und erlebt. Marcy hüpft quasi durchs Leben. Immer gut drauf, immer wild – ein rumänischer Wirbelwind.
Im Video könnt ihr sehen, wie nachsichtig Giada mit der sie permanent nervenden Marcy umgeht. Kröti fordert Giada ständig zum Spielen auf. Giada hat aber keinen Bock, Schnee findet sie ätzend.
Der Maremmano sitzt Marcys Nerverei einfach aus. Erst ganz zum Schluss sagt sie der Kleinen einmal ihre Meinung. Aber immer noch sehr gemäßigt. Andere Hunde wären schon explodiert.
Ich wünschte mir manchmal, ich hätte so eine große Geduld, wie unser Herdenschutzhund Giada.
Don´t Give Up
Im Großen wie im Kleinen!
Frühling 2022
Früh morgens landete ein großer Schwarm Stare auf unserer Pferdeweide. Ich konnte den Flug und den Gesang der geselligen Vögel beobachten und in einem Video festhalten.
Am Nachmittag gesellten sich dann einige Rehe zu den Pferden.

Nielsson und die Rehe grasen friedlich nebeneinander.

Gespendet haben:
Eugen – 10 x Pre Alpin Wiesencobs, Kanne Energiebarren und Kräuter
Mathilda – 1 x Pre Alpin Wiesencobs
Karin G. aus der Schweiz – 1 x Pre Alpin Wiesencobs & Bronchialkräuter
Harry aus Österreich – 38 .- Euro
Lilo – 35 .- Euro
Gudrun – 100.- Euro
Wir freuen uns über Eure wertvolle Hilfe und bedanken uns von Herzen!!!
Giada und Marcy im Wareneingang:

Unsere Azubine Marcy, mit der Vorarbeiterin Giada, beim Pakete auspacken.



Vor ein paar Tagen hab ich noch mit einem Augenzwinkern gepostet, „Ruhe im Karton – Es ist so schön wenn die Hunde schlafen“. Klick hier
Heute seht ihr wie Marcy einen Pappkarton auseinandernimmt. Man könnte es „Keine Ruhe im Karton“ nennen.
Kröti liebt Kartons. Eigentlich liebt sie alles was sie zerfetzen kann und was dabei ordentlich Krach macht. Giada hasst es, wenn Marcy ihr irgendwelche Gegenstände um die Ohren haut, so wie diesen großen Karton. Das findet der Herdenschutzhund sehr unhöflich.
Trotzdem bleibt Giada nachsichtig mit der Kleinen. Der Maremmano lässt sich wirklich viel gefallen. In dem Video ist das gut zu erkennen. Giada sitzt Marcys Rüpelhaftigkeit meistens einfach aus. Ganz selten gibt es mal eins aufs Dach.
Die beiden Hunde spielen auch viel zusammen. Nur vergisst der Herdenschutzhund dabei nie seinen Job. Sobald Giada etwas komisch vorkommt, lässt sie sich nicht ablenken.
Im Film seht ihr, wie Giada immer wieder die Gegend abscannt. Sie geht nicht auf Marcys Spiel ein. Schaut immer wieder über die Felder, in die Ferne. So ein Maremmano ist absolut unbestechlich und zuverlässig.
Obwohl Marcy Gaida nervt, bleibt sie immer freundlich zu ihrer kleinen Freundin. Sie ignoriert die Spielaufforderungen und zieht sich eher zurück, anstatt ihr eine Ansage zu machen.
Herdenschutzhunde sind ganz besondere Hunde. Wenn man sie versteht, hat man den besten Freund gefunden.

Bitte helft uns. Wir benötigen ganz dringend Wiesencobs für unsere alten und kranken Pferde. Die Futterkammer ist fast leer, wir benötigen ganz dringend Heucobs!
Heucobs sind überlebenswichtig für unsere beiden Rentner.
Unserer 31-jährigen Hannoveraner Stute Miranda, fehlen mittlerweile etliche Backenzähne. Die noch verbliebenen Zähne sind funktionslos. Ohne Heucobs muss sie elendig verhungern.
Unser im April 28 Jahre alt werdender Haflinger Wallach Nielsson, darf krankheitsbedingt kein Heu fressen. Seine Zähne sind zwar noch O.K., aber seine Lunge ist durch eine chronische Krankheit stark belastet. Nur die Fütterung mit Heucobas hält ihn symptomfrei.
Wir müssen jeden Tag einen Sack Wiesencobs verfüttern und das mindestens noch bis Mitte Mai.
Es wäre wirklich toll wenn jeder der kann, einen Sack „Pre Alpin Wiesencobs“ für unsere Pferde spenden würde. Entweder bestellt Ihr über unseren Amazon Wunschzettel (rechts auf dieser Seite) oder z.B. bei Equiva, einen Sack für 17,95 Euro. Hier klicken.
Unsere Anschrift: Tierhilfe Miranda e.V., Oberkögt 16, 21756 Osten
Wenn Dir ein ganzer Sack zu viel ist, Du aber trotzdem mit 1.- oder 2.- Euro helfen möchtest, kannst Du gern einen kleine Betrag auf unser Spendenkonto überweisen:
Spendenkonto:
Tierhilfe Miranda e.V., IBAN: DE74241910153614182800, BIC: GENODEF1SDE
Hilf bitte unseren Pferden! Zusammen schaffen wir das!!!
Wir danken Dir für Deine wertvolle Hilfe!!!
Siesta in der Küche.

„Nein, das ist doch Kröti!“

Giadas Gesicht: Einfach unbezahlbar!