Schnappschuss des Tages

Wer ist schneller???

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Katzenfutter

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit einem Haufen Katzenfutter unter die Arme gegriffen.

Hier sehr ihr unsere Azubine Marcy im Wareneingang.

Marcy prüft die Pakete ganz genau…

Face hat dann auch spontan mitgeholfen.

Wir danken unseren lieben Kollegen für diese super tolle Hilfe!!!

Die Katzen sind erst einmal wieder versorgt. So haben wir mehr Kapazitäten für die Versorgung der Pferde! DANKE IHR LIEBEN!!!

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Unser neuer Fotokalender ist da!

Ich freu mich! Unser neuer Fotokalender 2022, mit tollen Fotos von unseren fotogenen Schützlingen, ist gerade fertig geworden!

Wer etwas Schönes haben und gleichzeitig helfen möchte, liegt mit diesem Kalender goldrichtig. Er kann auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für eure Lieben sein.

Der Kalender ist diesmal ein bisschen anderes. Er kommt leicht künstlerisch daher, etwas magisch, eine Priese märchenhaft, fantasievoll, fantastisch, farbenfroh und doch auch ein bisschen melancholisch.

Es ist ein DIN A4 Kalender im Querformat, mit Platz für Termine und Eintragungen.

Der Kalender kostest 18,90 Euro, wobei 3.- Euro an unsere Tiere gehen.

Bestellen könnt ihr hier: Bildkalender

Oder rechts auf dieser Seite, einfach auf den Button klicken.

Viel Freude mit dem Kalender und wir danken euch für eure Unterstützung!!!

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Wir bekamen eine Spende auf unseren Hilferuf

Patrick hat einen Sack „Pre Alpin Wiesencobs“ gespendet!

Wir danken ihm sehr für seine wertvolle Hilfe!!!

Damit haben 3 Säcke Heucobs gespendet bekommen. Ein Sack reicht für 4 Tage. Im Winter werden wir noch mehr zufüttern müssen.

Ich weiß, ein Fass ohne Boden!

Miranda ist jetzt 30 Jahre alt und hat altersbedingte Zahnprobleme. Sie kann wegen fehlender Backenzähne das Futter nicht mehr gut genug zermahlen, um an die Nährstoffe zu gelangen. Normales Heu versorgt sie nicht mehr ausreichend mit Energie.

Momentan ist zwar noch Gras auf der Weide, aber auch das kann sie nicht mehr vollständig verwerten. Der Bauch wird zwar voll, aber die Stute würde ohne große Portionen Heucobs verhungern.

Diese beiden Zähne habe ich auf der Weide gefunden.

Der Tierarzt war vor kurzem da, er bestätigte mir, dass die Zähne Miranda gehörten.

Immer wenn Miranda ein gesundheitliches Problem hat, geht der Tierarzt erst einmal vom Ende aus. Er sagt, er kennt kaum ein Warmblut das 30 Jahre alt geworden ist. Das finde ich sehr traurig und es schockiert mich jedes Mal.

Denn Pferde können ein hohes Alter erreichen, wenn die Fütterung und Haltung stimmt. Leider ist die Versorgung alter Pferde sehr teuer. Deshalb landen der überwiegende Teil von ihnen beim Schlachter. Sie dürfen gehen, sobald sie dem Menschen nicht mehr dienen können.

Zuchtstuten wie Miranda, die kein lebendiges Fohlen mehr auf die Welt und somit keinen Profit mehr bringen. Reitpferde wie Nielsson, die alt und krank geworden und nicht mehr reitbar sind. Sie werden einfach durch ein jüngeres Pferd ersetzt. Den alten Rentner durchfüttern wird zu teuer. Wer will das schon?

Wer als altes Pferd im Tierschutz landet, wie unsere beiden, hat Glück gehabt. Meistens ist mit der „Unbrauchbarkeit“ das Lebensende besiegelt. Dann gibt es wenigstens noch Geld vom Schlachter. Hört sich hart an, ist aber die Realität!

Es wäre so schön, wenn Pferde endlich als fühlende Wesen und nicht länger als seelenlose Sportgeräte betrachtet werden. Ein Pferd baut eine enge Bindung zu seinem Menschen auf. Die endet nicht plötzlich, wenn das Pferd alt geworden ist!

Jeder Reiter sollte sich schon bei der Anschaffung darüber im klaren sein, dass ein Großpferd 30 Jahre leben kann und die Zeit kommen wird, wo es nicht mehr fähig ist zu arbeiten. Übernehmt endlich die Verantwortung für das Tier und zwar solange es lebt!

Wir haben die Verantwortung für die ausrangierte Hannoveraner Stute Miranda und dem aus dem Dienst geschiedenen Wallach Nielsson übernommen.

Bitte helft uns diese beiden alten und fühlenden Wesen, über den Winter zu bekommen!

DANKE SCHÖN!

Ich brauche mehrmals täglich einen großen Eimer Heucobs!

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Herbst

Herbstzeit ist Erntezeit.

Giada dreht auch im Herbst ihre Runden und passt auf uns auf.

Mein kleiner Schatten folgt mir überall hin.

„Bei Fuß“ müssen wir nicht üben…

Und so sieht es aus, wenn unserem Hof-Sheriff etwas komisch vorkommt.

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Wir danken Euch von Herzen!

Kerstin und Uwe sind unserem Hilferuf gefolgt und haben 2 Säcke Pre Alpin Wiesencobs gespendet!!!

Hier seht ihr unsere Azubine Marcy, im Wareneingang:

Vielen Dank Ihr Lieben, für Eure wertvolle Hilfe!!!

Wir müssen alles geben, um unsere alte Dame Miranda durch den zu Winter bekommen. Je älter ein Pferd wird, umso schlechter sind die Zähne. Miranda fehlen einige Backenzähne, sie braucht momentan 5 kg Heucobs am Tag. Mit normaler Heufütterung würde sie verhungern, da sie das Heu nicht mehr richtig zermahlen und verwerten kann.

Dieser Winter wird sehr teuer für uns, aber wir wollen Miranda nicht aufgeben, nur weil sie kein Heu mehr fressen kann! Solange es ihr gutgeht und sie Spaß am Leben hat, werden wir alles tun, damit es so bleibt.

Deshalb freuen wir uns über jede noch so kleine Unterstützung!!!

Wir danken Euch!!!

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Marcy und die Katzen

Die Katzen haben sich erstaunlich schnell an Marcy Baby gewöhnt. Mehr noch, es ist mittlerweile eine schöne Freundschaft zwischen den Tieren entstanden.

Anfangs waren die Katzen gar nicht begeistert. Marcy stürmte volle Kanne auf die Miezen zu und wollte mit ihnen spielen. Das empfanden die Katzen als sehr unhöflich und flüchteten genervt auf erhöhte Plätze, wo der kleine Hund nicht folgen konnte.

Katze Moni entsetzt: „Was soll das? Ein Hundebaby? Spinnst du nun total?“

Moni: „Wenn das komische Ding hier bleibt, setz ich mich auf den Briefkasten“.

„Oder ich klettere gleich auf den Zaun“.

Auch Goldie konnte es kaum glauben: „OMG, ein Baby mischt die Seniorenresidenz auf!“

Marcy war dagegen fasziniert von den Katzen.

„Wenn die nur nicht immer weglaufen würden…“

Dann blieb Katze Carry als erste einfach stehen. Sie hatte geschnallt, dass Marcy zwar wild aber harmlos ist.

Giadas vermittelnde Rolle war nicht zu übersehen.

Marcy war begeistert: „Endlich bleibt mal eine stehen!“

Carry kuschelte sogar mit Marcy.

Der kleine Hund schaute sich die Katze ganz genau an…

Carry nahm ihr das nicht übel, obwohl es etwas unhöflich war. Sie schien gefallen an Marcy Baby gefunden zu haben.

Ein paar Missverständnisse gab es. Marcy wollte spielen, Carry schmusen.

Aber mit ein wenig Unterstützung meinerseits: „Nicht so wild Mary, die Katze spielt nicht mit dir“, wurden aus Hund und Katze bald gute Freunde.

Als das Eis bei einer Mieze gebrochen war, ließen nach und nach, auch die anderen Katzen einen direkten Kontakt zu. Einige schneller, andere brauchten länger. Katzen sind eben sehr eigen und jede reagiert anders.

Kater Baghira war erst vorsichtig, dann wollte er kuscheln.

Katze Goldie war schnell überzeugt von Marcy Baby.

„Gib Küsschen“.

Einige Katzen konnten Marcys wildes Wesen nicht ertragen. Sie gingen dem Hündchen weiterhin aus dem Weg.

Katze Face war nicht begeistert von dem temperamentvollen Hündchen.

Moni und Sissy waren ziemlich genervt von der Kleinen.

Marcy schaute sich viel von den Katzen ab. Sie kletterte den Miezen einfach hinterher, wenn die ausweichen wollten. So mussten auch die schüchternen Katzen ihren Widerstand aufgeben.

Mittlerweile haben die Katzen Marcy nicht nur akzeptiert, sie haben sie gleich adoptiert!

Sie bringen Marcy jetzt Mäuse von ihren Jagdausflügen mit!

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Ist das gut oder schlecht?

Auf unserem Kirschbaum wächst dieser Pilz!

Das findet sogar Marcy seltsam.

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Eine gute Idee

Eine gute Idee hatte ein Jubiläumspaar.

Eva und Callistus feierten ihre Goldene Hochzeit im Kreise ihrer Familie. Die beiden verzichteten auf Geschenke. Stattdessen baten sie ihre Gäste, für unseren Verein zu spenden!

Das ist so lieb von Euch beiden!!!

Ganze 160.- Euro sind zusammengekommen!!!

Wir danken Euch von Herzen und wünschen Euch weiterhin viele gemeinsame, glückliche Jahre!

Auch bei Euren lieben Gästen möchten wir uns für ihre tolle Spendenbereitschaft bedanken!!!

Ihr habt uns gerade sehr geholfen. Von dem Geld können wir Mirandas Futtereimer eine Weile füllen.

Unsere alte Dame „Miranda“ ist happy und schickt Euch viele liebe Stupser!!!

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Heucobs

Nach der Kolik hatte Miranda Durchfall. Daran waren die Medikamente schuld. Der Tierarzt meinte, Buscopan löse zwar den Krampf, lege aber auch leider den Darm komplett lahm.

Um Mirandas Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen, habe ich nach der Kolik die Raufuttermenge erhöht. Raufutter ist für den Pferdedarm enorm wichtig. Damit werden die nützlichen Bakterien im Pferdedarm gefüttert, die für die Verdauung zuständig sind.

Pferde sehen groß und kräftig aus, sind aber sehr empfindlich, was ihre Verdauung betrifft. Ohne einen hohen Rohfaseranteil in der Nahrung, kommt es zu Verdauungsstörungen. Viel Rohfaser steckt im Heu. Leider kann Miranda aufgrund von Zahnproblemen,  normales Heu nicht mehr gut genug kauen und verwerten.

Damit der nötige Rohfaseranteil im Darm ankommt, muss ich mehr Heucobs füttern. Unsere alte Dame bekommt jetzt schon täglich 5 kg Heucobs, auf 3 Mahlzeiten aufgeteilt. Im Laufe des Winters werden ich die Menge noch erhöhen müssen.

Bisher haben wir „Pre Alpin Senior“, das ist kleingemachtes, ungepresstes Heu, gefüttert. Für die Zukunft ist das für unseren kleinen Verein aber nicht mehr machbar. Das „Pre Alpin Senior“ ist einfach zu teuer. Deshalb habe ich die Pferde in den letzten Wochen auf Wiesencobs umgestellt.

Auch mit den „Pre Alpin Wiesencopbs“ wird der Winter sehr teuer für uns werden. Deshalb freuen wir uns über jeden Sack „Agrobs – Pre Alpin Wiesencobs“ den wir gespendet bekommen.

Ein Sack kostet 17,80 Euro und ihr könnt ihn gern über unseren Amazon-Wunschzettel bestellen. Den Button findet ihr rechts auf dieser Seite.

Wenn euch ein ganzer Sack zu teuer ist, ihr aber gern ein paar Euro dazugeben wollt, damit wir Miranda über den Winter bekommen, freuen wir uns natürlich auch sehr über eine kleine Spende auf unser Vereinskonto.

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE

Anders werden wir es nicht schaffen, die 30 Jahre alte Stute, der mittlerweile einige Backenzähne fehlen, durch den Winter zu bekommen.

Miranda kann wegen fehlender Backenzähne, ihr Futter nicht mehr gut genug kauen.

Wir danken euch sehr, für eure wertvolle Hilfe!!!     

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Eisbär & Braunbär

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Schnappschuss des Tages

Unser Wachhund GIADA.

„Du kommst hier nicht rein!“

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Guten Morgen!

Es ist 7.03 Uhr. Das Frühstück sollte um 7.00 Uhr fertig sein!

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Kennt ihr das noch?

Früher gab es in Zeitschriften dieses Denkspiel „Original und Fälschung“.

Da gab es zwei identische Bilder zu sehen, auf einem hatten sich aber ein paar Fehler eingeschlichen, die der Leser finden musste.

Ich habe dieses Spiel ein wenig abgewandelt.

Hier seht ihr zwei Bilder von Miranda. Welches gefällt euch besser?

Das Original

oder

Die Fälschung

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Unvergessen

Chica & Campa

Wish You Were Here

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Rausgewachsen!

So sah es am 01. August aus, als Marcy zu uns auf den Hof kam.

Marcy?s erster Tag im neuen Zuhause.

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Kolik beim Pferd

Miranda hatte gestern eine Krampfkolik. Die erste Kolik seitdem dieses Pferd bei uns ist und ich hoffe auch die letzte.

Eine Krampfkolik ist nicht nur sehr schmerzhaft für das Tier, sie ist auch richtig gefährlich. Denn daraus kann sich sehr schnell eine Darmverlagerung entwickeln. Wird das Pferd dann nicht gleich operiert, kann es sterben!

Miranda ging es schlecht, richtig schlecht. Ihr Anblick war zum Heulen. Ich bin so froh, dass ich bereits bemerkt hatte, dass etwas nicht stimmte, bevor es richtig losging. So war der Tierarzt sehr schnell da und konnte helfen.

Wobei mir wieder bewusst wurde, wie wenig Tierärzte für Pferde tun können.

Der Tierarzt spritzte ein krampflösendes und ein schmerzstillendes Mittel. Das schlug zuerst nicht richtig an. Miranda hätte Futter annehmen, erleichtert ausatmen, oder pinkeln sollen. Das sind Zeichen dafür, dass das Mittel den Krampf gelöst hat und es dem Pferd besser geht.

Wir warteten vergeblich auf diese Zeichen. Miranda stand einfach nur müde und wackelig da. Sie konnte vor Müdigkeit die Augen kaum offen halten. Nur die typischen Symptome einer Kolik: das Flehmen, mit dem Kopf wackeln und sich nach dem Bauch umschauen, waren verschwunden.

„Das gefällt mir nicht“, sagte der Tierarzt, „so möchte ich das Pferd nicht sehen“.

„Was machen wir wenn das Mittel nicht anschlägt?“ fragte ich.

„Es gibt drei Möglichkeiten“, erklärte er mir.

  1. Ein stärkeres Schmerzmittel spritzen, was aber gleichzeitig sedierend wirkt. (Miranda stand eh schon sehr wackelig auf den Beinen)
  2. In die Klink.
  3. Einschläfern

Miranda sollte sterben? Ich war geschockt und innerlich ganz leer.

„Von der Klinik würde ich abraten“, hörte ich den Tierarzt sagen. „Wieso?“ frage ich und erwartete er würde mir etwas von schlechten Erfolgschancen erzählen. Doch der Tierarzt stellte eine simple Kosten-Nutzung-Rechnung auf.

Er erklärte mir: „Die Klinik ist teuer. Wenn ein Pferd noch 10 Jahre zu leben hat, kann man die Kosten auf die Jahre umrechnen. Aber dieser hier wird keine 10 Jahre mehr leben. Die meisten Warmblüter werden keine 30 Jahre alt. Der hat höchstens noch 1 – 2 Jahre, da lohnt sich die Klinik nicht“.

Oh je, ich musste erst einmal Schlucken. Ich werde mich wohl nie an diese Sicht der Dinge gewöhnen. Ich wollte nur die Erfolgsaussichten wissen. Miranda soll sich nicht quälen. Ich würde sie nie auf Teufel komm raus, in einer Klinik behandeln lassen, wenn es keine Chancen für sie gäbe, dies zu überleben.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, mit welchem innerlichen Druck ich die nächsten zwei Stunden bei dem Pferd stand. Ich hoffte so sehr, dass die Behandlung Wirkung zeigte und das tat sie dann ja auch.

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Heute war der Tierarzt bei Miranda

Als ich morgens in den Stall kam, stand Miranda allein und sah müde aus. „Wo ist denn dein Kumpel?“ fragte ich. Das war sehr ungewöhnlich. Die Pferde leben bei uns im Offenstall und sind sie um diese Uhrzeit immer draußen auf der Weide.

Mir kam das gleich seltsam vor. Als Miranda dann auch noch das Horse Alpin Senior nicht fressen wollte, wusste ich ganz genau, hier stimmt etwas nicht.

Ich rief beim Tierarzt an und erzählte der Helferin: „Die Stute macht einen müden Eindruck und hat keinen Appetit. Sonst kann ich weiter keine Symptome beobachten“. Sie wollte jemanden schicken, der eine halbe Stunde vorher anrufen würde.

Ich ging zurück in den Stall und beobachtete Miranda.

Jetzt wurde es schlimmer und sie zeigte die ersten Symptome einer Kolik: Flehmen, Kopf runter halten, nach dem Bauch schauen, umherwandern, am Boden kratzen.

Das Pferd hatte offensichtlich starke Bauchschmerzen.

Ich ging zum Telefon und rief noch einmal in der Tierarztpraxis an: „Es wird schlimmer, nun zeigt sie Anzeichen einer Kolik“. „Dann muss sofort jemand kommen“, sagte die Helferin. Ich ging in den Stall. Mirandas Zustand verschlechterte sich laufend. Da kam Nielsson von der Weide und Miranda begrüßte ihn lautstark.

Nach gut 10 Minuten fuhr der Tierarzt auf den Hof. Ich führte ihn in den Stall und zeigte ihm die Stute. Da rief er plötzlich: „Oh der Dicke ist gerade rausgegangen!“ Der Tierarzt hatte nämlich die Stalltür offen gelassen… Nielsson der die Gelegenheit genutzt hatte, war mittlerweile im Innenhof angekommen.

„Halten sie mal“, sagte ich zum Tierarzt und drückte ihm Mirandas Führstrick in die Hand. Dann ging ich in den Innenhof, wo Nielsson sich gerade das Auto vom Tierarzt anschaute. „Los Dicker, rein mit dir“, sagte ich. Blondie wusste genau was ich meinte, denn er ging freiwillig vor mir her, in den Stall.

Der Tierarzt untersuchte Miranda und konnte weder links noch rechts Darmgeräusche hören. Er holte ein paar Pferdeäpfel aus dem Darm, die normal aussahen. Sonst konnte er nichts ungewöhnliches ertasten. Die Körpertemperatur war normal.

Was ihn beunruhigte, er hörte ein Herzgeräusch. Das kann auch mal von der Kolik kommen, meinte er, muss aber später mal abgeklärt werden. Jetzt war es erst einmal wichtig, die Bauchschmerzen wegzubekommen.

Der Tierarzt spritzte Buscopan und ein Schmerzmittel. Dann beobachteten wir das Pferd. Es sollte eine Besserung eintreten, was aber nur leicht geschah. Das Flehmen und Kopfwackeln hörten auf. Miranda sah aber immer noch total fertig aus. Ich probierte wieder Futter anzubieten, sie wollte nicht fressen.

Der Tierarzt konnte momentan nicht mehr für die Stute tun und verabschiedete sich. Ich sollte in einer Viertelstunde noch einmal Futter anbieten. „Wenn es schlimmer wird, oder in zwei Stunden nicht ok ist, rufen sie mich an“, sagte er. Ich blieb im Stall und beobachtete Miranda. Fressen wollte sie nicht und sie war total müde und wackelig.

Beinahe 1 1/2 Stunden hatte sie geschlafen, dann nahm sie etwas Horse Alpin Senior. Nielsson hatte die ganze Zeit neben ihr gedöst, jetzt wurde er munter und machte sich daran den Stall zu verlassen. Da wachte auch Miranda auf und ging mit ihm auf die Weide.

Mir fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen, als sie ich sah, dass sie zu grasen anfing! Von da an ging es ihr wieder gut. Heute Abend hat sie auch ihr Horse Alpin Senior wieder ganz normal gefressen.

Das war die erste Kolik, die die alte Dame hatte. Zum Glück bekomme ich immer recht schnell mit, wenn etwas mit den Pferden nicht stimmt. So konnte ihr schnell geholfen werden.

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Ein Pappkarton

Alle wissen: Katzen lieben Pappkartons!

Oder wie war das???

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Schnappschuss des Tages

Unsere gesprächige Katze „Goldie“.

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Marcys Entwicklung

Die kleine Marcy ist schon ganz schön gewachsen.

Sie kam mit 5,8 kg zu uns.

Marcy am 08.08.2021

Und wiegt jetzt 9,8 kg.

Marcy am 02.09.2021

Die Kleine ist ein richtiges Überraschungspaket. Ich bin gespannt wie sie wohl aussieht, wenn sie erst einmal ausgewachsen ist.

Das Fell verändert sich bereits. Anfangs hatte Marcy weiche, sandfarbene Unterwolle, mit langen, seidigen, schwarzen Haarspitzen. Ihr Gesicht war sehr dunkel.

Marcy am 05.08.2021

Jetzt sind graue Haarsträhnen am Körper und im Gesicht, eine „Pfeffer-Salz-Zeichnung“ dazu gekommen.

Außerdem sind Schnauze und Ohren immer länger geworden. Der Kopf ist jetzt so lang wie meine Hand.

Marcy am 07.09.2021

Marcy bekommt einen Damenbart.

Ich dachte so was passiert erst nach den Wechseljahren. Unsere Marcy ist noch nicht einmal in der Pubertät…

Sonst ist die Kleine immer voll Energie. Temperamentvoll, völlig angstfrei und immer gut gelaunt, hüpft sie fröhlich über den Hof.

Glaubt, die ganze Welt sei ein riesengroßer Abenteuerspielplatz.

Marcy hat bereits das ganze Geländer erkundet und konnte sich von Anfang an gut orientieren.

Sie ist mit keiner Situation überfordert. Achtet von sich aus darauf, dass sie mich nicht aus den Augen verliert.

Sie kann so richtig lieb sein.

Bis sie dann plötzlich wieder den Schalk im Nacken hat.

Hey, das ist meine Jacke!

Marcy kennt auch schon solche Worte wie: „Nein, pfui, aus, lass das, wo zum Teufel ist das Telefon geblieben, die Fernbedienung ist kein Kauknochen, das ist MEIN Essen, runter vom Tisch, usw., usw…“

Oder: „Nicht auf die Treppe!“

Hab extra den Zugang versperrt.
Da klettert die kleine Kröte von der Seite auf die Stufen.

Habe ich schon erwähnt, dass Marcy Schuhe liebt?

Gummistiefel auch!

Zwischen Giada und Marcy hat sich eine ganz tolle Freundschaft entwickelt.

Die beiden sind nur noch zusammen unterwegs.

Giada passt dabei total lieb auf die Kleine auf.

Natürlich spielen sie auch.

Marcy hat sich gut in unserem Alltag eingefunden und entwickelt sich zu einem sehr netten Hund. Sie ist intelligent, lernt schnell und möchte alles richtig machen.

Beim nächsten Mal berichte ich euch, wie es mit Marcy und den Katzen so läuft.

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Pferde sind Huftiere

Die Hufe der Pferde sind aus Horn. Ähnlich wie unsere Fingernägel.

Entgegen der starren Optik, sind Pferdehufe beweglich und elastisch. Sie reagieren auf Druck und Belastung, ebenso wie auf Umweltverhältnisse. Trockenheit, Nässe, Temperatur, alles wirkt auf die Hufe ein.

Auch wenn das Material bei der Bearbeitung übrig bleibt, also keinen Kontakt mehr zum Pferd hat, verändert sich das Hufhorn, z,B. durch schwankender Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Das möchte ich euch an einem Rest Hufhorn zeigen, das ich beim letzten Hufpflegetermin, nach dem Ausschneiden aufgesammelt habe. Der Schmied hatte mit seiner Zangen, den gesamten Teil der entfernt werden musste, in eins abgeknipst.

Das sah dann so aus:

Nach einer Nacht mit hoher Luftfeuchtigkeit, hat das Teil dann diese Form angenommen.

Das Horn ist nach wie vor hart und lässt sich nicht in die Ausgangsform biegen.

Ich hätte es gern noch länger beobachtet, aber da schob sich plötzlich eine Eisbärnase ins Bild… und Schwups, weg war das Teil!

Giada meint, das war lecker!

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Pferdefutter und Einstreu

Wir danken Kerstin und Uwe für diese tolle Spende!!!

2 x Horse Alpin Senior und 1 x Allspan staubarme Einstreu

Beides können wir sehr gut gebrauchen! Vielen Dank Ihr Lieben!!!

Wir werfen einen Blick in den Wareneingang, wo Giada gerade unseren Azubi Marcy anlernt.

Erst mal den Karton anschauen, dann einen Blick hinein werfen.

„Sehr schön und jetzt müssen wir die Futtersäcke kontrollieren“, sagt Giada

„Oh ne, die Kleine ist mal wieder übereifrig…“ Giada schüttelt den Kopf.

„Mecker du ruhig“, antwortet Marcy, „ich hab dafür eine schöne Hundehütte“.

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Zahnwechsel

Die Milchzähne fangen an auszufallen.

Ein kleines Mäusezähnchen fehlt schon.

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Marcy ist ein Mädchen

Da bin ich mir ganz sicher, denn sie liebt Schuhe.

Ich habe fertig!

Außerdem hat die Kleine das Herz auf dem rechten Fleck.

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Wir danken für eure hilfreichen Spenden!

Gisela hat 50.- Euro für die Tiere gespendet

Antje hat 100.- Euro gegeben

Vom Haus des Stiftens haben wir ebenfalls 100.- Euro bekommen

Und von Amazon Smile haben wir 25,31 Euro überwiesen bekommen.

Ihr könnt uns übrigens auch vollkommen kostenlos, beim Shoppen unterstützen. Entweder über WeCanHelp oder Amazon Smile.

Den jeweiligen Button findet ihr rechts auf dieser Seite.

Vielen, vielen Dank für Eure wertvolle Unterstützung!!!

Jeder Cent hilft uns unsere Tiere gut zu versorgen. Bald kommt der teure Winter, dann müssen wir wieder viel Geld für die Pferde ausgeben.

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Schnappschuss des Tages

Carry genießt einen der raren Sonnentage.

Natürlich mit Bodyguard, wie es sich für eine vornehme Katze gehört.

Na, dann hab schöne Träume Carry!

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Gestern war der Hufschmied auf dem Gnadenhof

Miranda konnte diesmal besser mitmachen. Nur vorne rechts war schwierig für sie. Das liegt an einem Problem in der linker Schulter, das sie schon hatte, bevor sie auf unseren Hof kam. Der Züchter meinte damals sie hätte Rheuma. Aber ich glaube es ist eine alte Verletzung oder so etwas in der Art.

Auf alle Fälle hat sie Schwierigkeiten, ihr linkes Vorderbein, mit dem ganzen Gewicht zu belasten. Ich bin froh, dass der Schmied so tief arbeiten kann und viel Geduld mit der alten Dame hat.

Ich habe Miranda eine Stunde vor dem Termin und noch einmal kurz bevor der Schmied kam, Traumeel gegeben.

Nielsson war gestern ganz brav und hat überhaupt keine Faxen gemacht.

Unsere Senioren haben die Hufe schön.

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Ein wehmütiger Tag

Heute hätten wir Chicas 16. Geburtstag gefeiert.

Leider hat sie es nicht geschafft, ihr sechszehntes Lebensjahr zu vollenden. Ich wollte euch so viel erzählen. Über Chica und ihre letzten Tage. Wie schwer es ist, den richtigen Zeitpunkt zu finden, ein geliebtes Tier gehenzulassen.

Aber ich kann es einfach nicht. Noch nicht.

Vielleicht wenn etwas mehr Zeit vergangen ist.

Wir ihr wisst, ist nur kurze Zeit nach Chicas Tod, Campa sehr krank geworden und ebenfalls verstorben. Der Verlust der beiden war und ist immer noch richtig heftig.

Dieser Beitrag soll an die beiden besten Freundinnen erinnern.

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Wie heißt noch mal das Tier das Schlangen tötet?

Ich glaube der Name fängt mit M an. Mungo, Mango, Marcy, oder so???

Marcy killt die Schlange und Giada macht den Hof-Sheriff. Das nennt man Arbeitsteilung.

In dem Film ist übrigens sehr gut zu erkennen, wie ein Herdenschutzhund tickt. Wenn nichts los ist, bleibt er inmitten seiner Herde.  

Sobald sich jemand der Herde nähert, tritt der Hund hervor und stellt sich zwischen die Gefahr und seine Herde.

Im Film ist der „Eindringling“ noch sehr weit weg. Er bewegt sich am Ende der langen Zufahrt, das dürften gut 250 Meter sein. Der Herdenschutzhund macht warnend durch Bellen auf sich aufmerksam. Das bedeutet: „Komm nicht näher, hier passe ich auf!“

Sollte der Eindringling näher kommen, würde die Warnung heftiger werden. Der Hund würde lauter Bellen und warnend Knurren. Wobei er plötzlich viel größer aussieht. Denn Herdenschutzhunde haben die Gabe, in Erregung viel größer zu erscheinen.

Der Fremde zieht sich zurück, worauf der Herdenschutzhund noch eine Weile stehen bleibt und die Lage beobachtet. Erst wenn er sich sicher ist, dass keine Gefahr mehr droht, kehrt er zu seiner Herde zurück.  

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Da sind sie wieder

Die Riesenpilze

Der Riesenbovist macht seinem Namen alle Ehre. Die Löcher haben übrigens Nacktschnecken reingefressen. Ich habe eine davon am frühen Morgen erwischt.

Auf diesem Bild seht ihr nicht nur Pilze, sondern auch ein typisches Verhalten von Giada.

Der Maremmano sucht sich eine erhöhte Stelle, von wo aus er die ganze Gegend überblicken kann.

Der Azubi spielt und der Hof-Sheriff passt auf…

Giada ist durch den Einzug von Marcy wieder glücklich!

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Marcy rockt den Hof

Marcy rockt den Hof

Die kleine Marcy hat sich unglaublich schnell bei uns eingelebt. Ich möchte euch von den ersten Tagen berichten und wie unsere Fortschritte aussehen. Marcy ist eine wilde Mischung aus sämtlichen rumänischen Straßenhunden, Bergziege und ein bisschen Schnappschildkröte müsste auch noch mit drin stecken.

Marcy ist ein neugieriges, schlaues und sehr temperamentvolles Hündchen. Kann unheimlich aufdrehen und braucht lange bis sie zur Ruhe kommt. Es wird getobt, dann noch mehr Gas gegeben, bis sie nörgelig wird wie ein übermüdetes Kind und schließlich umkippt und pennt. Dabei muss sie ihre spitzen Milchzähnchen überall ausprobieren.  

Ich kann euch sagen, ein Welpe im Haus ist ganz schön anstrengend. Einen älteren Hund zu übernommen, finde ich viel einfacher. Er weiß schon, dass er nicht alles ankauen darf und macht nicht so viel Blödsinn. Den kleinen Wirbelwind Marcy, kann ich nicht aus den Augen lassen.  

Ihr könnt mir glauben, so ein Hundebaby ist ein Fulltimejob.

An den ersten Tagen konnte Marcy überhaupt nicht zu Ruhe kommen. Das bedeutete auch schlaflose Nächte. Marcy regierte mit gesteigerter Aktivität auf die neue Umstellung. Sie lief herum, fiepte, jaulte, konnte sich nicht entspannen. Legte sie sich mal hin, dann nur für kurze Zeit.

Immer wieder schreckte sie aus dem Schlaf auf, bellte und knurrte. Wenn ich sie ruhige Ansprach, beruhigte sie sich. Das Päckchen das sie aus Rumänien mit sich herumschleppte, war nicht zu übersehen. Es ist so traurig, dass dieser Hundewelpe sich bereits auf der Straße durchkämpfen musste. In Rumänien ist das leider keine Ausnahme, es werden viele Welpen ausgesetzt.   

Bereits am Morgen nach ihrer Ankunft entschied Marcy, dass ich jetzt ihre neue Mutti bin. Seitdem läuft sie mir überall hinterher. Am liebsten schläft die Kleine wenn sie irgendwo bei mir andocken kann. Dann schreckt wie auch nicht aus dem Schlaf hoch. Nur aufstehen darf ich nicht, dann folgt Marcy mir wie ein Schatten.   

Endlich zur Ruhe gekommen

Die ersten Tage waren echt schlimm, wenn es um Futter ging. Sobald Marcy etwas Essbares roch, drehte sie durch. Versuchte mit allen Mitteln ans Essen zu kommen. Bei der Fütterung machte sie ein riesen Theater. Sprang laut schreiend herum, kletterte an meinen Beinen hoch, gebärdete sich wie eine Irre. Ihr Futter verschlang sie in Sekundenschnelle.

Auch mein Essen war vor Marcy nicht sicher. Setzte ich mich hin und wollte in Ruhe essen, dann versuchte Marcy alles, um an meinen Teller zu kommen. Blitzschnell und wendig wie ein Aal, schoss der kleine Hundekörper mal links, mal rechts, an mir vorbei um auf den Tisch zu gelangen. Oder sie saß plötzlich auf meiner Schulter!

Marcy hatte in Rumänien hungern müssen und auf der Straße gelernt, nur der schnellste Hund hat einen vollen Bauch. Es ist wirklich traurig, dass bereits ein kleiner Welpe um sein Futter kämpfen muss. Marcy scheint das harte Leben aber nicht weiter traumatisiert zu haben. Sie ist angstfrei, neugierig und kann sich sehr gut auf dem Gelände orientieren. Sie läuft schon auf dem ganzen Hof herum und ist nicht überfordert damit.

Im Gegenteil, sie muss jeden Winkel erkunden. Dabei ist sie doch tatsächlich die Eisentreppe hochgeklettert. Das hat noch kein Hund versucht. Die Katzen gehen gerne die Treppe hoch und das hat Marcy gesehen und nachgemacht.  

Ein Wäscheständer als Absperrung

  

Kein Hund ist jemals diese Stufen hochgegangen…

Die Kleine ist eben sehr schlau und lernt schnell. Darum sind die Anfangsprobleme schon viel besser geworden. Sie hört auf ihren Namen, ist Stubenrein, der Rückruf klappt, kann „Sitz“. Ist mächtig stolz wenn sie gelobt wird, schaut mich oft so an „na mache ich alles richtig“. Die Futtergier ist verschwunden. Marcy hat begriffen, dass es regelmäßige Fütterungszeiten gibt. Außerdem hat Giadas Ruhe bei der Fütterung abgefärbt.

„Sitzt“ klappt schon.

Herdenschutzhunde sind nicht besonders gierig. Während ich das Futter zubereite, liegt Giada ruhig abwartend auf dem Boden. Marcy sitzt jetzt ganz brav daneben und wartet. Es gibt kein Schreien und kein Springen mehr! Mein Essen gehört wieder mir. Nach einigen Kämpfen hat sie auch das eingesehen.

Mit den Katzen klappt es auch schon gut. Carry kuschelt breits Marcy, Sissy, Goldi und Moni bleiben einfach sitzen, wenn Marcy angedüst kommt. Die anderen Miezen springen einfach irgendwo drauf und schauen von oben auf die kleine Nervensäge.

Die Katze schaut von oben auf den Wirbelwind.
Mit Carry wird bereits gekuschelt.

Die Schafe zieren sich noch ein bisschen, aber Marcy hat keine Berührungsängste.

Giada hat die Kleine auch adoptiert. Die beiden spielen und sind gemeinsam auf dem Hof unterwegs.    

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Vertrauen

So habe ich die beiden heute Morgen im Stall angetroffen:

Nielsson schläft im Liegen und Miranda steht direkt neben ihm, ihr Huf berührt seine Seite.

Das nenne ich bedingungsloses Vertrauen und das ist so schön!

Einige von euch werden sich noch an die Anfangszeit erinnern, als Nielsson zu und auf den Hof kam.

Da sah es noch ganz anders aus:

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Das Eis ist gebrochen!

Das ging jetzt schneller als erwartet.

Hier ist ein Film, mit kurzen Sequenzen von Marcys ersten Tagen, im neuen Zuhause. Ihr seht, wie der erwachsene Herdenschutzhund, auf den Neuankömmling reagiert. Wie Welpe Marcy ihre neue Welt erkundet, wie die Annäherung der erwachsenen Hündin aussieht.

Deutlich zu erkennen ist, Giada verhält sich anfangs abwartend, dann wird die Vertrautheit größer und schließlich bricht das Eis, mit einem Spiel der beiden.

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Vielen Dank für eure Unterstützung!

In den letzten Tagen sind wieder viele hilfreiche Spenden eingegangen!

Harry aus Österreich hat 25.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!

Cornelia hat 10.- Euro gespendet, mit den Worten: „Wellcome Marcy Baby!“

Benjamin hat einen Dauerauftrag eingerichtet, 5 Euro gehen monatlich an unsere Tiere. Er schreibt dazu: „Vielen Dank für eure wertvolle Arbeit!“

Gudrun hat auch dieses Jahr, zu Gunsten unseres Vereins, auf ihre Geburtstagsgeschenke verzichtet. Ihre Kinder haben 150.- Euro gespendet!

Und zum Schluss noch eine weitere süße Geschichte.

Herba hat am Wochenende eine Geldbörse gefunden und hat wie sie schreibt, den ihr aufgedrängten Finderlohn, an uns weitergegeben. Ihre Spende ist das Paket Einstreu für den Pferdestall, den sie von unserem Amazon Wunschzettel bestellt hat!

Giada und Sissi im Wareneingang:

Rufen den Azubi Marcy dazu…

Marcy wird angelernt – sie muss ja noch so viel lernen.

Der große Pappkarton ist ein schöner Spielplatz für die Miezen und einem kleinen Hündchen…

Wir bedanken uns bei all den lieben Spendern!!!

Ihr seid einfach toll! Ihr hattet alle so schöne Ideen, wie ihr uns unterstützen könnt. Jede einzelne Geschichte ist ein Beispiel für einen wunderbaren Weg, Gutes zu tun!

Wir freuen uns über eure Futterspenden und ganz besonders, über eine regelmäßige Unterstützung. Es muss nicht viel sein, jeder Cent hilft uns bei der Versorgung unserer Schützlinge.

Gemeinsam sind wir stark und können so viel Gutes tun!

VIELEN DANK IHR LIEBEN!!!

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