Bilder einer ganz besonderen Freundschaft.
Manch einer mag sich fragen, Herdenschutzhund und Katze, kann das gut gehen?
Als Giada auf den Hof kam, musste ich mir einige Vorurteile anhören. Natürlich von Menschen, die noch nie Hund und Katze vergesellschaftet, geschweige denn einen Herdenschutzhund gesehen hatten. Das waren Leute die leider immer alles besser wissen, aber überhaupt keine Ahnung haben.
Anstatt einfach mal die Klappe zu halten, meinten sie ich solle Giada einen Maulkorb aufsetzen, weil sie die Katzen töten würde. Die selbsternannten Öxperten prophezeiten mir, die Katzen würden dem Hund die Augen auskratzen.
Leider gibt es so viele Vorurteile gegen Herdenschutzhunde. Sie werden als Monster hingestellt oder als unerziehbar. Beides stimmt nicht. Es ist richtig, dass sie anderes sind, als andere Hunderassen. Ich musste auch erst lernen wie Giada tickt. Meine ganze Hunderfahrung konnte ich vergessen, aber ich ließ mich nicht verunsichern. Ich fing wieder neu an zu lernen, mit Giada zusammen.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Giada fügte sich trotz fehlender Sozialisation, fehlender Erfahrung und dem fehlen jeglicher Umweltreize in ihrer Jugend, hervorragend in das Hofgeschehen ein. Sie lernte alles ohne Zwang und ohne Maulkorb! Allein mit Verständnis, feiner Anleitung, dem Aufbau einer guten Beziehung zwischen Mensch und Hund und ganz viel Freiheit.
Hier seht ihr ein paar Bilder von dem vertrauensvollen Verhältnis des Maremmanos und der Katze.
Diese Fotos entstanden im August / Anfang September. Da war das Fell noch nicht nachgewachsen, das sich Giada in ihrer Trauer um Chica und Campa, herausgerissen hatte.
Flanken, Bauch und Beine waren am schlimmsten betroffen.






Marcy hat auch schnell Freundschaft mit Carry geschlossen.
Carry ist eine Katze die Hunde sehr mag.

Zum Glück konnte Marcys Ankunft den Schmerz der sensiblen Herdenschutzhündin heilen.


Mittlerweile ist Giadas Fell wieder vollständig nachgewachsen.

Ein Maremmano wirkt groß und kräftig, ist aber ein sehr sensibler und sanfter Hund. Für seine „Herde“ gibt er sein Leben. Mit denen die dazugehören, geht er vorsichtig und geradezu liebevoll um.
Auf einen Maremmano kann man sich immer 100%ig verlassen.







































































































































