Die ersten Spender sind im Lostopf!

Das ging jetzt aber schnell. In den letzten Tagen, kamen viele wertvolle Spenden bei uns an!!!

Ich hoffe, dass ich alle Spenden dem richtigen Tierfreund zuordnen konnte. Leider liegen den Sendungen selten Lieferscheine bei. So ist es leider nicht ganz einfach für mich, den Spender zu ermitteln.

Ich hoffe mir ist das gelungen. Falls ich jemanden nicht aufgeführt habe, wäre es schön, wenn er oder sie sich melden würde. Denn jeder der bis zum 31.12. etwas spendet, darf an unserer Verlosung teilnehmen.

Dies wertvollen Spenden haben wir erhalten:

Michael hat Einstreu, Horse Alpin Senior, Lexa Strukturmix, Senior Mineral für die Pferde, Futter und Hundekuchen für die Hunde und Katzenfutter bestellt:

Anja hat Bierhefe, Wiesenbussis, Wiesen Happys, Rinti Kennerfleisch, Bierhefe und Schecker & Bubeck Hundekuchen für die Tiere bestellt.

Ute hat 40.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen.

Wir danken allen Spender von Herzen!!!

Ihr seid mit Eurer Spende in den Lostopf gehüpft! Viel Glück wünschen wir!!!

Hier geht es zum Lostopf: KLICK

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3. Advent

Tierhilfe Miranda wünscht euch einen schönen 3. Advent!

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Start unserer Jahresendverlosung!!!

Heute beginnt unsere beliebte Verlosung zum Jahresende!

Alle Stammleser und treuen Unterstützer kennen das schon. Von heute an, bis zum 31.12.2020, landet jeder im Lostopf, der etwas für unsere Tiere spendet!!!

Am 01.01.2021 werden dann 3 glückliche Gewinner gezogen.

Zu gewinnen gibt es als Hautpreis, einen unserer tollen Fotokalender für das Jahr 2021, mit süßen Bildern, von unseren Tieren. Der Kalender wurde von Kerstin und Uwe für die Verlosung gespendet.

Der Zweite und dritte Preis, sind jeweils ein schöner Gedichtband von Karl Miziolek.

Es ist ganz einfach für euch mitzumachen:

Ihr braucht nur etwas von unserem Amzon-Wunschzettel zu bestellen oder ein paar Euro auf unser Vereinskonto zu überweisen.

Spendenkonto

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE

Dann drück ich allen Teilnehmern die Daumen und wünsche ganz viel Glück!!!

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Ihr seid super!

In den letzten Tagen sind hier noch mehr Spenden angekommen.

Es geht hier sozusagen Schlag auf Schlag. Ich komme gar nicht mit dem Berichten hinterher und unser Gartentisch wäre beinahe unter der Last der Pakete zusammengebrochen!

Giada und Moni im Wareneingang

Zwei der Pakete kamen von Kerstin & Uwe!

Eins davon war bis oben hin voll mit Pferdeleckerlis.

Im anderen war Katzenstreu und eine riesengroße Schaufel.

Mathilda und ein befreundeter Tierschutzverein, haben viele Dosen Katzenfutter gespendet!

Claudia hat einiges für unseren Ebay-Shop geschickt.

Außerdem bekamen wir noch zwei Pakete von einem unbekannten Spender. Eins mit zwei Salzlecksteinen für die Pferde und in dem anderen war dieser supertolle Futtertrog für die Schafe.

Ok, hier sitzt die falsche Tierart am Trog.

Wir werden bald ein Foto von den Schafen am Trog nachliefern. Denn die freuen sich genauso doll wie wir, über dieses tolle Geschenk!!!

Wir danken allen Spendern für ihre tolle Hilfe!!!

Ginger hat übrigens seinen Irrtum schnell bemerkt und ist in den Karton gekrochen.

Katzen und Kartons – eine unendliche Liebe.
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2. Advent

Es fühlt sich heute an, wie der 2. Advent und Nikolaus zusammen. Darum lasst mich euch mit diesem kleinen Gedicht, einen schönen Advents- und Nikolaustag wünschen.

Ein Rehlein steht im Walde, ganz still und stumm.

Es hat zu seiner Freude, einen puscheligen Wintermantel um.

Mit seinen sanften Augen, schaut es in mein Gesicht.

„Du hast ja gar keine Scheu, verstehen muss ich das nicht“.

Susanne Rittscher

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Noch mehr wertvolle Winterhilfe!

Gisela hat 150.- Euro auf unser Vereinskonto überwiesen!!!

Peter hat 30.- Euro gespendet!!!

Und diese Sachen hat ein unbekannter Spender, über unseren Amazon Wunschzettel bestellt:

1 x 24 kg staubarme Einstreu für unsere Pferde. Davon verbrauchen wir im Winter sehr, sehr viel…

Campa im Wareneingang.

1 x 5 kg Dogreform Hundebrot. Das sind leckere Hundekuchen für das Rudel!

Giada und Chica im Wareneingang.

Weil man auf dem Bild nicht so viel von der Tüte sieht, hier noch einmal mit unserem „Löwen“ Ginger.

Hat er nicht ein tolles Winterfell bekommen?

Wir bedanken uns recht herzlich, bei den tierlieben Unterstützern!!!

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Freundinnen

Spanischer Ratonero und italienischer Maremmano.

Campa und Giada

Einem Hund ist die Rasse, Herkunft, Farbe und das Aussehen eines anderen Hundes total egal. Sie entscheiden ganz einfach nach Sympathie, mit wem sie befreundet sein wollen.

Und dann passt zwischen diese Freundschaft keine Briefmarke.

Sie hält ein Leben lang, egal was da kommen möge.

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Hilfe von Kollegen

Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns wieder einmal mit einer Ladung Katzenfutter unter die Arme gegriffen!!!

Dabei war auch ein kleiner Kratzbaum und einige Tüten Leckerlis für die Miezen! Das ist so toll, die Katzenbande freut sich sehr über diese hilfreiche Spende.

Im Wareneingang waren diesmal Fremdarbeiter tätig.

Zwei Rehe:

Unser Dank geht an die netten Kollegen, für ihre wertvolle Hilfe!!! ❤

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1. Advent

Die Tierhilfe Miranda wünscht euch einen schönen 1. Advent!

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Hufschmied

Kerstin und Uwe haben sich wieder mit 10.- Euro, an den Kosten für den Hufschmied beteiligt!

Das ist schon zu einer lieben Regelmäßigkeit geworden und hilft unserem kleinen Verein sehr, die Kosten für die Pferde besser zu stemmen.

Wir bedanken uns recht herzlich für diese liebe Unterstützung!!!

Miranda ist jetzt beinahe 30 Jahre alt und legt sich immer noch zum Schlafen hin.

Sie kommt anschließend auch gut wieder auf die Beine.

Das freu uns natürlich sehr.

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Das zaubert ein Lächeln auf unser Gesicht

Genau wie mit WeCanHelp, habt ihr die Möglichkeit mit „Amazon Smile“, kostenlos die Tierhilfe Miranda zu unterstützen.

Dafür gibt es auch einen Button, rechts auf dieser Seite.

Vielleicht denkt ihr beim Weihnachtsshoppen daran?

Amazon hat uns gerade 20,06 ausgezahlt!!!

Wir sagen: Vielen Dank!!!

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Wow, wow, wow!

Wir haben eine Riesen-Futterspende erhalten!!!

Eugen hat 5 Säcke Horse Alpin Senior gespendet!

Jetzt ist die Futterküche erst einmal gut gefüllt:

Außerdem kam heute noch ein Paket mit 5 x Lexa Senior-Mineral bei uns an.

Das kommt wie gerufen, weil unser Eimer gerade fast leer ist.

Moni, Goldie und Face im Wareneingang.

Hier noch mal ein Foto fast ohne Katzenviecher.

Wer der edle Spender des Mineral-Futters war, konnte ich leider nicht erkennen. Es lag keine Benachrichtigung dabei.

Auf alle Fälle bedanken wir uns recht herzlich für diese tolle Winterhilfe!!! ❤

Und unsere Rentner schicken dem tierlieben Spender, ganz viele liebe Stupser.

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November

Ein paar November-Impressionen von unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere. Die Fotos habe ich am 15.11.2020, bei 15° Celsius und schönstem Sonnenschein aufgenommen.

November-Blüten: Dieser Strauch blüht immer im Winter. Meistens sogar im Januar ein zweites Mal. Ich habe keine Ahnung wie er heißt. Seine Blätter duften herb aromatisch.

November-Gänseblümchen

November-Gänseblümchen mit Giada.

November-Gänseblümchen mit Hund und Katzen.

November-Gänseblümchen mit Carry.

November-Gänseblümchen mit Face.

November-Gänseblümchen mit Ginger.

Katzen und ein Hund.

Kuscheln.

Ein Herdenschutzhund schaltet sofort in den Arbeitsmodus, wenn er etwas hört, sieht, oder riecht.

Eben noch gekuschelt, im nächsten Moment bei der Arbeit.

Miranda hat sich super erholt und geht mit einem guten Gewicht in den Winter.

Sie hat ein schönes, dichtes Winterfell bekommen.

Herr Nielsson ist lustig drauf, wie immer.

Sagte ich schon, dass Herr Nielsson lustig drauf ist?

In der Sonne dösen findet er fein.

Die Schafe machen Streckübungen.

Und kommen dann neugierig zu mir gelaufen. Könnte ja ein Leckerli abfallen.

Das sind Schlehen. Wenn sie Frost bekommen haben, kann man daraus lecker Likör machen.

November-Schatten.

November-Landschaft.

Ich bin froh, dass ich mir die Zeit genommen habe, um diese Fotos zu schießen. Danach schlug das Wetter um. Jetzt haben wir zwischen 3 und 10° Grad. Erst machte der Novembernebel die Tage grau und dann zogen zwei Stürme mit Regen und Hagel durch.

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YOU can help!!!

Du kannst helfen und zwar ganz ohne eigene Kosten!

Dafür brauchst du nur deine Online-Einkäufe über unseren WeCanHelp-Button, rechts auf dieser Seite, zu starten. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist das eine tolle Gelegenheit, unser Tierschutzprojekt ohne eigene Kosten zu unterstützen.

Viele Shops machen mit und zahlen eine kleine Provision, an gemeinnützige Organisationen.

Wir haben gerade 87,84 Euro von WeCanHelp überwiesen bekommen. Auf die Auszahlung mussten wir ein Jahr warten.

WeCanHelp zahlt immer erst ab einer Summe von 200.- Euro aus. Die bekommt unser kleiner Verein leider nicht mehr zusammen, da immer weniger Leute mitmachen. Zum Glück wird einmal im Jahr im November, egal welcher Betrag zusammen gekommen ist, immer ausgezahlt.  

Ich will versuchen, das alles noch einmal zu erklären, denn es scheint immer wieder zu Missverständnissen zu kommen.

Neulich schrieb mich doch wirklich jemand an, der der Meinung war, er hätte ganz alleine 634,51 Euro mit seinen Online-Einkäufen, für die Tierhilfe generiert. Er meinte noch er wollte sich nicht selber loben, aber das wäre doch wirklich eine Wahnsinnssumme. Das ist es leider nicht.

WeCanHelp listet alles sehr genau und wie ich finde gut verständlich auf. Wenn ihr auf unsere „WeCanHelp Seite“ geht, seht ihr als erstes die Gesamtsumme des Spendenstands. Das heißt, hier sind alle Eingänge vermerkt, die seit dem 22.11.2017 bis zum heutigen Tage zusammengekommen sind.

Bei uns sind das diese 634,51 Euro.

Diese Summe setzt sich aus allen Eingängen, seit Beginn unserer Listung bei WeCanHelp zusammen. Die Summe die dahinter steht, zeigt alle bereits erhaltenen Spenden, seit Beginn. Bei uns sind das 601,21 Euro.

Unter dieser Summe findet ihr eine genaue Auflistung mit Daten und wann, welcher Betrag überwiesen wurde. Daraus könnt ihr sehr genau erkennen, wie die Beteiligung und somit die Beträge, von Jahr zu Jahr abgenommen haben.

Wir bitten euch von Herzen, jetzt im Weihnachtsgeschäft bitte an uns zu denken.

YOU can help – ganz ohne eigene Kosten!!!

Die Tiere danken es dir!

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Zwischenstand der Bücher-Aktion

Der sozial engagierte Schriftsteller Karl Miziolek, spendet immer einen Teil seiner Buchverkäufe, für einen guten Zweck.

Wie ihr bereits wisst, hat Karl unseren Verein ausgesucht. Von jedem verkauften Buch gehen 5.- Euro an die Tierhilfe Miranda! Heute möchte ich euch das Zwischenergebnis bekanntgeben.

Bis heute sind sagenhafte 120.- Euro zusammen gekommen!!!

Ist das nicht toll? Unser herzlicher Dank geht an alle Buchkäufer! ❤

Ihr habt die Chance noch mitzumachen, denn die Aktion geht bis zum 31.12.2020.

Es wäre echt toll, wenn noch der eine oder andere ein Buch kaufen würde. Hier geht es zu den Büchern von Karl Miziolek:

Bücher Seite 1: https://www.bildhafte-gedanken.at/bod-shop-1/

Bücher Seite 2: https://www.bildhafte-gedanken.at/bod-shop-2/

Bücher Seite 3: https://www.bildhafte-gedanken.at/bod-shop-3/

Wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann ich wirklich einen der Gedichtbände oder die spannenden Kurzgeschichten empfehlen.

Und vergesst euch nicht. Mit einem Buch könnt ihr es euch so richtig schön gemütlich machen. Den regnerisch, grauen November und die Corona-Beschränkungen wenigstens für einige Zeit vergessen.

Mit einem Becher heißen Tee, einem verkleideten Papagei auf der Schulter und einem guten Buch.

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Schnappschuss des Tages

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Hufpflege

Heute war der Hufschmied auf dem Hof.

Miranda konnte richtig gut die Hufe geben! Dabei hatte ich befürchtet, ich müsste den Termin absagen. Anfang letzter Woche find die Stute plötzlich stark zu lahmen an. Miranda macht eine alte Verletzung in der linken Schulter immer mal wieder Probleme.

Das Problem hatte sie schon, bevor sie zu uns auf den Hof kam und es kann immer mal wieder aufflackern. Lange Zeit ging alles gut doch letzten Montag lahmte sie dann stark. Man sah deutlich die Schonhaltung, sie konnte das linke Bein nicht belasten.

Ich behandelte die Stute sofort mit Traumeel, weil das bei ihr bis jetzt immer gut angeschlagen hat. So auch diesmal, die Schmerzhaftigkeit ließ schnell nach. Am Freitag konnte Miranda bereits wieder normal laufen.

Das ganze Wochenende über blieb sie schmerzfrei. Trotzdem gab ich ihr eine Stunde bevor der Schmied kam, noch einmal Traumeel Tropfen. Es war erstaunlich, so gut konnte Miranda schon lange nicht mehr die Hufe geben. Sie zog nicht einmal weg!  

Ich werde ihr jetzt jedes Mal vor dem Termin Traumeel geben. Der Schmied sagte auch, dass es viel besser ging.

Mirandas rechter Huf: Der Riss ist kaum noch zu sehen.

Herr Nielsson machte für seine Verhältnisse gut mit, ließ nur wieder das Zirkuspony raushängen. Zeigte unaufgefordert ein Paar seiner Tricks und legte schließlich seinen Kopf auf des Schmieds Rücken, als dieser gerade dabei war, seine Vorderhufe zu raspeln.

Nielssons Hufe

Warum dieses durchgeknallte Pony immer beim Hufe machen so albern werden muss? Der Schmied meinte nur: „Wenn ich auch noch deinen schweren Kopf halten soll, gehe ich gleich in die Knie“.

Hier könnt ihr die Puppen tanzen lassen:

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Vielen Dank für eure Winterhilfe!

Giada im Wareneingang

Wir freuen uns sehr über Futterspenden, die in den letzten Tagen eigetroffen sind!!!

Nicole und Holger haben 2 x Horse Alpin Senior über unseren Amazon Wunschzettel bestellt. Genauso wie Ilona und Heinz. Dann haben die beiden Pferdekumpels „Tyta“ und „Eldur“, einen Sack Pre Alpin Wiesencobs und einen Eimer Alpengrün Mash gespendet.

Jetzt ist unsere Futterkammer erst einmal gut gefüllt.

Vielen Dank den lieben Spendern!!!

Unsere beiden Rentner sagen ebenfalls herzlichen Dank! ❤

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Was ist ein Reh?

Ein Reh ist ein sehr scheues Wildtier, das fürchterlich, fürchterlich Angst vor Hunden hat.

Heute Nachmittag um 16.00 Uhr, stand so ein Exemplar in unserer Einfahrt.

Giada und Chica bretterten sofort laut bellend zum Tor, um den ungebetenen Gast zu verscheuchen.

Das Reh lief aber nicht weg, es schaute sich in aller Ruhe die Hunde an.

Wahrscheinlich war es ein schlaues Reh.

Es ahnte sicherlich, dass Giada keinen Jagdtrieb, sondern nur einen Schutztrieb hat und den niedrigen Zaun respektiert. Am Tor ist für Giada die Grenze. Rein kommt niemand, wer vor dem Tor steht, wird gewarnt.

Das Reh wusste sicherlich auch, dass die Oma Chica, sowieso nicht mehr hinterher laufen kann. Es knabberte trotz bellender Hunde, einfach an den Pflanzen herum.

Dabei kam das Reh noch näher an den Zaun.

Das war für Giada nun doch zu nah und sie bellte: „Komm keinen Schritt näher, sonst bekommst du was aufs Maul“.

Das scheue Wildtier war nicht wirklich beindruckt und antwortete: „Rutsch mir den Buckel runter, du haarige Töle“.

Als das Reh endlich den Blick abwendete, zog sich der Herdenschutzhund zurück.

Um später noch einmal zu kontrollieren, ob sich das Reh wirklich verzogen hatte.

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Bunt

Und noch ein Beitrag für Bernhards Fotoaufgabe: BUNT

Das ist ein buntes Bild von unsere Chica, in deren Seele es sehr lange schwarz aussah.

Das Foto ist ungefähr 10 Jahre alt. Chica kam im August 2009 auf unseren Hof. Anfangs gab es immer wieder Zeiten, wo es stressfreier für den Hund war, wenn ich ihr das Geschirr auch im Haus nicht auszog. Denn Chica war ein gebrochener Angsthund, als sie zu uns kam.

Die Podenco-Mix Hündin lebte ursprünglich als Kettenhund, auf der Insel Fuerteventura. Was dort nicht unüblich ist, denn Hunde werden auf der Insel nicht als Haustiere gehalten, wie bei uns.

Sie leben an einer Kette und werden nur in der Jagdsaison benutzt. Anders kann man das nicht bezeichnen. Bis zur nächsten Jagdsaison vegetieren die armen Viecher, ohne Schutz vor Sonne und Witterung, irgendwo in der Landschaft vor sich hin. Werden gerade so mit Futter und Wasser versorgt, dass sie am Leben bleiben.

Chica hatte dieses Leben an der Kette vollkommen traumatisiert. Sie bestand nur noch aus Angst und war nicht mehr für die Jagd tauglich. Jäger entledigen sich gern einem für sie „untauglichen“ Hund“, auf verschiedensten, meist sehr unschönen, Weisen.

Chica hatte noch Glück, Tierschützer kauften sie frei und flogen sie nach Deutschland aus. Der Hund kam dann leider auf eine für sie nicht geeignete Pflegestelle. Dort herrschte einfach zu viel Trubel für die Angsthündin und so blieb sie in ihren Ängsten gefangen.

Chica wurde zum Dauersitzer. Nach 1 1/2 Jahre auf der Pflegstelle, waren ihre Ängste immer noch nicht besser geworden. Sie war ein absolutes Nervenbündel und konnte vor lauter Stress kaum fressen.

Chica traute keinem Menschen, kam mit normalen Alltagssituationen nicht klar. Alles machte ihr Angst. Autos, Fahrräder, Geschirrklappern, Spaziergänger, Besucher, Stimmen, Bewegungen, Gewitter, Blätter im Wind. Ich könnte diese Liste unendlich weiter führen…

Es gab kaum etwas, was die Hündin aushalten konnte. Sie ertrug nicht einmal den Alltag in einem normalen Haushalt. Ging ein Mensch auf den Hund zu und Chica konnte nicht fliehen, duckte sie sich und pinkelte aus Panik unter sich. So ein Hund wollte natürlich niemand haben. Deshalb übernahm schließlich unser Verein den Hund.

Ich hatte bereits Erfahrung mit Angsthunden. Mein erste Hund „Tinka“, den ich als ich Mitte 20 war, aus einem dunklen Schweineferche ohne Fenster befreit und zu mir genommen hatte, war auch ein Angsthund. Tinka hatte bis dahin nie die Sonne gesehen und war mindestens genauso schlimm dran wie Chica, als sie zu mir kam.

Damals lernte ich viel mit und durch diese Hündin. Es war nicht immer leicht, aber wir wurden das beste Team aller Zeiten. Ich bin ihr immer noch so dankbar, für die tolle gemeinsame Zeit und dafür, was ich alles durch sie lernen durfte.

Dies half mir sehr, auch Chica aus ihrem Trauma zu befreien.

Heute ist Chica eine 15 Jahre alte Hunde-Oma und genießt ihren ruhigen Lebensabend, auf unserem Gnadenhof für Haus- und Nutztiere.

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So eine Bangbüx!

Dem sonst so rüpelhaften Herrn Nielsson, geht bei Gewitter ordentlich die Düse!

Da sucht die alte Bangbüx, so nennt der Hamburger einen Angsthasen, doch wirklich Schutz bei Miranda…

Unser altes Mädchen kann Gewitter nicht aus der Ruhe bringen. Miranda ist Knallgeräusche gewohnt. Schon allein wegen der Jäger, die hier oft unterwegs sind.

Die Stute hat in ihrem langen Leben so viele Treibjagden erlebt, die ist absolut schussfest. Ich könnte mit ihr bei „Rauchende Colts“ oder „Bonanza“ mitreiten.

Treibjagden finden nicht nur neben, sondern auch auf unserem Grundstück statt. Das ist irgendwie immer ein bisschen wie Wild West und auch nicht ganz ungefährlich.

Dagegen ist auch das heftigste Gewitter eine Lachnummer. Doch der sonst so unerschrockene Nielsson, buckelt beim Donnerknall und versteckt sich neben Miranda. Da lässt er nicht mehr den Macho raushängen…

Das Video bitte mit Ton anschauen.

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Für die Seele 225

Komm, schöne Katze, an mein Herz,

doch ziehe ein die scharfen Klauen;

lass mich in Deine Augen schauen,

in Augen aus Achat und Erz.

Charles Baudelaire

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Sieht nicht gut aus

Ich habe beim Bauern gleich zwei Rundballen Heu gekauft.

Oma Chica, mit Lehrling Giada, im Wareneingang.

Der bereits geöffnete Ballen links, ist vom ersten Schnitt, der rechte ist vom zweiten.

80.- Euro Warenwert seht ihr auf diesem Foto.

Pferdeheu sollte immer der 1. Schnitt sein. Der erste Schnitt ist nur härter als der zweite. Ich wollte deshalb Miranda den weicheren 2. Schnitt anbieten, doch den kann ich noch nicht füttern.

Heu muss mindestens 6 bis 8 Wochen gelagert haben, bevor man es verfüttern kann. Unser Bauer hat den zweiten Schnitt aber erst Mitte September gemacht.

Somit blieb mir nichts anderes übrig, als den Pferden erst einmal den 1. Schnitt anzubieten. Leider bestätigten sich meine Befürchtungen. Miranda dreht Heuwickel, die sie dann ausspuckt.

Mit zwei fehlenden Backenzähnen, kann sie das Heu nicht mehr gut genug kauen.

Zum Glück ist momentan noch einiges auf der Weide drauf.

Es gibt keinen Futterneid mehr. Nielsson bleibt entspannt und duldet Miranda beim Fressen neben sich.

Damit die Stute nicht abbaut, bekommt sie jetzt schon größere Mengen „Horse Alpin Senior“.

In ein bis zwei Wochen werden wir sehen, ob Miranda mit dem 2. Schnitt besser klar kommt.

Falls nicht, müssen wir uns Plan B überlegen, um die alte Stute durch den Winter zu bekommen. Und der wird dann ziemlich teuer werden…

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Winterhilfe

Vielen Dank für eure Winterhilfe!

In der letzten Zeit sind einige wertvolle Spenden angekommen:

Karl hat unabhängig von seiner Buchaktion, 100.- Euro gespendet.

Harry aus Österreich hat 25.- Euro überwiesen.

Kerstin & Uwe haben 2 x Horse Alpin Senior bestellt.

Im Paket lag auch dieser weiche Schwamm, super geeignet für Pferdeaugen.

Und dann hat ein befreundeter Tierschutzverein geholfen, unsere Haus- und Stall-Apotheke mit homöopathischen Mitteln und Schüßler Salzen zu füllen.

Wir danken allen tierlieben Spendern, für ihre wertvolle Hilfe!!!

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Fotokalender 2021

Für das Jahr 2021 gibt es wieder unseren beliebten Bildkalender, mit tollen Fotos von unseren Schützlingen!

Unsere alten und unvermittelbaren Tiere haben alles gegeben und sich wunderbar in Pose geworfen. Mit diesen stimmigen und gefühlvollen Fotos zeigen wir, dass auch Tierschutztiere das Zeug zu Kalenderstars haben.

Der Kalender hat DIN A4 Größe, kostet 18,50 Euro und von jedem verkauften Exemplar gehen 5,32 Euro direkt an unsere Tiere!!!

Der Bildkalender ist nicht nur schön geworden, sondern obendrein auch praktisch. Es können Termine in das Kalendarium eingetragen werden.

Ihr bekommt ein Schmuckstück für eure Wand, geht mit unseren Tiere durch das ganze Jahr und helft uns, die Gnadenbrotplätze unserer Schützlinge zu erhalten.

Schaut euch den Kalender am besten selbst an:

Der Kalender kann in unserem Shop bestellt werden: Mein Bilderkalender Shop

Ihr könnt auch über den Button, rechts oben auf dieser Seite gehen.

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Bunt

Dieser Beitrag macht wieder bei Bernhard mit. Schaut gern mal auf seinem Blog vorbei:

Der Amateur Photograph – Fotoaufgabe 4. Quartal

Jeder kann mitmachen!

Mein Foto habe ich in Dänemark aufgenommen. Es zeigt einen Sonnenuntergang am Nordseestrand, mit den tollsten Farben.

Manchmal kann die Natur wunderbar kitschig sein…

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 4

Nachdem der Stute nun zwei Backenzähne fehlten, verlor sie sehr viel Gewicht. Sie baute sogar schon Muskelmasse ab und das ist bei einem alten Pferd wirklich dramatisch. Miranda sah schlimm aus und es stand überhaupt nicht gut um sie.

23.05.2020 – dünn und noch im Winterfell

Wir mussten unbedingt wieder mehr Gewicht aufs Pferd bekommen. Der verzögerte Fellwechsel belastete ihren Organismus zusätzlich. Das ist schon für ein junges und gesundes Pferd eine anstrengende Zeit. Für den Körper unserer fast 30-jähren, mageren Stute wurde der Fellwechsel zu einer Höchstleistung. Das zeigte sich in weiterem Gewichtsverlust.  

Pferde sehen so groß und robust aus, sind aber sehr empfindlich, was die Fütterung betrifft. Deshalb muss auch das Auffüttern langsam und mit sehr viel Bedacht geschehen. Sonst kommen nur wieder neue Probleme dazu, der Stoffwechsel kann z.B. entgleisen. Wir besprachen erst einmal den Futterplan mit unserem Tierarzt.

Miranda bekam 6 Mahlzeiten über den Tag verteilt, mit Horse Alpin Senior (klein gemachtes Heu, mit einigen Getreideflocken und Wurzeln), ein sehr gutes Mineralfutter, Bierhefe, Biertreber und Leinöl. Zum Öl haute der Tierarzt wieder einen seiner „kurz und knapp Sätze“ raus: „Füttern sie Öl, denn Fett macht fett“. Ich musste mal wieder schmunzeln.

Damit der Organismus der Stute trotz fehlender Zähne, besser alle wertvollen Nährstoffe aufnehmen konnte, bekam sie täglich Schüßler Salze. Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen sich in vielen Fällen. Gerade mit den Schüßler Salzen kann man dem Körper sehr gut Heilungsanstöße geben und eine Regeneration, nach überstandener, schwerer Krankheit, wunderbar in Gang bringen.

Zum Glück steht unser Tierarzt der Naturheilkunde sehr offen gegenüber. Was leider nicht die Regel bei Tierärzten ist. Ich kenne nicht wenige, für die Alternativmedizin einfach nur Humbug ist. Manchmal glaube ich, dass da auch finanzielle Gründe mit zu tun haben.  

Unser Tierarzt ist da ganz anders, er hat nichts dagegen, wenn ich seine Therapie mit Naturheilmitteln unterstütze. Als ich ihn fragte sagte er zu mir: „Machen sie nur. Es wurde schon geheilt, da gab es noch gar keine Ärzte“. Diese Einstellung finde ich wirklich klasse.  

Die Schüßler Salze halfen der Stute sehr gut. Sie brachten den Fellwechsel in Gang und nahmen ihr ihre Berührungsempfindlichkeit. Später bekam sie Salze die die Regeneration der Zellen unterstützen. Schüßler Salze sind sogenannte „Funktionsmittel“. Die Mineralsalze sind in der Lage, eine Vielzahl von Funktionsstörungen im Körper zu beseitigen.

28.06.2020 – das Winterfell ist runter, aber das Pferd ist noch zu dünn.

Zusätzlich versorgte ich Miranda mit Reiki. Reiki ist eine alte japanische Heilkunst. Sie löst Blockaden, lindert Schmerzen, gleicht den Energiefluss aus, kräftigt und reinigt Körper und Geist, lässt zur Ruhe kommen, stellt Harmonie und Wohlbefinden auf körperlicher und psychischer Ebene her.

Ich konnte beobachten, dass Reiki sehr gern von Tieren angenommen wird. Unsere Pferde, Hunde und Katzen bekommen regelmäßig Reiki. Wenn Tiere Reiki kennengelernt haben, genießen sie die Anwendung und nicht wenige fordern es regelrecht ein.

Auf diesem Foto gebe ich Nielsson Reiki und Miranda drängelt sich dazwischen. „Nein Miranda, du musst noch warten, erst ist Herr Nielsson dran“…  

Durch die liebevolle Betreuung und eine sehr guter Fütterung nahm Miranda über Sommer und Herbst langsam zu. Wir gehen jetzt mit einem guten Gewicht – sogar ein kleines Bäuchlein ist da – in den Winter und hoffen, dass die Stute nicht wieder abbauen wird.     

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Für die Seele 224

Es ist nicht wichtig welche Farbe ein Licht hat

Hauptsache es erhellt die Dunkelheit.

Karl Miziolek

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Bücherkauf für den guten Zweck

Ich wollte euch noch einmal an die Spenden-Aktion von Karl Miziolek erinnern. Der Bücherautor und Blogger spendet für jedes verkaufte Buch, 5.- Euro an unseren Verein! Ist das nicht toll?

Diese Aktion läuft noch bis zum 31.12.2020.

Ich habe mir schon diese 3 Bücher gekauft und bin sehr begeistert!

„Meine Kindheit im Paradies“ habe ich geradezu verschlungen. Karl Miziolek schildert in diesem Buch seine Kindheit in Österreich, während des 2. Weltkriegs und in den Nachkriegsjahren. Eine Zeit die zwar nicht einfach, aber durch die Liebe seiner Familie geprägt war. Sehr lesenswert!

Das Buch „Momente – Gedanken, Gefühle, Gedichte“ kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Es ist ideal, um ein bisschen dem Alltag zu entfliehen. Einfach mal relaxen, mit den wunderbaren Sprüchen, die „alles auf den Punkt“ bringen und seinen wirklich schönen Gedichten. Ich möchte dieses Buch als „Nahrung für die Seele“ bezeichnen.

Bald ist Weihnachten und falls ihr eine hübsche Kleinigkeit für eure Lieben sucht, kann ich euch das Buch „Momente“ nur empfehlen.

Das dritte Buch „Momente der Erinnerung“, habe ich noch nicht gelesen. Ich freu mich aber schon auf die Kurzgeschichten.

Die Preise für Karl Mizioleks Bücher sind wirklich moderat und sie werden auch noch versandkostenfrei verschickt. Hier könnt ihr stöbern und noch mehr Bücher des Autors finden. Es gibt sogar für jedes Buch eine Leseprobe: Klicke hier

Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Lesen! ❤

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Herbst auf dem Gnadenhof

Hier seht ihr Fotos vom 15.10.2020.

Unser Rudel

Oma Chica ist immer noch dabei.

Sie zeigt immer noch Interesse an ihrer Umwelt. War sogar die einzige, die sich bewegt hat.

Giada und Campa standen nur da und glotzten in der Gegend herum.

2020 scheint ein gutes Pilzjahr zu werden.

Ich habe einen riesigen Monster-Pilz gefunden!

Und zwei Pilze beim Kuscheln gestört.

Hier ist eine andere Sorte. Auch schön groß.

So sieht er von der Seite aus.

Die Pferde genießen ein Schläfchen in der Oktobersonne, unter den Bäumen.

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 3

Ein Problem zeigte sich bereits im Frühjahr. Mirandas Winterfell wollte sich einfach nicht lösen. Normalerweise fängt bei der Stute, der Fellwechsel ungefähr im März an. Diesmal saß das Winterfell aber noch Ende Mai bombenfest. Nur sehr wenige Haare auf dem Rücken, hatten sich gelöst.

Miranda mit Winterfell am 23.05.2020

Nielsson war schon fast durch und bei Miranda wollte der Fellwechsel nicht beginnen.

Unsere domestizierten Pferde brauchen Hilfe beim Fellwechsel. Alleine werden sie die langen Winterhaare nicht los. Es ist jedes Frühjahr ein ganz schöner Kraftakt, sein Pferd aus dem Winterpelz herauszuputzen.

31.05.2020 – der Winterpelz sitzt immer noch fest.

Ende Mai hatte Miranda eine Schlundverstopfung und zwei Backenzähne verloren. Das war der Auslöser, dass die Stute enorm viel Gewicht verlor. Durch den Gewichtsverlust und einem gestörten Stoffwechsel, wurde Miranda sehr Berührungsempfindlich. Das Winterfell begann sich im Juni langsam zu lösen, aber ich konnte die Stute kaum striegeln.

Sie konnte einfach keine Berührungen ertragen. Sonst ließ sich Miranda immer putzen, jetzt versuchte sie mir auszuweichen und ging sogar weg. Ich versuchte es mit allen möglichen Bürsten, aber auch wenn ich eine ganz weiche „Schmusebürste“ benutzte, wollte das Pferd nur weg. Das Teil heißt übrigens wirklich so und ist eigentlich für den Kopf gedacht.

Ich probierte Miranda während der Fütterung vorsichtig zu striegeln. Doch selbst wenn sie vor dem vollen Eimer stand, ging sie weg, sobald ich ein paar vorsichtige Bürstenstriche machte. Miranda konnte Berührung nicht ertragen. Ob es allein von dem Gewichtsverlust kam, kann nicht nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass jede Berührung eine Missempfindung bei ihr auslöste.

Wir können so dankbar sein, wenn ein Pferd in so einem Fall versucht auszuweichen und sich nicht zur Wehr setzt. Leider denken Reiter oft ihr Pferd sei ungehorsam, wenn es plötzlich eine Verhaltensänderung zeigt. Man sollte immer zuerst an ein gesundheitliches Problem denken.

Ein Pferd als bockig zu bezeichnen und zu bestrafen, ändert nichts an dem eigentlichen Problem. Ich versuche lieber eine Lösung zu finden.

Das Winterfell musste runter und so pulte ich das meiste davon, ganz vorsichtig mit den Fingern herunter. Besonders dort, wo die Stute am empfindlichsten reagierte. Das war an den Flanken, Bauch, Rücken und Hinterhand. Für den Rest nahm ich eine weiche Bürste, mit der ich nur solange putzte, wie es die Stute ertragen konnte.

Hier habe ich schon etwas Fell, oben am Rücken, mit den Fingern „abgeknibbelt“.

Das war mühsam und dauerte natürlich länger, aber so schaffte ich es, ohne dass Miranda handscheu wurde. Im Juni stand die Stute im Sommerfell und erschreckend mager da.

Unter dem Winterfell hatte sich ein gesundes Sommerfell ausgebildet.

Ende August, als das Pferd wieder zugenommen hatte, stand sie mit einem glänzenden Sommerfell auf der Weide.

Jetzt lässt sich Miranda wieder gern striegeln und hat auch schon gut Winterfell geschoben.

05.10.2020

Und was soll ich euch sagen? Das Pferd schimmelt! So viele weiße Haare hatte die Stute noch nie.

Miranda wird mit ihren fast 30 Jahren grau.
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Bunt 2

Dieser Beitrag macht wieder bei Bernhards Fotoaufgabe für das 4. Quartal mit. Jeder kann mitmachen, so oft er möchte. Hier gehts zum Blog: Der Amateur Photograph

Auf dem Foto seht ihr meine erste Deutsche Dogge „Alice“, die ich als „Japanische Dogge“, dem sogenannten Tosa Inu, verkleidet habe.

Japanischer Chic

Der Tosa Inu ist eine Japanische Hunderasse, die für Hundekämpfe eingesetzt wird. Die Kämpfe sollen immer unblutig ablaufen. Die Hunde ringen ihren Gegner mit den Vorderbeinen nieder und dann ist der Kampf beendet.

Wie so ziemlich alles in Japan, sind auch diese Kämpfe von heiligen Ritualen geprägt. Dazu gehört auch das prächtige Schmücken der Hunde.

Bellen, Knurren, sowie Beißen führt zum sofortigen Abbruch des Kampfes. Ebenso wird der Kampf beendet, wenn ein Hund sich vom Gegner abwendet oder nicht kämpfen will.

Trotzdem lehnen wir Hundekämpfen in jeder Form kategorisch ab!

Alice war der freundlichste und friedlichste Hund auf dieser Welt. Sie hätte nie gekämpft, war aber für jeden Blödsinn zu haben.

Die Dogge hat alles mitgemacht und wir hatten sehr viel Spaß zusammen.

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Keine Angst vor großen Tieren

Katze „Face“ begleitet mich oft zum Pferdefüttern auf die Weide.

Sie hat keine Angst vor den Pferden.

Ich finde, die kleine Katze und das riesige Pferd sehen zusammen ziemlich niedlich aus.

Manchmal ist auch Kater „Ginger“ mit dabei.

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Mirandas Krankengeschichte – Teil 2

Nach der Schlundverstopfung und der darauffolgenden Zahnbehandlung, verlor Miranda sehr viel Gewicht. Die Stute sah noch nie so schlecht aus. Sie war regelrecht eingefallen und das in sehr kurzer Zeit. Man sah die Rippen, sie hatte tiefe Hungergruben und sehr viel Muskelmasse abgebaut.

Nach der Schlundverstopfung – das Pferd hat stark abgebaut.

Miranda war schon immer schwerfuttrig. Ich muss sowieso immer aufpassen, damit sie ihr Gewicht behält. Sie kann innerhalb von wenigen Tagen, sichtbar an Gewicht verlieren. Das wieder drauf zu bekommen, ist schon unter normalen Umständen nicht leicht.

Jetzt mit den zwei fehlenden Backenzähnen, wurde es ein richtiger Kampf. Wir hatten große Sorgen um die Stute. Es stand in den Sternen, ob sie überhaupt zunehmen würde. Pferde müssen ihre Nahrung gut mit den Zähnen zermahlen, anders können sie die enthaltenen Nährstoffe nicht aufnehmen. Miranda spuckte aber nach der Zahnbehandlung Graswickel aus.

Das war ein Zeichen, dass sie nicht mehr richtig kauen konnte. Dann verhungert ein Pferd vor dem vollen Trog, weil der Körper nicht mehr an die Nährstoffe kommt. Unser Tierarzt bringt so etwas wunderbar mit einem Satz auf den Punkt. Im ersten Moment klingt das recht herzlos. Manchmal verstehe ich seine Worte erst später. Manchmal war ich auch sauer auf ihn.

Einmal, als Bachus noch lebte, brachte er einen Spruch von wegen „alte Herrschaften“ oder so. Ich weiß nicht mehr genau was er gesagt hat, fand es aber irgendwie respektlos. Bachus hatte sich festgelegen, ich rief den Tierarzt und bis er kam, schaffte ich es doch allein, Bachus wieder auf die Beine zu bekommen.

Heute weiß ich, dass der Tierarzt es nicht böse gemeint hatte, es ist eben seine Art, Tatsachen kurz und knapp, in einem Satz rauszuhauen.

Bachus wurde 33 Jahre alt.

Ich sprach mit ihm natürlich auch über die Aussichten für Miranda. Er sagte: „Wenn ein Pferd Zähne verliert, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen. Es kommt nun drauf an, wieviel Geld und Liebe man da noch reinstecken will“. Erst ein paar Monate später verstand ich, was er mit LIEBE meinte und dass das kein herzloser Spruch war.

Das ganze Frühjahr, den Sommer und Herbst über, musste ich meine eigenen Bedürfnisse komplett hinten anstellen. Es kostete viel Zeit, Nerven, Kraft und auch Geld, die Stute wieder aufzufüttern. Nicht nur die Corona-Beschränkungen hielten mich hier auf dem Hof fest. Ich hatte praktisch keine Freizeit mehr.

Miranda wurde mit 6 zusätzlichen Mahlzeiten pro Tag aufgefüttert. Ich war von morgens um 6.00 bis abends um 21.00 Uhr damit beschäftigt, das Pferd zu füttern und ihr damit das Leben zu retten.

Das Auffüttern von Pferden muss vorsichtig und mit Bedacht geschehen. Ein Pferd hat einen kleinen Magen, deshalb müssen die Portionen gut über den Tag verteilt werden. Ich bin ehrlich, diese Zeit war sehr anstrengend für mich. Zwischen den Fütterungen musste ich meine anderen Aufgaben erledigen. Ich konnte nur mal schnell zum Einkaufen huschen, dann war ich gerade rechtzeitig zur nächsten Fütterung auf dem Hof.

Es kostete enorm viel Energie und das meinte der Tierarzt mit „Liebe reinstecken“.

Teil 3 folgt

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Bunt

Mein Schnappschuss ist aus den 1970er Jahren und zeigt meine allererste Katze „Muschi“ (ja ich weiß, der Name war sehr originell) und den Sonnenschirm unserer Nachbarn, die direkt unter uns wohnten.

Damals in den 70ern war alles bunt, sogar die Sonnenschirme…

Ich war noch ein Teeny und fotografierte für mein Leben gern, probierte und experimentierte mit dem Fotoapparat. Damals gab es noch Papierbilder, die älteren werden sich erinnern. Auch wie nervig es war, auf die entwickelten Bilder zu warten und dann festzustellen, dass viele Fotos nichts geworden waren.

Für diesen Schnappschuss hängte ich mich im 3. Stock, über das Balkongeländer, während die Katze von unten hochschaute.

Die Liebe zur Fotografie ist mir geblieben, ebenso mein Hang zu leuchtenden Farben. Ist vielleicht eine Macke unserer Generation?

Egal, ich mache auf alle Fälle bei Bernhards Fotoaufgabe mit, die BUNT heißt.

Jeder kann mitmachen. Es soll Spaß, einfach nur Spaß machen und die dunklere Jahreszeit ein bisschen farbenfroher.

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