Mein Schnappschuss ist aus den 1970er Jahren und zeigt meine allererste Katze „Muschi“ (ja ich weiß, der Name war sehr originell) und den Sonnenschirm unserer Nachbarn, die direkt unter uns wohnten.
Damals in den 70ern war alles bunt, sogar die Sonnenschirme…
Ich war noch ein Teeny und fotografierte für mein Leben gern, probierte und experimentierte mit dem Fotoapparat. Damals gab es noch Papierbilder, die älteren werden sich erinnern. Auch wie nervig es war, auf die entwickelten Bilder zu warten und dann festzustellen, dass viele Fotos nichts geworden waren.
Für diesen Schnappschuss hängte ich mich im 3. Stock, über das Balkongeländer, während die Katze von unten hochschaute.
Die Liebe zur Fotografie ist mir geblieben, ebenso mein Hang zu leuchtenden Farben. Ist vielleicht eine Macke unserer Generation?
Egal, ich mache auf alle Fälle bei Bernhards Fotoaufgabe mit, die BUNT heißt.
Jeder kann mitmachen. Es soll Spaß, einfach nur Spaß machen und die dunklere Jahreszeit ein bisschen farbenfroher.
Ich hatte versprochen, noch einmal ausführlich über Mirandas Krankengeschichte zu berichten. Jetzt habe ich endlich etwas Zeit gefunden, denn ich konnte die Fütterung der Pferde wieder auf das „normale Maß“ reduzieren.
Miranda hat gut zugelegt und geht mit einem schönen Gewicht in den Winter. Das ist ein sehr gutes Gefühl!
Miranda am 05.10.2020 – die Stute hat sogar ein kleines Bäuchlein!
Das Jahr 2020 werden wir alle so schnell nicht vergessen. Ich denke dabei an Corona und die Einschränkungen, die jeder von uns hinnehmen musste. Wie sich die Lage weiter entwickeln wird, wissen wir nicht.
Auf dem Gnadenhof kam noch Mirandas Krankheit dazu. Es sah zeitweilig gar nicht gut aus. Die Stute hatte enorm viel Gewicht verloren. Ich kämpfte sehr, um sie wieder aufzufüttern.
Miranda – Ende Mai 2020 – noch immer mit WinterfellMiranda – Ende Juni – Winterfell ist endlich runter.
Unsere 29 Jahre alte Stute war sehr gut durch den Winter gekommen. Sie hatte kein Gewicht verloren, sah super aus und fühlte sich wohl. Nur das Winterfell wollte sich nicht lösen. Aber das ist bei alten Pferden manchmal so.
Miranda – Mitte April 2020 – die Stute ist gut durch den Winter gekommen.
Am 08. Mai passierte dann die Katastrophe. Miranda kam mit einer Schlundverstopfung von der Weide. Eine Schlundverstopfung ist immer ein Notfall. Die Symptome sind furchtbar. Hier könnt ihr lesen, was genau im Mai geschah: Schlundverstopfung
Ich erkannte gleich den Ernst der Lage und rief umgehend den Tierarzt. Der kam auch schnell und spülte Mirandas Speiseröhre mit einer Nasenschlundsonde. Das Pferd erholte sich hiervon recht schnell. Es kam nicht zu der gefürchteten Lungenentzündung, die entstehen kann, wenn Speisebrei in die Lunge kommt.
Wir mussten den Auslöser für die Schlundverstopfung finden. Gieriges Fressen kam nicht in Betracht. Miranda hat schon immer sehr ruhig und langsam gefressen. Sie ist eher mäkelig und sortiert viel aus. Also dachten wir an ein Zahnproblem.
Miranda hat für ihr Alter noch sehr gute Zähne. Das liegt auch an der artgerechten Fütterung, mit viel Raufutter, keine langen Fresspausen, wenig Kraftfutter.
Bei uns stehen die Pferde 24 Stunden auf der Weide. Im Winter haben sie den Offenstall und immer Heu, zur freien Verfügung.
Der geräumige, helle Offenstall.
Ein Pferd muss viel kauen, um körperlich und psychisch gesund zu bleiben. Längere Fresspausen sind ungesund. Nur durch ausreichend Raufutter nutzen sich Pferdezähne gleichmäßig ab.
Miranda hatte nie Probleme mit den Zähnen. Nicht einmal scharfe Haken konnte der Tierarzt finden. Das änderte sich erst im Juni 2019. Die Stute litt unter einer vereiterten Zahnwurzel und der Tierarzt musste kommen.
Doch auch die Zahnentzündung lief glimpflich ab. Der entstandene, sehr schmerzhafte Abszess, öffnete sich nach außen, Eiter konnte abfließen und der Zahn blieb erhalten.
Der Abszess hat sich geöffent.
Nach der Schlundverstopfung wurden Mirandas Zähne erneut kontrolliert. Nun stellte der Tierarzt fest, dass ein Backenzahn fehlte und ein anderer wackelte. Der „Wackler“ musste gezogen und der Zahn über dem fehlenden, abgeschliffen werden.
Der gezogene Backenzahn.
Die Zahnbehandlung überstand die Stute gut, nur die Sedierung war etwas tief. Hier könnt ihr mehr über die Behandlung lesen: Zahnbehandlung.
Der engagierte Buchautor und Blogger Karl Miziolek, unterstützt immer ein soziales Projekt mit dem Erlös seiner Bücher.
Und nun kommt die tolle Nachricht: Diesmal hat er unseren Verein ausgewählt!
Von jedem verkauften Buch, gehen 5.- Euro an die Tierhilfe!!!
Karl Miziolek hat schon viele schöne Bücher geschrieben. Es lohnt sich wirklich auf seiner Seite zu stöbern. Auch sein Blog ist wunderschön und einen Besuch wert.
Ich habe schon zwei sehr interessante Bücher für mich entdeckt.
Hier ist der Link für alle Leseratten, die etwas Gutes tun wollen: Karls Bücher
Die Aktion läuft bis zum 31.12.2020.
Lieber Karl, wir danken Dir von Herzen, dass Du unseren kleinen Verein ausgewählt hast! Und wir danken allen, die ein Buch kaufen. ❤
Zu meinen Aufgaben auf dem Hof gehört unter anderem, regelmäßig den Weidezaun mit der Sense vom Grünzeug zu befreien. Bei zu starkem Bewuchs, ist nicht mehr genug Strom auf der Litze. Entlang der Gräben wächst bei uns Schilfgras, was sehr hoch wird.
Gestern machte ich mich auf zum Sensen.
Und stellte mir vor, wie nach getaner Arbeit zurückkomme.
Doch das war ein Satz mit X. Denn die Sense gab plötzlich ihren Geist auf. Erst bekam das Sensenblatt einen Riss und dann brach es auch schon ab.
So etwas habe ich in den ganzen 9 Jahren hier auf dem Hof nicht erlebt. Mein Nachbar meinte nur, das passiert. Irgendwann geht auch eine Sense mal kaputt.
Kerstin und Uwe haben 10.- Euro für den Schmied dazu gegeben!
Das ist für unseren kleinen Verein eine große Hilfe. Alle 8 Wochen fallen 70.- Euro für die Hufpfleger der Pferde an. Wir freuen uns über jede Unterstützung.
Ein befreundeter Tierschutzverein hat uns mit Katzenfutter ausgeholfen!
Giada im Wareneingang:
Oma Chica half dem Maremmano.
Eine Tüte Trockenfutter für die Hunde war auch dabei
Die beiden Damen haben alles ganz genau kontrolliert.
Zum Schluss kam auch noch Lehrling Ginger in den Wareneingang.
„Alles paletti“, sagte Ginger zu Giada.
Wir bedanken uns recht herzlich für die tolle Hilfe!!! ❤
Wenn der Hund alt wird, ist nicht mehr alles schön.
Unsere Chica ist jetzt 15 Jahre und das ist für einen so großen Hund, ein ganz schönes Alter. Sie ist soweit körperlich gesund, nur die Beweglichkeit ist nicht mehr so wie früher. Das Aufstehen fällt schwerer und manchmal machen ihre Beine was sie wollen.
Es scheint so, als hätte der Hund seine Gliedmaßen nicht mehr wirklich unter Kontrolle. Wenn ich das Futter zubereite, stehen die Hunde dabei und warten. Dann fängt Chica an, mit den Zähnen zu klappern, wie ein Maschinengewehr. Sie hat das nicht unter Kontrolle und kann damit nicht aufhören.
Beim Fressen wandern ihre Beine unkontrolliert herum. Die Vorderbeine grätschen, die Hinterbeine, meistens das linke mehr als das rechte, bewegen sich wie von allein. Das Bein hebt langsam vom Boden ab und streckt sich nach vorn, bis der Hund das Gleichgewicht verliert.
Bevor sie umkippt, läuft sie eine oder mehrere Runden im Kreis. Dabei geht das linke Hinterbein immer wieder hoch in die Luft und zeigt so eine Art „Phantomkratzen“. Es dauert ein bisschen, bis der Rücken des Hundes wieder gerade wird und sie weiter fressen kann.
An ganz schlechten Tagen, wandern beide Hinterbeine und die Vorderbeine rutschen nach links und rechts auseinander. Ich bin beim Fressen immer in der Nähe und halte ihre Beine fest, wenn es sein muss. Dann geht es und sie kann ganz normal fressen.
Leider etwas unscharf
Dieses „Beinewandern“ tritt Phasenweise auf. Seit gut einer Woche kann sie wieder ganz normal vor ihrer Futterbar stehen. Es gibt also gute Tage und schlechtere. Fressen will sie aber immer. Der erhöhte Fressplatz erleichtert Chica die Futteraufnahme sehr. Das Teil war eine gute Investition.
Ihren Afterschließmuskel hat sie jetzt kaum noch unter Kontrolle. Der Hund verliert im Schlaf Kot. Jetzt wandert jede Nacht, auch mal am Tage, ein Ködel aus dem Hintern und Chica bemerkt das gar nicht. Draußen fallen die Ködel einfach so beim Laufen heraus.
Die Konsistenz ist immer so fest, dass der Hund und seine Umgebung sauber bleiben. Mit einem Papiertuch ist das schnell hochgenommen. Da Chica schon immer sehr ruhig geschlafen hat, sie wacht morgens so auf, wie sie sich abends hingelegt hat, liegt sie nie in ihrem Kot und beschmutzt sich nicht.
Das wäre anderenfalls auch nicht lange tolerierbar. Ein alter Hund, der jede Nacht in seinem eigenen Kot liegt, täglich – vielleicht sogar mehrmals – gesäubert werden müsste, hätte keine Lebensqualität mehr.
Obwohl der Gang steifer geworden ist, laufen kann sie immer noch gut und macht es auch gern. Meistens rennt sie im Galopp über den Hof. Die Galoppsprünge sehen erstaunlich rund aus. Nur im Schritt sieht man die Veränderung und der Trab wurde durch einen Passgang ersetzt.
Mir ist es lieber, wenn Chica auf dem Boden schläft, aber sie möchte immer noch gern auf ihrem Lieblingssessel liegen. Da hoch zu kommen, fällt ihr mittlerweile sehr schwer.
Chica
Neulich Abend scheiterte ein Versuch kläglich. Die Vorderbeine standen schon auf dem Sessel, da gaben die Hinterbeine nach. Der Hund machte einen Salto rückwärts und kam, halb unter dem Sofatisch, zu liegen. Vollkommen verdattert lag sie da und wusste nicht, wie sie dort hingekommen war.
Ich habe schon alle „gefährlichen“ Ecken mit Teppichen usw. gepolstert. Aber der Hund lernt auch nicht wirklich. Chica war noch nie gut in „Probleme selbständig lösen“ oder „etwas dazulernen“. Wenn ich böse wäre würde ich schreiben, Chica ist nicht die hellste Kerze auf der Torte.
Jetzt ist es dreimal vorgekommen, dass Chica tief geschlafen hat und plötzlich laut schreiend aufwachte. Einmal am Tage und zweimal mitten in der Nacht. Sie schrie so, als würde sie abgestochen werden und hörte nicht eher auf, bis ich bei ihr war.
Ich rannte sofort zu ihr, dachte der Hund hätte Schmerzen. Giada und Campa waren auch schon da und schauten. Ich beruhigte Chica und sie hörte auf zu schreien. Sie brauchte eine Weile, bis sie im Hier und Jetzt angekommen war. Dabei schaute sie ziemlich verwirrt aus.
Es war aber nichts los, sie hatte keine Schmerzen. Ich bat sie aufzustehen und wir gingen alle nach draußen. Chica lief fröhlich zur Tür, so als ob nichts wäre und pinkelte draußen. Danach wollte sie wieder rein, legte sich hin und schlief weiter.
Ich weiß nicht ob das ein Anzeichen einer Beginnende Demenz ist. Es war auf alle Fälle furchtbar. Ich hatte mich zu Tode erschrocken, denn so hatte ich noch nie einen Hund schreien hören.
Zuerst dachte ich, es hätte jemand eine Styropor-Kugel verloren, als ich dieses seltsame Teil, im Schafsgehege entdeckte.
Dann stellte ich fest, dass es ein Pilz sein muss.
Scheint ein bisschen angeknabbert zu sein. Vielleicht fressen Schnecken so etwas?
So ein Pilz habe ich hier noch nie gesehen. Durch das trockenere Klima, tauchen bei uns immer mehr Pflanzen und Pilze auf, die früher hier nicht leben konnten.
Plötzlich taucht auf dem Nachbargrundstück eine Kuh auf. Die gehört da nicht hin! Die Pferde sind ganz aufgeregt.
„Da war doch noch nie ne Kuh“, denken sie und machen lange Hälse.
Miranda sieht um Jahrzehnte jünger aus.
Der Körper angespannt, den Kopf hoch erhoben, die Nüstern gebläht.
Die Kuh dreht zwei Runden im Galopp und ist dann genauso schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Wenn ich sie nicht für einen kurzen Augenblick gefilmt hätte, dächte ich, ich hätte alles nur geträumt.
Miranda konnte gut mitmachen, sie hatte kaum Probleme die Hufe zu geben. Nur vorne rechts ging es nicht so gut. Ich merke deutlich, dass es stark von ihrer Tagesform abhängt, wie leicht oder schwer ihr das Hufe geben und hochhalten fällt.
Herr Nielsson war heute ziemlich schräg drauf. Er verlor schon beim ersten Huf das Interesse und fing an sich zu langweilen. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist manchmal die einer Stubenfliege.
Der alte Sack hatte keine Lust still zu stehen und fing an mit dem Kopf zu schlagen. Sein Herumgezappel nervte und zum Schluss lehnte er sich auch noch mit seinem ganzen Gewicht, auf den Schmied. Der fragte nur: „Was ist denn mit dir heute los?“.
So kannte er unseren Stinker noch nicht, denn bis jetzt hatte Blondie sich nur von seiner besten Seite gezeigt. Ich konnte dem alten Sturkopf ja schon so allerhand Blödsinn abgewöhnen. Nur bei der Hufpflege zeigt er plötzlich immer mal wieder irgendwelchen Kasperkram. Das kann er einfach nicht lassen.
Hier sind Fotos von Mirandas Vorderhufen, nach der Hufpflege.
Miranda und Nielsson ziehen sich zum Ruhen gern in den Offenstall zurück. Sie können diesen aufsuchen, wann immer sie wollen. In der warmen Jahreszeit verbringen sie gern, die heißen Mittagsstunden, im kühlen Stall.
Herr Nielsson legt sich im Stall fast täglich zum Schlafen hin. Sehr ihr seinen blonden Schweif leuchten?
Miranda steht am liebsten im Eingangsbereich.
Die Stute legt sich nur draußen hin. Das macht sie schon so, seitdem sie hier auf dem Hof ist. Das arme Tier stand bei ihrem Züchter das ganze Winterhalbjahr, in der Box, in einem geschlossenen Stall. Wir nehmen an, dass Miranda deswegen einen „Stallkoller“ hat.
Die Fotos sind übrigens aus dem Juli, da war die Stute noch sehr mager. Wir sind froh, dass sie sich jetzt endlich erholt hat. Demnächst berichte ich ausführlicher über Mirandas Krankengeschichte.
Hier seht ihr noch ein kurzes Video mit den Pferden und einer frechen Katze, die sich in den Film schleicht…
WordPress hat einen neuen Editor und ich stehe momentan noch total auf dem Schlauch. Habe keine Ahnung, wie nun alles funktioniert und wo ich was finde.
Das Bloggen wird zum Abenteuer!
Bei meinen verzweifelten Versuchen, mich mit dem neuen Editor anzufreunden, habe ich eine neue, lustige Funktion entdeckt. Etwas für Spielkinder!
Also genau für mich und für euch!
Ihr könnt das untere Foto verschieben. Einfach mit der Maus die beiden Pfeile im weißen Feld anklicken, festhalten und hin- und herziehen.
Schon kommt Leben ins Bild.
Ich glaube der neue Editor könnte mir doch gefallen, wenn ich hier erst einmal wieder durchblicke… Spaß macht er schon… 😀
Wir feiern heute den 15. Geburtstag unserer Podenco Mix Hündin CHICA!!!
Chica erfreut sich Gott sei Dank, noch guter Gesundheit. Aber es ist zu merken, dass sie am Ende ihres langen und nicht immer schönen Lebens angekommen ist.
Der Hund ist alt geworden, da gibt es keinen Zweifel.
Die letzte Zeit, die wir auf dieser Erde haben, ist nicht immer wirklich schön. Das trifft auch auf den alten Hund zu. Wenn die Alterszipperlein ihm zu schaffen machen, ist das nicht immer leicht mit anzuschauen.
Chicas Hinterbeine wollen nicht mehr so recht, das Aufstehen fällt ihr schwer, der Gang ist steifer geworden. Chica muss sich erst einlaufen, dann wird sie wieder „gerade“ und es geht besser. Manchmal machen aber auch ihre Hinterbeine was sie wollen. Dann hat sie keine Kontrolle über ihre langen Stelzen.
Besonders beim Fressen fangen die Beine an zu wandern. Sie möchte gern fressen, verliert aber die Balance, weil ihre Beine machen was sie wollen. Ich helfe ihr dann, stehe hinter ihr und halte ihre Beine fest. Eine kurze Zeit hat die erhöhte Fressbar geholfen, jetzt helfe ich.
Trotz allem dreht Chica immer noch gern ihre Runden auf dem Hof und das meistens im schnellen Windhund-Schritt. Sie liebt immer noch die Bewegung.
Weil das Gehör, genau wie die Sehkraft, nachgelassen haben, kommunizieren wir über Klopf-, Schnips- und Klatsch-Zeichen. Seit Chica gelernt hat diese Signale zu verstehen, wirkt sie selbstsicherer. Ob sie noch etwas hört oder die Vibrationen wahrnimmt, weiß ich nicht.
Die im letzten Jahr aufgetretene Inkontinenz, haben wir mit einer homöopathischen Kur, vollständig zum Verschwinden gebracht. Der Hund ist seit mehr als einem halben Jahr trocken. Leider hat Chica seit einiger Zeit, ihren After-Schließmuskel nicht mehr unter Kontrolle.
Im Schlaf wandert manchmal ein Ködel aus ihrem Hintern, ohne das Chica dies bemerkt. Der Ködel hat zum Glück meistens eine feste Konsistenz. Ich kann ihn einfach mit einem Papiertuch hochnehmen.
Das sind alles keine starken Beeinträchtigungen. Für ein Hund in ihrer Größe, ist Chica wirklich steinalt. Dafür geht es ihr sehr gut. Sie hat keine Schmerzen, kann alleine aufstehen, auch wenn das manchmal etwas länger dauert, läuft ohne Hilfe, ist gut drauf und hat einen sehr gesunden Appetit.
Wir tun alles, damit sie weiterhin einen schönen Lebensabend hier auf dem Hof hat.
Trotz aller Einschränkungen die das Alter so mit sich bringen, ist Chica immer noch an ihrer Umwelt interessiert. Verteidigt zusammen mit Giada und Campa den Hof, auch wenn sie manchmal nicht wirklich weiß, warum die beiden bellen.
Chica ist ein vollwertiges Mitglied des Rudels geblieben. Sie wurde nicht ausgeschlossen. Giada geht sogar besonders rücksichtsvoll mit unserer Omi um und passt gern auf sie auf. Die Freundschaft zu Campa ist gleich geblieben. Die beiden sind schon immer total liebevoll miteinander umgegangen.
So bewacht lässt es sich gut schlafen.
Liebe Chica, ich wünsche dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag!
Mögest du noch viele schöne Tage ohne Schmerzen, auf Beinen die dir gehorchen, durch unser Leben flitzen. Selbständig aufstehen können und deinen guten Appetit behalten.
Bei uns im Wäldchen brütet bereits seit vielen Jahren, erfolgreich ein Habichtpaar. Es sind sehr scheue Vögel. Sie fliegen sofort davon, wenn sie einen Menschen sehen. Daher ist es so gut wie unmöglich, an einen Habicht heranzukommen.
Jetzt ist die Zeit, in der die jungen Habichte flügge werden und das Nest verlassen. Dann sitzen sie noch einige Zeit in einem Baum und schreien. Die Altvögel kümmern sich dann noch um ihre Jungen, bis sich irgendwann die Familie auflöst.
Gestern saß ein junger Habicht in einem Baum, genau vor unserem Haus und schrie und schrie und schrie…
Den ganzen Tag.
Sehen konnte ich ihn nicht, aber hören. So ein Habicht ist nun einmal kein Singvogel. Seine Stimme klingt laut und schrill.
Ob ihr es glaubt oder nicht, am Ende des Tages, kam sie mir noch ein bisschen schriller vor.
Mit anderen Worten, der Schmied war heute Vormittag auf dem Hof.
Ich bin wirklich begeistert von unserem jungen Schmied. Er geht total geduldig mit Miranda um und nimmt Rücksicht auf ihr Alter. Die Stute hat sich sehr bemüht mitzumachen.
Mit Geduld und Einfühlungsvermögen geht alles viel besser.
Leider hat sie in beiden Vorderhufen Risse.
Mirandas linker Vorderhuf.
Mirandas rechter Vorderhuf.
Herr Nielsson war super brav. Er blieb die ganze Zeit konzentriert bei der Sache. Fing nicht an gelangweilt herumzuzappeln, und zeigte auch keine seiner Zirkusnummern, wie zum Beispiel, auf zwei Beinen zu stehen.
Nielssons Hufe.
Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn die Hufe wieder gemacht sind.
Die liebe Ute, hat für unsere Podenco Mix Hündin CHICA, ein schönes Bett gekauft!
Chica ist der älteste Hund auf unserem Gnadenhof und hat langsam Probleme mit dem Aufstehen. Ihre Hinterbeine wollen ihr nicht mehr so gut gehorchen. Darum braucht sie ein Bett, dass nicht zu hoch und nicht zu flauschig ist.
Ute hat ein Orthopädisches Hundebett, mit Memoryschaum-Einlage für Chica gekauft.
Das Teil war ganz klein und platzsparend verpackt.
Es passte in diesen kleinen Mini-Karton:
„Dann pack mal aus“, sagten unsere Mädels vom Wareneingang:
„OK, schon erledigt“, antwortete ich.
Das Bett musste nach dem Auspacken 24 Stunden ruhen, damit es wieder seine endgültige Form annahm, bevor unsere Oma darauf ruhen konnte.
Am nächsten Tag war es dann so und Chica konnte Probeliegen.
Oma Chica schnupperte…
und testete vorsichtig mit der Pfote.
„Super“, sagte Chica gerade zu mir, da waren auch schon die Katzen auf dem Bett…
„Hey, runter da, ihr Katzenviecher! Das ist mein Bett!“ rief Chica.
Das Bett haben wir jetzt schon einige Tage im Einsatz und es ist wirklich super toll für unsere Oma. Chica liegt sehr bequem auf dem Memoryschaum und kommt auch gut wieder hoch.
Genau das richtige für ihre alten Knochen und Gelenke.
Vielen Dank liebe Ute!!! Das ist ein tolles Geschenk!!! ❤
Ich hätte nie gedacht, dass ein Haflinger so pflegeleicht ist.
Als Bachus im August 2018 ganz plötzlich verstarb, kam nach langer, dramatischer Suche, Herr Nielsson als neuer Weidekumpel für Miranda, auf unseren Hof.
Als ich ihn das erste Mal sah, mit seiner hellen Fellfarbe und der langen, blonden Walla-Walls-Mähne dachte ich nur, das kann lustig werden… Der ist bestimmt extrem schwer zu pflegen.
Mit Bachus hatte ich immer so viel Arbeit. Es war total schwer, ihn sauber zu bekommen, denn er war ein richtiges, kleines Deckschweinchen. Wälzte sich grundsätzlich in den schlammigsten Pfützen.
Der Dreck klebte wie in einer dicken Schicht an ihm und seine Mähne verzottelte sich dauernd.
Wenn ich ihn striegelte, staubte es wie Sau. Ohne Staubschutzmaske ging das gar nicht. Im Winter bekam er ein dickes, flauschiges und langes Winterfell. Wie ein Teddybär sah er dann aus. Es war viel Arbeit, bis ich Bachus aus seinem Winterpelz rausgeputzt hatte.
Dann stand im September 2018, Blondie vor mir und ich dachte: „Oh Gott, das wird sicherlich noch schlimmer…“.
Aber nein, es stellte sich heraus, der Haflinger ist total pflegeleicht.
Obwohl sein Fell hell ist und er sich gerne wälzt, bleibt fast kein Dreck kleben. Ich brauche nur einmal kurz mit dem Striegel über sein Fell zu gehen und schon ist er wieder sauber. Das Winterfell ist auch schnell runter geputzt.
Sogar die blonde Walla-Walla-Mähne, ist ganz einfach zu pflegen.
Die Pferde schlafen im Sommer gern im Stall. Dort haben sie ein kühles Plätzchen und sind vor den Fliegen geschützt.
Heute Vormittag habe ich ein kleines Video gedreht.
Nielsson hatte mit Stall gelegen und Miranda im Eingangsbereich im Stehen geschlafen. Bis sie ein Geräusch aus dem angrenzenden Wäldchen hörte, dass sie beunruhigte. Die Stute lief aufgeregt vom Paddock auf die Weide und zurück und wieherte dabei.
Leider hatte ich in diesem Moment schon die Kamera ausgeschaltet, weil ich nicht damit gerechnet hatte. Bis ich den Apparat endlich wieder im Gang hatte, verging einige Zeit. Deshalb verpasste ich das Beste und kann euch leider nicht zeigen, wie temperamentvoll die alte und immer noch zu magere Lady, immer noch sein kann.
Ihr könnt aber gut sehen, wie Miranda konzentriert in den Wald hinein horcht. Dann noch immer etwas nervös, zu Nielsson geht, der endlich auch mal aus dem Stall kam und guckte, was los war. Besonders spannend fand er es nicht. Rieb sich den Kopf am Stamm der Kastanie und überlegte wohl was das Theater soll.
Beide Pferde waren noch müde. Nach einem herzhaften Gähner von Miranda, zogen sie sich in den Stall zurück.
Seitdem ich hier wohne, immerhin sind das auch schon 17 Jahre, habe ich noch nie eine Eidechse gesehen. In diesem Sommer haben meine Nachbarin und ich gleich zwei entdecken können.
Dieses Foto ist von Ulli und zeigt eine Waldeidechse ohne Schwanz, am Gartenteich.
Meine Eidechse habe ich auf dem Paddock gefunden und sie war leider ziemlich platt.
Ich nehme an, dass ein Pferd drauf gestanden hat.
Ich unterhalte mich gern mit den Alten hier im Dorf. Ein 80-jähriger Bauer erzählte mir, dass es in seiner Kindheit, noch viele Eidechsen gab. Ob die so eine bunte Unterseite hatten, konnte er mir allerdings nicht sagen.