Hufpflege

Heute war Frau Schmied da und hat sich um die Hufe unserer Pferde gekümmert.

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Mirandas Hufriss sieht jetzt so aus.

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Vor der Hufpflege sah der Riss so aus.

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Ich hatte Frau Schmied von Elisabeths Vorschläge mit dem Metallplättchen und dem Kunststoff erzählt. Frau Schmied erklärte mir, dass das nur bei viel schlimmeren Rissen gemacht wird. Das Metallplättchen wird genagelt, wobei die Gefahr besteht, dass Nägel in den Knochen eindringen. Damit würde man die Sache nur schlimmer machen. So etwas kann nur einer machen, der sich sehr gut damit auskennt.

Zum Kunststoff sagte sie, der ist eine optische Verschönerung. Damit wird der Riss nur versteckt. Das macht man bei Brauereipferden, weil sie ja weiter arbeiten müssen. Auf den Umzügen sollen sie nicht mit schlechten Hufen zu sehen sein.

Unsere Rentner müssen zum Glück nicht mehr arbeiten. Darum hilft hier nur Geduld. Der Riss wird irgendwann rauswachsen. Trotzdem vielen Dank liebe Elisabeth, dass Du Dir Gedanken gemacht hast.

Miranda hat auch eine Idee: „Ich schau einfach nicht hin, schon ist der Riss weg!“

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Bachus sagt dazu: „Weiber!“

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Die beiden haben heute richtig gut mitgemacht und wurden ordentlich von Frau Schmied und mir gelobt. Anschließend gab es auch ein Leckerli.

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Der Fernseher

Giada wurde als kleiner Welpe mit ihren Geschwistern in Italien gefunden. Sie waren vermutlich ausgesetzt. Die kleinen Flauschbälle kamen in ein Tierheim und wurden dort aufgepäppelt. Ein Welpe starb, die anderen wurden immer größer und kräftiger.

Das Tierheim auf Sizilien ist riesig. Dort sitzen ständig bis zu 700 Hunde. Die Geschwister hatten im Tierheim eine gute Versorgung mit Futter und Wasser. Aber das war es auch schon. Niemand hatte Zeit sich mit den Welpen zu beschäftigen. Sie lebten in einem Zwinger in der Welpenabteilung, ohne Ansprache, Spielzeug oder Ablenkung.

Nachdem Giada mit ca. 6 Monaten kastriert wurde, kam sie in einen Zwinger, in dem die großen Hunde sitzen. In der Masse von 700 Tieren, geraten die Hunde dort schnell in Vergessenheit. Giada hatte Glück, sie durfte mit 10 Monaten ausreisen und kam zu uns auf den Gnadenhof.

Hier war alles neu für sie, denn im Tierheim hatte sie nichts kennen gelernt. Das verunsicherte den Hund anfangs sehr. Als sie ankam, wollte Giada das Haus nicht betreten. Sie hatte ja noch nie ein Haus gesehen. Ich musste den Hund reinziehen, denn freiwillig wollte sie keine Pfote über die Türschwelle setzen.

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Giada – Das erste Mal in einem Haus

 

Nachdem sie sich alles sehr genau angeschaut und beschnuppert hatte, konnte sie sich hinlegen und entspannen. Der nächste Schreck war der Fernseher. Den fand sie anfangs ganz fürchterlich. Wenn der am Abend lief, rannte der Hund ohne Pause hin und her. Sie ließ sich nicht beruhigen. Drehte total ob, steigerte sich da rein. Das Geflimmer raubte ihr den letzten Nerv.

Ich musste sie langsam an die Flimmerkiste gewöhnen. Für Giada war das die absolute Reizüberflutung. Sie konnte auch nicht verstehen, wo die Geräusche her kamen. Ich kannte das schon von den spanischen Straßenhunden. Die hatten Anfangs auch Angst vor dem Fernseher. Aber bei Giada war das anders und noch eine Stufe heftiger.

Das hatte etwas mit der Verhalten eines Herdenschutzhundes zu tun. Diese Hunde reagieren auf jedes kleinste Geräusch. Nicht ängstlich, sondern wachsam interessiert. Sie wollen ergründen, was da los ist. Denn ihr Job ist es, auf ihre Herde aufzupassen. Ein unbekanntes Geräusch könnte immer eine Gefahr sein. Also muss der Herdenschutzhund nachschauen und sich überzeugen, dass alles in Ordnung ist.

Da Giada einen starken Schutztrieb hat aber noch unsicher war, kollidierten zwei gegensätzliche Triebe. Das war nicht gut und machte den Hund hochgradig nervös.  Mir raubte sie damit auch den letzten Nerv. Abends wollte ich entspannen und der Hund drehte am Rad.

Also war erstmal kein Fernsehen mehr angesagt. Ich gewöhnte Giada nun sehr langsam an das Geflimmer. Am Tage ließ ich den Fernseher zuerst nur für ein paar Minuten laufen. Wenn sie ruhig blieb steigerte ich das. Ich übte extra am Tage mit dem Hund, denn In der Dämmerung wird ein Maremmano noch wachsamer.

Mit Geduld und in kleinen Schritten, zeigte sich der gewünschte Erfolg. Nach ein paar Wochen konnte ich meinen Feierabend wieder vor dem Fernseher verbringen.

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Flower Power

Ante, unsere alte Hippie-Braut, hat sich Holunderblüten ins Haar – äh pardon – in die Wolle gesteckt.

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So habe ich sie heute morgen angetroffen. Ich glaube die Schafe haben letzte Nacht eine wilde Party, mit 70er Jahre Mucke gefeiert.

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Hier schaut sie, als ob sie was geraucht hätte…

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Auch Carstens Blick ist etwas glasig.

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Nur der kleine Claus schaut nüchtern aus. Er ist ja auch noch zu klein und durfte wohl nicht mitfeiern.

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Unser Blumenkind möchte jetzt mit euch die ultimative Hippie Hymne „San Francisco“, von Scott McKenzie singen.

Be sure to wear some flowers in your hair…

In diesem Sinne: Love & Peace ❤

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Intelligent und eigenständig

Der Maremmano ist ein intelligenter und schnell lernender Hund. Er entscheidet selbständig und löst auch so Probleme. Giada zeigte mir das schon am zweiten Tag. Da ich nicht wusste wie futterneidisch sie ist, fütterte ich Giada in einem Raum neben der Küche. Chica und Campa kennen keinen Futterneid und fressen in der Küche.

Giada bekam noch ihr Trockenfutter das sie aus dem Tierheim gewohnt war. Bei Hunden muss das Futter langsam umgestellt werden, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Am zweiten Morgen bekam Giada ihr Futter wieder im Nebenraum. Ich schloss die Tür und ging zu Chica und Campa in die Küche. Giada hatte ihr Trockenfutter super schnell verschlungen. Geradezu eingeatmet, könnte man sagen. Die beiden Mädels in der Küche brauchten länger mit dem Fleisch und Flocken. Da stand plötzlich Giada in der Küche!

Ich sagte: „Was machst du denn hier?“ und dachte, ich hätte die Tür nicht richtig geschlossen. Brachte den Hund wieder in den Raum und schloss die Tür sorgfältig. Ich war gerade wieder bei Chica und Campa angekommen, da stand Giada wieder vor mir! Sie konnte offensichtlich die Tür auf machen. Ich brachte sie wieder zurück und sagte: „Du bleibst hier drin, bis ich dich raushole.“ Diesmal machte sie die Tür sofort auf und schaute mich an. Ihr Blick sagte: „Was soll ich hier drin, wenn ich schon längst aufgegessen habe?“

Wir einigten uns dann doch darauf, dass sie erst rauskommt, wenn ICH die Tür aufmache. Sie weiß wenn sie brav wartet, gibt es ein tolles Leckerli, sobald die Tür aufgeht. Das läuft jetzt ohne Probleme, obwohl sie selbst herausspazieren könnte. Man muss bei einem Herdenschutzhund oftmals umdenken. Er lässt sich gern auf Kompromisse ein, wenn ihm das sinnvoll erscheint.

Mich hat das Lernverhalten und die Beobachtungsgabe dieses Hundes sehr beeindruckt. Giada ist in einem Zwinger aufgewachsen, den sie nie verlassen hat. Sie kannte weder Haus noch eine Tür. Weil sie mich beobachtet hat, fand sie heraus, wie man eine Tür öffnet. Und das auch noch so schnell. Der Hund ist sicher noch für so manche Überraschung gut.

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Campa und Giada

 

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Für die Seele 181

Frauen und Katzen machen immer was sie wollen;
Männer und Hunde sollten sich entspannen
und sich an diesen Gedanken gewöhnen.

Robert A. Heinlein

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Aller Anfang ist schwer

Wenn man einen Hund aus dem Tierschutz nimmt, weiß man nicht was auf einen zu kommt. Das gilt besonders wenn es ein Hund ist, der in einem riesigen, italienischen Tierheim sitzt, so wie es bei Giada der Fall war. Sie wurde als nur wenige Wochen alter Welpe gefunden. War vermutlich mit ihren Geschwistern dem Muttertier weggenommen und ausgesetzt worden. Wenn man sie nicht gefunden hätte, wäre sie gestorben.

In Italien werden Straßenhunde nicht getötet, sie kommen in ein Tierheim und bleiben dort. Sie müssen ihr ganzes Leben auf wenigen Quadratmetern verbringen. In einem öden Zwinger, ohne Abwechselung. Es gibt kein Spielzeug für die Welpen, keine Kauknochen für die Zähnchen, keine Streicheleinheiten, keine Ansprache. Gerade in der so wichtigen Sozialisierungsphase der Welpen, die von der 8. bis 12. Woche statt findet, hat Giada nichts kennen gelernt. Dabei ist diese erste Lernphase so wichtig.

Giada kannte nichts, als sie zu uns kam. Gras, Bäume, überhaupt draußen sein kannte sie nicht. Ihr Leben fand in einem kleinen Gitterkäfig statt. Sie wusste nicht, dass die Welt viel größer war. Für sie endete sie an den Gitterstäben. An der Leine gehen war ihr eben so unbekannt, wie in ein Haus zu gehen. Als sie ankam, wollte sie das Haus nicht betreten. Ich musste sie reinziehen. Drinnen entspannte sie sich und lief durch sämtliche Zimmer.

Dabei schaute sie sich alles ganz genau an und schnupperte an allen Dingen. Selbst das Bücherregal wurde untersucht. Jedes einzelne Buch angeschaut und abgeschnuppert. Es sah so aus, als scannte sie alles ganz genau ein. So ein Verhalten hatte ich noch nie bei einem Hund gesehen. Die Spanier, auch die, die ich auf Pflegestelle hatte, benahmen sich ganz anders. Sie schauten sich auch um, blieben aber anfangs in einem Raum der Wohnung. Giada brauchte sehr lange um alles ganz genau zu untersuchen. Das muss an der Art und Weise liegen, wie Herdenschutzhunde sich verhalten. Jedes kleinste Detail ist für sie wichtig und Veränderungen bemerken sie sofort.

Das an der Leine gehen gefiel ihr zuerst gar nicht. Sie versuchte alles, um von dem blöden Ding loszukommen. Als sie merkte, dass hüpfen, buckeln und ziehen nichts nützt, lief sie eben an dem komischen Ding neben mir her. Aber ein Herdenschutzhund gibt nicht so schnell auf. Immer wieder drehte sie den Kopf und biss in die Leine. Ich machte ihr klar, dass ich das nicht durchgehen ließ. Am dritten Tag, wir waren gerade auf einem Feldweg unterwegs, probierte sie es wieder. Diesmal bekam sie den Karabiner zufassen, der am Sicherheitsgeschirr eingehakt war. Sie öffnete den Haken mit den Zähnen und ich hatte nur noch die Leine in der Hand!

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Der Hund gab sofort Gas und galoppierte in großen Sprüngen davon! Die Landschaft bei uns ist weit und übersichtlich. Alles ist schnurgerade auch der Feldweg. So konnte ich einen weißen Punkt immer kleiner werden sehen… Giada konnte das erste Mal in ihrem Leben laufen. Da waren keine Gitter, die sie aufhielten. Da war nur Weite und die Geschwindigkeit! So muss sich Freiheit anfühlen, dachte sicher der Eisbär, der immer schneller wurde. Rufen brachte keine Reaktion, sie lief einfach weiter. Ich ging erst einmal mit Chica und Campa hinterher. Wobei ich dachte, so ein Mist, den Hund kriegst du nie wieder eingefangen.

Giada war inzwischen doch stehen geblieben und schaute zu uns. Langsam ging ich mit den beiden Hunden in ihre Richtung. Wir waren schon etwas näher dran, da drehte sie sich um und lief weiter fort von uns . Mir war klar, so wird das nichts. Wir würden den Hund nur immer weiter vor uns her treiben. Also rief ich einmal ihren Namen, drehte mich um und ging schnellen und entschlossenen Schrittes, in die andere Richtung davon. Ich riss mich zusammen, um nicht nach hinten zu schauen, was sie machte. Ich musste das jetzt eiskalt durchziehen, das war meine einzige Chance. Da hörte ich schon, wie der Eisbär angerannt kam. Sie stürmte erst einmal im Galopp an uns vorbei, drehte um und kam auf uns zu. Ich begrüßte und lobte sie, freut mich wie wild und hakte schnell die Leine ein!

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Das Sicherheitsgeschirr hatte gut gehalten, da konnte sie nicht rausschlüpfen. Doch der schlaue Maremmano hakte ganz einfach die Leine aus! Das hatte bei mir noch kein anderer Hund geschafft. Heute geht sie ohne Protest an der Leine und das auch schon sehr gut und manierlich. Im Laufe der Zeit wird das sicher noch besser werden. Aber eigentlich bin ich sehr zufrieden mit ihr.  Sonst könnte ich auch nicht mit drei angeleinten Hunden auf einmal gehen. Dann hätte ich ein Problem, denn es ist gerade Brut und Setzzeit. Da dürfen in Niedersachsen Hunde nur an der Leine gehen.

 

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Wir haben eine Spende erhalten!

Der liebe Uwe, die liebe Kerstin und das Schlappohrrudel, haben 10.- Euro für die Hufpflege dazu gegeben!!!

Am 21. Juni kommt Frau Schmied und kümmert sich um die Hufe unserer beiden Rentner. Dann wird auch Mirandas Hufriss wieder kontrolliert und ausgeschnitten. Hoffentlich hat das bald ein Ende.

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Vielen Dank liebes Schlappohrrudel!!!

Es ist so lieb, dass Ihr uns helft. Unsere alten Pferde verursachen sehr hohe Kosten. Ohne Unterstützung könnte unser kleiner Verein das gar nicht schaffen. DANKE! ❤

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Video Herdenschutzhund

Auf besonderen Wunsch meiner beiden größten Fans Felli und Elisabeth, gibt es heute einen neuen Film. Wie immer habe ich das Thema künstlerisch umgesetzt. Die Wackler sowie wilden Kamera-Schwenks, sind wie immer Spezialeffekte, die, ohne mich selbst loben zu wollen, noch einmal in die Filmgeschichte eingehen werden. Es wird einmal als mein Markenzeichen weltbekannt sein. Ach wäre das schön, wenn ich das noch erleben dürfte.

Zum Inhalt: Die Bilder sind kurz nach dem Einzug des Maremmano entstanden. Giada war gerade erst 2 Wochen auf dem Hof. Auf Sardinen kannte sie nur ihren kleinen Zwinger. Für den Hund war alles neu und sie musste langsam damit klar kommen. Ich habe in diesem Video die Phase festgehalten, wie die Angst vor den Schafen, Pferden und Katzen langsam zurück geht. Noch ist sie vorsichtig, das Interesse ist aber bereits da. Man sieht auch, dass die Schafe dem großen weißen Wuschel auch noch nicht vertrauen.

 

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Schafe

Durch Giadas Einzug kam ich nicht dazu, euch die Neuigkeiten von den Schafen zu berichten. Wir haben jetzt drei zuckersüße Lämmchen. Lamm Nummer 1 kennt ihr bereits, das ist der kleine Claus. Das zweite Lamm kam am 26.04. zur Welt. Auch ein Böckchen, den ich auf den Namen Cashmere getauft habe. Am 01.05. kam ein süßes Auen-Lamm zur Welt, das Angora heißt.

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Die kleinen Lämmer sind kerngesund und wachsen schnell. Sie werden jeden Tag kräftiger und spielen wie junge Hunde.

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Sie finden alles interessant und machen zu dritt die Welt unsicher.

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Wenn man ihnen zuschaut, könnte man meinen, die ganze Welt sei ein großer Spielplatz!

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Die Schafe tragen schon länger ihr Sommerkleid. Dieses Jahr habe ich sie selbst geschoren. Damit habe ich den Damen und unseren Macho Carsten, eine Menge Stress erspart. Ich mache das sanfter und sie halten sogar still dabei. Die Schafscherer gehen viel forscher zur Sachen und das mögen die Schafe gar nicht gern.

Sobald sie mitbekommen, dass der Schafscherer da ist, verkrümeln sie sich. Man kommt dann nicht mehr an die Tiere heran. Ich muss sie darum vorher in ein kleines Gatter sperren. Da müssen sie warten, bis ich ein Tier nach dem anderen herausnehme. Der Scherer setzt das Schaf auf den Po und beginnt mit seiner Arbeit. Die Schäfchen wehren sich und beim letzten Mal, hat Carsten den Mann von seinen Beinen geholt.

Wir mussten den Bock gemeinsam einfangen, was gar nicht so leicht war! Der Schafscherer kämpfte weiter mit dem Bock, bis die Wolle endlich runter war. Am Ende habe ich ihm noch eine Flasche Sekt zu seinem Lohn dazu gegeben. Weil er es mit Carsten so schwer hatte. Bei mir hat Carsten still gehalten, denn ich hatte Ulli da, die mir geholfen hat. Sie hielt die Schäfchen fest und ich war der Friseur. Dafür möchte ich mich noch einmal bei Ulli bedanken. Das ging wirklich richtig toll!

Vor der Schur

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Nicht mehr puschelig.

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Sie sehen einige Wochen seltsam aus. Dann ist die Wolle soweit nachgewachsen, dass sie wieder mehr Form bekommen. 😀

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Schon wieder hübscher…

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Winterfell

Das letzte Winterfell ist jetzt erst runter. Das hat dieses Jahr extrem lange gedauert. Die Pferde sind endlich wieder glatt und schier.

Bachus

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Miranda, die dieses Jahr sehr grau wird.

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Für die Seele 180

Blauer Schmetterling

Flügelt ein kleiner blauer
Falter vom Wind geweht,
Ein perlmutterner Schauer,
Glitzert, flimmert, vergeht.
So mit Augenblicksblinken,
So im Vorüberwehn
Sah ich das Glück mir winken,
Glitzern, flimmern, vergehn.

Hermann Hesse

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Eimer-Klau auf dem Gnadenhof

Heute Morgen fütterte ich die Pferde und Miranda war als erste mit ihrer Portion fertig. Sie ging zu Bachus rüber und futterte bei ihm weiter.

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Unser Opa blieb stehen und wartete, bis Miranda den Kopf zum Kauen hob. Dann zog er den Eimer zu sich.

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Nun konnte er weiter fressen und Miranda gab auf.

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Bachus hat noch einen Trick auf Lager, falls sie es weiter versucht hätte. Er legt den Eimer kurz auf die Seite oder er hebt ihn einfach hoch.

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Damit ist die Stute überfordert.

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Auf dem Bild oben lässt Bachus den Eimer fallen.

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Er ist schon ein schlauer alter Herr! 😀

Leider konnte ich die Videofunktion an meiner Kamera nicht so schnell finden. Darum gibt es diese Schnappschüsse, von unserem etwas zu groß geratenen und sehr schlauen Deutschen Reitpony.

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Herdenschutzhund und andere Tiere

Bevor Giada zu uns kam, kannte sie nur ihren Zwinger im italienischen Tierheim. Am Anfang war sie völlig überfordert von allem. Sie hatte Angst vor den Schafen und vor den Pferden. Selbst wenn sie diese Tiere vom weiten sah, reagierte sie panisch.

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Geduldig konnte ich sie an die Weidetiere gewöhnen. Mit Zaun dazwischen funktioniert es schon sehr gut. Auch die Pferde bleiben ruhig, wenn ein Zaun dazwischen ist. Weder Hund noch Pferd zeigen Angst.

Anders sah es mit den Katzen aus. Giada wollte sie am Anfang jagen. Ich musste sehr aufpassen, bis es Mary zu viel wurde und sie dem Hund eine knallte. Da hatte Giada Respekt vor den Katzen.

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So nach und nach freundeten sich der Hund und die Katzen an. Auch wenn es anfangs wild aussah.

Böser Hund!

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Da geht die Luzy ab…

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Es sieht auf den Bildern wilder aus als es war, denn Luzy hatte das ganze schon als Spiel erkannt. Sie wusste, dass ihr der Eisbär nichts tut und zwischen den Regentonnen nicht durch passt. 😀

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Giada hat jetzt endgültig kapiert, dass sie die Katzen nicht jagen darf.

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Nun macht sie ihren Job und passt auf die Miezen auf.

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Luzy gefällt der große Beschützer an ihrer Seite.

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Eingewöhnung

Das erste Zusammentreffen von Giada, mit unseren spanischen Tierschutzhunden, verlief nicht so toll. Giada knurrte Chica und Campa beim ersten Kontakt gleich an. Campa ließ sich das nicht gefallen und knurrte zurück.

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Chica hatte Angst vor dem großen Eisbär.

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Auf den Spaziergängen wollte Chica nicht neben Giada gehen.

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Anfangs vertrauten die beiden Spanier dem Herdenschutzhund nicht. Er benahm sich seltsam für sie und auch für mich.

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Wir mussten erst lernen, diesen Hund zu lesen.

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Das ging dann aber ziemlich schnell und das Eis war gebrochen.

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Sobald Chica und Campa klar wurde wie Giada tickt, bildete sich schnell ein gut funktionierendes Rudel.

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Der Podenco und der Maremmano laufen gern um die Wette!

 

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Neuer Bewohner auf dem Gnadenhof

Einige Leser haben sich schon gewundert, weil es hier ungewöhnlich still geworden ist. Das hatte einen gewichtigen Grund. Wir haben einen neuen Mitbewohner auf dem Gnadenhof. Der musste erst einmal in das bestehende Rudel integriert werden.

Ich wurde auf das Schicksal der Herdenschutzhunde auf Sardinien aufmerksam gemacht. In einem Tierheim sitzen an die 700 Hunde, wovon haufenweise Maremmano-Mischlinge darunter sind. Diese Rasse ist sehr schwer zu vermitteln, weil sie besondere Bedingungen brauchen. Bei uns auf dem Gnadenhof, können wir einem Herdenschutzhund ein Leben bieten, wie er es braucht. Hier hat er ausreichend Platz und viele Freunde, die er beschützen kann. Somit wird die Haltung seiner Natur gerecht.

Auf Sardinen sitzen diese Hunde Haufenweise in kleinen Zwingern und kommen dort niemals wieder raus. Sie müssen ihr ganzen Leben in der Eintönigkeit des kargen Tierheimes verbringen. Ohne Ansprache, ohne Zuwendung, ohne jemals Gras unter den Pfoten gespürt zu haben. Die Welpen haben kein Spielzeug, keine Beschäftigung.

So erging es auch einer jungen Hündin und ihren sechs Geschwistern. Die sieben kleinen Welpen wurden ausgesetzt. Als man sie fand, waren sie erst wenige Wochen alt. Kleine Fellknäule, denen das Leben nicht gegönnt sein sollte. Ein Welpe starb tatsächlich, doch die anderen sechs Geschwister wuchsen und wurden immer größer und kräftiger.

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Sie wuchsen in einem kleinen Gehege, mit anderen Welpen zusammen auf. Dort war es recht dunkel und immer irgendwie nass. Wenn das Gehege morgens ausgespritzt wurde, trocknete der Boden nur schlecht ab. Daher waren die Welpen beim Schlafen, Rumtollen und Essen immer nass. Nachdem es zu einer Beißerei im Gehege kam und sich zwei anonyme Spender gefunden hatten die für Flugkosten, Schutzgebühr und Futterkosten aufkommen, habe ich einem Maremmano ein Zuhause auf unserem Hof gegeben.

Ich konnte einfach nicht umhin, diesen Hund aufzunehmen. Durch die beiden Paten, ist der Großteil der Kosten gesichert. Hier auf dem Hof ist mittlerweile wieder so etwas wir Normalität eingekehrt. Ich muss aber ehrlich sagen, der Anfang war nicht leicht. Darum hatte ich keine Zeit zum Bloggen. Das wird aber in nächster Zeit nachgeholt.

Das ist Giada, ein Maremmano-Mischling.

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Das ist das erste Foto von ihr. So kam sie zu uns, über 60 cm hoch, mit einem Gewicht von 27,7 kg. Also schon ein ganz schöner Brocken, aber noch im Wachstum. Am ersten Tag war sie natürlich völlig durch den Wind. Sie hatte ja in ihrem Leben nichts außer ihren Zwinger kennen gelernt.

Einige Tage später interessierte sie sich für ihre neue Welt. War aber noch sehr unsicher.

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Es gab hier so viele Tiere, die sie noch nie in ihrem Leben gesehen hatte. Schafe durch das Fenster anschauen war ihr lieber.

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Eine direkten Begegnung ließ sie in Panik ausbrechen.

Die neuen Hundekumpel wurden erst einmal auf Abstand gehalten. Dann siegte aber doch die Neugier.

Wer bist du denn?

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Bis sie merkte, mit denen kann man ja toll rennen.

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Sogar Campa spielte aus Höflichkeit ein wenig mit.

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Campa ist spielen sonst zu albern. Ein stolzer spanischer Terrier macht keine albernen Sachen. Für die lauffreudige Italienerin, machte Campa mal eine Ausnahme. Das nenne ich Völkerverständigung!

 

 

 

 

 

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Hufriss

Wir haben immer noch mit Mirandas Hufriss zu tun. Wie man auf dem Foto gut sehen kann, ist er wieder weiter hoch gegangen.

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Es war dieses Frühjahr so lange kalt, dass die Weide erst jetzt in Gang kommt. Noch ist nicht viel drauf, aber wir Hoffnung, dass jetzt mehr wächst. Leider ist es nach nur wenigen warmen Tagen, wieder kalt geworden.

Bachus hat noch nicht einmal sein Winterfell verloren. Ich putze immer noch täglich die Haare runter. Das Winterfell löst sich bei ihm etappenweise.

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Einige Bereiche an Kopf, Rücken und Hinterhand sind schon vom puscheligen Winterfell befreit. An den Flanken und Bauch sitzt es immer noch fest.

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Ich werde wohl auch noch im Juni das Vergnügen haben, bis das Winterfell komplett runter ist. Im Hintergrund sieht man den Fellwechselhelfer. Der leistet gute Dienste und ich bereue es nicht, ihn letztes Jahr gekauft zu haben.

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Für die Seele 179

Das Herz hat seine Gründe,
die der Verstand nicht kennt.

William Shakespeare

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Spenden aus Österreich

Unsere lieben Österreicher Unterstützer haben gemeinsam gespendet! Das war ein Zufall, ein besonders erfreulicher! 😀

Harry aus Österreich hat 37.- Euro für die Pferde gespendet. Die wurden gleich in Pferdefutter umgewandelt!

Herzlichen Dank lieber Harry!!!

Verena aus Österreich hat von ihrem ersten eigenen Gehalt, 50.- Euro gespendet! Ich finde das ganz großartig von ihr!

Herzlichen Dank liebe Verena!!!

Könnt ihr Euch noch an Euer erstes Gehalt erinnern und wie stolz ihr damals wart? Das ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn man das erste eigene Geld verdient hat. Und die liebe Verena tut gleich gutes damit und denkt an uns! ❤

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Liebe Stubser von den Pferden!

 

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Für die Seele 178

 
Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.

Louis Armstrong

F_B.JPG

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Alle Vögel sind schon da

Buntspecht

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Fasan – Hahn im Hochzeitsanzug

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Gimpel

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Und dieser Vogel hier:

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Alle Fotos von unserer Naturfotografin Ulli

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Weil der Frühling…

…nicht in die Puschen kommt, gibt es ein Kunst-Bild!

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Ich steh mit allen vier Beinen fest im Glitzer! 

 

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Campas Geburtstag

Ich möchte mich bei allen recht herzlich bedanken, die Campa etwas zum Geburtstag geschenkt haben! ❤

Es sind jetzt alle Pakete angekommen. Ich muss ehrlich zugeben, ich habe diesmal etwas den Überblick verloren, welches Paket von wem war. Zooplus legt nun auch keine Lieferscheine mehr bei. Das erschwert die Sache. Einige Pakete sind auch erst nach Ostern angekommen. So kann ich euch erst heute von den tollen Spenden berichten.

Ihr könnt aber mit den Fotos an unserer Freude teilhaben.

Elisabeth hat uns dieses Paket geschickt.

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Darin waren ganz viele GROßE Knochen für die Hunde und Salzlecksteine für die Pferde und Katzenfutter. Campa konnte es nicht fassen, dass es so große Knochen gibt!

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Von Karin kam ein Paket mit ganz viel Knabberkram für die Hunde und Katzen.

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Da wurde sogar unsere schüchterne Chica neugierig.

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Dabei war ja Campa das Geburtstagskind.

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Sie durfte auch als erste probieren.

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Wem gehört die Giernase?

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Von Kerstin, Uwe und dem Schlappohrrudel kamen auch Geschenke. Als erstes Tierwohl Super Hobelspäne für die Pferde und etwas später noch Rinti für die Hunde und Einstreu samt Schaufel für die Katzen.

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Die Schlappohren schenkten Campa noch 10.- Euro, für jedes Lebensjahr 1.- Euro! Da sie wussten, dass Frau Schmied gestern bei uns war, fragten sie Campa, ob sie das Geld für die Hufpflege dazu geben würde? Das war wieder eine süße Idee!!! Und Campa war natürlich gleich einverstanden.

So wurden gestern die Hufe der Pferde schön gemacht. Miranda machte ganz hervorragen mit. Leider ist ihr Riss doch wieder weiter gegangen. Wir haben doch noch länger damit zu tun. Frau Schmied ist aber zuversichtlich, dass die Trockenheit im Sommer helfen wird. Bachus konnte zum Schluss nicht mehr sein Gewicht auf drei Beinen ausbalancieren. Er ist immer so bemüht und macht richtig gut mit. Aber es wird immer schwerer für unseren Opa.

Fotos habe ich keine gemacht. Es war gestern so kalt und die ganze Aktion hatte mal wieder 1 1/2 Stunden gedauert. Unsere Rentner brauchen wirklich viel Zeit, die ihnen Frau Schmied auch gibt. Ich werde morgen ein Foto von Mirandas rechten Vorderhuf machen.

Ausgerechnet jetzt, wo alles so schön blüht, ist es so kalt geworden.

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Wir bedanken uns bei den lieben Spendern! ❤

 

 

 

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Frohe Ostern

 

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest.

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Foto 2 und 3 Ulli 

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Wir suchen einen Namen fürs Lämmchen

Dieses kleine Böckchen wurde am 10.04. geboren und hat noch keinen Namen.

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Der Name muss mit einem C anfangen.

Möchtet ihr helfen? Wer mindestens 1.- Euro auf unser Tierschutzkonto spendet, kann einen Namensvorschlag in die Kommentare schreiben. Am Ende werden alle Leser über den Namen abstimmen.

Ihr könnt bis Freitag den 21.04.2017 Vorschläge schicken am 22.04. wird abgestimmt.

Wir würden uns freuen, wenn viele Vorschläge von euch kommen.

Unser Spendenkonto:

Tierhilfe Miranda e.V.
IBAN: DE74241910153614182800
BIC: GENODEF1SDE
Volksbank Stade-Cuxhaven

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Stubenarrest

Irgendetwas hat Luzy in die linke Vorderpfote gebissen. Die Kleine war einen Nacht und einen halben Tag verschwunden. Das ist sehr ungewöhnlich für sie, denn sie bleibt nie lange weg. Außerdem ist sie immer in der Nähe und kommt, wenn ich sie rufe. Doch am Freitagabend kam sie nicht nach Hause. Meine Sorge war groß.

Ich habe den ganzen Samstag das Kätzchen gesucht. Bis ich sie gegen Nachmittag in einem der Schuppen fand, in dem sie vorher noch nie war. Ich wusste gleich, dass etwas passiert war. Luzy war froh mich zu sehen und humpelte auf mich zu. Sie hüpfte auf drei Beinen. Die linke Vorderpfote benutzte sie gar nicht.

Im ersten Moment sah das richtig dramatisch aus. Ich befürchtete, sie  hätte sich was gebrauchen. Als ich das Bein untersuchte, sah ich den Biss. Er war an der linken Seite der Pfote und so schmerzhaft, dass sie den Fuß nicht belasten mochte.

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Luzy hatte bis heute Stubenarrest. Am Sonntag humpelte sie noch stark. Dann wurde es durch Reiki und das Schüßler Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum jeden Tag besser. Ich weiß nicht mit wem sich die Kleine draußen angelegt hat. Hoffentlich war ihr das eine Lehre.

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Osterlamm

Gestern wurde bei uns ein kleines Lämmchen geboren.

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Das ging so schnell, dass ich es gar nicht mitbekommen habe. Plötzlich lief dieses kleine Tierchen herum. Ich staunte nicht schlecht. Die Geburt konnte noch nicht lange her sein, denn das Lämmchen ist noch gar nicht ganz trocken.

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Ausgerechnet jetzt ist es wieder so kalt und ungemütlich geworden.

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Die Wunderbare

Der Name Miranda ist lateinisch und bedeutet die Wunderbare – Bewunderungswürdige.

Das passt auf unsere Miranda!

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Sie ist wirklich die Wunderbare. Das betrifft ihren Charakter, genau so wie ihre äußere Schönheit.

Ob der Züchter das wusste, als er ihr den Namen gab? Ich glaube es nicht. Denn ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit ihm erinnern. Er sagte zu mir, er müsse der 3- und der 4-jährigen Enkeltochter von Miranda, einen Namen geben. Die bräuchten den, damit er sie zur Zuchtstutenprüfung melden könne. Ich fragte ganz ungläubig, ob die denn noch keinen Namen hätten. Er sagte nein.

Ich finde das wirklich eigenartig. Da hat mein ein Tier 3 oder 4 Jahre lang und es hat keinen Namen. Bei mir ist es das erste was ich mache. Dem Tier einen Namen geben.

Nach diesem Gespräch war mir auch klar, warum Miranda ihren Namen nicht kannte. Den lernte sie erst kennen, als sie zu uns auf den Hof kam.

 

 

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April, April,

ich mach heut was ich will.

Ich zeig euch noch ein paar Frühlingsbilder!

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Narzissen unterm Kirschbaum

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Christrosen

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Schafe mit Reif im Pelz

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Rehe und Fasane auf der Weide

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Ein komischer Besucher

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Mary und Blumen

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Frühjahrsputz

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Bachus und der Eimer

Bachus, unser etwas zu groß geratenes Deutsches Reitpony, ist wirklich schlau. Was er einmal gelernt hat, vergisst er nicht mehr. Ich hatte ja schon berichtet, dass Miranda manchmal versucht sein Futter zu klauen. Bachus legt dann den Eimer einfach auf die Seite und die Stute zieht enttäuscht ab. Sie ist nicht in der Lage das Problem zu lösen. Sie kann weder aus dem liegende Eimer fressen, noch ihn wieder aufstellen.

Heute morgen kam es sogar noch besser! Miranda wollte wieder in seinen Eimer schauen. Bachus hatte schon aufgefressen, der Eimer war leer. Als Bachus die Stute auf sich zukommen sah, nahm er den Eimer hoch, kam zu mir und gab ihn mir in die Hand!

Ich musste so lachen. Bachus schien ganz genau zu wissen, was er da tat!

Ätsch – du kriegst nichts ab!

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Happy Birthday Campa!

Unsere Campa wird heute 10 Jahre alt!!!

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Campa

Am 06.04.2010 ist Camp aus Spanien zu mir gekommen. Da begann ihr neues und sicheres Leben. Wir wissen nicht genau, wann Campa geboren wurde. Darum feiern wir den Tag ihrer Ankunft als ihren Geburtstag.

Campa war ein Straßenhund, der mit einigen anderen Hunden, in einem Steinhaus ohne Dach lebte. Die Ruine war voller Müll, bot aber ein bisschen Schutz für die Tiere. Spanische Tierschützer entdeckten die Hunde und brachten ihnen jeden Tag etwas Futter. Campa war immer die erste, die sich ein Stück Futter nahm und blitzschnell damit verschwand. Das macht sie heute noch so, wenn es einen Kauknochen gibt.

Es dauerte viele Wochen bis es den Tierschützern gelang, Campa einzufangen. Sie vertraute keinem Menschen und war zu schnell und zu schlau. Als sie Campa endlich eingefangen hatten, brachten sie sie in eine Auffangstation. Hier leben ständig mehrere hundert Hunde in Zwingern und Gehegen.

Campa hatte mit dem Leben hinter Gittern echte Probleme. Sie wurde in Spanien von einem Problemfall zu einem Notfall. Das Problem war, Campa konnte über 2 Meter hohe Zäune klettern. Sie machte das oft und riskierte damit ihr Leben. Denn in Spanien lauern tausend Gefahren auf die Straßenhunde. Sie werden vergiftet, Autofahrer bremsen nicht, sondern halten drauf, sie werden erschossen oder von Hundefängern eingefangen und landen in der Tötungsstation.

Die Tierschützer machten sich große Sorgen, wenn Campa wieder einmal allein unterwegs war. Um dies zu verhindern, nahm eine Tierschützerin Campa abends mit nach Hause. Als Campas Freundin, eine große schwarze Hündin, nach Deutschland ausreiste, wurde Campa zum Notfall. Der ganze Stress im Tierheim und der Verlust ihrer Freundin waren zu viel für sie.

Campa gab sich auf und blieb wie apathisch im Auto der Tierschützerin liegen. Sie kam nur noch zum Fressen oder Häufchen machen heraus. Sonst lag sie einfach nur im Auto.

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Zu der Zeit war ich Pflegestelle für den Verein. Ich sozialisierte Straßenhunde und vermittelte sie in ein passendes Zuhause. Da bat man mich, Campa auf Pflegestelle zu nehmen.

In Deutschland angekommen lag die traumatisierte Hündin eine ganze Woche lang in der Küche. Sie war wie in sich selbst gefangen. Interessierte sich nicht für ihre Umgebung und hatte keine Bindung zum Menschen. Nach dieser Woche taute sie langsam auf und wurde wieder zum Problemfall. Campa war es gewohnt, in Spanien für sich allein zu Sorgen. Sie tötete Vögel, Mäuse, Maulwürfe und alles was zu dicht kam. Außerdem konnte sie wirklich über jeden Zaun klettern. Dieser intelligente Hund erwies sich als unvermittelbar, denn keine Mensch wollte sich das antun.

Campa blieb also hier auf dem Hof und ich arbeitete an ihrem Verhalten. Wir haben die Probleme von damals erfolgreich in den Griff bekommen. Trotzdem ist Campa ein Hund, auf den man immer ein Auge haben muss. Denn was sie einmal gelernt hat, vergisst sie nie wieder. Ohne klare Ansagen würde sie schnell wieder zum selbständigen Straßenhund werden.

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, mein kleines, schlaues Supergirl!!!

Ich bin mächtig stolz auf dich, weil du so viel gelernt hast! Das zeigt, mit etwas Hundeverstand und Einfühlungsvermögen, kann man auch einen älteren, selbständigen Straßenhund, zum angenehmen Begleiter des Menschen machen.

Gebt den Straßenhunden eine Chance und ein Zuhause! Sie werden so dankbar sein!

 

 

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Spende für die Tiere

Der liebe Patrick hat 20.- Euro für die Tiere gespendet!!!

Vielen Dank und viele liebe Nasenstubser von:

Nasen

Frau Schmied kommt am 16. April, da haben wir schon 1/3 der Kosten für die Hufpflege unserer beiden Pferde.

DAS IST SUPER TOLL!!!

 

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Neues Vereinsmitglied

Wir begrüßen unser neustes Vereinsmitglied, die Naturfotografin Ulrike.

Herzlich Willkommen!

Ulrike wird mit ihren Naturaufnahmen den Blog ein bisschen schöner und bunter machen. Denn sie hat uns erlaubt, einige ihrer Bilder zu posten. Vielen Dank hierfür, liebe Ulrike!

Heute beginnen wir mit einigen Aufnahmen rund um den Gnadenhof.

Fasenenhahn mit Henne

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Rehbock

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Kohlmeisen

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Blaumeise

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Ringeltaube

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Zaunkönig

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Drei komische Vögel beim Gassigehen

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Eine Mieze die sich wundert

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Fotos Ulli

 

 

 

 

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Bachus ist schlau

Meistens ist Miranda mit ihrem Frühstück schneller fertig als unser Opa Bachus. Sie geht dann schon mal zu Bachus rüber, um in seinen Eimer zu schauen. Da Bachus ein rangniedriges Pferd ist, geht er gleich einen Schritt zurück.  Er steht dann daneben und wartet bis Miranda den Kopf aus dem Eimer nimmt und kaut. In dem Moment zieht er den Eimer zu sich rüber und frisst weiter. Wenn Miranda ausgekaut hat und den Kopf senkt,  ist sie ganz erstaunt, dass da kein Eimer mehr steht!

Oder was noch gescheiter ist. Bachus sieht Miranda auf sich zu kommen und legt in diesen Moment den Eimer auf die Seite. Miranda ist damit überfordert. Sie kann den Eimer nicht wieder hinstellen und so auch nicht aus ihm fressen. Also geht sie weg. Bachus stellt den Eimer wieder hin und frisst weiter. Er hat aus Erfahrung gelernt, dass die Stute mit einem liegenden Eimer nicht klar kommt.

Heute morgen hat er seinen Eimer einfach hoch genommen, als Miranda wieder einmal Mundraub begehen wollte. Da hat die Stute ganz komisch geguckt. Ich musste so lachen. Bachus hielt den Eimer in Höhe seiner Brust. Miranda wusste überhaupt nicht was das sollte und drehte sich um zu mir.

Bachus ist schlau!

Leider hatte ich keine Kamera dabei. Darum gibt es ein etwas verwackeltes Bild, auf dem man Bachus im Hintergrund sieht, wie er mit seinem Eimer spielt.

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Und noch dieses Foto: Hier hat Miranda den Kopf gehoben um zu kauen und Bachus hat gerade den Eimer weggezogen.

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Morgenfütterung

Das erste Video mit der neuen Kamera.

 

Was macht Mary?

Karin hatte unsere Mary vermisst, als ich die Frühlingsfotos zeigte. Mary hat viel zu tun. Mäuschen jagen, auf den Rundballen Heu aufpassen.

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Und ein bisschen Gymnastik machen.

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Schüßler Salz Tabletten

Mit Schüßler Salzen kann man auch bei Pferden gut die Gesundheit unterstützen. Wenn man das Pferd an die Tabletten gewöhnt, nimmt es die gern, so wie ein Leckerli.

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Viele Pferde nehmen die Schüßler Salz Tabletten wie Leckerlis. Denn sie schmecken leicht süßlich. Bei unserer Miranda brauchte ich dazu viel Überzeugungsarbeit, denn sie ist eine Diva was das Futter angeht.

Was sie nicht kennt, frisst sie nicht. Da konnte ich manches Mal echt fast verzweifeln.

Es ist wahnsinnig schwer etwas in dieses Pferd rein zu bekommen, was es nicht fressen will. Mit den Schüßler Salzen war es eine harte Geduldsprobe meinerseits. Zuerst musste ich tricksen. Reichte ein Leckerli dazu, wie zum Beispiel ihre geliebten Dinkel Snacks.

Die waren gut geeignet, weil keine Kräuter drin sind, die die Wirkung der Schüßler Salze mindern können. Miranda mag die Dinkel Snacks und die sind auch ziemlich groß. So konnte ich ihr die Tabletten anfangs gut untermogeln.

Trotzdem sortierte dieses Pferd die Tabletten oft mit der Zunge aus und spuckte sie mir vor die Füße! Ich gab aber nicht auf und mittlerweile nimmt sie die Schüßler Salze freiwillig von der Hand.

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