Und gerade dadurch, dass man sich irrt,
findet man manchmal den Weg.
Vincent van Gogh
In unserer Geest- und Moorlandschaft gibt es ein weit verzweigtes Grabennetz. Zwischen zwei Stücken liegt immer ein Graben. Auch wenn die Stücke sehr groß sind, findet man oft mehrere Gräben darauf. Die Gräben sorgen für die Entwässerung. Sie fangen das Wasser auf und leiten es in die Fleete. Von dort wird es mit Hilfe von Pumpwerken in die Flüsse gepumpt. Ohne diese Maßnahme, würde das Land nicht zu nutzen sein.
Der Graben auf dem Nachbarstück, wurde in der Frostzeit ausgebaggert. Der Bagger ist ein ganz schön großes Ungetüm. Er schafft es spielend leicht, Eis und gefrorenen Matsch aus dem Graben zu holen. Die Pferde waren zu dieser Zeit im Stall. Sie haben von dort einen direkten Blick zum Graben, wo das orange Monster tobte. Ich befürchtete, Miranda würde abdrehen. Doch beide Pferde blieben ganz ruhig und entspannt. Dabei war der Bagger höchstens 10 Meter vor ihnen in Aktion.
Er machte dabei einen ganz schönen Krach. Es schepperte gewaltig, wenn der vereiste Aushub auf den Boden fiel. Auch wenn sich die Schaufel in den durchgefrorenen Graben drückte, gab es laut knackende Geräusche. Aber die Pferde blieben cool. Sie schauten nur neugierig dem Bagger zu, wobei sie gelassen am Heu kauten. Ich war so stolz auf die Beiden!
Zwei Tage dauerte es. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Der Wall im Hintergrund ist der Aushub. Der mit einer Drehung, dort abgeladen wurde. Daran könnt ihr sehen, wie groß der Bagger war.
Endlich ist der Boden getaut und unsere Rentner können wieder auf die Weide. Beide haben die Zeit in der Box gut verkraftet. Mirandas Knastkoller ist diesmal sogar ausgeblieben. Die Stute hat ja ein sehr breites Gefühlsspektrum und sie kann mir ihre Gefühlslage gut mitteilen. Das geht von lieb wie ein Lämmchen, bis wütend wie ein Stier.
Ungeduld ist Miranda auch nicht fremd. Als der Frost sich verabschiedete, der Boden aber nicht auftauen wollte, wurde das alte Mädchen ungeduldig. Aber auch das haben wir hinter uns.
Heute Morgen, als ich die Pferde fütterte, stand ein hübscher, großer, runder Mond am Himmel. Ich wollte ihn zusammen mit Miranda aufs Foto bekommen. Es war aber nicht hell genug. Heraus kamen diese seltsamen aber irgendwie schönen Fotos.
Zur anderen Seite ging es besser zu fotografieren. Da war es schon heller. Unser Opa Bachus hat sich nach der Stallpause, erst einmal richtig im Matsch gesuhlt. Zum Glück kommt er zur Zeit wieder gut auf die Beine.
Ich habe mich in den letzten Tagen mit einem Logo für unseren Verein beschäftigt.
Grafikdesigner verlangen einen Haufen Geld für so ein Logo. Unser Verein wird aber auch weiterhin, möglichst nur Geld für die Tiere ausgeben. Darum habe ich unser Vereinslogo selbst entworfen. Es steckt zwar eine Menge Zeit aber kein Geld darin!
Hier geht es transparent und zielbewusst zu. Jeder Cent und jede Sachspende kommt direkt den Tieren zugute!!! Das liegt uns besonders am Herzen!
Wie gefällt euch unser Logo?
Die Kosten für die Pferde steigen im Winter stark an. Wir ihr euch denken könnt, braucht ein Pferd alles im XXL-Format.
Da wäre das Grundfutter: Heu
Qualitativ hochwertiges Heu ist das wichtigste Futtermittel für Pferde und muss immer zur Verfügung stehen. Man kann Pferden aber nicht einfach irgendein Heu füttern. Es muss der 1. Schnitt, sauber und schimmelfrei sein. Nicht immer gelingt es den Bauern das Heu trocken in die Schneue zu bringen. Viele machen deswegen kein Heu mehr. Sie machen Silage oder Heulage, weil sie dann nicht vom Wetter abhängig sind.
Heu bekommen unsere Rentner auch in Form von „Horse Alpin Senior“. Das ist schon kleingeschnittenes Heu, in einer hochwertigen Käuter- und Gräserkombination, ergänzt mit aufgeschlossenen Getreideflocken. Das können unsere Senioren besser kauen und es versorgt die Pferde mit wichtigen Nährstoffen. Durch den Zusatz von kalt gepresstem Leinöl ist es verdauungsanregend. Horse Alpin Senior ist für die Pferde ein wichtiges Grundfutter und ich habe nur allerbeste Erfahrungen damit gemacht.
Dazu kommt Kraftfutter: Müsli
Zum Heu muss im Winter ein Kraftfutter gegeben werden, damit die Pferde nicht abnehmen. Sie verbrauchen jetzt mehr Energie, um ihren Körper warm zu halten. Unsere alten Pferde können Müsli besser kauen als Pellets. Deswegen bekommen sie „Eggersmann EMH Senior Müsli“. Miranda ist etwas schwerfuttrig. Mit dem Senior Müsli von Eggersmann hält sie auch im Winter ihr Gewicht.
Ganz wichtig ist auch gute Einstreu: Hobelspäne
Da Miranda vorgeschädigte Atemwege hat und Staub schlecht verträgt, muss eine sehr gute und staubarme Einstreu her. Ich nehme „Tierwohl Super Hobelspäne“, da sie so gut wie staubfrei ist. Für eine Pferdebox wird ein 24kg Sack zum einstreuen gebraucht. Die Pferde sollen immer eine saubere und trocken Box haben. Fürs tägliche Misten geht viel Einstreu drauf. Das geht im Winter ordentlich ins Geld.
Zusatzfutter: Mineralien & Kräuter
Die Pferde brauchen zusätzlich ein gutes Mineralfutter und einen Salzleckstein. Miranda braucht für ihre Atemwege, besonders in den Wintermonaten, eine spezielle Kräutermischung. Sonst fängt sie an zu husten und bekommt Probleme mit der Atmung.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das alles für Kosten verursacht. Da kommt eine großzügige Spende von Evi, das ist die liebe Schwester von Elisabeth aus Bayern, gerade richtig!
Die liebe Evi hat 50.- Euro gespendet, damit wir die Pferde über den Winter bringen können!!!
Vielen Dank, liebe Evi!!! Ihr seid wirklich eine super tolle Familie! Hut ab!!!
Friert im Januar Stein und Bein,
könnte es der Winter sein.
Grafitto
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Es folgen ein paar Winterbilder.
19. Januar 2016
20. Januar
21. Januar
Gefroren
In den Bäumen sitzen ganz viele Erlenzeisige
Es sind kleine grün-schwarze Vögelchen, die sich von den Erlensamen ernähren.
Im Frühjahr fallen sie in großen Schwärmen über die Erlen her. Dabei fliegen sie von Baum zu Baum, sind immer in Bewegung und machen einen Höllenlärm. Man glaubt in einem Schwarm Wellensittiche zu stehen, weil die kleinen Biester so viel Krach machen. Im Winter habe ich sie allerdings noch nie gesehen.
Rehe schließen sich im Winter zu größeren Gruppen zusammen.
Ich habe diese Gruppe aus dem Küchenfenster raus fotografiert, weil ich sie nicht erschrecken wollte. Bei so einer Kälte kostet jede unnötige Flucht viel Energie. Darauf wollte ich es nicht ankommen lassen.
22. Januar
Mit Sonne und blauem Himmel sieht gleich alles viel schöner aus.
Harry hatte bei unserer Auktion, Wolkes selbstgestrickten Schal, für 15.- Euro ersteigert. Die lieben Tierfreunde Kerstin, Uwe und ihre Schlappohren, haben 15.- Euro oben drauf gepackt, damit es für einen ganzen Rundballen Heu reicht!
So sieht hilfsbereitschaft aus!
Vielen Dank Ihr Lieben!!! Ihr helft uns durch den Winter zu kommen!!!
Chica ist ein Podenco. Diese Hunde gehören zu den Urtypen der Hunderassen. Sie sollen zu den ältesten Hunden der Welt gehören. Der Ursprung des Podencos, wird im alten Ägypten vermutet. Die Ähnlichkeit zu dem Pharaonenhund ist gut zu erkennen.
Die heutigen Ursprungsländer der Podencos sind Spanien, mit den Balearen und Kanaren, und Portugal. Hier lebt er in einem Klima, was mit dem von Ägypten vergleichbar ist. Entwicklungsbedingt hat ein Podenco kein Unterfell und kein Unterhautfettgewebe. Deswegen kühlt er bei den momentanen Temperaturen schnell aus. Damit der Hund nicht friert, bekommt er einen Mantel an. Es ist also kein modischer Schnick-Schnack, wenn ein Podenco, im Winter einen Mantel trägt.
Chica liebt ihren Mantel. Wenn sie nur das Geräusch der Klettverschlüsse hört, kommt sie schwanzwedelnd angerannt. Sobald ich den Mantel in die Hand nehme, springt sie schon von selbst rein. Beim Anziehen stellt sie sich auf die Zehenspitzen, damit ich auch gut ran komme.
So findet auch unsere spanische Dame, den deutschen Winter schön!
Endlich ist es mir gelungen ein paar Rennbilder von Chica zu machen. Sie ist so schnell, dass meine Kamera meistens zu spät auslöst. Diesmal sind die Bilder sogar ziemlich scharf geworden.
Tragen eure Hunde im Winter auch einen Mantel?
Und mögen sie den gern anziehen?
Die liebe Wolke hatte zwei Schals für uns gestrickt. Einen für die Versteigerung und einen habe ich geschenkt bekommen. Ich entschied mich für den schicken grünen Schal, weil das genau meine Farbe ist!
Hier seht ihr wie das Paket ankam.
Wolke hatte auch Ochsenziemer und andere leckere Sachen für die Hunde eingepackt. Was natürlich Campas guter Nase nicht entging.
Hier ist noch eine Giernase im Anmarsch…
Da seht ihr wem die Nase gehört.
Und nun kommen wir zu der Hauptsache, die beiden schönen Schals
Weil es heute so erbärmlich kalt war, wickelte ich mir den schönen grünen Schal um den Hals. Es war Zeit den Pferden das Müsli zu servieren. Ich ging also mit Schal zu Miranda in die Box, stellte den Eimer auf den Boden und sie scheute! Ok, dachte ich mir, das liegt sicher an den lose baumelden Schalenden. Diesmal stopfte ich den Schal unter die Jacke, bevor ich wieder in ihre Box ging. Ich wollte warmes Wasser in die Tränke gießen. Doch Miranda kam hinter mir her und schnupperte an dem Teil des Schals, der über die Jacke hervorragte!
Liebes Wölkchen, ich nehme an, der Schal muss noch nach EUCH gerochen haben. Das ein Hund darauf reagiert, ist mir klar, aber ein Pferd??? Man kann also Miranda nicht nachsagen, sie wäre nicht aufmerksam!
Sie schnupperte übrigens noch mehrmals am Schal.
Hier sind ja auch einige Pferdebesitzer unter den Lesern. Habt ihr auch so ein sensibles Pferd? Oder wäre eurem Pferde der Schal gar nicht aufgefallen?
Lieber Harry, herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Auktion, viel Freude an dem schönen Schal und herzlichen Dank für diesen Kauf!!!
Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben!
Ihr wart wieder großartig. Mir war das alles viel zu spannend, deswegen habe ich zwischendurch nicht reingeschaut. Die Versteigerung hat aber sehr viel Spaß gemacht. Genau wie alle tolle Aktionen, die wir uns für euch ausdenken und die ihr so dankbar annehmt!
Dann möchte ich mich beim lieben Wölkchen bedanken. Denn sie hat die hübsche Wolle gekauft und daraus diesen wunderschönen und kuscheligen Schal gestrickt!
Herzlichen Dank liebe Wolke, für Dein Talent, Dein Geschick, Deine Kreativität und Deine Lebenszeit, die Du dem Projekt geschenkt hast!!!
Ihr seid alle toll!!!
DANKE sagen auch die Tiere! ❤
Die liebe Wolke hat einen wunderschönen Schal gestrickt, den wir zugunsten der Tierhilfe Miranda e.V. versteigern.
Der Schal ist ca. 160 cm lang und 15 cm breit. Im Vollpatent aus „Magic-Ball-Wolle“ gestrickt. Reine Handarbeit – Material: 100% Polyacryl – Maschinenwäsche bis 40° (Handwäsche empfohlen)
Der Schal hat ein wunderschönes Muster aus leuchtenden Blau-Tönen, die bis ins Türkis gehen. Das sieht man besser auf dieser Nahaufnahme. Bei dem oberen Foto fehlte das Licht, deswegen kommen die Farben darauf nicht so gut zur Geltung.
Die liebe Wolke hat den Schal extra für diese Versteigerung gestrickt!!!
Das Startgebot liegt bei 10.- Euro
Die Auktion läuft bis Montag den 18.01.2016 – 18.00 Uhr!
Schreibt einfach Euer Gebot in die Kommentare rein! Wir hoffen auf eine große Beteiligung.
Es wäre auch super, wenn Ihr andere auf diese Auktion aufmerksam macht!
DIE TIERE SAGEN DANKE!!!
Unsere lieben Unterstützer, Kerstin, Uwe und die Schlappohren Bernadett & Paula,
haben den Pferden einen Sack Eggersmann EMH Senior Müsli geschenkt!
Dazu gab es eine Tüte Apfel-Zimt-Leckerli. Die duften schon total lecker,
obwohl sie noch in der Verpackung sind!
Mary war im Wareneingang:
Jetzt kommt wieder Dauerfrost, da können wir jede Spende gut gebrauchen.
Mary hat auch den leeren Karton kontrolliert.
Unser herzlicher Dank geht an die lieben Spender!!!
Isi´s Freund, der liebe Chester, hat 50.- Euro gespendet,
damit unsere Pferde durch den Winter kommen!!!
Vielen Dank, lieber Chester!
Und vielen Dank liebe Isi, dass Du Deinem Freund Bescheid gesagt hast!
Wir können momentan jede Unterstützung so gut gebrauchen!
Die ersten Schritte fallen etwas schwer…
Aber schaut mal, was Bachus für einen schönen Trab hat!
Die kleine Emily hat gern zusammengerollt auf meiner Schulter geschlafen.
Die Fotos sind ca. 15 Jahre alt und abfotografierte Papierbilder.
Haben eure Hunde auch außergewöhnliche Angewohnheiten?
Seit Freitag haben wir tagsüber keinen Frost mehr. Aber der Boden ist noch immer gefroren. Nachts friert das am Tage getaute, auch noch wieder über.
Die heutige Morgenrunde mit den Hunden, war deswegen sehr interessant. Es regnete und der Boden war gefroren. Die Feldwege die wir gehen, sind durch den vielen Regen im Dezember, total uneben und voller Wasserlachen. Der Boden ist nun holprig und steinhart gefroren, überall sind Eisflächen.
Auf diese Eisflächen fielen heute morgen dicke Regentropfen und machten dabei eine hübsche Melodie. Wahrscheinlich befindet sich unter dem Eis eine kleine Luftschicht. Dadurch entstanden die schönen Töne. Jeder Tropfen brachte einen anderen Klang hervor, wenn er auf das Eis fiel. Vielleicht hatte mal ein Urmensch, durch so ein Naturschauspiel, die Musik erfunden? Überlegte ich, als ich vorsichtig weiter über den unsicheren Boden ging. Denn es hörte sich wirklich wie eine hübsche Melodie an.
Trotzdem war ich froh, als wir wieder heil zuhause ankamen. Das Eis war doch sehr tückisch, weil man es an manchen Stellen unter dem Wasser, nicht erkennen konnte. Die Pferde stehen darum immer noch im Stall. Auch sie kommen mit solch einem Boden nicht klar. Wenn es heute so weiter regnet, müsste der Boden eigentlich auftauen. Denn bei Regen taut es schneller.
Hey, komm raus da oder ich komm rein!
Intelligenzspielzeug für Hunde. Schön für Schlecht-Wetter-Tage, aber kein Problem für einen Ratonero!
Campa hat das Ding in 30 Sekunden geplündert…
Habt ihr auch solches Spielzeug für eure Hunde oder Katzen?
Die Pferde brauchen bei dieser Kälte mehr Heu, Horse Alpin Senior, Müsli und Einstreu. Sie benötigen mehr Futter, um ihre Körpertemperatur zu halten. Mehr Einstreu, weil sie zur Zeit in den Boxen stehen.
Bei uns ist der Boden gefroren und es gab Schnee und Regen. Wir haben seit gut einer Woche Dauerfrost. Heute sind es 7° Minus. Das sind natürlich keine guten Bedingungen für ein Pferd, um draußen spazieren zu gehen.
Aus Sicherheitsgründen haben Miranda und Bachus deswegen Stallarrest.
Heute wird ein neuer Rundballen Heu geliefert. Die Einstreu ist knapp. Da kommt die liebe Spende von Kerstin, Uwe und dem Schlappohr-Rudel gerade richtig. Unsere lieben Unterstützer von der Schlappohrenfront, haben 20.- Euro für die Pferde gespendet!!!
Vielen, vielen Dank Ihr Lieben! Das hilft uns dabei, durch den Winter zu kommen!!!
Miranda & Bachus!Auch im neuen Jahr geht unsere Serie mit den lustigen Fotos weiter!
Bachus denkt: „Oh je, was bin ich froh, dass alle an Miranda rumgrabbeln…“

Unser Baby ist groß geworden und hat ein neues Kleid bekommen!
Aus „Hilfe für Miranda“ wurde „Tierhilfe Miranda e.V.“ – Wir sind jetzt ein eingetragener, gemeinnütziger Verein!!! In dieser Form können wir noch viel mehr für unsere alten und unvermittelbaren Tiere tun.
In der nächsten Zeit werden alle formellen Änderungen vorgenommen. Das kann etwas dauern, da ja jetzt doch der Winter eingebrochen ist. Die Versorgung der Pferde geht natürlich vor. Das ist bei Dauerfrost eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit.
Ich danke allen, die schon vorher in unserer lockeren, kleinen Gruppe so toll geholfen haben. Ich freue mich, wenn ihr weiterhin dabei seid und wenn sogar noch ein paar mehr Unterstützer dazu kommen.
Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen?
Wir haben es gut überstanden, wie ihr hier sehen könnt.
Ich habe den Jahreswechsel wieder einmal im Stall verbracht. Zusammen mit Mary, der coolen Socke! Sie blieb freiwillig bei mir, obwohl sie im sicheren Haus hätte bleiben können.
Die Silvesternacht fing harmlos an. Vor Mitternacht haben sich die Leute mit der Knallerei erstaunlich zurück gehalten. Das konnten die Pferde noch gut wegstecken. Miranda hatte schon vorher Bachblüten Rescue Tropfen bekommen. Um Mitternacht ging dann richtig die Post ab. Für Miranda war das zu viel. Sie drehte einige Runden in ihrer Box und wurde immer nervöser. Sie bekam noch eine Dosis Bachblüten.
Ich stand atmend und schmatzend bei ihr. Pferdeleute wissen was ich meine. Wenn ein Pferd entspannt ist, atmet es tief ein und lässt die Luft hörbar wieder raus. Dann schmatzt es drei, vier Mal. Das kann der Mensch nachahmen, um dem Pferd zu zeigen, „ich bin so entspannt“, „alles ist gut“, „ich habe keine Angst, du brauchst dich darum auch nicht zu früchten“. Das funktioniert übrigens auch bei Hunden.
Miranda antwortete bald mit atmen und schmatzen. Sie stellte sich in Schlafhaltung, ein Hinterbein angewinkelt, seitlich neben mich und döste. Wenn es ganz doll knallte oder so ein komisches Zischteil sehr nah kam, ging mal ihr Kopf hoch. Doch sie bleib dösend neben mir stehen. Bachus muffelte am Heu. Er war wohl der Meinung, dass es zu laut zum Schlafen war.
So stand ich atmend und schmatzend, bis 1.00 Uhr morgens im Pferdestall.
Bei Chica probierte ich dieses Mal etwas anderes. Sie bekam schon einige Tage vor Silvester, 3 x täglich das homöopathische Mittel, Borax D4 von mir. Direkt am Silvesterabend gab es noch Bachblüten oben drauf. Ich muss sagen, Chica hat alles sehr gut überstanden. Anfangs saß sie, wie immer wenn ihr etwas angst macht, unter dem Küchentisch. Später legte sie sich auf den ruhigen Sessel. Der ist nicht zu verwechseln mit der stillen Treppe. Der ruhige Sessel steht in einem ruhigen Zimmer und wird von Chica gern genutzt, wenn sie sich zurück ziehen will. Sie ist ja ein Angsthund und braucht Raum um sich zurückzuziehen.
Nun kommen wir aber ganz schnell zu unserer Verlosung.
Die glücklichen Gewinner wurden gezogen und ich möchte die Namen bekannt geben:
Das Pferdhaar geht an Elisabeth aus Bayern
Das Katzenbuch geht an Karin aus der Schweiz
Herzlichen Glückwunsch Ihr Beiden!!!
Ich wünsche allen Lesern ein frohes und gesundes neues Jahr!
Mögen alle eure guten Wünsche in Erfüllung gehen!
Nicht in jedem Land wird Silvester wie bei uns gefeiert.
Ich möchte euch ein paar international unterschiedliche Silvesterbräuche vorstellen.
In Island gehören Silvesterfeuer, die am 31.12. entzündet werden, zum Silvesterbrauch. Dort wärmt man sich, singt zusammen und brennt Feuerwerkskörper ab. Dann gehts nach Haus um den satirischen Jahresrückblick im Fernsehen zu schauen. Das ist ähnlich wie unser „Dinner for one“. Zu dieser Zeit sitzt die ganze Nation vor der Glotze. Was man daran merkt, dass nahezu kein Feuerwerk mehr abgebrannt wird. Nach der Show geht es weiter, bis zum Höhepunkt um Mitternacht.
In Portugal trägt man hellblaue Unterwäsche und isst Weintrauben. Die Unterwäsche soll Glück bringen. Es wird Lärm mit Kochtöpfen gemacht und Geschirr aus dem Fenster geworfen.
In Spanien werden wie in Portugal, um Mitternacht, 12 Trauben gegessen. Zu jedem Glockenschlag eine Traube und dabei wird sich etwas gewünscht. Wer bis zum letzten Glockenschlag nicht alle Trauben gegessen hat, dem droht Unheil. Dabei sollen schon manche Spanier fast erstickt sein.
In Frankreich gibt es keine ausgelassene Feier und kein Feuerwerk. Viele Franzosen treffen sich mit Freunden und Verwandten zum Abendessen. Statt mit Böllern und Raketen wird das neue Jahr kulinarisch mit Champager und Austern begrüßt.
Private Feuerwerke sucht man in England zu Silvester vergebens. Das größte organisierte Feuerwerk wird am „London eye“, dem Londoner Riesenrad gezündet. Um Mitternacht wird „Ald Lang Syne“ gesungen und die guten Vorsätze werden formuliert.
In Polen (habe leider keine Flagge gefunden) streuen sich Single-Frauen Mohn in einen Schuh. Je mehr desto besser. Die Anzahl der Mohnkörner steht für die Zahl der künftigen Verehrer. Am 31.12 darf auf keinen Fall die Wohnung geputzt werden. Es heißt, mit Putzen verscheucht man das Glück. Frische Luft kommt ab Mitternacht in die Bude. Mit dem öffnen von Fenster und Türen sollen gute Geister ins Haus gelassen werden.
Der Europäische Rat hat entschieden, dass es künftig nur noch einen einheitlichen Silvesterbrauch in der EU geben soll. Damit keines der Länder benachteiligt wird, müssen alle Bürger der EU, alle Bräuche ausüben. Ausnahmen sind nicht zugelassen.
Also denkt dran, was ihr diesen Silvester um Mitternacht zu tun habt:
Raketen und Bäller zünden, 12 Trauben essen, auf Kochtöpfe hauen, Geschirr aus dem Fenster werfen, nicht putzen, Türen und Fenster öffnen, ein Silvesterfeuer anzüden und „Ald Lang Syne“ singe, vor der Glotze sitzen, Champagner trinken und Austern essen, hellblaue Unterwäsche tragen. Und die Single-Frauen streuen sich bitte Mohn in die Schuhe!
In diesem Sinne einen guten Rutsch!!!
Die liebe Gudrun hat auf ihre Weihnachtsgeschenke verzichtet. Zu Gunsten unserer alten und unvermittelbaren Tiere! Gudrun hat ihre Kinder gebeten, dafür etwas von unserem Amazon Wunschzettel zu kaufen!
Das ist super lieb von ihr!!! Wir freuen uns ganz gewaltig über diese gute Tat!
Unser großer Dank geht an Gudrun und an ihre Kinder!!!
Mit dieser Spende hüpft Gudrun in unseren Pferdehaar-Lostopf.
Viel Glück!!! 
Damit sind jetzt 5 liebe Spender in den 3 Lostöpfen.
Wenn auch du noch an der Verlosung teilnehmen möchtest, geht das ganz einfach. Spende einfach bis zum 31.12.2015 etwas für unsere Gnadenbrot-Tiere.
Du kannst z.B. etwas von unseren Amazon-Wunschzettel bestellen. Es zählt schon eine Kleinigkeit, wie ein Hundekeks oder Pferdeleckerli. Du kannst dich auch bei Teaming in unsere Gruppe eintragen und 1.- Euro monatlich spenden.
Ganz wie jeder möchte.
Hier findest du Infos zu unserer beliebten Jahresendverlosung:
https://hilfefuermiranda.wordpress.com/2015/12/12/grosse-verlosung-zum-jahresende/
Hier siehst du wer schon im Lostopf ist:
https://hilfefuermiranda.wordpress.com/lostopf/
Sonnenuntergang am Heiligen Abend
So schön – wenn das kein Zeichen ist?
Dazu eine Bauernregel: Ist´s Heiligabend hell und klar, folgt ein höchst fruchtbares Jahr.
1. Weihnachtsfeiertag
Mary fragt: „Wo gehst du hin?“

Ich geh auf die Weide. Vorbei an den Schafen.

Das ist kein angelegter Gartenteich.

Es hat wieder viel zu viel geregnet.

Hier kommen sie auf mich zugebrettert.

Wie Hunde, die freudig zu ihrem Frauchen laufen. Das mag ich nicht. Sieht man am Foto.
Ein Blick über den Pferderücken.

Bachus ist mit seinem Winterfell zum puscheligen Teddy geworden.

Ist das nicht ein süßer Puschel?

Auf der Weide blühen Gänseblümchen.

Miranda wird müde und döst im Stehen.

Miranda legt sich gern zum Schlafen hin, wenn ich auf der Weide arbeite. Sie hat viel Vertrauen zu mir und fühlt sich sicher.

Hier hat sie richtig tief geschlafen und dabei geträumt. Ihre Beine, Augen und die Ohren zuckten heftig. Das kennen Hunde- und Katzen-Besitzer von ihren Tieren. Bei einem Pferd ist das allerdings selten zu sehen. Viele Pferde legen sich nicht hin, wenn Menschen auf der Weide sind. Oder die Menschen kommen gar nicht erst so dicht an ein schlafendes Pferd heran, weil es vorher aufsteht.
Für mich war das mein kleines Weihnachtswunder, Miranda so schön träumen zu sehen.

Mary ist die ganze Zeit dabei.

Schon hat Mary ihr Weihnachtswunder: Ein Mäuschen!

Das ging ruck-zuck. Gefangen und schon verspeist, ganz ohne spielen. Das Mäuschen hatte es schnell hinter sich.
Später begannen die Vorbeitungen für das Weihnachtsessen.
Campa meint: „Beeil dich, ich hab hunger!“

Abendstimmung

Noch eine Bauernregel: Christnacht im wachsenden Mond, gibt ein Jahr das sich lohnt.
Den 2. Weihnachtstag hat es von morgens bis abends geregnet. Deswegen gibt es davon keine Bilder.
Wie habt ihr Weihnachten verbracht?
Mit diesem Beitrag möchte ich Euch nicht nur einen tierischen Weihnachtsgruß senden.
Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen Spendern, Mitgliedern und Paten für die Unterstützung bedanken. Auch die Sachspenden, wie z.B. Flohmarktartikel oder Sachen für die Tiere, freuen uns sehr und helfen.
Genießt die Weihnachtstage mit Euren Tieren. Hier auf dem Hof gibt es für unsere tierischen Mitbewohner, Extra-Leckerli und ganz viele Streicheleinheiten, um ihnen die Feiertage so richtig schön zu machen!
Die liebe Kerstin und der liebe Uwe, haben eine zweite Spende auf den Weg zu uns geschickt! Sie wollen damit aber nicht in einen weiteren Lostopf hüpfen.
Die Beiden bestellten bei Zooplus:
1 x 20 kg Eggersmann EMH Senior Müsli
1 x 1 kg Stephansmühle Pferdeleckerli Apfel-Zimt
2 x 400 g Lukullus Geflügel & Lamm
1 x Carnello Hundespaghetti
1 x 70 g Dokas Kausnack Huhn mit Fisch
1 x 70 g Rocco Chings Winter-Hühnchen mit Käse
1 x 85 g Kattovit Dose für Mary
Dazu gab es noch 10.- Euro Weihnachtsgeld für die Tiere!!!
Campa war gestern im Wareneingang.
Campa meint: „Rocco Winter-Hühnchen mit Käsewürel gespickt, muss Hund von Welt so essen“:
Vielen Dank Kerstin und Uwe!!!
Wie Ihr seht, stehen hier vor Freude alle auf dem Kopf! 😀
Was ich gestern erlebt habe, schlägt dem Fass den Boden aus!
Ich war bei einem großen Futterhaus. Das ist so eine Kette, sicher habt ihr auch in eurer Nähe eine Filiale. Ich betrat den Laden, da stand nach einigen Metern, eine Familie mit einem kleinen Golden Retriever Welpen vor mir. Eine Verkäuferin motzt laut, im zickigen Ton, oberlehrerhaft auf die Leute ein.
Es dauerte ein bisschen, bis ich mich an 4 Menschen, einem Einkaufswagen und dem Welpen vorbei quetschen konnte. Dabei bekam ich unweigerlich mit, was die Verkäuferin den Leuten an den Kopf warf. Sie meckerte, der Welpe sei viel zu dick, sie würden ihm viel zu viel zu Fressen geben, soviel braucht der nicht. Ich hörte, „das geht nach Körpergewicht“, „um Gottes Willen“, „sind sie verrückt“, „sehen sie den dicken Bauch“.
Die Verkäuferin eilte davon…
Ich warf einen Blick auf den kleinen Hund. Der saß vergnügt und entspannt bei seiner Familie. Der Kleine schaute mich neugierig an. Er sah gut aus, war weder dick noch hatte er einen dicken Bauch. Er sah aus, wie ein Welpe in dem Alter aussehen sollte. Ich wunderte mich und ging weiter.
Die Verkäuferin kam zurück, sie hielt der Mutter einen Messbecher für Trockenfutter unter die Nase. „Sie geben ihm einmal am Tag 100g Trockenfutter, mehr nicht!“ Ich stand drei Regale weiter bei den Kauknochen und traute meinen Ohren nicht! Einen Welpen einmal am Tag zu füttern, war der größte Quatsch, den ich je gehört hatte. Wie kann man zu so etwas raten???
Auf dem Weg zur Kasse musste ich wieder an der Familie vorbei. Ich sagte: „Hören sie nicht auf das was die sagt! Das ist absoluter Quatsch. Der Hund ist nicht zu dick!“
Die Tochter antwortete: „Ich finde auch nicht, dass er dick ist.“
An der Kasse werde ich mit Grabesmine, von einer anderen Verkäuferin abgefertigt. Ich weiß nicht, ob in dem Landen alle Verkäuferinnen beschissen drauf sind, oder ob sie meinen Einwand gehört hatte. Vor dem Geschäft warte ich auf die Familie. Als sie rauskamen, sprach ich sie an: „Entschuldigen sie, aber die Verkäuferin hat ihnen so einen Quatsch erzählt, da konnte ich einfach nicht meine Klappe halten. Das ist ein Baby, der muss mehrmals am Tag gefüttert werden. Außerdem ist er nicht zu dick.“
Im nun folgenden Gespräch stellte sich heraus, dass diese Familie schon zwei erwachsene Hunde hat. Sie waren also hundeerfahren. Darum hatten sie den Schwachsinn der Verkäuferin nicht geglaubt. Aber stellt euch mal vor, eine Familie hat ihren ersten Welpen. Was passiert, wenn sie auf so eine Verkäuferin stoßen?
Werden die Mitarbeiter in diesem Unternehmen nicht wenigstens ein bisschen geschult? Wenn darauf keinen Wert gelegt wird, wollte der Chef die Anweisung geben: Verkauft das Zeug aber haltet euch mit euren Aussagen zurück.
Das ist kein Golden Retriver Welpe – aber auch so schön gelb! 😀
Das passt so schön zum Wetter!
Es geht wieder los…
Mittwoch, 13. Oktober:
Schönster Altweibersommer – Noch einmal Menschen in T-Shirt und
Sandalen in den Strassencafes und Biergärten. Bisher keine besonderen
Vorkommnisse in der Kampstrasse.— Dann plötzlich um
10:47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.:
„5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!“
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert
Minimal-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem
erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.
15:07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt
und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Wurstauslage..
16:02 Uhr: Die Filialen von Penny und Plus bekommen Kenntnis von der
Offensive, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht
gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstands-Abkommen bis zum
20. Oktober.
Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.
Donnerstag, 14. Oktober:
07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend ein
Esel mit Rentierschlitten Stellung, während 2 Weihnachtsmänner vom
studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren
Weihnachtswünschen verhören.
Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im gleissenden Schein von
260.000 Elektrokerzen.
Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen.
Immerhin haben jetzt auch Kaufhof, REWE und Minimal den Ernst der
Lage erkannt.
Freitag; 15. Oktober:
09:00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
09:12 Uhr: Minimal kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln
im Tiefkühlregal.
10:05 Uhr: Bei Kaufhof verirren sich dutzende Kunde in einem Wald
von Weihnachtsbäumen.
12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei REWE: An der Käsetheke wird mit
sofortiger Wirkung ein „Frohes Fest“ gewünscht. Die Schlemmerabteilung
von Kaufhof kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmassnahmen an.
Samstag; 16. Oktober:
07:00 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.
08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert der
aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen Mitarbeitern
lautstark:
„Weihnachten bis zum Äussersten“ und verfügt den pausenlosen Einsatz
der von der Konkurrenz gefürchteten CD:
„Weihnachten mit Mirrelle Matthieu“ über Deckenlautsprecher.
Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.
Montag; 19. Oktober:
08:00 Uhr: Anwohner der Kampstrasse versuchen mit Hilfe einer
einstweiligen Verfügung die nun von Kaufhof angedrohte Musikoffensive
„Heiligabend mit den Flippers“ zu stoppen..
09:14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den
Posaunenchor „Adveniat“, der gerade vor Karstadt zum grossen
Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um
Pfeffernüsse, sondern Christbaumkugeln gehandelt.
18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu ersten Engpaessen in
der Stromversorgung als der von C&A beauftragte Rentner Erwin Z. mit
seinem Flak-Scheinwerfer Marke „Varta Volkssturm“ den Stern von
Bethlehem an den Himmel zeichnet.
Dienstag; 20. Oktober:
Die Fronten verhärten sich. Die Strategien werden zunehmend
aggressiver.
10:37 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin
Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Platz von
Leeds zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden.
Die Beamten sind ratlos.
12:00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschiessen Karstadt,
Kaufhof und C&A die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt
mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!
14:30 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine
Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung
von Eingeschlossenen. Menschen wie Du und ich, die nur mal in der
schönen Herbstsonne bummeln wollten.
Die ersten Spenden sind eingetroffen!!! Und damit hüpfen die ersten Spender in den Katzenbuch-Lostopf!!!
Als ich gestern vom Weide abäppeln zurück kam, lag dieses etwas lädierte Paket im Heu.
Marys Augen funkeln, weil sie findet, dass die Post ruhig sanfter mit den Sendungen umgehen könnte.
Im Paket war ein Sack mit Heucobs von Uwe und Kerstin & den Schlappohren.
Nachdem Mary den Sack geprüft hat, gibt sie ihr OK.
„Alles heil geblieben, zum Glück!“
Es kamen heute noch zwei Pakete von Uwe und dem Schlappohrrudel. In einem Paket waren Mineralbricks für die Pferde und ein kleines Grau Schlemmertöpfchen für Mary! Das andere Paket hat Uwe mit Flohrmarktsachen, Leckerchen für die Hunde und ein bisschen Schoki für mich gefüllt.
Die zweite Spende, die an der Verlosung für das Katzenbuch teilnimmt, kommt von unserer lieben Unterstützerin, der Karin aus der Schweiz! Sie hat 50.- Euro für die Tiere gespendet!!! Dafür kaufen wir gleich Heu und Einstreu!
Damit hüpfen Uwe und Karin in den Katzenbuch-Lostopf!
Vielen Dank lieber Uwe, liebe Kerstin und vielen Dank liebe Karin, für Eure Spenden und viel Glück bei der Verlosung!!!