Ein Leben ohne Hund ist wie
ein Sommer ohne Blumen.
Merle Berghoff
Der Frühling liegt in den Startlöchern. Die Kiebitze sind zurück und drehen Tag und Nacht ihre Runden. Dabei rufen sie den für sie typischen Ruf, der sich ungefähr wie „kiiijuuuwit“ anhört. Das soll ihnen den Namen Kiebitz eingebracht haben.
Kiebitze sind Zugvögel und Bodenbrüter. Sie überwintern in wärmeren Gegenden und kommen erst im Frühling zurück. Neben unserer Weide ist ein brach liegendes Feld. Eine so genannte Ausgleichsfläche, die der Natur dienen soll. Auf diesem Feld brüten seit mehr als 10 Jahren Kiebitze.
Sobald ich die ersten Schreie der Kiebitze höre, ist der Winter vorbei. Das ist mir jedes Jahr aufgefallen. Die Kiebitze haben sich noch nie geirrt. Darum freue ich mich sehr, wenn ich sie endlich rufen höre. Vor zwei Tagen war es soweit, der erste Kiebitz ließ seinen Ruf hören. Er verkündete: „Wir sind zurück aus unserem Winterquartier“. Jetzt beginnt die Balz und sie fliegen und rufen am Tag und in der Nacht.
Die anderen Vögel sind ebenfalls eifrig damit beschäftigt, ihr Revier mit Gesängen zu markieren. Hier ist ein Baumläufer zu sehen.
Der Baumläufer kann den Stamm nur hoch laufen. Dabei stützt er sich mit seinem Schwanz ab. Abwärts kann er nicht laufen. Er muss nach unten fliegen und läuft dann wieder den Stamm empor. Dabei sucht er in der Rinde nach Insekten, die er frisst. Das Foto hat Ulli aufgenommen. Meine Kamera schafft das nicht.
Trotz aller Geschäftigkeit, die das Revier verteidigen und die Balz um die Weibchen erfordert, sollten die Vögel aufmerksam bleiben. Denn der Habicht lauert still und unbeweglich, bis sich ihm eine gute Chance zum Angriff bietet. Sein Nest ist am Rande des Wäldchens, auf einem sehr alten Baum. Auch der Habicht wird bald Junge satt bekommen müssen. Da verpasst er keine Gelegenheit, einen guten Happen zu erbeuten.
Das Foto habe ich aufgenommen. Deswegen kann man nicht so viel von dem großen Greifvogel erkennen.
Heute schien bei uns die Sonne. Es war trotzdem frisch, weil ein fieser, kalter Wind wehte. Aber die Frühlingssonne ist schon toll. An einem windgeschützten Platz, kann man ihre Wärme schon deutlich spüren.
Die Pferde zeigten heute, was sie für coole Socken geworden sind. Oder sollte ich lieber schreiben, was Miranda für eine coole Socke geworden ist? Bachus kennt ja Kinder, Lärm und Hektik, Miranda nicht.
Heute tobten ein paar Kinder wie die Wilden, über die Wiesen. Das ist bei uns ein sehr seltener Anblick.
Die haben richtig Gas gegeben und sind wild jauchzend hin und her gerannt. Miranda hat das aber nicht aus der Ruhe gebracht! Ich bin echt stolz auf mein altes Mädchen! Früher hat es schon gereicht, wenn der Bauer sein Feld abgegangen ist. Dann drehte Miranda total durch, weil da ein fremder Mensch vorbei ging.
Wenn ich das mitbekam, ging ich zu ihr auf die Weide. Dann beruhigte sie sich. Durch meine Ruhe konnte ich ihr vermitteln, dass keine Gefahr besteht. So lernte sie langsam dazu und brach nicht mehr in totale Panik aus. Heute konnte sie sogar die tobenden Kinder aushalten. Ich bin echt stolz auf sie, weil sie so eifrig dazu lernt!
Aber leider noch nicht bei uns. Das Wochenende war vielleicht kalt, dazu wehte ein eisiger Wind. Heute sieht es auch nicht besser aus. Und es regnet auch wieder. Immerhin sind die Weiden in der letzten Woche gut abgetrocknet. Jetzt müsste es nur noch wärmer werden. Dann kann das Gras wachsen.
Die Pferde fangen langsam an ihr Winterfell zu verlieren. Heute konnte ich bei Bachus die ersten Haare rausbürsten. Nur ein paar Zottelchen, nicht mal eine Hand voll. In den nächsten Wochen wird er seinen Winterpelz abwerfen. Dann kann ich aus der Wolle ein drittes Pferd stricken.
Miranda bekommt nicht so ein langes und dichtes Winterfell wie Bachus. Bei ihr ist es viel einfacher das Winterfell runter zu putzen. Sie hat sogar in ihrem Winterfell einen herrlichen Glanz.
Dieses Zöpfchen hat sie sich übrigens selbst in ihre Mähne geflochten. Oder war das Bachus?
Mary bleibt lieber im Haus und wartet auf den Frühling.
Der Umgang mit einem so großen und starken Tier wie einem Pferd, will gelernt sein. Ein Pferd ist von Natur aus ein vorsichtiges und eher ängstliches Tier. Viele Situationen, die wir Menschen gar nicht bemerken, können einem Pferd große Angst machen. Die angeborene Reaktion des Pferdes auf Angst, ist eine spontane Flucht. Das Pferd ist dann nicht mehr ansprechbar. Es wird alles daran setzen, um der Gefahr zu entkommen.
Darum ist es so wichtig, im Umgang mit Pferden, konzentriert zu sein. Wir müssen lernen, mit den Gedanken immer bei dem zu sein, was wir gerade tun. Wenn uns alles mögliche durch den Kopf geht, z.B. was wir noch zu erledigen haben, werden wir unaufmerksam. So passieren schnell Unfälle. Wir müssen versuchen, immer ganz mit unseren Gedanken bei der Sache zu bleiben.
Pferde lernen uns also konzentriert bei der Sache zu bleiben. Im Alltag kann diese Konzentration schnell einmal verloren gehen. Auch schleicht sich vielleicht im Laufe der Zeit, eine gewisse Routine ein. Sobald wir das merken, sollten wir wieder ganz aufmerksam werden.
Einen gefährlichen Moment habe ich mit Bachus erlebt. Gerade mit Bachus, der eigentlich nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist. Bei Miranda bin ich ja einiges gewohnt. Sie hat viel mehr Temperament als unser entspannter, alter Herr. Aber selbst bei ruhigen Pferden, dürfen wir nie nachlässig werden. Daran erinnerte mich Bachus.
Gerade in dem Moment, als ich den Futtereimer auf den Boden stellte, erschrak Bachus. Er machte einen Satz seitlich über den Eimer und prallte gegen mich. Ich bin zum Glück, wie ein Flummiball, von ihm abgeprallt. Nur der Eimer erhielt einen Tritt. Was der Auslöser für seine Panik war, habe ich nicht mitbekommen. Aber ich habe gemerkt, dass ich nicht hundert prozentig mit meinen Gedanken bei der Sache war. Ich passe jetzt wieder besser auf. Beim Eimer abstellen, behalte ich die Pferde wieder ganz genau im Auge.
Auch das ruhigste Pferd kann in der nächsten Sekunde durchgehen.
Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst.
Paul Anton de Lagarde
Gestern schien bei uns den ganzen Tag die Sonne.
Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich einmal hell und trocken. Heute ist es zwar schon wieder grau, aber wir haben wieder Hoffnung. Der Frost in der Nacht, lässt das auf der Weide stehende Wasser, schneller verschwinden. Der Boden bekommt langsam wieder eine normale Konsistenz.
Ein Leben mit Pferd verändert alles.
Im Frühjahr schaut man nervös zum Himmel, wenn es zu viel regnet. Die Weide wird beobachtet, ob das Gras schon anfängt zu wachsen. Ein zu trockenes, warmes Frühjahr wird genau so gefürchtet, wie Kälte und Regen. Beides hemmt den Graswuchs. Nur ausreichend Regen und Wärme bringt das Gras zum wachsen.
So wird weiter beobachtet und gehofft, dass die Bedingungen stimmen.
Ich wollte euch das Geburtstagsgeschenk für Miranda näher vorstellen. Heute komme ich endlich dazu. Es handelt sich um ein mega praktisches Teil:
Miranda reagiert allergisch auf Heustaub. Deswegen weiche ich das Heu vor der Fütterung in Wasser ein. Dazu verwendete ich eine schwarzen Maurerbütt.
Auch wenn das Heu nach dem Bad abtropfte, war es noch immer sehr nass und meine Klamotten auch. Egal wie sehr ich mich vorsah, meistens war ich total durchnässt. Ich musste mich mehrmals am Tag umziehen.
Bei Kälte mit nassen Klamotten rumlaufen, ist nicht so der Hit.
Zum Glück entdeckte ich die Portionstränke, von der Firma Kegel. Das Teil ist aus lebensmittelechtem Kunststoff. Was ein sehr großer Vorteil ist, da man ein Kräuteröl ins Wasser geben kann. Die ätherischen Öle, helfen dem Pferd, beim Durchatmen. Sie lösen aber keine Weichmacher und andere ungesunde Stoffe aus dem Kunststoff. Bei der Maurerbütt würden solche Stoffe gelöst. Das dürfte für ein sowieso schon allergisch reagierendes Pferd, nicht gerade gut sein.
Dieses Öl, ebenfalls von der Firma Kegel, kommt ins Einweichwasser.
So eine Flasche reicht lange, da nur 10 ml Öl in die Wanne kommt. Beim Einfüllen schäumt es lustig…
Die Heuwanne wird befüllt…
…und ins Tränkebecken gestellt.
Nun noch das Heu leicht runter drücken.
Nach dem Einweichen wird die Heuwanne aus dem Tränkebecken gehoben, umgedreht und abgestellt. Das Wasser tropft jetzt in das untere Becken ab.
Mit der extrem leichten oberen Wanne, kann man das gut abgetropfte Heu, problemlos zu den Pferden getragen. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Teil! Es erleichtert meine Arbeitsabläufe sehr. Miranda bekommt gut eingeweichtes Heu, mit einem wohltuenden Kräuteröl, das die Atmung erleichtert. Die Pferde mögen das Heu auch sehr gern, wenn es mit dem Öl eingeweicht wurde. Es scheint ihnen besser zu schmecken. Ich habe es ausprobiert. Wenn sie die Wahl haben, nehmen sie das Heu mit dem Kräuteröl. Das war ja bei unserer Diva nicht sicher. Sie ist wirklich extrem mäkelig mit ihrem Fressen.
Bei der Bestellung teilte ich der Firma Kegler mit, dass sich unser Verein um alte, vor dem Schlachter gerettete Pferde kümmert. Als kleine Hilfe bekamen wir das Kräuteröl kostenlos obendrauf und die Versandkosten wurden etwas reduziert. Das war wirklich sehr nett. Wir freuen uns über jede noch so kleine Hilfe!!!
Bedenke:
Ein Stück des Weges liegt hinter dir,
ein anderes Stück hast du noch vor dir.
Wenn du verweilst,
dann nur, um dich zu stärken,
nicht aber um aufzugeben.
Aurelius Augustinus

Was ist der “Liebster Award”?
Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung.
Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.
Nominiert hat mich Roe Rainrunner, worüber ich mich sehr freue! VIELEN DANK!!!
Roe Rainrunners 11 Fragen sind:
1. Wie kamst du auf die Idee, einen Blog zu starten?
Alles begann mit der Rettung von Miranda. Ich suchte verzweifelt ein Zuhause für die Stute. Niemand wollte sie haben. Die Geschichte wurde im Internet verbreitet, ein Helfer aus der Anfangszeit richtete hierfür den Blog ein.
2. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?
Ich möchte erreichen, dass alle Menschen mit Respekt und Dankbarkeit mit Tieren umgehen. Ich möchte auch erreichen, dass sich die Haltungsbedingungen der Pferde verbessert. Speziell möchte ich auf das Schicksal alter Zuchtstuten aufmerksam machen. Kaum jemand weiß, dass sie am Ende einer Karriere als Gebärmaschine, körperlich ausgelaugt, beim Schlachter landen. Sobald sie kein lebendes Fohlen mehr auf die Welt bringen, ist das ihr Todesurteil. Zuchtstuten werden jedes Jahr sofort wieder belegt, wenn ihr Fohlen gerade geboren wurde. Sie säugen ihr Fohlen und in ihnen wächst schon ein neuer Embryo heran. Der Körper der Stuten kann sich nie erholen, bis sie beim Schlachter enden. Beobachtungen bei Wildpferden haben gezeigt, dass frei lebende Stuten, nur alle 2 Jahre ein Fohlen bekommen. Das alles weiß kaum ein Pferdeliebhaber.
3. Welcher Blogbeitrag ist dein Lieblingsartikel und warum?
Ich mag sie alle gern, weil ich damit auch die Entwicklung unserer Pferd-Mensch-Beziehung dokumentiere. Am Anfang war es nicht leicht Mirandas Vertrauen zu bekommen. Sie mochte keine fremden Menschen und ließ niemanden emotional an sich ran. Ich habe mir mein Ansehen bei ihr hart erarbeitet. Nun sind wir ein richtiges Team und vertrauen einander. Ich nenne mal diesen Bericht als ein gutes Beispiel dafür. Miranda hatte Angst vor einer Stelle im Wäldchen. Ich bin für sie dort hin gegangen und habe nachgeschaut: https://hilfefuermiranda.wordpress.com/2015/11/19/vertrauen-schaffen/
4. Wenn du für einen Tag König der Welt sein könntest, was würdest du ändern?
Ich würde jeden Menschen das durchmachen lassen, was er den Tieren antun. Aus Erfahrung lernt man ja bekanntlich am besten! Dann kapiert wohl endlich auch der letzte, dass man Tieren das geben muss, was sie von Natur aus brauchen. Die Haltung muss auf ihr natürliches Verhalten abgestimmt sein. Sonst leiden Tiere! Egal ob es sich um ein Haustier handelt oder um Tiere in den Ställen!
5. Was ist besser: Ein Film, über den man lachen kann oder ein Film, bei dem man weinen muss?
Ein Film über den man lachen kann. Es gibt schon genug zum Weinen auf dieser Welt. Wer im Tierschutz tätig ist, schlägt sich Tag für Tag mit sehr viel Elend herum. Da muss man zu sehen, wie man seine eigene Seele schützt. Ich schaue mir manchmal einen ganzen Abend lang Sitcoms an und beömmel mich, bis ich nicht mehr kann.
6. Buch oder eBook?
Buch
7. Dein Lieblingsessen an einem heißen Sommertag?
Eis
8. Dein Lieblingsessen an einem kalten Wintertag?
Heiße Suppe
9. Wenn du im Supermarkt einkaufst, zu welchem Regal läufst du als erstes?
Die Gemüseabteilung. Die liegt bei unserem Supermarkt im Eingangsbereich.
10. Würdest du dir lieber einen Arm oder ein Bein brechen?
Weder noch.
11. Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?
Wenn es mal einen Tag lang nicht regnet, wäre mein Tag schon perfekt! 😀
Ich nominiere diese Blogger:
Lichterregen
Vollwissen
DogSolumate
Jokerly
MamaPferdworks
Spirit148
Hier sind meine Fragen an euch:
1. Warum bloggst du?
2. Wie bist du auf den Namen für dein Blog gekommen?
3. Möchtest du mit deinem Blog etwas bestimmtes erreichen?
4. Sind Kommentare und Likes ein wichtiges Feedback für dich?
5. Musstest du schon mal unangebrachte Kommentare löschen?
6. Sind unter deinen Lesern auch Leute aus deinem Freundes- oder Familienkreis?
7. Fällt es dir leicht, regelmäßig Blogbeiträge zu schreiben?
8. Wie wichtig sind Fotos für dich, in deinem Blog?
9. Schreibst du lieber über ernsthafte oder lustige Themen?
10. Hast du einen Lieblingsbeitrag auf deinem Blog?
11. Hat sich im Laufe der Zeit dein Blog verändert?
Versteigert werden zwei mega coole Bettwäsche Garnituren,
mit einem Gepard auf dem Kopfkissen.
Es handelt sich um Mikronesse, Peach Wende-Bettwäsche Garnituren, 4-tlg, von HSE24.
1 x in Grün
1 x in SchokoBraun
Die Bettwäsche ist von exzellenter Qualität, weich und anschmiegsam. Mit leuchtenden Farben, in tollen Grün- und Gelb-Tönen, bzw. in Braun- und Gelb-Orange-Tönen. Jeweils mit einem Gepard als Hingucker!
Die Garnituren sind NEU und original verpackt. (Die grüne habe ich nur zum Fotografieren aus der Verpackung genommen.)
Jede Garnitur besteht aus:
1 Bettbezug 135 x 200 cm
1 Kissenbezug 80 x 80 cm
1 Kissenbezug 40 x 80 cm
1 Kissenbezug 40 x 40 cm
Man kann es sich also mit den 3 Kissen richtig kuschelig im Bett machen und es sieht auch noch toll aus!
Der Startpreis für eine Garnitur ist 15,00 Euro.
Es kommen noch 4,70 Euro Für den Versand dazu.
Bitte schreibt euer Gebot in die Kommentare und auf welche Garnitur ihr bietet.
Grün oder Braun
Die braune Garnitur habe ich nicht ausgepackt und fotografiert.
Hier sind Fotos von der grünen:
Das ist die Schokobraune, original verpackt:
Die Auktion läuft bis Donnerstag den 03.03.2016 – 15.00 Uhr!
Viel Spaß und Glück beim Bieten!!!
In der Nacht friert es und morgens sieht es so aus.
Nebelig.
Der hat zu früh ausgetrieben.
Auf den Weiden steht noch viel Wasser, weil es die letzten Monate viel zu viel geregnet hat. Der Boden kann kein Wasser mehr aufnehmen. Wir versinken im Matsch. So schlimm sah es noch kein Jahr aus!
Matsch und Wasser gefrieren in der Nacht und werden für die Pferde unpassierbar. Sie stehen deshalb in der Box. Am Nachmittag ist der Boden so weit aufgetaut, dass die Pferde wenigsten für ein paar Stunden auf die Weide können.
Hoffentlich wird der März trockener.
Wer eine Deutsche Dogge hält, muss auch ein Sofa haben.
(Alter Doggenhalter Spruch)
Manchmal reicht auch ein Sessel.
Aber nur, wenn ein Tisch davor steht!
Pferde lieben es sich zu wälzen. Es ist für sie ein großes Vergnügen und dient ihrem Wohlbefinden. Man sieht richtig, wie sie es genießen. Der Ablauf ist immer der Selbe.
Ich habe eine kleine Bildergeschichte dazu zusammen gestellt.
Das Pferd prüft die Stelle, wo es sich wälzen möchte.

Dann scharrt es mit den Hufen.

Dann dreht es ein paar Runden im Kreis, um den Boden zu prüfen.

Dann knickt es die Vorderbeine ein und lässt sich runter fallen.

Es dreht sich auf die Seite und schubbert genüßlich seinen Hals und Kopf auf dem Boden.

Dann holt es Schwung und wälzt die ganze Seite.

Miranda hat hier nur eine Seite gewälzt. Sie kann auch über den Rücken rollen und beide Seiten schubbern. Da sie sich aber so dicht am Zaun nieder gelassen hat, hat sie nur eine Seite bearbeitet. Das Pferd ist ja nicht doof!
Hier wird noch mal genüßlich der Hals über die Erde gerieben.

Erst wird der Kopf gehoben, die Vorderbeine gestreckt, bis es sitzt.

Dann springt es mit einem Satz zur Seite und steht.

Anschließend schüttelt es sich. Manche Pferde grunzen dabei genüßlich.

Bilder von heute früh.
Es hat geschneit aber der Boden ist nicht gefroren.
Müsli schmeckt auch im Schnee.
Etwas später gab es ein heftiges Schneegestöber.
Miranda hat in ihrem Leben noch nicht oft Schnee gesehen. Ihre ersten 20 Lebensjahre, bei ihrem Züchter, stand sie von Oktober bis Mai, in einem geschlossenen Stall. Nicht einmal ein Fenster gab es. Erst hier auf dem Hof sah unsere Oma das erste Mal Schnee.
Zuerst hatte sie Angst, vor dem seltsamen weißen Zeug. Besonders, wenn es vom Himmel fiel.
Jeden Winter konnte ich das beobachten. Mal reagierte die Stute gelassener, mal war sie völlig aufgeregt. Sodass ich sie aus der Situation raus holen musste.
Deshalb schaute ich auch heute morgen genau hin, ob ihre Nerven das Schneegestöber aushielten.
Doch Miranda blieb ganz entspannt.
Sie ging sogar in die Schlafhaltung.
Gestern hatte Miranda ihren 25. Geburtstag. Heute möchte sie sich für die vielen Glückwünsche und Geschenke bedanken! Miranda findet es total lieb, dass so viele Menschen gratuliert haben und sie freut sich sehr über ihre Geschenke!
Elisabeth aus Bayern hat ein Geburtstags-Leckerli-Paket für alle geschickt.
Mit ausgesuchten Leckereien, für die sonst kein Geld da ist.
Darf ich??? Oh, bitte, bitte, darf ich???

Sogar an mich hat die liebe Elisabeth gedacht. Ich bekam Schoki und diese tolle Pferde-Tasche! Danke Du Liebe! ❤
Ha, ha, jetzt sieht jeder, dass ich ein Pferdemensch bin!

Kerstin, Uwe und das Schlappohr-Rudel, schenkten Miranda 25.- Euro!!!
Für jedes Lebensjahr einen Euro! Ist das nicht eine süße Idee?
Das Geld wird in Heu angelegt… 😀
Von Karin aus der Schweiz, hat Miranda, diese tolle Portionstränke, für ihr Heu bekommen!
Das Teil besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff. In das Einweichwasser kommt ein Kräuteröl, dass dem Pferd die Atmung erleichtert. Das Öl löst durch den speziellen Kuststoff keine Weichmacher usw. raus. Was leider das Problem bei der schwarzen Maurerbütt ist. Bei einem sowieso schon allergisch reagierenden Pferd, sollte das möglichst vermieden werden. Ich werde euch demnächst mehr zu diesem Thema erzählen.
Miranda dankt allen Spendern, für diese super tollen Geschenke!!!
Das war ein ganz, ganz super toller, mega schöner Geburtstag!
Wir feiern heute Deinen 25. Geburtstag!
Fünf geschenkte Jahre, die Du mit unserer Hilfe erleben durftest!!!
Ich freue mich so sehr und wünsche dir alles, alles Gute Miranda!
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist aus „Hilfe für Miranda“ ein gemeinnütziger und eingetragener Verein geworden. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, alte und unvermittelbare Tiere zu versorgen und ihnen ein artgerechtes und schönes Leben zu geben.
Die meisten Tiere bei uns auf dem Hof, hatten kein gutes Leben, bevor sie zu uns kamen. Das hat natürlich Spuren bei ihnen hinterlassen. Sei es körperlich, was sich in chronischen Krankheiten zeigt, oder seelisch, was sich im Verhalten äußert. Dadurch sind unsere Tiere nicht vermittelbar. Sie können nicht in einem „normalen Haushalt“ leben. Sie brauchen nicht nur spezielle Pflege, sie brauchen auch jemanden mit viel Geduld und einem großen Einfühlungsvermögen. Viele normale Abläufe in einem Haushalt, würden sie überfordern. Mensch und Tier würden damit nicht glücklich werden.
Nehmen wir z.B. die Hunde. Sie waren Dauersitzer auf Pflegestellen, unvermittelbar aufgrund ihres Verhaltens. Kein Mensch wollte sie haben. Sie sind und bleiben Problemhunde, die jede Familie zur Verzweiflung bringen würde. Bei uns können sie trotzdem ein gutes Hundeleben, mit individueller Betreuung, führen.
Was als kleines, privates Tierschutzprojekt angefangen hat, ist jetzt zu einem Verein geworden. So können wir den Tieren noch besser helfen. Spenden sind z.B. von der Steuer absetzbar, Vereine werden manchmal von Unternehmen usw. unterstützt.
Damit es besser ersichtlich wird, dass wir ein Verein sind, werde ich unseren Blog entsprechend umgestalten. Dabei stellt sich mir die Frage, soll ich den Blog-Namen ändern?
Seit 2011 ist unser Blog unter hilfefuermiranda.wordpress.com bekannt. Soll daraus tierhilfemiranda.wordpress.com werden?
Ist das sinnvoll? Oder findet man uns dann nicht mehr?
Was meint ihr dazu?
Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker
und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.Epiktet
Unsere lieben Unterstützer Kerstin & Uwe, mit den Schlappohren Paula & Bernadett, haben uns eine hilfreiche Spende geschickt!
Eine Bestellung bei Zooplus für die Pferde und Hunde:
1 x 20 kg Eggersmann EMH Senior Müsli
1 x 25 kg Heucobs staubfrei
5 x 400g Rocco Nassfutter
Campa hat diesmal beim Auspacken geholfen.
Oben drauf haben die Lieben 12.- Euro gespendet, weil sie bei Teaming nicht mit machen. Uwe erklärte mir: „Das sind für jeden Monat 1.- Euro“. Ist das nicht lieb? Noch dazu, haben die Beiden ihre Patenschaft auf 12.- Euro monatlich erhöht!!!
Wir sind sooooo dankbar für Eure tolle Spende!!! ❤
Fensterdeko
Dshini war eine Katze, die Hunde liebte. Mit anderen Katzen wollte sie nicht unbeding was zu tun haben. Ein Leben ohne Hund, war für Dshini undenkbar. Sie fühlte sich nur richtig wohl, wenn IHRE Hunde in der Nähe waren. Hier teilte sie sich den sonnigen Fensterplatz mit der kleinen Emily.
Die letzte Nacht war es bitter kalt, mit -4 Grad. Heute morgen war alles gefroren, die Gräser und Bäume waren von einer weißen Reifschicht überzogen.
Hier sind ein paar Bilder vom Morgenspaziergang mit den Hunden.
Die schicke Chica ist natürlich im Mantel unterwegs.
Begeisterung sieht anders aus!
Wo sich der viele Regen der letzten Zeit gesammelt hat, sind über Nacht Eisflächen entstanden.
Gestern waren es noch 4 Grad plus, heute ist alles im Frost erstarrt.
Zum Glück habe ich meinen Mantel angezogen…
Jetzt reichts, schnell nach Haus!
Eine Welt in einem Sandkorn zu sehen
und einen Himmel in einer Wildblume,
die Unendlichkeit in einer Hand zu halten
und die Ewigkeit in einer Stunde.
William Blake
Mary läuft den ganzen Tag hinter, neben oder vor mir her.
Beim Misten.
Beim Heu einweichen.
Igitt, Wasser!
Sogar beim Müsli füttern geht die Mieze mit in den Stall. Dabei hatte sie am Anfang lange Zeit Angst vor den Pferden.
Überall hat die Qualitätskontrolle ein Auge drauf.
Wenn ich alles gut gemacht habe, wird gekuschelt.
Ob Mary einen Kontrollzwang hat? 😀
Pferde sind Tiere mit feinen Sinnen. Sie wissen immer was um sie herum los ist. Für das Pferd als Fluchttier, ist das überlebenswichtig. Nur wer den Fressfeind früh genug erkennt und sein heil in der Flucht sucht, überlebt.
Das meiste was ein Pferd wahrnimmt, bleibt uns Menschen verborgen. Darum meinen viele Reiter ihr Pferd spinnt, wenn es plötzlich einen Satz zur Seite macht oder durchgeht. Dabei war dem Pferd irgend etwas unheimlich. Ein Pferd flüchtet zuerst und dann überlegt es, ob da wirklich eine Gefahr war. Es kann sogar später an den Ort der Angst zurückkehren und das unbekannte Ding näher in Augenschein nehmen. Aber die erste Reaktion ist die Flucht.
Meistens bekommen wir Menschen gar nicht mit, was dem Pferd unheimlich ist. Pferde hören besser als Menschen. Sie reagieren sehr sensibel, auf für uns unhörbare Schwingungen. Durch die beweglichen Ohren, können sie Geräusche aus jeder Richtung orten. Das leise Knacken eines Zweiges, warnt vor einem Angreifer. In der Steppe trägt der Wind so ein Geräusch sehr weit. Das Pferd muss die Gefahr früh wahrnehmen, für eine ausreichende Fluchtdistanz. Das gute Hörvermögen zeigt sich im Verhalten. Bei Sturm sind unsere beiden Rentner nervöser als sonst. Der Wind trägt viele Geräusche zu ihnen. Ich höre nur den Wind rauschen. Nur wirklich laute Geräusche, wenn z.B. ein Ast runter kommt oder ein Baum umfällt, kann ich aus dem Windgetöse heraus hören.
Die Ohren werden zum Geräusch gedreht.

Pferde sehen anders als wir Menschen. Sie haben durch die Stellung ihrer Augen, einen beinahe Rundumblick. Direkt vor und hinter ihnen liegt aber ein toter Winkel, da sehen Pferde nichts. Deswegen sollen wir uns immer von schräg seitlich vorn einem Pferd nähern. Wenn es döst sollte man das Pferd ansprechen und schauen, ob es einen bemerkt hat. Sonst kann es sich erschrecken und durchgehen. Pferdeaugen sehen kleine Bewegungen viel besser als unsere Augen. Auch bei wenig Licht können sie Bewegungen wahr nehmen. Sie können sich auch im Dunkeln orientieren. Wenn ein Pferd grast, hat es einen Rundumblick. Das alles hilft dem Fluchttier eine Gefahr frühzeitig zu erkennen.
Beim Grasen haben Pferde einen Rundumblick.

Pferde haben einen Blick fürs Detail. Sie kennen ihre gewohnte Umgebung ganz genau. Sie bemerken die kleinste Veränderung und reagieren darauf. Meistens erst einmal mit Flucht. Der Mensch wundert sich, weil sein Pferd panisch losstürmt, weil ihm das angstauslösende Ding gar nicht auffällt. Das kann ein ganz kleiner Gegenstand sein. Pferde sehen jede Veränderung.
Miranda hatte am Anfang vor beinahe jedem Gegenstand Angst, weil sie bei ihrem Züchter, 20 Jahre lang, keine Abwechslung hatte. Sie stand im Sommer auf einer einsam gelegenen Weide und von Oktober bis Mai, in einem geschlossenen Stall. Für sie war alles entsetzlich angstauslösend, egal was ich auf die Weide brachte.
Nachdem sich unser Vertrauensverhältnis aufgebaut hatte, änderte sich das. Als Miranda sich sicher war, dass ich weiß was wir gemeinsam ohne Gefahr tun können, wurde sie neugierig. Heute kann ich mit den seltsamsten Gegenständen auf die Weide gehen. Miranda kommt interessiert zu mir, schaut sich das Teil an und schnuppert daran.
Pferde haben noch einen weiteren Sinn. Mit den Hufen nehmen sie Schwingungen des Bodens wahr. So können sie spüren, wenn sich ihnen jemand nähert oder wenn andere Tier vor einer Gefahr fliehen.
Pferde nehmen mit den Hufen Erschütterungen des Bodens wahr. Hühner können das übrigens auch mit ihren Beinen.

All das macht uns klar, dass das Pferd viel mehr von seiner Umwelt mitbekommt, als wir. Daran sollten wir denken, wenn das Pferd erschrickt oder durchgeht. Wenn wir unser Pferd gut beobachten, können wir lernen, die Welt ein bisschen mit Pferdeaugen zu sehen. Dann erkennen wir besser, was dem Pferd gerade Angst macht. Obwohl wir nie alles verstehen werden.
Der Mensch hat trotzdem einen gewissen Einfluss auf sein Pferd, wenn es erschrickt. Pferde haben eine gute Antenne für die Stimmung ihres Menschen. Ein Pferd spürt ob wir konzentriert bei der Sache, gut gelaunt, wütend oder ängstlich sind. Wenn das Pferd erschrickt und sein Mensch ruhig bleibt, kommt es sehr schnell wieder runter. Es wird meistens gar nicht erst losstürmen. Pferde regen sich schnell auf, aber sie beruhigen sich auch ebenso schnell wieder. Der Mensch zeigt ihm mit seinem Verhalten, „bleib ruhig, es besteht kein Grund sich aufzuregen“.
In der letzten Nacht tobte mal wieder ein Sturm über unseren Hof. Um 21.00 Uhr regnete es wie wild und wir hatten so um die 10 Grad. Gegen 22.00 Uhr gab es ein kurzes Gewitter, mit ein paar Blitzen, gefolgt von Donner. Vor dem Schlafengehen werden die Pferde noch einmal gefüttert.
Als ich das Außenlicht an machte, dachte ich, ich guck nicht richtig. Der Wind hatte gedreht, er kam jetzt aus nördlicher Richtung. Und draußen tobte ein Schneesturm. Alles war weiß! Der Wind trieb große, dicke Flocken direkt auf die Tür zu. Sogar die Fensterscheiben der Tür waren beinahe zugeschneit. Der Wind klebte die dicken Flocken einfach an die Glasscheiben. Was ging denn da ab?
Als ich die Tür öffnete, flogen die Flocken in die Küche und ich musste mich gegen den Wind raus kämpfen. Da stand ich nun, während mir die Schneeflocken ins Gesicht und ins Ohr flogen. Ich hatte den Kopf schützend zur Seite gedreht. Mir kam ein Gedanke.
War meine Küchentür vielleicht ein geheimes Tor zu einer anderen Welt? War ich vielleicht aus Versehen in Alaska raus gekommen? Ich überlegte kurz, wieder ins Haus zu gehen und einen neuen Versuch zu starten. Ach was, es wird wohl doch nur etwas mit der Erderwärmung zu tun haben…
Dann kämpfte ich mich durch den Schneesturm zum Stall und fütterte die Pferde. 😀
Das Tor zu einer anderen Welt?
Wenn Miranda müde ist, ist sie oft kuschelig drauf. Das war auch heute der Fall. Als ich zum Misten den Stall betrat, standen die Pferde im Laufstallbereich und dösten. Ich miste in diesem Fall einfach um die Tiere herum. Sie gehen zur Seite, wenn ich den Platz säubern will, auf dem sie stehen.
Miranda war mal wieder kuschelig aufgelegt. Als ich vor ihr stand und Pferdeäpfel auf die Dunggabel schob, streckte sie ganz langsam ihren Kopf zu mir runter. Der Hals ging vorsichtig nach vorn, ihr weiches Maul strich ganz sanft an meiner Wange. Dann hielt sie ihr eines Nasenloch an meine Nase.
Meine Nase verschwand ganz in dem riesigen Nasenloch des Pferdes. Miranda hielt ihren Kopf ganz ruhig und atmete sanft ein und aus. Ich tat das Selbe. So konnten wir unseren Atem gegenseitig riechen. Nach einer Weile zog sie den Kopf ganz vorsichtig zurück und döste weiter.
So etwas sollte man aber nur mit einem Pferd machen, das man sehr gut kennt und dem man vollkommen vertraut. Sonst kann es weh tun! Ein bisschen gefährlich bleibt es auch bei ruhigen Pferden. Denn Pferde können immer plötzlich scheuen. Miranda geht grundsätzlich sehr vorsichtig mit mir um. Sonst würde ich so etwas auch nicht machen. Ich achte natürlich darauf, dass sie in einer entspannten Stimmung ist, es ruhig um uns ist und dass sie z.B. nicht von Fliegen geärgert wird.
Unser lieber Unterstützer, der Harry aus Österreich, hat für den ersteigerten Schal,
25.- Euro gespendet!
Er hätte nur 15.- Euro geben müssen, hat aber für die Tiere auf 25.- Euro erhöht.
Das ist doch total lieb!!!
Harry die Tiere danken Dir!!!
Da tanzt sogar unser Stallknecht vor Freude!!!
Heute erfahrt ihr, von wem das zweite Paket kommt.
Die liebe Wolke schickte uns ein Paket mit tollen Knabbersachen!!!
Campa war wieder ganz gespannt, denn sie hatte natürlich sofort gerochen, dass da was für Hunde drin ist.
Darum wollte sie auch beim Auspacken helfen.
Rinderkopfhaut und Riesenknochen waren in dem Paket!
Auch wenn auf der Tüte „Mini-Mix“ steht, diese Knochen sind mega-groß!!!
Die liebe Wolke hatte auch an mich gedacht. Ihr verwöhnt mich!!! Leckere Schoki und Rumkugeln waren in dem Paket. Das gibt ordentlich Energie fürs Stall misten und Weide äppeln.
Campa durfte sich ein Teil Rinderkopfhaut aus der Tüte nehmen. Sie ist nämlich ein sehr braver Hund. Sie geht nicht von allein an die Sachen. Sie nimmt sich nur etwas, wenn ich es erlaube. So toll kann sich ein ehemaliger Straßenhund entwickeln.
Die beiden Riesenknochen sind für Chica. Leider ist das Bild etwas verwackelt. Aber schaut mal wie ihre Augen funkeln!
Der größte Knochen ihres Lebens…
Vielen Dank liebes Wölkchen!!!
Die Hunde und auch ich haben sich sehr gefreut!!!
Seit Tagen haben wir Sturm. Das Wetter will sich einfach nicht beruhigen. Die Pferde sind die letzten beiden Tage überhaupt nicht mehr aus dem Stall gegangen. Ich glaube Miranda hatte einfach die Nase voll vom Sturm. Ihr Weidekumpel Bachus, muss ja immer hinter ihr her trotten. Deshalb blieb ihm nichts anderes übrig, als ebenfalls im Stall zu bleiben.
Heute kam für ein kleines Weilchen die Sonne durch. Das konnte die Pferde endlich aus dem Stall locken. Sie standen auf der Weide und dösten zufrieden in der Sonne.
Ein bisschen später kamen diese Rehe dazu.
Später zog sich der Himmel zu und die Sturmböen brachten neuen Regen.
Pferde sind empfindsame Tiere. Obwohl sie so groß sind und robust wirken, sind es doch sehr feinfühlige Tiere. Sie haben einen empfindlichen Tastsinn, der sie die kleinste Fliege auf ihrem Fell spüren lässt.
Das Pferdemaul ist besonders feinfühlig. Lange Tasthaare um das Maul herum, machen diesen Bereich besonders sensibel. Außerdem können Pferde mit ihren Lippen und der Zunge ihr Futter sorgfältig aussortieren. Sogar einzelne Grashalme können sie aussuchen und abrupfen.
Hier kann man bei Bachus sehr gut die Tasthaare erkennen.
Ab und zu kommt es vor, dass im Pferdemüsli ein kleines Steinchen rein geraten ist. Es passiert selten aber es kann vorkommen.
Das war gestern mal wieder der Fall. Bachus hatte in seiner Portion einen kleinen Stein. Als unser Opa aufgefressen hatte, hörte ich schon den Stein im Eimer herum rollen. Denn Bachus spielt sehr gern mit seinem Eimer. Der wird hochgehoben, mit Schwung wieder abgestellt und genüsslich gaaanz lange ausgeleckt.
Bachus ließ kein Krümelchen Müsli übrig, nur dieser Stein blieb im blitzsauberen Eimer zurück!
Hier seht ihr wie klein das Steinchen war:
Daran kann man erkennen, wie empfindlich ein Pferdemaul ist! Ein so kleiner Fremdkörper wird im Futter erkannt und nicht mitgefressen!